DE296443C - - Google Patents

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DE296443C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D79/00Combined heel-pressing and nailing machines

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 296443 KLASSE 71 c. GRUPPE
V. St. A.
Maschine zum Vorstechen von Absätzen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1915 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Maschinen zum Vorstechen von Absätzen.
Bekanntlich werden mitunter Absätze, besonders hohe Absätze, an Schuhen durch Nägel befestigt, die mit Bezug auf die Längsrichtung des Absatzes geneigt verlaufen, und demzufolge müssen die Nagellöcher geneigt vorgestochen werden. Man hat zu diesem Zwecke die mit den Absatzflächen in Berührung tretenden Teile der Maschine entsprechend der Beschaffenheit der vorzustechenden Absätze ausgebildet, damit der Absatz während des Vorstechens und zwecks Vermeidung des Verbiegens der Vorstechahlen bis zur Vollendung des Abstreifens des Absatzes von den Ahlen in geneigter Lage gehalten wird. Die bekannte Ausbildung bringt jedoch den Nachteil mit sich, daß bei eintretenden Änderungen der Beschaffenheit der vorzustechenden Absätze Maschinenteile ausgewechselt werden mußten, wodurch Mehrkosten und Zeitverlust entstanden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen und die allgemeine Bauart und Wirkungsweise der den Absatz in geneigter Lage haltenden Teile zu verbessern. Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß der Absatz während des Vorstechens der Nagellöcher und bis zur VoIlendung des Abstreifens des Absatzes von den Vorstechahlen durch einen beweglichen Greifer , in geneigter Lage gehalten wird, der an dem Widerlager angebracht ist, das den Absatz an derjenigen Seite stützt, die der Seite, an der die Ahlen in den Absatz eindringen, gegenüberliegt.
Der Erfmdungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι und 2 zeigen in verschiedenen Lagen die für die Erfindung in Betracht kommenden Teile einer Maschine zum Vorstechen von Absätzen.
An einem Kopf 10 ist ein Widerlager 12 angebracht, welches entsprechend der Gestalt des Fersensitzes des Absatzes kurvenförmig 4^ ausgebildet ist. Das Widerlager 12 wirkt mit einer Stempelplatte 14 zusammen, die wagerechte Ahlenführungen aufweist. Die Vorstechahlen 16 sind in eine Ahlenplatte 18 eingesetzt. Die Brustfläche des vorzustechenden Absatzes 50 liegt auf einer Platte 20 auf.
Die seitliche Einstellung des Absatzes wird durch einen Bügel 22 besorgt, der in der Nachbarschaft der mit dem Absatz in Berührung tretenden Fläche 15 der Platte 14 auf und ab bewegt wird. Das Widerlager 12 wird in geeigneter Weise vorgerückt, um den Absatz gegen die Stempelplatte 14 zu pressen. Durch relative Bewegung der Stempelplatte und der Ahlenplatte 18 wird das Vorstechen der Absätze herbeigeführt.
Damit der Absatz mit Bezug auf die Ahlenplatte und die Ahlen in geneigter Lage gehalten wird, ist ein hakenförmiger beweglicher Greifer 30 vorgesehen, der mit dem rückwärtigen Teil der Tretfläche des Absatzes zusammentrifft und die Bewegung dieses Teiles des Absatzes gegen die Platte 14 begrenzt.
Der bewegliche Greifer 30 ist verstellbar an dem Ende eines Hebels 32 angebracht, der um einen in eine Konsole 34 des Kopfes 10 eingesetzten Zapfen 33 bewegbar ist. Der bewegliche Greifer 30 wird für gewöhnlich durch eine Feder 36 in angehobener Lage gehalten. Die Feder 36 stützt sich einerseits an einem hinter dem Zapfen 33 gelegenen Punkt gegen den Hebel 32 und anderseits gegen einen überhängenden Arm 38 der Konsole 34. Der sich in angehobener Lage befindende bewegliche Greifer 30 beeinträchtigt das seitliche Einführen des Absatzes in keiner Weise.
An dem rückwärtigen Ende des Hebels 32 ist eine Rolle 39 angebracht, die auf einer ortsfesten Kurvenfläche 40 aufliegt. Die Kurvenfläche 40 ist so ausgebildet, daß das rückwärtige Ende des Hebels 32 angehoben wird, wenn der Kopf 10 gegen die Stempelplatte 14 bewegt wird. Der bewegliche Greifer 30 wird hierbei gesenkt (Fig. 1) und während des Vorstechens der Absätze und bis zum vollendeten Abstreifen des Absatzes von den Ahlen zwangläufig in gesenkter Lage gehalten.
Damit die Ahlen während des Durchquerens des Raumes zwischen der Fläche 15 der Platte 14 und der Tretfläche des Absatzes in der erforderlichen Weise geführt werden, sind in die Stempelplatte 14 Leitröhren 44 eingesetzt, die für gewöhnlich durch ihre rückwärtigen Teile umgebende Druckfedern 46 nachgiebig in der in der Fig. 2 dargestellten Lage gehalten werden, wobei die äußeren Enden der Röhren 44 gleichlaufend zu der Fläche 15 der Platte 14 stehen. Es ist zu ersehen, daß sich die Röhren 44 entsprechend der jeweiligen Neigung der Tretfläche des Absatzes unter Überwindung der Spannung der Federn 46 einstellen können, so daß alle Röhren 44 an den Vorstechpunkten mit der Tretfläche des Absatzes in Berührung gelangen.
Wenn die Maschine in Gebrauch genommen werden soll, so wird zunächst ein der Gestalt des Fersensitzes des vorzustechenden Absatzes entsprechendes Widerlager 12 in den Kopf 10 eingesetzt. Der sich vorwärts bewegende Kopf ίο preßt den Absatz gegen die Röhren 44. Durch die Einwirkung der schrägen Fläche des Widerlagers 12 wird der Absatz gekippt, bis der Fersensitz des Absatzes ungefähr in der in der Fig. 1 dargestellten Weise an dem Widerlager 12 anliegt. Gleichzeitig bewegt die Kurvenfläche 40 den beweglichen Greifer in diejenige Lage, in der er mit der Tretfläche des Absatzes in Berührung tritt. Das Vorstechen der Nagellöcher wird dann durch relative Bewegung des Absatzes und der Ahlenplatte bewirkt. Nachdem die Ahlen bis zu der beabsichtigten Tiefe in den Absatz eingedrungen sind, wird der Absatz durch Bewegung des Kopfes. 10 und der Stempelplatte mit Bezug auf die Ahlenplatte 16 abgestreift. Der bewegliche Greifer 30 hält den Absatz bis zum vollendeten Abstreifen in geneigter Lage.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    .1. Maschine zum Vorstechen von Ab-Sätzen, die mit schräg zur Absatzlauffläche stehenden Nägeln befestigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Absatz während des Vorstechens und bis zur Vollendung des Abstreifens von den Vorstechahlen (16) durch einen beweglichen Greifer (30) in geneigter Lage gehalten wird, der an dem Widerlager (12) angebracht ist, das den Absatz an derjenigen Seite stützt, die der Seite, an der die Ahlen (16) in den Absatz eindringen, gegenüberliegt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Absatz in geneigter Lage haltende bewegliche Greifer (30) für gewöhnlich angehoben ist (36) und zwangläufig (40) in gesenkter Lage gehalten wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempelplatte (14), durch die die Ahlen (16) hindurchgehen, nachgiebige Leitröhren (44) trägt, die sich der Neigung der Absatzfläche anpassen und die Ahlen (16) in dem Raum zwischen der Platte (14) und der Absatzfläche führen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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