DE296877C - - Google Patents

Info

Publication number
DE296877C
DE296877C DENDAT296877D DE296877DA DE296877C DE 296877 C DE296877 C DE 296877C DE NDAT296877 D DENDAT296877 D DE NDAT296877D DE 296877D A DE296877D A DE 296877DA DE 296877 C DE296877 C DE 296877C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
grinding block
roller
block
handwheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT296877D
Other languages
English (en)
Publication of DE296877C publication Critical patent/DE296877C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members
    • B02C4/34Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members in mills wherein a roller co-operates with a stationary member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Zylindermühlen mit feststehendem Mahlklotz, gegen welchen die sich drehende Mahlwalze anliegt, findet naturgemäß eine große Reibung statt, aus welcher sich eine große Erwärmung der der Wake anliegenden Seite des Mahlklotzes ergibt. Die Folge hiervon ist, daß sich, weil die der Mahlwalze anliegende Seite des Mahlklotzbalkens sich erwärmt, die der Mahlwalze aber abgelegene Seite des Mahlklotzbalkens kalt bleibt, der Mahlklotzbalken, welcher bisher immer die gleiche Länge wie die Mahlwalze hatte, sich dehnt und wirft. Hierbei ist das Werfen des Mahlklotzes eine Folge der einseitigen Dehnung desjenigen Teiles des Mahlklotzbalkens, welcher an der Mahlwalze anliegt. Infolge dieser Krümmung des Mahlklotzbalkens kommt es vor, daß sich die Mahlflächen von Mahlwalze und Mahlbalken schon kurze Zeit nach Inbetriebsetzung nur stellenweise noch berühren, wodurch eine richtige und gleichmäßige Feinmahlung in Frage gestellt wird. Zudem tritt auch an den reibenden Stellen .eine große, schädliche und gefährliche Wärmeentwicklung ein. Dies kann natürlich nur dort der Fall sein, wo zwei Mahlkörper mit Reibung aufeinander arbeiten. Um diesem Nachteil abzuhelfen, ist beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung der feststehende Mahlklotz in Richtung der Mahlwalzenachse in mehrere Teile unterteilt, und wird jeder Teil für sich an den Mahlzylinder angepreßt. Hierdurch wird zunächst ein Werfen des nunmehr aus einzelnen kurzen Stücken bestehenden Mahlklotzbalkens vermieden. Dann können sich die Mahlklotzteile selbst bei Dehnung und Werfung der Mahlwalze noch derart an diese anschmiegen, daß auch in diesem Falle eine gleichmäßige und richtige Feinmahlung möglich ist und eine übermäßige, schädliche stellenweise Erwärmung vermieden wird.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel an einer Mühle mit achsial verschiebbarer Mahlwalze dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Längsansicht,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, und
Fig. 3 in größerem Maßstab eine Draufsicht auf eine Einzelheit der Maschine.
Es ist ι die Mahlwalze, vorzugsweise aus Stein, die in Lagern 3 ruht. Letztere sind an dem Gestell 4 gelagert. Die Welle 2 erhält ihren Antrieb von der Riemenscheibe 5 aus. Die Größe der auf der Welle 2 sitzenden Riemenscheibe 14 ist zu derjenigen der Riemenscheibe 13 so bemessen und das Bewegungsübertragungsgestänge 12', 15, 16 so gewählt, daß die Mahlwalze bei einer Hin- und Herverschiebung sich mehrere Male dreht, z. B. ungefähr viermal. Es könnte aber auch die Drehungszahl bis auf ungefähr 6 erhöht werden bei einmaliger Hin- und Herbewegung. Hierdurch wird erzielt, daß alle Punkte des Mahlklotzes auf der Mahlwalze sich kreuzende
Kurven beschreiben, wodurch Rinnenbildung vermieden wird. Der Mahlklotz ist der Länge der Mahlwalze nach in mehrere Teile 6a, 6b, 6C, 6d unterteilt. Auf der Stange 8 sind vier Arme ηα, jb, yc und jd drehbar gelagert, an welchen oben die Teile des Mahlklotzes 6a bis 6d sitzen. Ein Querbalken 26 ist mittels Schraubenbolzen 10 in einer gewissen Entfernung vom Holzgestell 4 gehalten. In dem Querbalken 26 sind vier Bohrungen vorgesehen, in welche Handräder 22 mit Gewindenaben eingeschraubt sind. Lose geht durch jede Gewindenabe ein Bolzen 21, der in an den Mahlklotzteilen befestigten Platten 27 der Arme ηα bis yd eingeschraubt ist (Fig. 2). Auf das freie Ende jedes Bolzens 21 ist ein Handrädchen 25 aufgeschraubt. Zwischen der Gewindenabe eines jeden Handrades 22 und der Platte 27 befindet sich eine Spannfeder 23 mit Spannplatte 24. Der Querbalken 26 besitzt eine der Anzahl der Mahlklötze entsprechende Zahl von Muttergewinden für die mit den Handrädern 22 verbundenen Schrauben. Durch Drehung des Handrades 22 läßt sich die entsprechende Feder 23 spannen, so daß sie mehr oder weniger gegen die Platte 27 preßt und daher ihren Teil des Mahlklotzes gegen die Mahlwalze 1 drückt. Damit jedoch der Federdruck nicht in unbeschränkter Entfernung auf den Mahlklotzteil einwirken kann, ist das Handrad 25 angeordnet, mit welchem der Federdruck geregelt wird, um so den Mahlklotzteil auf die Mahltiefe genau einzustellen, was besonders beim Leerlauf der Zylindermühle sehr wichtig ist.
Die Anzahl der Teile des Mahlklotzes kann eine beliebige sein. Es kann auch, wie es bei geteilten Mahlwalzen bekannt ist, auf jeden Mahlklotzteil unabhängig eine Mahlpassage geführt werden, um so auf einer Zylindermühle eine größere Anzahl von Mahlpassagen unabhängig zu führen.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Zylindermühle mit sich drehender Mahlwalze und feststehendem Mahlklotz, dadurch gekennzeichnet, daß der Mahlklotz der Walzenlänge entsprechend in mehrere Teile unterteilt ist und jeder Teil für sich an die Mahlwalze angepreßt wird.
2. Zylindermühle nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder einzelne Mahlklotz unter dem Drucke einer besonderen Feder steht,, der mittels Handrades (22) regelbar ist, für dessen Schraubengewinde in einem Querbalken (26) je ein Muttergewinde angeordnet ist.
3. Zylindermühle nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Minimalabstand eines jeden Mahlklotzes von der Walze durch je ein Handrädchen (25) einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT296877D Active DE296877C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE296877C true DE296877C (de)

Family

ID=551224

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT296877D Active DE296877C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE296877C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1602597C3 (de) Einstellvorrichtung für den Walzenspalt einer Walzmaschine
DE3234082C2 (de) Doppelbandpresse
DE69007745T2 (de) Schleifmaschine mit breitem Band.
DE504851C (de) Parallel-Einstellvorrichtung fuer die Walzen von Quetschwalzenmuehlen
DE1502449B2 (de) Druckbalken fuer eine langbandschleifmaschine
DE119006C (de)
DE45932C (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von Riffelwalzen
DE2531359C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verlängerung der Lebensdauer des Riemchens eines Riemchen-Lieferwerks für Textilfäden
DE18731C (de) Erbreiterungsvorrichtung für Litzen-Appreturmaschinen
DE69525C (de) Stellvorrichtung für Roste zum Sortiren und Transportiren, bei welcher das Material über parallele Walzen in achsialer Richtung zu den letzteren geführt wird
DE249567C (de)
DE296066C (de)
DE9832C (de) Neuerungen an Walzenstühlen
DE102440C (de)
DE568393C (de) Maschine zur Herstellung von Platten aus Asbestzement o. dgl.
DE42092C (de) Neuerung an Düngerstreumaschinen mit Transporttüchern
DE108562C (de)
DE64699C (de) Plättmaschine
DE25944C (de) Plättmaschine für Wäsche
DE11524C (de) Walzwerk zur Herstellung gewölbter Bleche
DE881870C (de) Spannvorrichtung fuer die Saegen eines Saegegatters
DE2044379C3 (de) Vorrichtung zum spanabhebenden Abrunden der Zahnenden von Zahnrädern mittels eines Fingerfräsers od.dgl. und mit einer axial hin- und her antreibbaren Werkstückspindel
DE115461C (de)
AT42633B (de) Maschine zur Gewinnung der Bastfasern von Flachs und ähnlichen Textilpflanzen.
AT82636B (de) Maschine zum Ausschneiden und Formen von Teigwaren.