DE297610C - - Google Patents
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- DE297610C DE297610C DENDAT297610D DE297610DA DE297610C DE 297610 C DE297610 C DE 297610C DE NDAT297610 D DENDAT297610 D DE NDAT297610D DE 297610D A DE297610D A DE 297610DA DE 297610 C DE297610 C DE 297610C
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- DE
- Germany
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- sieve
- mill
- grinding
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
- B02C15/02—Centrifugal pendulum-type mills
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 297610-KLASSE
50 c. GRUPPE
BRADLEY PULVERIZER CO. μ. β. Η. in BERLIN.
Die Erfindung betrifft eine Mühle mit einem
oder mehreren durch Fliehkraft, Federkraft
o. dgl. gegen eine Mahlbahn getriebenen Mahl-, . körpern und bezieht sich insbesondere auf
.5 Pendelmühlen', bei denen das Gut durch pendelartig aufgehängte, gegen eine Mahlbahn wirkende
Mahlkörper zerkleinert und durch ein oberhalb der .Mahlbahn angeordnetes ringförmiges
Sieb, gelochtes Blech o. dgl. gesiebt wird. Bei derartigen Mühlen wurde bisher ein
Sieb von überall gleicher Maschengröße verwendet, durch das bei einem bestimmten Kraftverbrauch
und einer bestimmten Leistung der Mühle Mahlgut von bestimmter Feinheit aus-
!5 getragen wird.' Falls ein Mahlgut von größerer
Feinheit gewonnen werden soll, wird in die Mühle ein Sieb von kleinerer, aber auch überall
gleicher Maschengröße eingesetzt. Es hat sich nun herausgestellt, daß in solchen Fällen beim
Einsetzen eines feineren Siebes mit überall gleicher Maschengröße die Leistung der .Mühle
' erheblich verringert wird, so daß ein verhältnismäßig größerer Kraftaufwand- zum Antrieb
der Mühle erforderlich ist, wenn die gleiche Leistung wie bei der Verwendung eines gröberen
Siebes erzielt werden soll.
Die Erfindung bezweckt, ohne wesentliche Vergrößerung des · Kraftverbrauchs und ohne
erhebliche Verringerung der Leistung der Mühle Mahlgut von größerer Feinheit zu gewinnen.
Zu diesem Zweck ist. nach der Erfindung das% zum Austragen des Mahlgutes aus dem Mahlraum
dienende Sieb oder gelochte Blech in der Nähe der Mahlbahn mit engen Öffnungen und
in gewisser Entfernung von der Mahlbahn mit weiten Öffnungen versehen.
Auf der Zeichnung ist eine nach der Erfindung hergestellte Pendelmühle in einer Ausführungsform
dargestellt.
Fig. ι ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht
der Mühle. Fig. 2 veranschaulicht schematisch den sich beim Austragen des Mahlgutes
durch das Sieb abspielenden Vorgang.
Die Mühle ist mit einem in bekannter Weise pendelnd aufgehängten, gegen eine ringförmige
Mahlbahn α wirkenden Mahlkörper b versehen, der durch eine Riemenscheibe c in Umlauf gesetzt
wird. Das oberhalb der Mahlbahn a angeordnete Sieb besteht aus zwei ringförmigen,
bündig aneinandergefügten Teilen d und e, von denen der in der Nähe der Mahlbahn a
gelegene Teil d verhältnismäßig enge Maschen besitzt, während der in gewisser Entfernung
von der Mahlbahn α befindliche Teil e mit verhältnismäßig
weiten Maschen versehen ist. Erforderlichenfalls kann das Sieb auch aus mehr
als zwei ringförmigen, bündig aneinandergefügten Teilen von verschiedener Maschengröße
bestehen. In diesem Falle sind mit zunehmender Entfernung von der Mahlbahn die Siebteile
mit immer gröberen Maschen versehen.
Das Mahlgut wird durch einen Trichter f in den Mahlraum eingeführ-t. Das durch das Sieb
d, e ausgetragene Gut gelangt in einen ringförmigen Sammelraum g, aus dem es durch
Kanäle Ji fortgeleitet wird.
Das in den Arbeitsraum eingeführte Mahlgut wird durch den umlaufenden Mahlkörper b zerkleinert
und nach oben geschleudert. Das durch die Wirkung der Fliehkraft in der Richtung der
Pfeile in Fig. 2 gegen das Sieb d, e getriebene Mahlgut sammelt sich an der Innenseite des
Claims (1)
- Siebes d, e in einer Schicht i an, die etwa den in. Fig. 2 veranschaulichten Querschnitt besitzt. Die Schicht i ist unten am stärksten und wird nach oben allmählich dünner. Im unteren Teil dieser Schicht i befinden sich vorwiegend grobe, und im oberen Teil, der Schicht hauptsächlich feine Gutteilchen. Infolgedessen wird das Gut in der Zone I mit größerem Druck und in der Zone II mit geringerem Druck durchίο die Maschen des Siebes d, e getrieben. Hierbei spielt auch die größere Fliehkraftwirkung der groben, in der Zone I befindlichen Gutteilchen eine Rolle.Diesen verschiedenen Druckverhältnissen ist nun nach der Erfindung durch die beschriebene Unterteilung des Siebes in zwei Teile d und e von verschiedener Maschenweite Rechnung getragen worden, denen bei der schematischen Darstellung in Fig. 2 die Zonen I und II des Arbeitsraumes entsprechen. Durch die engen Maschen des unteren Siebteiles d wird ver-. hindert, daß gröbere Gutteilchen, als dem gewünschten Feinheitsgrad entspricht, unter dem in der Zone I herrschenden, verhältnismäßig großen Druck durch das Sieb getrieben werden. In der oberen Zone II lassen die Maschen des Siebteiles e, trotzdem sie weiter sind als die Maschen des unteren Siebteiles d, infolge des hier herrschenden, verhältnismäßig geringen Druckes gröbere Gutteilchen, als dem gewünschten Feinheitsgrad entspricht, nicht durch das Sieb. Durch die Verwendung des verhältnismäßig weitmaschigen oberen Siebteiles e wird anderseits ein möglichst geringer Kraftverbrauch beim Durchtritt der Gutteilchen durch diesen Teil des Siebes bedingt.Durch die beschriebene Mühle wird somit gegenüber den bisherigen Mühlen, die nur mit einem Sieb von überall gleicher Maschengröße versehen sind, wie sie beispielsweise der obere grobe Siebteil e der vorliegenden Mühle besitzt, bei ungefähr gleichem Kraftaufwand und etwa gleicher Leistung Mahlgut von größerer Feinheit gewonnen, denn bei der bekannten Pendelmühle läßt das durchweg mit verhältnismäßig weiten Maschen versehene Sieb in der unteren Zone des Arbeitsraumes wesentlich gröbere Gutteilchen durchtreten als der mit feineren Öffnungen versehene Siebteil d der vorliegenden Mühle.Wenn dagegen bei" der bisherigen Pendelmühle ein Sieb von überall gleicher Maschenweite verwendet wird, wie sie beispielsweise der untere feine Siebteil d der vorliegenden Mühle besitzt, so wird zwar Mahlgut von größerer Feinheit gewonnen. In diesem Falle bedingt jedoch der Durchtritt des Mahlgutes duich die verhältnismäßig feinen Maschen des Siebes in der oberen Zone des Mahlraumes einen erheblich größeren Kraftverbrauch als beim Erfindungsgegenstand. iDie beschriebene Einrichtung ist nicht nur für Pendelmühlen, sondern auch für solche Mühlen geeignet, bei denen Kugeln öder andere Mahlkörper durch Fliehkraft, Federkraft o. dgl. gegen eine Mahlbahn getrieben werden.Ferner ist die Einrichtung sowohl für Mühlen mit um eine senkrechte Achse umlaufenden Mahlkörpern als auch für Mühlen mit um eine geneigte oder wagerechte Achse umlaufenden ■Mahlkörpern verwendbar.Die beschriebene Mühle kann auch mit einem innerhalb oder außerhalb des Arbeitsraumes angeordneten Gebläse versehen sein, das die Bewegung des Gutes durch das Sieb unterstützt.Pat ε nt- Ans pro ch:Mühle mit einem oder mehreren gegen eine Mahlbahn getriebenen Mahlkörpern, dadurch. gekennzeichnet, daß das zum Austragen des Mahlgutes dienende Sieb (d, e) in der Nähe der Mahlbahn («) mit engen und in gewisser Entfernung von der Mahlbahn mit weiten Öffnungen versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE297610C true DE297610C (de) |
Family
ID=551892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT297610D Active DE297610C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE297610C (de) |
-
0
- DE DENDAT297610D patent/DE297610C/de active Active
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