DE29820399U1 - Abstützelement einer Glasscheibe - Google Patents
Abstützelement einer GlasscheibeInfo
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Description
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06.11.1998
Die Erfindung bezieht sich auf ein Abstützelement einer Verglasung od. dgl., die in einen aus Profilholmen bestehenden Rahmen eingebaut ist, mit rahmenauflageseitig angeordneten längs durchlaufenden und beabstandeten Bodenstegen, von denen einer an einer Bodenlängskante des Profilholms federnd abgestützt ist, und mit einem an einem Längssteg vorhandenen, von einer Glasabstützfläche vorstehenden Haltevorsprung, dessen freies Ende am Profilholm klemmend abgestützt ist.
Ein Abstützelement mit den vorgenannten Merkmalen ist aus der EP-A-O 745 749 bekannt. Der sich an einer Bodenlängskante des Profilholms federnd abstützende Bodensteg des bekannten Abstützelements dient gemeinsam mit dessen Haltevorsprung der Verklemmung, wobei das freie Ende des Haltevorsprungs formschlüssig in eine Hinterschneidung eines Überschlags des Profilholms eingreift, so daß im Bereich dieses Eingriffs eine vertikal zum Überschlag erfolgende Verlagerung des Haltevorsprungs ausgeschlossen ist. Diese Ausbildung des bekannten Abstützelements hat zum Ziel, eine Befestigung am Rahmen zu erreichen, die mit ausschließlich an einer Längskante vorhandenen Befestigungsmitteln auskommt. Demgemäß befindet sich die Bodenlängskante des Rahmens in der Nähe einer Längskante des bekannten Abstützelements beziehungsweise nahe am Überschlag des Rahmens. Die Glasabstützfläche des Abstützelements kann unterschiedlich breit sein, ohne daß dazu die Befestigungsmittel geändert werden müßten, da sie sich ja nur im Bereich einer Längskante der Glasabstützfläche befinden.
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Die bekannte Konstruktion ist jedoch insoweit verbesserungswürdig, als sie im Bereich der die Kiemmittel aufweisenden Längskante des Abstützelements sehr spezifisch ausgebildet ist, wie auch der Querschnitt des Rahmens. Dieser muß in der Nähe des Überschlags die Bodenlängskante aufweisen und mit Haltemitteln für die horizontale Formschlüssigkeit des Endes des Haitevorsprungs ausgebildet sein.
Es ist allgemein bekannt, Abstützelemente einer Glasscheibe einzusetzen, die aus zwei längsdurchlaufenden Bodenlängskanten bestehen, die gleich dicke Querstege aufweisen, die schräg gestellt sind und es infolge ihrer elastischen Verformung erlauben, dieses bekannte Abstützelement in schmale oder in breite Holmnuten einzusetzen. Es ergeben sich jedoch unterschiedliche Klemmkräfte, je nach Nutbreite, und die Klemmkräfte sind infolge des aus Kunststoff bestehenden Werkstoffs der Querstege schwach und wegen des plastischen Verhaltens des Kunststoffs nicht dauerhaft. Darüber hinaus können die bekannten Abstützelemente nicht mit größerer Dicke eingesetzt werden, wie,sie zum Überbrücken größerer Distanzen zwischen dem Profilholm und der abzustützenden Glasscheibe auftreten, da die Querstege für solche Dicken zu steif sind und die erforderliche unterschiedliche Breiteneinstellbarkeit des bekannten Abstützelements nicht mehr zu erreichen wäre.
Dem Bekannten gegenüber liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein Abstützelement mit den eingangs genannten Merkmalen so zu verbessern, daß es bei unterschiedlichen Breiten von Profilholmen eingesetzt werden kann, zum Beispiel in unterschiedlich breite Nuten von Profilholmen, zugleich aber eine vertikal wirkende Verklemmung aufweist, die nicht auf denjenigen Bereich des Holmquerschnitts beschränkt ist, in dem sich eine Längskante des Abstützelements befindet.
Die vorgenannte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Glasabstützfläche von Querstegen gebildet ist, die zwei Bodenstege aufweisende Längsstege federnd miteinander verbinden und die an der Bodenlängskante des Profilholms abgestützt sind.
Die Erfindung nutzt die oben als bekannt beschriebene
Ausbildung eines Abstützelements, dessen Längsstege federnd von QuerStegen miteinander verbunden sind, um in unterschiedlich breite Aufnahmen an Profilholmen eingelegt werden zu können, beispielsweise in unterschiedlich breite Holmnuten. Darüber hinaus wird eine besondere Vertikalabstutzung zwischen dem von einer Längskante vorstehenden Haltevorsprung und einer Abstützung an der Bodenlängskante des Profilholms bewirkt, indem die Querstege an dieser Bodenlängskante abgestützt sind. In diesem Fall können die sich an vertikalen Flächen des Profilholms abstützenden Längsstege zur Festlegung des Abstützelements am Holm ebenso beitragen, wie die zwischen dem Haltevorsprung und der Bodenlängskante wirksamen Vertikalabstützungen. Der Zusammenbau des Abstützelements und des Profilholms wird erleichtert, weil die Querstege beim Einbauen schräg gestellt und ihre Abstützungen beim Einschwenken des Abstut&zgr;elements parallel zur Rahmenauflageseite weniger stramm oder gar nicht über die Bodenlängskante des Profilholms gedrückt werden müssen. Das gilt insbesondere, wenn die Bodenlängskante des Holms Abstand von seinem Überschlag hat, also beispielsweise mittig angeordnet ist.
Es wird bevorzugt, wenn die Querstege mittels rahmenauflageseitiger Vorsprünge an der Bodenlängskante abgestützt sind. Rahmenauflageseitige Vorsprünge der Querstege können mit diesen einstückig hergestellt werden, wenn das Abstützelement in herkömmlicher Weise aus Kunststoff gespritzt wird.
Eine Weiterbildung des Abstützelements besteht darin, daß an jedem Quersteg ein querstegbreiter Vorsprung vorhanden ist. Da sie in Aufsicht auf das Abstützelement nicht seitlich überstehen, können sie Bewegungen des Abstützelements nicht behindern, bei denen der Abstand seiner Längskanten zueinander geändert wird, genügen aber andererseits den Stabilitätsanforderungen, um Abstützkräfte sicher auf die Querstege zu übertragen.
Wenn das Abstützelement so ausgebildet wird, daß die Bodenlängskante von einer Mittelnut einer Rahmenauflagefläche eines Profilholms gebildet ist, ist für viele Querschnitts-
fälle jedenfalls eine Vertikal- und eine Horizontalverklemmung der überschlagseitigen Längskante des Abstützelements gewährleistet. Die Mittelnut hat den Vorteil, daß die Vorsprünge der Querstege gleich weit von den Längskanten des Ab-Stützelements angeordnet werden und dazu stets gleich weit entfernt bleiben, unabhängig davon, ob das Abstützelement in eine schmalere oder in eine breitere Nut des Profilholms eingelegt wird. In allen Fällen klemmen beide Längsstege, wie auch die Vertikalverklemmung zwischen Haitevorsprung und Bodenlängskante. Bedarfsweise kann in Kauf genommen werden, daß die dem Überschlag des Profilholms abgewendete Längskante nicht klemmt. In allen Fällen wird gewährleistet, daß das Abstützelement toleranzunabhängig eingesetzt und trotzdem die erforderliche Befestigungssicherheit gegeben ist.
Zur Weiterbildung wird das Abstützelement so gestaltet, daß die Vorsprünge der Querstege an einer einem Überschlag des Profilholms abgewendeten Bodenlängskante der Mittelnut abgestützt ist.
Im Sinne einer vorzüglichen Flexibilität des Abstützelements quer zu seinen Längskanten kann es so ausgebildet werden, daß die Querstege an den Längsstegen im Winkel und nur mit einem Teil der gesamten Stegbreite angreifen. Da die Querstege schräg1 gestellt sind, können sie leichter verformt werden. Auch ändern sich die Rückstellkräfte nicht in dem Maße, wie bei Querstegen, die rechtwinklig zu den Längskanten angeordnet sind.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Abstützelements ist dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenlängskante ein Seitenwandbestandteil einer Bodennut der Rahmenauflagefläche ist und die Querstege mit neben der Bodennut auf der Rahmenauflagefläche aufliegenden Stützvorsprüngen versehen sind. Es ergibt sich eine größerflächige Abstützung der Querstege, im Vergleich zur Abstützung lediglich an einer Kante, was die Reibungskräfte und damit die Klemmkräfte erhöht. Damit Belastungen des Abstützelements nicht zu unerwünschten Durchbiegungen führen, die eine Verminderung der Klemmkräfte des Ab-Stützelements am Profilholm zur Folge haben könnte, sind die
Querstege zusätzlich abgestützt, nämlich mit den vorgenannten StutzvorSprüngen.
Es ist zweckmäßig, das Abstützelement dahingehend auszugestalten, daß mindestens ein Quersteg eine von benachbarten Querstegen beabstandete Verbreiterung hat, die glasseitig konvex gewölbt ist. Die Verbreiterung erhöht die glasseitige Auflagefläche. In Verbindung mit der konvexen Wölbung dieser Verbreiterung kommt es zu einem verstärkten Widerlagerdruck auf die Glasscheibe beziehungsweise zu einer Überbrückung einer etwaigen Distanz zwischen dem Abstützelement und der Glasscheibe. Die gewölbte Verbreiterung wirkt im Sinne des Verhinderns eines Verrutschens des Abstützelements, wenn dieses beispielsweise an einem vertikalen Profilholm angebracht wird.
Um eine symmetrische Ausbildung eines Abstützelements
hinsichtlich der Bremswirkung gewölbter Verbreiterungen zu erreichen, kann das Abstützelement so ausgebildet werden, daß zwei querkantennahe Verbreiterungen vorhanden sind, zwischen denen sich mehrere unverbreiterte Querstege befinden.
Für die vertikale Verklemmung des Abstützelements kann dessen Ausbildung dahingehend vorgenommen werden, daß ein Haitevorsprung stiftartig mit einem längskantenparallelen freien Ende ausgebildet ist. Eine derartige Ausbildung ist wenig werkstoffaufwendig und genügt in Verbindung mit der horizontalen Klemmung des Abstützelements den Anforderungen an eine sichere Festlegung. Das vorbeschriebene Abstützelement kann dahingehend weitergebildet werden, daß zwei beabstandete Haltevorsprünge mit zwei auf einander zu weisenden Enden vorhanden sind.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt:
Fig.l eine perspektivische Darstellung eines Abstützelements, das mit einem Profilholm zusammengebaut ist,
Fig.2 eine Aufsicht auf ein Abstützelement gemäß der Er-
Fig.2 eine Aufsicht auf ein Abstützelement gemäß der Er-
findung, und
Fig.3 einen vertikalen Schnitt durch einen horizontalen Profilholm mit einem Abstützelement für eine Glasscheibe.
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Das in den Figuren dargestellte Abstützelement 10 stützt eine Glasscheibe 11 an einem Profilholm 12 ab. Als Profilholm ist in den Fig.1,3 ein aus Kunststoff gebildetes Hohlkammerprofil abgebildet, das außenseitig einen Flügelholm 12' hat, der eine Dichtung 18 aufweist, die an einer Außenscheibe 11' einer Verglasung 11 dichtend anliegt. Innenseitig ist eine Innenscheibe II11 mit einer Dichtung 26 abgedichtet, die von einer Glashalteleiste 27 getragen wird. Die Glashalteleiste 27 ist in eine Glasleistenhaltenut 28 mit einer Winkelleiste 29 eingeknüpft, so daß die Verglasung 11 rauminnenseitig gegen Verlagerungen vom Überschlag 12' weg abgestützt ist.
Der Profilholm 12 bildet eine Rahmenauflagefläche 22, die für die Abstützung des Abstützelements bestimmt ist. Die Rahmenauflagefläche 22 ist Bestandteil einer Vertiefung zwischen dem Überschlag 12' und einer Leiste 30, die der Ausbildung der Glasleistenhaltenut 28 dient. Dementsprechend kann das Abstützelement 10 gemäß Fig.3 als Glasfalzeinlage bezeichnet werden. Diese Darstellung zeigt, daß die Verglasung direkt auf dem Abstützelement 10 abgestützt ist. Es ist aber auch möglich, auf dem Abstützelement 10 einen Verglasungsklotz anzuordnen, der vorbestimmter Dicke ist und die Verglasung 11 mit größerem Abstand zur Rahmenauflagefläche 22 hält. Eine solche Anordnung ist beispielsweise erforderlich, um größere Toleranzen zwischen der Rahmenauflagefläche 22 und dem Außenumfang der Verglasung 11 zu überbrücken. Die Anwendung eines Klotzes erspart es, unterschiedliche Abstützelemente 10 einzusetzen, also solche unterschiedlicher Dicke.
Das Abstützelement 10 ist auf die zwischen dem Überschlag 12' und der Leiste 30 vorhandene Breite der Rahmenauflagefläche 22 abgestimmt. Es besteht aus zwei einander parallelen Längsstegen 15, die durch im Abstand voneinander vorhandene Querstege 19 miteinander verbunden sind. Fig.2 zeigt, daß die Querstege 19 in einem Winkel &agr; zu den Längsstegen 15
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angeordnet sind, wobei sie zueinander parallel liegen. Infolge der Ausbildung des Abstützelements 10 aus Kunststoff, nämlich aus federnd flexiblem Kunststoff, ist der Abstand 15' der Längsstege 15 voneinander veränderlich. Das ist von Vorteil, wenn die Breite der Rahmenauflagefläche 22 unterschiedlich ist. Es kann dann dasselbe Abstützelement 10 für Profilholme 12 unterschiedlicher Profilierung eingesetzt werden. Die Federeigenschaft der Querstege 19 sorgt dafür, daß sich die Längsstege 15 im Rahmen der konstruktiven Ausgestaltung jeweils so weit wie möglich voneinander entfernen und dadurch das Abstützelement 10 sowohl am Überschlag 12 ' , als auch an der Leiste 30 festklemmen. Das Abstützelement 10 soll vor allem auch größere Lasten der Verglasung abtragen können, so daß die Stege 19 nicht zu schwach ausgebildet sein dürfen. Um trotzdem die erforderliche Flexibilität aufzuweisen, sind die Querstege 19 nur mit einem Teil ihrer gesamten Stegbreite 23 verbunden. Die in Fig.2 dargestellten Ausnehmungen 19' lassen dies deutlich erkennen.
Die Längsstege 15 sind mit Bodehstegen 13 versehen, wie insbesondere die perspektivische Darstellung in Fig.l erkennen läßt. Mit den Bodenstegen werden die Längsstege 15 und damit die gleich dicken Querstege 19 mit der Dicke der Bodenstege 13 entsprechendem Abstand von der Rahmenauflagefläche 22 hochgehalten. Es ergibt sich zwischen den Unterseiten der Querstege 19 und der Rahmenauflagefläche 22 ein hinreichender Belüftungsabstand 18, so daß das Abstützelement als Brücke fungiert, die für eine bedarfsweise zu ermöglichende Trocknung eingedrungener Feuchtigkeit geeignet ist und auch einen bedarfsweise erforderlichen Feuchtigkeitsdurchtritt gestattet.
Das Abstützelement 10 ist mit Hilfe seiner Längskanten 15 und seiner federnden Querstege 19 horizontal verklemmt. Es sind jedoch Mittel vorhanden, um auch eine horizontale Verklemmung zu erreichen. Hierzu sind von den Längsstegen 15 beziehungsweise von einer Glasabstützfläche 16 des Abstützelements 10, die von den Längsstegen 15 und den Querstegen 19 gebildet wird, vertikal vorstehende Haltevorsprünge 17 vorhanden. Die Haltevorsprünge 17 sind an demselben Längssteg 15
dicht am Überschlag 12' vorgesehen, um gemäß Fig.1,3 an diesem Überschlag verklemmt zu werden. Es sind zwei Haltevorsprünge 17 vorhanden, und zwar in der Nähe von Querkanten 31 des Abstützelements 10. Die Haltevorsprünge 17 sind jeweils stiftartig ausgebildet und haben auf einander zu weisende freie Enden 17' . Die Enden 17' sind so ausgebildet beziehungsweise gemäß Fig.1,3 angeordnet, daß sie sich an dem Überschlag 12' verklemmen, der dazu eine Vertiefung 32 aufweist, an deren Kante 33 sich der Haitevorsprung 17 festsetzen kann. Die Kante 33 bildet in Gemeinschaft mit einer Bodenlängskante 14 ein Widerlager zur vertikalen Verklemmung des Abstützelements 10.
Die Bodenlängskante 14 ist Bestandteil einer Seitenwand 21' einer als Mittelnut 21 ausgebildeten Bodennut der Rahmenauflagefläche 22. Die Mittelnut 21 ist etwa gleichweit vom Überschlag 12 und von der Leiste 3 0 angeordnet. Jedenfalls ist aber die Seitenwand 21' mittig angeordnet, wenn erreicht werden soll, daß die beiden Längsstege 15 einerseits an dem Überschlag 12' und andererseits aber auch an der Leiste 30 klemmen sollen. Die Seitenwand 21' beziehungsweise die Bodenlängskante 14 bilden ein Widerlager für Vorsprünge 20 der Querstege 19. Die Vorsprünge 20 werden unter der Wirkung der Querstege 19 gegen die Bodenlängskante gedrückt, wenn sich der überschlagnahe Längssteg 15 am Überschlag 12' abstützt. Zugleich erfolgt eine Verklemmung des Haltevorsprungs 17 am Überschlag 12', so daß sich eine entsprechende Vertikalverklemmung des Abstützelements 10 ergibt.
Die Belastung des Abstützelements 10 durch die Verglasung 11 kann erheblich sein, so daß die Querstege 19 durchgedrückt werden. Es ist daher vorgesehen, daß die QuerStege mit Stützvorsprüngen 24 versehen sind, die auf der Rahmenauflagefläche 22 neben der Bodennut beziehungsweise Mittelnut 21 aufliegen. Die Stützvorsprünge 24 sorgen dafür, daß der gewünschte Klemmeingriff im Bereich der Bodenlängskante 14 wie konstruktiv vorgesehen stattfindet.
Das Abstützelement 10 ist dahingehend besonders ausgebildet, daß zwei Querkantennahe Querstege 19' mit Verbreite-
rungen 25 versehen sind. Jede Verbreiterung 25 ist oval ausgebildet und hat einen derartigen Abstand zu benachbarten Seitenstegen 19, daß Änderungen des Abstands der Längsstege 15 voneinander nicht zu Bewegungsbehinderungen führen. Die Verbreiterungen 25 sind symmetrisch zueinander angeordnet und in Fig.2 ist dargestellt, daß sich zwischen ihnen und den Querkanten 31 jeweils ein weiterer Steg 19 befindet.
Die Verbreiterungen 25 sind konvex gewölbt, also in Richtung auf die Verglasung 11. Wölbungen 25' der Verbreiterungen 25 sind so ausgebildet, daß sie zwischen die Glasscheiben 11',1I11 eingreifen können. In diesem Fall können die Glasscheiben 11',1I1' direkt auf der Glasabstützfläche 16 abgestützt werden und die Wölbung 25' dringt in eine Versiegelung 34 ein, mit der der Scheibenzwischenraum 35 gegen die Außenluft abgedichtet ist. In diesem Fall wirkt die Wölbung 25' formschlüssig als Bremse gegen ein Verrutschen des Abstützelements 10. Das geschieht insbesondere, wenn das Element 10 an einem vertikalen Profilholm 12 verwendet wird.
Falls der Abstand zwischen der Verglasung 11 und der Glasabstützfläche 16 größer ist, überbrückt die Wölbung 25" diesen Abstand. Das kommt ebenfalls insbesondere an vertikalen Profilholmen in Frage. Die Wölbung 25' ist vorzugsweise eine Membran, so daß sie zusammengedrückt werden kann, beispielsweise wenn die Verglasung nicht entsprechend der Darstellung in Fig.3 direkt auf der Glasabstützfläche 16 aufliegt, sondern auf der Verbreiterung 25. Durch ein Zusammendrücken der Membran wird eine Überlastung des betreffenden Querstege 19 vermieden.
Claims (11)
1. Abstützelement (10) einer Verglasung (11) od. dgl., die in einen aus Profilholmen (12) bestehenden Rahmen eingebaut ist, mit rahmenauflageseitig angeordneten längs durchlaufenden und beabstandeten Bodenstegen (13), von denen einer an einer Bodenlängskante (14) des Profilholms (12) federnd abgestützt ist, und mit einem an einem Längssteg (15) vorhandenen, von einer Glasabstützfläche (16) vorstehenden Haltevorsprung (17), dessen freies Ende (17') am Profilholm (12) klemmend abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasabstützfläche (16) von Querstegen (19) gebildet ist, die zwei Bodenstege (13) aufweisende Längsstege (15) federnd miteinander verbinden und die an der Bodenlängskante (14) des Profilholms (12) abgestützt sind.
2. Abstützelement (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstege (19) mittels rahmenauflageseitiger Vorsprünge (20) an der Bodenlängskante (14) abgestützt sind.
3. Abstützelement (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Quersteg (19) ein querstegbreiter Vorsprung (20) vorhanden ist.
4. Abstützelement (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenlängskante (14) von einer Mittelnut (21) einer Rahmenauflagefläche (22) eines Profilholms (12) gebildet ist.
5. Abstützelement (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (20) der Querstege (19) an einer einem Überschlag (12') des Profilholms (12) abgewendeten Bodenlängskante (14) der Mittelnut (21) abgestützt ist.
6. Abstützelement (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstege (19) an den Längsstegen (15) im Winkel (α) und nur mit einem Teil der gesamten Stegbreite (23) angreifen.
7. Abstützelement (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenlängskante (14) ein Seitenwandbestandteil einer Bodennut der Rahmenauflagefläche (22) ist und die Querstege (19) mit neben der Bodennut auf der Rahmenauflagefläche (22) aufliegenden Stützvorsprüngen (24) versehen sind.
8. Abstützelement (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Quersteg (19') eine von benachbarten Querstegen (19) beabstandete Verbreiterung (25) hat, die glasseitig konvex gewölbt ist.
9. Abstützelement (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei querkantennahe Verbreiterungen (25) vorhanden sind, zwischen denen sich mehrere unverbreiterte Querstege (19) befinden.
10. Abstützelement (10) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Haltevorsprung (17) stiftartig mit einem längskantenparallelen freien Ende (17') ausgebildet ist.
11. Abstützelement (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwei beabstandete Haltevorsprünge (17) mit zwei auf einander zu weisenden Enden (17') vorhanden sind.
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