DE299544C - - Google Patents

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DE299544C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding

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  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

In dem Hauptpatent ist ein Verfahren geschützt, nach welchem ein phasenrichtiges Durchschwingen eines Senders für gedämpfte elektrische Schwingungen zum Zwecke eines guten Interferenzempfanges auch dann erreicht wird, wenn zwischen den einzelnen Wellenzügen Energiepausen vorhanden sind, ■ oder wenn die Endenergie eines Wellenzuges bereits sehr gering geworden ist in dem Moment, wo ein neuer Energiestoß in Schwingung umgesetzt wird. Das Verfahren besteht darin, daß ein Teil der Hochfrequenzenergie zur Zündung eines Teiles der Entladeeinrichtungen des Erregerkreises zurückgeführt und hiermit der Einsatzmoment der neuen Entladung genauestens bestimmt wird. Zur Ausführung des Verfahrens ist dort eine Schaltungsweise angegeben, durch welche mittels eines abgestimmten . und zweckmäßig ge-
ao koppelten Zwischenkreises auf einen Zündkreis Hochfrequenzenergie zurückübertragen wird.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Verbesserung dieser Schaltungsweise, insbesondere der Anordnung des Zündkreises selber. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß es vorteilhafter ist, den Zündkreis als geschlossenen Schwingungskreis auszubilden und ihm eine sehr kleine Dämpfung zu geben. Die Spannung desselben wird dann entweder direkt oder unter Zwischenschaltung von Ohmschen oder Hochfrequenzwiderständen einem Teil oder allen in Serie geschalteten Entladestrecken zugeführt.
Fig. ι zeigt die Schaltungsweise. Der Erregerkreis I enthält den Kondensator 1, den Kopplungstransformator 6, durch welchen die Antenne II angeschlossen ist, und die Serienentladestrecken 2, 3. Die Ladeenergie wird dem Kreise durch die Leitungen 4 und 5 zugeführt. Der Hochfrequenzzündkreis III ist auf die Antennenschwingung durch den sehr kleinen Kondensator 7 (von etwa 200 cm Kap.) und die entsprechend große Selbstinduktion 8 genauestens abgestimmt und mit einem Teil der Entladestrecken 2, 3 entweder direkt verbunden oder es sind in die Ver- ■ bindungsleitungen Ohmsche oder Wechselstromwiderstände 9 in Form von Kondensatoren oder Drosselspulen eingeschaltet. Der Zweck der vorgeschalteten Widerstände 9 besteht darin, zu verhindern, daß während der Ladung die Entladestrecken durch die Selbstinduktion des Zündkreises kurzgeschlossen sind und damit ihre Durchschlagsspannung erniedrigt wird. Die Energierückübertragung von der Antenne II in den Zündkreis III erfolgt hierbei, auch wenn keine induktive Rückwirkung seitens einer Antennenspule auf die Spule 8 vorhanden ist, dadurch, daß während der Zeit, wo der Erregerkreis I erloschen ist, die Antenne II aber schwingt, der Er-
regerkreis ein aperiodisches Zwischensystem ' bildet, in welchem die Entladestrecken als sehr kleine Kapazitäten wirken, so daß der Zündkreis III kapazitiv mit dem Kopplungstransformator 6 und der Antenne II verbunden bleibt. In die Verbindungsleitungen zwischen Zündkreis III und Entladestrecken 3 können statt der angegebenen Widerstände j auch Funkenstrecken eingeschaltet werden, welche in diesem Falle auch als Ohmscher Widerstand wirken, aber weniger vorteilhaft sind.
In Fig. 2, welche die gleichen Bezugszeichen wie Fig. ι trägt, ist dieselbe Schal- tungsanordnung, jedoch mit induktiver Verbindung des Zündkreises III mit den Entladestrecken 3 dargestellt. Die Wirkungsweise ist die gleiche wie die der Schaltung nach Fig. i.
20- Nur bei ganz bestimmten Einstellungen des Kondensators 7 tritt die Erscheinung der phasenrichtigen Folge der Wellenzüge ein, und zwar außer bei derjenigen Einstellung, welche der Resonanz des Zündkreises auf die Antennenschwingung bzw. der eines Sekundärsystems entspricht, auch noch bei solchen Einstellungen, bei denen die Schwingungszahl des Zündkreises III ein Vielfaches oder einen Teilbetrag der Schwingungszahl der Antenne II ausmacht. Man kann also erreichen, daß der nächstfolgende Ladeimpuls zu verschiedenen Zeitmomenten und doch jedesmal richtig in Phase einsetzt. Die Veränderung des Kondensators und damit die Veränderung der Abstimmung wirkt im Prinzip ebenso wie eine Veränderung der Kopplung zwischen Zündkreis und Sekundärkreis, nämlich in dem Sinne, daß die Durchschlagsspannung früher oder später auftritt. Die entsprechenden Abstimmwerte des v Zündkreises III ober- oder unterhalb der Resonanz der Antenne II scheinen ihrer Wirkungsweise nach vollkommen gleichwertig zu sein. Durch Veränderung des Zündmomentes wird auch die Ladeenergie beeinflußt, wahrscheinlich weil indirekt die Einsatzspannung der Entladestrecken verändert wird. Man kann sogar unter Umständen erreichen, daß die Impulszahl des Ladestromes sich im Verhältnis 1 : 2 verändert, z. B. daß ein tönender Löschfunkensender, der mit reichlicher Erregung der Maschine auf 500 Funken pro Sekunde eingestellt ist, durch Veränderung der Hilfszündung plötzlich auf 1000 Funken springt. Man kann dies benutzen, um durch Tasten des Zündkreises mit verschiedenen Tonhöhlen zu telegraphieren.
Verbindet man mit der Antenne eine rotierende Röhre, an welcher man die Impulsfolge sichtbar macht, so erkennt man, daß in dem Moment, wo die Hilf szündungl phasenrichtiges1 Einsetzen hervorrruft, die Impulsfolge eine ganz ungewöhnlich große Konstanz und Regelmäßigkeit zeigt.
Wenn man den Zündkreis wenig dämpft, so daß seine Schwingungen viel länger anhalten als die der Antenne, und die unter anderen Verhältnissen sogar erheblichen Pausen zwischen ( den Wellenzügen im Sekundärkreis reichlich überbrücken, so kann man mittels dieser Hochfrequenzrückzündung auch die gewöhn- ■> liehen Löschfunkensender bezüglich der Reinheit des Tones erheblich verbessern und "erreichen, daß der Ton durch die üblichen kleinen Toufenschwankungen der Maschine oder die Spannungsschwankungen der Erregung nicht mehr beeinträchtigt wird. In diesem Falle werden die Signale des Senders am besten mit Hilfe einer gewönlichen Detektorschaltung aufgenommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sendeschaltung zur Ausführung, des Verfahrens für drahtlose Telegraphie mit Löschkreiserregung und Interferenzempfang nach Patent 297906, gekennzeichnet durch die Anordnung eines geschlossenen, möglichst wenig gedämpften, auf die Antennenschwingung abgestimmten Zündkreises mit kleiner Kapazität, welcher mit einem Teil der Ent-, ladestrecken des Erregerkreises entweder direkt (gegebenenfalls durch Vermittlung von Ohmschen oder Hochfrequenzwiderständen) oder induktiv verbunden ist, wobei eine Energielieferung von Seiten der Antenne bzw. eines Sekundärkreises in den Zündkreis durch induktive oder durch kapazitive Kopplung erfolgt. 1(
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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