CH113649A - Verfahren zur Übermittlung von Nachrichten mittelst elektrischer Wellen. - Google Patents

Verfahren zur Übermittlung von Nachrichten mittelst elektrischer Wellen.

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CH113649A
CH113649A CH113649DA CH113649A CH 113649 A CH113649 A CH 113649A CH 113649D A CH113649D A CH 113649DA CH 113649 A CH113649 A CH 113649A
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Braeuer Dr Ernst
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Braeuer Dr Ernst
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  Verfahren zur Übermittlung von Nachrichten mittelst elektrischer Wellen.    Bei     der    Übermittlung von Nachrichten       durali    elektrische Wellen ergibt sieh als       Ilauptaufgabe    die Trennung des     beabsichtie,-          ten    Signals von andern unter Umständen  stärkeren Wellen. Bei Sendung einer. ein  fachen Welle ist die Störbefreiung durch die.  Dämpfung- der Antenne zusammen mit. den  angeschalteten     Sehwingungskreisen    des Emp  fängers gegeben, und zwar ist es     möglieh,     praktisch Wellen zu trennen.     dereil    Länge  um einige Prozent verschieden ist.

   Da, nun  aber der Bereich der zur Verfügung stehen  den Wellenlängen     na.ch    unten     wie    nach oben  begrenzt ist, ergibt es sich,     dass    jeweils  gleichzeitig nur eine beschränkte Anzahl von  Gesprächen durch den Raum hindurch mög  lich, ist. Eine Verschärfung der Abstimmung  bringt zwar eine Vergrösserung der mögli  chen Gesprächszahl, hat aber sehr bald ihre  Grenze in der Unmöglichkeit und der     Kon-          stantha-Itung    der Wellenlänge und des An  rufes.

   Man, hat deswegen versucht, statt einer  einfachen Welle eine Welle mit     rythmisch     sich     Umdernden        Amplitu,denbeträgen    zum  Träger des Signals zu machen. Auf diese    Weise erhält man, wie     spät-er    ausführlicher       besehrieben    ist, eine erhöhte     Za#hl    Trägerwel  len, welche sich voneinander trennen lassen.

    Ei     ine    solche Welle besteht beispielsweise aus  einer 'Hochfrequenz von<B>1,000,000</B> Schwin  gungen, welche aber in einem     Hunderttau-          sen,dstel    einer Sekunde     von    Null auf einen  Maximalwert     anwaehseil    und wieder auf  Null abfallen. Die zweite Frequenz hat in  diesem Falle eine Schwingungszahl von  <B>100,000.</B> Die Begrenzungskurve, welche die  Maxima der     Schwingungskurve    verbindet,  bestimmt erst, das Signal.

   Bei     Telegrapier-          zeichen    ist diese     Maximalamplitude    entweder  gleich einem konstanten Wert, nämlich so  lange wie das Zeichen dauert, oder gleich  Null in der Zeichenpause. Bei drahtloser       Telephonie    variiert die Maximalamplitude in  einer Weise,     dass    sieh ihr Betrag dein Ver  lauf der Schwingungen der menschlichen  Sprache     anpasst.    Dadurch,

       dass    man die Am  plituden     rythmisell    in einer bestimmten     Fre-          queriz    zwischen einem     Minimalwert    und  einem Maximalwert schwanken     lässt,    wird  die Zahl der möglichen Gespräche von     ii    auf    
EMI0002.0001     
  
    nahezu <SEP> ie <SEP> erhöht. <SEP> Dicse <SEP> Erhöhung <SEP> der <SEP> Gre  spräch#zahl <SEP> kommt- <SEP> folgendermassen <SEP> zustande:
<tb>  Bei <SEP> einfachen <SEP> Wellen <SEP> hat <SEP> man <SEP> einen <SEP> Bere:

  ch
<tb>  von <SEP> Schwingungszahlen <SEP> zwischen <SEP> <B>100.000</B>
<tb>  und <SEP> 2,000.000 <SEP> zur <SEP> Verfüuuii,o,. <SEP> Diescii <SEP> ein  fachen <SEP> Wellen <SEP> kann <SEP> man <SEP> eine <SEP> Variation
<tb>  ben, <SEP> deren <SEP> Frequenz <SEP> zwischen <SEP> <B>5000</B> <SEP> und
<tb>  <B>100.000</B> <SEP> liect.

   <SEP> Nimmt <SEP> man <SEP> all, <SEP> dass <SEP> in <SEP> einein
<tb>  Seh-wingungskreise <SEP> sieh <SEP> zwei <SEP> Frequenzen
<tb>  dann <SEP> sauber <SEP> trennen <SEP> lassen, <SEP> wenn <SEP> sie <SEP> sich
<tb>  um <SEP> <B>57o</B> <SEP> unterscheiden, <SEP> so <SEP> kann <SEP> man, <SEP> <B>da</B>
<tb>  2,00 <SEP> <B>- <SEP> 0,000</B> <SEP> das <SEP> Zwanzigfache <SEP> voll <SEP> <B>100,000</B> <SEP> ist,
<tb>  die <SEP> Zahl <SEP> der <SEP> möglichen <SEP> einfachen <SEP> Wellen <SEP> aus
<tb>  der <SEP> Gleichung <SEP> berechnen
<tb>  1,Oän <SEP> <B>=</B> <SEP> 20; <SEP> <B>65.</B>
<tb>  



  Die <SEP> gleiche <SEP> Zahl <SEP> n <SEP> ergibt <SEP> sieh <SEP> auch <SEP> l'iii  die <SEP> Zwischenfrequenzen, <SEP> da <SEP> auch <SEP> ihr <SEP> Bereich
<tb>  vom <SEP> einfachen <SEP> bis <SEP> zum <SEP> zwanzio,fachun <SEP> -cAii.
<tb>  Kombiniert <SEP> man <SEP> dann <SEP> jede <SEP> Hochfrequen7 <SEP> niii
<tb>  jeder <SEP> Zwisclienfrequeilz, <SEP> so <SEP> kann <SEP> man <SEP> cli(  Zahl <SEP> der <SEP> gewonnenen <SEP> 7weifaelivariic-i#(.,iideii
<tb>  "2 <SEP> einSet7 <SEP> ,ei,. <SEP> Z-wIr
<tb>  WeUen <SEP> ungefähr
<tb>  flie <SEP> Kombinationsmöllichkeit <SEP> bei <SEP> n*etlrig#Lii
<tb>  Hochfrequenzen <SEP> und <SEP> hallen <SEP> Zwischenfrequvi.

    zen <SEP> eine <SEP> verminderte, <SEP> dafür <SEP> aber <SEP> bestellt <SEP> die
<tb>  Möglichkeit, <SEP> mit <SEP> den <SEP> höchsten <SEP> Hochfrequen  zen <SEP> Zm.schenfrequenzeii <SEP> auch <SEP> über <SEP> <B>100.0C0</B>
<tb>  züi <SEP> kombinieren. <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> mit <SEP> der <SEP> Hoch  frequenz <SEP> 2,000.000 <SEP> die <SEP> Zwischeiifrequ-l-i-.z
<tb>  <B><U>-)00.000.</U></B> <SEP> Lässt <SEP> man <SEP> auch <SEP> die <SEP> so. <SEP> entstehenden
<tb>  31axima. <SEP> wieder <SEP> rythmisch.

   <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> v(,ii
<tb>  Q <SEP> bis <SEP> auf <SEP> den <SEP> -Maximalwert <SEP> zu <SEP> und <SEP> wieder
<tb>  abnehmen, <SEP> so <SEP> dass <SEP> also <SEP> drei <SEP> Freq-Lieiizc-ii <SEP> in
<tb>  der <SEP> Welle <SEP> vorhanden <SEP> sind <SEP> (ausser <SEP> der <SEP> Si#Ynal  frequenz), <SEP> so <SEP> würde <SEP> die, <SEP> Zahl <SEP> a-uf <SEP> <I>ii:;

   <SEP> slui(Yen.</I>
<tb>  Es <SEP> hat <SEP> sich <SEP> herausgestellt, <SEP> <B>dass</B> <SEP> bei <SEP> der <SEP> 31chr  faehwellentelegraphie <SEP> (bezw. <SEP> Telephonie-)
<tb>  Störungen <SEP> in <SEP> erhöhtem <SEP> Grade <SEP> schädlich <SEP> wer  den. <SEP> Ihre <SEP> Aufgabe <SEP> ist <SEP> doch, <SEP> -auch <SEP> \#'tileii
<tb>  der <SEP> gleichen. <SEP> Iloehfrequeitz <SEP> voneinander <SEP> zu
<tb>  trennen, <SEP> 'wenn <SEP> die <SEP> Variationsfrequenz <SEP> eine
<tb>  verschiedene <SEP> ist, <SEP> also <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> bei <SEP> der
<tb>  Hochfrequenz <SEP> <B>1,000,000</B> <SEP> noch <SEP> zu <SEP> trennen
<tb>  Zwisehenfrequenzen <SEP> voll <SEP> <B>80,000</B> <SEP> bis <SEP> <B>100,000.</B>
<tb>  Hierzu <SEP> wird <SEP> die <SEP> Energie <SEP> im <SEP> Ernpfänger <SEP> zu  nächst <SEP> mittelst <SEP> Sehwingungskreisen.

   <SEP> die <SEP> auf
<tb>  Hochfrequenz <SEP> (im <SEP> Beispiel <SEP> also <SEP> <B><I>1.000.000)</I></B>     
EMI0002.0002     
  
    abgestimmt <SEP> sin(L <SEP> aller <SEP> elektromagneti  selier <SEP> Enero,ie, <SEP> die <SEP> auf <SEP> die. <SEP> Ernpfangsantenlip
<tb>  <B>n</B>
<tb>  trifft, <SEP> ausgusieLt. <SEP> Hierauf <SEP> erfolgt <SEP> Gleich  riehtung, <SEP> welche <SEP> eine <SEP> Energie <SEP> Ergibt, <SEP> die <SEP> in
<tb>  der <SEP> Variationsfrequen7, <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> <B>100.000</B>
<tb>  und <SEP> danieben <SEP> schwingt. <SEP> <B>100,000</B> <SEP> l'iii  die <SEP> Frequenz <SEP> des <SEP> Signals, <SEP> <B>80,000</B> <SEP> die <SEP> der <SEP> Stö  rung.

   <SEP> Sie <SEP> wirkt <SEP> auf
<tb>  ehe <SEP> auf <SEP> die <SEP> ini <SEP> Siglial <SEP> vorhandene <SEP> Frequen7
<tb>  (im <SEP> Beispiel <SEP> also <SEP> <B>100,000)</B> <SEP> abgestimmt <SEP> sind
<tb>  und <SEP> störerde <SEP> Frc-qiieiizc#ii <SEP> (im <SEP> Beispiel <SEP> <B>(MUMM</B>
<tb>  <B>, <SEP> ius</B> <SEP> scheiden. <SEP> <B>Auf <SEP> IL</B> <SEP> 'ic- <SEP> Kreise <SEP> mit <SEP> der
<tb>  sehwingung <SEP> <B>100.000</B> <SEP> folgt
<tb>  und, <SEP> damit <SEP> Gewinnung <SEP> des <SEP> Signals, <SEP> welches
<tb>  <B>je</B> <SEP> nach <SEP> seiner <SEP> Arl <SEP> durch <SEP> illorses(,lireibp-i, <SEP> odur
<tb>  Telephon <SEP> hörbai <SEP> gemacht <SEP> wird.
<tb>  



  Ist <SEP> nun <SEP> eilig- <SEP> ti3reiicl(-- <SEP> Iloelifrc-clti(,iiz <SEP> von
<tb>  <B>,</B> <SEP> <U>grosser</U> <SEP> Energie <SEP> und <SEP> derspIben <SEP> Schwiliolung,#;  zahl <SEP> <B>1,000,000</B> <SEP> vcrhanden, <SEP> so <SEP> wird <SEP> fliusf <SEP> zmir
<tb>  all <SEP> sieh <SEP> nicht <SEP> in <SEP> die
<tb>  eintreten <SEP> hönni-ii, <SEP> w(JA <SEP> aber <SEP> wird <SEP> sie, <SEP> wenn
<tb>  sie, <SEP> plötzlich <SEP> sielt <SEP> in <SEP> ihrein <SEP> Betrage <SEP> stark <SEP> <B>:

  .11-1-</B>
<tb>  dert, <SEP> zuni <SEP> Beis-l' <SEP> ie#l <SEP> abreisst, <SEP> die <SEP> Zwiselieti  frequen7kreise <SEP> z11111 <SEP> Sellwilig,--11 <SEP> -#iiistossi#ii <SEP> <B>und</B>
<tb>  dadurah <SEP> stören. <SEP> Dies- <SEP> Störun- <SEP> ist <SEP> die <SEP> <B>dür</B>
<tb>  Mc#hrfaelitel(o,i-aplii(# <SEP> i-i,iviitümliehe. <SEP> was <SEP> man
<tb>  t' <SEP> <B>1</B>
<tb>  bis <SEP> jetzt. <SEP> nicht <SEP> erhannt <SEP> bal. <SEP> 'Sit. <SEP> ist <SEP> besünder.,
<tb>  .stark, <SEP> rind <SEP> ausserdurn <SEP> tritt <SEP> eine <SEP> Verwischun.

    fler <SEP> ein. <SEP> -wenn <SEP> die <SEP> Dämp  fung <SEP> der <SEP> Kreise. <SEP> insbi-sonderf# <SEP> der
<tb>  quenzkreise, <SEP> eiliv <SEP> <B>allzu</B> <SEP> gerince <SEP> ii4. <SEP> Die
<tb>  Schwinguilo, <SEP> eines <SEP> rcsoiiic7rendeil <SEP> -Kreises <SEP> isi
<tb>  bekanntlich <SEP> nicht <SEP> dieselbe, <SEP> wie <SEP> die <SEP> der <SEP> anf  treffenden <SEP> Energie. <SEP> Besonders <SEP> wenn <SEP> letztere
<tb>  sieh <SEP> plötzlich <SEP> stark <SEP> andert. <SEP> folgt <SEP> der <SEP> S(-liwin  ,gungskreis <SEP> dieser <SEP> Änderung <SEP> nicht <SEP> ni(-lir, <SEP> unr1
<tb>  ,wa-r <SEP> um <SEP> so <SEP> weni--er, <SEP> <B>je</B> <SEP> sühwi, <SEP> '!eher <SEP> er <SEP> (,c-  dämpft- <SEP> ist.

   <SEP> Es <SEP> ist <SEP> dies <SEP> lf--tzlere
<tb>  bei <SEP> der <SEP> Mehrfachwellentelegraphife <SEP> )ineli <SEP> nieht
<tb>  erkannt <SEP> warden, <SEP> obghich <SEP> bei <SEP> der <SEP> Einfach  -#vcllent-ele,-:rapliie <SEP> man <SEP> ähnlielie <SEP> Ersolt(-iiiiiii  gen <SEP> längst <SEP> kennt. <SEP> Freilich <SEP> machen <SEP> sieb <SEP> die#z;

  ü
<tb>  Erscheinun--en <SEP> etwas <SEP> and(q-s <SEP> <B>b(,-</B>
<tb>  merkbar. <SEP> Jeder <SEP> normale <SEP> Schwin-un-,skruis,
<tb>  besonders <SEP> <B>jefl(-</B> <SEP> Antenne, <SEP> hat <SEP> so <SEP> starhu <SEP> Dämp  fung, <SEP> dass <SEP> eine <SEP> Hcelifreqiienzwelle, <SEP> deren
<tb>  Amplitude <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> durch <SEP> mensehliplif,
<tb>  Sprache <SEP> beeinflusst <SEP> ist, <SEP> eine <SEP> Resonanzschwin-              gung    erzeugt,     die    praktisch vollkommen den       .Implitudenschwankungen    der ankommenden  Welle     angepasst    ist,<B>da</B> eine sehr grosse An  zahl von     Hochfrequenzschwingungen    auf  eine einzelne Sprachschwingung entfallen.

    Die Amplituden wachsen während einer       Spra,chs,el-iwingung    so allmählich an,     dass    die  Schwingung im Kreise sieh ihnen in ihrer  Stärke vollkommen     anpasst.    Bei der     Doppel-          wellentelegrapliie    ist es aber keineswegs  mehr     so#,        dass    die     Zwischenfrequenz    ver  schwindend klein gegen die Hochfrequenz       is-t.    In unserem Beispiel war sie zehnmal  kleiner.

   Während also bei der     Einfachwel-          lentelegraphie    nur in besonderen Anordnun  gen mit     künstlieh    reduzierter Dämpfung  (z. B.     Glühkathodenrahr    mit     RüQkkoppluiig)     ein     Durchseliwingen    und Verwischen des  Signals verkommen kann, beginnt in un  serem Fall bereits bei der Dämpfung<B>0,1</B> das       Dtirchschwingen    und Verwischen der     Zwi-          schenfrequenz    merklich zu werden.

   Denn  einer ankommenden Welle, wie sie     Fig.   <B>1</B>  zeigt, entspricht. bei sehwacher Dämpfung  des     Sehwiliomn,-,skreises    als Resonanzwir  kung etwa. ein     Stromve,rIauf,    wie ihn     Fig.    2       zei-t.    Der     Sehwin-unuskreis        erreieht    die  höchste Stromamplitude erst, nachdem die  ankommende Welle schon ihren Höchstwert  überschritten hat. Aber lange nachdem die  ankommende Welle bereits auf Null gesun  ken ist, schwingt der Stromkreis noch nach.

    Folgen sich unmittelbar Signale wie     Fig.   <B>1,</B>  so     dass    die ankommende Welle also durch       Fig.   <B>3</B> dargestellt ist, so -wird der     Schwin-          gun-skreis    dauernd in Schwingungen blei  ben. die Minima des ankommenden     Sionals     vollkommen verwischen und die     iMaxima    nur  als schwache Erhöhungen andeuten. Nach       Gleielirichtung    des so erhaltenen Strom  effektes bleibt     mir    ein Wellenstrom mit sehr  schwach ausgeprägten Wellen übrig. Darum  erweist es sich     als    notwendig, besondere  Rücksicht auf diese Verhältnisse zu nehmen.

         Erfindungsgemäss    wird die Dämpfung der  Kreise -jeweils     angepasst    dem Verhältnis der       Ilochfrequenz    zur Zwischenfrequenz     bez-%ÄT.     der Zwischenfrequenz zur     Sigomalfrequenz.       Denn durch dieses Verhältnis wird     ja    die  Zahl der Schwingungen zwischen zwei Mi  nima bestimmt. Die Dämpfung     muss    jeweils  so gross sein,     dass    der     Sehwingungskreis    im  Minimum, wenn also von aussen keine     Euer-          gie    aufgenommen wird, keinen oder nur sehr  schwachen Wechselstrom führt.

   Durch Be  rücksichtigung dieses Punktes erweist es sieh  als möglich, durch genügende Dämpfung  .nicht nur zweifache, sondern sogar dreifache       Variation,der    Wellen und damit- zwei-     bezw.     dreifache     Selektivitä;t    zu erzielen. Eine     drei-          ia-ehe    Variation zeigt     Fig.    4. Vor allen     Dill-          gen    ist dreifache Variation erfahrungsgemäss  stets möglich bei Telegraphie.

   Die     Telegra-          phiefrequenz    kann bis zum Betrage von Meh  reren hundert Stössen pro Sekunde     heratifge-          trieben    worden, ohne     dass        abnormale    Dämp  fung notwendig würde, die selbstverständlich  Verminderung der Gesprächszahl     zur    Folge  hätte. Vielmehr genügt in diesem Falle eine  Dämpfung, wie sie sich aus andern     Gründeii          a        a        ls        praktisch        notwendig        herausstellt.     



  Aber nicht nur bei Telegraphie wird die       An-wendung    der dreifachen Variation mög  lich. Bei     Telephonie    wird zunächst unter  allen praktischen Umständen zweifache Va  riation möglich.<B>In</B> einem breiten Gebiete  aber, insbesondere bei Anwendung sehr kurz  welliger     Hochfrequenzwellen,    wird auch bei       Telephonieübermittlung    eine dreifache Va  riation möglich und damit eine riesenhafte       Yermehrung    der Gesprächszahl.  



  Um die gewünschte Dämpfung zu     erhal-          ten,    kann in die Antenne     bezw.    die Schwin  gungskreise Widerstand eingeschaltet wer  den. Insbesondere erweist es sieh als     vor-          te.ilhaft,    den eingeschalteten Widerstand ver  änderbar zu machen, da in diesem Falle, die  Selektivität auf den jeweils durch die     Stb-          rungen    bestimmten Wert eingestellt werden       l#ann.     



  Durch Wahl der richtigen Dämpfung  wird nun weiter die Möglichkeit erreicht, die  typische Wirkung von Störungen bei der       Mehrfachwellensenduiag,    die oben beschrie  ben wurde, zu beseitigen, und     zwa-r        -es-chie-ht     dies durch Einführung eines Leiterteils. wel-      eher die Störenergie, bevor sie in     die        Zwi-          sehenfrequenzkreise    eintreten kann, so weit  schwächt,     dass    sie nicht mehr wesentlich  stärker ist als die Signalenergie.

   Ein hierzu  geeigneter Leiterteil ist eine eisengefüllte  Spule im Gebiete der magnetischen     Sätti-          n-,    vor allen Ding     ii    aber jedes     Glüh-          kathodenrohr    und unter Umständen auch     Gas-          entladuno,        rohr,    welche die     Ei-ensehaft        ha-          's        tn          ben,        E,        nergien,    die einen bestimmten     Betra.-          überschreiten,

      zu unterdrücken. Benutzt  man eine     eisengefüHte,    Spule, so kann diese  so geschaltet sein,     dass    sie den vom Wechsel  strom     durehflossenen    Kreis kurzschliesst und  zugleich in genügend lockerer     Küpplung    in  duktiv auf den auf die     Zwischenfrequen7        ab-          Uestimmten        SehAinguno-skr#is        wirht.     



  Wird ein     Glühkathodenrohr    benutzt, des  sen Sättigungsstrom nicht wesentlich höher  ist als der     Sigmalstrom    an seinem Orte, so  kann es in folgender Weise in die     Empfan-gs-          apparatur    eingeschaltet werden.

   Auf die       Hochfrequen7schwingungskreise        und        even-          1-Lic-11    einen Verstärker folgt ein     Cz'Ieiellriili-          ter,        weleher    die Signalenergie als     Sehwin-          ,Ylin(YL111    eines Wellenstromes weitergibt.     D:

  i     nun eine     starkü,    Störenergie von     gleichr#r     Hochfrequenz bewirken würde,     dass    das     SiLg-          nal    nur eine relativ schwache     Sehwankung-          el     eines hohen Stromwertes darstellt,

   würde ein       appender    Leiterteil hinter dem     Gleiell-          richter    tatsächlich die     Signalenergie        verni#I-          4        I        en.        Deshalb        wird        zunächst        hinter        dem          (xleichriehter    eine Umwandlung des Wellen  stromes in einen Wechselstrom vorgenommen,  <B>C</B>       und    zwar vorteilhaft durch eine aperiodische  induktive     Übertragunu,

      also zum Beispiel  durch zwei     en,-gekoppelte    eisenfreie oder einen  Eisenkern enthaltende Spulen, deren     Wich-          Inng    so ausgeführt ist,     dass    ihre Kapazität       hh-,in        izt    und damit ihre Eiceiisehwinaiin-    ausserhalb der im Signal vorkommenden     Fru-          quenzen   <U>liegt.</U>     Auf    diese folgt der     -#,blz#tp-          per,        -weleher        di(,

      nunmehr als     Stionmache     sieh bemerkbar     maehende        Störener--ic-        mög-          lielist    dicht     ollerbalt)   <B>der</B>     Aniplitude        dees          Silonals    abschneidet, und     auf    ihn erst die auf       etie        abgestimmt(-ii    Kreise.

Claims (1)

  1. EMI0004.0093 <B>PATENTANSPRUCH:</B> <tb> Verfahren <SEP> zür <SEP> Übermittlung <SEP> drahtloser <tb> Na:ehriehten, <SEP> durch <SEP> die <tb> wendung <SEP> zwei- <SEP> Gder <SEP> mehrfach <SEP> variiei#uti(lei Mellen <SEP> und <SEP> Anpa.,stin drr <SEP> Dämpfung <SEP> der <SEP> empfan,- <SEP> ilden <SEP> Sehwin gungskreise <SEP> an <SEP> dass <SEP> VerhUltni-, <SEP> der <SEP> aufeinan <B># <SEP> el</B> <tb> der <SEP> folgenden <SEP> Frcqiic-ii7E#it, <SEP> also <SEP> B-celifrucliieii7 <tb> zu <SEP> erster <SEP> erster <SEP> Zwischen frequenz <SEP> züi <SEP> zweitur <SEP> Zwisehenfrequenz, <SEP> leiz fer <SEP> Zwiselienfrequenz <SEP> züi <SEP> '#ig-nalfrcql-ieiiz. <tb> <B>UNTERANSPRüCHE:
    </B> <tb> <B>1.</B> <SEP> Verfahr(#n <SEP> nach <SEP> Palentanspruch, <SEP> #grAenn zeichnet <SEP> (lureb <SEP> di(# <SEP> Verwenduno- <SEP> einer <tb> <I>2n</I> <tb> Enipfangsanordnung. <SEP> in <SEP> fler <SEP> die <SEP> Störener ,n#ien <SEP> vor <SEP> ibrrin <SEP> Eintritl <SEP> in <SEP> die <SEP> Sühwin <B>Z</B> <tb> gungskreise <SEP> in <SEP> der <SEP> <B>#</B> <SEP> inpfangenden <SEP> Appara <B>t> <SEP> ZD</B> <tb> tur, <SEP> welelip <SEP> auf <SEP> dip <SEP> Hochfrequenz <SEP> und <SEP> clic, <tb> Zwischenfrequenzf#n <SEP> abgestimmt <SEP> sind# <SEP> #inf <tb> die <SEP> Grössenordnung <SEP> der <tb> herabgedrückt <SEP> werden. <tb> <B><U>9.</U></B> <SEP> Verfahren <SEP> naph <SEP> -Patentanspruch <SEP> und <SEP> Un teranspruch <SEP> <B>1.</B> <SEP> gekenn7eichnet <SEP> durch <SEP> eine <tb> induktive,
    <SEP> aperiodische <SEP> Übertra <SEP> <B>'</B> <SEP> gung <SEP> vor <tb> den <SEP> die <SEP> Störenergie <SEP> vermindernden <SEP> Teilen. <tb> Verfahren <SEP> nacli <SEP> Patentanspruch <SEP> und <SEP> Un teranspiüchen <SEP> <B>1</B> <SEP> und <SEP> 2, <SEP> -el,:ennzeichiic-i <tb> dureh <SEP> die <SEP> #.'crwenrluno, <SEP> von <SEP> elektrischen <tb> Entladuli,Ysrolireii <SEP> <B>als</B> <SEP> Abkapppr <SEP> für <SEP> (Ii(# <tb> Störeneroie. <tb> <I>LI</I>
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