DE299547C - - Google Patents
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- DE299547C DE299547C DENDAT299547D DE299547DA DE299547C DE 299547 C DE299547 C DE 299547C DE NDAT299547 D DENDAT299547 D DE NDAT299547D DE 299547D A DE299547D A DE 299547DA DE 299547 C DE299547 C DE 299547C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B1/00—Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
- D01B1/10—Separating vegetable fibres from stalks or leaves
- D01B1/14—Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating
- D01B1/22—Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating with crushing or breaking rollers or plates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft Flachsknickmaschinen, bei welchen die gerösteten Flachsoder
Hanf stengel durch eine Reihe von Riffelwalzen hindurchgehen gelassen werden, um
ihre holzigen Teile zu zertrümmern. Derartige Knickmaschinen ersetzen in vielen Fällen mit
Vorteil die Flachsbrechvorrichtungen, sie erfordern jedoch eine genaue und rasche Regelung
des Walzendruckes und daher auch
ίο eine genaue Einstellung der Riffelwalzen, um
für eine gegebene Flachssorte die beste Bearbeitung zu erzielen. .
Bisher erfolgte die Einstellung der Riffelwalzen
in der Weise, daß man die obere Walze jedes Walzenpaares gesondert einstellte;
da indessen eine Flachsknickmaschine eine größe Anzahl von Walzenpaaren (20 bis 30
und selbst noch mehr) besitzt, so ist eine genaue und rasche Einstellung jedes einzelnen
Walz-enpaares praktisch nicht zu erreichen.
Auch die gleichzeitige Einstellung der sämtlichen Riffelwalzen von einer Welle aus mittels
geeigneter Kegelräder und Schraubenspindeln für jedes Walzenpaar, die bei ähnlichen
Maschinen bereits vorgeschlagen worden ist, gestattet nicht die Erzielung der erforderlichen
Genauigkeit und unmittelbaren Wirkung, und zwar zunächst der Ungleichheit des toten
Ganges wegen, der sich bei den Stellvorrichtungen der verschiedenen Walzenpaare einstellt,
weil diese aus mehreren sich bewegenden Teilen bestehen; außerdem aber gestattet
diese bekannte Einstellvorrichtung günstigstenfalls die Nachstellung der sämtlichen Walzen
um gleiche Beträge, sie gestattet aber nicht die Nachstellung der Walzen in der Weise,
daß der Abstand der Wälzen je zweier beliebiger Walzenpaare in einem unveränderlichen,
von ι verschiedenen Verhältnis steht, um welche Beträge die Abstände der einzelnen
Walzenpaare auch eingestellt werden mögen. .
Diesem Mangel wird gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch begegnet, daß man
die Lager der sämtlichen Oberwalzen einer Knickmaschine gleichzeitig durch einen gemeinsamen Preßrahmen gegen die festen Lager
der unteren Walzen drückt.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Teil einer Draufsicht, und Fig. 2 ein Teil einer vergrö-Berten
Seitenansicht einer Ausführungsform der Stellvorrichtung gemäß der Erfindung.
ι sind die entsprechend geführten Lager der Oberwalzen der Knickmaschine, auf welche
unter Vermittlung kräftiger Federn 2 ein Preßrahmen 3 drückt. Dieser enthält die Muttergewinde
von Bolzen 4, die nach der Zeichnung im Maschinengestell frei drehbar, aber gegen
Längsverschiebung gesichert sind. In die mit den Bolzen 4 auf Drehung gekuppelten,
gegen achsiale Verschiebung gesicherten Wurmräder 5 greifen Schrauben ohne Ende 6 auf
längs der beiden Seiten des Preßrahmens hinlaufenden
Wellen 7, die durch Kegelradvorgelege 8 von einem am Austrittsende der Knick-. maschine angeordneten Handrad 9 gleichzeitig
und mit gleicher Geschwindigkeit gedreht werden können. Die Zahl der auf beide Längsseiten
des Preßrahmens gleichmäßig verteilten Bolzen 4 kann eine beliebige sein, zumeist
genügt es jedoch, an jeder der vier Ecken des Preßrahmens je einen Bolzen 4 anzubringen.
Der am Austrittsende der Maschine beim Handrad 9 stehende Arbeiter erkennt aus der
Beschaffenheit der austretenden, geknickten Risten, ob und welche Nachstellung der Knickwalzen
für die eben bearbeitete Sorte von Stengeln erforderlich ist, und kann durch einfache
Drehung des Handrades 9 in der einen oder anderen Richtung den Preßrahmen als Ganzes heben oder senken und damit auch
ίο den Druck zwischen allen Knickwalzenpaaren
gleichzeitig steigern oder verringern.
Gewöhnlich wird der Preßrahmen 3 parallel zu der durch die Mitte der festgelagerten, in der
Zeichnung nicht dargestellten, unteren Knickwalzen gelegten Ebene gehalten. Sollte es
sich als nötig oder wünschenswert erweisen, dem Preßrahmen eine geringe Neigung gegen diese Ebene zu geben, beispielsweise
den Knickwalzenabstand am Eintrittsende der Maschine etwas größer zu halten als am Austrittsende,
so genügt hierzu, den Bolzen 4 am Eintrittsende der Maschine eine andere Einstellung
zu geben als jenen am Austrittsende. Man kann dann auch den Knickwalzenabstand am Eintrittsende jenem am Austrittsende proportional
halten, indem man die Übersetzung zwischen den Wellen 9 und den Bolzen 4 am Eintrittsende anders wählt als am Austrittsende,
beispielsweise indem man unter sonst gleichen Umständen die Zähnezahl der Wurmräder
5 am Eintrittsende größer macht als am Austrittsende.
Die Bolzen 4 können im Gestell der Maschine mittels Gewinde eingeschraubt sein,
das eine andere Steigung hat als die Muttergewinde im Preßrahmen; sie wirken dann nach
Art von Differentialschrauben. Oder es können die Bolzen 4 im Gestell gegen Drehung
und gegen Längsverschiebung gesichert sein, dann sind die Wurmräder im Preßrahmen '40
frei drehbar, aber gegen achsiale Verschiebung gesichert anzuordnen, das Muttergewinde würde
das Wurmrad zu tragen haben, und das Muttergewinde der Bolzen im Preßrahmen entfällt.
Endlich kann statt der Bolzen 4 und Muttergewinde zur Nachstellung des Preßrahmens
eine andere Nachstellvorrichtung verwendet werden, die vom Handrad 9 angetrieben
wird und auf den Preßrahmen als Ganzes wirkt, beispielsweise von den Wellen 9 aus
durch Wurmradübersetzung getriebene, im Preßrahmen gelagerte Kurbeln oder Exzenter,
deren Stangen mit dem Gestell verbunden sind, oder zwischen Preßrahmen und Gestell
eingeschaltete Knickhebel, deren mittlere Gelenke durch die Wellen 9 verstellbar sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Stellvorrichtung für die Riffelwalzen von Flachsknickmasehinen, dadurch gekennzeichnet, daß auf sämtliche Oberwalzen der Knickwalzenpaare ein gemeinsamer Preßrahmen unter Zwischenschaltung von Federn wirkt, der durch eine Stellvorrichtung als Ganzes den fest gelagerten Unterwalzen so genähert oder davon entfernt werden kann, daß der Walzenabstand in der ganzen Walzenpaarreihe gleich oder proportional dem Walzenabstand an einem Ende dieser Reihe erhalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299547C true DE299547C (de) |
Family
ID=553630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299547D Active DE299547C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299547C (de) |
-
0
- DE DENDAT299547D patent/DE299547C/de active Active
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