DE3004155C2 - Röntgen-Bildwiedergabesystem - Google Patents
Röntgen-BildwiedergabesystemInfo
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Description
kreisförmigen Bild umschriebenes rfcchteckiges Bild.
Sowohl bei der gewöhnlichen Durchleuchtungsaufnahme als auch bei Kinofilmaufnahmen wird somit die
Fläche des tatsächlich wiedergegebenen Bildes bzw. die nutzbare Bildfläche im Vergleich zur Wiedergabebildfläche
des Fernsehmonitors verkleinert Mit anderen Worten: die Bildschirmbereiche um die nutzbare
Bildfläche herum werden vergeudet, so daß die nutzbare Bildfläche zu klein wird, um eine gute Auflösung des
Wiedergabebilde' zu erreichen, was möglicherweise zu einer Fehldiagnose führen kann.
Auf der Seite 25 dieser Literaturstelle ist gemäß Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Röntgen-Bildwiedergabesystems
der eingangs definierten Art gezeigt welches neben einem Monitor auch eine Filmkamera und eine
Fernsehkamera umfaßt
Bei diesem bekannten System wird jedoch während einer Fiimaufnahmeoperation die Röntgenblende nicht
verstellt, so daß die während eines Filmaufnahmebetriebes auftretenden Röntgenstreustrahlen die Qualität der
Filmaufnahmen stark verschlechtern. Auch läßt sich dieses bekannte System nicht zwischen zwei Betriebsarten
umschalten.
Aus der DE-AS 12 10035 ist eine Anordnung zur elektrischen Übertragung von Röntgenbildern mit einer
Bildverstärkerröhre bekannt, deren Bildfeldgröße umschaltbar ist, und mit einer Aufnahmeröhre und einem
oder mehreren Bildwiedergabegeräten. Das wesentliche dieser bekannten Röntgenbildübertragungseinrichtung
besteht darin, daß das Abtastformat auf der Photokathode der Aufnahmeröhre von der jeweiligen
Bildgröße auf der Wiedergabeseite der Bildverstärkerröhre in Abhängigkeit von dem jeweils eingestellten
Abbildungsmaßstab der Bildverstärkerröhre gesteuert wird. Eine Einrichtung ähnlich einer Filmkamera fehlt
bei dieser bekannten Anordnung jedoch vollständig.
Aus der DE-AS 21 21 333 ist eine Vorrichtung zur elektronischen Bildausschnittsänderung (Zooming) für
eine Fernsehkamera bekannt, die mit einer Einstelleinrichtung zur Änderung der Ablenkwinkel durch
Änderung der Ablenkspannung ausgestattet ist. Es soll dabei eine elektronische Bildausschnittsänderung für die
Fernsehkamera durch eine Steuerung der Ablrnkschaltungen so verwirklicht werden, daß bei Änderung der
Rastergrößc und der Rasterlage das Seitenverhältnis bestehen bleibt. Um dies zu erreichen, enthält die
Einstelleinricntung eine Steuereinheil zur Erzeugung einer vpriablen Zoom-Gleichspannung, wobei diese
Steuereinheit die Zoom-Gleichspannung an bfiide Ablenkschaltungen anlegt, um die Amplitude sowohl
der horizontalen als auch der vertikalen Kippsignale über einen Bereich so zu steuern, daß der Elektronenstrahl
Raste1· unterschiedlicher Größe abtastet, die je
das gleiche Seitenverhältnis besitzen. Auch diese bekannte Vorrichtung enthält keine Wähleinrichtung
um zwischen zwei verschiedenen Aufnahme- bzw. Wiedergabeoperationen wählen zu können und es ist
fernerauch keine F ilmaufnahmekamera vorgesehen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, ein schnell zwischen Filmaufnahmeoperation
un<) Monitor-BildwiedergabeoDeration umschaltbares
Röntgen-Biidwiedergabesystem der eingangs genannten Art zu schaffen, welches von Röntgenstreustrahlen
unbeeinflußte Filmaufnahmen ermöglicht, wobei die auf einem Film festgehaltenen Röntgenbildaufnahmen
gleichzeitig auf einem Monitorbildschirm vergrößert wiedergegeben werden sollen, so daß
dadurch genauere Diagno .cn erstellt werden können.
Ausgehend von dem Röntgen-Biidwiedergabesystem der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß für sine Filmauf nahmeoperation die Röntgenblende zur Verkleinerung
des Bestrahlungsfeldes über die Wähleinrichtung verstellbar ist und daß während der Filmaufnahmeoperation
die Kreisaustastschaltung ausgeschaltet bzw. überbrückt ist, daß weiter die Abtastmittel in Abhängigkeit
von der Wähleinrichtung das Röntgenbild vom Bildverstärker während der Fiimaufnahmeoperation
derart abtasten, daß der Fernsehmonitor ein Bild in einer Größe zur Anzeige bringt, welches der Größe des
von der Filmkamera aufgenommenen Bildes entspricht jedoch entsprechend der vollen Länge und Breite des
Fernsehmonitor-Bildschirms vergrößert ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Röntgen-Biidwiedergabesystem wird somit ein Videosignal ohne Verkleinerung
des Röntgenbestrahlungsfeldes bei der gewöhnlichen Durchleuchtungsaufnahme ausgetastet während
bei der Filmaufnahme ein Bild entsprechend dem Röntgenbestrahlungsfeld, das in diese- Fall verkleinert
ist so abgetastet wird, daß es pre'-.tisch mit der
nutzbaren Bildfläche des Fernsehmonitors übereinstimmt
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Patentansprüchen 2 bis 4.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispi^len unter Hinweis auf die Zeichnung
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Röntgen-Biidwiedergabesystem mit Merkmalen
nach der Erfindung,
F i g. 2 ein Schaltbild des (Bild-)Wiedergabeteils beim
System nach Fig. 1.
F i g. 3A das durch übliche Durchleuchtungsaufnahme gelieferte Bild eines Untersuchungsobjekts auf der
Bildaufnahmefläche einer Bildaufnahmeröhre,
F i g. 3B das auf dem Bildschirm eines Fernsehmonitors wiedergegebene Durchleuchtungsaufnahmebild
des Untersuchungsobjekts,
F i g. 4A das bei Filmaufnahmen erhaltene Bild des Unte iuchungsobjekts auf der Aufnahmefläche der
Bildaufnahmeröhre, und
F i g. 4B das auf dem Bildschirm des Fernsebmonitors
wiedergegebene, bei Filmaufnahmen erhaltene Bild des Untersuchungsobjekts.
Das System gemäß F i g. 1 umfaßt einen Röntgen-Generator bzw. eine Röntgenröhre 12 und einen
Bildverstärker 13. die einander gegenüberstehend angeordnet sind und zwischen denen ein Untersuchungsobjekt
11 angeordnet werden kann. Zwischen Röntgenröhre 12 uno Untersuchungsobjekt 11 ist eine
Röntgenblendc 14 angeordnet. Der Bildverstärker 13 weist einen dem Untersuchungsobjekt 11 zugewandten
Eingangs-Leuchtschirm 15 und einen einer Fernsehkamera
18 mit zwischengeschaltetem optischen System 17 zugewandten Ausgangs-Leuchtschirm 16 auf. Eine
Filmkamera 19 zur Anfertigung von Kine- bzw. Filmaufnahmen ist dem optischen System 17 gegenüberstehend
angeo-dnet und mit einem Fernsehkamera-Regler 20 verbunden, der seinerseits mit einem
Bildfeldregler 21 verbunden ist. Letzlerer ist an einen
Fernsehmonitor 22 und einen Fußschalter 23 angeschlossen.
Beim vorstehend beschriebenen Röntgen-Fernsehsystem besi';:· das (Cilcl-)Wiedergabesystem aus der
Fernsehkamera 18. dem Kamera-Regler 20, dem Bildfeldregler 21, dem Fernsehmonitor 22 und dem
Fußschalter 23 den Aufbau gemäß Fig. 2. Die Ausgangsklemme einer Bildaufnahmeröhre 25 der
Kamera 18 ist dabei mit einem Prozeß-Verstärker 26 des Kamera-Reglers 20 verbunden, der seinerseits mit
einem Treiberimpulsgenerator 27 versehen ist, der an einen Vertikalablenkverstärker 28 und einen Bildabschattungsverstärker
29 angeschlossen ist, um diesen Verstärkern ein Vertikaltreibersignal VD zu liefern.
Weiterhin ist der Treiberimpulsgenerator 27 mit dem Prozeß-Verstärker 26 verbunden, um diesen mit
Austastimpulsen, Klemmimpulsen und Synchronisierimpulsen zu beschicken. Außerdem ist der Treiberimpulsgenerator
27 mit dem Verstärker 29, einem Hochspannungsgenerator 30 und einem Horizontalablenkverstärker
31 der Kamera 18 verbunden, um diese Bauteile mit einem Horizontaltreibersignal HD zu speisen. Die
Ausgangsklemme des Schattenverstärkers 29 ist an den Prozeß-Verstärker 26 angeschlossen. Die Ausgangsklemmen
des Vertikalablenkverstärkers 28. des Hochspannungsgenerators 30 und des Horizontalablenkverstärkers
31 sind mit der Bildaufnahmeröhre 25 verbunden. Die nicht dargestellten Vertikal- und
Horizontalamplitudenschaltungen der beiden Verstärker 28 und 31 sind an Vertikal- bzw. Horizo.ital-Amplitudeneinstellschaltungen
32 bzw. 33 angeschlossen, von denen die Schaltung 32 aus einem Relaisschalter 34
eines Relais 40 sowie Widerständen 35 und 36 besteht, die an den Ruhe- bzw. den Arbeitskontakt des
Relaisschalters 34 angeschlossen sind. Ebenso besteht die Schaltung 33 aus einem Relaisschalter 37 und
Widerständen 38 und 39. Die Eingangsklemme des Prozeß-Verstärkers 26 ist andererseits mit der Eingangsklemme
einer Kreisaustastschaltung 41 im Bildfeldregler 21 und mit dem Arbeitskontakt eines
Relaisschalters 42 verbunden. Der Arbeitskontakt des Relaisschalters 42 ist mit der Ausgangsklemme der
Kreisaustastschaltung 41 verbunden, während der gemeinsame oder feste Kontakt mit dem Fernsehmonitor
22 verbunden ist.
Wenn mittels dieses Röntgen-Fernsehsystems eine normale Durchleuchtungsaufnahme gemacht werden
soll, wird der Fußschalter 23 abgeschaltet bzw. geöffnet. Wenn in diesem Zustand Röntgenstrahlen von der
Röntgenröhre 12 über die Blende 14 und durch das Untersuchungsobjekt 11 hindurch auf den Eingangs-Leuchtschirm
15 des Bildverstärkers 13 fallen, wird das auf dem Ausgangs-Leuchtschirm 17 des Bildverstärkers
13 erscheinende Röntgenbild mittels des optischen Systems 17 auf die in Fig.3A gezeigte Weise auf der
Aufnahmeröhre 25 der Kamera 18 abgebildet Dabei entsteht auf der Bildaufnahmefläche bzw. der Halbleiterphotoschicht
50 der Röhre 25 ein kreisförmiges Röntgenbild 51. Auf dieser Schicht 50 wird eine
rechteckige Fläche 52 mit einem Seitenverhältnis von 3:4 mittels eines Elektronenstrahls abgetastet, der
durch die Vertikal- und Horizontalablenksignale der betreffenden Verstärker 28 bzw. 31 abgelenkt wird Ein
dem Abtastbereich 52 entsprechendes Videosignal wird dem Prozeß-Verstärker 26 zugeliefert, der dann in
Abhängigkeit vom Austastimpuls, vom Klemmimpuls und vom Synchronisierimpuls vom Treiberimpulsgenerator
27 eine Verarbeitung entsprechend dem Videosignal durchführt. Gemäß Fig.3A wird dabei das
Videosignal so verarbeitet, daß der außerhalb des kreisförmigen Röntgenbilds 51 gelegene Bereich 53 der
Abtastfiäche abgeschattet wird. Ein kreisförmig ausgetastetes
Videosignal von der Kreisaustastschaltung 41 wird dem Fernsehmonitor 22 über den Relaisschalter 42
zugeführt. Auf dem Bildschirm 54 des Fernsehmonitors 22 wird ein Bild entsprechend dem Abtastbereich 52 der
Halbleiterphotoschichl 50 wiedergegeben. Infolgedessen wird die rechteckige Fläche 54 mit dem Seitenver-■'·
hältnis von 3:4 gemäß Fig.3B abgetastet. Dabei entspricht jedoch die Fläche 55 des Bildschirms
tatsächlich dem innerhalb der Außenbegrenzung der rechteckigen Fläche 54 liegenden Bereich. Ein Umfangsbereich
56 wird durch die Kreisaustastschaltung 41 ;.; i<
> ausgetastet (abgeschattet), so daß ein kreisförmiges Bild t
57 entsprechend dem kreisförmigen Röntgenbild 51 auf den Bildschirm projiziert wird. Bei der Durchleuchlungsaufnahme
wird somit das ohne Röntgenstrahlabblendung erhaltene kreisförmige Röntgenbild im BiId-I^
schirmbereich mit dem Seitenverhältnis von 3:4 abgenommen, ausgetastet und auf dem Fernsehmonitor
reproduziert.
Im folgenden ist nunmehr die Herstellung von Kine- bzw. Filmaufnahmen beschrieben. Zur Verhinderung
2" einer Bildverschlechterung aufgrund von Strahlstreuung
bei Filmaufnahme wird das Belichtungsfeld durch die Röntgenblende 14 auf eine Fläche 59 verkleinert, die
gemäß Fig.4A durch Weglassung des Umfangsbereiches 58 des kreisförmigen Röntgenbilds 51 gebildet
α wird. Dabei wird, genauer gesagt, die innerhalb des Außenumrisses des kreisförmigen Röntgenbilds 51
gelegene Fläche 59 als nutzbare Bildfläche festgelegt. Wenn Herauf der Fußschalter 23 geschlossen wird, wird
das Relais 40 erregt, um seine Relaisschalter 34,37 und JO 42 zu betätigen. Hierdurch werden die Widerstände 35
und 38 der Amplitudeneinstellschaltungen 32 und 33 '
abgeschaltet, während die Widerstände 36 und 39 mit den Ablenkverstärkern 28 bzw. 31 verbunden werden,
wenn die Kreisaustastschaltung 41 freigegeben oder J5 ausgelöst wird. Durch Einschalten der Widerstände der
Amplitudeneinstellschaltungen 32 und 33 werden die Amplituden der Vertikal- und Horizontalablenksignale
so eingestellt, daß der Abtastbereich mit der nutzbaren Bildfläche koinzidiert. Wenn die Fläche 59 abgetastet
*o und ein Videosignal entsprechend einem Röntgenbild
innerhalb der Fläche 59 von der Bildaufnahmeröhre 25 geliefert und dem Fernsehmonitor 22 über den
Prozeß-Verstärker 26 und den Relaisschalter 42 zugeführt wird, wird gemäß Fig.4B ein Bild 60
entsprechend dem innerhalb der Fläche 59 liegenden Röntgenbild wiedergegeben. Bei dieser Aufnahmeart
wird somit der Mittelbereich des kreisförmigen Röntgenbilds 51 unter Vergrößerung über die volle
Länge und Breite des Fernseh-Bildschirms wiedergegeben, so daß die gesamte Wiedergabefläche des
Fernsehmonitors wirksam genutzt werden kam. und zudem die Auflösung verbessert wird. Da außerdem das
Bild auf dem Fernsehbildschirm praktisch mit einem Bild koinzidiert, das mittels der Filmkamera 19
unmittelbar auf einem Kine-, z. B. Schmalfilm festgehalten
wird, können die für die Diagnose erforderlichen Informationen sicher aufgezeichnet werden.
Obgleich bei der beschriebenen Ausführungsform der Abtastbereich bzw. die -fläche der Abtastzeilen von
Fernsehkamera und Kameraregler bei Betätigung des Fußschalters geändert wird, kann dies auch dadurch
erfolgen, daß eine sekundärseitige Linse des optischen Systems durch eine solche mit größerer Brennweite
ersetzt wird. Wahlweise können die Abblend- und <" Abtastfunktionen genau nachgeführt werden, indem die
Horizontal- und Vertikal-Amplitudeneinstellwiderstände
gemäß der Abblendfunktion der Röntgenblende eingestellt werden. Es ist auch möglich, die Rönteen-
blende und das Abtastgrößen-Umschaltrelais mit dem Fußschalter zu koppeln. Die Amplitudeneinstellwiderstände
können andererseits auch in die Fernsehkamera oder in den Kameraregler eingebaut werden. Weiterhin
kann anstelle des Relais ein elektronischer Schaltkreis verwendet werden, und der Fußschalter kann einschränkungsfrei
durch einen beliebigen anderen Schalter ersetz, werden.
Claims (4)
1. Röntgen-Bildwiedergabe-System bestehend aus
einem Röntgen-Generator zum Emittieren von Röntgenstrahlen zu einem Untersuchungsobjekt,
einer Röntgenblende zur selektiven Verkleinerung des Bestrahlungsfelds der vom Röntgen-Generator
emittierten Röntgenstrahlen, einem Bildverstärker zur Umwandlung der durch das Untersuchungsobjekt hindurch übertragenen Röntgenstrahlen in ein
Röntgenbild, einer Fernsehkamera zum Umwandeln des Röntgenbildes vom Bildverstärker in Videosignale, wobei die Fernsehkamera Mittel enthält, um
selektiv das Röntgenbild abhängig von dessen Größe abzutasten, aus einem Fernsehmonitor zur
Darstellung der Videosignale der Fernsehkamera, einer Filmkamen» zur Anfertigung von Filmaufnahmen des Pöntgenbildes vom Bildverstärker, einer
Wähleinrichtung zum Wählen zwischen einer Filmaufnahmeoperation, bei welcher die Filmkamera ein Bild aufnimmt, oder einer Monitor-Bildwiedergabeoperation, in welcher die Fernsehkamera das Röntgenbild des Bildverstärkers in Videosignale umwandelt, während die Filmkamera keine
Filmaufnahmen macht, und aas einer Kreisaustast-Schaltung zur Austastung eines Teiles der Video-Signale der Fernsehkamera, die einem Außenbereich
des Röntgenbildes des Bildverstärkers entsprechen, in Abhängigkeit von der Wahl der Monitor-Bildwiedergabeoperation durch die Wähleinrichtung,
dadurch geken.izeic .net, daß für eine
Filmaufnahmeoperatiai die Röntgenblende (14) zur
Verkleinerung des Bestrahl· igsfeldes über die Wähleinrichtung (23, 40) verstellbar ist und daß
während der Filmaufnahmeoperation die Kreisaustastschaltung (41) ausgeschaltet bzw. überbrückt ist.
daß weiter die Abtastmittel (28, 31, 32, 33) in Abhängigkeit von der Wähleinrichtung (23, 40) das
Röntgenbild vom Bildverstärker (13) während der Filmaufnahmeoperation derart abtasten, daß der
Fernsehmonitor (22) ein Bild in einer Größe zur Anzeige bringt, welches der Größe des von der
Filmkamera (19) aufgenommenen Bildes entspricht, jedoch entsprechend der vollen Länge und Breite
des Fernsehmonitor· Bildschirms vergrößert ist.
2. Röntgenbild-Wiedergabesystem nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß die Abtast
mittel (28, 31, 32, 33) zur Steuerung der Wellenformen der Horizontal- und Vertikal-Ablenksignale, die
abhängig von der Betätigung der Wähleinrichtung (23, 40) zur Fernsehkamera (18) zugeführt werden,
ausgebildet sind.
3. Röntgenbild-Wiedergabesystem nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß der Bildverstärker (13) das Röntgenbild in Form eines
kreisförmigen Bildes auf die Bildaufnahmefläche der Videokamera projiziert, und daß die Abtastmittel
(28, 31, 32, 33) eine rechteckförniige Abtastzone abtasten, welche das projizierte Bild während einer
Monitor-Bildwiedergabeoperation umschließt.
4. Röntgenbild-Wiedergabesystem nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildverstärker (13) ein rechteckförmiges Röntgenbild auf
die Bildaufnahmefläche der Fernsehkamera (18) projiziert, welches dem durch die verstellte Röntgenblende definierten Bildausschnitt entspricht, und
daß die Abtastmittel dieses rechteckige Bild
Die Erfindung betrifft ein Röntgen-Bildwiedergabesystem bestehend aus einem Röntgen-Generator zum
Emittieren von Röntgenstrahlen zu einem Untersuchungsobjekt, einer Röntgenblende zur ·. slektiven
Verkleinerung des Bestrahlungsfeldes der vom Rönt
gen-Generator emittierten Röntgenstrahlen, einem
Bildverstärker zur Umwandlung der durch das Untersuchungsobjekt hindurch übertragenen Röntgenstrahlen
in ein Röntgenbild, einer Fernsehkamera zum Umwandeln des Röntgenbildes vom Bildverstärker in Videosi-
gnale, wobei die Fernsehkamera Mittel enthält, um
selektiv das Röntgenbild abhängig von dessen Größe abzutasten, aus einem Fernsehmonitor zur Darstellung
der Videosignale der Fernsehkamera, einer Filmkamera zur Anfertigung von Filmaufnahmen des Röntgenbildes
vom Bildverstärker, einer Wähleinrichtung zum Wählen zwischen einer Filmaufnahmeoperation, bei welcher die
Filmkamera ein Bild aufnimmt, oder einer Monitor-Bildwiedergabeoperation, in welcher die Fernsehkamera
das Röntgenbild des Bildverstärkers in Videosignale
umwandelt, während die Filmkamera keine Filmaufnahmen macht, und .tjs einer Kreisausiastschaltung zur
Austastung eines Teiles der Videosignale der Fernsehkamera, die einem Außenbereich des Röntgenbildes des
Bildverstärkers entsprechen, in Abhängigkeit von der
» Wahl der Monitor-Bildwiedergabeoperation durch die
Wähleinrichtung.
Bei einem bisherigen Röntgen-Fernsehsystem (Zeitschrift »Toshiba Review«, Juli-August 1969. Nr. 43) wird
die Röntgenstrahlung nach dem Durchgang durch ein
J5 Untersuchungsobjekt empfangen und mittels eines Bildverstärkers in ein Leuchtschirmbild umgewandelt,
das über ein optisches System mittels einer Fernsehkamera aufgenommen wird. Von letzterer wird ein
Videosignal zu einem Fernsehmonitor(bildschirm) über
tragen, auf welchem das Leuchtschirmbild, d. h. das Röntgenbild. wiedergegeben wird. Bei diesem bisherigen System ist das Leuchtschirmbild auf dem Bildverstärker, das über das optische System auf eine
Bildaufnahmeröhre der Fernsehkamera projiziert wird.
4ί kreisförmig, so daß ein entsprechend kreisförmiges
Leuchtschirmbild auf einem kreisförmigen photoleitfähigen Schirm der Bildaufnahmeröhre gebildet wird.
Wenn dieses kreisförmige Bild mit den Abtastzeilen der Fernsehkamera abgetastet wird, wird eine im wesentli-
w chen quadratische, das Leuchtschirmbild einschließende
Fläche abgetastet. Bei der Wiedergabe eines solchen Bildes auf dem Fernsehmonitor ist daher in den anderen
Bereichen als innerhalb der Fläche des Ausgangsbildes (Leuchtschirmbild) des Bildverstärkers keine Informa
tion enthalten. Demzufolge wird auf den Fernsehmoni
tor eine dem Durchmesser des Ausgangsbildes angepaßte Maske aufgesetzt, oder die außerhalb des
Wiedergabebildes, welche dem Leuchtschirmbild entspricht, gelegenen Bereiche werden durch kreisförmige
Austastung des Videosignals abgeschattet. Wenn jedoch bei der Diagnose einer Kreislauferkrankung nach dem
Einführen eines Katheters in das zu untersuchende Organ z. B. das Herz, Filmaufnahmen (laufende
Momentaufnahmen) angefertigt werden, wird das Bild
durch eine Röntgenblende vor einer Röntgenröhre zu
einem Rechteck verkleinert, um Streustrahlen um das Bild herum auszuschalten. Das auf dem Fernsehmonitor
wieclergegebene Bild ist daher ein vom erwähnten
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Representative=s name: HENKEL, G., DR.PHIL. FEILER, L., DR.RER.NAT. HAENZ |
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Owner name: KABUSHIKI KAISHA TOSHIBA, KAWASAKI, KANAGAWA, JP |
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