DE3010855C2 - - Google Patents

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DE3010855C2
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DE3010855A
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Albert Dipl.-Phys. Dr.Rer.Nat. Comberg
Karl Heinz 5100 Aachen De Panstruga
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Philips Intellectual Property and Standards GmbH
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Philips Patentverwaltung GmbH
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    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C18/00Chemical coating by decomposition of either liquid compounds or solutions of the coating forming compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating; Contact plating
    • C23C18/16Chemical coating by decomposition of either liquid compounds or solutions of the coating forming compounds, without leaving reaction products of surface material in the coating; Contact plating by reduction or substitution, e.g. electroless plating
    • C23C18/31Coating with metals
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/02Manufacture of electrodes or electrode systems
    • H01J9/14Manufacture of electrodes or electrode systems of non-emitting electrodes
    • H01J9/142Manufacture of electrodes or electrode systems of non-emitting electrodes of shadow-masks for colour television tubes
    • H01J9/146Surface treatment, e.g. blackening, coating

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Schwärzen von Stahlbauteilen, insbesondere für Elektronenstrahlröhren. Beispiele für derartige Stahlbauteile sind Lochmasken und Lochmaskenrahmen für Farbbildröhren.
Es ist aus VALVO Berichte XVIII, 1/2 (1974) 84-87 bekannt, daß die Lochmaske von Farbbildröhren durch auftreffende Elektronen erwärmt wird. Mit dieser Erwärmung geht oftmals eine unerwünschte spontane örtliche Ausdehnung der Loch­ maske einher. Dies führt zu Farbverfälschungen, da die Elektronenstrahlen nicht mehr auf den ihnen zugeordneten Leuchtstoffelementen auftreffen. Infolgedessen wird allgemein angestrebt, die Temperatur der Maske möglichst niedrig und räumlich konstant zu halten.
Es sind verschiedene Verfahren bekannt, die Oberfläche der Lochmaske möglichst kühl zu halten. Nach VALVO Berichte a. a. O. schwärzt man die Maske durch Oxidation ihrer Oberfläche in einem Oxidationsofen, wobei ein schwarzes Eisenoxid an ihrer Oberfläche ausgebildet wird. Durch diese Schwärzung soll eine wirksame Abstrahlung der durch Elektronenbeschuß erzeugten Wärme bewerkstelligt werden. Die Nachteile dieser Verfahrens­ weise bestehen im folgenden: Einerseits hängt das thermische Emissionsvermögen solcher Schwarzschichten von der Zusammen­ setzung des jeweils gebildeten Eisenoxids ab, welches unter verschiedenen Bedingungen auch braun werden kann; andererseits neigt Eisenoxid dazu, im Vakuum unter Aufheizung durch Elek­ tronenbeschuß zu zerfallen. Beide Effekte führen zu einer Abnahme des thermischen Emissionsvermögens. Hinzu kommt, daß Eisenoxidschichten die Elektronen und deren Energie aufnehmen und sich dadurch erwärmen.
Um schwärzere und gleichzeitig wärmebeständigere Beschich­ tungen auf der Maskenoberfläche anzubringen, ist es aus der DE-AS 24 23 732 bekannt, ein stromloses Bad zu verwenden, das Nickel- oder Kobaltverbindungen enthält. Die dabei gebil­ dete Schicht wird einer starken Oxidationssäure ausgesetzt und dann in der Luft bei etwa 450°C eingebrannt. Ein Nachteil der nach diesem Verfahren hergestellten Schichten besteht darin, daß sie ebenfalls die Elektronen und deren Energie aufnehmen. Außerdem enthalten die bekannten Bäder Substanzen, die als gesundheitsschädlich oder gar kanzerogen bekannt sind.
Aus der US-PS 35 62 518 ist auch eine Maskenbeschichtung mit Wismut bekannt, um den Durchgang von Röntgenstrahlen durch das Frontglas der Farbbildröhre zu verringern. Eine Schwärzung der Wismutschicht ist dabei nicht vorgesehen; es wird auch nicht erwähnt, auf welche Weise das Wismut auf die Lochmaske aufge­ bracht wird. Gemäß Ullmanns Encyklopädie der technischen Chemie, 3. Aufl., 18. Band (München-Berlin-Wien 1967) S. 640 lassen sich Überzüge aus Wismut auf metallischen Gegenständen elektrolytisch und durch Aufdampfen aufbringen. Diese Verfahren haben aber ver­ schiedene Nachteile. So sind Aufdampfprozesse technisch aufwen­ dig und erfordern hohe Investitionen und die Elektrolyse ist energie-intensiv und umweltbelastend.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein alternatives Verfahren anzugeben, nach dem Stahlbauteile geschwärzt werden können, ohne dabei die Nachteile der bislang bekannten Verfahren hin­ nehmen zu müssen. Insbesondere soll ein hohes thermisches Emissionsvermögen der Oberfläche der Lochmaske im gesamten Infrarotwellenlängenbereich von 1 bis 30 µm und gleichzeitig eine hohe Elektronenenergierückstreuung erzielt werden. Weiter­ hin soll das Verfahren bei einfacher Prozeßführung zu reprodu­ zierbaren Ergebnissen führen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf die Stahlbauteile durch stromloses Beschichten in einer Wismutsalzdispersion oder Wismutsalzlösung eine festhaf­ tende Wismutschicht aufgebracht wird und die derart beschich­ teten Stahlbauteile in einer oxidierenden Atmosphäre, z. B. in Luft, auf Temperaturen zwischen 350 und 650°C solange erhitzt werden, bis sich auf der Oberfläche der wismutbeschichteten Teile eine schwarze Schicht ausbildet.
Die stromlose Beschichtung wird vorzugsweise in einem sauren Medium unter Zugabe eines tensidischen Mittels vorgenommen.
Beispiele für saure Medien sind verdünnte Schwefelsäure, Weinsäurelösung und Oxalsäurelösung, insbesondere in Wasser.
Beispiele für tensidische Mittel sind handelsübliche Geschirr­ spülmittel, insbesondere solche, die Alkylpolyglykoläther­ sulfate und Alkylbenzolsulfonate neben nichtionogenen Tensiden enthalten.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Beispiels näher erläutert:
Ein Bad erhält man durch Verrühren von 3 g Wismutoxinitrat und 10 g Weinsäure in einem Liter Wasser. Anschließend wird unter weiterem Rühren 1 g eines handelsüblichen Geschirrspül­ mittels zugemischt. Gereinigte und entfettete Stahlbauteile werden in diese Flüssigkeit eingetaucht. Nach etwa 15 Minuten hat sich auf der Oberfläche der Stahlbauteile eine festhaftende Wismutschicht abgeschieden. Durch Erwärmen und Bewegen der Flüssigkeit kann die Abscheidungsgeschwindigkeit des Wismuts erhöht werden. Nach dem Spülen mit Wasser und Trocknen werden die beschichteten Teile 1 Stunde bei 460°C an Luft erhitzt.
Diese Behandlung erzeugt eine homogene, festhaftende Schwärzung der Oberfläche, die ein sehr hohes Emissions­ vermögen im Infrarotwellenlängenbereich von 1 bis 30 µm aufweist, stabil gegenüber Elektronenbeschuß bis 50 kV im Vakuum ist auf Grund der großen Ordnungszahl des Wismuts (Z=83) ein extrem hohes Elektronenenergie­ rückstreuvermögen hat. Gegenüber herkömmlichen Eisenoxid­ schichten gewinnt man mit entsprechend präparierten Wismut­ schwarzschichten rund 20% an thermischen Emissionsvermögen (3<λ<30 µm) und eine um etwa 30% erhöhte Elektronen­ energierückstreuung bei 25 kV Beschleunigungsspannung.

Claims (2)

1. Verfahren zum Schwärzen von Stahlbauteilen, insbesondere für Elektronenstrahlröhren, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Stahlbauteile durch stromloses Beschichten in einer Wismutsalzdispersion oder Wismutsalzlösung eine festhaftende Wismutschicht aufge­ bracht wird und die derart beschichteten Stahlbauteile in einer oxidierenden Atmosphäre auf Temperaturen zwischen 350 und 650°C erhitzt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stromlose Beschichtung in einem sauren Medium unter Zugabe eines tensidischen Mittels vorgenommen wird.
DE19803010855 1980-03-21 1980-03-21 Verfahren zum schwaechen von stahlbauteilen, insbesondere fuer elektronenstrahlroehren Granted DE3010855A1 (de)

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FR8105636A FR2478676B1 (fr) 1980-03-21 1981-03-20 Procede permettant de noircir des elements de construction en acier notamment pour tubes a rayons cathodiques
US06/245,839 US4357367A (en) 1980-03-21 1981-03-20 Method of blackening steel components for cathode ray tubes
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