DE3015189C2 - Entlüftungseinrichtung für Kraftstofftanks von Fahrzeugen - Google Patents

Entlüftungseinrichtung für Kraftstofftanks von Fahrzeugen

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DE3015189C2
DE3015189C2 DE19803015189 DE3015189A DE3015189C2 DE 3015189 C2 DE3015189 C2 DE 3015189C2 DE 19803015189 DE19803015189 DE 19803015189 DE 3015189 A DE3015189 A DE 3015189A DE 3015189 C2 DE3015189 C2 DE 3015189C2
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DE19803015189
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DE3015189A1 (de
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Dieter 7302 Ostfildern Scheurenbrand
Manfred Dipl.-Ing. 7307 Aichwald Stotz
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Daimler Benz AG
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Daimler Benz AG
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K15/00Arrangement in connection with fuel supply of combustion engines or other fuel consuming energy converters, e.g. fuel cells; Mounting or construction of fuel tanks
    • B60K15/03Fuel tanks
    • B60K15/035Fuel tanks characterised by venting means
    • B60K15/03504Fuel tanks characterised by venting means adapted to avoid loss of fuel or fuel vapour, e.g. with vapour recovery systems

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Entlüftungseinrichtung für Kraftstofftanks von Fahrzeugen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, die den Gegenstand des Hauptanspruchs des Hauptpatents 12 214 bildet.
Diese Entlüftungseinrichtung soll den Austritt von Kraftstoff sowohl im Fahrbetrieb wie bei einem Fahrzeugüberschlag mit Tankdrehung verhindern. Es hat sich jedoch gezeigt, daß insbesondere bei einer langsamen Drehung azs Fahrzeugs und damit des Tanks, wie sie bei Prüfungen zur Simulation eines Fahrzeugüberschlags erfolgt, die Entlüftungsleitungen sich nach dem Heberprinzip mit Kraftstoff füllen, der dann in größerer Menge in den Ausgleichsbehälter gelangen und von dort ins Freie austreten kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den ^ Austritt von Kraftstoff auch unter den genannten extremen Prüfbedingungen mit Sicherheit zu verhindern.
Die Aufgabe ist erfindungsgemaß durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Während bei einem Drehen des Kraftstofftanks der Kraftstoff die Luft aus den Entlüftungsleitungen zwischen den Kammern und den Bogen verdrängen und damit diese Abschnitte der Entlüftungsleitungen vollständig ausfüllen kann, bleibt in den erweiterten bogenförmigen Abschnitten der Entlüftungsleitungen immer Luft zurück, die die Kraftstoffsäule unterbricht, so daß bei einem weiteren Drehen des Kraftstofftanks der in den Entlüftungsleitungen zwischen den Bogen und dem Ausgleichsbehälter befindliche Kraftstoff keinen weiteren Kraftstoff durch den Bogen hindurch nachziehen kann.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Einrichtung gemäß dem Anspruch 2 ermöglicht Bögen in den Entlüftungsleitungen mit großem Radius und großer Bogenlänge mit geringem Platzbedarf in größtmöglicher Entfernung von der jeweils zugehörigen Kammer und dem Ausgleichsbehälter.
.Die sprunghaften Querschnittsänderungen zur Begrenzung der Aufweitung gemäß dem Anspruch 3 bilden Abreißkanten, die das Zurückbleiben von Luft in der Aufweitung weiter begünstigen.
Die Einrichtung mit den im Anspruch 4 angegebenen Merkmaien erleichtert die Herstellung und vor allem den Einbau der verschiedenen Einrichtungsteile in den Tank.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Dabei zeigt
F i g. 1 einen Kraftstofftank für Kraftfahrzeuge im Längsschnitt und
F i g. 2 den Tank der F i g. 1 im Horizontalschnitt.
In dem lediglich schematisch dargestellten Kraftstofftank 1 ist dicht unter seiner Oberwand 2 eine Entlüftungseinrichtung eingebaut. Bestandteile dieser Empfangseinrichtung sind zwei jeweils in der Nähe einer Schmalseite des Tanks 1 angeordnete Kammern 3 und 4. die sich mit jeweils einer durch eine Schwallklappe 5 bzw. 6 oder Schwimmerklappe verschließbaren öffnung 7 bzw. 8 in das Tankinnere öffnen. An jeder Kammer 3 und 4 ist eine Entlüftungsleitung 9 bzw. 10 angeschlossen, die zur entgegengesetzten Schmalseite des Tanks 1 führt, dort in einem im wesentlichen waagerechten Bogen um die dort befindliche Kammer 4 bzw. 3 herumgeführt ist und dann zur Mitte des Tanks 1 zurückläuft, wo sie in einen Ausgleichsbehälter 11 mündet. Vom Ausgleichsbehälter 11 führt eine Ausgleichsleitung 12 durch eine Tankwand nach außen. Der Anschluß der Ausgleichsleitung 12 an den Ausgleichsbehälter 11 ist als Drossel 13 ausgebildet, die ein nur langsames Entweichen von Luft und Gasen zuläßt.
Die Entlüftungsleitungen 9 und 10 sind im Bereich der Bögen, mit denen sie um die Kammern 4 bzw. 3 herumgeführt sind, erweitert, und zwar auf den dreifachen Innendurchmesser. Bei einer Drehung des Tanks 1, beispielsweise bei einem Überschlag des Kraftfahrzeuges, kann in einer der Kammern 3 bzw. 4 befindlicher Kraftstoff in die angeschlossene Entlüftungsleitung 9 bzw. 10 fließen und die darin befindliche Luft bis zum Bogen vollständig verdrängen. In dem Abschnitt der Entlüftungsleitungen 9 bzw. 10 zwischen den Bogen und dem Ausgleichsbehälter 11 gelangenden Kraftstoff kann iedoch auch dann keinen weiteren
iurch den Bogen hindurchziehen, wenn der !er jeweiligen Entlüftungsleitung 9 bzw. 10 em Bogen und dem Ausgleichsbehälter 11 als der Abschnitt zwischen der zugehörigen bzw. 4 und dem Bogen, da der Kraftstoff die der Erweiterung im Bogen nicht vollständig kann und somit die Kraftstoffsäule im ;rbrochen ist. Es kann also höchsten eine nge Kraftstoff in den Ausgleichsbehälter 11 η diesem wird dann ein weiterer Kraftstoffien Aufbau von Luftpolstern verhindert, die tstehen, daß die Entlüftungsleitungen 9 und 10 eine bestimmte Strecke ir, das Innere des Ausgleichsbehälters hineingeführt sind und sich die Luft in bestimmten Drehlagen des Tanks 1 um diese Endstücke herum sammelt.
Die Entlüftungsleitungen 9 und 10 sind im Abschnitt der Bogen einteilig mit den jeweils an die andere Entlüftungsleitung 10 und 9 angeschlossenen Kammern 4 bzw. 3 ausgebildet, wodurch sich eine sehr einfache Herstellung beispielsweise als Spritztelle ergibt. Die übrigen Abschnitte der Entlüftungsleitungen 9 und 10 sind dann mittels Steckverbindungen an diese Bogen angeschlossen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

1
Patentansprüche:
1. Entlüftungseinrichtung fur Kraftstofftanks von Fahrzeugen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, mit einem im Tank dicht unterhalb der Oberwand und etwa mittig in bezug auf dessen Seitenwände angeordneten Ausgleichsbehälter, der über eine Ausgleichsleitung zur Atmosphäre hin entlüftet ist und an den beidseitig auf etwa gleicher Höhe verlaufende, tankinnere Entlüftungsleitungen ange- ι ο schlossen sind, die im Nachbarbereich jeweils der dem Anschluß abgewandten, gegenüberliegenden Seitenwand, mit jeweils endseitiger Entlüftungsöffnung frei ausmünden, wobei jede Entlüftungsleitung am die Entlüftungsöffnung enthaltenden Endabschnitt eine tankinnere Kammer aufweist, in deren Inneres die Entlüftungsöffnung ausmündet und die mittels einer als Drosselöffnung ausgebildeten Ausgleichsöffnung im oberen Bereich jeder Kammer zum Tankinneren hin entlüftet ist, und wobei jede Kammer eine öffnung und eine Schließvorrichtung mit die öffnung beherrschendem Sperrglied aufweist, wobei die Öffnung und das Sperrglied im unteren Bereich der Kammer und unterhalb der Entlüftungsöffnung angeordnet sind, nach Patent -5 2912214, dadurch gekennzeichnet, daß jede Entlüftungsleitung (9, 10) in mindestens einem Bogen eine Aufweitung aufweist.
2. Entlüftungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Entlüftungsleitung ^o (9 oder 10) in einem Bogen um diejenige Kammer (4 oder 3), in die die andere Entlüftungsleitung (10 oder
9) mündet, herumgeführt ist und daß die Aufweitung in diesem Bogen liegt.
3. Entlüftungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufweitung durch sprunghafte Querschnittsänderungen im geraden oder gebogenen Teil der Entlüftungsleitung (9 oder
10) begrenzt ist.
4. Entlüftungseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Entlüftungsleitung (9 oder 10) im Bereich derjenigen Kammer (4 oder 3), in die die andere Entlüftungsleitung (10 oder
9) mündet, mit dieser Kammer (4 oder 3) einteilig ausgebildet ist.
DE19803015189 1979-03-28 1980-04-19 Entlüftungseinrichtung für Kraftstofftanks von Fahrzeugen Expired DE3015189C2 (de)

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DE3413399C2 (de) * 1984-04-10 1986-10-02 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart Vorrichtung zum Entlüften eines Kraftstoffbehälters, insbesondere für Kraftfahrzeuge
FR2766917B1 (fr) * 1997-07-31 1999-10-01 France Etat Dispositif de purge de recipient a fermeture etanche soumis a une inclinaison variable
DE50003990D1 (de) 1999-10-28 2003-11-13 Bayerische Motoren Werke Ag Kraftstoffbehälter für ein kraftfahrzeug

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