DE301706C - - Google Patents

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DE301706C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/52Base plates for gun mountings
    • F41A23/54Base plates for gun mountings for mortars
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41FAPPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
    • F41F1/00Launching apparatus for projecting projectiles or missiles from barrels, e.g. cannons; Harpoon guns
    • F41F1/06Mortars
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G11/00Details of sighting or aiming apparatus; Accessories

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Unterlegplatte, insbesondere für Granatenwerfer.
Wie bekannt, erfahren Schießvorrichtungen beim Abschuß einen Rückstoß, der in vorher nicht zu überblickendem Weise ihre Stellung verändert. Es bedarf daher stets einer genauen, zeitraubenden Wiederausrichtung der Schießvorrichtung.
Diesem Übelstande hilft die vorliegende
ίο Erfindung ab, deren Wesen darin besteht, daß die Unterlegplatte, auf der sich der Granatenwerfer nach hinten frei bewegen kann, mit einem um einen Drehzapfen verstellbaren Anschlag versehen ist, gegen den die Schieß-Vorrichtung für die Zieleinstellung gedrückt wird. Durch die neue Vorrichtung wird erreicht, daß für das gleiche Ziel ein hierfür eingestellter Anschlag für beliebig oft wiederholte Abschüsse benutzt' werden kann, da der beim Abschuß auftretende Rückstoß ohne Einwirkung auf die den Anschlag tragende Unterlegplatte des Granatenwerfers bleibt, der auf ihr nach hinten frei beweglich ist. Die Unterlegplatte und damit der Anschlag behalten also ihre Stellung im Räume unverändert bei, da der durch den Rückstoß fortgeschleuderte Granatenwerfer keinerlei Hemmung bei seiner . rückwärtigen Bewegung erleidet. Die neue Vorrichtung hat daher den Vorteil, daß bei höchster Feuergeschwindigkeit die denkbar größte Schießgenauigkeit erreicht wird, da es nach jedesmaligem Abschuß nur nötig ist, ohne irgendwelches weitere Ausrichten den Granatenwerfer in die durch den Anschlag gekennzeichnete Ausgangsstellung zu bringen, ein Verfahren, das auch nachts ohne weiteres ausgeführt werden kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform mit Grundplatte veranschaulicht.
Es zeigt
Fig. ι Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 Draufsicht.
Die Grundplatte α wird mit ihrem Winkelende b fest in das Erdreich eingerammt. Zur besseren Handhabung ist die Platte a mit einem Handgriff c ausgestattet. Auf der Platte α ist nun eine um den Zapfen e drehbare, als Anschlag dienende Richtplatte d angebracht. Diese Richtplatte d ist mit einer Gradeinteilung versehen und kann in beliebigen Winkeln eingestellt werden, wobei die Feststellung mittels einer Klemmvorrichtung f erfolgt, deren Ausbildung an sich beliebig ist.
Die Richtplatte d dient gleichzeitig auch zur richtigen Seiteneinstellung der Schießvorrichtung g und ist zu diesem Zweck entsprechend ausgeschnitten, so daß sich die Schießvorrichtung g gegen entsprechende Ansätze, Lappen 0. dgl. an der Richtplatte d anlegen kann. Sobald dies geschieht, ist damit die Gewähr gegeben, daß die Schießvorrichtung ihre bestimmte, vorher berechnete Abschußstellung innehat.
Nach Abgabe des Schusses wird die Schießvorrichtung g aus dieser Stellung nach rück-

Claims (2)

wärts abgeschleudert, während die Rieht- und Anschlagplatte d ihre Stellung unverändert beibehält. Für die neue Schußeinstellung ist es nun nur erforderlich, die Schießvorrichtung g wieder derart gegen die Anschlagplatte d zu schieben, daß die Schießvorrichtung in die für sie vorgesehene Aussparung der Platte d hineinkommt. Es bedarf also keiner weiteren feineren Einstellung der Schießvorrichtung, ίο falls die ursprüngliche Schußrichtung beibehalten werden soll. Soll diese verändert werden, so geschieht die Feineinstellung lediglich durch entsprechende Winkel verstellung der Anschlagplatte d nach Lösen der Klemmvorrichtung f. Ist die gewünschte Winkeleinstellung erreicht, so wird die Platte mittels der Klemmvorrichtung f wieder festgestellt und in oben beschriebener Weise die Schießvorrichtung g gegen die Anschlagplatte d geschoben. . Paten τ-An Sprüche:
1. Unterlegplatte für Granatenweffer, gekennzeichnet durch eine vorn liegende Anstellvorrichtung, gegen die der Granatenwerfer vor dem Schuß angelegt wird, zum Zwecke, dem Granatenwerfer beim .Schuß ein freies Zurückgleiten zu gestatten und ihn schnell wieder in die ausgerichtete Stellung bringen zu können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ' gekennzeichnet, daß, der um einen Drehzapfen einstellbare Anschlag dem Werfer entsprechend ausgeschnitten ist, um eine seitliche Begrenzung für diesen zu schaffen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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