DE301948C - - Google Patents
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- DE301948C DE301948C DENDAT301948D DE301948DA DE301948C DE 301948 C DE301948 C DE 301948C DE NDAT301948 D DENDAT301948 D DE NDAT301948D DE 301948D A DE301948D A DE 301948DA DE 301948 C DE301948 C DE 301948C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/46—Fastening of windings on the stator or rotor structure
- H02K3/48—Fastening of windings on the stator or rotor structure in slots
- H02K3/487—Slot-closing devices
- H02K3/493—Slot-closing devices magnetic
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß für die Nuten von elektrischen. Maschinen,
der in an sich bekannter Weise aus magnetisierbaren seitlichen Teilen (Flanken) zur Ausbreitung der Kraftlinien und aus Brükken
zur Erhaltung der Form besteht. Diese Keile werden nach dem Einschieben in die
Nut dadurch mit ihren seitlichen Teilen gegen die Zähne gepreßt, daß die Brücken in ebenfalls
an sich bekannter Weise gestreckt werden. Der Erfindung gemäß werden zum Verschluß
von Nuten nun Keile von etwa nierenförmigem größten Profil, bestehend aus seitlichen Wulsten
aus magnetischem Material und mittleren, die Wulste fest verbindenden Brücken aus
plastischem Material, in zusammengebogener Form in die Nut eingeführt und dann durch
Streckung der ' Brückenwölbungen gespreizt. Die besondere Wirkung dieses Nutenverschlusses
besteht darin, daß die Brücken zwischen den Wulsten fest eingespannt sind, so daß die
Brücken nach Art eines eingespannten Trägers außerordentlich fest zwischen den Nutenwandungen
sitzen.
Zur Veranschaulichung der Verhältnisse möge die Zeichnung dienen.
Sieht man, wie in Fig. i, gegen das Kopfende des Keiles, so liegen die magnetischen
Teile α seitlich an den Wänden der Nuten. Die Entfernung dieser magnetischen Teile voneinander
ist, um das Einbringen in die Nut zu erleichtern, vor dem Einbringen geringer (Fig. 2), nach dem Einbringen wird das Profil
gestreckt; die Brücken werden durch geeignete Wahl des Materials oder durch Bemessung
des Querschnittes so ausgebildet, daß die Deformation sich der Hauptsache nach nur an
ihnen vollzieht. Der Keil sitzt dann infolge des Druckes, der gegen die Seitenwände der
Nut ausgeübt wird, fest..
Die Anordnung der magnetischen Teile an den Seitenwänden der Nut ruft die bekannte
günstige magnetische Kraftlinienverteilung hervor. Diese günstige Wirkung wird durch die
Formgebung und durch die Wahl des Materials für die Brücken noch verstärkt. Da die Keile
ein etwa nierenförmiges größtes Profil aufweisen sollen, ergibt sich bereits eine günstige
Erhöhung des magnetischen Widerstandes in der Keilmitte, wenn man selbst die Brücke
aus magnetischem Material ausführt. Günstiger werden die Verhältnisse noch, wenn man
die Wulste für beide Zahnflanken völlig von- " einander trennt und nur durch stegartig ausgebildete
Brücken miteinander verbindet.
Die Fig. i, 3, 4 und 5 zeigen Beispiele für
verschiedene Querschnittsformen des Keiles. Der Zwischenraum zwischen den magnetischen
Teilen α und den Wänden c der Nut ist mit einem Isoliermittel d ausgefüllt; mit b ist
überall die Brücke bezeichnet. Der Keil nach Fig. 4 besitzt zylindrisch abgerundete Flanken
an seinen magnetischen Teilen a; entsprechend sind die Wände der Nuten zylindrisch ausgespart,
damit beim Auseinanderspreizen des Keiles — etwa durch Schläge gegen den Rücken
der Brücke —· die Flanken in den zylindrischen Flächen gleiten und das Isolationsmaterial
geschont wird.
In seiner Längsrichtung, d. h. parallel zur
Achse der Maschine, kann der Keil entweder aus einem oder aus mehreren Stücken bestehen.
Im ersteren Falle kann er also die Gestalt etwa einer Hohlschiene annehmen; im
5· letzteren Falle kann man, um den magnetischen Widerstand zu erhöhen, die magnetischen
Teile α völlig voneinander trennen und durch stegartig ausgebildete Brücken b verbinden
(vgl. z. B. Fig. 6 und 7). Um die Wirbelstrombildung auf ein Mindestmaß zurückzuführen,
kann man weiterhin noch die zwischen den Stegen b liegenden magnetischen Teile α aus
einzelnen Blättern ausführen.
Auch bei den Ausführungen wie in Fig. 7 und 8 kann das Material der Brücken beliebig
gewählt werden; die Stege b können aus demselben Material wie die Teile α oder z. B. aus
Messing oder einem anderen unmagnetischen Material bestehen. Wesentlich ist, daß die
Brücken die ganze Deformation aufnehmen und daß der Kraftlinienverlauf nicht beeinträchtigt
wird.
Die Fig. 9 und 10 veranschaulichen, wie die einzelnen Bleche α und die Brücken b durch
in der Längsrichtung des Keiles verlaufende Bleche bzw. Niete β zusammengehalten werden ;
der rechteckige Querschnitt dieser Bolzen verhindert, daß bei der Deformation des Keiles
die magnetischen Teile sich gegeneinander und gegenüber den an ihnen liegenden Brückenteilen
verschieben können.
Claims (3)
1. Verschluß für die. Nuten elektrischer Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß
Keile von etwa nierenförmigem größten Profil, bestehend, aus seitlichen Wulsten
aus magnetischem Material und mittleren, die Wulste fest verbindenden Brücken aus
plastischem Material, in zusammengebogener Form in die Nut eingeführt und dann
durch Streckung der Brückenwölbung gespreizt werden.
2. Nutenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil aus
getrennten Eisenkörpern an beiden Zahnflanken und mit diesen fest verspannten
Brückenstegen in Richtung seiner Längserstreckung geschichtet ist.
3. Nutenverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten
durch Niete von länglichem Querschnitt zusammengehalten werden.. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE301948C true DE301948C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=555782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT301948D Expired DE301948C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE301948C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE888719C (de) * | 1949-01-01 | 1953-09-03 | Bauknecht Gmbh G | Aus Eisenpulver gepresster magnetischer Nutenverschlusskeil fuer elektrische Maschinen |
| DE1122624B (de) * | 1957-04-08 | 1962-01-25 | Elektro Motoren A G | Verfahren zum Befestigen magnetischer Nutenverschlusskeile fuer elektrische Maschinen und Apparate und Nutenverschlusskeil zur Ausuebung dieses Verfahrens |
| DE1168554B (de) * | 1957-08-16 | 1964-04-23 | Hermann Papst | Nutenverschlusskeil fuer elektrische Maschinen mit halbgeschlossenen Nuten |
| EP0999637A3 (de) * | 1998-11-03 | 2001-03-14 | Lucas Industries Limited | Läufer für eine elektrische Maschine, Halter für das beibehalten einer Wicklung in einer Nut einem Laüfer, und Verfahren zur Herstellung des Rotors |
| CH692647A5 (fr) * | 1998-03-27 | 2002-08-30 | Mavilor Syst Sa | Partie à encoches d'un moteur électrique et procédé de fabrication de cette partie. |
-
0
- DE DENDAT301948D patent/DE301948C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE888719C (de) * | 1949-01-01 | 1953-09-03 | Bauknecht Gmbh G | Aus Eisenpulver gepresster magnetischer Nutenverschlusskeil fuer elektrische Maschinen |
| DE1122624B (de) * | 1957-04-08 | 1962-01-25 | Elektro Motoren A G | Verfahren zum Befestigen magnetischer Nutenverschlusskeile fuer elektrische Maschinen und Apparate und Nutenverschlusskeil zur Ausuebung dieses Verfahrens |
| DE1168554B (de) * | 1957-08-16 | 1964-04-23 | Hermann Papst | Nutenverschlusskeil fuer elektrische Maschinen mit halbgeschlossenen Nuten |
| CH692647A5 (fr) * | 1998-03-27 | 2002-08-30 | Mavilor Syst Sa | Partie à encoches d'un moteur électrique et procédé de fabrication de cette partie. |
| EP0999637A3 (de) * | 1998-11-03 | 2001-03-14 | Lucas Industries Limited | Läufer für eine elektrische Maschine, Halter für das beibehalten einer Wicklung in einer Nut einem Laüfer, und Verfahren zur Herstellung des Rotors |
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