DE302884C - - Google Patents
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- DE302884C DE302884C DENDAT302884D DE302884DA DE302884C DE 302884 C DE302884 C DE 302884C DE NDAT302884 D DENDAT302884 D DE NDAT302884D DE 302884D A DE302884D A DE 302884DA DE 302884 C DE302884 C DE 302884C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D13/00—Machines for pulling-over the uppers when loosely laid upon the last and tacking the toe end
Landscapes
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 302884 KLASSE
71 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. März 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Überhohlmaschine mit beim Schließen der Zangen
um einen Teil seines Vorschubweges zurückgehendem Sohlendrücker und an den feststehenden
Zangenschenkeln angebrachten Nageltreibern, die von an dem Schließmechanismus für die Zangen sitzenden Gelenkhebeln in
Spannstellung zurückgezogen werden und durch einen von einem Daumen der Antriebswelle
ίο beeinflußten Glied ausgelöst werden, so daß
die Nageltreiber vorschnellen können.
Das wesentliche Kennzeichen der Überhohlmaschine liegt nun darin, daß sie mit einer
einzigen Feder für das Schließen jeder Zange und für die Schlagbewegung des Nageltreibers
ausgerüstet ist. Hierdurch ist die Bauart der Maschine wesentlich vereinfacht und trotzdem
ihre Wirkungsweise zuverlässiger.
In der Zeichnung ist die Überholmaschine
2o- in beispielsweiser Ausführungsform in Seitenansicht
veranschaulicht, und zwar in Fig. 1 in Ruhestellung, in Fig. 2 in der Stellung, in der
die Zangen für das Überholen des Oberleders geschlossen sind und das Oberleder nach dem
Überholen für das Nageln bereithalten, und in Fig. 3 in der Stellung unmittelbar nach
dem Nageln, wobei strichpunktiert die Auslösestellung für den Nageltreibersperrhebel angedeutet
ist. Die Maschine hat drei Zangen und Nagelvorrichtungen, jedoch ist der Deutlichkeit
halber nur die obere mittlere Zange und zugehörige Nagelvorrichtung gezeichnet
und nachstehend beschrieben.
Die in dem Gestell α der Maschine ruhende Antriebswelle b trägt zwei miteinander verbundene
Daumenscheiben e, e1, die den Sohleneine
Stange d1 bewegen, auf ein dreifach gegabeltes Glied f
drücker d und deren Ende (Kreuzstück) aufgekeilt ist. An dem Zapfen
des Maschinengestells α ist der obere Backen h1 der Zange h schwingbar angelenkt, die einen Ansatz h5 hat, mit dem das Schwenken zwecks Überholens des Oberleders über den Leisten durch entsprechenden Anschlag o. dgl. an einer nicht gezeichneten, für das Schwenken der Zange vorzusehenden, beliebigen Vorrichtung bewirkt wird. An dem Deckel 4 der oberen Backe h1 ist die untere Backe 2 mittels Zapfens 3 angelenkt. Ferner trägt der Zangenhauptteil h einen um den Zapfen 14 schwingbaren Winkelhebel 13, an dessen einem Arm am Zapfen 15 der untere Zangenbacken 2 mittels der Stellstange i aufgehängt ist, während am Zapfen 12 des anderen Armes eine Stange 8 an gelenkt ist. Diese ist in einer entsprechenden Bohrung an einem Ansatz 7 am Nageltreiber 6 in ihrer Längsrichtung verschiebbar, gelagert und trägt eine Schraubenfeder 10, deren Spannung -mittels einer auf dem freien Ende des Bolzens 8 mit Gewinde aufgesetzten geränderten Schraubenmutter 11 eingestellt wer- · den kann, während sie sich mit dem anderen Ende gegen eine mit einer kugeligen Fläche am Ansatz 7 gelagerte Unterlagscheibe 9 stützt. Der an der Unterseite des Zangenhauptteiles geführte Nageltreiber 6 hat eine Sperrnase p^, hinter die eine durch eine -Feder nach dem Zangenschenkel h gezogene Sperrklinke g2 faßt. Diese Klinke ist als in dem die drei Zangen beeinflussenden Kreuzstück f um den Zapfen 19 schwingender Doppelhebel 20 ausgebildet, dessen anderes Ende einen Anschlag oder eine
des Maschinengestells α ist der obere Backen h1 der Zange h schwingbar angelenkt, die einen Ansatz h5 hat, mit dem das Schwenken zwecks Überholens des Oberleders über den Leisten durch entsprechenden Anschlag o. dgl. an einer nicht gezeichneten, für das Schwenken der Zange vorzusehenden, beliebigen Vorrichtung bewirkt wird. An dem Deckel 4 der oberen Backe h1 ist die untere Backe 2 mittels Zapfens 3 angelenkt. Ferner trägt der Zangenhauptteil h einen um den Zapfen 14 schwingbaren Winkelhebel 13, an dessen einem Arm am Zapfen 15 der untere Zangenbacken 2 mittels der Stellstange i aufgehängt ist, während am Zapfen 12 des anderen Armes eine Stange 8 an gelenkt ist. Diese ist in einer entsprechenden Bohrung an einem Ansatz 7 am Nageltreiber 6 in ihrer Längsrichtung verschiebbar, gelagert und trägt eine Schraubenfeder 10, deren Spannung -mittels einer auf dem freien Ende des Bolzens 8 mit Gewinde aufgesetzten geränderten Schraubenmutter 11 eingestellt wer- · den kann, während sie sich mit dem anderen Ende gegen eine mit einer kugeligen Fläche am Ansatz 7 gelagerte Unterlagscheibe 9 stützt. Der an der Unterseite des Zangenhauptteiles geführte Nageltreiber 6 hat eine Sperrnase p^, hinter die eine durch eine -Feder nach dem Zangenschenkel h gezogene Sperrklinke g2 faßt. Diese Klinke ist als in dem die drei Zangen beeinflussenden Kreuzstück f um den Zapfen 19 schwingender Doppelhebel 20 ausgebildet, dessen anderes Ende einen Anschlag oder eine
Gleitrolle 21 trägt, wogegen eine auf der Tragstange
d1 des Kreuzstückes f drehbare und durch eine Feder aus dem Bereich des Anschlages
21 gehaltene Nockenscheibe 22 schlägt und den Hebel 20 ausschwingt, wenn der Arm
derselben mit seinem Anschlag 23 von dem Anschlag 24 an dem Antriebsrad 1 der Antriebswelle
b ausgeschwungen wird.
Das Kreuzstück f trägt an seinen drei gegabelten Armen an deren Enden angelenkte
Stangen 17, deren jede an ihrem anderen Ende mit einer Gabel 18 auf dem Zapfen 12 des
entsprechenden Winkelhebels aufruht.
An dem oberen Zangenteil Ji sind die an der Backe h1 ausmündenden Nagelzuführungsrohre
u befestigt, die mit einem hier nicht gezeichneten Nagelvorratsbehälter , und einer
Verteilervorrichtung in Verbindung stehen.
Die Wirkungsweise der neuen Maschine ist die folgende:
Die Wirkungsweise der neuen Maschine ist die folgende:
Bei Drehung der Welle b durch das Zahnrad ι bewegt die Nockenscheibe e1 den Sohlendrücker
in bekannter Weise entgegen der Wirkung einer Feder vor (in der Zeichnung nach links), während die Nockenscheibe e, ebenfalls
entgegen einer Feder, die Stange d1 mit dem Kreuzstück f in Längsrichtung, gemäß der
Zeichnung, nach rechts bis in die Lage der Fig. 2 verschiebt.
Dabei nimmt dieses Kreuzstück f zunächst über den Zapfen 19 den Hebel 20 mit und
dieser mittels Klinkenansatzes g2 den Nageltreiber 6, der seinerseits wiederum mittels des
% Ansatzes 7 und der Feder 10 den Bolzen 8
mitnimmt und über den Winkelhebel 13 mittels der Stange i den Zangenbacken 2 anhebt,
bis letzterer mit dem Backen h1 zusammen
das Oberleder festhält, das auf den gegen den Drückerfuß d gehaltenen Leisten 26 aufgelegt
ist. Bei dem Weitergehen des Kreuzstückes f mit Hebel 20 und Nageltreiber 6 ist der Zapfen
12 nunmehr durch den gegen den Backen Ji1
gepreßten Zangenbacken 2, Stange i und Winkelhebel 13 festgehalten, der Bolzen 8 kann
daher nicht weiter nach rechts, der Ansatz 7 des Nageltreibers 6 muß daher unter Zusammendrücken
der Feder 10 auf dem Bolzen 8 gleiten, da die Feder 10 am Kopf 11 dieses
Bolzens ein Widerlager findet. Inzwischen hat sich die Welle b mit Zahnrad i so weit gedreht,
daß der Anschlagwinkel 24 gegen den Anschlag 23 stößt, die Nockenscheibe 22 schwenkt,
die gegen den Anschlag 21, ihn nach oben drückend, stößt, und damit den Hebel 20
nebst Sperrung g2 außer Eingriff mit der Sperrnase p1 bringt, so daß der Nageltreiber 6 unter
der Wirkung der Feder 10 zurückschnellt (nach links gemäß der Zeichnung) und den durch
das Rohr u zugeführten und bereitgehaltenen Nagel durch das Oberleder in den Leisten
eintreibt. Die Zange Ji, h1, 2 bleibt noch geschlossen,
da der Nageltreiber einmal an dem Leisten 26 bzw., wenn dieser zurückgezogen werden sollte, gegen das in einem Schlitz des
Zangenschenkels h für den Durchgang des Ansatzes 7 angebrachte Polster 25 anschlägt und
somit sich die Feder 10, die ihn vorbewegt, nicht vollkommen entspannen kann; diese
drückt also den Bolzen 8, sich auf den Ansatz 7 und Polster 25 oder Leisten 26 stützend,
noch immer nach rechts, d. h. sie hält damit die Zange in der Verschlußstellung, wie dies
in Fig. 3 veranschaulicht ist.
Schließlich wird unter der Wirkung seiner Feder der Bolzen d1 mit dem Kreuzstück f
in die Anfangslage zurückgeführt, da seine Druckrolle auf den niedrigen Teil der Nockenscheibe
e zurückläuft. Dabei stößt die Stange 17 mittels der Gabel 18, die um den Zapfen 12
greift, gegen diesen und drückt ihn auf den Arbeiter zu, in der Zeichnung nach links, entgegen
der Wirkung der Feder 10, so daß der Winkelhebel 13 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn
geschwenkt und damit durch die Stange i die Zange A1, 2 geöffnet wird. Die Maschine
ist in die Anfangsstellung zurückgekehrt, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist.
Das Oberleder wird losgelassen und der Arbeiter kann den Leisten 26 mit dem auf
ihm durch Nägel befestigten Oberleder wegnehmen und durch einen neuen Leisten mit
lose darüberliegendem Oberleder ersetzen.
Claims (4)
1. Mit Zangen und einem Sohlendrücker ausgerüstete Überholrnaschine, wobei der
feste Zangenschenkel mit einem Nageltreiber versehen ist und das Nagelzuführrohr
trägt und die Nageltreiber von Gelenkhebeln in Spannstellung zurückgezogen werden, die an . dem . Schließmechanismus
für die Zangen sitzen und durch ein von einem Daumen der Antriebswelle beeinflußtes
Glied ausgelöst werden, gekennzeichnet durch eine sowohl das Schließen der Zange (h1, 2) als auch den Schlag des
Nageltreibers (6) bewirkende, für beide Antriebe gemeinsame Feder (10).
2. Überholmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Zangenbacken
(2) jeder Zange mittels eines an ihn durch eine Schubstange (i) angelenkten,
am anderen Zangenbacken (A1, Ji) schwingbar gelagerten Winkelhebels (13) und eines
an diesen (am Zapfen 12) angelenkten Bolzens (8) bewegt wird, der durch eine Feder
(10) in die Zangenschließstellung gebracht wird.
3. Überholmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zangenschließfeder (10) einerseits an den
Zangenschließbolzen (8) und andererseits an den Nageltreiber (6) angelegt ist, so daß der
letztere mittels der Feder (io) die Zange im ersten Teile seines Ausschwingens schließt.
4. Überholmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Zangenschließbolzen (8) in einem Ansatz (7) am Nageltreiber (6) schwenk- und in Längsrichtung
verschiebbar gelagert ist und die um ihn gewundene Feder (10) sich einerseits
gegen einen einstellbaren Bund (Mutter. 11) auf dem Bolzen (8) und andererseits
mittels einer mit kugeliger Druckfläche versehenen Unterlegscheibe (9) gegen
die entsprechende ausgedrehte Bohrungsmündung im Nageltreiberansatz (7) legt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE302884C true DE302884C (de) |
Family
ID=556648
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT302884D Active DE302884C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE302884C (de) |
-
0
- DE DENDAT302884D patent/DE302884C/de active Active
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