DE3032189C2 - Isolierglasscheibe aus einer ebenen und gewölbten Scheibe - Google Patents
Isolierglasscheibe aus einer ebenen und gewölbten ScheibeInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
25
Die Erfindung betrifft eine Isolierglasscheibe, bestehend aus je einer einstückigen, ebenen und gewölbten
Scheibe, die mit Abstand zueinander angeordnet sind jo
und in ihren Randbereichen mittels eines einen Abstandhalter bildenden Rahmens verbunden sind,
wobei auf eine Scheibe beidseitig sich deckende, diese in Teilflächen unterteilende Bleistreifen oder andere
Sprossen aufgebracht sind.
Durch das DE-GM 73 32 192 sowie das DE-GM 78 21 058 sind Isolierverglasungen bekannt, welche aus
sogenannten Einzelbutzenscheiben zusammengesetzt sind. Die Einzelbutzenscheiben weisen eine plane oder
gewölbte Innenscheibe auf, denen jeweils eine gewölbte Außenscheibe zugeordnet ist. Diese einander zugeordneten
Innen- und Außenscheiben sind in Abstandsrahmen eingesetzt, welche zusammengefügt die Isolierverglasung
ergeben. Diese bekannte Ausführung einer Isolierglasscheibe hat den wesentlichen Nachteil, daß
die Einzelscheiben jeweils durch Rahmenelemente miteinander verbunden werden müssen, was zwangsläufig
dazu führt, daß eine solche Verglasung nicht so dicht sein kann, wie es von einer Isolierglasscheibe an sich
erwartet wird.
Durch das DE-GM 77 03 578 ist eine Isolierglasscheibe mit mehreren Teilfeldern bekannt, welche eine
einstückige, plane Innenscheibe aufweist, der eine Vielzahl von gewölbten Butzenscheiben zugeordnet ist.
Diese Butzenscheiben werden mit Hilfe eines Rahmengitters auf die einstückige plane Innenscheibe aufgeklebt,
so daß sich insgesamt eine Isolierverglasung ergibt. Auch diese bekannte Ausführung hat den
Nachteil, daß eine Vielzahl von Einzelscheiben die Außenscheibe bilden, welche durch Einzelrahmen
miteinander und mit der einstückigen Innenscheibe verbunden sind, was es mit sich bringt, daß die
angestrebte Dichtheit einer Isolierverglasung nicht in optimaler Weise erreicht wird, ganz abgesehen davon,
daß die Herstellung vergleichsweise aufwendig ist.
Das DE-GM 77 12 700 zeigt eine Isoliergiasscheibe mit einer ebenen und einer gewölbten einstückigen
Scheibe. Auf die ebene Scheibe ist beidseitig ein Gitter von Bleistreifen aufgeklebt, um den Eindruck einer nach
antiker Art verglasten Doppelscheibe zu vermittein. Infolge der einstückigen gewölbten einen Scheibe ergibt
sich der Nachteil, daß nur Scheiben mit einem vergleichsweise geringen Flächeninhalt hergestellt
werden können, weil anderenfalls die Durchwölbung der gewölbten Scheibe sich als so groß erweist und die
Anbringung von Rolladen od. dgl. behindert
Gegenstand des DE-GM 78 29 135 ist eine Fensterscheibe aus durchsichtigem Kunststoff, weiche als
Doppelscheibe ausgeführt ist Die Innen- sowie die Außenscheibe sind an ihren Randbereichen durch
Schweißung oder Klebung fest miteinander verbunden. Die Außenscheibe weist gewölbte Flächenabschnitte
auf, die jeweils durch Dehnungsfalten miteinander verbunden sind, um Veränderungen durch Temperatureinwirkung
aufnehmen zu können. Bei dieser bekannten Anordnung handelt es sich weder um eine Isoliergiasscheibe,
noch um eine solche mit dem Eindruck einer echten Bleiverglasung.
Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung vorerwähnter Nachteile eine Isoliergiasscheibe der
eingangs genannten Art zu schaffen, welche nicht nur in einfacher Weise herzustellen ist und über eine hohe
Dichtheit verfügt, sondern auch die Fertigung vergleichsweise großer Einheiten ermöglicht
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß
die gewölbte Scheibe mehrere gewölbte Teilflächen aufweist und die Bleistreifen od. dgl. in den Bereichen
der Grenzlinien zwischen den gewölbten Teilflächen angeordnet sind. Es findet somit eine einstückige plane
sowie gewölbte Scheibe Verwendung, welch letztere in gewölbte Teilflächen beliebiger Anzahl unterteilt ist.
Die Randzonen sind plan ausgebildet, so daß eine dichte Verbindung mit dem Rahmenprofil gewährleistet ist.
Die in den Teilflächen gewölbte Scheibe wird mit echten Bleistreifen oder anderen Sprossen beidseitig beklebt,
und zwar in der Art, daß die Bleistreifen oder Sprossen entlang der Grenzlinien der gewölbten Teiiflächen
verlaufen und somit diese Teilflächen markieren. Die in Teilflächen zu wölbende Glasscheibe wird folgendermaßen
heigestellt:
Glas wird dadurch verformt, indem man eine Scheibe auf eine Form legt und solange erwärmt, bis sich diese
Scheibe durch ihr eigenes Gewicht in die Form hineinsenkt. Bei unserer Neuerung wird die Scheibe
jedoch nicht auf eine Form gelegt, sondern auf mehrere Metallstege, die entsprechend dem beabsichtigten
Muster der Wölbungen der Teilflächen angeordnet sind. Die Metallstege müssen ca. bis 7000C hitzebeständig
sein. Wenn das Glas ausreichend lange gleichmäßig »warm« gehalten wird (der Biegepunkt liegt bei ca. 650°
bis 700° C), senkt sich die Scheibe aufgrund ihres Eigengewichtes in die vorgegebenen Muster.
Damit die Randzonen plan bleiben, werden diese vor den Biegeprozeß durch ebene Gewichte beschwert.
Nach Beedngiung des Biegevorganges darf die Scheibe nur langsam abgekühlt werden. Nach Abkühlung
wird auf die gewölbte Glasscheibe beidseitig Bleistreifen oder andere Sprossen aufgeklebt, und zwar
in der Art, daß die Bleistreifen oder Sprossen entlang den Grenzlinien der Teilflächen verlaufen. Die Bleistreifen
werden an den Kreuzpunkten durch Verzinnen miteinander verbunden. Damit ist die sogenannte
»Großbutzenscheibe« aus einer einzigen Scheibe fertiggestellt.
Diese so hergestellte »Großbutzenscheibe« wird in
einer allgemeinen üblichen Herstellungsmethode zu Isolierglas verarbeitet. Die beiden Scheiben werden mit
einem Abstandrahmen aus Aluminium miteinander verbunden. Dieser Abstandrahmen ist mit Trockenmittel
ausgefüllt Vom Abstandrahmen zum Glas wird die sogenannte Dampfsperre aus Butylkautschuk hergestellt
Zwischen den Rändern der Glasscheiben und dem Abstandhalter wird sodann eine Dichtmasse aus Thiokol
verspritzt
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert und zwar zeigt:
F i g. 1 eine Draufsicht einer sog. »Großbutzenscheibe« und
F i g. 2 eine geschnittene Ansicht der F i g. 1.
Mit 1 ist die Großbutzenscheibe bezeichnet, welche mehrere gewölbte Teilflächen aufweist Die plane
Gegenscheibe trägt das Bezugszeichen 2. !n den Bereichen der Grenzlinien zwischen den gewölbten
Teilflächen sind Bleistege 3 oder andere Sprossen aufgebracht, und zwar beidseitig, beispielsweise durch
Klebung. An den Kreuzungspunkten sind die Bleistege verlötet, wie durch 4 angegeben ist
Der Abstandrahmen 5 ist mit einer Butylschnur versehen und die Randdichtung 6 aus Thiokol
hergestellt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Isolierglasscheibe, bestehend aus je einer einstückigen, ebenen (2) und gewölbten Scheibe (1),
die mit Abstand zueinander angeordnet sind und in ihren Randbereichen mittels eines einen Abstandhalter
bildenden Rahmens (5,6) verbunden sind, wobei auf eine Scheibe beidseitig sich deckende, diese in
Teilflächen unterteilende Bleistreifen (3) oder andere Sprossen aufgebracht sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die gewölbte Scheibe (1) mehrere gewölbte Teilflächen aufweist und die
Bleistreifen (3) oder andere Sprossen in den Bereichen der Grenzlinien zwischen den gewölbten
Teilflächen angeordnet sind.
2. Isolierglasscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekenn7eichnet, daß die gewölbte Scheibe (1) mit
einem ebenen Randbereich von ca. 12 mm ausgebildet ist
3. Isoliergiasscheibe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Teiiflächen rechteckig,
rauten- oder wabenförmig ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803032189 DE3032189C2 (de) | 1980-08-27 | 1980-08-27 | Isolierglasscheibe aus einer ebenen und gewölbten Scheibe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803032189 DE3032189C2 (de) | 1980-08-27 | 1980-08-27 | Isolierglasscheibe aus einer ebenen und gewölbten Scheibe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3032189A1 DE3032189A1 (de) | 1982-04-01 |
| DE3032189C2 true DE3032189C2 (de) | 1983-04-21 |
Family
ID=6110445
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803032189 Expired DE3032189C2 (de) | 1980-08-27 | 1980-08-27 | Isolierglasscheibe aus einer ebenen und gewölbten Scheibe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3032189C2 (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7332192U (de) * | 1973-12-06 | Wehmeier & Olheide | Isolierglasscheibe | |
| DE7703578U1 (de) * | 1900-01-01 | Dickglas Gmbh, 3063 Obernkirchen | ||
| DE7821058U1 (de) * | 1979-02-08 | Glas- Und Spiegel-Manufactur Ag, 4650 Gelsenkirchen | Isolierglasscheibe mit wenigstens einer gewölbten Einzelglasscheibe |
-
1980
- 1980-08-27 DE DE19803032189 patent/DE3032189C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3032189A1 (de) | 1982-04-01 |
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