DE3035005C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
- F21S43/00—Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights
- F21S43/40—Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights characterised by the combination of reflectors and refractors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Signalleuchte, insbesondere für
Zweiradfahrzeuge nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es sind solche Leuchten bekannt. Sie finden üblicherweise Ver
wendung als Fahrtrichtungsanzeige-, Brems-, Schluß-, Nebel
schluß-, Rückfahrleuchten, aber auch als Fahrtrichtungsanzeige-
oder als Rückleuchten für Motor- und Fahrräder, wobei die
Leuchtintensität durch den Einsatz des Reflektors erhöht wird
und die Richtung der abgegebenen Strahlen durch die Optik der
Lichtscheibe beeinflußbar ist.
Nachteilig ist, daß bei solchen Leuchten der von der Lampe
direkt auf die Lichtscheibe auftretende Teillichtstrom bestimm
ter Zonen verloren geht, weil er in nicht für die Signalwirkung
der Leuchte relevante Richtungen abgelenkt wird. Bei Leuchten
mit sogenannter Lichtschreibenoptik, d. h. also bei Leuchten, die
keinen Reflektor besitzen, werden die den direkt von der Lampe
ausgehenden Lichtstrom total reflektierenden Prismen so
ausgebildet, daß dieser Lichtstrom in Signalrichtung abgegeben
wird. Werden solche Leuchten mit Parabelreflektoren kombiniert,
so wird der vom Reflektor abgestrahlte Lichtstrom ebenfalls
wieder in unbestimmte und für die Signalgebung unwirksame
Bereiche abgelenkt. Eine Kombination mit den üblichen Kugel
reflektoren, die zwar ebenfalls bekannt ist, bewirkt zwar eine
gewisse Verstärkung, ist jedoch wirkungsgradmäßig schlecht,
weil der erfaßte Lampenlichtstrom zweimal den Glühlampenkolben
passieren muß und zum Teil auch auf die Glühlampenwendel auf
trifft.
Insbesondere für Zweiradfahrzeuge, wie beispielsweise Fahrräder
oder Mofas, werden aus Energiegründen Lampen mit geringer
Lichtleistung eingesetzt. Sollen solche Leuchten jedoch eine
möglichst große Leuchtintensität aufweisen, so kommt es darauf
an, ein Höchstmaß an Effizienz von der Leuchte zu fordern. Das
gilt insbesondere für Fahrtrichtungsanzeige- und Schlußleuch
ten.
Eine Signalleuchte der eingangs genannten Art ist in der DE-OS
14 72 560 gezeigt. Dort ist der Reflektor aus einer Vielzahl
paraboloidischer Reflektorzonen unterschiedlicher Brennweite
aufgebaut, die einen gemeinsamen mit der Glühlampe zusammenfal
lenden Brennpunkt aufweisen. Bei der bekannten Bauform ist die
se Aufteilung des Reflektors gewählt worden, weil aufgrund die
ser Ausgestaltung die Lichtaustrittsfläche des Reflektors be
liebig groß ausgeführt werden kann, ohne daß sich dadurch die
Reflektortiefe zu sehr vergrößert und der Raumbedarf für die
Leuchte zu groß wird. Die einer solchen Leuchte zugeordnete
Lichtscheibe allerdings besitzt keine zusätzlichen optischen
Elemente, die die Lichtabstrahlung beeinflussen können, wenn
von dem bei einem Ausführungsbeispiel dort gezeigten in der
Lichtaustrittsfläche zusätzlich angeordneten Rückstrahler abge
sehen wird, der jedoch hinsichtlich der Signalwirkung der
Leuchte nur nachteilige Folgen mit sich bringen kann.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Signalleuchte nach
dem Gattungsbegriff des Patentanspruches 1 so auszubilden, daß
der Wirkungsgrad der Signalleuchte möglichst groß wird und auch
bei einer Lampe mit verhältnismäßig geringer Lichtstromabgabe
eine verbesserte Signalwirkung der Signalleuchte erreichbar
ist, die sonst nur mit Lampen wesentlich höherer elektrischer
Leistung erzielbar ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt bei einer Signalleuchte der
eingangs genannten Art durch die im kennzeichnenden Teil des Patent
anspruches 1 angegebenen Merkmale.
Durch diese Ausgestaltung wird daher ein Doppeleffekt der Pris
men- oder Linsenelemente an der Lichtscheibe ausgenutzt. Zum
einen nämlich bewirkt die Lichtscheibenoptik zusammen mit der
Reflektorausgestaltung, daß sowohl der direkt von der Lampe ab
gestrahlte Lichtstrom als auch indirekt vom Reflektor erfaßte
und abgestrahlte Lichtstrom annähernd in der Hauptstrahlungs
richtung umgelenkt wird. Dies ist nur möglich, mit den erfin
dungsgemäß aufeinander abgestimmten Optikelementen. Es hat sich
gezeigt, daß Leuchten gemäß der Erfindung einen Leuchtenwir
kungsgrad bei roter Lichtscheibe von etwa 0,45 aufweisen, wobei
unter Wirkungsgrad das Verhältnis des annähernd in Signalrich
tung abgegebenen Leuchtenlichtstroms, bezogen auf den frei ab
gestrahlten Lichtstrom der Lampe, verstanden wird. Bekannte
Leuchten weisen einen solchen Leuchtenwirkungsgrad (für rote
Lichtscheibe) zwischen 0,10 und 0,20 auf. Die Ausgestaltung gemäß der Erfindung bewirkt
daher eine deutliche Intensivierung der Lichtwirkung bei
gleichbleibender Lampenenergie. Die Erfindung ermöglicht es da
her, besonders wirksame und leuchtstarke Signalleuchten, insbe
sondere für Zweiradfahrzeuge, vorzusehen.
Es ist natürlich möglich, die Ausführung des Reflektors auf
verschiedene Weise vorzunehmen. Der Reflektor kann aus Segmenten
bestehen oder kontinuierlich verlaufend bzw. aus Kombinationen
solcher Teile aufgebaut sein und er kann rotations-, achsen-,
oder auch asymmetrisch ausgebildet werden, je nach Verwendungs
zweck der herzustellenden Leuchte. Wenn nur eine verhältnismä
ßig geringe Bautiefe zur Verfügung steht, so kann der Reflektor
auch in Stufen ausgebildet werden. Auch die Lichtscheibe kann
auf verschiedene Weise realisiert werden, wobei sie jeweils auf
die eingesetzte Parabelkontur und Reflektorform abgestimmt ist.
Die Lichtscheibe kann daher ebenfalls rotations-, achsen- oder
asymmetrisch ausgestattet werden, wobei die brechenden bzw.
totalreflektierenden Elemente ringlinsen-, netzförmig, segmen
tiert oder kombiniert angeordnet werden können. Die Linsenflä
chen selbst, d. h. also die für die Erfindung wesentlichen, der
Lampe zugewandten bzw. von der Lampe abgewandten wirksamen Flä
chen der Prismen- oder Linsenelementen, können plan und/oder
zur Erreichung einer gewissen Streuung konvex oder konkav aus
gebildet werden. Allen Bau- und Ausführungsformen ist aber ihre
große Leuchtintensität gemeinsam.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von Ausführungsbei
spielen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung er
läutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Lichtstrahlenver
laufes einer der Signal
leuchte,
Fig. 2 den Strahlenverlauf des vom Reflektor erfaßten und
in Signalrichtung abgestrahlten Lichtstromes,
Fig. 3 einen Schnitt durch das
Leuchtengehäuse für ein Fahrradrücklicht,
Fig. 4 die Draufsicht auf das Gehäuse der Fig. 3,
Fig. 5 den Schnitt durch eine andere Ausführungsform des
Leuchtengehäuses für eine Fahrradrückleuchte mit
Rückstrahler,
Fig. 6 die Draufsicht auf die Leuchte der Fig. 5,
Fig. 7 die Ansicht der Lichtscheibe und des Rückstrahlers
der Leuchte der Fig. 5,
Fig. 8 eine Ansicht ähnlich Fig. 7, jedoch bei einer anderen
Ausführungsform der Lichtscheibe und
Fig. 9 eine Ansicht gem. Fig. 8, jedoch bei einer weiteren
Ausführungsform der Lichtscheibe.
In der Fig. 1 ist der schematische Grundaufbau einer erfindungs
gemäßen Leuchte gezeigt. Sie besteht im wesentlichen aus einem
in der Fig. 1 nicht näher gezeigten Leuchtengehäuse, in dem eine
Glühlampe 1 vorgesehen ist sowie einem in Fig. 1 nur zur Hälfte
gezeigten Parabolreflektor 2 und einer die Leuchte nach vorne
abschließenden Lichtscheibe 3. Im Brennpunkt F des Parabol
reflektors 2, dessen Aufbau noch im einzelnen erläutert werden
wird, ist die nicht gezeigte Glühwendel der Lampe 1 angeordnet
und der von dort ausgehende Lichtstrom läßt sich in drei Teil
bereiche aufteilen, die jeweils mit Φ1, Φ2 und Φ3 bezeichnet sind.
Der Lichtstrom Φ1 wird dabei in einem etwa kegelförmig um die
Achse 4 der Lampe 1 rotationssymmetrisch verlaufenden Bereich
abgegeben, von dem in Fig. 1 nur die linke Hälfte gezeigt ist.
Dabei wird von der Voraussetzung ausgegangen, daß in Fig. 1
sowohl der Parabolreflektor 2 als auch die Lichtscheibe 3
rotationssymmetrisch zur Achse 4 ausgebildet sind. Wie später
noch erläutert werden wird, ist eine solche rotationssymmetrische
Ausgestaltung jedoch nicht Bedingung für die Erfindung.
Die im Bereich Φ1 abgegebenen Lichtstrahlen werden von den
Linsenelementen 5 so gebrochen, daß sie in etwa parallel zur
Achse 4 nach außen abgestrahlt werden.
An den Bereich Φ1 schließt sich der Bereich Φ2 der Strahlen an,
die ausgehend vom Brennpunkt F der Lampe 1 schräg auf die
Prismenelemente 6 der Lichtscheibe 3 auffallen und von diesen
ebenfalls etwa in der Signalrichtung abgegeben werden, die
in Richtung der Achse 4 verläuft. Die entsprechenden Licht
strahlen sind mit a bezeichnet. Man kann erkennen, daß diese
Lichtstrahlen a zunächst auf die der Lampe 1 zugewandte Fläche
6a der Prismenelemente 6 auftreffen, innerhalb der Prismen
elemente gebrochen und an der gegenüberliegenden Innenfläche 6b
der Prismenelemente 6 totalreflektiert werden und dann als
die Lichtstrahlen a1 aus der Lichtscheibe 3 etwa in Signal
richtung 4 austreten.
An den Bereich Φ2, der dem Bereich entspricht, in dem Licht
strahlen von der Lampe 1 unmittelbar auf die Lichtscheibe auf
treffen, schließt sich der Bereich Φ3 an, der bei Leuchten ohne
Reflektor vollkommen und bei Leuchten mit üblicherweise ausge
bildeten Parabolreflektoren im wesentlichen für die Signal
richtung verlorengeht, weil die vom Reflektor auf die Licht
scheibe auftreffenden Lichtstrahlen an den in üblicherweise
ausgebildeten Prismenelementen gebrochen und so gestreut abge
geben werden, daß sie in der Signalrichtung, d. h. also etwa
parallel zur Achse 4 keine Wirkung mehr ausüben. Das ist im
wesentlchen dadurch bedingt, daß übliche Parabolreflektoren die
vom Brennpunkt F ausgehenden Lichtstrahlen parallel zur Licht
achse 4 auf die Lichtscheibe 3 auftreffen lassen, wo sie dann
aber von den zur Erfassung des Bereiches Φ2 ausgebildeten
Prismenelementen in unkontrollierter Weise gestreut abgegeben
werden.
Erfindungsgemäß wird nun die Ausbildung des Parabolreflektors
im wesentlichen so vorgenommen, daß die vom Reflektor erfaßten
Lichtstrahlen b der Lampe 1, wenn die Wirkung der Lichtscheibe 3
nicht berücksichtigt wird, einen Reflektor mit annähernd ring
förmiger Brennlinie außerhalb der Leuchte ergeben, die mit F′
gekennzeichnet ist. Diese annähernd ringförmige Brennlinie
stellt sich nur bei dem in Fig. 1 zur Erläuterung dargestellten
Fall der rotationssymmetrischen Ausbildung des Reflektors 2
ein. Sie erhält bei anderer Form des Reflektors ebenfalls andere
Konturen. Wesentlich ist jedoch, daß der Parabolreflektor 2
gem. der Erfindung eine außerhalb der Lichtscheibe vorhandene
Brennlinie besitzt, was bei bekannten Parabolreflektoren nicht
der Fall ist.
Wesentlich ist außerdem, daß die im Bereich Φ3 von der Lampe 1
abgegebenen Lichtstrahlen c vom Parabolreflektor 2 jeweils so
auf die Prismenelemente 6 auftreffen, daß sie an den Flächen 6b
zunächst gebrochen und dann an den der Lampe 1 zugewandten
Innenflächen 6a der Prismenelemente 6 totalreflektiert und, wie
anhand der beiden in Fig. 1 eingezeichneten Austrittsstrahlen
c1 zu sehen ist, ebenfalls im wesentlichen in der Signalrichtung
von der Lichtscheibe 3 nach außen abgegeben werden. Diese Ausge
staltung weist den großen Vorteil auf, daß der gesamte Be
reich Φ3 der von der Lampe 1 ausgehenden Lichtstrahlen, der bei
bekannten Bauarten nur zum geringen Teil oder gar nicht
für die Signalwirkung ausgenutzt werden kann, nun ebenfalls
als Signallichtstrom genutzt wird. Das ist darauf zurückzu
führen, daß eine Art überkreuzte Totalreflexion zwischen den
von der Lampe abgegebenen Lichtstrahlen a, c eintritt dadurch,
daß die Prismenelemente 6 mit ihren beiden Seitenflächen 6a und
6b totalreflektierend wirken, und zwar für verschiedene Strahlen
bereiche. Die Prismenelemente 6 des Bereiches Φ2 werden daher
doppelt ausgenutzt, was zu einer wesentlich besseren Licht
intensität der Leuchte führt. Es hat sich gezeigt, daß der
sogenannte Leuchtenwirkungsgrad einer so ausgebildeten Leuchte
(bei roter Lichtscheibe 3) etwa bei 0,45 liegt, im Gegensatz
zum Leuchtenwirkungsgrad bekannter Leuchten, der ebenfalls bei
roter Lichtscheibe zwischen 0,1 und 0,2 liegt.
In Fig. 2 ist im einzelnen dargestellt, daß der Parabol
reflektor 2 aus verschiedenen Reflektorzonen 2a, 2b, 2c usw.
aufgebaut ist, die jeweils eine unteschiedliche Brennweite,
aber einen gemeinsamen Brennpunkt F aufweisen, der mit der
Glühlampe 1 bzw. mit deren Glühwendel, zusammenfällt. Jede
der einzelnen Reflektorzonen 2a, 2b, 2c ist dabei einer be
stimmten Prismenzone, beim gezeigten Ausführungsbeispiel sogar
ausschließlich einem einzelnen Prismenelement 6 zugeordnet,
wobei die Reflektorzone 2a dem Prismenelement 6′, die Reflektor
zone 2b dem Prismenelement 6′′ und die Reflektorzone 2c dem
Prismenelement 6′′′ zugeordnet ist. Der Reflektor 2 besteht
noch aus weiteren Reflektorzonen, die jeweils den dazwischen
liegenden Prismenelementen zugeordnet sind. Die Zuordnung er
folgt dabei so, daß die in dem vorher erwähnten Bereich Φ3
vom Brennpunkt F ausgehenden Lichtstrahlen c, c′ bzw. c′′
jeweils auf die von der Lampe 1 weggewandte Fläche 6b des zuge
ordneten Prismenelementes 6′ bzw. 6′′ und 6′′′ auftreffen,
dort, wie schon anhand von Fig. 1 erläutert, gebrochen und dann
an der der Lampe 1 zugewandten Innenfläche 6a des zugeordneten
Prismenelements totalreflektiert werden, so daß diese Strahlen
als Strahlen c1 bzw. c1′, c1′′ etwa in der Signalrichtung aus der
Lichtscheibe 3 austreten. Da die Länge der Fläche 6a begrenzt
ist, können nicht alle von der Reflektorzone 2a, 2b bzw. 2c
reflektierten Strahlen in der Signalrichtung abgegeben werden.
Es ist zu erkennen, daß die Strahlen c′′, in einem Bereich
auf die Fläche 6b des zugeordneten Prismenelementes 6′ auftreffen,
in dem sie nicht mehr so gebrochen werden können, daß eine
Totalreflexion an der gegenüberliegenden Fläche 6a möglich
ist. Dieser Lichtstrahlenanteil läßt sich daher nicht mehr so
erfassen, daß er in jedem Fall in Signalrichtung abgegeben wird.
Aus Fig. 2 ist aber zu erkennen, daß auch diese Lichtstrahlen
noch annähernd in der Signalrichtung austreten können, wenn
die Formgebung der Fläche 6b entsprechend gewählt wird.
Die Fläche 6b, aber auch die Flächen 6a der Prismenelemente 66′
können dabei konkav oder konvex, gegebenenfalls auch plan ausge
bildet werden. Maßgebend ist, daß, so wie in Fig. 1 gezeigt,
die im Bereich Φ2 abgegebenen Lichtstrahlen an der Innenfläche
der Seite 6b totalreflektiert und die vom Bereich Φ3 abgehenden
Strahlen c an der Innenseite der Flächen 6a totalreflektiert
und beide somit in Signalrichtung austreten.
In den Fig. 3 und 4 ist ein Teil eines Leuchtengehäuses für
eine Fahrrad- oder Mofaschlußleuchte gezeigt. Es ist zu erkennen,
daß hier die Lampe 1 mit ihrem Brennpunkt F von einem Reflektor
2 umgeben wird, der nicht rotationssymmetrisch zur Achse 4 aus
gebildet ist, sondern lediglich symmetrisch zu der Gehäuse
mittelebene 7 ausgebildet ist. Die Lichtscheibe 3 ist weggelassen.
Der Reflektor 2 besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus einem
oberhalb der Lampe 1 gelegenen, aus nicht im einzelnen darge
stellten Reflektorzonen aufgebautem Teil 2 sowie aus unterhalb
der Lampe 1 angeordneten, in Stufen verlaufenden Reflektorteilen
2a, 2b, 2c, deren Reflektorzonen ebenfalls, so wie anhand von
Fig. 2 erläutert, auf die Prismen- oder Linsenzonen der nicht
gezeigten Lichtscheibe abgestimmt sind. Diese gestufte Ausbil
dung wird deshalb vorgesehen, damit der gesamte Reflektorteil 8
keine allzu große Bautiefe erhält. Um bestimmte Bereiche der
Lichtscheibe noch gesondert auszuleuchten, ist der Reflektor 2
auch noch mit Segmentbereichen 2d versehen, die ebenfalls aus
einzelnen Reflektorzonen aufgebaut sind. Aus Fig. 2 ergibt
sich auch, daß der Reflektorbereich 2a in den oberhalb der
Lampe 1 gelegenem Bereich 2 stufenlos übergeht.
In den Fig. 5 bis 7 ist eine für ein Fahrrad oder für ein
Mofa o. dgl. gedachte Rückleuchte gezeigt, in deren Gehäuse 9,
das auf dem Schutzblech aufgeschraubt wird, der in den
Fig. 3 und 4 gezeigte einstückige Reflektorteil 8 eingesetzt
ist. Das Leuchtengehäuse 9 ist nach außen von der Lichtscheibe 3
abgedeckt und außerdem noch mit einem Schutzbügel 10 gegen
mechanische Beschädigung ausgerüstet. Wie aus Fig. 4 zu erkennen
ist, schließt sich an die in diesem Beispiel rotations
symmetrisch zu der Achse 4 ausgebildeten Lichtscheibe 3 eine
Freifläche für die Anordnung bekannter Rückstrahler 11 an.
Die Prismenelemente 6 der Lichtscheibe 3 des Ausführungsbei
spieles der Fig. 7 sind ringförmig um die Achse 4 herum ange
ordnet.
Wie aus den Fig. 8 und 9 hervorgeht, können die Prismenelemente 6
aber auch in der Form von einzelnen Segmenten um die Achse 4 ange
ordnet sein. Sie können aber auch netzförmig, so wie in Fig. 9
angedeutet, angelegt sein, wobei dann die entsprechenden
Reflektorzonen 2a, 2b, 2c entsprechend ausgelegt sein müssen.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die Prismenelemente 6
asymmetrisch anzuordnen, wenn das gewünscht sein sollte. Die
erfindungsgemäß ausgestalteten Leuchten zeichnen sich in allen
Fällen durch ihre hohe Signalwirkung aus.
Claims (6)
1. Signalleuchte, insbesondere für Zweiradfahrzeuge, be
stehend aus einer mit einem Reflektor versehenen Lampe, deren
Licht über eine mit Prismen oder Linsenzonen versehene optisch
wirksame Lichtscheibe abstrahlt, wobei der Reflektor (2)
aus einer Vielzahl paraboloidischer Reflektorzonen (2a, 2b, 2c)
unterschiedlicher Brennweite aufgebaut ist, die einen gemein
samen, mit der Glühlampe (1) zusammenfallenden Brennpunkt (F)
aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Reflektorzonen (2a,
2b, 2c) unterschiedliche Abstrahlungsrichtungen haben und daß
jede Reflektorzone einer bestimmten Prismen- oder Linsenzone
(6′, 6′′, 6′′′) der Lichtscheibe (3) zugeordnet ist, deren
Prismen- oder Linsenelemente auf ihren von der Lampe abge
wandten Eintrittsseiten (6b) relativ zu den von der zugeord
neten Reflektorzone kommenden Lichtstrahlen (c) so geneigt ange
ordnet sind, daß bei den an den Eintrittsseiten (6b) zunächst
gebrochenen Lichtstrahlen (c) an der der Lampe (1) zugewandten
Innenseite (6a) der Prismen- oder Linsenelemente (6′, 6′′,
6′′′) Totalreflexion erfolgt und diese dann in Signalrichtung (4)
austreten.
2. Signalleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Reflektorzonen (2a, 2b, 2c) jeweils einer Gruppe von
Prismen- oder Linsenelementen zugeordnet sind.
3. Signalleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Reflektorzonen (2a, 2b, 2c) jeweils nur einem
Prismen- oder Linsenelement (6′, 6′′, 6′′′) zugeordnet sind.
4. Signalleuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Reflektor (2) in Teilflächen gestuft
ausgebildet ist.
5. Signalleuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Reflexionsfläche des Reflektors mit Segmenten
versehen ist.
6. Signalleuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die optisch wirksamen Flächen, nämlich Innenseite und Eintrittsseite, (6a, 6b) der
Prismen- bzw. Linsenelemente (6) der Lichtscheibe (3)
mindestens teilweise gekrümmt ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19803035005 DE3035005A1 (de) | 1980-09-17 | 1980-09-17 | Leuchte, insbesondere signalleuchte fuer zweiradfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19803035005 DE3035005A1 (de) | 1980-09-17 | 1980-09-17 | Leuchte, insbesondere signalleuchte fuer zweiradfahrzeuge |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3035005A1 DE3035005A1 (de) | 1982-04-29 |
| DE3035005C2 true DE3035005C2 (de) | 1991-07-11 |
Family
ID=6112149
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803035005 Granted DE3035005A1 (de) | 1980-09-17 | 1980-09-17 | Leuchte, insbesondere signalleuchte fuer zweiradfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
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- 1980-09-17 DE DE19803035005 patent/DE3035005A1/de active Granted
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