DE3035005C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3035005C2
DE3035005C2 DE3035005A DE3035005A DE3035005C2 DE 3035005 C2 DE3035005 C2 DE 3035005C2 DE 3035005 A DE3035005 A DE 3035005A DE 3035005 A DE3035005 A DE 3035005A DE 3035005 C2 DE3035005 C2 DE 3035005C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reflector
lens
lamp
prism
zones
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE3035005A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3035005A1 (de
Inventor
Werner Ing.(Grad.) Stoeckel-Menzel
Guenter 7340 Geislingen De Reister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ulo-Werk Moritz Ullmann & Co Kg 7340 Geislingen De GmbH
Original Assignee
Ulo-Werk Moritz Ullmann & Co Kg 7340 Geislingen De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ulo-Werk Moritz Ullmann & Co Kg 7340 Geislingen De GmbH filed Critical Ulo-Werk Moritz Ullmann & Co Kg 7340 Geislingen De GmbH
Priority to DE19803035005 priority Critical patent/DE3035005A1/de
Publication of DE3035005A1 publication Critical patent/DE3035005A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3035005C2 publication Critical patent/DE3035005C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S43/00Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights
    • F21S43/40Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights characterised by the combination of reflectors and refractors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Signalleuchte, insbesondere für Zweiradfahrzeuge nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es sind solche Leuchten bekannt. Sie finden üblicherweise Ver­ wendung als Fahrtrichtungsanzeige-, Brems-, Schluß-, Nebel­ schluß-, Rückfahrleuchten, aber auch als Fahrtrichtungsanzeige- oder als Rückleuchten für Motor- und Fahrräder, wobei die Leuchtintensität durch den Einsatz des Reflektors erhöht wird und die Richtung der abgegebenen Strahlen durch die Optik der Lichtscheibe beeinflußbar ist.
Nachteilig ist, daß bei solchen Leuchten der von der Lampe direkt auf die Lichtscheibe auftretende Teillichtstrom bestimm­ ter Zonen verloren geht, weil er in nicht für die Signalwirkung der Leuchte relevante Richtungen abgelenkt wird. Bei Leuchten mit sogenannter Lichtschreibenoptik, d. h. also bei Leuchten, die keinen Reflektor besitzen, werden die den direkt von der Lampe ausgehenden Lichtstrom total reflektierenden Prismen so ausgebildet, daß dieser Lichtstrom in Signalrichtung abgegeben wird. Werden solche Leuchten mit Parabelreflektoren kombiniert, so wird der vom Reflektor abgestrahlte Lichtstrom ebenfalls wieder in unbestimmte und für die Signalgebung unwirksame Bereiche abgelenkt. Eine Kombination mit den üblichen Kugel­ reflektoren, die zwar ebenfalls bekannt ist, bewirkt zwar eine gewisse Verstärkung, ist jedoch wirkungsgradmäßig schlecht, weil der erfaßte Lampenlichtstrom zweimal den Glühlampenkolben passieren muß und zum Teil auch auf die Glühlampenwendel auf­ trifft.
Insbesondere für Zweiradfahrzeuge, wie beispielsweise Fahrräder oder Mofas, werden aus Energiegründen Lampen mit geringer Lichtleistung eingesetzt. Sollen solche Leuchten jedoch eine möglichst große Leuchtintensität aufweisen, so kommt es darauf an, ein Höchstmaß an Effizienz von der Leuchte zu fordern. Das gilt insbesondere für Fahrtrichtungsanzeige- und Schlußleuch­ ten.
Eine Signalleuchte der eingangs genannten Art ist in der DE-OS 14 72 560 gezeigt. Dort ist der Reflektor aus einer Vielzahl paraboloidischer Reflektorzonen unterschiedlicher Brennweite aufgebaut, die einen gemeinsamen mit der Glühlampe zusammenfal­ lenden Brennpunkt aufweisen. Bei der bekannten Bauform ist die­ se Aufteilung des Reflektors gewählt worden, weil aufgrund die­ ser Ausgestaltung die Lichtaustrittsfläche des Reflektors be­ liebig groß ausgeführt werden kann, ohne daß sich dadurch die Reflektortiefe zu sehr vergrößert und der Raumbedarf für die Leuchte zu groß wird. Die einer solchen Leuchte zugeordnete Lichtscheibe allerdings besitzt keine zusätzlichen optischen Elemente, die die Lichtabstrahlung beeinflussen können, wenn von dem bei einem Ausführungsbeispiel dort gezeigten in der Lichtaustrittsfläche zusätzlich angeordneten Rückstrahler abge­ sehen wird, der jedoch hinsichtlich der Signalwirkung der Leuchte nur nachteilige Folgen mit sich bringen kann.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Signalleuchte nach dem Gattungsbegriff des Patentanspruches 1 so auszubilden, daß der Wirkungsgrad der Signalleuchte möglichst groß wird und auch bei einer Lampe mit verhältnismäßig geringer Lichtstromabgabe eine verbesserte Signalwirkung der Signalleuchte erreichbar ist, die sonst nur mit Lampen wesentlich höherer elektrischer Leistung erzielbar ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt bei einer Signalleuchte der eingangs genannten Art durch die im kennzeichnenden Teil des Patent­ anspruches 1 angegebenen Merkmale.
Durch diese Ausgestaltung wird daher ein Doppeleffekt der Pris­ men- oder Linsenelemente an der Lichtscheibe ausgenutzt. Zum einen nämlich bewirkt die Lichtscheibenoptik zusammen mit der Reflektorausgestaltung, daß sowohl der direkt von der Lampe ab­ gestrahlte Lichtstrom als auch indirekt vom Reflektor erfaßte und abgestrahlte Lichtstrom annähernd in der Hauptstrahlungs­ richtung umgelenkt wird. Dies ist nur möglich, mit den erfin­ dungsgemäß aufeinander abgestimmten Optikelementen. Es hat sich gezeigt, daß Leuchten gemäß der Erfindung einen Leuchtenwir­ kungsgrad bei roter Lichtscheibe von etwa 0,45 aufweisen, wobei unter Wirkungsgrad das Verhältnis des annähernd in Signalrich­ tung abgegebenen Leuchtenlichtstroms, bezogen auf den frei ab­ gestrahlten Lichtstrom der Lampe, verstanden wird. Bekannte Leuchten weisen einen solchen Leuchtenwirkungsgrad (für rote Lichtscheibe) zwischen 0,10 und 0,20 auf. Die Ausgestaltung gemäß der Erfindung bewirkt daher eine deutliche Intensivierung der Lichtwirkung bei gleichbleibender Lampenenergie. Die Erfindung ermöglicht es da­ her, besonders wirksame und leuchtstarke Signalleuchten, insbe­ sondere für Zweiradfahrzeuge, vorzusehen.
Es ist natürlich möglich, die Ausführung des Reflektors auf verschiedene Weise vorzunehmen. Der Reflektor kann aus Segmenten bestehen oder kontinuierlich verlaufend bzw. aus Kombinationen solcher Teile aufgebaut sein und er kann rotations-, achsen-, oder auch asymmetrisch ausgebildet werden, je nach Verwendungs­ zweck der herzustellenden Leuchte. Wenn nur eine verhältnismä­ ßig geringe Bautiefe zur Verfügung steht, so kann der Reflektor auch in Stufen ausgebildet werden. Auch die Lichtscheibe kann auf verschiedene Weise realisiert werden, wobei sie jeweils auf die eingesetzte Parabelkontur und Reflektorform abgestimmt ist. Die Lichtscheibe kann daher ebenfalls rotations-, achsen- oder asymmetrisch ausgestattet werden, wobei die brechenden bzw. totalreflektierenden Elemente ringlinsen-, netzförmig, segmen­ tiert oder kombiniert angeordnet werden können. Die Linsenflä­ chen selbst, d. h. also die für die Erfindung wesentlichen, der Lampe zugewandten bzw. von der Lampe abgewandten wirksamen Flä­ chen der Prismen- oder Linsenelementen, können plan und/oder zur Erreichung einer gewissen Streuung konvex oder konkav aus­ gebildet werden. Allen Bau- und Ausführungsformen ist aber ihre große Leuchtintensität gemeinsam.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von Ausführungsbei­ spielen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung er­ läutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Lichtstrahlenver­ laufes einer der Signal­ leuchte,
Fig. 2 den Strahlenverlauf des vom Reflektor erfaßten und in Signalrichtung abgestrahlten Lichtstromes,
Fig. 3 einen Schnitt durch das Leuchtengehäuse für ein Fahrradrücklicht,
Fig. 4 die Draufsicht auf das Gehäuse der Fig. 3,
Fig. 5 den Schnitt durch eine andere Ausführungsform des Leuchtengehäuses für eine Fahrradrückleuchte mit Rückstrahler,
Fig. 6 die Draufsicht auf die Leuchte der Fig. 5,
Fig. 7 die Ansicht der Lichtscheibe und des Rückstrahlers der Leuchte der Fig. 5,
Fig. 8 eine Ansicht ähnlich Fig. 7, jedoch bei einer anderen Ausführungsform der Lichtscheibe und
Fig. 9 eine Ansicht gem. Fig. 8, jedoch bei einer weiteren Ausführungsform der Lichtscheibe.
In der Fig. 1 ist der schematische Grundaufbau einer erfindungs­ gemäßen Leuchte gezeigt. Sie besteht im wesentlichen aus einem in der Fig. 1 nicht näher gezeigten Leuchtengehäuse, in dem eine Glühlampe 1 vorgesehen ist sowie einem in Fig. 1 nur zur Hälfte gezeigten Parabolreflektor 2 und einer die Leuchte nach vorne abschließenden Lichtscheibe 3. Im Brennpunkt F des Parabol­ reflektors 2, dessen Aufbau noch im einzelnen erläutert werden wird, ist die nicht gezeigte Glühwendel der Lampe 1 angeordnet und der von dort ausgehende Lichtstrom läßt sich in drei Teil­ bereiche aufteilen, die jeweils mit Φ1, Φ2 und Φ3 bezeichnet sind. Der Lichtstrom Φ1 wird dabei in einem etwa kegelförmig um die Achse 4 der Lampe 1 rotationssymmetrisch verlaufenden Bereich abgegeben, von dem in Fig. 1 nur die linke Hälfte gezeigt ist. Dabei wird von der Voraussetzung ausgegangen, daß in Fig. 1 sowohl der Parabolreflektor 2 als auch die Lichtscheibe 3 rotationssymmetrisch zur Achse 4 ausgebildet sind. Wie später noch erläutert werden wird, ist eine solche rotationssymmetrische Ausgestaltung jedoch nicht Bedingung für die Erfindung.
Die im Bereich Φ1 abgegebenen Lichtstrahlen werden von den Linsenelementen 5 so gebrochen, daß sie in etwa parallel zur Achse 4 nach außen abgestrahlt werden.
An den Bereich Φ1 schließt sich der Bereich Φ2 der Strahlen an, die ausgehend vom Brennpunkt F der Lampe 1 schräg auf die Prismenelemente 6 der Lichtscheibe 3 auffallen und von diesen ebenfalls etwa in der Signalrichtung abgegeben werden, die in Richtung der Achse 4 verläuft. Die entsprechenden Licht­ strahlen sind mit a bezeichnet. Man kann erkennen, daß diese Lichtstrahlen a zunächst auf die der Lampe 1 zugewandte Fläche 6a der Prismenelemente 6 auftreffen, innerhalb der Prismen­ elemente gebrochen und an der gegenüberliegenden Innenfläche 6b der Prismenelemente 6 totalreflektiert werden und dann als die Lichtstrahlen a1 aus der Lichtscheibe 3 etwa in Signal­ richtung 4 austreten.
An den Bereich Φ2, der dem Bereich entspricht, in dem Licht­ strahlen von der Lampe 1 unmittelbar auf die Lichtscheibe auf­ treffen, schließt sich der Bereich Φ3 an, der bei Leuchten ohne Reflektor vollkommen und bei Leuchten mit üblicherweise ausge­ bildeten Parabolreflektoren im wesentlichen für die Signal­ richtung verlorengeht, weil die vom Reflektor auf die Licht­ scheibe auftreffenden Lichtstrahlen an den in üblicherweise ausgebildeten Prismenelementen gebrochen und so gestreut abge­ geben werden, daß sie in der Signalrichtung, d. h. also etwa parallel zur Achse 4 keine Wirkung mehr ausüben. Das ist im wesentlchen dadurch bedingt, daß übliche Parabolreflektoren die vom Brennpunkt F ausgehenden Lichtstrahlen parallel zur Licht­ achse 4 auf die Lichtscheibe 3 auftreffen lassen, wo sie dann aber von den zur Erfassung des Bereiches Φ2 ausgebildeten Prismenelementen in unkontrollierter Weise gestreut abgegeben werden.
Erfindungsgemäß wird nun die Ausbildung des Parabolreflektors im wesentlichen so vorgenommen, daß die vom Reflektor erfaßten Lichtstrahlen b der Lampe 1, wenn die Wirkung der Lichtscheibe 3 nicht berücksichtigt wird, einen Reflektor mit annähernd ring­ förmiger Brennlinie außerhalb der Leuchte ergeben, die mit F′ gekennzeichnet ist. Diese annähernd ringförmige Brennlinie stellt sich nur bei dem in Fig. 1 zur Erläuterung dargestellten Fall der rotationssymmetrischen Ausbildung des Reflektors 2 ein. Sie erhält bei anderer Form des Reflektors ebenfalls andere Konturen. Wesentlich ist jedoch, daß der Parabolreflektor 2 gem. der Erfindung eine außerhalb der Lichtscheibe vorhandene Brennlinie besitzt, was bei bekannten Parabolreflektoren nicht der Fall ist.
Wesentlich ist außerdem, daß die im Bereich Φ3 von der Lampe 1 abgegebenen Lichtstrahlen c vom Parabolreflektor 2 jeweils so auf die Prismenelemente 6 auftreffen, daß sie an den Flächen 6b zunächst gebrochen und dann an den der Lampe 1 zugewandten Innenflächen 6a der Prismenelemente 6 totalreflektiert und, wie anhand der beiden in Fig. 1 eingezeichneten Austrittsstrahlen c1 zu sehen ist, ebenfalls im wesentlichen in der Signalrichtung von der Lichtscheibe 3 nach außen abgegeben werden. Diese Ausge­ staltung weist den großen Vorteil auf, daß der gesamte Be­ reich Φ3 der von der Lampe 1 ausgehenden Lichtstrahlen, der bei bekannten Bauarten nur zum geringen Teil oder gar nicht für die Signalwirkung ausgenutzt werden kann, nun ebenfalls als Signallichtstrom genutzt wird. Das ist darauf zurückzu­ führen, daß eine Art überkreuzte Totalreflexion zwischen den von der Lampe abgegebenen Lichtstrahlen a, c eintritt dadurch, daß die Prismenelemente 6 mit ihren beiden Seitenflächen 6a und 6b totalreflektierend wirken, und zwar für verschiedene Strahlen­ bereiche. Die Prismenelemente 6 des Bereiches Φ2 werden daher doppelt ausgenutzt, was zu einer wesentlich besseren Licht­ intensität der Leuchte führt. Es hat sich gezeigt, daß der sogenannte Leuchtenwirkungsgrad einer so ausgebildeten Leuchte (bei roter Lichtscheibe 3) etwa bei 0,45 liegt, im Gegensatz zum Leuchtenwirkungsgrad bekannter Leuchten, der ebenfalls bei roter Lichtscheibe zwischen 0,1 und 0,2 liegt.
In Fig. 2 ist im einzelnen dargestellt, daß der Parabol­ reflektor 2 aus verschiedenen Reflektorzonen 2a, 2b, 2c usw. aufgebaut ist, die jeweils eine unteschiedliche Brennweite, aber einen gemeinsamen Brennpunkt F aufweisen, der mit der Glühlampe 1 bzw. mit deren Glühwendel, zusammenfällt. Jede der einzelnen Reflektorzonen 2a, 2b, 2c ist dabei einer be­ stimmten Prismenzone, beim gezeigten Ausführungsbeispiel sogar ausschließlich einem einzelnen Prismenelement 6 zugeordnet, wobei die Reflektorzone 2a dem Prismenelement 6′, die Reflektor­ zone 2b dem Prismenelement 6′′ und die Reflektorzone 2c dem Prismenelement 6′′′ zugeordnet ist. Der Reflektor 2 besteht noch aus weiteren Reflektorzonen, die jeweils den dazwischen­ liegenden Prismenelementen zugeordnet sind. Die Zuordnung er­ folgt dabei so, daß die in dem vorher erwähnten Bereich Φ3 vom Brennpunkt F ausgehenden Lichtstrahlen c, c′ bzw. c′′ jeweils auf die von der Lampe 1 weggewandte Fläche 6b des zuge­ ordneten Prismenelementes 6′ bzw. 6′′ und 6′′′ auftreffen, dort, wie schon anhand von Fig. 1 erläutert, gebrochen und dann an der der Lampe 1 zugewandten Innenfläche 6a des zugeordneten Prismenelements totalreflektiert werden, so daß diese Strahlen als Strahlen c1 bzw. c1′, c1′′ etwa in der Signalrichtung aus der Lichtscheibe 3 austreten. Da die Länge der Fläche 6a begrenzt ist, können nicht alle von der Reflektorzone 2a, 2b bzw. 2c reflektierten Strahlen in der Signalrichtung abgegeben werden. Es ist zu erkennen, daß die Strahlen c′′, in einem Bereich auf die Fläche 6b des zugeordneten Prismenelementes 6′ auftreffen, in dem sie nicht mehr so gebrochen werden können, daß eine Totalreflexion an der gegenüberliegenden Fläche 6a möglich ist. Dieser Lichtstrahlenanteil läßt sich daher nicht mehr so erfassen, daß er in jedem Fall in Signalrichtung abgegeben wird. Aus Fig. 2 ist aber zu erkennen, daß auch diese Lichtstrahlen noch annähernd in der Signalrichtung austreten können, wenn die Formgebung der Fläche 6b entsprechend gewählt wird. Die Fläche 6b, aber auch die Flächen 6a der Prismenelemente 66′ können dabei konkav oder konvex, gegebenenfalls auch plan ausge­ bildet werden. Maßgebend ist, daß, so wie in Fig. 1 gezeigt, die im Bereich Φ2 abgegebenen Lichtstrahlen an der Innenfläche der Seite 6b totalreflektiert und die vom Bereich Φ3 abgehenden Strahlen c an der Innenseite der Flächen 6a totalreflektiert und beide somit in Signalrichtung austreten.
In den Fig. 3 und 4 ist ein Teil eines Leuchtengehäuses für eine Fahrrad- oder Mofaschlußleuchte gezeigt. Es ist zu erkennen, daß hier die Lampe 1 mit ihrem Brennpunkt F von einem Reflektor 2 umgeben wird, der nicht rotationssymmetrisch zur Achse 4 aus­ gebildet ist, sondern lediglich symmetrisch zu der Gehäuse­ mittelebene 7 ausgebildet ist. Die Lichtscheibe 3 ist weggelassen. Der Reflektor 2 besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus einem oberhalb der Lampe 1 gelegenen, aus nicht im einzelnen darge­ stellten Reflektorzonen aufgebautem Teil 2 sowie aus unterhalb der Lampe 1 angeordneten, in Stufen verlaufenden Reflektorteilen 2a, 2b, 2c, deren Reflektorzonen ebenfalls, so wie anhand von Fig. 2 erläutert, auf die Prismen- oder Linsenzonen der nicht gezeigten Lichtscheibe abgestimmt sind. Diese gestufte Ausbil­ dung wird deshalb vorgesehen, damit der gesamte Reflektorteil 8 keine allzu große Bautiefe erhält. Um bestimmte Bereiche der Lichtscheibe noch gesondert auszuleuchten, ist der Reflektor 2 auch noch mit Segmentbereichen 2d versehen, die ebenfalls aus einzelnen Reflektorzonen aufgebaut sind. Aus Fig. 2 ergibt sich auch, daß der Reflektorbereich 2a in den oberhalb der Lampe 1 gelegenem Bereich 2 stufenlos übergeht.
In den Fig. 5 bis 7 ist eine für ein Fahrrad oder für ein Mofa o. dgl. gedachte Rückleuchte gezeigt, in deren Gehäuse 9, das auf dem Schutzblech aufgeschraubt wird, der in den Fig. 3 und 4 gezeigte einstückige Reflektorteil 8 eingesetzt ist. Das Leuchtengehäuse 9 ist nach außen von der Lichtscheibe 3 abgedeckt und außerdem noch mit einem Schutzbügel 10 gegen mechanische Beschädigung ausgerüstet. Wie aus Fig. 4 zu erkennen ist, schließt sich an die in diesem Beispiel rotations­ symmetrisch zu der Achse 4 ausgebildeten Lichtscheibe 3 eine Freifläche für die Anordnung bekannter Rückstrahler 11 an. Die Prismenelemente 6 der Lichtscheibe 3 des Ausführungsbei­ spieles der Fig. 7 sind ringförmig um die Achse 4 herum ange­ ordnet.
Wie aus den Fig. 8 und 9 hervorgeht, können die Prismenelemente 6 aber auch in der Form von einzelnen Segmenten um die Achse 4 ange­ ordnet sein. Sie können aber auch netzförmig, so wie in Fig. 9 angedeutet, angelegt sein, wobei dann die entsprechenden Reflektorzonen 2a, 2b, 2c entsprechend ausgelegt sein müssen. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Prismenelemente 6 asymmetrisch anzuordnen, wenn das gewünscht sein sollte. Die erfindungsgemäß ausgestalteten Leuchten zeichnen sich in allen Fällen durch ihre hohe Signalwirkung aus.

Claims (6)

1. Signalleuchte, insbesondere für Zweiradfahrzeuge, be­ stehend aus einer mit einem Reflektor versehenen Lampe, deren Licht über eine mit Prismen oder Linsenzonen versehene optisch wirksame Lichtscheibe abstrahlt, wobei der Reflektor (2) aus einer Vielzahl paraboloidischer Reflektorzonen (2a, 2b, 2c) unterschiedlicher Brennweite aufgebaut ist, die einen gemein­ samen, mit der Glühlampe (1) zusammenfallenden Brennpunkt (F) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Reflektorzonen (2a, 2b, 2c) unterschiedliche Abstrahlungsrichtungen haben und daß jede Reflektorzone einer bestimmten Prismen- oder Linsenzone (6′, 6′′, 6′′′) der Lichtscheibe (3) zugeordnet ist, deren Prismen- oder Linsenelemente auf ihren von der Lampe abge­ wandten Eintrittsseiten (6b) relativ zu den von der zugeord­ neten Reflektorzone kommenden Lichtstrahlen (c) so geneigt ange­ ordnet sind, daß bei den an den Eintrittsseiten (6b) zunächst gebrochenen Lichtstrahlen (c) an der der Lampe (1) zugewandten Innenseite (6a) der Prismen- oder Linsenelemente (6′, 6′′, 6′′′) Totalreflexion erfolgt und diese dann in Signalrichtung (4) austreten.
2. Signalleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reflektorzonen (2a, 2b, 2c) jeweils einer Gruppe von Prismen- oder Linsenelementen zugeordnet sind.
3. Signalleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reflektorzonen (2a, 2b, 2c) jeweils nur einem Prismen- oder Linsenelement (6′, 6′′, 6′′′) zugeordnet sind.
4. Signalleuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Reflektor (2) in Teilflächen gestuft ausgebildet ist.
5. Signalleuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Reflexionsfläche des Reflektors mit Segmenten versehen ist.
6. Signalleuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die optisch wirksamen Flächen, nämlich Innenseite und Eintrittsseite, (6a, 6b) der Prismen- bzw. Linsenelemente (6) der Lichtscheibe (3) mindestens teilweise gekrümmt ausgebildet sind.
DE19803035005 1980-09-17 1980-09-17 Leuchte, insbesondere signalleuchte fuer zweiradfahrzeuge Granted DE3035005A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803035005 DE3035005A1 (de) 1980-09-17 1980-09-17 Leuchte, insbesondere signalleuchte fuer zweiradfahrzeuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803035005 DE3035005A1 (de) 1980-09-17 1980-09-17 Leuchte, insbesondere signalleuchte fuer zweiradfahrzeuge

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3035005A1 DE3035005A1 (de) 1982-04-29
DE3035005C2 true DE3035005C2 (de) 1991-07-11

Family

ID=6112149

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803035005 Granted DE3035005A1 (de) 1980-09-17 1980-09-17 Leuchte, insbesondere signalleuchte fuer zweiradfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3035005A1 (de)

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3430540A1 (de) * 1984-08-20 1986-03-06 Barlian, Reinhold, Dipl.-Ing.(FH), 6990 Bad Mergentheim Leuchteinsatz
GB2190479B (en) * 1986-05-09 1991-01-09 Duracell Int Improvements in lights for vehicles
FR2608733B1 (fr) * 1986-12-23 1991-08-09 Cibie Projecteurs Feu de signalisation de faible profondeur pour vehicule automobile
DE3911443C2 (de) * 1988-04-08 1993-12-02 Koito Mfg Co Ltd Optische Leuchtenabdeckung mit Fresnel-Prismen, deren Verwendung sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung
GB9108033D0 (en) * 1991-04-16 1991-06-05 Britax Vega Ltd Vehicle lamp
DE19943886A1 (de) * 1999-09-14 2001-03-15 Guido Kellermann Fahrtrichtungsanzeiger
FR2875578B1 (fr) * 2004-09-21 2006-12-15 Valeo Vision Sa Feu de signalisation, en particulier pour vehicule automobile
FR2888180B1 (fr) * 2005-07-08 2012-07-13 Vignal Systems Feu arriere pour vehicule automobile, en particulier pour une remorque de poids lourd

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE603666C (de) * 1931-06-17 1934-10-05 Sendlinger Optische Glaswerke Abschlussscheibe fuer scheinwerferartige Vorrichtungen
DE688584C (de) * 1933-01-07 1940-02-24 Friedrich Richard Dietrich Elektrischer Fahrzeugscheinwerfer
DE1472560A1 (de) * 1965-09-16 1969-01-09 Westfaelische Metall Industrie Leuchte,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge,mit einer geringen Bautiefe
DE2750828C3 (de) * 1977-11-14 1981-10-15 Westfälische Metall Industrie KG Hueck & Co, 4780 Lippstadt Fahrzeugleuchte

Also Published As

Publication number Publication date
DE3035005A1 (de) 1982-04-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4342928C2 (de) Relflektoranordnung mit einer darin angeordneten Lichtquelle für eine Fahrzeugleuchte
DE10234110B4 (de) Leuchte für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
EP2607774B1 (de) Kraftfahrzeugbeleuchtungseinrichtung mit einer langen und flachen leuchtenden Fläche
DE2819539C2 (de) Reflektor für Scheinwerfer, insbesondere für Kraftfahrzeugleuchten
DE10231326A1 (de) Leuchteinheit für Fahrzeuge
AT6212U1 (de) Leuchte für fahrzeuge
EP0683355A1 (de) Kraftfahrzeugleuchte
EP0299091A1 (de) Leuchtsignalanordnung
DE10158336A1 (de) Leuchte für Fahrzeuge
DE102016205644B4 (de) Beleuchtungsvorrichtung für ein Kraftfahrzeug
DE102007023076A1 (de) Beleuchtungseinrichtung für Kraftfahrzeuge
DE10011304A1 (de) Leuchte mit inhomogener Lichtabstrahlung
DE3035005C2 (de)
DE2312161A1 (de) Abblendschirm fuer die gluehlampen von fahrzeugscheinwerfern
DE2908453A1 (de) Farbiges licht abgebende signalleuchte, insbesondere fuer fahrzeuge
DE3527878C2 (de) Fahzeugscheinwerfer mit mehreren getrennten Reflektoren
DE6920060U (de) Leuchte, insbesondere rueck-oder sicherungsleuchte
DE10162105A1 (de) Leuchte für Fahrzeuge
DE3209113A1 (de) Kraftfahrzeugleuchte
DE3619592C2 (de)
DE3827834C2 (de)
DE3115024C2 (de)
DE3427461C2 (de)
DE8024862U1 (de) Leuchte, insbesonder signalleuchte
DE561746C (de) Beleuchtungsvorrichtung, insbesondere Fahrzeugscheinwerfer

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee
8370 Indication of lapse of patent is to be deleted
8330 Complete disclaimer