DE3045002C2 - Verfahrbarer Schaufelradbagger - Google Patents
Verfahrbarer SchaufelradbaggerInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F9/00—Component parts of dredgers or soil-shifting machines, not restricted to one of the kinds covered by groups E02F3/00 - E02F7/00
- E02F9/08—Superstructures; Supports for superstructures
- E02F9/10—Supports for movable superstructures mounted on travelling or walking gears or on other superstructures
- E02F9/12—Slewing or traversing gears
- E02F9/121—Turntables, i.e. structure rotatable about 360°
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/18—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen verfahrbaren Schaufelradbagger mit einem auf einem Unterwagen
angeordneten Oberbau, der eine am Unterwagen um eine mittige vertikale Achse drehbar gelagerte Auslegerdrehscheibe,
mit welcher ein Abwurfausleger seitlich unverschwenkbar verbunden ist, dessen Abwurfende
höheneinstellbar ist, und einen das Schaufelrad tragenden Baggerarm aufweist, dessen Gewicht durch ein an
einem Gegengewichtsarm angeordnetes Gegengewicht zumindest teilweise ausgeglichen ist, wobei der Baggerarm und der Gegengewichtsarm gemeinsam sowohl relativ
zum Unterwagen, als auch relativ zur Auslegerdrehscheibe bzw. zum Abwurfausleger um eine vertikale
Achse, welche gegenüber der Drehachse der Auslegerdrehscheibe in Richtung vom Abwurfende des Abwurfauslegers
weg versetzt ist, verdrehbar gelagert und der Gegengewichtsarm über einen Teil des AbwurfauE-Iegers
und eine Aufhängung des Abwurfauslegers hinweg verschwenkbar ist und wobei der Abwurfausleger
wenigstens ein Förderband aufweist, welches bis über die Drehachse des Baggerarmes hinausgeführt ist, und
am Baggerarm ein das Baggergut von den Baggerschaufeln übernehmendes Förderband angeordnet ist,
dessen Abwurfende nahe der Drehachse desselben
ίο oberhalb des Förderbandes des Abwurfauslegers ILgt.
Ein solcher Schaufelradbagger ist aus der DE-OS 16 34 908 bekannt. Eine solche Anordnung bietet den
Vorteil, daß das Gewicht des Schaufelradbaggers und des Gegengewichtes bei allen Stellungen des Abwurfaiislegers
als Gegengewicht für diesen wirkt und daher ein? höhere Belastung bzw. eine größere Ausladung des
Abwurfauslegers ermöglicht wird. Bei dieser bekannten Ausbildung ist der Abwurfausleger einteilig ausgebildet
und in Höhenrichtung schwenkbar im Bereich der Aufgabestelle gelagert. Die Höhenschwenkbarkeit des Abwurfauslegers
ist durch die Baggeraufbauten begrenzt, Ub. der Schwenkbereich des Ge°ren*Tew!chtsar!T!es des
Baggers mit dem Gegengewicht über den achsnahen Teil des Abwurfauslegers ragt. Überdies verändert sich
beim Hochschwenken des Abwurfauslegers die Neigung des Abförderbandes an der Aufgabestelle und bei
zu steiler Neigung treten Schwierigkeiten bei der Aufgabe des Materials at? das Abförderband auf. Es ist
somit die Höhenschwenkbarkeit des Abwurfauslegers auch durch die Steilheit des Abförderbandes an der Aufgabestelle
begrenzt.
Aus der US-PS 32 58 865 ist ein Schaufelradbagger bekanntgeworden, bei welchem gleichfalls die
Schwenkachse des Baggers mit dem Gegengewicht gegenüber der Drehachse der Auslegerdrehscheibe in
Richtung vom Abwurfende des Abwurfauslegers weg versetzt ist. Bei dieser bekannten Ausbildung ist der
Abwurfausleger starr und in der Höhenrichtung unverschwenkbar mit der Auslegerdrehscheibe verbunden.
Es treten hier die gleichen Schwierigkeiten bezüglich
der möglichen Höhenlage des Abwurfendes des Abwurfauslegers auf, wozu noch kommt, daß bei einer solchen
Ausbildung in Anbetracht der in der Höhenrichtung unverschwenkbaren Anordnung des Abwurfauslegers
bei geringen erforderlichen Abwurfhöhen desselben die Abwurfhöhe zu groß ist und daher eine übermäßige
Staubentwicklung auftritt.
Aus dem DE-Gm 72 29 102 ist ein Schaufelradbagger bekanntgeworden, bei welchem die Schwenkachse des
so Baggers mit der vertikalen Schwenkachse der Auslegerorehscheibe
zusammenfällt. Es kann daher hier das Gewicht des Baggers und das Gegengewicht desselben
nich' als Gegengewicht für den Abwurfausleger ausgenützt werden. Bei dieser Ausbildung ist der Abwurfausleger
durch ein Gelenk mit horizontaler Achse in einen in bezug auf seine vertikale Schwenkachse achsnahen
Teil und einen achsfernen Teil unterteilt. Der achsferne Teil ist gegenüber dem achsnahen Teil um das Gelenk
mit horizontaler Achse nach unten schwenkbar. Nach oben ist aber der achsferne Teil des Abwurfauslegers
nur gemeinsam mit dem achsnahen Teil desselben schwenkbar, so daß wieder der gleiche Nachteil wie bei
dem Schaufelradbagger gemäß der DE-OS in bezug auf die erreichbare Schwenkhöhe des Abwurfauslegers auftritt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Schaufelradbagger der eingangs beschriebenen bekannten
Art die erreichbare Abwurfhöhe am Abwurf-
ende des Abwurfauslegers zu vergrößern, ohne in Kollision
mit den Baggeraufbauten bzw. mit dem Gegengewichtsarm des Baggers zu geraten und ohne die Steilheit
des Abwurfförderbandes an der Aufgabestelle zu vergrößern.
Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung darin, daß der Abwurfausleger in einen in bezug auf die
vertikale Schwenkachse der Auslegerdrehscheibe achsnahen Teil und einen mit diesem um eine horizontale
Achse gelenkig verbundenen achsfernen Teil unterteilt ist, daß der achsnahe Teil des Abwurfauslegers starr mit
der Auslegerdrehscheibe verbunden ist und daß an den achsnahen Teil der achsferne Teil um die horizontale
Achse relativ zu diesem nach oben verschwenkbar angelenkt ist
Dadurch, daß der achsnahe Teil des Abwurfauslegers starr mit der Auslegerdrehscheibe verbunden ist, wird
daher bei einer Höhenverschwenkungdie Neigung bzw. Steilheit des Abwurfauslegerbandes im Bereich der
Aufgabestelle auf dasselbe nicht verändert. Dieser achsnahe Teil bleibt bei jeder Höhenverschwenkung des
achsfernen Teiles in seiner Höhenlage unverändert und es wird dadurch eine Kollision des Abwurfauslegers mit
dem Gegengewichtsarm mit Sicherheit vermieden. Dadurch, daß der achsferne Teil des Abwurfauslegers gegenüber
dem starr mit der Auslegerdrehscheibe verbundenen achsnahen Teil desselben nach oben verschwenkbar
ist, ist die erreichbare Höhe des Abwurfendes desselben nur mehr durch die ruhende Reibung des
Fördergutes am Förderband begrenzt. Es kann daher eine wesentlich größere Abwurfhöhe des Abwurfförderers
erreicht werden.
Bei einem Schaufelradbagger, bei welchem eine schwenkbare Stütze vorgesehen ist, deren oberes Ende
durch eine Zugverbindung mit dem Abwurfende des Abwurfauslegers und durch eine Zugverbindung mit
der Auslegerdrehscheibe verbunden ist, wobei eine der beiden Zugverbindungen längenveränderbar ist, ist gemäß
der Erfindung vorzugsweise die Stütze an den achsnahen Teil des Abwurfauslegers im Bereich der horizontalen
Achse angelenkt. Dadurch, daß die Schwenkachse des Baggers gegenüber der vertikalen Drehachse
der Auslegerdrehscheibe vom Abwurfausleger weg versetzt ist, liegt sie auch in verhältnismäßig großer Entfernung
von der horizontalen Anlenkachse, um welche der achsferne Teil des Abwurfauslegers hochschwenkbar
angelenkt ist Da die Stütze im Bereich dieser horizontalen Anlenkachse an den achsnahen Teil des Abwurfauslegers
angelenkt ist, liegt auch diese Stütze in größerer Entfernung von der Schwenkachse des Baggers, so daß
sie die Verschwenkung des Gegengewichtsarmes nicht stört. Da sich die Zugverbindung vom oberen Ende der
Stütze zur AuslegerdrehschHbe erstreckt, liegt sie niedriger und stört gleichfalls die Verschwenkung des Gegengewichtsarmes
nicht.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles
schematisch erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des verfahrbaren Schaufelradbaggers und
F i g. 2 eine Draufsjcht.
Auf einem Unterwagen 1 mit Raupenfahrwerk 2 ist eine Auslegcrdrehscheibe 3 um die senkrechte Mittelachse
4 des Unterwagens 1 drehbar gelagert. Mit der Auslegerdrehscheibe ist ein auskragender Arm 5 starr
verbunden. Dieser auskragende Arm 5 bildet einen Teil des Abwurfauslegers 6. Der weiter ausladende Teil 7 des
Abwurfauslegers 6 ist mittels eines Gelenkes 8 ein den
auskragenden Arm 5 ausdenkt. Die Abwurfstelle des
Abwurfauslegers 6 ist mit 9 bezeichnet. Im Abwurfausleger ist ein endloses Förderband 10 über Umlenktrommeln
11 und 12 geführt. Im Bereich der Anlenkachse 8 ist um eine Achse 13 schwenkbar eine Stütze 14 ange
lenkt, deren oberes Ende 15 über eine Zugverbindung 16 bei 17 mit der Auslegerdrehscheibe 3 und über eine
Zugverbindung 18 bei 19 mit dem Teil 7 des Abwurfauslegers 6 verbunden ist. In die Zugverbindung 16 ist ein
hydraulisches Kolben-Zylinder-Aggregat 20 eingeschaltet. durch welches die Zugverbindung 16 längenveränderbar
ist. Durch Verkürzung der Zugverbindung 16 wird die Stütze 14 in der Darstellung nach Fig. 1 rjach
links beschwenkt und der Teil 7 des Abwurfauslegers 6 angehoben.
21 ist das Schaufelbaggerrad, welches am Ende des Baggerarmes 22 gelagert ist. Der Baggerarm 22 ist auf
der Baggerdrehscheibe 23 um eine Achse 24 höhenverschwenkbar angelenkt. Eine angehobene Stellung des
Schaufelbaggerrades 21 ist mit 21' angedeutet. Am Baggerarm 22 oder auf der Baggerdrehscheibe 21 ist eine
Stütze 25 um eine Schwenkachse 26 verschwenkbar angelenkt. Das obere Ende 27 der Stil· y 25 ist mit dem
ausladenden Ende des Baggerarmes durcr eine Zugverbindung 28 und mit einem Gegengewichtsarm 29. der
starr auf der Baggerdrehscheibe 23 festgelegt is* und das Gegengewicht 30 trägt, über eine Zugverbindung 42
verbund n. In die Zugverbindung 42 ist ein hydraulisches Kolben-Zylinder-Aggregat 31 eingeschaltet, so
daß diese Zugverbindung verlängert und verkürzt werden kann, wodurch der Baggerarm abwärts oder aufwärts
geschwenkt wird.
Die Achse der Baggerdrehscheibe 23 ist mit 32 bezeichnet. Die Baggerdrehscheibe liegt auf einem Drehtisch
33 auf, welcher über Streben 34 und Stützen 35 mit dem Abwurfausleger 6 verbunden ist.
Im Baggerarm 22 ist ein endloses Förderband 36 über Umlenktrommeln 37 und 38 geführt, auf welches die
Schaufeln 39 des Schaufelbaggerrades 21 das gebaggerte Gut abwerfen. Das gebaggerte Gut wird über die
Umlenktrommel 38 abgeworfen und gelangt über Trichter 40 und 41 auf das Förderband 10. Zu diesem
Zweck ist das Förderband 10 bis über die Drehachse 32 des baggerarmes 22 hinausgeführt.
Die Drehachse 32 des Baggerarmes 22 bzw. der Baggerdrehscheibe 23 ist in einem Abstand a gegenüber der
Drehachse 4 der Auslegerdrehscheibe 3 versetzt. Das Gewicht des Baggerarmes 22 mit dem Baggerrad 21 ist
durch das Gegengewicht 30 ausgeglichen und diese Gewichte wirken senkrecht in der Achse 32 auf die Auslegerdrehscheibe
3. Diese Gewichte wirken somit mit dem Hebelarm a als Gegengewicht für den Abwurfausleger
6. so daß dieser sehr lang ausgebildet sein kann, ohne daß eine Kippgefahr entsteht. Da alle Gewichte
des Baggersystems in der Achse 32 konzentriert senkrecht auf die Auslegerdrehscheibe 3 wirken, bleibt die
das Gegengewicht für den Abwurfausleger bildende Belastung bei allen Drehstellungen des Bagger;.rmes 22
gleich. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Gegengewichtsarm 29 mit dem Gegengewicht 30 höher liegt
bo als die Zugverbindung 16, so daß das Gegengewicht 30
mit dem Gegengewichtsarm 29 nicht mit der Zugverbindung 16 kollidieren kann. Die Stütze 14 mit der Zugverbindung
16 erstreckt sich nur über einen schmalen Bereich und es kann daher der Baggerarm 22 nach beiden
b5 Richtungen um einen sehr großen Winkel verschwenkt
werden. Die durch d[ ? beschriebene Konsiruktion ermöglichte
Verschwcnkbewegiing des Armes ist durch die Winkelstellungen b, und b: der Mittellinie i>dcs Bag-
gerarmes 22 angedeutet. Bei dem Alisführungsbeispiel
der Zeichnung erstreckt sich der mögliche Drehbereich des Baggerarmes über einen Winkel .» vim 300 . Der
erreichbare Faltwinkel ,J /.wischen Baggerarm 22 und
Brücke 6 beträgt hierbei nur 30'. so daß nur ein Winkelbereich 2Jvon 60 bleibt, welcher bei gleichbleibender
Stellung des Abwurfauslegers 6 vom Schaufelbaggerrad
21 nicht bearbeitet werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
ii)
40
4 5
60
65
Claims (2)
1. Verfahrbarer Schaufelradbagger mit einem auf einem Unterwagen angeordneten Oberbau, der eine
am Unterwagen um eine mittige vertikale Achse drehbar gelagerte Auslegerdrehscheibe, mit welcher
ein Abwurfausleger seitlich unverschwenkbar verbunden ist, dessen Abwurfende höheneinstellbar ist,
und einen das Schaufelrad tragenden Baggerarm aufweist, dessen Gewicht durch ein an einem Gegengewichtsarm
angeordnetes Gegengewicht zumindest teilweise ausgeglichen ist. wobei der Baggerarm
und der Gegengewichtsarm gemeinsam sowohl relativ zum Unterwagen als auch relativ zur Auslegerdrehscheibe
bzw. zum Abwurfausleger um eine vertikale Achse, welche gegenüber der Drehachse der
Auslegerdrehscheibe in Richtung vom Abwurfende des Abwurfauslegers weg versetzt ist, verdrehbar
gelagert und der Gegengewichtsarm über einen Teil des Abwurfaui'.egers und eine Aufhängung des Abwurfausiegers
hinweg verschwenkbar ist und wobei der Abwurfausleger wenigstens ein Förderband aufweist,
welches bis Ober die Drehachse des Baggerarmes hinausgeführt ist, und am Baggerarm ein das
Baggergut von den Baggerschaufeln übernehmendes Förderband angeordnet ist, dessen Abwurfende
nahe der Drehachse desselben oberhalb des Förderbandes des Abwurfauslegers liegt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abwurfausleger (6) in einen in bezug auf die vertikale Schwenkachse (4)
der Auslegerdn.'hscheibe (3) achsnahen Teil (5) und
einen mit diesem um eine horizontale Achse (8) gelenkig verbundenen achslernen T<:il (7) unterteilt ist,
daß der achsnahe Teil (5) Jet Abwurfauslegers (6)
starr mit der Auslegerdrehscheibe ,3) verbunden ist und daß an den achsnahen Teil (5) der achsferne Teil
(7) um die horizontale Achse (8) relativ zu diesem nach oben verschwenkbar angelenkt ist.
2. Schaufelradbagger nach Anspruch 1, bei welchem eine schwenkbare Stütze vorgesehen ist, deren
oberes Ende durch eine Zugverbindung mit dem Abwurfende des Abwurfauslegers und durch eine Zugverbindung
mit der Auslegerdrehscheibe verbunden ist, wobei eine der beiden Zugverbindungen längenveränderbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze (14) an den achsnahen Teil (5) des Abwurfauslegers
(6) im Bereich der horizontalen Achse (8) angelenkt ist.
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