DE3045344C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07C—POSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
- B07C5/00—Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
- B07C5/34—Sorting according to other particular properties
- B07C5/346—Sorting according to other particular properties according to radioactive properties
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- Measurement Of Radiation (AREA)
- Analysing Materials By The Use Of Radiation (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung des
Strahlungsgrades eines radioaktiven Teiles nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Beim Sortieren von Material, das aus Teilen, d. h.
Partikeln oder Klumpen, besteht, wie z. B. radioaktivem
Erz, ist es erforderlich, eine Gradmessung oder Bewertung
eines jeden Teiles durchzuführen, um danach zu
entscheiden, ob dieses Teil angenommen oder zurückgewiesen
werden soll. Der Grad eines Teiles wird im
wesentlichen durch die Messung seiner Radioaktivität
pro Masseneinheit bestimmt, wozu normalerweise eine
Volumenmessung des Teiles erfolgt und von dem Volumen
direkt auf die Masse geschlossen wird. Anschließend
wird das Verhältnis des Zählwertes der Radioaktivitätsmessung
zu der Masse des betreffenden Teiles berechnet
(US-PS 30 52 353).
Dieses Verfahren liefert generell annehmbare Ergebnisse,
die keiner Korrektur bedürfen, wenn das Erz
hoch-radioaktiv ist, jedoch werden mit abnehmendem
Radioaktivitätsgrad verschiedene Fehler, die unter
anderem auf die relativen Größen der Teile, ihre
Dichten und ihre Formen zurückzuführen sind, immer
bedeutsamer, so daß fehlerhafte Annahme- oder Zurückweisungsentscheidungen
erfolgen.
Zur Berechnung des Radioaktivitätsgrades von radioaktivem
Material in einem Teil wird angenommen, daß
der während des Vorbeilaufs des Teiles an Strahlungsdetektoren
akkumulierte Zählwert dem Gehalt an radioaktiven
Material in dem Teil innerhalb statistischer
Grenzen der regellosen Strahlungsemission des radioaktiven
Materials direkt proportional ist. Dies gilt
jedoch nur für eine konstante Größe, Form und Masse
des Teiles. Diese Faktoren beeinflussen sowohl die von
den Strahlungsdetektoren aus betrachtete Zählgeometrie
als auch die Eigenabsorption der Strahlung innerhalb
des Teiles. Die Zählgeometrie und die Eigenabsorption
der Strahlung innerhalb des Teiles sind in hohem Maße
von der Form und der Masse des Teiles abhängig, so
daß für eine konstante Masse an radioaktivem Material
in einem Teil die von den Detektoren akkumulierten
Zählwerte für das betreffende Teil in Abhängigkeit von
der Teile-Masse erheblich variieren und keineswegs
konstant sind, wie dies für die Berechnung des Radioaktivitätsgrades
angenommen wird. In der Praxis hat
sich herausgestellt, daß diese Faktoren einen Fehler
von 100% bei der Berechnung des Radioaktivitätsgrades
eines Teiles mit einer Masse von 50 g, verglichen mit
einem Teil mit einer Masse von 250 g, hervorrufen
können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen
Art anzugeben, das bei der Bestimmung des Grades eines
Teiles weitere Parameter, wie beispielsweise Dichte und
Form des Teiles, berücksichtigt und insbesondere bei
der Bestimmung relativ niedriger Radioaktivitätsgrade
die Genauigkeit wesentlich erhöht.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit
den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmalen.
Nach der Erfindung wird zusätzlich zu der Verhältnisbildung
zwischen Radioaktivität und Masse noch ein von
der Masse des Teiles abhängiger Korrekturfaktor berücksichtigt.
Während die Masse linear in das Verhältnis
eingeht, kann durch den Korrekturfaktor zusätzlich eine
nichtlineare Abhängigkeit zwischen Strahlungsgrad und
Masse bestimmt werden. Dadurch, daß der Quotient mit einem von der
Masse abhängigen Korrekturfaktor versehen wird, erhält
man eine wesentlich genauere Bestimmung des Radioaktivitätsgrades.
Der Korrekturfaktor kann durch Kategorisierung der Form
der Teile ermittelt werden, wobei die Teile entsprechend
ihrer Formen in Klassen kategorisiert werden.
Alternativ oder zusätzlich kann eine Anzahl von Klassen
einer bestimmten Zahl von Teile-Größen entweder nach
Volumen oder Masse zugeordnet werden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung dieses Verfahrens ist dadurch
gekennzeichnet, daß der Korrekturfaktor von der
Kategorie der Form der Teile abhängige Dichtevariationen
berücksichtigt.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß der Korrekturfaktor von der Kategorie der
Form des Teiles abhängige Variationen des Radioaktivitäts-
Zählwertes berücksichtigt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Radioaktivität des Teils dadurch bestimmt
wird, daß das Teil entlang mindestens eines
Strahlungsdetektors bewegt werden, und daß jeder Strahlungsdetektor
die Radioaktivitätsmessung eines Teiles nur dann
durchführt, wenn dieses Teil sich innerhalb eines vorgegebenen
Abstandes von dem Detektor befindet.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Figuren ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine graphische Darstellung der Beziehung
zwischen dem Radioaktivitätsgrad und dem Ergebnis der
Radioaktivitätszählung für Teile mit unterschiedlichen
Massen,
Fig. 2 (a), (b) und (c) Teile mit unterschiedlichen
Massen, die einer Szintillometermessung unterzogen
werden,
Fig. 3 (a), (b) und (c) Teile mit unterschiedlichen
Formen und gleichen Massen, die jeweils gleiche Mengen
an radioaktivem Material enthalten und einer Szintillometermessung
unterworfen werden,
Fig. 4 das Ergebnis der Radioaktivitätszählung als
Funktion des horizontalen Abstandes von einem Szintillometer
für drei Teile mit unterschiedlichen Formen,
Fig. 5 die Korrekturkurven für den Ertragsgrad
(giving grade) von Teilen mit unterschiedlichen Massen
(in Gramm) in logarithmischem Maßstab als Funktion des
Radioaktivitäts-Zählwertes, ebenfalls in logarithmischem
Maßstab,
Fig. 6 eine schematische Darstellung eines Sortiersystems
und
Fig. 7 ein vereinfachtes Flußdiagramm eines Computerprogrammes,
das von dem System nach Fig. 6 ausgeführt
wird.
Fig. 1 ist weitgehend aus sich selbst heraus verständlich
und unterstreicht die Tatsache, daß Teile mit
unterschiedlichen Massen, die die gleichen Radioaktivitäts-Zählwerte
erzeugen, nicht notwendigerweise den
gleichen Radioaktivitätsgrad haben, so daß demzufolge
die Masse eines jeden Teiles exakt bestimmt werden muß,
wenn eine genaue Berechnung des Radioaktivitätsgrades
erfolgen soll.
Die Volumenmessung der Teile kann z. B. entsprechend der
Lehre der südafrikanischen Patentanmeldung 80/4 250 mit
dem Titel "Volumetric-Measurement" erfolgen oder auf
eine andere Art. Es wird von der Annahme ausgegangen, daß
die Masse eines jeden Teiles dem Volumen direkt proportional
ist.
Die Richtigkeit dieses Schrittes basiert auf der Annahme,
daß die Materialdichten in den jeweiligen Teilen innerhalb
gewisser Grenzen gleich sind. Es hat sich jedoch
empirisch herausgestellt, daß die spezifischen Dichten
der Teile bestimmter Erze in weiten Grenzen variieren,
z. B. von 2,12 bis 3,18, und daß ferner in vielen Fällen
die Dichte eines Teiles von dessen Form abhängt. Daher
werden die Teile nach ihrer Form kategorisiert und das
Ergebnis der Volumenmessung eines jeden Teiles wird
durch einen Korrekturfaktor berichtigt, der die von der
Form abhängigen Dichtevariationen berücksichtigt.
Im folgenden wird eine Möglichkeit der Kategorisierung
der Teile nach ihrer Form erläutert.
Es ist üblich, bei der Sortierung von Erzen elektronische
Rechenhilfen, z. B. Mikroprozessoren, zu Hilfe zu nehmen,
um für jeden Erzklumpen Daten zu verarbeiten, die eine
Annahme- oder Zurückweisungsentscheidung ermöglichen.
Die Benutzung eines Mikroprozessors bei der Verarbeitung
der Eigenschaften von Erzklumpen gehört also zum Stand
der Technik. Daher braucht die Routine-Programmierung
des Mikroprozessors hier nicht näher erläutert zu werden.
Der Mikroprozessor kann jedoch auf einfache Weise so
programmiert werden, daß er das ermittelte Volumen in
der Weise verarbeitet, daß ein statistisch korrigierter
Wert für die Masse ausgegeben wird.
Fig. 2 (a), (b) und (c) zeigen Teile mit unterschiedlichen
Massen, die jeweils direkt auf ein Szintillometer
gelegt werden. Die Teile erzeugen gleiche Radioaktivitäts-Zählwerte
und haben daher unterschiedliche
Radioaktivitätsgrade.
Diese Figur macht ferner klar, daß die Größe der Teile
den Radioaktivitäts-Zählwert beeinflußt. In jeder Darstellung
ist der Winkel, den der aktive Bereich des
Szintillometers einnimmt und der gerade den Umkreis des
Teiles bestreicht, durch gestrichelte Linien angegeben.
Es ist festzustellen, daß dieser Winkel mit zunehmender
Größe des Teiles abnimmt, und daß demnach die ermittelte
Strahlung von der Geometrie des Detektors und
von der Größe der Teile abhängt. Zusätzlich findet eine
Verringerung des Zählwertes durch Eigenabsorption
innerhalb des Teiles statt und diese ist von der Größe
des Teiles abhängig.
Der Radioaktivitäts-Zählwert kann durch einen Korrekturfaktor,
der die Größe des Teiles, d. h. seine Masse, berücksichtigt,
berichtigt werden, so daß ein korrigierter
Radioaktivitätsgrad gemessen wird. Die Korrekturfaktoren
können wie folgt ermittelt werden:
Eine große Anzahl von Teilen, deren Massen zwischen dem
von dem Sortiersystem durchgelassenen Minimum und dem von
dem Sortiersystem durchgelassenen Maximum variieren,
die vorzugsweise gleichförmig reproduzierbare Formen haben
und deren Konzentrationsgehalt oder Radioaktivitätsgrade
den von dem Sortiersystem durchgelassenen Werten
entsprechen, werden einzeln unter Normbedingungen gezählt,
die das Zählsystem des Sortierers simulieren.
Diese Teile werden dann einzeln durch chemische oder
andere Mittel auf ihren Gehalt an radioaktivem Material
hin überprüft und aus diesen Daten wird eine Reihe von
Eichkurven ermittelt, in denen die Zählwerte pro Sekunde
pro Gramm Masse über den Radioaktivitätsgrad der Teile für
eine Reihe unterschiedlicher Massengruppen der Teile aufgezeichnet
werden. Typische Kurven, die auf diese Weise
entstehen, sind in Fig. 5 dargestellt, wo der Radioaktivitätsgrad
logarithmisch über dem ebenfalls logarithmisch
angegebenen Zählwert der Partikelmasse in
Gramm als Parameter aufgetragen ist.
Aus diesen Eichkurven werden die Korrekturfaktoren für
die entsprechenden Massengruppen der Teile abgeleitet,
um die Radioaktivitätsgrade der Teile an der Sortiermaschine
genauer berechnen zu können. Die Berechnung
des Radioaktivitätsgrades für jedes die Sortiermaschine
durchlaufende Teil erfolgt mittels eines Mikroprozessorsystems
und die entsprechenden Faktoren zur Berechnung
des Radioaktivitätsgrades einschließlich der erforderlichen
Korrekturfaktoren werden in den Speicher mit wahlfreiem
Zugriff (RAM) des Mikroprozessors eingegeben, um
innerhalb des Rechenprogrammes bei Bedarf abgerufen werden
zu können.
Fig. 3 (a), (b) und (c) zeigen die Geometrie für Teile
gleicher Masse und gleicher Radioaktivität, jedoch mit
unterschiedlichen Formen, die als kubisch, flach oder
breit (flitch) bezeichnet werden. Diese Ausdrücke werden
im folgenden noch näher erläutert. Fig. 4 zeigt die
Zählwerte für diese drei Teile als Funktion des Abstandes
von dem Szintillometer-Mittelpunkt.
Die flachen und die breiten Teile, die in Fig. 3 mit
annähernd gleichen Stärken dargestellt sind, ergeben den
gleichen Zählwert, wenn sie sich direkt im Zentrum des
Szintillometers befinden. Die kubische Form ergibt jedoch
wegen ihrer größeren Eigenabsorption einen niedrigeren
maximalen Zählwert.
Der Zählwert für die flache Form fällt schneller ab als
derjenige für die breite Form. Dies liegt daran, daß
das flache Teil länger ist als das breite Teil, und
daß ein größerer Anteil von ihm beim Verschieben von
dem Szintillometer dem Szintollometer ausgesetzt ist,
als dies bei einem flachen Teil der Fall ist. Der
Zählwert für das kubische Teil hat den schwächsten Abfall.
Dies liegt daran, daß bei der Verschiebung des Kubus von
dem Szintillometer infolge der größeren Höhe des Teiles
das Szintillometer auf die von den oberen Bereichen des
Teiles kommende Strahlung reagiert, wogegen bei Verschiebung
der flachen und der breiten Teile von dem
Szintillometer das betreffende Teil den Erfassungsbereich
des Szintillometers schneller verläßt.
Die unterschiedlichen Formen gehen auf die geologischen
Eigenschaften des Erzes zurück, das während der Abtragung
und des nachfolgenden Brechens jeweils entlang seiner
schwächsten Ebenen auseinanderbricht.
Die verschiedenen Teile-Formen sind bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel auf drei beschränkt, die im folgenden
erläutert werden. Es sind:
a
= Länge, d. h. die größte lineare Abmessung eines Teiles,
b
= Breite, d. h. die größte lineare Abmessung eines
Teiles rechtwinklig zur Länge,
c
= Höhe, d. h. die größte lineare Abmessung eines
Teiles rechtwinklig zur Länge und zur Breite.
Die verschiedenen Formen kubisch, flach und breit sind
wie folgt definiert:
"kubisch":a < b < 1/2 a
und
a < c < 1/2 a "flach":a < b < 1/2 a und
c < 1/2 a "breit":b < 1/2 a und
c < 1/2 a
a < c < 1/2 a "flach":a < b < 1/2 a und
c < 1/2 a "breit":b < 1/2 a und
c < 1/2 a
Es hat sich herausgestellt, daß bestimmte Erze 60%
kubischer Teile, 30% flacher Teile und 10% breiter Teile
enthalten. Bei dem vorliegenden Beispiel sind die Formen
anhand ihrer größten linearen Abmessungen in den verschiedenen
Richtungen definiert, jedoch muß dies nicht
notwendigerweise so sein. Die Formen können beispielsweise
auch anhand der jeweiligen mittleren linearen Abmessungen
bestimmt werden.
Die möglichen Formen sind keineswegs erschöpfend aufgezählt
und für bestimmte Erze kann es möglich sein, mehr
oder weniger Grundformen zu erkennen. Wichtig ist, daß
jede Grundform innerhalb bestimmter Grenzen einen voraussehbaren
Effekt auf den Strahlungszählwert ausübt, der
empirisch bestimmt wird.
Mittels fundamentaler Meßtechniken und unter Verwendung
einer Anzahl statistisch repräsentativer Teile-Proben
mit unterschiedlichen Grundformen, die in die verschiedenen
Massenkategorien fallen, kann eine Kurvenschar,
wie sie in Fig. 4 dargestellt ist, weitgehend
in der gleichen Weise wie die Kurve nach Fig. 5 ermittelt
werden und die hieraus abgeleiteten Daten können zur Erzeugung
von Korrekturfaktoren benutzt werden, die innerhalb
des Mikroprozessorprogramms zur Rechnung statistisch
korrigierter Strahlungsgradbestimmungen verwendet werden.
Fig. 6 zeigt eine schematische Darstellung eines Sortiersystems
auf der Basis der oben geschilderten Prinzipien.
Das System weist einen Riemenförderer 10 auf, der zahlreiche
mit gegenseitigen Abständen hintereinanderliegende
Teile 12 nacheinander an einer Reihe von Strahlungsdetektoren
14 vorbeiführt, von denen jeder eine effektive Zählzone
16 aufweist. Jeder Detektor reagiert auf die
Strahlung des einzelnen Teiles, das sich zum jeweiligen
Zeitpunkt in seiner Zählzone befindet, und die Zählwerte
der einzelnen Strahlungsdetektoren werden für jedes Teil
von einem Akkumulator 18 akkumuliert. Dies kann in der
Weise geschehen, wie in der südafrikanischen Patentanmeldung
78/3 198 beschrieben ist.
Eine Volumenmeßvorrichtung 20, wie sie in der südafrikanischen
Patentanmeldung 80/4 250 beschrieben ist, ist an dem
Riemenförderer 10 angeordnet und liefert einen Volumenmeßwert
für jedes vorbeilaufende Teil. Der Akkumulationswert
und der Volumenmeßwert werden miteinander korreliert
und in einem Speicher 20 eines Mikroprozessors 24 gespeichert.
Ein mit den beschriebenen Korrekturdaten vorprogrammierter
Festwertspeicher 26, der die beschriebenen
Korrekturdaten enthält, ist mit dem Mikroprozessor 24
verbunden.
Bei jeder Volumenmessung kann eine Massenbestimmung erfolgen.
Zusätzlich können die bei der Volumenbestimmung
eines Teiles erzeugten Daten auf der Basis der schon
dargelegten Regeln oder Definitionen beispielsweise zur
Kategorisierung der Teile nach ihrer Form benutzt werden.
Der Speicher 26 enthält die in Abhängigkeit von den repräsentativen
Proben des zu sortierenden Erzes statistisch
bestimmten Korrekturdaten und kann außerdem die folgenden
Daten enthalten:
- a) Korrekturfaktoren für Dichtevariationen, die von der Form der Teile, dem Volumen oder anderen Parametern abhängen,
- b) Korrekturfaktoren z. B. der in Fig. 5 dargestellten Art, die die Masse der Teile berücksichtigen und
- c) Korrekturfaktoren z. B. der in Fig. 4 dargestellten Art, die die Form eines jeden Teiles berücksichtigen.
Für jedes Teil 12 führt der Mikroprozessor 24 eine Routine
durch, bei der die entsprechenden Korrekturfaktoren aus
dem Speicher 26 ausgelesen werden und danach das Ergebnis
der Massenmessung für das betreffende Teil korrigiert
wird. Das Verhältnis des Zählwertes zu dem korrigierten
Massenwert ergibt den Strahlungsgrad des Teiles. Aufgrund
dieses Strahlungsgrades erfolgt eine Annahme/
Zurückweisungs-Entscheidung durch den Mikroprozessor
nach vorbestimmten Kriterien. In Abhängigkeit von dieser
Entscheidung wird eine Sortiervorrichtung 28, die beispielsweise
Preßluftdüsen aufweist, betätigt, um die
Teile zu sortieren.
Fig. 7 zeigt ein vereinfachtes Flußdiagramm des von
dem Mikroprozessor 24 ausgeführten Programms. Das
Flußdiagramm ist zum größten Teil aus sich heraus verständlich
und zeigt einen Rechenzyklus für ein einziges
Teil. Wenn parallele Reihen vorhanden sind, können
natürlich dieselben Berechnungen simultan im parallelen
Modus ausgeführt werden oder man kann im Zeitmultiplexverfahren
arbeiten, so daß sämtliche Rechenvorgänge von
einem einzigen Rechner ausgeführt werden.
Ein weiterer Faktor, der berücksichtigt wird, besteht
darin, daß die Zählwerte, auf denen die Bestimmung des
Strahlungsgrades basiert, für unterschiedliche Teile
unter denselben Bedingungen ermittelt werden müssen.
Da die von den Kristalldetektoren des Szintillometers
pro Zeiteinheit empfangenen Zählwerte eine Funktion des
Abstandes zwischen dem Teil und dem Kristall sind und
einen Höchstwert annehmen, wenn das Teil das Zentrum
des Kristalls passiert, und da der Hintergrund durch
die Bewegung des Teiles nicht beeinträchtigt wird, ist
es wichtig, die Strahlungszählung eines sich nähernden
Teiles erst dann zu beginnen, wenn der Zählbetrag
einen bestimmten Anteil des Spitzenzählwertes ausmacht,
d. h. wenn das Teil an oder relativ nahe an der Mittellinie
des Kristalls angekommen ist.
Die Zählzeit beginnt daher, wenn das Teil sich bei seiner
Annäherung an den Szintillationszähler in einer bestimmten
Entfernung von dem Zähler befindet, und sie endet bei der
gleichen Entfernung hinter dem Zähler.
Dies kann man mit Hilfe von Lichtschranken 30 und 32, die
jeweils am Eingang und am Ausgang einer jeden Zählzone
angeordnet sind, erreichen. Die Lichtschranken entdecken
das Vorhandensein eines Teiles 12 und steuern die Datenübertragung
von den Detektoren 14 zum Akkumulator 18.
Ein ähnlicher Effekt kann erzielt werden, indem die Zählwerte
in Pufferregistern zwischen den Detektoren 14 und
dem Akkumulator 18 in festen Zeitintervallen sortiert
werden, wobei nur solche Zählwerte aus dem Register ausgegeben
werden, die registriert waren, als das Teil sich
in der Zählzone befand.
Claims (6)
1. Verfahren zur Bestimmung des Strahlungsgrades
eines radioaktiven Teils, bei welchem die Radioaktivität
und die Masse des Teils gemessen werden
und aus dem Verhältnis der gemessenen Radioaktivitäts-
und Massewerte der Strahlungsgrad des
Teils bestimmt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Bestimmung des Strahlungsgrades zusätzlich
ein von der Masse des Teils abhängiger
Korrekturfaktor berücksichtigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ermittlung der Masse durch Messung des
Volumens des Teils erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Analyse der Form des Teils
durchgeführt wird und daß der Korrekturfaktor in
Abhängigkeit von der Kategorie der Form des Teils
festgelegt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Korrekturfaktor von der Kategorie der Form
des Teils abhängige Dichtevariationen berücksichtigt.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Korrekturfaktor von der Kategorie
der Form des Teils abhängige Variationen des
Radioaktivitäts-Meßwertes berücksichtigt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Radioaktivität des
Teils dadurch bestimmt wird, daß das Teil entlang
mindestens eines Strahlungsdetektors bewegt wird
und daß jeder Strahlungsdetektor die Radioaktivitätsmessung
eines Teils nur dann durchführt,
wenn dieses Teil sich innerhalb eines vorgegebenen
Abstandes von dem Detektor befindet.
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