DE305950C - - Google Patents

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DE305950C
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DE
Germany
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openings
sorting
fruit
fruits
board
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DENDAT305950D
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Publication of DE305950C publication Critical patent/DE305950C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/04Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices according to size
    • B07B13/07Apparatus in which aggregates or articles are moved along or past openings which increase in size in the direction of movement

Landscapes

  • Sorting Of Articles (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zum Sortieren von Früchten nach ihrer Größe gibt es Sortiermaschinen mit Sortierbrettern, die in Reihen nebeneinander angeordnete Löcher allmählich wachsenden Durchmessers aufweisen. Die durchfallenden Früchte gelangen sortiert auf geneigte unterteilte Rinnen, die sie in Behälter fördern. Zum Fördern der nicht durchgefallenen Früchte aus ihren Löchern dienen hier Stempel, die auf unter dem Sortierbrett angeordneten schwingenden Leisten befestigt sind und die Früchte anheben und weiterschieben sollen. Diese Stempel verletzen jedoch die Früchte,' weil der Druck auf die
15. Früchte meistens in schiefer Richtung erfolgt und dadurch die Früchte gegen die Kanten der Löcher gequetscht werden. Andere bekannte Ausführungsformen solcher Maschinen besitzen Sortierbretter mit durchlauf enden, allmählich weiter werdenden Schlitzen, durch die hindurch Greifer oder Finger eines endlos bewegten Bandes oder die Gänge.einer Förderschnecke treten. Auch diese Ausführungen sind für die Förderung besonders
s5 weicher Früchte, wie Tomaten, nicht geeignet, weil die Früchte, in ihrer Bewegungsrichtung schiefe Drücke erleiden, wodurch sie gegen die die Schlitze begrenzenden Längsleisten gedrückt werden.
30. Nach .der Erfindung werden die Mängel dadurch beseitigt, daß die Sortierbretter des erstgenannten Ausführungsbeispieles so ausgebildet werden, daß die Löcher in der Förderrichtung miteinander durch Schlitze. verbunden werden, die zur Führung von auf und ' ab bewegbaren Leisten dienen. Dadurch werden die Früchte stets am niedrigsten Punkte angehoben; sie können also niemals durch schiefe Aufvvärtsdrücke gegen die die Spalten begrenzenden Kanten gequetscht werden. Die Früchte werden demgemäß in sanfter gleichmäßiger Weise gefördert. Dadurch ferner, daß die Leisten an j edem ihrer Punkte die Hubwirkung auf die Früchte ausüben können, können die Sortieröffnungen dichter zusammengerückt werden, wodurch, die Aufnahmefähigkeit einer Maschine von bestimmter. Brettgröße höher ist als bei den bekannten, mit ■ Sortieröffnungen ausgestatteten Maschinen.
Die beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen eine Ausführungsform einer Früchtesortiermaschine nach der Erfindung.
Fig. ι ist eine Draufsicht der Maschine. · Die Zufuhrrinne oberhalb der Linie C-C in Fig. 2 ist abgenommen.
Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt nach der Linie A-A in Fig. 1, wobei die Rinne sich an ihrem Platz befindet. '
Fig. 3 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie B-B in Fig. 2. 1
Der Boden der Zufuhrrinne 1, welche im oberen Teil der Maschine angeordnet ist, bildet eine geneigte Ebene. Die zu sortieren-
den Früchte, welche in die Rinne gestürzt werden, rollen durch die Öffnung 2 am unteren Ende auf die schiefe Ebene 3 und von dort auf das Sortierbrett 4, welches zweckmäßig schwach geneigt angeordnet ist. Dasselbe ist mit einer Anzahl Öffnungen 6 versehen, deren .,Durchmesser von der schiefen Ebene 3 ab nach dem Endpunkt 5 hin allmäh-' Hch größer werden. Die Größe dieser Öffnungen wird bestimmt durch die Art der zu sortierenden Früchte und- die Größen, in welchen man die Sortierung wünscht. Wenn die Maschine zum Sortieren von Tomaten verwendet werden soll, kann das Sortierbrett Öffnungen mit z. B. folgenden Durchmessern erhalten: 35, 43, 50, 58 und 65 mm.
Nach ihren 'Durchmessern können diese Öffnungen in Fächer eingeteilt werden, z. B. sieben Reihen Öffnungen der ersten zwei ■ Durchmesser zusammen, vier Reihen Öffnungen von jedem der drei nächstgrößeren Durchmesser und drei Reihen Öffnungen des größten Durchmessers.
Wenn die Tomaten über dem Sortierbrett in
'25 der Richtung der schiefen Ebene 3 nach dem Ende 5 hin geführt werden, werden sie. hintereinander durch die mit ihrer Größe jeweils übereinstimmenden Öffnungen hindurchfallen.
Für andere Früchte wie Tomaten können natürlich Öffnungen mit andern Durchmessern, in einer beliebigen Anzahl Fächer unterteilt, vorgesehen werden. Zweckmäßig wird das Sortierbrett auswechselbar angeordnet, so daß eine und dieselbe Maschine für alle möglichen Arten von Früchten verwendet werden kann, indem man einfach' das Sortierbrett auswechselt.
Um die sortierten Früchte ihren Größen nach getrennt zu halten, sind unter dem Sortierbrette Scheidewände 7 angeordnet, welche Fächer 8 bilden, die an der Vorderseite durch Schützen 9 abgeschlossen werden können. Unter dem Sortierbrette 4 ist ein Segeltuch 11 in geneigter Lage ausgebreitet;, die sortierten Früchte werden in diesem Segeltuch aufgefangen und rollen die von demselben gebildete schiefe Ebene hinunter in das für sie bestimmte Fach 8. Wenn die Schützen 9
50' geöffnet werden, ,rollen die sortierten Früchte in die Körbe 10, welche unter die Fächer 8 hingestellt werden.
• Früchte von größerem Durchmesser als die größten im Sortierbrette 4 vorgesehenen Öffnungen 6 werden am Endpunkte 5 vom Sortierbrette ab in den Behälter 12 geführt, aus , , welchem sie zu geeigneten Zeiten entfernt werden. In dieser Weise werden Tomaten von ungewöhnlich großen Abmessungen als Mißgewächse abgeschieden.
Gemäß der Erfindung ist unterhalb des Sortierbrettes eine Vorrichtung vorgesehen, welche geeignet ist, die Früchte anzuheben
' und weiter zu befördern. Diese Vorrichtung besteht aus einer Anzahl Bretter oder Leisten ■! 21, die durch Schlitze hindurchbewegf wer- ; den, welche die in der Längsrichtung des .Sortierbrettes liegenden Reihen Öffnungen miteinander verbinden.
Die Bewegung und Anordnung der Förderleisten 21 ist derart, daß sie die Früchte, welche sich in Öffnungen befinden,- die zu klein sind, um sie hindurchfallen zu lassen, hochheben, so daß die Früchte über die Oberfläche des Brettes 4 .gelangen und in der Längsrichtung des Brettes nach den nächstgrößeren Öffnungen hin. rollen. Diese Bewegung wiederholt sich fortwährend, so daß die Früchte, welche durch die geneigte Lage des Sortierbrettes weiterrollen, so lange von der einen zur nächsten öffnung fortbewegt werden, bis sie in eine .Öffnung mit einem derartig großen Durchmesser gelangen, daß sie durch das Sortierbrett hindurch auf das Segeltuch fallen und von dort in das Fach rollen, in welches sie ihrer Größe nach gehören.
Um den Leisten 21 die erforderliche Bewegung mitzuteilen,, sind.die.se an einem Ende auf einer Kurbel 13 aufgehängt und am anderen Ende mit einer Querstange 14 drehbar verbunden.
Die Kurbelwelle 13 wird mittels eines Handgriffes 15 gedreht und ist an ihrem Ende mit einem Hebel 16 versehen, welcher ; die . gleiche Länge wie die Kröpfung der j Kurbelwelle 13 hat. Dieser Hebel 16 ist um j 900 gegen die Kröpfung der Kurbelwelle 13 j versetzt.
. Der Hebel 16 ist drehbar mit der Stange 17 verbunden, welche an der am Ende der im Gestell gelagerten Welle 19 befestigten Gabel ! 18 drehbar aufgehängt ist. Die Achse 19 ist j mittels der Verbindungsstäbe 20 und der ] Pendelstangen 22 mit der Querstange 14 der j Förderstäbe 21" verbunden. .
Indem die Kurbelwelle 13 in Drehung ver-ί setzt wird, wird den Förderleisten 21 eine auf und ab und in der Längsrichtung des Sortierbrettes hin und her gehende Bewegung mitgeteilt, so zwar, daß die Stäbe zuerst durch die in der Längsrichtung des Brettes liegenden Reihen Öffnungen nach oben bewegt werden, dann in diesen öffnungen eine Bewegung in Längsrichtung machen und schließlich unter die Oberfläche des Sortierbrettes verschwinden.
AVeil die Verbindungsstäbe 20, mittels welcher die Quer stange 14 auf und ab bewegt wird, länger wie die Gabel 18 sind, werden die Förderstäbe 21 bei der Stange 14 höher" angehoben werden wie am entgegengesetzten

Claims (2)

  1. Ende bei der Kurbelwelle 13. Diese Einrichtung bewirkt, wie oben erwähnt, daß die Förderleisten am Abfuhrende des Sortierbrettes höher durch die Öffnungen hindurchbewegt werden wie am Anfange desselben.
    Die Menge der Tomaten, welche mit einer Maschine nach der Erfindung in "der dargestellten Ausführung sortiert werden kann, beträgt etwa 1 kg für jede Umdrehung der Kurbel 15. Weil die.Kurbel leicht eine Umdrehung pro Sekunde machen kann, können also in jeder Stunde etwa 3600 kg Tomaten sortiert werden, ohne daß die Früchte gequetscht oder beschädigt werden,
    '■.""■■
    • Patent-Ansprüche: '
    ι. Früchtesortiermaschine mit einem
    festen, geneigt angeordneten, mit Öffnungen wachsenden Durchmessers versehenen Sortierbrett, dadurch gekenn- zeichnet, daß zur Weiterbeförderung der in den öffnungen steckengebliebenen Früchte Leisten (21)1 in Schlitzen des Sortierbrettes, welche die in der Längsrichtung des Sprtierbrettes (4) liegenden , öffnungen (6) verbinden, auf und ab bewegt werden. ·
  2. 2. Früchtesortiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (21) derart bewegt werden,, daß sie am Abführeride des Sortierbrettes die Früchte '■ höher anheben als am Zuführende desselben, so daß die in den kleineren öffnungen am Zuführende und die in den größeren Öffnungen am· Abführende liegenden Früchte ihren verschiedenen Durchmessern entsprechend nur so hoch angehoben werden, als zum Fortrollen nötig ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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