DE307832C - - Google Patents

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DE307832C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L3/00Pitching or depitching machines

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 307832-KLASSE β/. GRUPPE
Gasentpichvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. November 1917 ab.
Die in den Verkehr gekommenen Gasen tpichvorrichtungen, insbesondere für Biertransportfässer, bilden eine große Gefahrenquelle für das die Apparate bedienende Personal. Der Entpichdüse dieser Apparate entströmt ein Gemisch von Gas und Luft, welches vor Beginn der Arbeit bei dem Austritt aus dem Düsenkopf bisher durch Feuer entzündet wurde. Wird nun ein Faß über die Düse gesetzt und erlischt aus irgendeinem Grunde die Flamme am Düsenkopf, so sammelt sich in dem Faß durch das unentzündete einströmende Gas ein explosibles Gemisch. Da das Faß noch nicht fertig entpicht ist, muß es in diesem Fall von der Entpichdüse abgehoben werden, um das Gasgemisch am Düsenkopf wieder zu entzünden. Wenn nun das nochmals aufzusetzende Faß vorher nicht gründlich gelüftet wurde, d. h. die entzündbaren Gase nicht ausgeblasen wurden, so ist die Folge eine Explosion, durch welche das Faß zersprengt werden Und für die Umgebung unheilvoll wirken kann. Außerdem verbrauchen diese Apparate unnötig viel Gas und Preßluft, weil in der Zeit zwischen dem Abheben des eritpichten Fasses und dem Aufsetzen des zu entpichenden Fasses die Flamme an der Düse weiterbrennt.
Das Neue der vorliegenden Erfindung besteht nun in der Anbringung einer elektrischen Zünd-Vorrichtung, um erstens die Gefahren auszuschließen und zweitens um Gas zu sparen durch Absperren der Gasleitung während der Zeit, in der kein Faß über der Düse liegt..
Die elektrische Zündvorrichtung ist nach Art einer Zündkerze im Düsenkopf eingebaut, deren Pole mit einer Stromquelle von entsprechender Spannung verbunden sind, beispielsweise mit einem Magnetinduktor o. dgl.; unter Umständen ist es auch vorteilhaft, die Zündkerze anstatt in dem Düsenkopf außerhalb desselben anzuordnen.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den Apparat in beispielweiser Ausführung im Aufriß,
Fig. 2 im Grundriß,
Fig. 3 und 4 die beispielweise Ausführung der Düse mit der elektrischen Zündvorrichtung im Vertikal- und Horizontalschnitt, , ^
Fig. 5 und 6 eine weitere Ausführungsform der Düse im Vertikal- und Horizontalschnitt.
Auf der Grundplatte 1 (Fig. 1 und 2) ist die Faßauflage 2 mit Pechauslauf. 3 angebracht. Die Düse 4 sitzt auf dem gegabelten Rohrstutzen 5, der mit der Luftleitung 6 und der Gasleitung7 verbunden ist. In diesen Leitungen sitzen Ventile 8 und 9, welche durch Spiralfedern 10 geschlossen gehalten werden. An dem Bock 11 sind die Hebel 12 und 13 derart gelagert, daß, wenn ein Faß über die Düse gesetzt ,wird, das Luft- und das Gasventil durch das Faßgewicht geöffnet werden. In der Düse 14 (Fig. 3 und 4) liegen zwei isolierte Leitungen 15 und 16, zwischen deren oberen freien Enden ständig ein Funken überspringt, so daß bei einem etwaigen Erlöschen der Flamme das Gas sofort wieder entzündet wird.
Die Düse 17 kann gleichzeitig zur Stromzuleitung dienen (Fig. 5 und 6). Bei 18 ist sie an die Stromquelle angeschlossen, und der Funken springt» von dem Düsenkopf 19 nach der Leitung 20 über.
Um die Gefahr der Nichtzündung bei etwaiger Unterbrechung einer Stromleitung aus-

Claims (1)

  1. zuschließen, ist es vorteilhaft, mehrere Stromleitungen bzw. Polenden vorzusehen.
    Die Ausführung der Düse aus nichtleitendem Material, beispielsweise aus Ton, · ist in diesem Fall vorteilhaft, weil dann die Leitungen unisoliert sein können.
    Ρλτεντ-AnSPRUch:
    Gasentpichvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß irn Bereich der an dem Düsenkopf austretenden Gase eine elektrische Zündvorrichtung angebracht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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