DE308510C - - Google Patents

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DE308510C
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combustion chamber
chamber
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propellant charge
propellant
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41FAPPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
    • F41F1/00Launching apparatus for projecting projectiles or missiles from barrels, e.g. cannons; Harpoon guns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Geschütze zum Schleudern von Pfeilgeschossen, bei denen zwischen der Minenladekammer und der PuI-ververbrennungskammer eine Rohrverengimg vorgesehen sind1. Gegenüber der Verwendung einer offenen A^erbrenmungskammer und unmittelbar in diese eintauchende Stabilisatorflügeln wird hierdurch eine wesentliche Vergleichmäßigung der Pulverauslösung bewirkt, die nicht nur günstig auf das Verhältnis zwischen Geschoßgewicht und Stabilisatorgewicht 'einwirkt, sondern auch die Schußgenauigkeit wesentlich verbessert. Bei dem Eintauchen der großen, frei tragenden Flügelkörper des Stabilisators in die Verbrennungskammer treten nämlich lokale Drucksteigerungen in den Räumen zwischen den Flügelkörpern auf. Diese erzeugen Klemmungen zwischen Geschoß und Rohr und verändern hierdurch den Geschoßbewegungswiderstand. Die gleichmäßige und rasche Auslösung des Treibmittels in der Verbrennungskammer, die alle Schwierigkeiten wesentlich vermindert, ist aber nur dann vorhanden, wenn die Auslösung des Treibmittels unter entsprechender Berücksichtigung der .Ladedichte erfolgt. Wird z. B. in einer großen Verbrennungskammer eine kleine Treibmittelmenge gezündet, so' ergibt dies keine genügend rasche und wirkungsvolle Auslösung, insbesondere, da der erforderliche hohe Druck fehlt, so daß dann starke Explosionsstöße und unter Umständen auch uiiverbrannte Teile durch die Kanäle nach dem Geschoßladeraum gelangen können, wodurch ungünstige Beanspruchungen, des Flügelstabili sators entstehen und leicht Rohrklemmer mit ihren gefährlichen Folgen hervorgerufen werden können.
Nach den der Erfindung zugrunde liegenden Erfahrungen gibt ' es nun verschiedene Mittel, um die vorhandenen räumlichen Verhältnisse den verschiedenen Ladungsgewichten, anzupassen, die je nach den zu erzielenden Wurfweiten aufgwendet werden müssen. Trotz eines kleineren Ladungsgewichtes und der dadurch bedingten Veränderung der Ladungsdichte lassen sich die erforderlichen Verbrennungsverhältnisse erzielen, wenn der Düsenquerschnitt entsprechend der A^erminderüng der Treibmittelinenge verkleinert wird. Durch die Verkleinerung . der Düsenquerschnitte wird das Abströmen der in den ersten Phasen der Auslösung auftretenden Gasmenge nach dem freien Expansionsraum hinter den Düsen erschwert und hierdurch eine solche Steigerung des Druckes in der
.Verbrennungskammer hervorgerufen, daß die rasche und gleichmäßige Verbrennung auch des verkleinerten Treibmittelgewichtes sichergestellt ist. Desgleichen kann auch entsprechend dieser Erkenntnis die Erhöhung des Auslösungsdruckes durch eine Verstärkung des Volumens der Verbrennungskammer oder des freien Expansionsraumes hervorgerufen werden, die mit Hilfe von Verdrängern und ähnlichen Mitteln leicht erreicht werden kann. Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgedänken in beispielsweisen Ausführungen. ■ ■ In der Zeichnung sind α und b die beiden
. Tragwände für die Düsen zwischen der Ver-
brennungskammer c ■ und der Geschoßladekammer d. Durch eine entsprechende Verdrehung des Wandstückes b, das in Fig. 2 besonders dargestellt ist; kann eine Veränderung der lichten Weite der Düsen bzw.Durchtrittskanäle hervorgerufen werden. Bei der Auslösung eines kleineren Ladungsgewichtes in der Kammer c wird hierdurch der Einfluß der Veränderung der Ladungsdichte unschäd-Hch gemacht,· da die kleineren Düsen dem Abströmen der Explosionsgase einen größeren Widerstand entgegensetzen bzw. nur eine kleinere Menge in der Zeiteinheit. austreten lassen. Hiermit ist eine Erhöhung des Drukkes während der Explosion in der Verbrennungskammer verbunden, so daß die Auslösung der Treibladung in ähnlicher, rascher, gleichmäßiger und restloser Weise erfolgt, als wenn die Verbrennungskammer bezüglich ihres Volumens dem vorhandenen Ladungsgewicht der Treibladung angepaßt gewesen wäre.
Die Anpassung der Verbrennungskammer c an das jeweils eingeladene Treibladungsgewicht ist dadurch möglich gemacht, daß der Boden e der Verbrennungskammer c verschraubbar gemacht ist, so daß er mit Hilfe der Handhabe f wie ein Verdränger mehr oder weniger tief in die Verbrennungskammer hineinbewegt werden kann, um dieser ein mehr oder weniger großes Volumen zu geben. Durch dieses Hineindrehen des Bodens e in die Verbrennungskammer c wird die Ladedichte derart beeinflußt,, daß die Treibladung sich auch in kleineren Gewichtsmengen, unter entsprechend hohem Druck gleichmäßig und restlos auslöst. Die Anpassung der räumlichen Verhältnisse an ein größeres. Treibladüngsgewicht kann auch dadurch ermöglicht werden, daß bei unveränderlicher Verbrennungskammer und unveränderten Düsen lediglich der freie Expansionsraum d hinter den Düsen entsprechend vergrößert wird. Diese Vergrößerung des Expansionsraumes d kann dadurch hervorgerufen werden, daß der Flügelstabilisator h mittels der Verschraubung g verstellbar gemacht ist gegenüber dem Geschoß oder der Mine. . Wird: infolgedessen ■ die Verbrennungskammer c mit einem größeren Treibladüngsgewieht versehen, so daß die große Ladungsdichte eine gefährliche Vergrößerung des Druckes in der Kammer herbeiführen könnte, so wird durch das Abströmen der Explosionsgase in dem Expansionsraum d eine Verminderung des Explosions- druckes in der Verbrennungskammer hervorgerufen. Die Vergrößerung der Expansionskammer d kann naturgemäß auch dadurch hervorgerufen werden, daß das Geschoß mit entsprechend langen Flügeln: versehen wird', die zwischen ihren Flügelkörpern genügend große, freie Räume einschließt, oder dadurch, daß die Abstützung des Geschosses im Wurfrohr verstellbar gemacht wird, da auch in diesem Fall nach oben zwischen Stabilisator und Geschoß ein vergrößerter, freier Expansionsraum entsteht.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Geschütz zum Schleudern von Pfeilgeschossen, bei dem zwischen der Geschoßladekammer und der Pulververbrennungskammer eine Rohryerengung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß durch geeignete Mittel eine Veränderung des Dusenquerschnittes oder des Volumens der Verbrennungskammer öder des Expansionsraumes ermöglicht ist, zum Zwecke, trotz Veränderung des Ladungsgewichtes in der Verbrennungskammer solche Verhältnisse während der Auslösung der Treibladung erzeugen zu können, daß sich die Treibladung schnell, gleichmäßig und restlos auslöst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT308510D Active DE308510C (de)

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DE (1) DE308510C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3307451A (en) * 1963-10-02 1967-03-07 Dynamit Nobel Ag Pressure control device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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