DE308677C - - Google Patents

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DE308677C
DE308677C DE1917308677D DE308677DD DE308677C DE 308677 C DE308677 C DE 308677C DE 1917308677 D DE1917308677 D DE 1917308677D DE 308677D D DE308677D D DE 308677DD DE 308677 C DE308677 C DE 308677C
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DE1917308677D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/02Devices characterised by the use of mechanical means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV£ 308677-KLASSE 42 o. GRUPPE
Aufzugsvorrichtung für Geschwindigkeitsmesser.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Dezember 1917 ab.
Bei Geschwindigkeitsmessern erfolgt der Aufzug des Uhrwerkes gewöhnlich zeitweise durch Einschaltung eines Zwischengliedes zwischen die Meßwelle und das Uhrfedergehäuse. Diö gewöhnlichen Uhrfedern sind aber oft Brüchen ausgesetzt, weshalb eine solche im vorliegenden Falle durch eine gewöhnliche Drahtschraubenfeder ersetzt wird.
Es handelt sich nun darum, diese Zugfeder
ίο zeitweilig so weit zu spannen, daß sie imstande ist, das mit ihr verbundene Uhrwerk längere Zeit in Gang zu versetzen, und ferner diese Federnachspannung nur dann vorzunehmen, wenn eine Messung der Drehzahlen nicht stattfindet. Würde man nämlich auch das Auf ziehen des Uhrwerkes zugleich mit der Messung der Drehzahlen vornehmen, dann würde die Genauigkeit der Anzeige darunter leiden. Aus diesem Grunde ist im vorliegenden Falle die Einrichtung getroffen, daß eine lange Meßzeit einer kurzen Aufzugszeit gegenübersteht, während welcher das Meßwerk durch bekannte Mittel außer Eingriff mit dem Uhrwerk steht. In den Fig. 1 und 2 ist der Geschwindigkeitsmesser schematisch dargestellt, während die Fig. 3 und 4 die Einrichtung des Aufzuges erkennen lassen.
Auf der Antriebswelle A (Fig. 2) befindet sich fest das kleine Zahnrad 1. Dieses treibt das Zahnrad 2, dessen Trieb mit dem leer laufenden Zahnrade 3 im Eingriff steht. Auf dem Zahnrade 3 ist ein beweglicher Hebel a (Fig. i, 3 und 4) befestigt, der sich mit seinem Ende gegen den Hebel b legt. Letzterer steht unter dem Einfluß einer Zugfeder c. Der Hebel b ist drehbar auf der Achse des Stundenrades e angeordnet, welches von dem Hebel b unter Vermittlung des Sperrhakens d und der Feder c gedreht wird, sobald der Drehzahlmesser arbeitet.
Das Wesentliche der Erfindung geht aus den Fig. 3 und 4 hervor und besteht darin, daß der Hebel a, bevor er den Hebel b beiseite schiebt, seinen Angriffspunkt verlängert, so daß damit ein größer Hub erzielt wird.
In der Fig. 1 ist die Stellung gezeichnet, in der der Hebel α gegen den Hebel b trifft. Nun zieht sich zunächst der Hebel a so weit herum, bis er mit seiner Nase η gegen die Achse χ trifft. Dadurch - ist das Ende des Hebels α um ein bedeutendes Stück über seine Anfangsstellung (Fig. 1) hervorgetreten und ■ in die Stellung nach Fig. 3 gekommen. Jetzt nimmt er den Hebel'5 mit, spannt die Feder c und ist in der Stellung nach Fig. 4 im Begriff, von b abzuschnellen und infolge der Wirkung einer Rückzugfeder in seine Anfangsstellung (Fig. 1) zurückzukehren. Der Hebel a wird nun nicht früher wieder gegen den Hebel b treffen, bis dieser von der Stellung Fig. 4 in die Fig. 3 zurückgekehrt ist. Es wird also nach Vollendung des in Fig. 4 dargestellten Hubes das Uhrwerk laufen, ohne durch die Aufzugsvorrichtung beeinflußt zu werden. Während also die Aufzugszeit nur den Bruchteil einer Sekunde beträgt, wird die unbeeinflußte Laufzeit des Uhrwerkes in der gezeichneten . Ausführung etwa 10 Minuten betragen.
Um die Messung der Drehzahl vornehmen zu können, wird in bekannter Weise während
des Bruchteils einer Sekunde eine Kupplung zwischen 4 und 5 hergestellt, und da 5 (Fig. 2) mit dem Zeiger 6 verbunden ist, wird dieser alsdann so weit herumgezogen, wie es die Kupplung während dieser Zeiteinheit zuläßt. Die Kupplung von 4 und 5 wird durch eine einfache, nicht dargestellte Hebelanordnung unmöglich gemacht, wenn gerade die Aufzugs vorrichtung in Arbeit tritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ic
    Aufzugsvorrichtung für Geschwindigkeitsmesser und ähnliche Instrumente, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzugselement aus einem zwischen Anschlägen federnd drehbar gelagerten Hebel (α) besteht, dessen 1; Angriffspunkt infolge der Drehbarkeit eine Verlängerung erfährt, wenn er das Aufziehen des Uhrwerkes bewirkt. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1917308677D 1917-12-09 1917-12-09 Expired DE308677C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE308677T 1917-12-09

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DE308677C true DE308677C (de) 1918-10-18

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DE1917308677D Expired DE308677C (de) 1917-12-09 1917-12-09

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