DE309762C - - Google Patents

Info

Publication number
DE309762C
DE309762C DENDAT309762D DE309762DA DE309762C DE 309762 C DE309762 C DE 309762C DE NDAT309762 D DENDAT309762 D DE NDAT309762D DE 309762D A DE309762D A DE 309762DA DE 309762 C DE309762 C DE 309762C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rim
wheel
organs
shape
idling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT309762D
Other languages
English (en)
Publication of DE309762C publication Critical patent/DE309762C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Idee an sich, mittels einer gelenkkettenartigen, einseitig abgesteiften Felge einen ellipsenähnlichen, geformten Rollkörper (s. Fig ι bis 4) auszubilden, ist durch ältere Patentschritten bereits bekannt geworden. Die dabei vorgeschlagenen Gelenkfelgen haben jedoch zu einem für gewerbliche Zwecke verwertbaren Ergebnis nicht führen können, weil sie — und zwar ausnahmslos — mit reinen Treibketten
ίο die feste Umschließung der äußeren Kettenradumfänge gemeinsam haben. Die durch diese feste Umschließung entstehenden Abstandsschwankungen zwischen Kettenstrang und Radmitte, die sich bei der Treibkette (mit ortsfesten Radmittelpunkten) nur in für den Betrieb belanglosen Vibrationen der Kettenstränge äußern, verursachen bei der Radfelge (mit ortsfestem unteren Strange) eine springende Bewegungsform des Rädereinbaues, die einen regelrechten Fahrbetrieb ein für allemal ausschließt.
Eine weitere nachteilige Folge dieser festen Umschließung der Räder durch die Gelenkfelge besteht darin, daß sich die Drehbewegung
der Gelenkbolzen beim Übergange vom Rade in die untere Strecklage und umgekehrt stets unter vollem Druck der Wagenlast vollziehen muß, wodurch ebensowohl die Reibungswiderstände wie auch die Abnutzungsverluste sehr hoch gestaltet werden.
Den Gegenstand der Erfindung bildet daher eine Neuerung, welche sowohl eine gradlinige und stoßfreie Bewegung der vom Ellipsenrad getragenen Fahrzeugmassen, als auch ein von der Wagenlast druckfreies Spiel der Felgengelenkorgane zur unmittelbaren Folge hat.
Diese Neuerung besteht in der Einführung eines freien Raumes (an Stelle der früheren festen Umschließung) zwischen Rad und Felgeninnenkante, .wie er in der Zeichnung (Fig. 2 bis 4) für verschiedene an sich bereits bekannt gewordene Anordnungen des inneren Räder- bzw. Rolleneinbaues deutlich erkennbar ist. Die Zwischenräume können demnach sichelförmige Gestalt (O1 bis U1 und O2 bis U2, Fig. 3) haben, oder sich nach oben zu verbreitern (Fig. 3). Bei Verwendung von Walzenoder Rollenkränzen (Fig. 4) bleiben die in den seitlichen .Umkehrstrecken befindlichen Teile derselben ebenfalls von der Felgeninnenkante unberührt.
Erst durch diese freien Zwischenräume wird . ein freies Auflaufen der Rollorgane auf dem unteren Felgenstrang gleich dem auf einer langgestreckten Schiene unter Erzeugung einer gradlinigen Bewegungsform der Fahrzeugmassen, sowie ein vom Wagenlastdrucke freies Spiel der Felgengelenke ermöglicht.
Das Vorhandensein dieser Zwischenräume hängt davon ab, daß die Felge innerhalb der Umkehrstrecken O1 bis CZ1 und O2 bis U2 sich selbsttätig, d. h. ohne Auflage auf die Räder, in einer bestimmten Mindestkrümmung erhält. Für diese heue Art der Formerhaltung sieht die Erfindung eine doppelseitige Absteifung vor, wie sie bisher unbekannt geblieben ist. denn alle bisher bekannt gewordenen Felgenabsteifungen, gleichviel, ob sie in außen aufgesetzten Knaggen oder in einer innen gelegenen Gliederreihe von veränderlicher Länge bestehen, wirken ausnahmslos einseitig ,und verfolgen lediglich den einen Zweck, die Wöl-
bungsform des oberen und des unteren Felgenstranges, nicht aber eine [Mindestkrümmung der Umkehrstrecken zu sichern.
Die der Erfindung zugrunde liegende doppelseitige Absteifung dagegen, wie sie etwa in dem durch Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiele gekennzeichnet ist, erfüllt beide Zwecke zugleich, und zwar mit Hilfe ein und desselben Organs, nämlich des inneren Verbindungsgliedes 14, welches, mit länglichen BolzenlöcEern versehen, die Gesamtlänge der inneren Gliedreihe im Meist- und Mindestsinne genau begrenzt, je nachdem die Glieder (wie im oberen und unteren Strange) auf Zug oder (wie in den Umkehrstrecken) auf Druck beansprucht werden. Erst auf diese Weise kann ein sich selbst dem ganzen Umfange nach freitragendes ellipsenförmiges Felgenge-
·, bilde nach Fig. 3 geschaffen werden, auf dessen Innenkanten die Rollorgane des Radgestells wie auf einer gestreckten Schiene frei auflaufen können.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Gelenkkettenartige Radfelge etwa elliptischer Gestalt mit innen auflaufendem Radgestell, deren Gelenkbewegung derartig begrenzt ist, daß der jeweils untere und die Wagenlast auf die Fahrbahn übertragende Strang eine bestimmte — entweder geradlinige oder nach unten zu gewölbte — Form einbehalten muß, gekennzeichnet durch zwecks Ausmerzung der fehlerhaften festen Umschließung der Räder durch die Felgenglieder angeordnete und ohne besondere Führungsorgane erhalten bleibende freie Abstände zwischen dem leerlaufenden Felgenteile einerseits und den äußeren Umfangen der vorn und hinten gelegenen Radorgane andererseits.
  2. 2. Radfelge nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die selbsttätige Formerhaltung des Umlaufsstranges in beliebiger freier Höhe oberhalb des Radgestells durch Begrenzung der sonst beliebig großen, nach innen zu gerichteten Gelenkbewegung, etwa unter Verwendung von Innengliedern (14) mit schlitzartigen Bolzenlöchern von bestimmter Länge, die gleichzeitig die äußere Absteifung bewirken, zur Vermeidung zu enger Krümmung des vorderen und des hinteren leerlaufenden Felgenteils bei Anwendung möglichst vieler und daher verhältnismäßig kleiner Radorgane.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT309762D Active DE309762C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE309762C true DE309762C (de)

Family

ID=562900

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT309762D Active DE309762C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE309762C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2129739B2 (de) Endlosförderer
DE309762C (de)
DE86011C (de)
DE708095C (de) Plattenfoerderband
DE1265039B (de) Kurvengaengiges endloses Gliederfoerderband
DE976637C (de) Plattenfoerderband
DE899028C (de) Umlenkeinrichtung bei Eimerkettenbaggern
DE2935440A1 (de) Antrieb fuer eine teleskoptribuene
DE10217161A1 (de) Hubvorrichtung
DE971551C (de) Zwillingsgleitschutzkette fuer Doppelraeder
DE1258338B (de) Vorrichtung zum Bewegen von Lasten
DE122975C (de)
DE206290C (de)
DE558980C (de) Elektrischer Triebwagen mit Lenkachsen
DE312412C (de)
DE2110019C3 (de) Gleiskette für Kettenfahrzeuge
DE3123218C2 (de) Zwangsgeführte Schienenbahn, insbesondere zur Verwendung im untertägigen Grubenbetrieb
DE651647C (de) Gleiskettenartig wirkender Lauf- und Triebkoerper fuer Fahrzeuge
DE2721018A1 (de) Endlose gleiskette
DE1829806U (de) Rolltreppe.
DE1556173A1 (de) Kettenfoerderer
DE2320920A1 (de) Streifenfoerderband
DE846031C (de) Endloser Foerder- und Siebrost
DE617527C (de) Gewaechshaus mit aufklappbaren Dachflaechen
DE543191C (de) Verfahren zur Herstellung von gelenkkettenartigen Rollschutzgittern