DE3100366A1 - "verfahren zur herstellung von kesselheizoel, bitumen und asphaltit" - Google Patents
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Description
ZWEIBRÜCKENSTR. 15 - 3 -
Belorusskij Technologitscheskij 8.Januar 1981
Institut imeni S.M. Kirowa P 79 597
Minsk / UdSSR AS/fr
VEEFAHEEN ZÜE HEESTELLUNG VON KESSELHEIZÖL, BITUMEN UND ASPHALTIT
Die Erfindung bezieht sich auf die chemische Technologie der Verarbeitung von verschiedenen Säureerzeugnissen, insbesondere
auf ein Verfahren zur Herstellung von Kesselheizöl, Bitumen, Asphaltit aus Säuregoudronen (sauerer Raff inier ieschlamm),
verbrauchter Schwefelsäure (Schwnr/.r.äurf!) unri einer Knh]enwn:-.:-'-r,",t.offVnkt.ion.
Die vorliegende Erfindung läßt sich in erdölverarbeitenden, erdölchemischen, kokschemischen und anderen Betrieben,
wo es schwefelsaure Abfälle gibt, mit größtem Erfolg
benutzen.
Bekannt ist ein Verfahren zur Verwertung von Säuregoudronen als Brennstoff durch ihre Verbrennung in verschiedenen
Feuerungen;(Caye T. Forsyth E., Mills A.L. Vorträge vom V.
Internationalen Erdöl-Kongreß Band III, Verarbeitung von Erdöl
Moskau,
und Gas" Erdölchemie-Verlag,/veröffentlicht 19Γ·1, S. 127).
Diesem Verfahren sind Schwierigkeiten, verbunden mit der technologischen Verbrennung von Säuregoudron wegen seiner hohen
Viskosität und Verkokungsfähigkeit in Produktionsstressen
BAD ORIGfNAc
3100356
und Düsen beim Erhitzen, ein geringer Heizwert, der zwischen
I5OO und 35OO kcal/kg liegt, und die Korrosion von Ausrüstungen
eigen.
Beim Verbrennen von Säuregoudronen entstehen große Mengen von SOg-haltigen Rauchgasen, welche die Umwelt beeinträchtigen
und die Zerstörung von Gebäuden, Anlagen, die Korrosion von Stahlkonstruktionen und Ausrüstungen bewirken.
Für das bekannte Verfahren sind außerdem Verluste an wertvollem Mineralrohstoff und zwar an Schwefeldioxid charakteristisch,
dessen Rückgewinnung aus Eauchgasen technisch schwer
durchzuführen ist»
Es ist ebenfalls ein Verfahren zur Verwertung von Säuregoudronen unter Herstellung von Kesselheizöl (UdSSR-tlrheberschein
Nr. 268578) bekannt.
Das Wesen dieses Verfahrens besteht in der Neutralisation von Säuregoudronen mit wäßrigen Suspensionen von Eisen (TI)- und
Eisen(ITI)-hydroxid.
Das bekannte Verfahren ist jedoch von geringem Nutzen wegen
seiner Kompliziertheit, Energieintensität, Verbrauchs einer
großen Menge von Reaktionsmitteln, Schwierigkeiten in der Durchführung eines kontinuierlichen Prozesses Herstellung von minderwertigem
Kesselheizöl sowie Anfallens schwer verwertbarer Abfallprodukte, d.h. eines Gemisches von Gips mit organischen
Stoffen.
Ee ist außerdem ein Verfahren zur Herstellung von Straßenbaubitumen,
und Baubitumen durch Oxydation von Erdölgoudronen
mit Schwefelsäure (UdSSR-Urheberschein Nr. 165975/1
bekannt.
Das Wesen des Verfahrens liegt darin, daß man ein Gemisch,
bestehend aus 1,5 bis 2,4 Massenteilen Erdölgoudron oder Haibauch:
langer Rückstand
goudron/und 1 Massenteil Säuregoudron, ausgehend in der Berechnung
von 5 Ms 10 Massenteilen Erdölgoudron oder Halbgoudron je 1 Massenteil Säure im Säuregoudron, bei einer zwischen 90
und 2100C liegenden Temperatur oxydiert, indem man die Temperatur
ungefähr um 70 C stündlich erhöht und dar. Gemisch nri
schließend/bei einer Temperatur von 300 bis 400°C während 40 bis
90 min hält.
Dieses Verfahren vollzieht sich periodisch, weist eine
lange Haltedauer auf und bereitet Schwierigkeiten bei der technologischen Gestaltung der Großproduktion.
Bekannt ist weiter ein Verfahren zur Herstellung von As-Dhaltit
aus Schwefelsäureabfällen durch ihre Wärmebehandlung (Parchomenko W.E. "Säuregoudron als technologischer Rohstoff".
Gostoptechisdat, 194-7, S. 57)· Bei diesem Verfahren sind jedoch
aus die Ausgangsstoffe von der Säurehauptmasse vorher /Izuwaschen. Die
unzureichende Wirksamkeit des Verfahrens besteht in der komplizierten Wäsche des Säuregoudrons, was die Energieintensität des
einer
Prozesses, die Bildung / mit organischen Verbindungen verunreinigten
verdünnten Schwefelsäure bewirkt, deren Verwertung noch schwieriger als die des Ausgangsstoffs, d.h. des Päuregoudrons
durchzuführen ist.
Man stellt bessere Kesselheizöle, Bitumen und Asphaltit
Auswaschen
in einem bekannten Verfahren durch / der Säuregoudrone
von Schwefelsäure mit Wasser her, wobei dieses Verfahren hier
nächster Stand der
als /Technik dient (Tschernozhukow N.T. "Technologie der Erdöl-
und Gasverarbeitung", Teil 3, Chimija-Verlag, Moskau,
S. 341).
BAD ORIGINAL
Das Wesen dieses Verfahrens besteht in folgendem: Tn ein
pumpt, inaii eine
Bleirührwerk/auf / Schicht von 80 bis 90 C warmem Wasser, genommen
in einer Menge von 20 bis 40% des Säuregoudron
unter Umrühren den Säuregoudron auf, indem man durch
diesen Direktdampf leitet. Die schwache Schwefelsäure, erhalten
auf dem Boden des Rührwerks, wird abgelas%n, während die obere Schicht mit Fangstoffen vermischt wird-Man erhält auf solche
Weise Kesselheizöle, Bitumen und Asphaltit mit 1 bis 1,51^
Schwe feIsauregehaIt.
weist
Dieses Verfahren / jedoch folgende Nachteile auf:
Dieses Verfahren / jedoch folgende Nachteile auf:
- Herstellung von Kesselheizöl, Bitumen und Asphaltit niedriger Qualität,
- unvollkommene Technologie, und zwar die arbeitsaufwendige Wäsche der Schwefelsäure unter Herstellung einer großen Menge
verdünnter Schwefelsäure, die schwer zu verwenden ist, weil sie mit organischen Verbindungen verunreinigt ist,
- Unmöglichkeit, Säuregoudrone von hoher Viskosität als Rohstoffe zur Herstellung von Kesselheizöl zu benutzen,
- Schwierigkeiten bei der Durchführung eines kontinuierlichen Prozesses,
- hohe Metall- und Energieintensität der Anlage zur Durchführung dieses Verfahrens.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist der, die genannten Nachteile zu vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein hochproduktives und wirtschaftliches Verfahren zur Herstellung von
Kesselheizöl, Bitumen und Asphaltit zu entwickeln, bei dem der Prozeß der thermochemischen Umsetzungen des Reaktionsgemisches
310036
- 7 durch Verbesserung: des Wärme- und Stoffaustausches
intensiviert wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß im vorgeschlagenen Verfahren zur Herstellung von Kesselheizöl, Bitumen und Asphaltit
durch Vermischen von Produkten, genommen aus einer Grurrpe,
verbrauchter oder schwarzer #<.
bestehend aus Säuregoudronen und/Schwefelsäure, mit einer Kohlenwasserstoff
raktion erfindungsgemäß die Kohlenwa-serstoffraktion
auf eine Temperatur von 10 bis 45O°C vor dem Vermischen gel acht
in diese
wird und / Produkte, genommen aus einer Gruppe, bestehend
wird und / Produkte, genommen aus einer Gruppe, bestehend
aus Säuregoudronen und Schwefelsäure, bei einer zwischen 30 und
900C liegenden Temperatur eingeführt werden, dann die Produkte
einem werden
des erhaltenen Gemisches in Berührung mit / Kontakt gebracht/ und die im Laufe des Vermischens entstehende Dampf-Gas-Phase bei
einer Temperatur von 102 bis 3600C abgetrennt wird. Ein solches Verfahren gestattet es, den Prozeß zu intensivieren
und gute Kesselheizöle, Bitumen und Asphaltit herzustellen.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist zweckmäßigerweise unter 0,1 bis 20.Kr N/m Druck stufenweise durchzuführen: auf
der ersten Stufe führt man ein und dispergiert gleichzeitig 1
einer
Massenteil Produkte aus / Gruppe, bestehend aus Säuregoudronen und Schwefelsäure, in 0,5 bis 80 Massenteilen Kohlenwasserstoffraktion, erhitzt auf eine zwischen 10 und 2600C liegende Temperatur, bringt dann die Produkte des erhaltenen Reaktiongemisches auf dieser Stufe in Berührung mit dem Kontakt, während man auf der zweiten Stufe 1 Massenteil des auf der ersten Stufe erhaltenen Gemisches mit . abgetrennter Dampf-Gas-Phase einführt und gleichzeitig in 0,4 bis 90 Massenteilen Kohlenwasser™ *) nachfolgend kurz "Schwefelsäure"
Massenteil Produkte aus / Gruppe, bestehend aus Säuregoudronen und Schwefelsäure, in 0,5 bis 80 Massenteilen Kohlenwasserstoffraktion, erhitzt auf eine zwischen 10 und 2600C liegende Temperatur, bringt dann die Produkte des erhaltenen Reaktiongemisches auf dieser Stufe in Berührung mit dem Kontakt, während man auf der zweiten Stufe 1 Massenteil des auf der ersten Stufe erhaltenen Gemisches mit . abgetrennter Dampf-Gas-Phase einführt und gleichzeitig in 0,4 bis 90 Massenteilen Kohlenwasser™ *) nachfolgend kurz "Schwefelsäure"
stoffraktion, deren Temperatur zwischen 120 und 450°C liegt,
dispergiert anschließend die Produkte in Berührung mit dem Kontakt
bringt und die Dampf-Gas-Phase abtrennt.
Dabei wird die Schaumbildung vermindert und die Zeit der Schaum brechung tferkürzt.
Es ist außerdem zweckmäßig, die Kontaktierung der Produkte des Gemisches auf der ersten Stufe während 1 bis 150 sek
und auf der zweiten Stufe während 2 bis 700 sek zu verwirklichen 9 wodurch der nngnstrebte Zersetzungsgrad der Schwefelsäure
und ihrer Derivate erreicht wird3
Bei der Abtrennung der Dampf-Gas-Phase ist außerdem eine
dichten Strahlen
Berieselung mit/einer linearen Geschwindigkeit
zu empfehlen
die zwischen 0,01 und 10,5 m/sek liegt7.
Dadurch erzielt man eine Verkürzung der Zeit des Schaumbrechens .
Es ist auch zweckmäßig, ein Trägergas in einer Menge von
0,02 bis 1,6 nr/m .sek zuzuführen, wodurch die Zeit für die
Entfernung von SOg-Spuren verkürzt und die Produktgüte verbessert wird. Als Trägergas empfiehlt es sich, Stickstoff, Kohlendioxidgas,
Wasserdampf, Luft oder Gemische derselben zu benutzen, durch die die Bildung von explosionsgefährlichen Konzentrationen
vermieden sowie eine Verkürzung der Zeit für die Entfernung von SOg-Spuren gesichert werden.
Es sei betont, daß das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Kesselheizöl, Bitumen und Asphaltit ohne weiteres
auch in drei, vier und noch mehr Stufen unter
entsprechenden Betriebsbedingungen durchgeführt werden kann.
Zur Herstellung von Bitumen sind zweckmäßigerweise hochmolekulare
organische Verbindungen oder deren Gemische wie Destillationsgoudrone, EntasphaltierungsasphaIte, Extrakte der
Selektivraffination von ölen und ihre Gemische als Kohlenwasserstoffraktion
zu verwenden. Man erhält im Ergebnis Straßenbaubitumen und Baubitumen mit verbesserten Plastizitätseigenschaften.
zweckmäßigerwei --e
Zur Herstellung von Asphaltit ist dem Reaktionsgemisch/eine 10 bis 12O0G warme Kohlenwasserstoffraktion in einer Wenge
von 1 bis 60 Massenteilen je 1 Massenteil Reaktionsgemisch unter anschließender Abtrennung von Asphaltit und Rückführung der
Kohlenwasserstoffraktion in den Prozeß zuzugeben. Dadurch vermindert sich die Prozeßdauer, verbessern
sich die Bedingungen bei der Koagulation und Abtrennung von Asphaltit und verbessert sich die Güte des Asohaltits.
,jnäße
Das erfindungsgeV Verfahren zur Herstellung von Kesselheizöl, Bitumen und Asphaltit durch Vermischen von Produkten,
verbrau -hter genommen aus einer Gruppe, bestehend aus Säuregoudronen und /
Schwefelsäure, mit einer Kohlenwasserstoffraktion wird wie
folgt durchgeführt.
Man vermischt 1 Massenteil Säuregoudron oder Schwefelsäure bei einer zwischen 30 und 900C liegenden Temperatur mit 0,3 bis
5 Massenteilen Kohlenwasserstoffraktion. Das erhaltene Gemisch
besser
weist dabei eine kleinere Viskosität auf, wodurch es/ durch technologische
Leitungen gepumpt wird. Das erhaltene Gemisch stellt eine Emulsion dar, welche Schwefelsäure, Wasser, Sulfonsäuren,
Karbonsäuren, harz- und ölhaltige und harz- und asphaltenhaltige Stoffe, Ester und saure Ester enthält.
' · ■ ■ 3100368' - ίο -
Die erhaltene Emulsion ist thermisch in stabil und zerlegt
sich leicht in Schichten.
Dann wird die Zersetzung der Schwefelsäure und ihrer Derivate unter einem Druck von 0,1 bis 20.10 N/m stufenweise
durchgeführt.
Die Zersetzung der Schwefelsäure und ihrer Derivate in einer Kohlenwasserstoffraktion ist ein komplizierter Prozeß,
der von einer Änderung der Zusammensetzung des Reaktionsgemisches und des Partia!druckes von Dämpfen und Gasen, der Viskosität,
Molekularmasse, Dichte und Brechungszahl organischer
Verbindungen begleitet wird.
Bei der Verwirklichung des Prozesses ist die große
verknüpft
Zahl der inneren Bindungen mit vielen Parametern / , deren Änderung
eine Störung dieser Bindungen hervorruft.
Die Zersetzung der im Säuregoudron enthaltenen Schwefelsäure bei einer Temperatur von 10 bis 4500C nach der Gleichung
H2SO4 T = 10 - 450 C^ Q0^+ U2Q + o2
stellt eine thermodynamisch verbotene Eeaktion dar. In diesem
Zusammenhang kann man davon ausgehen, daß bei der Einführung des Säuregoudrons in die Kohlenwasserstoffraktion, vorerhitzt auf
102 bis 450 C, die Schwefelsäure zuerst mit aromatischen Kohleneine
Wasserstoffen / Wechselwirkung eingeht.
Wasserstoffen / Wechselwirkung eingeht.
H2SO4 + ArH *- ArSO^H + H2O,
dann / Umsetzung sowohl neu entstandener Sulfonsäuren als auch
- li -
im Säuregoudron enthaltener Sulfonsäuren mit Kohlenwasserstoffen
erfolgt
ArSO^H + ArH — Ar - Ar + SO2 +
2ArSOoH 2ArH + 0
ArH + 20
ArH + 20
Ar - Ar + 2SO2 + I Ar - Ar + H2O
Ar1H + Ar"H + GO,
+ 0
Die Reduktions-Oxydations-Reaktionen laufen im Volumen Kohlenwasserstoffraktion ab.
Bei der Einführung des Säuregoudrons in die vorerhitzte Kohlenwasserstoffraktion kann das Modell der Umsetzungen der
Kohlenwasserstoffraktion unter Einwirkung der Schwefelsäure
und ihrer Derivate wie folgt dargestellt werden:
iMonozykloaro- | jBizykloaromatische
Kohlenwasserstoffe
!matische Koh-1lenwasserstoffe
51
Polyzykloaro- ;-H Harze.
matische Kohlen-ι
Wasserstoffe
Naphthenisch-paraf f inische '·
Kohlenwasserstoffe i
Die Menge an der zur Durchführung des Prozesses erfordert
chen Kohlenwasserstoffraktion wurde aus der Gleichung
Gkwf = ß
vSs
kgvSS
Oil
vSs
HnFlO,
ermittelt, worin bedeuten
von ß Koeffizient, ermittelt aufgrund/Versuchen,
in diesem Fall wird er in einem Bereich von 1 bis 25Ο angenommen;
Gkwf Menge der Kohlenwasserstoffresteon in Fassenteilen;
Gw„crf Menge von Säuregoudron, verbrauchter Schwefel-
KgVlA1J
säure in Massenteilen;
H2S04'CH20, Gehalt an Schwefelsäure, Wasser bzw.
CSs Sulfonsäuren im Säuregoudron in Massenprozent;
M on M0 Molekularmasse der Schwefelsäure bzw Sulfone-2
4*
säure
Der angegebene Prozeß setzt si no Bd !dung von stark konden-
Strukturen sierten Karben- und Karboid- / nicht voraus.
Die paraffinisch-naphthenischen Verbindungen entstehen aus mono- und bizyklischen Verbindungen und können als Quelle bei der
Harzsynthese dienen. Da die Änderung der Konzentration von paraffinisch-naphthenischen
Verbindungen relativ klein ist, so ist der Anteil der auf kosten der paraffinischnaphthenischen Verbindungen
erhaltenen Asphaltene auch gering.
Der vorgeschlagene Prozeß schließt also die Bildung von Koksstrukturen aus, welche die Qualität von Kesselheizöl, Bitumen
und Asphaltit verschlechtern können.
Auf der ersten Stufe wird 1 Massenteil des erhaltenen Gemisches in 0,5 bis 80 Massenteile Kohlenwasserstoffraktion,
vorerhitzt auf eine Temperatur von 10 bis 2600C eingeführt, und
die Komponenten des Reaktionsgemisches worden bei einer Tempera-
tür von IO bis 2600C während 1 bis 150 sek. koniaktiort.
Infolgedessen kommt es zur teilweisen Zersetzung der
Schwefelsäure und ihrer Derivate unter gleichzeitiger Oxydation der Kohlenwasserstoffraktion und Bildung eines Dampf-Gaseiner
Flüssigkeits-Gemisches, dessen Abtrennung, von / Schaumbildung
Schwefelsäure und ihrer Derivate unter gleichzeitiger Oxydation der Kohlenwasserstoffraktion und Bildung eines Dampf-Gaseiner
Flüssigkeits-Gemisches, dessen Abtrennung, von / Schaumbildung
begleitet wird. Um den Schaum zu brechen, berieselt man ihn
mit der Kohlenwasserstoffraktion in Form
von dichten Strahlen, deren Ausströmungsgeschwindigkeit 0,01
bis 10,5 m/sek.beträgt. Zur Entfernung der Spuren von
SOp und von anderen Gasen wird ein Trägergas in einer Menge von 0,02 bis 1,6 nr/m sek.zugeführt. Als Trägergas benutzt man
Stickstoff, Kohlendioxid, Wasserdampf, Luft oder deren Geirische. Auf der zweiten Stufe wird dann 1 Massenteil des auf der ersten Stufe erhaltenen Reaktionsgemisches mit abgetrennter Dampf- -Gas-Phase in 0,4 bis 90 Massenteilen Kohlenwasserstoffraktion dispergiert, die eine Temperatur von 120 bis 450°C hat. Das
Eeaktionsgemisch wird bei 120 bis 4500C während 2 bis 700 sek.
gehalten.
bis 10,5 m/sek.beträgt. Zur Entfernung der Spuren von
SOp und von anderen Gasen wird ein Trägergas in einer Menge von 0,02 bis 1,6 nr/m sek.zugeführt. Als Trägergas benutzt man
Stickstoff, Kohlendioxid, Wasserdampf, Luft oder deren Geirische. Auf der zweiten Stufe wird dann 1 Massenteil des auf der ersten Stufe erhaltenen Reaktionsgemisches mit abgetrennter Dampf- -Gas-Phase in 0,4 bis 90 Massenteilen Kohlenwasserstoffraktion dispergiert, die eine Temperatur von 120 bis 450°C hat. Das
Eeaktionsgemisch wird bei 120 bis 4500C während 2 bis 700 sek.
gehalten.
Im Ergebnis erfolgt die endgültige Zersetzung der Schwefelsäure und ihrer Derivate unter gleichzeitiger Oxydation der Koh-
eines -Flüssigkeits-
lenwasserstoffraktion und Bildung / Dampf-Gas Gemisches, des-
einer
sen Trennung von / Schaumbildung begleitet wird. Zur Schaumzerstörung
nimmt man eine Berieselung des Schaumes mit der Kohlenwasserst
of fraktion in !Form von dicht en Strahlen vor, deren
Ausströmungsgeschwindigkeit zwischen 0,01 unrl 10,5 m/sek liegt.
Zur Entfernung der Spuren von Γ>02 und von anderen durch die Eeduktion
der Schwefelsäure und ihrer Derivate entstandenen Gasen
3 2 wird ein Trägergas in einer Menge von 0,02 bis 1,5 nr/m sek.
zugeführt. Als Trägergas verwendet man wie auf der ersten Stufe
Stickstoff, Kohlendioxid, Wasserdampf, Luft oder deren Gemische.
Zur Herstellung von Bitumen sind hochmolekulare organische Verbindungen oder ihre Gemische, Destillationsgoudrone, Entasphal
tierungsasphalte, Extrakte der Selektivraffination von Erdölprodukten und ihre Gemische als Kohlenwasserstoffraktion einzusetzen.
Dank der Ausnutzung dieser Produkte kann man plastische Bitumen mit hohem Erweichungsnunkt herstellen.
Als besonderes Merkmal der Herstellung von Asphaltit gilt
eine o
die Tatsache, daß man dem Reaktionsgemisch / 10 bis 120 C
warme Kohlenwasserstoffraktion in einer Menge von 1 bis 60 Massenteilen je 1 Massenteil Reaktionsgemisch zugibt, dann Asphaltit
abtrennt und die Kohlenwasserstoffraktion in den Prozeß zurückführt.
Dadurch wird ein hochpolymeres Produkt, d.h. Asphaltit, hergestellt, welches zur Synthese von Molekularsieben, Harzen
und Mastix dienen kann.
Das erfindungsgemäße Verfahren löst also eine wichtige volkswirtschaftliche Aufgabe und zwar die Verwertung von Schwefelsäureabfällen
der Betriebe unter Herstellung von Kesselhei-
diese weiterver-
zöl, Bitumen und Asphaltit, wobei / ihrerseits technisch /
wendet werden können. Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht außerdem Aufgaben des Umweltschutzes von Verunreinigungen
zu lösen und begünstigt eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
" 3100365
Zum besseren Verstehen der vorliegenden Erfindung werden
Kennwerte von Ausgangsprodukten und Beispiele der konkreten Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens angeführt.
Um die Ausgangsprodukte kurz zu benennen, führt man folgende
Kurzbezeichnungen ein:
A hocharomatisierte Kohlenwasserstoffraktionen, worin
"n" die Ordnungsnummer der Kohlenwasserstoffraktion
in der Tabelle 1 bedeutet;
B Straigthrun-Kohlenwasserstoffraktion von Erdöl,
worin "n" die Ordnungsnummer der Kohlenwasserstoffraktion
in der Tabelle 2 bedeutet;
C restliche Erdolkohlenwasserstoffraktionen, worin
η *
"η" die Nummer der Kohlenwasserstoffraktion in der Tabelle 3 bedeutet;
D Säuregoudrone oder verbrauchte Schwefelsäure4 worin
"n" die Ordnungsnummer in der Tabelle 4 bedeutet.
Physikalisch-chemische Kennwerte von (hocharomatisierten) Kohlenwasserstoffraktionen
| Al | A2 | A3 | Thermo- gas öl |
A5 A6 | |
| Kennwerte | Anthra- zen- ol |
Koks- des- til- Ia t |
kata lyti sches leich tes |
Extrakte der Selektivraffi nation von ölen mit einem Siede bereich (0C) von |
|
| Gasöl | 5 | 320-485 35Ο-5ΟΟ | |||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 6 7 | |
Dichte bei
2O°C,p;/cm3
2O°C,p;/cm3
1,1165 0,9500 0,8735 0,9831 ■ 0,0551 o,967i
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
| Brechungszahl | ||||||
| π«) | 1,6083 | 1,5570 | 1,4356 | 1,5839 | 1,5528 | 1,5718 |
| konventionelle | ||||||
| Viskosität | ||||||
| bei 5O°C, | ||||||
| X | 2,4 | 3,2 | 0,1 | 1,0 | 6,7 | 10,12 |
| Molelcularmas- | 276 | 19'! | 264 | 332 | 353 | |
| se | ||||||
| Frak tionszusam | ||||||
| mensetzung, | ||||||
| 0C | ||||||
| Siedeanfang | 323 | 248 | 183 | 202 | 326 | 349 |
| 50% siedet | ||||||
| aus | 442 | 365 | 258 | 375 | 420 | 382 |
| Siedeende | 530 | 442 | 348 | 509 | 485 | 498 |
| Schwefelge | ||||||
| halt, Mas | ||||||
| sel | 0,25 | 1,25 | 0,98 | 1,38 | 1,63 | 1,85 |
| Gruppenzusam- | ||||||
| mensetzung, | ||||||
| Massel | ||||||
| methan^naphthe- | 0,2 | 31,6 | 41 ,4 | 9,5 | 12, 1 | 11 ,8 |
| nische | ||||||
| zyklische aroma | ||||||
| tische |
| 1 | 9 | 2 | 7 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
| monozyklische | 30 | ,8 | 16 | ,59 | 13,1 | 8,7 | 10,9 | io,9 |
| bizyklische | 55 | ,3 | 39 | ,5 | 15,6 | 25,9 | 34,2 | 30,2 |
| poly zyklische | 4 | ,6 | 2 | ,3 | 29,2 | 53,3 | 41,0 | 40,4 |
| Harze | ,2 | 0,7 | 2,6 | 1,8 | 6,7 | |||
| Tabelle 2 | ||||||||
Physikalisch-chemische Kennwerte von Kohlenwasserstoff raktionen (Straigthrun-Erdölfraktionen)
B.
B1
Kennwerte Fraktionen mit einem Siedebereich (0C) von
200-340 250-480 300-460 350-550 >35O
12 3 4 5 6
Dichte bei
2O0C,g/cm3 0,8612
Brechungs-
zahlllp0 1,3912
konventionelle Viskosität bei 50°C, °\ 0,1
Molekularmasse
Frakt ionszusammensetzung,°C
0,9054 0,9486 0,9703 0,9695 1,5292 1,5519 1,5691 1,5727
6,3
265
10,4
376
11,00
3100356
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| Siedeanfang | 179 | 247 | 299 | 353 | 353 |
| 50% siedet aus | 261 | 395 | 372 | 464 | 465 |
| Siedeende | 354 | 482 | 464 | 552 | - |
| Schwefelgehalt, | |||||
| Masse% | 0,23 | 1,39 | 1,58 | 1,58 | 1,73 |
| Gruppenzusammenset | |||||
| zung, Massel methan- | |||||
| naphthenische | 73,4 | 52,6 | 13,4 | 36,1. | 40,2 |
| Zyklische aromatische | |||||
| monozyklische | 7,8 | 10,8 | 11,7 | 10,4 | 2,9 |
| bizyklische | 8,2 | 14,2 | 35,1 | 24,1 | 15,4 |
| polyzyklische | 10,3 | 21,5 | 38,3 | 16,2 | 32,9 |
| Harze | 0,1 | 0,9 | 1,5 | 11,2 | 8,6 |
| tabelle 3 |
Physikalisch-chemische Kennwerte von (restlichen Erdöl-) Kohlenwasserstoffraktionen
C1
Kennwerte
Destillations- Ent asphaltie goudron rungsasphalt
Dichte bei 200C, g/cm3 0,9861 1,0192
konventionelle Viskosität
bei 800C nach Redwood-
Viskosimeter sek. 42 63
COPY
| 1 | 2 | 3 |
| Erweichungspunkt nach der Ring- | ||
| und Kugel-Methode, 0C | 36 | 47 |
| Flammpunkt nach Rankine, 0C | 227 | 259 |
| Schwefelgehalt, Masse% | 2,7 | 2,9 |
| Verkokungszahl, Masse% | 13,9 | 21,3 |
| Gruppenzusammensetzung, Massel | ||
| paraffinisch-naphthenische | 22,6 | 3,2 |
| zyklische aromatische | ||
| monozyklische | 12,2 | 5.1 |
| bizyklische | 11,5 | 6,3 |
| poly zyklische | 15,8 | 32,9 |
| Harze | 29,5 | 36,4 |
| Asphaltene | 8,4 | 16,1 |
Tabelle 4 Physikalisch-chemische Kennwerte von Säuregoudronen
und verbrauchter Schwefelsäure (Schwarzsäure)
Kennwerte
D-
Säuregoudrone, erhalten bei
Raffination
von
von
Zylin-Trans-In- Kon- Paderöl
forma-dust- den- raffi-
toren-rieöl sator-nen
ol öl
Herstel lung von
Su lfonatzusätzen
Su lfonatzusätzen
verbrauch te Schwefelsäure anfallend bei der Schwefelsäure-Alkylierunp
Dichte bei 20°C,g/cm3 l,3Or.fi 1,PG«? J,7!f>9
1.Ί77Β l,'»7()·) J,
1 ,RnO7
31ÖÖ366
1 23^5678
Viskosität bei 80°C, gemessen in einem Viskosimeter einer
Öffnung , von 5 mm 0 sek 1296 14,5 587 129 15 926 3,2
Komponentenzusammensetzung,
Massel:
- Schwefelsäure 40,5 58,3 35,9 58,1 79,1 24,6 88,6
- Wasser 6,1 3,8 3,7 2,7 7,4 3,9 5,3
- organische
Masse 57,4 37,9 60,4 39,2 13,5 71,5 6,1
Gruppenzusammen setzung der organischen Masse, Massel:
3Ί00366
harz- und ölhaltige
Stoffe 47,7 67,5 69,6 62,4 72,1 20,5 24,3
harz- und asphaltenhaltige
Stoffe 7,3 3,3 4,1 7,9 1,2 0,9 0,2
Karbonsäuren 1,5 3,1 1,5 3,5 2,2 0,8 0,9 saure
Ester 0,9 0,4 0,9 0,4 0,7 0,3 0,4
Sulfonsäuren; 24,1 25,7 23,9 9,8 23,8 44,7 2,0
| davon | 25,2 | 21,8 |
| wasserun | ||
| löslich 21,7 | ||
| unlösli | ||
| ch in einer | ||
| Erdölfrak | ||
| tion von | 0,5 | 2,1 |
| 250 bis | ||
| 35O°C 2,4 | ||
7,7 9,6 4,3 0,1
2,1 14,2 40,4 1,9
Physikalisch-chemische Kennwerte von harz- und ölhaltigen Stoffen, isoliert aus Säuregoudronen
und verbrauchter Schwefelsäure (Schwar-ösäure)
D1 D2 D3 D1 D5 D6 D7
harz-und ölhaltige Stoffe, isoliert
aus Säur eg oudronen, erhalten bei „ ο *, l«i
Kennwerte Η^ΓΓ Schwefel-Raffination
von stei- saure an-Zylin-Transf-Tndust-Konden-Parafiuns
ϊ· el deröl forma- rie- sator- finen ™" SfJofSSf
toren- öl öl Sulfo- felsaure-52_
natzu- alkylier-
sätzen ung
1 234 56 7 8
Dichte bei
200C,
g/cm3 0,9841 0,8948 0,9418 0,8992 0,8785 0,9651 0,8794
200C,
g/cm3 0,9841 0,8948 0,9418 0,8992 0,8785 0,9651 0,8794
Brechungszahl Πρ° 1,5885 1,4984 1,5576 1,4996 1,4792 1,5685 1,4958
Molekularmasse 441 306 352 321 283 387 295
Elementarzusammensetzung,
Masse%:
Masse%:
- Kohlenstoff 87,43 87,49 87,63 87,54 87,38 87,42 87,65
- Wasserstoff 10,53 11,57 11,24 11,31 11,82 10,83 11,39
- Schwefel 1,09 0,41 0,45 0,58 0,34 0,92 0,43
Gehalt an
sauerstoff
hn It ip;on
funk 15 o-
sauerstoff
hn It ip;on
funk 15 o-
nellen
Gruppen,
Gruppen,
O CM
C^ it ·. - O
O O O -
Cr\ - & O
r-1 O O
S25 53 UTN fe
o Lf^ u) c ^t
te O O ~ O
So rf O :
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■H O O O
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^ cd ca ffi w
tr! CN O cm O
cn CM CN it ή
Ί CNi .0 »ο O
^O O O ϋ
O ·
- Sauer-
stoff 0,53 0,26 0,28 0,30 0,25 0,48 0,41
- Stickstoff 0,42 0,27 0,40 0,27 0,21 0,35 0,12
H: C-Ver- MW . 1,5869 1,^387 ι//·,ο8 ι,6;<.;;.>
ι,/ι«<γ .,..^
hältnis
empirische
Formel
empirische
Formel
|
0>
O |
CM
O |
| O | O |
|
CM
t-i |
£ O |
| 11O0, | O σ O |
|
•0
cr> |
O
m. O VO |
| it W o> |
cn LP, LPv |
| OO | «ft |
| C-! . O |
^J
O |
Karbonylgruppen,
)-C=O 0,15 0,08 0,06 0,06 0,07 0,13 0,04
Estergrup- ^ ~~
pen, -COÖR 5,96 2,12 2,12 2,51 2,14 4,32 1,47
Hydroxy1-gruppen,
-OH 0,49 0,36 0,16 0,35 0,28 0,59 0,28
Karboxylgruppen,
-COOH 1,34 0,43 0,45 0,76 0,63 0,71 0,53
-COOH 1,34 0,43 0,45 0,76 0,63 0,71 0,53
Physikalisch-chemische Kennwerte von Kohlenwasserstoffgruppen, isoliert nach der Adsorptions-Lumineszenz-Methode
aus harz- und ölhaltigen Stoffen
Kohlenwasserstoffgruppen
paraffi- monozyk- bizyklische polyzyknisch- üsche aromatische lische
naphthe- aromati- aromati-
nische sehe sehe
aus harz-und ölhaltigen Stoffen von Säuregoudronen, anfallend bei der Raffination von Zylinderöl
Dichte bei 200C, g/cm3 0,8694 0,8851 0,9776 1,0658
Brechunfrszahl ΠJJ0 Ι,ΊΒΩΙ 1,Ί9Ο7 1,5^98 lfü5?4
Molekularmasse 446 428 395 373
__ aus harz- und ölhaltigen Stoffen von Säuregoudronen,
anfallend bei der Raffination von Transformatorenöl
Dichte bei 200C, g/cm3 0,8368 0,8531 0,9357 0/"1SOl
Brechungszahl Π^° 1,4580 1,4842 1,5404 1,Γ782
Molekulannasse 332 325 276 ?<">6
aus harz- und Ölhaltigen Stoffen von Säuregoudronen,
anfallend bei der Raffination von Industrieöl
Dichte bei 20°C, g/cm3 0,8462 0,8750 0,9574 0,9867
Brechungszahl H^0 1,4643 1,4970 1,5447 1,5831
Molekularmasse 373 360 325 346
aus harz- und ölhaltigen Stoffen von Säuregoudronen,
anfallend bei der Raffination von Kondensatoröl
Dichte bei 200C, g/cm3 0,8393 0,8431 0,9389 0,986?
Brechungszahl Π ρ 1,4595 1,4694 1,5706 1,6535
Molekularmasse 349 325 298 281
aus harz- und ölhaltigen Stoffen von Säuregoudronen,
anfallend bei der Raffination von Paraffinen
Dichte bei 200C, g/cm3 0,8326 0,8570 0,9283 0,9791
| 20 Brechungszahl IL ■ |
1 | ,4569 | 1 | ,4816 | 1 | ,5401 | 1,5750 |
| Molekularmasse | 312 | 294 | 264 | 280 |
aus harz- und ölhaltigen Stoffen von Säuregoudronen, anfallend bei der Herstellung von Rulfonatzusätzer
Dichte bei 200C, g/cm3 0,8437 . 0,8501 0,9425 0,9901
Brechungszahl 11J" 1,4612 1,4702 1,5794 1,6605
Molekularmasse 362 328 309 296
aus harz- und ölhaltigen Stoffen der verbrauchten Schwefelsäure, anfallend bei der
SchwefelsäureaIkylierung
Dichte bei 200C, g/cm3 0,8304 0,8421 0,9306 0,9835
Brechungszahl ΐζ° 1,4572 1,4538 1,5685 1,6502
Molekularmasse 315 297 275 264
Man erhitzt 1 Massenteil Säuregoudron, anfallend bei der Raffination von Zylinderöl, auf eine Temperatur von 900C und
führt in 43 Massenteile Koksdestillat, vorerhitzt auf 2800C, ein,
bringt anschließend die Komponenten des erhaltenen-G-emisches in
Berührung mit dem Kontakt während 150 sek. und trennt die im Laufe des Prozesses entstehende Dampf-Gas-Phase bei einer Temperatur
von 2000C ab.
Das erhaltene Kesselheizöl weist folgende Kennwerte auf: Dichte bei 20°C, g/cm3 0,9510
konventionelle Viskosität bei 50°C,°Vk 3,89
Gehalt, Masse%, an:
- Schwefel 1,24
COPY j "
31Ö0366
. - 27 -
- mechanischen Beimengungen 0,05
- wasserlöslichen Säuren, Alkalien keine
Stockpunkt, 0C -5
Flammpunkt (im geschlossenen Tiegel),0C 90
unterer Heizwert (bezogen auf trockenen Brennstoff), kcal[kg 9895
Man vermischt 1 Massenteil Säuregoudron, anfallend bei der Herstellung von SuIfonatzusätzen, bei einer Temperatur
von 680C mit 1 Massenteil Kohlenwasserstoffraktion, d.h.
680C warmem Thermogasöl. Dann wird 1 Massenteil des 680C warmen
erhaltenen Gemisches in 8 Masseriteile Thermogasöl, erhitzt auf eine Temperatur von 296 C, unter gleichzeitiger Dispergierung
eingeführt, und die Komponenten des erhaltenen Reaktionsgemisches werden bei 273°C und einem Druck von 3>9*Hr N/m
während 32 sek unter anschließender Abtrennung der Dampf- -Gas-Phase bei einer Temperatur von 1740C mit dem Kontakt in
Berührung gebracht.
Das erhaltene Kesselheizöl weist folgende Kennwerte auf: Dichte bei 200C, g/cm3 0,9856
konventionelle Viskosität bei 50°C,
X 2,1
Gehalt, Masse%, an:
-Schwefel 1,39
- mechanischen Beimengungen 0,05
- wasserlöslichen Säuren, Alkalien keine Stockpunkt, 0C . +1
Flammpunkt (im geschlossenen Tiegel) 143
unterer Heizwert (bezogen auf trockenen
Brennstoff), kcal/kg 9974
Man führt 1 Massenteil Säuregoudron, anfallend bei der Raffination
von Zylinderöl, mit einer Temperatur von 540C in 18,9
Massenteile Kohlenwasserstoffraktion des auf eine Temperatur von 2680C erhitzten Extraktes der Selektivraffination von 61
mit einem Siedebereich von 320 bis 485°C unter gleichzeitiger Dispergierüng ein und bringt das erhaltene Gemisch bei einer
Temperatur von 2460C und einem Druck von 1,4.1Cr N/m während
42 sek mit dem Kontakt in Berührung unter Abtrennung der Dampf- -Gas-Phase bei 148°C und 0,94.1Cr N/m Druck mit anschließender
Zufuhr von Stickstoff als Trägergas in einer Menge von
3 2
0,1 nr/m .sek.
0,1 nr/m .sek.
Das erhaltene Kesselheiz^l weist folgende Kennwerte auf:
Dichte bei 200C, g/cm3 0,9683
konventionelle Viskosität bei 500C,
°Vk 10,14 Gehalt, Masse%, an:
- Schwefel 1,86
- mechanischen Beimengungen 0,04
- wasserlöslichen Säuren, Alkalien keine Stockpunkt, C +3 Flammpunkt (im geschlossenen Tiegel) 136
unterer Heizwert (bezogen auf trockenen Brennstoff, kcal/kg 9931
zur Herstellung von Kesselheizöl nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren in der gleichen Reihenfolge der Arbeitsgänge wie
im Beispiel 3 sind in der Tabelle 7 angegeben.
Verfahrensbedingungen und Charakteristik von Kesselheizölen
| Kennwerte | 4 | Beispiele . | 7 | 8 | Q |
| 1 | 2 | 5 6 | 5 | 6 | 7 |
| 3 4 | |||||
Kohlenwasserstof fraktion Ag A,- B,- A,- A,- A2
Säuregoudron, verbrauchte
Schwefelsäure D-, Pp D~ D„ Dg D„
Verhältnis von Säuregoudron, verbrauchter Schwefelsäure zu Kohlenwasserstof
fraktion, in Massenteilen 1:2 1:24,7 1:12,3 1:80 1:10,6 1:26,7 Temperatur, 0C, von:
Säuregoudron, verbrauchter
Schwefelsäure 45 56 38 44 90
Kohlenwasserstof-
fraktion 125 203 420 254 267
Kontaktierung des Reaktionsgemisches 105 176 400 250 240
Abtrennung der Dampf-Gas-Phase
105 127 243 128 122 Druck bei dem die Komponenten mit dem Kontakt in
Berührung stehen N/m2.105 1,0 1,4 rJ,7 1,8 1,2 1,3
2 3 4 5
Trägergas Stick-Stick- f Koh- Was- Stick
stoff stoff- ^ i len- ser- stoff
Kohlen-£ !
Dioxyd-* S .ff
■H.d S
ο · , -P O Q)
Gemisch cn μ cj
Menge von zugeführtem
Trägergas, m-'/m .sek 0,6 1,6 1,3 0,02 1,5 1,2
Druck, bei dem die Dampf-Gas-Phase abgetrennt
wird, N/m2.105 0,1 0,93 0,94 0,91 0,94 0,92
wird, N/m2.105 0,1 0,93 0,94 0,91 0,94 0,92
Charakteristik von Kesselheizöl Dichte bei 200C, g/cm3 0,9521 0,9673 0,9698 0,9675 0,9678 0,949^
Konventionelle Viskosität bei 500C, °Vk 1,3 10,00 10,85 10,00 10,2 4,3
Gehalt, Masse%, an:
-Schwefel 1,34 1,82 1,7 1,8 1,83 1,3
-mechanischen
Beimengungen ' 0,06 0,03 0,08 0,04 0,03 0,04
-wasserlöslichen
Säuren, Alkalien ;; keine
Stockpunkt, 0C -4 +2 +3 +1,5 +2 -3
Flammpunkt (im geschlossenen Tiegel) 93 128 139 125 127 95
unterer Heizwert (bezogen
auf trockenen Brennstoff) , kcal/kg 9875 9914 9931 9902 99Ο8 9882
Man vermischt 1 Massenteil Säuregoudron, anfallend bei der
Herstellung von Sulfonatzusatz, bei einer Temperatur von 900C
mit 1,4 Massenteilen Extrakt der Selektivraffination von Öl mit einem Siedebereich von 320 bis 465°C (Ac), führt dann auf
der ersten Stufe 1 Massenteil des 900C warmen erhaltenen Gemisches
ein und dispergiert in 5,6 Massenteilen Kohlenwasserstoffraktion
A1-, erhitzt auf 157°C, und das erhaltene Reakbion.sgemisch
wird bei einer Temperatur von 1420C und einem Druck von
5 2
2,6.Kr N/m während 27 sek unter anschließender Abtrennung der Dampf-Gas-Phase bei 142 C mit dem Kontakt in Berührung gebracht. Auf der zweiten Stufe wird 1 Massenteil des auf der ersten Stufe erhaltenen Reaktion^emisches mit abgetrennter Dampf-Gas.- -Phase eingeführt und in 6,4 Masseteilen Kohlenwasserstoffraktion A5, erhitzt auf 3090C, dispergiert und bei 283°C und
2,6.Kr N/m während 27 sek unter anschließender Abtrennung der Dampf-Gas-Phase bei 142 C mit dem Kontakt in Berührung gebracht. Auf der zweiten Stufe wird 1 Massenteil des auf der ersten Stufe erhaltenen Reaktion^emisches mit abgetrennter Dampf-Gas.- -Phase eingeführt und in 6,4 Masseteilen Kohlenwasserstoffraktion A5, erhitzt auf 3090C, dispergiert und bei 283°C und
λ 2
1,7.Kr N/m Druck während 51 sek unter anschießender Abtrennung
der Dampf-Gas-Phase bei einer Temperatur von 127 C mit dem
Kontakt in Berührung gebracht.
Der erhaltene Kesselheizöl weist folgende Kennwerte auf: Dichte bei 200C, g/cm3 0,9885
konventionelle Viskosität bei 500C,
X 5,7
Gehalt, Massel, an:
- Schwefel · 1,68 ■— mechanischen Beimengungen 0,06
- wasserlöslichen Säuren, Alkalien keine Stockpunkt, 0C +3
Flammpunkt (im geschlossenen Tiegel) 156 unterer Heizwert (bezogen auf tocke-
non "D■«>,^-r<«■>e■4-/^-P·P^ Tri-« η 1 /Xrn·
or>o /■
• zur Herstellung von Kesselheizöl nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren in der gleichen Reihenfolge der Arbeitsgänge wie im Beispiel 10 sind in der Tabelle 8 angegeben.
Verfahrensbedingungen und Charakteristik von Kesselheizöl
| Kennwerte | 11 | 12 | Beispiele | 15 | 16 | 17 |
| 1 | 2 | 3 | 13 14 | 6 | 7 | 8 |
| 4 5 | ||||||
A5 A5
B^ A1
J
1
Kohlenwasserstoffraktion
Säuregoudron, verbrauchte Schwefelsäure Dn D0 DQ D
Verhältnis von Säuregoudron, verbrauchter Schwefelsäure
zu Kohleηwasser- ·
stoffraktion 1:0,83 1:0,49 1:0,85 1:0,94 1:0,96 1:0,84 1:0,96
zu Kohleηwasser- ·
stoffraktion 1:0,83 1:0,49 1:0,85 1:0,94 1:0,96 1:0,84 1:0,96
Mischtemperatur, o,
JC
erste Stufe
Verhältnis des Gemisches aus Säuregoudron , ve rbrauchte r
90
84
Schwefelsäure und Kohlenwasserstoffraktion
zu Kohlenwasserst of fraktion, Masseteile l:16ß 1:80 1:30 1:0,5 1:2 1:6 1:5
Temperatur, 0C, von:
- Kohlenwasser-
stoffraktion 260 102 260 189 142 151
- Kontaktierung der Komponenten des Reaktionsgemisches
260 102 260 127 128 149
- Abtrennung der Dampf- ·
-Gas-Phase 260 102 260 139 128 149
Druck bei dem die Komponenten mit dem Kontakt in Berührung stehen N/m2.IQ5 1,6 1,1 2,4 1,2 1,6 1,5 1,7
Kontaktierungsdauer der Komponenten
des Eeaktionsgemisches, sek 100 150 32 1 44 43 zweite Stufe
Verhältnis des Reaktionsgemisches nach der ersten Stufe zu Kohlenwasserstoff
rakt ion, Masseteile 1:0,4 1:10 1:20 1:14 1:5 1:6 1:90
Temperatur, 0C, von:
- Kohlenwasserstof-
fraktion 120 320 430 300 293 275 295
- Kontaktierung der
Komponenten des
Eeaktionsgemi-
Komponenten des
Eeaktionsgemi-
sches 120 252 430 280 253 264 276
- Abtrennung der Dampf-
-Gas-Phase 102 102 260 120 118 129 137
Druck, bei dem die Komponenten mit dem Kontakt in Berührung stehen
N/m2. 10 5 1,1 3,6 5,4 3,2 1,6 1,8 1,9
Kontaktierungsdauer
der Komponenten des
Reaktionsgemisches,
sek 700 42 2 53 57 62 80
der Komponenten des
Reaktionsgemisches,
sek 700 42 2 53 57 62 80
Charakteristik von Kesselheizöl
Dichte bei 200C, V
g/cm3 0,9681 0,9662 0,9723 0,9675 0,9694 0,9061 0gl25
konvent ione He
Viskosität bei
500C, °Vk 9,3 8,7 10,4 9,7 9,2 0,7 3,2
Gehalt, Bfasse%, an:
-Schwefel 1,69 1,78 1,53 1,65 1,69 1,12 0,24
5 6 7 8
- mechanischen * Beimengungen 0,05 0,05 0,09 0,07 0,08 0,05 0,06
- wasserlöslichen
Säuren, Alkalien keine
Säuren, Alkalien keine
Stocktemperatur,
0C +5+2 +8 +4 +6-4 +9
Flammpunkt (im geschlossenen
Tiegel) 153 141 164 150 152 163 168
Tiegel) 153 141 164 150 152 163 168
unterer Heizwert
(bezogen auf
trockenen Brennstoff) , kcal/kg 9916 9862 9954 9921 9918 9873 9971
(bezogen auf
trockenen Brennstoff) , kcal/kg 9916 9862 9954 9921 9918 9873 9971
Man erhitzt 1 Massenteil Säuregoudron, anfallend "bei der
Herstellung von SuIfonatzusätzen, auf eine Temperatur von 760C,
führt ein und dispergiert in 8,9 Massenteilen Kohlenwasserstoffraktion von auf 2560C vorerhitztem Destillationsgoudron unter
anschließender Kontaktierung der Komponenten des Eeaktionsgemisches während 150 sek, bei einer Temperatur von 2480C, Stick-
3 2
stoffzufuhr in einer Menge von 0,9 nr/m. sek unter anschließender
Abtrennung der während des Prozesses entstehenden Dampf- -Gas-Phase mit gleichzeitiger Berieselung mit Hilfe von dichten
Strahlen, deren lineare Geschwindigkeit 0,05 m sek beträgt, bei 272°C und 0,95.1O^ N/m2 Druck.
| 31 | 53 | |
| - 36 - | 17 | |
| Das erhaltene Bitumen weist folgende Kennwerte auf: | 254 | |
| Erweichungspunkt nach der Ring- und | 70 | |
| Kugelmethode, 0C | 81 | |
| Brechpunkt nach Fraass, 0C | ||
| Flammpunkt, 0C im Rankine-Apparat | 56 | |
| Plastizitätsbereich, 0C | 21 | |
| Streckbarkeit bei 250C1 cm | ||
| Nadeleindringtiefe, 0,1 mm | 93 | |
| bei 250C (100 g, 5 sek) | hält aus | |
| bei O0C (200 g, 60 sek) | ||
| in den Rückstand nach 5 h, 1600C, % | ||
| der anfänglichen Eindringtiefe | ||
| Haften an Marmor | ||
Gehalt an wasserlöslichen Verbindungen,
Masse% 0,08 Gruppenzusammensetzung, Massel:
- paraffinisch-naphthenische 21,8
- zyklische aromatische
- monozyklische 9,9
- bizyklische 9,2
- polyzyklische 12,4
- Harze 22,0
- Asphaltene 24,7 Gehalt an sauerstoffhaItigen funk-
tionellen Gruppen, mg KOH/gs
- !Carboxylgruppen - COOH 1,3
- Estergruppen - OOOR 24,7
- Hydroxylgruppen - OH 9,3
- Karbony!gruppen - = CO 2,4
zur Herstellung von Bitumen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren in der gleichen Reihenfolge der Arbeitsgänge wie im
Beispiel 18 sind in den Tabellen 9» IO angegeben.
Verfahrensbedingungen und Charakteristik von Bitumen
| Kennwerte | 19 | 20 | Beispiele | 23 | 24 |
| 2 | 3 | 21 22 | ' 6 | 7 | |
| 1 | 4 3 | ||||
| Ve rfahren sbedingung en | Cl | Cl | Cl | |
| Kohlenwasserstof- | ||||
| fraktion | C1 C1 C1 | |||
| Säuregoudron, ver | D5 | D6 | D7 | |
| brauchte Schwe- | ||||
| felsäure | D1 D2 D, | |||
| Verha.ltnis von | ||||
| Säuregoudron, | ||||
| verbrauchter | ||||
| Schwefelsäure | ||||
zu Kohlenwasserst off ra.k-
■ tion 1:9,5 1:16,3 1:12,6 1:80 1:4,5 1:8,4
Temperatur, 0C, von:
- Säuregoudron, verbrauchter Schwefelsäure 48 72 34 52 QO 30
3Ϊ00366
- Kohlenwasserst of fraktion 142
- Kontaktierung der Komponenten des Reaktionsgemi sches 135
- Abtrennung der Dampf-Gas-Phase
Trägergas
256 238
271
Menge von zugeführtem Inertga3, nr/m .
. sek
keit von
dichten
Strahlen
Strahlen
293
224
258
200 263 Kohlen- Stick- Wasserdioxyd stoff dampf 252 Stick- Stick- Stickstoff-
stoff stoff Kohlen- Kohdioxyd- len-Gemisch
dio-
xyd-
Ge-
misch
0,06
0,02 0,6 1,6
0,8
0,9
"bei Berieselung,
m/sek 0,01 0,08 0,08 0,03 0,05 0,08
Druck, bei dem die Dampf-Gas-Phase
abgetrennt wird, N/m2.10 5 0,1 0,5 0,55 1 0,35 0»64
Qualität von Bitumen
Erwe i chungspunkt nach der Ring- und Kugelmethode,
0C 59 47 50 38 109
Brechpunkt nach
-18 -25 +3 -6
| Praass, C | rl6 | -2 |
| Flammpunkt,0C | ||
| im Rankine- | ||
| -Apparat | 241 | 23 |
| Plastizitätsbe | ||
| reich, 0C | 74 | 67 |
| Streckbarkeit | ||
| bei 250C, cm | 48 | 89 |
233 227 68 63
62 Nadeleindringtiefe bei 250C (100 g,
| 273 | 259 |
| 107 | 89 |
| 2,5 | 4,5 |
5 sek) 57 124 83 284 18
bei O0C (200 g,
sek) 19 41 28
3Ϊ00366
| 1 | 2 | 05 | 3 | • | 78 | - | 22,3 | 4 | - - | 89 | • | 21 | - | 5 | 15 | 6 | 0 | 98 | ,0 | 7 | 8 |
| in Rückstand | ,2 | ||||||||||||||||||||
| nach 5 h | hält | SUS | .6 | ||||||||||||||||||
| Durcher | S | ,6 | |||||||||||||||||||
| hitzen, 160°C, | 10,7 | 10 | ,2 | ,4 | |||||||||||||||||
| % der anfän | 9,8 | 9 | ,3 | ||||||||||||||||||
| glichen Ein | f.7 | 0,1 | 13,4 | Or | 12 | ,7 | ,01 | ,1 | |||||||||||||
| dringtiefe | 95 | 20,2 | 22 | 74 | .( | 97 | ,8 | ||||||||||||||
| Haften an | 23,6 | 24 | ,6 | ||||||||||||||||||
| Marmor | ,7 | ||||||||||||||||||||
| Gehalt an was | ,9 | ,9 | |||||||||||||||||||
| serlöslichen | ,4 | ,1 | |||||||||||||||||||
| Verbindungen, | ,9 | ,0 | 19,4 | ||||||||||||||||||
| Masse% | 0, | ,0 | ,4. | 0, | ,7 | ||||||||||||||||
| Gruppenzusam | ,1 | ,0 | ,6 | ||||||||||||||||||
| mensetzung, . | »3 | ||||||||||||||||||||
| Massel: | »0 | 8, | |||||||||||||||||||
| - paraffinisch- | ,6 | 8, | |||||||||||||||||||
| naphtheni- | a, | ||||||||||||||||||||
| sche | 20 | 23 | 16, | ||||||||||||||||||
| - zyklische | 38 | ||||||||||||||||||||
| aromatische | |||||||||||||||||||||
| - monozykli | |||||||||||||||||||||
| sche | 0 | 10 | |||||||||||||||||||
| - bizyklische | 8 | 10 | |||||||||||||||||||
| - polyzyklische | 12 | 14 | |||||||||||||||||||
| - Harze | 23 | 21 | 0,01 | ||||||||||||||||||
| - Asphaltene | 25 | 19 | |||||||||||||||||||
| 20, | |||||||||||||||||||||
| 8 | |||||||||||||||||||||
| 8 | |||||||||||||||||||||
| 9 | |||||||||||||||||||||
| 20 | |||||||||||||||||||||
| 32 | |||||||||||||||||||||
Gehalt an sauerstoffhaltigen funktioneIlen Gruppen
, mg KOH/g:
- Karboxylgruppen - COOH 0,96 0,98 0,87 0,23 0,37 0,35
- Estergruppen - COOR 22,91 22,96 21,75 14,85 19£1 W9
- Hydroxylgruppen - OH 8,76 8,84 7,98 1,26 3,43 7,12
- Karbony !gruppen - CO 3,49 3,51 3,40 4,02 3,42 2,09
Verfahrensbedingungen und Charakteristik von
Bitumen
Bitumen
| Kennwerte | 25 | Beispiele | 28 | 29 | 30 |
| 2 | 26 27 | 5 | 6 | 7 | |
| 1 | 3 4 | ||||
Verfahrensbedingungen
Kohlenwasserst of frakt ion Ag Ag Ag Ag Ag Ag
Säuregoudron oder verbrauchte Schwefelsäure -D1 IX, D-, Dr Dr D,7
1 2 3 r->
6 J
Verhältnis von Säuregoudron,
verbrauchter Schwefelsäure zu Kohlenwasserstoffraktion 1:0,4 1:14,9 1:6,5 1:19,2 1:4,7 1:16,3
verbrauchter Schwefelsäure zu Kohlenwasserstoffraktion 1:0,4 1:14,9 1:6,5 1:19,2 1:4,7 1:16,3
Temperatur, 0C, von: - Säuregoudron oder
52 78
45 64
89 36
3iÖ0366
Schwefelsäure
- Kohlenwasserstoffraktion
- Kontaktierung der Komponenten des Eeakt ionsgemisches
- Atitrennung der Dampf -Gas-Phase
Trägergas
Menge von zügeführtem
3 2
Trägergas, m /m .sek
Geschwindigkeit von dichten Strahlen bei Berieselung, m/sek
Druck, bei dem die Dampf-Gas-Phase abgetrennt
wird, N/m2.105
180 257 260 298 241 269
120 212 248 280 224 251
125 267 301 360 263 284 Koh- Stick- Was- Stick-Stick-Sticklenstoff
ser- stoff-stoff stoffdiodampf Koh- Koh- Kohxyd
len len- len-
dio- dio- dioxyd xyd xyd-
Ge- Ge- Gemisch misch misch
0,3 0,02 0,6 1,6 0,7 0,2
0,02 0,1 0,08 0,02 0,05 0,1
0,1 0,71 0,72 1,0 0,51 0,8
| 68 | 43 | 47 | 45 | 49 | 47 |
| -10 | -27 | -26 | -27 | -25 | -27 |
| 229 | 242 | 247 | 252 | 249 | 250 |
| 94 | 70 | 73 | 72 | 74 | 73 |
| 48 | 69 | 72 | 70 | 53 | 72 |
| 54 | 183 | 126 | 130 | 82 | 126 |
| 18 | 49 | 35 | 37 | 29 | 34 |
Charakteristik von Bitumen
Erweichungspunkt nach der Ring- und Kugel-Methode, 0C
Brechpunkt nach Fraass, 0C Flammpunkt, 0C
Plastizitätsbereich, 0C Streckbarkeit bei 25°C, cm
Nadeleindringtiefe
bei 25°C (100 g, 5 sek) bei O0C (200 g, 60 sek)
in Rückstand nach 5 h Durcherhitzen,
160°C, % der anfänglichen Eindringtiefe 82 67 72 71 86 75
Haften an Marmor . hält aus
Gehalt an wasserlöslichen
Verbindungen, Masse% 0,15 0,1 0,02 0,05 0,03 0,08
Gruppenzusammensetzung, Masse%:
- paraffinisch-naphtheni-
sche 16,4 30,1 27,4 27,2 26,9 27,0
- zyklische aromatische
- monozyklische 9,8 10,2 9,4 9,7 9,6 9,4
- bizyklische 15,7 17,3 16,8 16,3 16,1 16,3
- polyzyklische 9,6 15,1 14,9 15,2 12,4 14,5
-Harze 24,3 10,4 13,4 12,9 12,2 13,7
- Asphaltene 2*,2 16,9 18,1 17,7 12,8 19,1
-f 44 -
Gehalt an saueratoffhaltigen
funktioneilen Gruppen» mg KOH/gi
- Xarbosqrlgruppen - COOH 1,12 0,87 0,72 0,51 0,96 0,73
- Estergruppen - COO 23,15 22,92 20,45 14^5 22,05 19,72
- Hydroxylgruppen - OH 9,14 8,15 8,914,13 8,33 6fi14
- Karbonylgruppen =C=0 3,59 3106 2,34 2,02 3,02 2,98
Man vermischt 1 Massenteil Säuregoudron, anfallend bei
der Herstellung von SuIfonatzusätzen, bei einer Temperatur von
750C mit 1 Massenteil Destillationsgoudron, führt dann auf der
ersten Stufe 1 Massenteil des 75°C warmen erhaltenen Gemisches in 1,4 Massenteile des auf 197°C erwärmten Destillationsgoudrons
ein und bringt das Reaktionsgemisch bei dieser Temperatur unter anschließender Abtrennung der Dampf-Gas-Phase bei 1970C
und bei Berieselung mit Hilfe von dichten Strahlen, deren lineare Geschwindigkeit 0,02 m/sek beträgt, mit dem Kontakt in
Berührung. Auf der zweiten Stufe wird dann 1 Massenteil des erhaltenen Reaktionsgemisches in 2 Massenteilen Destillationsgoudron
9 erhitzt auf 3060C, dispergiert und bei dieser Temperatur
unter anschließender Abtrennung der Dampf-Gas-Phase bei 259°C
bei Berieselung mit dichten Strahlen, deren lineare Geschwindigkeit 0,06 m/sek beträgt, und Spülen mit Luft in einer Menge
3 2
von 0,2 nr/m-.sek niit dem Kontakt in Berührung gebracht.
von 0,2 nr/m-.sek niit dem Kontakt in Berührung gebracht.
y ■
- 45 -
Das erhaltene Bitumen weist folgende Kennwerte auf:
Erweichungspunkt nach der Ring- und
Eugel-Methode, 0C 96
Brechpunkt nach Fraass, 0C -3
Flammpunkt, 0C im Hankine-Apparat 264
Plastizitätsbereich, 0C 99
Streckbarkeit "bei 25°C, cm 4,2
Nadeleindringtiefβ
bei 25°C (100 g, 5 sek) 26 in Rückstand nach 5 h Erhitzen, 1600C,
% der anfänglichen Eindringtiefe 95
Gehalt an wasserlöslichen Verbindungen, Masse% 0,02 --
Gruppenzusaounenset zung, Masse%:
- paraffinisch-naphthenische 19,4
- zyklische aromatische
- monozyklische 8,6
- bizyklische 8,4
- polyzyklische 9,0
- Harze 21,4
- Asphaltene 33,2
, Beispiele 32 bis 37 zur Herstellung von Bitumen nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren in der gleichen Reihenfolr« der arbeitsgänge wie im Beispiel 31 sind in der Tabelle 11 angegeben.
'"' '"310036.
Verfahrensbedingungen und Charakteristik von
erhaltenen Bitumen
erhaltenen Bitumen
| Kennwerte | 32 | 33 | Beispiele | 35 | 36 | 37 |
| 2 | 3 | 34 | 5 | 6 | 7 | |
| 1 | 4 | |||||
Verfahrenbedingungen
Kohlenwasserstoffraktion fraktion
Säuregoudron, verbrauchte Schwefelsäure
Verhältnis von Säuregoudron, verbrauchter Schwefelsäure zu Kohlen
wasserstoff raktion beim Vermischen, Massenteile
Mischtemperatur, 0C erste Stufe
Verhältnis des Gemisches aus Säuregoudron, verbrauchter Schwefelsäure
mit Kohlenwasserstoff rakt ion zu Kohlen wasserstof fraktion
β Massenteile
D1-
A,
1:0,1 1:2 1:0,7 1*0,75 1:0,7 1:0,75
75 90 85 82 83 8?
1:49 1:0,7 1:4 1:2 1:1,4 1:1,4
Temperatur, 0C, voni
- Kohlenwasserstof-
fraktion 105 215 210 176 194 192
- Kontaktierung des
Reaktionsgemisches 102 215 208 168 176 172
- Abtrennung der Dampf-
Gas-Phase 105 215 208 159 173 171
Geschwindigkeit von dichten Strahlen bei Berieselung, m/sek 0,01 10,5 0,08 0,06 0,07 0,04
zweite Stufe
Reaktionsgemisch-Kohlenwasserstoffrakt
ion-Verhältnis,
Massenteile 1:0,5 1:45 1:0,9 1:0,9 1:1 1:1
Temperatur, 0C, von:
- Kohlenwasserstof-
fraktion 250 380 294 271 254 265
- Kontaktierung des
Reaktionsgemisches 240 370 305 270 252 255
- Abtrennung der Dampf-Gas-Phase 230 350 340 258 240 254
Geschwindigkeit von dichten
Strahlen bei Berieselung,
m/sek 0,01 10,5 0,3 0,04 0,03 0,05
Strahlen bei Berieselung,
m/sek 0,01 10,5 0,3 0,04 0,03 0,05
* 3ί0036
Trägergas Luft Wasser-Luft Stick-Kohlen-Stic
dampf stoff dioxyd stcd
Kob] dioa
: Gemi
Menge von zugeftihrtem Trä-
gergas, nr/m .sek 0,02 1,6 0,7 0,03 0,05 0,04
Charakteristik von Bitumen
Erweichungspunkt nach der
Eing- und Kugel-Methode,
Eing- und Kugel-Methode,
| ~c * | 52 | 58 | 85 | aus | 82 | 79 | 84 |
| Brechpunkt nach Fraass, 0C | -18 | -16 | -4 | -8 | -10 | -6 | |
| Flammpunkt, 0C im Bankine | 0,02 | ||||||
| -apparat | 232 | 250 | 271 | 269 | 265 | 268 | |
| Plastizitätsbereich, 0C | 70 | 74 | 89 | 90 | 89 | 89 | |
| Streckbarkeit bei 25°C, cm | 57 | 52 | 4,7 | 5 | 8 | 4 | |
| Nadeleindringtiefe | |||||||
| bei 250C (100 g, 5 sek) | 72 | 59 | 25 | 34 | 37 | 26 | |
| bei 0°C (200 g, 60 sek) | 24 | 18 | - | - | — | - | |
| Haften an Marmor | hält | ||||||
| Gehalt an wasserlöslichen | |||||||
| Verbindungen, Masse% | 0,09 | 0,07 | 0,01 | 0,02 | 0,0 | ||
| Gruppenzusammensetzung, | |||||||
| Masse%s | - |
- paraffinisch-naphtheni-
sche , 21,2 20,9 20,1 20,5 20,9 20,2
COPY
- zyklische aromatische:
monozyklische 10,1 9,8 8,2 9,0 9,6 8,3
bizyklische 9,3 8,7 8,0 8,4 8?7 8,4
polyzyklische 12,4 13,1 8,9 10,9 1115 9,3
- Harze 22,2 22,5 21,5 19,1 17,9 20,6
- Asphaltene 24,8 25,0 33,3 32,1 31,4 33,2
Man dispergiert 1 Massenteil verbrauchter Schwefelsäure,
anfallend bei der Schwefelsäurealkylierung, deren Temperatur 30°C .beträgt, in 7 Massenteilen Kohlenwasserstoffraktion, d.h.
Destillationsgoudron, vorerhitzt auf eine Temperatur von 260 C, unter anschließender Kontaktierung des Reaktionsgemisches während
25 sek bei 20.Kr N/m Druck und späterer Abtrennung der im Laufe
des Prozesses entstandenen Dampf-Gas-Phase bei 2460C.
Das erhaltene Bitumen weist folgende Kennwerte auf: Erweichungspunkt nach der Ring- und
Kugel-Methode, 0C 96
Brechpunkt nach Fraass, C +2
Flammpunkt, 0C im Rankine-Apparat 254 Plastizitätsbereich, 0C 94
Streckbarkeit bei 25°C, cm 2
Nadeleindringtiefe, 0,1 mm
bei 250C (100 g, 5 sek) 21
bei O0C (200 g, 60 sek) 5
3*?0σ366
- 5ο -
Haften an Marmor hält aus
Gehalt an wasserlöslichen Verbindungen, Masse% 0,1
Gruppenzusammensetzung,
Masse%:
Masse%:
- paraffinisch-naphthenische 19,6
- zyklische aromatische
monozyklische 8,2 bizyklische 8,9 polyzyklische 9,7
monozyklische 8,2 bizyklische 8,9 polyzyklische 9,7
- Harze 19,1
- Asphaltene 34,5
Man führt 1 Massenteil Säuregoudron, dessen Temperatur
3O0C beträgt, unter gleichzeitiger Dispergierung in 6 Massenteile
Kohlenwasserstoffraktion B-,, erhitzt auf 2460C, ein und
bringt die Komponenten des erhaltenen Reaktiongemisches bei 2400C und 1,2.10 ^ N/m2 während 32 sek. mit dem Kontakt in Berührung.
Dann werden dem Reaktionsgemisch 32 Massenteile Kohlenwasserstoffraktion B^, deren Temperatur 45°C beträgt, unter
anschließender Abtrennung der Dampf-Gas-Phase bei 1020C zugesetzt.
Das erhaltene Asphaltit trennt man bei 500C ab und leitet
die Kohlenwasserstoffraktion zur wiederholten Verwendung zurück.
Das erhaltene Asphaltit weist folgende Kennwerte auf: Erweichungspunkt nach der Ring-
und Kugel-Methode, 0C 154
Löslichkeit, Masse%, in:
- Schwefelkohlenstoff 99,9
| - Chloroform | 99,9 | "··" ·:· 3'fbö | |
| Trichloräthen | 99,7 | ||
| - 51 - | Gehalt, Massel, an: | ||
| - Wasser | kein | ||
| - Wasserlöslichen Säuren, Alkalien | keine | ||
| Molekularmasse | 1594 | ||
| Gruppenzusammensetzung, Masse%: | |||
| - paraffinisch-naphthenische | 5,6 | ||
| - zyklische aromatische | |||
| monozyklische | 0,7 | ||
| bizyklische | 2,6 | ||
| polyzyklische | 12,1 | ||
| - Harze | 19,8 | ||
| - Asphaltene | 60,1 | ||
Dichte bei 20°C, g/cm3 1,0976
Elementarzusammensetzung, Massel:
- Kohlenstoff 84,53
- Wasserstoff 9,93
- Stickstoff 0,91
- Sauerstoff 0,78
- Schwefel 3,85
zur Herstellung von Asphaltit nach dem erfindungsgemäßen Verfahren in der gleichen Reihenfolge der Arbeitsgänge wie im
Beispiel 39 sind in den Tabellen 12, 13, 14 angegeben.
Kennwerte
40
41 42
44
serstoffraktion
ο.
ο.
1:12 1:80 D6
1:10
450 252 90
249
249
430 250
248
102
D7
1:13
Verfahrenbedingungen
Kohlenwasserstoffraktion B, B, B,
Säuregoudron oder verbrauchte Schwefelsäure D3 D2 · D5
Verhältnis von Säuregoudron, verbrauchter Schwefelsäure zu Kohlenwas-
1:1
Temperatur, VC, von:
- Säuregoudron, verbrauchter Schwefelsäure 76 82 38
- Kohlenwasserstoffraktion
150
- Kontaktierung der
Komponenten des
Reaktionsgemisches I50
Komponenten des
Reaktionsgemisches I50
- Abtrennung der Dampf-
-Gas-Phase 120 140 120
- Kohlenwasserstoffraktion,
eingeführt
261
255
107
in das Reaktionsgemisch 10 120 36 42 34
- Abtrennung von
Asphaltit IO 120 36 42 34
Kontaktierungsdruck,
N/m2.10 5 1,0 4,7 2,3 2,2 3,0
Kontaktierungsdauer
des Reaktionsgemisches, sek 240 2 29 36 41
des Reaktionsgemisches, sek 240 2 29 36 41
Menge der ins Reaktionegemisch eingeführten
Kohlenwasserstoffraktion in Massenteilen,
bezogen auf 1 Massenteil
Säuregoudron 1 5 60 7 6
Kohlenwasserstoffraktion in Massenteilen,
bezogen auf 1 Massenteil
Säuregoudron 1 5 60 7 6
Charakteristik von Asphaltit
Erweichungspunkt nach der Ring- und Kugel-
-Methode, 0C 141 194 168 179 182
Löslichkeit, Masse%, in:
- Schwefelkohlenstoff 99,9
- Chloroform 99,9
- Trichlorethylen 99,9 Gehalt, Masse%, an:
- Wasser kein
| 99,8 | 99,9 | 99,9 | 99,8 |
| 99,7 | 99,9 | 99,8 | 99,8 |
| 99,4 | 99,7 | 99,6 | 99,7 |
- wasserlöslichen Säuren, Alkalien
Molekularmasse 1207 Gruppenzusammenset zung,
Massel:
Massel:
- paraffinisch-naphthenische 8,1
- zyklische aromatische
monozyklische 1,8 bizyklische 3,5 polyzyklische 7|8
monozyklische 1,8 bizyklische 3,5 polyzyklische 7|8
- Harze 20,3
- Asphaltene 58,5 Dichte bei 200C, O0C,
g/cm-"
Elementarzusammensetzung,
Masse%:
- Kohlenstoff 84,79
- Wasserstoff 10,29
- Schwefel 2,78
- Stickstoff 0,96
- Sauerstoff 1,18
keine
1885 1652 1723
1885 1652 1723
2,0 4,3 3,7
0,2 0,5 0,4
1,4 2,2 2,0
5,9 6,8 6,3
18,6 19,4 19,0
71,9 66,8 68,6
1761
18,9
69,5
1,0918 1,1425 1,1139 1,1254 1,1315
97,46 86,15 86,30 86,92
8,35' 9,51 9,48 9,01
2,62 2,73 2,65 2,64
0,85 0,87 0,88 0,86
0,52 0,74 0,69 0,57
β * O *
31G0366
- 55 -
Verfahrensbedingungen und Charakteristik von Asphalt it
Beispiele Kennwerte
45 46 47 48
Verfahrensbedingungen
Kohlenwasserstoffraktion B2 B2 B2 B2
Säuregoudron, verbrauchte
Schwefelsäure D3 % D6 D7
Verhältnis von Säuregoudron,
verbrauchter Schwefelsäure zu Kohlenwasserstoffraktion, Massenteile 1:1 1:12 1:6 1:8
verbrauchter Schwefelsäure zu Kohlenwasserstoffraktion, Massenteile 1:1 1:12 1:6 1:8
Temperatur, 0C, von:
- Säuregoudron, verbrauchter Schwefelsäure 52 34 86 32
- Kohlenwasserstoffraktion 206 242 246 251
- Kontaktierung der Komponenten des Reaktionsgemisches 200 226 240 246
- Abtrennung der Dampf-
Gas-Phase 128 121 102 174
- Kohlenwasserstoffraktion,
eingeführt ins Reaktionsgemisch 10 34 40 120
eingeführt ins Reaktionsgemisch 10 34 40 120
- Abtrennung von Asphaltit 10 34 40 120
K ont akt ie rungsdruck,
N/m2.10 5 1,1 1,2 1,3 1,3
Kontaktierungsdauer des
Reaktionsgemisches, sek. 240 42 38 26
Menge der ins Reaktionsgemisch eingeführten Kohlenwasserstoffraktion
in Massenteilen, bezogen auf 1 Massenteil Säuregoudron 1 8 60 6
Charakteristik von Asphaltit
Erweichungspunkt nach der Ring- und Kugel-Methode,
0C 139 172 179 188
Löslichkeit, Massel, in:
- Schwefelkohlenstoff
- Chloroform
- Trichloräthylen Gehalt Masse%, an:
- Wasser kein
- Wasserlöslichen Säuren, Alkalien keine
Molekularmasse 1218 1674 1743 1796
Gruppenzusammensetzung, Massel:
- paraffinisch-naphtheni-
sche 6,4 5,8 5,3 5,0
| 99 | ,9 | 99 | ,9 | 99 | ,8 | 99 | ,8 |
| 99 | ,9 | 99 | .8 | 99 | ,7 | 99 | ,7 |
| 99 | ,8 | 99 | ,7 | 99 | ,6 | 99 | ,6 |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 |
| - zyklische aromatische | ||||
| monozyklische | 1,4 | 0,8 | 0,8 | 0,6 |
| "bi zyklische | 5,2 | 4,5 | 4,3 | 4,2 |
| poly zyklische | 7,6 | 6,4 | 6,0 | 9,9 |
| - Harze | 22,8 | 16,4 | 15,2 | 14,5 |
| - Asphaltene | 56,6 | 66,1 | 68,4 | 69,8 |
| Dichte bei 2O0C, g/cm3 | 1,1123 | 1,1225 | 1,1278 | 1,1296 |
Elementarzusammensetzung, Masse%:
- Kohlenstoff 85,02 86,10 86,33 86,52
- Wasserstoff 10,41 9,84 9,73 9,65
- Schwefel 2,65 2,41 2,36 2,31
- Stickstoff 0,95 0,86 0,84 0,85
- Sauerstoff 0,97 0,79 0,74 0,67
Verfahrensbedingungen und Charakteristik
von Asphalt it
von Asphalt it
| 49 | Beispiele | 51 | 52 | 53 | |
| 2 | 50 | 4 | VJl | 6 | |
| 1 | 3 | B3 | B3 | h | |
| Verfahrensbedingungen Kohlenwasserstoffrak tion Β-, Bo |
|||||
| 1 | 2 | Säuregoudron, verbrauch | D3 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| te Schwefelsäure | |||||||
| Verhältnis von Säure | D2 | D5 | D6 | D7 | |||
| goudron, verbrauch | |||||||
| ter Schwefelsäure | |||||||
| zu Kohlenwasser- | |||||||
| stoffraktion, Mas | 1:5 | ||||||
| senteile | |||||||
| Temperatur, 0C, von: | 1:8 | 1:12 | 1:14 | 1:18 | |||
| - Säuregoudron, | |||||||
| verbrauchter | 58 | ||||||
| Schwefelsäure | |||||||
| - Kohlenwasser | 150 | 89 | 48 | 67 | 30 | ||
| st of fraktion | |||||||
| - Kontaktierung | 220 | 232 | 241 | 291 | |||
| der Komponenten | |||||||
| des Reaktions | 150 | ||||||
| gemisches | |||||||
| - Abtrennung der | 210 | 224 | 237 | 286 | |||
| Dampf-Gas- | 102 | ||||||
| Phase | |||||||
| - Kohlenwasserstof- | 167 | 201 | 210 | 243 | |||
| fraktion, einge | |||||||
| führt ins Eeak- | 10 | ||||||
| tionsgemisch | |||||||
| - Abtrennung von | 10 . | 38 | 50 | 25 | 120 | ||
| Asphaltit | |||||||
| 38 | 50 | 25 | 120 |
O ·
• * β *·
K ont akt ie rung sdruck,
N/m2.105
Kontaktierungsdauer
des Reaktionsgemische s, sek
Menge der ins Reaktionsgemisch eingeführten Kohlenwasserstoffraktion,
in Massenteilen, bezogen auf 1 Fnssenteil Säuregoudron
1,0 1,1
240
63 1,2
1,2
32
161
Charakteristik von Asphaltit
Erweichungspunkt nach der Ring- und Kugel-Methode, 0C
Löslichkeit, Masse%, in:
- Schwefelkohlenstoff
- Chloroform
- Trichlorethylen Gehalt, Masse%, an:
- Wasser kein
- wasserlöslichen Säuren, Alkalien keine
169 178
| 99,9 | 99 | ,9 | 99 | ,9 | 99 | ,8 | 99,9 |
| 99,8 | 99 | ,9 | 99 | ,8 | 99 | ,8 | 99,8 |
| 99,9 | 99 | ,7 | 99 | ,8 | 99 | ,7 | 99,6 |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 |
| Gruppenzusammensetzung | |||||
| Massel: | |||||
| - paraffinisch- | |||||
| -naphthenische | 3,9 | 3,2 | 3,0 | 2,7 | 2,6 |
| - zyklische aromati | |||||
| sche | |||||
| monozyklische | 2,3 | 2,1 | 1,9 | 1,8 | 1,5 |
| bizyklische | 4,8 | 4,6 | 4,2 | 4,0 | 3,9 |
| ροIyzyklische | 8,5 | 7,9 | 7,5 | 7,3 | 7,2 |
| - Harze | 23,2 ' | 16,4 | 16,0 | 14,9 | 14,7 |
| - Asphaltene | 57,3 | 65,8 | 67,4 | 69,3 | 70,1 |
| Dichte bei 200C, | |||||
| g/cnr | 1,1167 | 1,1254 | 1,1305 | 1,1349 | 1,1376 |
| Elementarzusammen | |||||
| setzung, Masse%: | |||||
| - Kohlenstoff | 84,74 | 85,99 | 86,20 | 86,32 | 16,47 |
| - Wasserstoff | 9,94 | 9,06 | 8,95 | 8,94 | 8,90 |
| - Schwefel | 3,09 | 2,95 | 2,91 | 2,92 | 2,84 |
| - Stickstoff | 1,17 | 1,06 | 1,01 | 0,97 | 0,95 |
| - Sauerstoff | 1,06 | 0,94 | 0,93 | 0,85 | 0,84 |
| Beispiel 54 |
Man vermischt 1 Massenteil Säuregoudron, anfallend bei
der Raffination von Kondensator?) 1, mit 1 Massenteil verbrauchter Schwefelsäure und führt 1 Massenteil des 55°C warmen erhaltenen
Gemisches unter gleichzeitiger Dispergierung in 10
310036G
Massenteile Kohlenwasserstoffraktion, d.h. leichtes katalytisches
Gasöl,erhitzt auf 235°C ein und bringt die Komponenten
des gewonnenen Reaktionsgemisches "bei 2310C und 1,2.10 N/m
Druck während 85 sek.mit dem Kontakt in Berührung;. Dann werden
dem Geaktionsgemisch 14 Massenteile Kohlenwasserstoffraktion,
d.h. leichtes katalytisches Gasöl mit 310C unter anschließender
Abtrennung der Dampf-Gas-Phase bei einer Temperatur von
HO0C zugesetzt. Das erhaltene Asphalt it trennt man bei 320C.
Die Kohlenwasserstoffraktion wird in den Prozeß zur wiederholten Verwendung zurückgeführt.
Das erhaltene Asphaltit weist folgende Kennwerte auf: Erweichungspunkt nach der Ring- und
Kuge 1-Methode, 0C 162
| Löslichkeit, Massel in: | 99,9 |
| - Schwefelkohlenstoff | 99,9 |
| - Chloroform | 99,7 |
| - Trichloräthylen | |
| Gehalt, Massel, an: | kein |
| - Wasser | keine |
| - wasserlöslichen Säuren, Alkalien | 1625 |
| Molekularmasse | |
| Gruppenzusammensetzung, Massel: | 6,1 |
| - paraffinisch-naphthenische | |
| - zyklische aromatische | 1,1 |
| monozyklische | 4,8 |
| bizyklische | 7,0 |
| ροIyzyklische | 17,3 |
| - Harze | |
| - Asphaltene | . 3100366 | |
| - 62 - | Dichte bei 200C, g/cm3 | |
| Elementarzusammensetzung, Masse%: | 63,7 | |
| - Kohlenstoff | 1,1195 | |
| - Wasserstoff | ||
| - Schwefel | 85,74 | |
| - Stickstoff | 9,96 | |
| - Sauerstoff | 2,58 | |
| 0,89 | ||
| 0,83 |
Claims (8)
- COOO MÜNCHEN 2 P 79 597PATENTANSPRÜCHEfly Verfahren zur Herstellung von Kesselheizöl, Bitumen
und Asphaltit durch Vermischen von Produkten, genommen aus einer Gruppe, bestehend aus Säuregoudronen und Schwefelsäure, mit einer Kohlenwasserstoffraktion, dadurch gekenn-<demzeichnet , daß man vorWermischen dieKohlenwasserstoffraktion auf eine Temperatur von 10 bis 45O0C bringt und darin die 30 bis 900C warmen genannten Produkte einführt, anschließend die Komponenten des erhaltenen Reaktionsgemisches mit dem Kontakt in Berührung bringt
und die im Laufe des Prozesses entstehende Dampf-Gas-Phase bei einer zwischen 102 und 36O0C liegenden Temperatur abtrennt. - 2. Verfahren zur Herstellung von Kesselheizöl, Bitumen undAsphaltit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-S net, daß der Prozeß unter einem Druck von 0,1 bis 20.Kr N/m stufenweise durchgeführt wird, wobei man auf der ersten Stufe
1 Massenteil Produkte aus einer Gruppe, bestehend aus Säuregoudronen und Schwefelsäure, in 0,5 bis 80 Massenteile Kohlenwasserstof fraktion einerTemperatur von 10 bis 2600C einführt und gleichzeitig dispergiert, anschließend die Komponenten des erhaltenen Reaktionsgemisches der ersten Stufe mit
dem Kontakt in Berührung bringt, während man auf der zweiten
Stufe 1 Massenteil des Reaktionsgemisches der ersten Stufe mit der abgetrennten Dampf-Gas-Phase in 0,4 bis 90 Massenteile Kohlenwasserstoffraktion einer Temperatur zwischen 120 und 450 Ceinführt und gleichzeitig dispergiert, dann die Produkte mit dem Kontakt in Berührung bringt und die Bainpf-Gas-Phase
abtrennt..1 or J or P - 3. Verfahren nach Anspruch / , dadurch gekennzeichnet , daß die Kontaktierung von Produkten des Gemisches auf der ersten Stufe während 1 "bis 150 sek und auf der zweiten Stufe während 2 bis 700 sek dauerte
- 4«, Verfahren nach Anspruch ls dadurch gekennzeichnet 9 daß man bei der Abtrennung der Dampf-Gas- -Pfaase eine Berieselung mit dichten Strahlen? deren lineare Geschwindigkeit O8Ol bis 10,5 m/sek beträgt, durchführte
- 5« Verfahren naeh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß im Laufe des Prozesses und nach der Abtrennung der Dampf-Gas-Phase ein Trägergae in einer Menge von 0,02 bis 1,6 r/m .sek zugeführt wird.
- 6 ο Verfahren nach Anspruch 5j dadurch gekennzeichnet s daß Stickstoff- Kohlendioxid, Wasserdampf, Luft oder Gemische derselben als Trägergas dienen.einem der
- 7« Verfahren naeh/Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet $ daß zur Herstellung von Bitumen hochmolekular© organische Verbindungen oder deren Gemische wie Destillationsgoudrone, Entsphaltierungsasphalte, Extrakte der Selektivraffination von Flrdölen und Gemische derselben als Kohlenwassers tof fraktion zur Verwendung kommen.einem der
- 8. Verfahren nach /Ansprüche 1 biß 7» dadurch gekennzeichnet , daß man zur Herstellung von Asphaltit dem Reaktionsgemisch 10 bis 120°C warme Kohlenwasserstoffraktion in einer Menge von 1 bis 60 Massenteilen je 1 Massenteil Reaktionsgemisch unter anschließender Abtrennung von Asphaltit und Rückfuhr der Kohlenwasserstoffraktion in den Prozeß zusetzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813100366 DE3100366A1 (de) | 1981-01-08 | 1981-01-08 | "verfahren zur herstellung von kesselheizoel, bitumen und asphaltit" |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813100366 DE3100366A1 (de) | 1981-01-08 | 1981-01-08 | "verfahren zur herstellung von kesselheizoel, bitumen und asphaltit" |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3100366A1 true DE3100366A1 (de) | 1982-08-05 |
Family
ID=6122324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813100366 Withdrawn DE3100366A1 (de) | 1981-01-08 | 1981-01-08 | "verfahren zur herstellung von kesselheizoel, bitumen und asphaltit" |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3100366A1 (de) |
Citations (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1981
- 1981-01-08 DE DE19813100366 patent/DE3100366A1/de not_active Withdrawn
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