DE3100536C2 - Verfahren zur Herstellung einer Epoxyharz-Einkapselungsmasse - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Epoxyharz-EinkapselungsmasseInfo
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Abstract
Ein Verfahren zur Herstellung einer gratbildungsbeständigen Epoxyeinkapselungsmasse besteht darin, daß man ein oder mehrere Gemische eines gratbildungsbeständigen Materials mit wenigstens einem Epoxyharz, wenigstens einem Harzhärtungsmittel und wenigstens einem Katalysator zwischen einer heißen und einer kalten Walze einer Differentialwalzenmühle bearbeitet, wobei die Oberflächentemperatur der heißen Walze nahe der Schmelztemperatur des Harzes liegt und die Mühle außerdem eine Reihe bestimmt angeordneter Abstreicher besitzt, so daß die in die Differentialwalzenmühle eingeführten Gemische durch die Abstreicher entlang der rotierenden heißen Walze zu einer Austragstelle der Diffe rentialwalzenmühle gedrückt werden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Epoxyharz-Einkapselungsmasse, bei dem man wenigstens
ein Epoxyharz, wenigstens ein Härtungsmittel und wenigstens einen Katalysator miteinander vermischt
und das Gemisch zwischen zwei horizontalen, gegenläufigen Walzen mit unterschiedlich temperierten
Oberflächen bearbeitet, wobei das Gemisch von einer Beschickungsstelle entlang der wärmeren, auf einer
Temperatur unterhalb der Aushärtungstemperatur des Harzes gehaltenen Walze kontinuierlich zu einer Austragstelle
gefördert wird.
Ein Verfahren mit diesen Merkmalen beschreibt die DE-OS 26 56 386. Mit diesem Verfahren erhält man
gleichförmige Formmassen hoher Güte, die sich gut zum Spritzformen eignen, aber eine unzureichende
Gratbildungsbeständigkeit aufweisen.
Epoxyharz-Einkapselungsmassen verwendet man zur Einkapselung von Halbleitereinrichtungen, wie integrierten
Schaltungen, Transistoren oder Dioden, oder für Widerstände oder Kondensatoren. Beim Einkapseln
beispielsweise von integrierten Schaltungen fließen Epoxyharz-Einkapselungsmassen, wenn sie etwa nach
dem Verfahren der DE-OS 26 56 386 hergestellt werden, an den zahlreichen Öffnungen für die Zuführungsleitungen zu stark aus der Form und bilden einen Grat
an den Zuführungsleitungen, der entfernt werden muß, da er als elektrischer Isolator wirkt.
Es ist schon bekannt, der Gratbildung dadurch entgegenzuwirken, daß man der Einkapselungsmasse Gratbildungsverzögerer,
wie Rauchkieselsäure, zusetzt. Doch ist der damit erzielte Effekt noch zu gering.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht somit darin, die Gratbildungstendenz von Epoxyharz-Einkapselungsmassen
so weit wie möglich zu beseitigen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man bei einem Verfahren mit den eingangs geschilderten
Merkmalen dem Gemisch vor der Walzenbearbeitung einen Gratbildungsverzögerer zumischt, bei einem
Walzenspalt von 1 bis 6 mm und unterschiedlicher Oberflächengeschwindigkeit der beiden Walzen arbeitet
und die eine der beiden Walzen kalt und die andere auf einer Oberflächentemperatur nahe der Schmelztemperatur
des Harzes hält
Unter diesen Verfahrensbedingungen erhält man ein Produkt, das nicht nur sehr homogen ist, sondern gegenüber
bekannten Produkten auch eine deutlich verbesserte Gratbildungsbeständigkeit aufweist
Das Produkt erscheint unter einem Elektronenmikroskop als innig und vollständig in einem Grundmaterial
eingeoettete Teilchen, während nach bekannten Verfahren hergestellte Einkapselungsmassen mit einem Gratbildungsverzögerer
ganz oder teilweise dicht gepackte Teilchenansammlungen in dem Grundmaterial enthalten.
Beim Vermischen der Ausgangskomponenten kann man selbstverständlich auch andere übliche Zusatzstoffe,
wie feuerhemmende Mittel, Füllstoffe, Schmiermittel, Färbemittel und Haftvermittler, zumischen. Man kann
alle Komponenten direkt zusammengeben oder einzelne Komponenten zu getrennten Vorgemischen vereinigen,
welche dann vor oder nach der Walzenbearbeitung miteinander vereinigt werden.
Für das Vermischen verwendet man zweckmäßig eine Methode, die zu einer feinen Teilchengröße in der Größenordnung von einigen Mikron und zu gleichmäßiger Vermengung führt. Ein Beispiel einer solchen Mischmethode ist die Behandlung des Gemisches in einer Kugelmühle.
Für das Vermischen verwendet man zweckmäßig eine Methode, die zu einer feinen Teilchengröße in der Größenordnung von einigen Mikron und zu gleichmäßiger Vermengung führt. Ein Beispiel einer solchen Mischmethode ist die Behandlung des Gemisches in einer Kugelmühle.
Das Gemisch wird dann vor der Walzenbearbeitung vorkomprimiert, um das Stauben auf ein Minimum herabzusetzen
und um die Überführung des Gemisches zu der Walzenbearbeitung zu vereinfachen. Beispiele geeigneter
Methoden für die Vorkomprimierung oder Vorkompaktierung des Gemisches bestehen in einer
Pelletisierung oder Brikettierung des Pulvers, einem Erhitzen des Pulvers auf einem sich bewegenden Band,
was zu einer Kontaktierung infolge des Eigengewichts des Materials führt, oder einer Packung des pulverisierten
Gemisches zwischen zwei gegenläufig rotierende feste Förderbänder, die übereinander angeordnet sind.
Die bevorzugte Methode zur Vorkompaktierung besteht in einer Brikettierung, bei der das Pulver in den
Spalt zweier gegenläufiger Walzen gleicher Geschwindigkeit eingeführt wird, wobei die Walzenoberflächen
ein waffelartiges Muster haben. Erwünschtermaßen haben die kompaktierten Briketts eine mittlere Größe von
3 bis 6 mm Durchmesser und 3 bis 12 cm Länge. Der Gratbildungsverzögerer wird zweckmäßig in einer
Menge von 3 bis 12 Gewichts-%, bezogen auf das kombinierte Gewicht von Harz und Härtungsmittel, zugemischt.
Der günstigste Gratbildungsverzögerer ist Rauchkieselsäure. Diese wird gewöhnlich durch Flammenhydrolyse
von Siliciumtetrachlorid hergestellt, was zu einer Kieselsäure mit einer mittleren Teilchengröße
von etwa 16 mm mit einem schwammartigen oder porösen
Aussehen oder einer porösen Oberfläche führt. Andere Gratbildungsverzögerer mit weniger starker Wirkung
sind Diatomeenerde und ausgefällte kolloidale Kieselsäure.
Die besten Effekte bringt das erfindungsgemäße Verfahren bei solchen Epoxyharz-Einkapselungsmassen,
die als Härtungsmittel ein Polyanhydrid eines Malein-
31 OO 536
säuremonomers und Alkylstyrolmonomere oder Benzophenontetracarbonsäuredianhydride
oder ein anderes übliches Anhydrid enthalten.
Die Walzenbearbeitung erfolgt mit einer üblichen Differentialwalzenmühle. Im allgemeinen haben die relativen
Rotationsgeschwindigkeiten der beiden Walzen ein Verhältnis zwischen 1,1 :1 und 13:1, und die Rotationsgeschwindigkeit
der heißen Walzen liegt allgemein bei etwa 10 bis 30 U/min. Der Walzenspalt ist vorzugsweise
1 bis 4 mm.
Die Oberflächentemperatur der wärmeren Walze liegt in einem Bereich von bis zu etwa 200C Abweichung
von der Schmelztemperatur des Harzes, doch unterhalb der Temperatur, bei der das Harz innerhalb
der Verweilzeit des Gemisches auf der heißen Walze härtet. Gewöhnlich liegt die Oberflächentemperatur der
wärmeren Walze zwischen 65 und 95°C. Die Temperatur der wärmeren Walze ka nn manchmal 115° C für einige
spezielle Harze sein, liegt aber beinahe ;mmer unterhalb
10O0C.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels einer zur Durchführung des Verfahrens geeigneten,
in der Zeichnung dargestellten Vorrichtung erläutert. In der Zeichnung ist
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Differentialwalzenmühle,
F i g. 2 ein Querschnitt der Mühle entlang der Linie 2-2 in F i g. 1 vom Ende her gesehen und
F i g. 3 eine Vorderansicht der Mühle gemäß F i g. 1.
Eine Differentialwalzenmühle 10 besitzt eine wärmere Walze 12 und eine kalte Walze 14. Ein Walzenspaii 16
zwischen 1 und 6 mm und vorzugsweise zwischen 1 und 4 mm Breite ist zwischen der wärmeren Walze und der
kalten Walze entlang deren Länge vorgesehen. Die wärmere und die kalte Walze 12 und 14 sind durch Axialwellen
18 bzw. 20 in einem Rahmen 22 befestigt. Die Wellen 18 und 20 werden durch eine Antriebseinrichtung 24
über nicht gezeigte Ketten und Zahnräder in dem Rahmen 22 drehend angetrieben. Die Walzen 12 und 14 sind
so befestigt, daß ihre Längsachsen 26 bzw. 28 horizontal angeordnet sind. Eine Reihe von Abstreichern 30 ist
vorgesehen, und jeder von ihnen hat eine untere Kante 32, die an die Walzenkrümmung angepaßt ist. Jeder der
Abstreicher ist etwas oberhalb der wärmeren Walze 12 in einem Winkel von 10 bis 50° zu Ebenen 34a senkrecht
zu der Längsachse 26 der wärmeren Walze 12 befestigt. Die Kanten 32 der Abstreicher 30 sind so geformt und
die Abstreicher auf dem Träger 31 derart befestigt, daß
jede der Kanten 32 bis zu 2 mm und vorzugsweise bis zu 1 mm Abstand von der Oberfläche 38 der wärmeren
Walze 12 über eine Länge von wenigstens 5% des Umfangs der heißen Walze 12 entfernt ist. Jeder der Abstreicher
30 ist mit einer Schneidkante 39 versehen. Die Abstreicher 30 sind derart angeordnet, daß das Gemisch
40, welches an dem Beschickungsende 42 eingeführt wird, entlang der rotierenden wärmeren Walze 12 zu
dem Austragende 44 gedrückt wird. Das fertige Gemisch 50 wird mit einem Messer 49 von der Walze 12
geschnitten und von einem Förderband 52 aufgenommen, das von einem Motor 54 angetrieben ist. Das kompaktierte
Gemisch 40 wird dem Beschickungsende 42 mit Hilfe eines Förderbandes 58 zugeführt, das von einem
Motor 60 angetrieben ist.
Die Mehrzahl der Abstreicher ist in etwa dem gleichen
Winkel zu Ebenen senkrecht zu der Rotationsachse der heißen Walze angeordnet, und im allgemeinen
werden 2 bis 16 Abstreicher oder Abstreichblätter verwendet. Im allgemeinen sind die Abstreicher so angeordnet,
daß bei der Rotationsgeschwindigkeit der Walzen die Verweilzeit des Gemisches von der Beschikkungsstelle
zu der Austragssteile der Differentialmühle etwa 4 bis 120 see beträgt
Je nach der speziellen zu verarbeitenden Epoxyformmasse,
ihrer Haftung an der Walze und der erwünschten Verweilzeit auf der Mühle können Änderungen bezüglich
der Zahl der Abstreicher, ihres Winkels in der Relation zu der Rotationsachse der heißen Walze und des
Abstandes zwischen den Abstreichern gemacht werden, um das gewünschte Produkt zu bekommen.
Die Verweilzeit des Materials auf der wärmeren Walze kann bei Verwendung von weniger Abstreichern erhöht
werden. Dies bewirkt, daß das Gemisch entlang der Oberfläche der heißen Walze in dem größeren Spalt
zwischen zwei Abstreichern gequetscht wird. Für einige Epoxyharze wird eine maximale Verbesserung der
Gratbildungseigenschaften durch Verwendung von weniger Abstreichern erreicht. Für einige Epoxyharze ist
es auch erforderlich, unter Verwendung von weniger Abstreichern zu arbeiten, um das Anhaften des Materials
an den Walzen zu verbessern. Dies trifft besonders an dem Beschickungsende zu, wo auf die heiße Walze
kommendes Material leichter an dem Material, das sich bereits auf der Walze befindet, als auf der Walzenoberfläche
selbst anhaftet
Im folgenden Beispiel sind alle Teile und Prozentsätze
Gewichtsteile und Gewichtsprozentsätze, wenn nichts anderes angegeben ist.
Die folgenden Komponenten werden in einer Kugelmühle vermischt und gemahlen, bis die mittlere Teilchengröße
in dem Gemisch geringer als etwa 10 ,um ist und bis das Gemisch gleichmäßig erscheint:
a) 16,25 Gewichts-% eines Epoxycresolnovolak-Harzes
mit einem Erweichungspunkt (gemäß ASTM-Test E-28)von67 bis 760C und einem Epoxyäquivalentgewicht
von 200 bis 220.
b) 1% einer Rauchkieselsäure als Gratbildungsverzögerer,
c) 0,96 Gewichts-% Antimontrioxid als feuerhemmendes
Mittel.
d) 15 Gewichts-% tafelförmiges Aluminiumoxid als Füllstoff,
e) 57,12 Gewichts-% kristalline Kieselsäure als Füllstoff,
f) 0,15 Gewichts-% 2,4,6-tris-(dirnethylaminonie-
thyl)-phenol als Katalysator,
g) 0,25 Gewichts-% Ruß als Färbemittel,
h) 0,32 Gewichts-% Calciumstearat als Schmiermittel, i) 0,20 Gewichts-% /-(2,3-Epoxypropoxy)-propyltrimethoxysilan als Haftvermittler.
g) 0,25 Gewichts-% Ruß als Färbemittel,
h) 0,32 Gewichts-% Calciumstearat als Schmiermittel, i) 0,20 Gewichts-% /-(2,3-Epoxypropoxy)-propyltrimethoxysilan als Haftvermittler.
j) 7,39 Gewichts-% Novolak-Härtungsmittel und
k) 1,36 Gewichts-% bromiertes Bisphenol A als feuerhemmendes Mittel und Härtungsmittel.
k) 1,36 Gewichts-% bromiertes Bisphenol A als feuerhemmendes Mittel und Härtungsmittel.
Nach dem Vermählen wird das Gemisch kompaktiert, indem das Pulver in den Spalt von zwei Walzen gleicher
Geschwindigkeit eingeführt wird. Diese Walzen haben eine solche Oberflächenprägiing. daß sie ein Waffelmuste-
bilden, und sind mit Hilfe hydraulischer Zylinder
bri gegeneinander gepreßt. Das Pulver geht durch den
Spalt in einer Menge von etwa 907 kg/h auf einer Maschine, die mit Walzen von 18 cm Breite und 25.4 cm
Durchmesser ausgestattet ist. Der Walzendruck bewirkt
31 OO 536
die Bildung von stabartigen Preßlingen, die dann geeignet für die Überführung zu den Walzen der Differentialwalzenmühle
sind.
Die verwendete Differentialwalzenmühle ist im wesentlichen die gleiche wie jene, die oben in Verbindung
mit der Zeichnung beschrieben wurde, und hat ein Drehgeschwindigkeitsverhältnis der wärmeren Walze
zu der kalten Walze von 1,26 : 1. Die Drehgeschwindigkeit der wärmeren Walze liegt bei 25 U/min, und die
Walzengröße jeder der Walzen liegt bei etwa 46 cm in Durchmesser und etwa 122 cm Länge. Die Oberflächentemperatur
der wärmeren Walze wird auf etwa 80°C und die Oberflächentemperatur der kalten Walze auf
etwa 10°C gehalten. Der Spalt zwischen den Walzen wird auf etwa 2 mm gehalten. 12 Abstreicher werden
verwendet, wie oben beschrieben wurde. Der erste Ab-Streicher nahe dem Einlaßende der Differentialwalzenmühle
befindet sich in einem Winkel von etwa 10° zu einer Ebene senkrecht zu der Achse der wärmeren Walze,
und der Rest der Abstreicher befindet sich in einem Winkel von etwa 30° zu Ebenen senkrecht zu der Achse
der wärmeren Walze. Die Vorderkanten der Abstreicher sind der nächstliegende Teil eines jeden Abstreichers
zum Einlaßende der Differentialwalzenmühle hin. Die Verweilzeit der Masse auf der Differentialwalzenmühle
liegt bei etwa 25 see.
Die resultierende Epoxyharz-Einkapselungsmasse wird gekühlt und granuliert und hinsichtlich der Gratbildungsbeständigkeit
getestet, indem mehrere hundert integrierte Schaltungsteile in einer Form eingekapselt
werden, die bei jedem Formungsdurchgang 20 eingekapselte Teile ergibt. Die eingekapselten Teile sind solche
mit 14 Zuleitungen. Die Formtemperatur liegt bei etwa 1880C und der Überführungsdruck bei etwa
5 N/mm2. Die resultierenden eingekapselten elektronisehen
Stromkreise zeigen sehr geringe Gratbildung entlang der Zuleitungen.
Wenn eine bekannte Einkapselungsmasse, die nicht nach der Erfindung hergestellt wurde und keine Rauchkieselsäure
als Gratbildungsverzögerer enthält, unter im wesenuichen den gleichen Bedingungen verwendet
wird, haben die elektronischen Teile Zuführungen, die stark mit Einkapselungsmasse bedeckt sind, welche
nicht leicht entfernt werden kann.
Auch die Benutzung der obigen Masse mit Rauchkieseisäure, aber in anderer Weise verarbeitet, führt zu
nicht so starken Gratbildungen wie bei Produkten, die mit Massen ohne Rauchkieselsäure hergestellt wurden,
doch zu einer stärkeren Gratbildung als bei Produkten, die nach der Erfindung hergestellt wurden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
55
eo
65
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung einer Epoxyharz-Einkapseiungsrnasse,
bei dem man wenigstens ein Epoxyharz, wenigstens ein Härtungsmittel und wenigstens
einen Katalysator miteinander vermischt und das Gemisch zwischen zwei horizontalen, gegenläufigen
Walzen mit unterschiedlich temperierten Oberflächen bearbeitet, wobei das Gemisch von
einer Beschickungsstelle entlang der wärmeren, auf einer Temperatur unterhalb der Aushärtungstemperatur
des Harzes gehaltenen Walze kontinuierlich zu einer Austragstelle gefördert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß man dem Gemisch vor der Walzenbearbeitung einen Gratbildungsverzögerer
zumischt, daß man bei einem Walzenspalt vcn 1 bis
6 mm und unterschiedlicher Oberflächengeschwindigkeit der beiden Walzen arbeitet und daß man die
eine der beiden Walzen kalt und die andere auf einer Oberflächentemperatur nahe der Schmelztemperatur
des Harzes hält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man dem Gemisch 3 bis 12 Gewichts-%
Gratbildungsverzögerer, bezogen auf das Gewicht von Harz und Härtungsmittel zusammen,
zumischt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Oberflächentemperatur
der wärmeren Walze auf 65 bis 95° C hält.
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