DE3102668C2 - Induktionsheizvorrichtung - Google Patents
InduktionsheizvorrichtungInfo
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Abstract
Eine verbesserte Induktionsheizvorrichtung (HA), die zum Beispiel in einen Kochherd eingebaut ist, weist einen Magnetkörper (3) auf, in dem ein Loch (3a) ausgebildet ist. Außerdem ist an der Oberplatte (1) der Induktionsheizvorrichtung (HA) ein Thermistor (2) an einer Stelle angebracht, die dem Loch (3a) in dem Magnetkörper (3) entspricht, damit eine Beschädigung des Thermistors (2) vermieden wird. Die Curie-Temperatur des Magnetkörpers (3) ist zur weiteren Verbesserung der Sicherheit auf einen vorbestimmten Wert eingestellt.
Description
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Die Erfindung betrifft eine Induktionsheizvorrichtung mit einer Induktionsspule unterhalb einer Oberplatte,
auf die ein Gefäß aus ferromagnetischem Werkstoff
aufsetzbar ist, einem an der Unterseite der Oberplatte
angeordneten Thermistorelement zur Steuerung der Speisung der auf einem Spulenträger angeordneten
Induktionsheizspule in Abhängigkeit von der Temperatur der Oberplatte, einem Dauermagnetkörper, der
unterhalb der Oberplatte zwischen dieser und einer Grundplatte vertikal beweglich so geführt ist, d,*ß er
durch die Anziehungskraft des Gefäßes angehoben wird, und mit einem unterhalb des Dauermagnetkörpers
auf der Grundplatte befestigten Schalter, der die Induktionsheizspule in der oberen Stellung des Dauermagnetkörpers ein- und in seiner unteren Stellung
ausschaltet
Bei einer aus der Praxis bekannten Induktionsheizvorrichtung gemäß F i g. 1 ist in dem Mittelbereich auf
der Unterfläche einer Oberplatte P eines Kochherdes ein Thermistor Tm befestigt, der die Temperatur eines
Gefäßes V ermittelt, während ein Magnetkörper M in einem Magnethalterohr Ms ausschließlich senkrecht
beweglich untergebracht ist Eine Induktionsheizspuie C, die von einem Spulenträger Cy getragen wird, umgibt
das Magnetführungsrohr Ms, indem ein über eine Befestigungsplatte Lan einer Grundplatte 5 des Herdes
befestigter Mikroschalter SW, in einer Stellung unterhalb des Dauermagnetkörpers M so vorgesehen
ist, daß er infolge des Absinkens und Aufsteigens des Magnetkörpers M umgeschaltet wird. Der Dauermagnetkörper M ist außerdem in einer Einfassung Mc
untergebracht, um bar Berührung des oberen Randes
der Einfassung Λ/c mit der Unterfläche der Oberplatte P
einen vorbestimmten Abstand zu dem Thermistor Tm zu haben, damit eine direkte Berührung zwischen dem
Magnetkörper M und dem Thermistor Tm verbinden v/ird, wenn der Magnetkörper M durch Anziehungskraft gegen das Gefäß Vaufsteigt
Bei dieser bekannten Induktionsheizvorrichtung muß also der Thermistor einschließlich seiner Leitungsanschlüsse an der Oberplatte befestigt werden, während
die übrigen Teile der Induktionsheizverrichtung unterhalb der Unterplatte angeordnet sind. Bei der Montage
muß also der Thermistor zuvor an der Oberplatte befestigt werden, so daß er nicht mit den übrigen Teilen
der Induktionsheizvorrichtung gemeinsam hergerichtet und für eine gemeinsame Montage vorbereitet werden
kann. Die bekannte Induktionsheizvorrichtung bildet somit keine geschlossene Baugruppe, die separat
montiert werden könnte, sondern sie umfaßt mit dem Thermistor ein Teil, das eine separate Montage und
einen separaten Anschluß erfordert
Bekannt ist ferner eine Induktionsheizvorrichtung (US-PS 37 86 220), bei der der Thermistor nicht direkt
unter der Oberplatte befestigt ist, sondern an einer Brücke, die an einer Ausnehmung der Oberplatte
angebracht ist. Hierbei muß der Thermistor ebenfalls separat montiert und verdrahtet werden.
Schließlich ist ein Induktionsheizgerät bekannt (DE-AS 25 04 651), bei dem die Induktionsheizvorrichtung aus einer separat zu montierenden Baugruppe
besteht, jedoch weist diese Induktionsheizvorrichtung keinen die Temperatur der Oberplatte fühlenden
Thermistor auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Induktionsheizvorrichtung der eingangs genannten Art
dahingehend weiterzubilden, daß eine separate Anbringung des Thermistors an der Oberplatte entbehrlich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß das Thermistorelement an einem fcnde
einer Halterung befestigt ist, die, ein durchgehendes
Loch des Dauermagnetkörpers durchsetzend, mit ihrem anderen Ende auf der Grundplatte abgestützt ist und die
das Thermisiorelement gegen die Unterseite der Oberplatte drückt
Nach der Erfindung ist das Thermistorelement nicht an der Oberplatte befestigt, sondern an der Halterung,
die ihrerseits auf der Grundplatte abgestützt ist Sowohl der Dauermagnetkörper und dessen Führungsvorrichtung
als auch das Thermistorelement könne» auf der Grundplatte montiert werden, die dann ihrerseits
unterhalb der Oberplatte angeordnet wird. Erst bei diesem Montagevorgang wird das Thermistorelement
gegen die Unterseite der Oberplatte gesetzt Eine Vormontage des Thermistorelementes wird daher
entbehrlich.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt
Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher
erläutert Es zeigt
F i g. ί einen schematischen Längsschnitt durch eine
herkömmliche Induktionsheizvorrichtung, taif die bereits
Bezug genommen wurde,
F i g. 2 einen schematischen Längsschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Fig.3 einen schematischen Längsschnitt eines
weiteren Ausführungsbeispiels,
F i g. 4 ein elektrisches Blockschaltbild einer Schaltung der Induktionsheizvorrichtungen gemäß Fig.2
und 3,
F i g. 5 einen schematischen Längsschnitt eines dritten Ausführungsbeispiels und
Fig. 6 einen schematischen Längsschnitt eines vierten Ausfühfüiigsbeispiels.
Die Induktionsheizvorrichtung HA nach Fig.2
besteht im wesentlichen aus einer Oberplatte 1, die in der vorgegebenen Stellung in dem Vorrichtungsgehäuse
so angeordnet ist daß auf ihr ein Behälter oder ein Gefäß V abgestellt werden kann, einem Wärmefühler
oder Thennistorelement 2, das an dem Mittelteil der Unterfläche der Oberplatte 1 angebracht ist einem
Magnetführungsrohr 4 zwischen dem Mittelteil der Unterfläche der Oberplatte 1 und einer Grundplatte 6
des Vorrichtungsgehäuses, einem z. B. zylindrischen Dauermagnetkörper 3, in dem ein Loch 3a ausgebildet
ist und der in dem Magnetführungsrohr 4 nur in senkrechter Richtung beweglich gelagert ist einem
Mikroschalter 5, der in dem Magnetführungsrohr 4 in einer Stellung unterhalb des Dauermagnetkörpers 3 in
vorgegebener Höhe über der Grundplatte 6 angeordnet und an der Grundplatte 6 mittels einer Trägerplatte 5/
so befestigt ist, daß er infolge der senkrechten Bewegung des Magnetkörpers 3 wahlweise ein·' oder
ausgeschaltet wird und aus einer Induktionsheizspule 8, die von einem Spulenträger 7 getragen wird und die das
Magnetführungsrohr 4 an einer Stelle nahe der Oberplatte t umgibt Das Thermistorelement 2, das von
einem Ende der aus einer Tragstange bestehenden, durch das Loch 3a hindurchragenden und mit ihrem
anderen Ende an der Grundplatte 6 befestigten Halterung R getragen und gegen die Unterfläche der
Oberplatte 1 gedruckt wird, ist so angeordnet, daß es von dem Loch 3a des zylindrischen Dauermagnetkörpers
3 aufgenommen wird, wenn der Dauermagnetkörper 3 gegen die Oberplatte 1 angehoben wird. Die
Curie-Temperatur des Dauermagnetkörpers 3 ist so eingestellt, daß sie niedriger als die Temperatur an der
Unterfläche der Oberplatte 1 ist, wenn die Temperatur der Induktionsheizspule 8 ihre zulässige Grenze erreicht
hat
F i g, 3 zeigt eine Abwandlung der Induktionsheizvorrichtung
HA nach Fig,2, Bei der abgewandelten
Induktionsheizvorrichtung HB nach Fig,3 ist die
Halterung R für den Thermistor 2 der Anordnung nach F i g. 2 durch eine Tragstange RB ersetzt worden, deren
eines Ende das Thermistorelement 2 trägt und deren anderes Ende in einer zylindrischen Bohrung 9a einer
ίο Hülse 9 beweglich gelagert ist, die an der Grundplatte 6
befestigt ist Eine Feder Sp umgibt die Tragstange RB und stützt sich mit ihren Enden zwischen dem oberen
Ende der Tragstange RB und dem oberen Rand der Hülse 9 ab, so daß sie normalerweise die Tragstange RB
in Fig.3 nach oben drückt damit das Thermistorelement
2 fester gegen die Unterfläche der Oberplatte 1 gepreßt wird.
Im übrigen entspricht die Induktionsheizvorrichtung HB gemäß F i g. 3 der Anordnung nach F i g. 2.
Fig.4 zeigt ein elektrisches rfockschaltbild der
Induktionsheizvorrichtung. Eine erste Gleichrichtungsund Glättungsschaltung 12 und die Primärwicklung
eines Transformators 13 sind an die Anschlußklemmen einer Wechselstromquelle E angeschlossen, während
die Induktionsheizspule 8 sowie der Emitter und der Kollektor eines Ausgangstransistors 16 zwischen der
positiven und der negativen Anschlußklemme der ersten Gleichrichtungs- und Glättungsschaltung 12 in
Reihe geschaltet sind. Eine Schutzdiode 17 ist in
JO Sperr-Richtung zwischen den Kollektor und den
Emitter des Ausgangstransistors 16 geschaltet und ein Kondensator 18 ist der Schutzdiode 17 parallelgeschaltet
Mit der Sekundärwicklung des Transformators 13 ist eine zweite Gleichrichtungs- und Glättungsschaltung 14
J5 verbunden, deren positive Anschlußklemme über einen
Mikroschalter 5 an die positive Anschlußklemme eines monostabilen Multivibrators 19 angeschlossen ist und
deren negative Anschlußklemme mit den ErdkJemmen des monostabilen Multivibrators 19 und eines astabilen
Multivibrators 20 verbunden ist an den der monostabile Multivibrator 19 angeschlossen ist Der Ausgang des
monostabilen Multivibrators 19 ist an die Basis des Ausgangstransistors 16 angeschlossen. Das Thermistorelement
2 ist an eine Temperatur-Detektorschaltung 21
■>3 angeschlossen, um z. B. das Basiseingangssignai für den
Ausgangstransistor 16 oder das Ausgangssignal dieses Transistors 16 durch das Ausgangssignal der Temperatur-Detektorschaltung
21 zu steuern.
Mit der vorstehend erläuterten Anordnung wird der Heizvorgang durch Einschaltung eines nicht gezeichneten Einschalters begonnen, wenn das Gefäß V auf der Oberplatte 1 steht Besteht das Gefäß V aus magneiisierbarem Material, so wird der Dauermagnetkörper 3 durch die Anziehungskraft des Gefäßes V gegen dieses angehoben und daher wirJ der Mikroschalter 5, der normalerweise durch den ihn niederdriikkenden Dauermagnetkörper 3 geöffnet ist geschlossen, um an die positive Anschlußklemme des monostabilen Multivibrators 19 positive Spannung anzulegen.
Mit der vorstehend erläuterten Anordnung wird der Heizvorgang durch Einschaltung eines nicht gezeichneten Einschalters begonnen, wenn das Gefäß V auf der Oberplatte 1 steht Besteht das Gefäß V aus magneiisierbarem Material, so wird der Dauermagnetkörper 3 durch die Anziehungskraft des Gefäßes V gegen dieses angehoben und daher wirJ der Mikroschalter 5, der normalerweise durch den ihn niederdriikkenden Dauermagnetkörper 3 geöffnet ist geschlossen, um an die positive Anschlußklemme des monostabilen Multivibrators 19 positive Spannung anzulegen.
f>o Entsprechend erzeugt der monostabile Multivibrator
19 Impulse bestimmter Breite, deren Anstiegsflanken mit den von dem astabilen Multivibrator 20 periodisch
erzeugten Impulsen zeitgleich sind. Wenn der Ausgangsimpuls des monostabilen Multivibrators 19 den
Ausgangstransistor /6 durchschaltet, wird die induktionsheizspule 8 für den Induktionsheizvorgang gespeist.
Bei Fortsetzung der Induktionsheizung steigt die
Temperatur des Gefäßes V und der Widerstandswert des Thermistorelementes 2 nimmt infolgedessen zu.
Wenn die Temperatur des Gefäßes V eine vorbestimmte Höhe erreicht und der Widerstand des Thermistorelementes 2 sich auf einen vorgegebenen Wert verringert
hat, schaltet die Temperatur-Detektorschaltung 21 das Eingangssignal oder Ausgangssignal des Ausgangstransistors 16 ab.
Deshalb wird nicht nur das Kochgut in dem Gefäß V
auf der optimalen Heiztemperatur gehalten, sondern es wird auch die übermäßige Erhitzung des Gefäßes V
zuverlässig verhindert. Bei Störungen des Thermistorelementes 2 oder der Temperatur-Detektorschaltung 21
wird die erwähnte Funktion nicht beeinträchtigt, jedoch verliert der Dauermagnetkörper 3 seinen Magnetismus,
wenn die Temperatur des Gefäßes V weiter steigt und die Temperatur des Dauermagnetkörpers 3 die
Curie-Temperatur erreicht; er fällt durch sein Gewicht nach unten, so daß der Mikroschalter 5 geöffnet wird,
und der monostabile Multivibrator 19 erzeugt keine Impulse mehr, so daß die Induktionsheizspule 8 nicht
mehr gespeist und der Heizvorgang unterbrochen wird. Wenn andererseits das Gefäß 5 aus nicht magnetisierbarem
Material besteht, steigt der Dauermagnetkörper 3 nicht nach oben, der Mikroschalter 5 wird offengehalten
und der Heizvorgang unterbleibt.
Da in dem Magnetkörper 3 das Loch 3a zur Aufnahme des Thermistorelementes 2 vorgesehen ist,
schlägt der Dauermagnetkörper 3 während seines Aufstieges niemals direkt gegen das Thermistorelement
2, wodurch Bruchgefahr des Thermistorelementes ausgeschlossen wird.
Dadurch, daß die Curie-Temperatur des Dauermagnetkörpers 3 niedriger eingestellt ist als die Temperatur
an der Unterfläche der Oberplatte 1 bei Erreichen der zulässigen Grenztemperatur, kann ungewöhnlicher
Temperaturanstieg durch Aufheizung, insbesondere Aufheizung ohne aufgesetztes Kochgut, zuverlässig
verhindert werden, und zwar selbst bei schadhaftem Thermistorelement 2.
Fig. 5 zeigt eine weitere Abwandlung der Anordnung
nach F i g. 2. Bei dieser abgewandelten Induktionsheizvorrichtung HCnach F i g. 5 fehlen das Magnetführungsrohr
4 und die Halterung R der Anordnung nach Fig. 2, und der Dauermagnetkörper 3 ist in einem
Magnetbehälter D beweglich untergebracht, der von einer Platte 5/-1 getragen wird, die von dem oberen
Rand der Trägerplatte 5/ für den Mikroschalter 5 seitlich absteht und die Seitwärtsbewegung sowie die
Steighöhe des Dauermagnetkörpers 3 durch magnetische Anziehungskraft beschränkt. Der Magnetbehälter
D, dessen Gestalt der äußeren Form des Dauermagnetkörpers 3 angepaßt ist, weist in seinem Mittelbereich
eine Vertiefung Do auf, die dem Loch 3a des Dauermagnetkörpers 3 entspricht. In der Vertiefung Do
befindet sich eine gummielastische Halterung 2f, z. B. aus geschäumten Silikongummi oder dergleichen, auf
der das Thermistorelement 2 angeordnet ist. Auf dem Thermistorelement 2 ist eine Wärmesammelplatte 2h
vorgesehen, die die Wärme der Oberplatte 1 wirksam /u
dem Thermistorelement 2 leitet.
Da der Abstand von der Oberfläche des Magnetbehälters D zur Oberfläche der Wärmesammelplatte 2Λ
größer ist als der Abstand von der Oberfläche des Magnetbehälters D zur Unterfläche der Oberplatte 1,
wird die gummielastische Halterung 2( normalerweise zwischen der Unterfläche der Oberplatte 1 und der
ίο Bodenwand der Vertiefung Do zusammengepreßt. w;is
zur Folge hat, daß die Värmesammclplatte 2/i und das Thermistorelement 2 gegen die Unterfläche 'lcr
Oberplatte 1 gedrückt werden. Der Mikroschiiltcr ^ <s\
unterhalb des Dauermagnetkörpers 3 angeordnet iin!
Ii ragt durch die Platte 5/-1 hindurch, um die Sinkstrecke
des üauermagnetkörpers 3 zu begrenzen und in Übereinstimmung mit den Bewegungen des Dauermagnetkörpers
3 in ähnlicher Weise wie bei eier
Anordnung der F i g. 2 selektiv geöffnet odei geschlos
sen zu werden.
Wenn bei der Ausführungsform nach Fig. 5 d;ts
Gefäß V aus magnetisierbarer!! Material in einer vorgegebenen Position auf die Oberplaite I gestellt
worden ist, wird der Dauermagnetkörper 3 von dem
:") Gefäß Vangezogen und an der Innenfläche des oberen
Teiles des Magnetbehälters D festgelegt, wählend die Kontakte des Mikroschalters 5 zur Einleitung der
Heizung entsprechend umschalten, wobei das Thermistorelement
die Speisung der Heizspule 8 so steuert, daß
)o das zu erwärmende Gefäß V'auf der Optimaltemperatur
gehalten wird.
Wenn dagegen ein Gefäß Vaus nicht-magnetisierbarem Material auf die Oberplatte 1 gesetzt wird, wird der
Dauermagnetkörper 3 von diesem überhaupt nicht
r> angezogen. Der Mikroschalter 5 bleibt offen oder
ausgeschaltet '<nd deshalb wird die Heizspule 8 nicht gespeist.
Da der Magnetbehälter Dstationär bleibt und nur der
Dauermagnetkörper 3 sich in dem Magnetbehältcr D senkrecht bewegen kann, berühren bei dieser Anordnung
weder der Dauermagnetkörper 3 noch der Magnetbehälter Ddie Oberplatte 1 und den Wärmefühler
bzw. das Thermistorelement 2, was zur Folge hat, daß nicht nur die Stoßgeräusche weitgehend verringert
■»5 werden, sondern die Bruchgefahr für die Oberplatte, den
Magnetbehälter, den Thermistor usw. vollständig behoben ist.
F i g. 6 zeigt eine andere Abwandlung der Anordnung nach F i g. 5. Bei dieser abgewandelten Heizvorrichtun"
so HD ist der Magnetbehälter D der Vorrichtung gemäß
F i g. 5 mit dem Spulenträger TD einstückig ausgebildet, und das Thermistorelement 2 ist in ähnlicher Weise wie
bei der Heizvorrichtung nach F i g. 5 zur Vereinfachung der Konstruktion und Erleichterung des Herstellungs-Verfahrens
in der mittleren Vertiefung Do angeordnet. In übrigen entspricht die Heizvorrichtung HD nach
F i g. 6 derjenigen nach F i g. 5.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Induktionsheizvorrichtung mit einer Induktionsspule unterhalb einer Oberplatte, auf die ein Gefäß
aus ferromagnetischem Werkstoff aufsetzbar ist, einem an der Unterseite der Oberplatte angeordneten Thermistorelement zur Steuerung der Speisung
der auf einem Spulenträger angeordneten Induktionsheizspule in Abhängigkeit von der Temperatur
der Oberplatte, einem Dauermagnetkörper, der unterhalb der Oberplatte zwischen dieser und einer
Grundplatte vertikal beweglich so geführt ist, daß er durch die Anziehungskraft des Gefäßes angehoben
wird, und mit einem unterhalb des Dauermagnetkörpers auf der Grundplatte befestigten Schalter, der
die Induktionsheizspule in des oberen Stellung der Dauermagnetkörpers ein- und in seiner unteren
Stellung ausschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß das Thermistorelement (2) an einem Ende
einer Halterung (R; RB; Sp; 2[) befestigt ist, die, ein
durchgehendes Loch (3a) des Dauermagnetkörpers (3) durchsetzend, mit ihrem anderen Ende auf der
Grundplatte (6) abgestützt ist und die das Thermistorelement (2) gegen die Unterseite der Oberplatte
(1) drückt
2. Induktionsheizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung eine
Tragstange (RB)lst, deren anderes Ende in einer auf
einer Grundplatte (6) der Induktionsheizvorrichtung (///?; befestigten Hülse (9) beweglich geführt ist, und
daß zwischen dem der Gberplat- .· (1) zugewandten
Ende der Hülse (9) und den das Thermistorelement
(2) tragenden Ende der Tragstang·' (RB) eine Feder (Sp) vorgesehen ist, die das Thermistorelement (2)
gegen die Unterseite der Oberplatte (1) berührungsschlüssig andrückt.
3. Induktionsheizvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnetkörper (3) in einem Magnetführungsrohr (4)
beweglich geführt ist, das sich zwischen der *o
Oberplatte (1) und der Grundplatte (6) erstreckt und daß der Schalter (5) in dem Magnetführungsrohr (4)
angebracht ist.
4. Induktionsheizvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Dauermagnetkörper (3) in einem Magnetbehälter (D) beweglich
untergebracht ist, der sich unterhalb der Oberplatte (1) befindet und in dem eine der Oberplatte
zugewandte Vertiefung (Do)m'n einer dem Loch (3a) des Dauermagnetkörpers (3) entsprechenden Form
ausgebildet ist und daß in der Vertiefung (Do) eine gummielastische Halterung (2f) angeordnet ist, auf
der das mit einer Wärmesammeiplatte (2ty bedeckte
Thermistorelement (2) angeordnet ist und die das Thermistorelement (2) unter Zwischenlage der
Wärmesa.mmelplatte (2Λ,) gegen die Unterfläche der
Oberplatte (1) berührungsschlüssig andrückt.
5. Induktionsheizvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetbehälter
(D) mit dem Spulenträger (TD) der Induktionsheiz- M
spule (8) einstückig ausgebildet ist.
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