DE310681C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D61/00—Processes of separation using semi-permeable membranes, e.g. dialysis, osmosis or ultrafiltration; Apparatus, accessories or auxiliary operations specially adapted therefor
- B01D61/42—Electrodialysis; Electro-osmosis ; Electro-ultrafiltration; Membrane capacitive deionization
- B01D61/56—Electro-osmotic dewatering
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- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Treatment Of Sludge (AREA)
Description
itt'ii
KLASSE 12 d GRUPPE
in BERLIN.
mit Hilfe der Elektroosmose.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur elektroosmotischen Entwässerung von
mineralischem, pflanzlichem oder tierischem Gut, bei welcher die eine der beiden Elektroden
als Trommel ausgebildet ist. Von den bekannten Ausführungsformen derartiger
Entwässerungsvorrichtungen unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß mit der
trommeiförmigen Elektrode ein die andere
ίο Elektrode darstellendes Band derart zusammen
arbeitet, daß beide Teile im gleichen Richtungssinne und mit gleicher Geschwindigkeit
umlaufen, wobei der Abstand des endlosen Bandes von der Trommel mit der Bewegungsrichtung
stetig abnimmt. Die Trommelform kann für die Anode und das Band für die Kathode verwendet werden, während
das zu entwässernde Gut in den Zwischenraum zwischen Trommel und Band einge-
ao bracht wird.-
Diese Art der Anordnung und der Bewegung der Elektroden hat den Vorteil, daß
keine Geschwindigkeitsunterschiede, und damit keine Kontaktstörungen auftreten können,
was gerade für den elektroosmotischen Vorgang wichtig ist. Außerdem werden
durch die Verwendung eines einzigen, kontinuierlich umlaufenden Bandes die bei Anordnungen
mit unterteilter Kathode auftretenden Übelstände vermieden, welche vor
allem darin sich äußern, daß die Unterbrechungsstellen der Kathode eine gleichmäßige
Durchleitung des Gutes außerordentlich erschweren und auch die Stromverteilung ungünstig beeinflussen. Da ferner die Kathodenbahn
sich stetig der Anode infolge der zunehmenden Verringerung des Abstandes
zwischen Trommel und Band'nähert, ergibt
sich eine vollkommen sprunglose Vergrößerung des elektrischen Widerstandes des Gutes entsprechend der mit dem Förderweg
zunehmenden Entwässerung.
Zweckmäßig wird die bandförmige Elektrode nach der Erfindung so ausgebildet, daß
das Band bezüglich seines Abstandes von der Trommel einstellbar ist und. federnd gegen
das zu behandelnde Gut gedrückt wird. Infolge der Verwendung von Trommel· und
Band als Anode bzw. Kathode ist es dabei möglich, über die ganze Kathodenbahn eine
gleichmäßige Abstandsregelung vorzunehmen. Zur Verhütung eines Kurzschlusses kann eine
Hubbegrenzung für das federnde, einstellbare
Band vorgesehen sein. Vorteilhaft ist es auch, einen Waschtrog anzuordnen, der z. B.
unterhalb der Entwässerungsvorrichtung anzubringen ist und zur Reinigung des hin-'
durchzuleitenden Bandes dient. Eine solche Reinigung, des Bandes ist mit Rücksicht auf
die elektrischen Verhältnisse insbesondere auf einen wirksamen Stromdurchgang und eine
gute Stromzuführung sehr wichtig. Durch die isolierte Aufstellung des Waschtroges
wird einem Kurzschluß vorgebeugt.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise zwei Ausführungsmöglichkeiten der Neuerung in
Fig. ι und 2.
Gemäß Fig. ι stellt die um die Achse ι
drehbare Trommel 2 die Anode der elektroosmotischen Entwässerungsvorrichtung dar ■
Es kann hierfür z. B, eine gußeiserne Trommel mit Hartbleimantel vorgesehen sein, wo
bei die Stromzuführung zu der Anode 2 mittels eines auf der Achse 1 sitzenden Schleifringes erfolgt. In einem gewissen; Abstand.
von der Trommels ist das Band 3 geführt,
das als Kathode dient und mittels einer Anzahl Walzen 4 geführt ist. Die Wälzen 4
»5 sind, was nicht näher dargestellt, in radialen
Schlitzen, des Traggestelles der Vorrichtung verstellbar, so daß ihr Abstand von der Trommel 2 und damit der Elektrodenzwischenraum
verändert werden kann. Die Bewegung
ao des Bandes 3 erfolgt durch Rollen 6, welche
in geeigneter Weise, z. B. mittels Ketten, von einem Motor aus in Umdrehung versetzt
werden, der auch die Trommel 2 antreibt. Trommel 2 und Band 3 werden mit gleicher
a5 Geschwindigkeit bewegt: Die durch die
Walzen .4 bestimmte Führungsbahn des Bandes 3 ist längs der Trommel 2 derart gewählt, daß das Band 3 sich in der Drehrichtung
mehr und mehr der Trommel 2 nähert.
Das Band 3 kann aus einem perforierten Stahlgurt oder einem Eisengewebe mit einer
Auflage aus Messinggaze oder Xuch ,bestehen. Es wird durch federnde Bolzen 7,. die
isoliert an der Trommel 2 rsiizen und triit
einer gabelförmigen Verlängerung vorstehende Stifte des Bandes 3 erfassen, in.. A^t
stand von der Trommel gehalten und an die Walzen 4 gedrückt. Die Stromzuführung zu
dem als Kathode wirksamen Band 3 wird
durch passend angeordnete Bürsten bewirkt.
Die Abnahme des entwässerten, aus der. Vorrichtung austretenden Gutes kann mittels
eines Abstreichbleches 8 erfolgen. Zur Reinigung des Bandes 3 ist eine umlauf ende
Bürste 9 vorgesehen, und wird außerdem das Band 3 durch einen unterhalb der Elektroden
2, ,3 angeordneten, mit einer Reinigungsflüssigkeit gefüllten Waschtrog 10 geführt.
Die Einbringung des zu behandelnden Gutes in die Vorrichtung findet an einer durch
einen Pfeil 11 angedeuteten Stelle statt. Die
ganze Vorrichtung ist mit einem nicht gezeichneten Gehäuse zur Aufnahme des abgeführten
Wassers umgeben.
Die Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher die Kathode durch
ein umlaufendes Band 3 aus Tuch oder .Metallgewebe gebildet ist, das über ein feststehen-
des, perforiertes Blech 12 hinwegbewegt Wird; Das Band 3 wird dabei andern perforierten
Blech 12 in geeigneter Weise, z. B. mittels über die Bandränder greifender Bügel oder
■Falze geführt. Das perforierte Blech 12 steht
unter der Einwirkung einer Anzahl gleichmäßig auf seinen Umfang verteilter^ federnder
Bolzen, 13, weiche es mitsamt dem Band 3
gegen das zu behandelnde Gut drücken, wobei hubbegrenzende Anschläge 14 angeordnet
sind. Die federnden Bolzen 13 können verstellbarsein,
indem sie z.B. mit Mutter und Schraubengewinde versehen sind. Unter Umständen
kann das perforierte Blech ϊ 2 selbst federnd ausgebildet sein. Statt eines perforierten
Bleches läßt sich natürlich auch ein entsprechend gebogenes, feststehendes Drahtgewebe
verwenden. Die übrige Ausführung der Vorrichtung nach Fig. 2 stimmt mit der
in Fig. ι dargestellten Anordnung überein.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur elektroosmotischen Entwässerung von mineralischem, pflanzlichem
oder tierischem Gut, unter Verwendung einer als eine der beiden Elektroden
dienenden Trommel, dadurch ge-
. kennzeichnet, daß mit dieser Trommel (2) ein als die andere Elektrode wirkendes
Band (3) derart zusammen arbeitet, daß beide Teile im gleichen Richtungssinne
und mit gleicher Geschwindigkeit in Umlauf versetzt werden, wobei der Abstand
des endlosen Bandes von der Trommel mit der Bewegungsrichtung stetig abnimmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet,- ^aß das Band bezüglich
seines Abstanden von der Trommel (2) einstellbar ist und federnd gegen
das zu behandelnde Gut gedrückt wjrd, wobei nötigenfalls eine Hubbegrenzung j,0o
vorgesehen ist.
3. Vorrichtung-nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Band (3) aus einem Messinggewebe oder einem
Tuch besteht, das die Auflage eines umlaufenden, durchbrochenen Metallgürtes bildet, oder über eine feststehende, durchbrochene
Metallbahn (12) hinweggeführt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, da- no
durch gekennzeichnet, daß ein isoliert aufgestellter Waschtrog vorgesehen ist,
durch den das Band hindurchgeleitet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE310681C true DE310681C (de) |
Family
ID=563728
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT310681D Active DE310681C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE310681C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0578182A3 (de) * | 1992-07-07 | 1994-02-23 | Fuji Electric Co Ltd | |
| US5401375A (en) * | 1991-05-09 | 1995-03-28 | Fuji Electric Co., Ltd. | Electro-endosmosis type dehydrator |
-
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5401375A (en) * | 1991-05-09 | 1995-03-28 | Fuji Electric Co., Ltd. | Electro-endosmosis type dehydrator |
| EP0578182A3 (de) * | 1992-07-07 | 1994-02-23 | Fuji Electric Co Ltd |
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