DE3109268C2 - Zeilentransformator - Google Patents

Zeilentransformator

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DE3109268C2 DE3109268A DE3109268A DE3109268C2 DE 3109268 C2 DE3109268 C2 DE 3109268C2 DE 3109268 A DE3109268 A DE 3109268A DE 3109268 A DE3109268 A DE 3109268A DE 3109268 C2 DE3109268 C2 DE 3109268C2
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Abstract

Ein Zeilentransformator besteht aus einem Gehäuse (10) und einem, in dem Gehäuse (10) aufgenommenen, Spulenblock (12). Das Gehäuse (10) weist eine Führungsöffnung (10e) zur Verbindung der Gehäuseinnenseite mit der Gehäuseaußenseite auf. Eine Kappe (22) aus Messing ist in der Öffnung (19a) der Zunge (10) aufgenommen, wobei die Öffnung der Kappe (22) mit der Führungsöffnung (10e) fluchtet. Die Außenseite der Kappe (22) ist mit einem am Spulenblock vorstehenden Draht elektrisch leitend verbunden und die Innenseite der Kappe (22) nimmt fest einen Leitungsdraht (24) auf, der über die Führungsöffnung (10e) in das Gehäuse (10) eingesetzt worden ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Zeilentransformator mit einem eine Kammer einschließenden Gehäuse mit einem Ansatz, der auf die Kammer zuläuft und eine Führungsöffnung zur Verbindung der Kammer mit der Gehäuseaußenseite hat;
    mit einem in der Kammer untergebrachten, mindestens eine Spule mit Wicklungen aufweisenden Spulenblock und
    mit einer eine Kappe aus elektrisch leitfähigem Material aufweisenden Hochspannungssteckverbindung zur Verbindung eines aus dem Gehäuse herausführenden Leitungsdrahtes mit einer der Wicklungen.
  • Im allgemeinen weist der Zeilentransformator einen Spulenblock, der durch eine Reihe von auf eine Spule gewickelten Wicklungen gewickelt ist, und ein Gehäuse zur Aufnahme des Spulenblocks auf. Nach der Aufnahme des Spulenblocks wird das Gehäuse mit einem Einbettungsmaterial, wie beispielsweise Epoxydharz gefüllt, um ein unerwünschtes Verschieben des Spulenblocks im Gehäuse und auch ein Zerstören der auf der Spule aufgewickelten Wicklung durch Feuchtigkeit oder schädliches Gas zu verhindern. Der Zeilentransformator hat weiterhin einen Leitungsdraht, der am Gehäuse vorsteht, um ein von der einen der Wicklungen auf der Spule erzeugtes Hochspannungssignal abnehmen zu können. Deshalb muß vor dem Füllen des Gehäuses mit Einbettungsmaterial das Ende des Leitungsdrahtes innerhalb des Gehäuses mit dem Spulenende direkt oder über eine Hochspannungs-Gleichrichterdiode elektrisch leitend verbunden werden.
  • Wenn eine derartige Verbindung am Anfang der Herstellschritte durch Löten erfolgt, vermindert der am Spulenblock angeschlossene Leitungsdraht die Bearbeitbarkeit des Spulenblocks, was zu einer Effizienzverminderung des Herstellungsprozesses oder zu unerwünschtem Lösen der Verbindung von Leitungsdraht und Spule während dem Herstellprozeß führt.
  • Um dies zu vermeiden, wird für eine einfache aber starre Verbindung zwischen dem Ende der Diode und dem Leitungsdraht eine Steckverbindung bestehend aus Stift und Fassung, verwendet. Wie im einzelnen aus der Fig. 1 ersichtlich, ist der mit einem Flansch versehene Stift 2 mit dem freien Ende der Diode verlötet und die Fassung 1 weist einen, das innere Isolierrohr 6 klemmenden Endteil 5 auf, der mit dem Spulendraht des Leitungsdrahtes 3 verlötet ist. Nachdem der Spulenblock im Gehäuse mit eingegossenem Einbettungsmaterial installiert ist, wird der Stift 2 in die Fassung 1 eingesteckt. Danach wird Einbettungsmaterial weiter eingegossen, um zwischen Stift und Fassung eine starre Verbindung durch Einbetten zu schaffen.
  • Die Verwendung von Stift und Fassung erfordert jedoch, daß das als Spiel zur Verfügung stehende Stück Draht, das jeweils an Stift und Fassung vorsteht, ausreichend groß sein muß, um das Einsetzen des Stiftes in die Fassung zu erleichtern. Da weiterhin zwei zusätzliche Teile, d. h. Stift und Fassung, erforderlich sind, wird die Anzahl der Herstellschritte und das verbrauchte Material erhöht, was zu einer Erhöhung der Herstellkosten führt.
  • Ein Zeilentransformator der eingangs genannten Art ist bekannt aus der DE-OS 27 32 737. Bei diesem bekannten Zeilentransformator wird die Hochspannungsleitung durch einen zylindrischen Ansatz in das Gehäuse eingeführt und der elektrische Kontakt zur Wicklung über eine Kappe aus elektrisch leitendem Material hergestellt. An das in das Gehäuse ragende Ende der Hochspannungsleitung ist ein Abschlußelement angelötet, das - im montierten Zustand - mit der Kappe des Zeilentransformators in Eingriff steht.
  • Dabei ist es notwendig, das Abschlußelement in einem zusätzlichen Arbeitsschritt anzulöten. Das Einführen des Anschlußdrahtes wird durch den zylindrischen Ansatz erschwert, und das Auftreten von Kriechströmen und Funkenentladungen kann nicht zuverlässig verhindert werden.
  • Aus der DE-AS 22 35 917 ist ein Hochspannungserzeuger mit einem Halter, durch den die Hochspannungsleitung eingeführt wird, bekannt. Der Anschluß der Hochspannungsleitung erfolgt durch Verdrehen der Drahtenden. Die Anschlußstelle wird durch eine Kappe abgedeckt und anschließend wird der gesamte Hochspannungserzeuger vergossen.
  • Bei dieser Art der Verbindung ist es nicht möglich, vor Anschluß der Hochspannungsleitung den Hochspannungserzeuger mit Harz zu füllen; vor Einbringen des Harzes muß die Hochspannungsleitung befestigt werden, was die Weiterverarbeitung des Hochspannungserzeugers erschwert.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Zeilentransformator zu schaffen, an den nach dem Vergießen des Transformators eine Hochspannungsleitung elektrisch und mechanisch sicher angeschlossen werden kann und der einen einfachen Aufbau besitzt.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden anhand der folgenden Figuren im einzelnen beschrieben. Es zeigt
  • Fig. 1 eine Anordnung von Stift und Fassung in perspektivischer Ansicht, die bei einem Zeilentransformator gemäß dem Stand der Technik verwendet wird;
  • Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Zeilentransformators gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 3 eine Draufsicht des Zeilentransformators gemäß der Fig. 2;
  • Fig. 4 einen Querschnitt entlang der Schnittlinie IV-IV gemäß der Fig. 3;
  • Fig. 5 einen Teil des Zeilentransformators gemäß der Fig. 4 in auseinandergezogener Darstellung, der insbesondere eine Anordnung zum Anschluß des Leitungsdrahtes darstellt;
  • Fig. 6 eine Teilansicht von oben des Zeilentransformators vor dem Einsetzen des Leitungsdrahtes;
  • Fig. 7 eine Draufsicht des Spulenblocks, der in dem Zeilentransformator gemäß der Fig. 4 angeordnet ist; und
  • Fig. 8 eine Modifikation in einer Ansicht gemäß der Fig. 4.
  • Der in den Fig. 2, 3 und 4 gezeigte Zeilentransformator gemäß der vorliegenden Erfindung besteht aus einem Gehäuse 10 aus einem Kunstharz, beispielsweise Phenylenoxid oder "Noryl", einem Produkt der Firma Engineering Plastics Ltd., einem Spulenblock 12 (Fig. 4), der in dem Gehäuse 10 aufgenommen ist, und einem Kern 14 mit einem Teil, der sich durch den Spulenblock 12 erstreckt und mit einem Teil, der außerhalb des Gehäuses 10 zur Erzeugung eines geschlossenen Magnetkreises angeordnet ist.
  • Das Gehäuse 10 weist einen zylindrischen Körper 10 a auf, in dem eine Kammer ausgebildet ist. Die Kammer ist am Boden des Gehäuses 10 offen und ist an der Oberseite des Gehäuses 10 teilweise geschlossen. Genauer gesagt ist die Oberseite des Gehäuses 10 gemäß der Fig. 2 oder 4 betrachtet mit einer Abdeckplatte 10 b versehen, die eine kreisförmige Öffnung 10 c ungefähr in der Mitte der Abdeckplatte 10 b zum Einsetzen des Kerns 14 aufweist. An der inneren Fläche der Abdeckplatte 10 b ist eine ringförmige Wand 10 d (Fig. 4) koaxial um die Öffnung 10 c zum Befestigungseingriff mit dem Spulenblock 12 in einer später beschriebenen Art und Weise vorgesehen. Das Gehäuse 10 weist weiterhin eine Führungsöffnung oder einen kleinen zylindrischen Teil 10 e auf, der an einem äußeren Teil der Abdeckplatte 10 b in Form eines Kamins vorsteht. Innerhalb des kleinen zylindrischen Teils 10 e und unterhalb der oberen Kante des kleinen zylindrischen Körpers 10 e ist ein nach unten zur Kammer des Gehäuses 10 zugespitzter Trichter 10 f vorgesehen.
  • Der Spulenblock 12 umfaßt eine innere Spule 16 und eine äußere Spule 18, die koaxial auf der inneren Spule 16 befestigt ist. Die innere und äußere Spule 16 und 18 bestehen aus einem Kunstharz, beispielsweise Phenylenoxid oder "Noryl" (oben bereits erwähnt). Die innere Spule 16 ist mit einer Durchgangsbohrung zur Aufnahme des Kerns 14 und mit einem Flansch 16 a an ihrem Boden zur Halterung von mehreren Stiften 20 aus einem elektrisch leitfähigen Material versehen. Das obere Ende 16 b der inneren Spule 16 ist starr in die Ringwand 10 d eingesetzt, um den Spulenblock 12 kurzzeitig zu haltern. Das Zwischenstück der inneren Spule 16 ist mit einer Reihe von Spulen bewickelt, die mit den Stiften 20 elektrisch leitend verbunden sind. Zur Erleichterung der Spulenwicklung ist das Zwischenstück der Spule 16 mit mehreren Flanschen versehen. Die äußere Spule 18 besteht aus einem auf dem Flansch 16 a der inneren Spule 16 getragenen Bodenende, einem Zwischenstück, welches mit einer Reihe von Spulen bewickelt ist, und einem Flansch 18 a am oberen Ende der äußeren Spule 18. Die auf das Zwischenstück der äußeren Spule 18 gewickelten Wicklungen sind voneinander durch Flansche getrennt, die auf der äußeren Spule 18 befestigt sind und elektrisch leitend mit den Stiften 20 und auch mit einer Kappe 22 auf eine später beschriebene Art und Weise verbunden, um den Anschluß mit einem Leitungsdraht 24 zu bilden, der am Zeilentransformator nach außen bis zu einer Kathodenstrahlröhre (nicht dargestellt) eines Fernsehempfängers ragt.
  • Der Flansch 18 a der äußeren Spule 18 ist mit einer Zunge 19 versehen, die, wie am besten aus der Fig. 7 ersichtlich, am Flansch 18 nach außen vorsteht. Das dem Flansch 18 a abgewandte Ende der Zunge 19 ist mit einer kreisförmigen Öffnung 19 a (Fig. 5) versehen, in der die zylindrische Kappe 22 zwangsweise eingesetzt ist. Zu diesem Zweck ist die kreisförmige Öffnung 19 a zu ihrem unteren Ende hin, wie aus der Fig. 5 ersichtlich, so verengt, daß der innere Durchmesser der kreisförmigen Öffnung 19 a etwas größer als der äußere Durchmesser der zylindrischen Kappe 22 an der oberen Kante der Öffnung 19 a ist, und etwas kleiner als der Durchmesser an der unteren Kante der Öffnung 19 a ist. Die Kappe 22 besteht aus einem elektrisch leitfähigen Material, wie beispielsweise Messing, und weist einen zylindrischen Körper auf, der innerhalb der Kammer ausgebildet ist. Das obere Ende der Kappe 22 ist offen und mit einem Flansch 22 a zum Eingriff mit der oberen Kante der Öffnung 19 a versehen und das untere Ende der Kappe 22 ist durch eine abgerundete Wandung 22 b geschlossen. Die Länge der Kappe 22 in ihrer Axialrichtung ist größer als die Dicke der Zunge 19, so daß wenn die Kappe 22 in die Öffnung 19 a der Zunge 19 eingesetzt ist, das untere Ende der Kappe 22 nach unten an der Zunge 19 vorsteht. Gemäß der bevorzugten Ausführungsform ist die Kappe 22 in Richtung auf ihr geschlossenes Ende leicht verengt um ihr Einsetzen in die Öffnung 19 a zu erleichtern und auch um sicherzustellen, daß der elektrische Kontakt zwischen der Innenwand der Kappe 22 und einem abisolierten Ende eines in die Kappe 22 einzusetzenden Leitungsdrahtes 24 hergestellt wird. Da der Verengungsgrad der Kappe 22 sehr viel kleiner als der der Öffnung 19 a ist, hält die untere Kante der Öffnung 19 a die Kappe 22 fest. Um die kreisförmige Öffnung 19 a ist koaxial eine Ringwand 19 b vorgesehen, um darin das untere verengte Ende des Trichters 10 f fest aufzunehmen.
  • Für die elektrische Verbindung zwischen dem Ende der Spule, die das Hochspannungssignal für die Kathodenstrahlröhre (nicht dargestellt) erzeugt, und der äußeren Fläche der Kappe 22, die von der Zunge 19 nach unten ragt, wird das Ende der Spule zuerst mit einem Metallsegment 26(Fig. 4) verlötet, welches fest in eine in der äußeren Spule 18 vorgesehene Aussparung eingesetzt ist. Das Metallsegment 26 wird dann seinerseits über einen geeigneten Leitungsdraht mit der äußeren Fläche der Kappe 22 so elektrisch leitend verbunden, daß ein Ende des Leitungsdrahtes mit dem Metallsegment 26 durch Aufbringen einer Lötperle und das andere Ende durch Umwickeln der Kappe 22 und Aufbringen der Lötperle verbunden ist. Das Zwischenstück des Leitungsdrahtes sollte bevorzugt sich entlang dem Umfang der Spule erstrecken. Anstatt Löten kann die Verbindung auch durch irgendein anderes bekanntes Verfahren, wie beispielsweise Sputtern, hergestellt werden. Anstatt des Leitungsdrahtes ist es möglich, ein elektrisches Element, wie beispielsweise eine Diode D oder einen Widerstand R, allein oder in Reihenschaltung, wie in den Fig. 4 und 7 schematisch angedeutet, zu verwenden. Da das Segment 26 verwendet wird, kann die elektrische Verbindung zwischen der Spule, die aus einem sehr dünnen Draht hergestellt ist, und dem Leitungsdraht oder dem elektrischen Element ohne Schwierigkeiten ausgeführt werden.
  • Bei der Montage des Spulenblocks 12 auf die oben beschriebene Art und Weise, wobei geeignete Verbindungsglieder zwischen Spule und Kappe 22 ragen, wird der Spulenblock 12 in der Kammer des Gehäuses 10 so aufgenommen, daß das obere Ende 16 b der inneren Spule 16 zwangsweise in die Ringwand 10 d des Gehäuses 10 eingesetzt wird, und gleichzeitig das untere Ende des Trichters 10 f zwangsweise in die ringförmige Wand 19 b, die an der Zunge 19 montiert ist, eingesetzt, um den Spulenblock 12 zeitweilig innerhalb des Gehäuses 10 zu halten. Danach wird die Kammer des Gehäuses 10 vom offenen Ende des Gehäuses 10 her mit Eingießmaterial F 1 gefüllt. Gemäß der bevorzugten Ausführungsform ist das Eingießmaterial F 1 ein wärmehärtendes Epoxidharz, wie beispielsweise NX1065 in Kombination mit NX1066 (Produkte der Firma CIBA-GEIGY (Japan) Ltd.), oder K-550A in Kombination mit K-550B (Produkte der Firma Somar Mfg. Co., Ltd.). Diese Harze sind insbesondere zur Erzielung einer hohen elektrischen Isolation für die um die äußere Spule 18 gewickelten Wicklungen und einer starken Verbindung zwischen dem Spulenblock 12 und dem Gehäuse 10 geeignet. Wenn das in das Gehäuse eingefüllte Epoxidharz F 1 fest wird, wird der abisolierte Leitungsdraht 24 zwangsweise durch den kleinen Zylinderteil 10 e und durch den Tunnel 10 f geführt in die Kappe 22 eingesetzt. Gemäß der gezeigten Ausführungsform wird der Leitungsdraht 24 (Fig. 5) durch einen äußeren Isolierschlauch 24 a aus Vinylchlorid, einen inneren Isolierschlauch 24 b aus Polyäthylen und ein Bündel aus Leitungsdrähten 24 c gebildet, die in dem inneren Isolierschlauch 24 b aufgenommen sind. Der äußere und der innere Isolierschlauch 24 a und 24 b sind abisoliert, um die Leitungsdrähte 24 c für ein Stück kürzer als die Länge der Kappe 22 freizulegen. Dann wird der äußere Isolierschlauch 24 a weiter abisoliert, um den inneren Isolierschlauch 24 b für eine Länge etwas länger als die Länge der Kappe 22 freizulegen. Danach werden die Leitungsdrähte 24 c zurück um die Kante des inneren Isolierschlauches 24 b in der in der Fig. 5 gezeigten Art und Weise umgebogen, so daß die Leitungsdrähte 24 c auf dem inneren Isolierschlauch 24 b liegen. Wenn ein derartig abisolierter Leitungsdraht 24 in die Kappe 22 eingesetzt wird, berühren die Leitungsdrähte 24 c die Innenwand der Kappe 22 eng, was zu einer elektrischen Verbindung zwischen der Kappe 22 und dem Leitungsdraht 24 führt.
  • Nachdem der Leitungsdraht 24 auf die vorstehend beschriebene Art und Weise in die Kappe 22 eingesetzt worden ist, wird ein Spalt in dem kleinen Zylinderteil 10 e zwischen der Außenfläche des Leitungsdrahtes 24 und der Innenfläche des kleinen Zylinderteils 10 e und dem Trichter 10 f von dem offenen oberen Ende des kleinen Zylinderteils 10 e her mit einem Eingießmaterial F 2 gefüllt. Gemäß der bevorzugten Ausführungsform ist das Eingießmaterial F 2 ein kalt aushärtendes Epoxidharz, wie beispielsweise 7912-3A in Kombination mit 7912-3B (Produkte der Firma Somar Mfg. Co., Ltd.). Diese Harze sind insbesondere zur Erzielung einer starken Verbindungswirkung zwischen dem kleinen Zylinderteil 10 e und dem Leitungsdraht 24 geeignet. Danach wird der Kern 14 in bekannter Art und Weise eingesetzt, um den Zeilentransformator gemäß der vorliegenden Erfindung fertigzustellen.
  • Gemäß der bevorzugten Ausführungsform ist die Innenfläche des Trichters 10 f mit einer oder mehreren Nuten 10 g ( Fig. 5 und 6) versehen, die sich in einer Richtung parallel zur Achse des kleinen Zylinderteils 10 e erstrecken, um das Einspritzen des schmelzflüssigen Harzes durch die Nut 10 g in die Kappe 22 zu ermöglichen.
  • Das in die Kappe 22 eingespritzte Harz verhindert, daß der Leitungsdraht 24 c innerhalb der Kappe 22 eine unerwünschte Funkenentladung erzeugt.
  • Weiterhin ist gemäß der bevorzugten Ausführungsform, wie aus der Fig. 2 ersichtlich, auf dem offenen Ende des kleinen Zylinderteils 10 e eine Gummikappe 30 montiert.
  • In der Fig. 8 ist eine Abwandlung des Zeilentransformators gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Der in der Fig. 8 gezeigte Zeilentransformator weist weiterhin eine andere Führungsöffnung oder kleinen Zylinderteil 32 auf, der an einem Umfangsteil der Abdeckplatte 10 b in Form eines Kamins nach oben und unten ragt. Das untere Ende des kleinen Zylinderteils 32, welches innerhalb der Kammer gelegen ist, ist fest mit einer Ringwand 34 b im Eingriff, die durch eine Zunge 34 gebildet wird, welche am Flansch 18 a der äußeren Spule 18 vorsteht. Die Zunge 34 ist mit einer Öffnung 34 a koaxial zur Ringwand 34 b versehen, um darin die Kappe 22&min; aufzunehmen, die elektrisch über einen Leitungsdraht oder ein geeignetes elektrisches Element mit einer Spulenwicklung der äußeren Spule 18 verbunden ist. Die an der Kappe 22&min; anzuschließende Spule erzeugt ein Hochspannungssignal zur Steuerung der Fokussierung. Da der Innendurchmesser des kleinen Zylinderteils 32 ungefähr gleich dem Außendurchmesser des Leitungsdrahtes 24&min; ist, nimmt der zylindrische Teil 32 fest den Leitungsdraht 24&min; auf. Daher ist es bei der Anordnung des Zeilentransformators gemäß der Fig. 8 nicht notwendig, zwischen dem Leitungsdraht 24&min; und dem kleinen Zylinderteil 32 irgendein Harz vorzusehen. Statt dessen ist auf dem kleinen Zylinderteil 32 bevorzugt eine Gummikappe, ähnlich wie die auf dem kleinen zylindrischen Teil 10 e vorzusehen.
  • Wenn der Zeilentransformator gemäß der vorliegenden Erfindung fertiggestellt ist, werden die Leitungsadern 24 cdes Leitungsdrahtes 24 und die Kappe 22 durch das verfestigte Eingießmaterial F 2 in einer starren mechanischen und elektrischen Verbindung gehalten. Auch die mechanische und elektrische Verbindung zwischen dem elektrischen Element, wie beispielsweise einer Diode, und der Kappe 22, die durch Löten od. dgl. erfolgte, wird durch die Verstärkung des verfestigten Eingießmaterials F 1 dauerhafter und langlebiger gemacht.
  • Da bei dem Zeilentransformator gemäß der vorliegenden Erfindung die direkte oder über ein elektrisches Element erfolgende Verbindung zwischen Leitungsdraht 24 und einer Spule mit weniger Teilen, verglichen mit dem Zeilentransformator gemäß dem Stand der Technik und gemäß der Beschreibung anhand der Fig. 1, erfolgt, sind die Herstellschritte und Herstellkosten reduziert.
  • Da weiterhin die Verbindung zwischen dem Leitungsdraht 24 und der Kappe 22 und die Verbindung zwischen der Kappe 22 und dem elektrischen Element ohne Benötigung einer vergleichsweise großen Oberfläche und ohne irgendwelche hervorstehende Teile erfolgt, kann das Hochspannungssignal von der Spule auf den Leitungsdraht 24 mit großer Zuverlässigkeit und ohne Erzeugung irgendwelcher Funkenentladung erfolgen.
  • Da darüber hinaus der Zuleitungsdraht 24 nicht während der Herstellung des Spulenblockes 12 mit der um die äußere Spule 18 gewickelten Wicklung verbunden ist, kann der Spulenblock 12 wirksam gehandhabt werden, was zu einer Verringerung von Unfällen führt, und damit die Zuverlässigkeit des Zeilentransformators erhöht.

Claims (10)

1. Zeilentransformator mit
- einem eine Kammer einschließenden Gehäuse (10) mit einem Ansatz, der auf die Kammer zuläuft und eine Führungsöffnung (10 e) zur Verbindung der Kammer mit der Gehäuseaußenseite hat;
- mit einem in der Kammer untergebrachten, mindestens eine Spule (18) mit Wicklungen aufweisenden Spulenblock (12) und
- mit einer eine Kappe (22) aus elektrisch leitfähigem Material aufweisenden Hochspannungssteckverbindung zur Verbindung eines aus dem Gehäuse (10) herausführenden Leitungsdrahtes (24) mit einer der Wicklungen,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Spule (18) eine angeformte Zunge (19) aufweist, die zur Aufnahme des als konischer Trichter (10 f) ausgebildeten Ansatzes mit einer angeformten, koaxial zur Führungsöffnung (10 e) angeordneten Ringwand (19 b) versehen ist;
-daß die Kappe (22) in die Öffnung ( 19 a) der Zunge (19) so einbringbar ist, daß ihr offenes Ende der Führungsöffnung zugewandt ist;
- daß der Leitungsdraht (24) an seinem einen, nahe dem Gehäuse liegenden Ende eine durch Entfernung des Isolierungsschlauches freiliegende Ader hat, die zur Herstellung einer elektrischen Verbindung mit der Kappe (22) unmittelbar in diese einführbar ist; und
- daß in den Trichter (10 f) nach Einführen des Leitungsdrahtes (24) ein kalt aushärtendes Eingießmaterial (F 2) einbringbar ist.
2. Zeilentransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Innenfläche des Trichters (10 f) wenigstens eine Nut (10 g) zur Einführung des zweiten Eingießmaterials (F 2) in die Bohrung vorgesehen ist.
3. Zeilentransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (19 a) in der Zunge (19) in Richtung der Zungendicke verjüngt ist, so daß der der Führungsöffnung (10 e) zugewandte Öffnungsteil einen Durchmesser größer als der Außendurchmesser der Kappe (22) und der der Führungsöffnung (10 e) abgewandte Öffnungsteil einen Durchmesser kleiner als der Außendurchmesser der Kappe (22) aufweist.
4. Zeilentransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Kappe (22) ausgebildete Bohrung an dem dem offenen Ende gegenüberliegenden Ende (22 b) geschlossen ist.
5. Zeilentransformator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (22) in Richtung auf das geschlossene Ende (22 b) zu verjüngt ist.
6. Zeilentransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Verbindungsglieder aus irgendeinem Widerstand und einer Diode bestehen.
7. Zeilentransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Verbindungsglieder aus einer Reihenschaltung aus Widerstand und Diode bestehen.
8. Zeilentransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (22) an ihrem offenen Ende einen Flansch (22 a) aufweist.
9. Zeilentransformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule (18) einen Flansch (18 a) aufweist, an dem die Zunge (19) vorsteht.
DE3109268A 1980-03-12 1981-03-11 Zeilentransformator Expired DE3109268C2 (de)

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