DE311363C - - Google Patents

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DE311363C
DE311363C DENDAT311363D DE311363DA DE311363C DE 311363 C DE311363 C DE 311363C DE NDAT311363 D DENDAT311363 D DE NDAT311363D DE 311363D A DE311363D A DE 311363DA DE 311363 C DE311363 C DE 311363C
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DE
Germany
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lever
load
trolley
lock
unloading point
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DENDAT311363D
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English (en)
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Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C11/00Trolleys or crabs, e.g. operating above runways
    • B66C11/16Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear
    • B66C11/24Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear with means for locating or sustaining the loads or trolleys in predetermined positions; Hay hoists

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Heu- und Getreideaufzuge bekannt, bei' denen die die Last aufnehmende Greifervorrichtung von einem an dem Auf-
. zugsseile hängenden· Sperrschloß getragen und in der Schlußlage gesichert wird. Die Freigabe der Last an der Entladestelle muß bei diesen Aufzügen von der Bedienung durch Auslösung des Sperrschlosses mittels eines Schnurzuges bewirkt werden.
ίο Ferner ist auch bereits ein Aufzug für den genannten Zweck bekannt, bei dem die Freigabe der Last an der Entladestelle selbsttätig erfolgen soll. Bei diesem ist an dem für sich verschiebbaren Vorderteil eines an der , Entladestelle auf dem Laufkatzengleis festgestellten Wagens ein Doppelhebel angelenkt, dessen vorderer gabelförmiger Arm, die der Entladestelle zugeführte Greifervorrichtung fangend, sich unter einem darauf
ao verschiebbaren Teller legen und beim Anstoßen der Laufkatze an den verschiebbaren Vorderteil des Wagens durch Auf treffen auf eine am feststehenden Wagenhinterteil angeordnete Anschlagstange gehoben werden soll, so daß dadurch der Teller mitgehoben 1 und von diesem dann die die Greiferarme in Schlußlage sichernde Sperrung ausgelöst wird. Bei einem so eingerichteten Aufzug kommt es aber häufig vor1, daß infolge des durch Anstoßen der Last an Balken u. dgl. hervorgerufenen Schwankens oder einer durch Schleifen der Last verursachten Schräglage. der Greifervorrichtung der vorerwähnte Teller von dem am Anschlagwagen vorgesehenen Doppelhebel nicht erfaßt und somit auch nicht angehoben wird, so daß dann die erstrebte selbsttätige Entladung überhaupt nicht eintritt. Es wirkt deshalb dieser «Aufzug unsicher.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein neuer Heu- und Getreideaufzug mit selbsttätiger Entleerung an der Entladestelle, bei dem dieser Übelstand vermieden ist. Bei diesem Aufzuge wird die Greifervorrichtung, wie bei den ersterwähnten bekannten Einrichtungen, von einem im Aufzugseil hängenden. Sperrschloß getragen und auch in Schlußlage gesichert. Dabei ist aber gemäß der Erfindung an der Laufkatze ein in deren Laufrichtung liegender federnd hochgehaltener Tasterhebel angeordnet, der bei Ankunft der Laufkatze an der Entladestelle durch einen hier angebrachten Anschlag niederge- ■ drückt wird und diese Bewegung auf einen im Sperrschloß vorgesehenen Schieber durch Vermittlung einer mit diesem verbundenen Druckplatte überträgt, so daß dadurch ■ die Auslösung des Sperrschlosses verursacht wird und damit die Öffnung der Greifervorrichtung· zur Freigabe der Last: eintritt.
Da bei dieser Einrichtung der Tasterhebel, wegen seiner Anordnung an der Laufkatze und der dadurch ( erzielten Unabhängigkeit von der hin und her schwankenden Last, stets die gleiche Lage gegenüber dem auf ihn einwirkenden Anschlag beibehält, wird er immer in richtiger Weise bewegt. Anderseits wird auch diese Bewegung des Taster-
hebeis immer in der erstrebten Weise auf den Auslöseschieber des Sperrschlosses übertragen, da die dieses vermittelnde Druckplatte bei hochgezogener Last sich unmittelbar unter dem Tasterhebel befindet und auch bei Schwankung der Last seine Lage gegenüber dem Hebel nur sehr wenig verändert. Es arbeitet deshalb dieser Aufzug im Gegensatz zu den bekannten mit voller Sicherheit,
ίο indem die selbsttätige Freigabe der Last an der Entladestelle unbedingt eintreten muß.
Auf, der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Dabei zeigt:
Fig. ι die Gesamtanordnung des Aufzuges mit hochgezogener Last und mit der an der Entladestelle angekommenen Laufkatze,
Fig. 2 die Einrichtung des Sperrschlosses.
Auf der Laufschiene α ist in üblicher Weise mit den Rollen b die Laufkatze c geführt, in der die feste Rolle d gelagert ist und bei hochgezogener Last das die lose Rolle e enthaltende Lagerstück/ einen Sitz findet. An dem Aufzugsseil Ji, das bei g seinen Befestigungspunkt an der Laufkatze hat, die lose Rolle e trägt und dann über die Rolle d geführt ist, gelangen unter Vermittlung geeigneter Zwischenglieder menschliche, tierische oder Maschinenkräfte zur Wirkung, so daß durch einen Zug' an diesem Seil die Last zunächst hochgezogen wird, bis das Lagerstück f in den dafür vorgesehenen Sitz . der Laufkatze c einschlägt, und dann zusammen mit letzterem nach der Entladestelle geführt wird. Zur Rückführung der Laufkatze nach der Entleerung dient das Seil Ji1, das über die Rolle Ci1 geführt und mit einem Gewicht ausgerüstet ist.
In der Strebe i der Laufkatze c ist ein in deren Laufrichtung liegender Tasterhebel k auf- und abbewegbar gelagert, den eine Feder I1 in der durch einen Führungsbügel I1 begrenzten Hochlage zu halten strebt und der an seinem freien Ende eine schwach nach ,abwärts gekrümmte Auf lauf plattem für einen, an der Entladestelle vorgesehenen Anschlag trägt. . .
Zur Begrenzung der Laufkatzenbewegung an der Entladestelle ist auf der Laufschiene α eine Anschlagvorrichtung verstellbar angeordnet, die durch einen in die Schiene einschnappenden Stift an der jeweils gewünschten Stelle festgestellt wird. Sie enthält im Beispiel zwei nacheinander zur Wirkung kommende Federn I2 und ls, um einen plötzlichen Stoß zu vermeiden. An dieser Anschlagvorrichtung ist ein nach unten gerichteter, am unteren Ende mit einer Laufrolle η ausgerüsteter Anschlagarm 0 für den an der Laufkatze befindlichen Tasterhebel k befestigt, so daß dieser bei Ankunft der Laufkatze an der Entladestelle durch diesen Arm ο entgegen der Wirkung der Feder I1 nach abwärts gedruckt wird.
An dem Lagerstück / der losen Rolle e ist das Sperrschloß q angehängt, das die zum Halten der Last dienende Greifervorrichtung trägt. Diese besteht im Beispiel aus zwei durch eine gemeinsame Welle.? miteinander verbundenen Gabelgruppen, die j e durch eine , Vo mittels eines Zwischengelenks an sie angreifende Lenkstange rx und r2 mit dem Schloß q verbunden sind. In diesem selbst ist ein als Winkelhebel ausgebildeter Lasthaken gelagert, dessen nach unten gerichteter Arm t2 > in seinem aus dem Schloß herausragenden Ende eine seitliche Ausnehmung u besitzt, die zur* Sicherung der Greifervorrichtung in der Schlußlage deren Welle j aufnimmt. Der zweite bei Sperrstellung wagerecht verlaufende Arm dieses Winkelhebels greift mit seinem Ende in eine Aussparung ν eines unten im Schloß drehbar gehaltenen, nach aufwärts gerichteten und unter Wirkung einer Feder I1 stehenden Sperrhebels t% ein. Dieser hält mit unbedingter Sicherheit den Lasthaken t2 in der in Fig. 2 dargestellten Arbeitsstellung, da die von ihm bewirkte, Sperrung um so stärker wirkt, je stärker der Zug der Last an dem Hebel I2 ist. Die Feder I2 wird dabei nicht beansprucht, da der Druck unmittelbar von der Drehachse des Sperrhebels tt aufgenommen wird. Unten am Schloß ist neben dem Hebel t2 noch ein Finger ζ vorgesehen, als Führung beim Einhängen der Welle ί des Greifers in die Ausnehmung u. Oben ist in dem Schloß zwischen zwei seitlichen Führungsstücken und auf einem Führungsstift χ ein Schieber w auf- und abbewegbar angeordnet, der mit einem seitlichen Fortsatz auf dem l<eilförmigen Ende des Sperrhebels I1 ruht, so daß dieser beim Eindrücken des Schiebers w in das Schloß entgegen der Wirkung der Feder Z4 zur Seite gedrückt wird und damit den Winkelhebel t2 freigibt. Auf seinem aus dem Schloß herausragenden Ende trägt der Schieber eine wagerecht liegende Druckplatte y, mit der ein an der Unterseite des Tasterhehels angeordneter Bügel p zusammenwirkt.
Beim Gebrauch dieses Aufzuges wird das Fördergut, Heu, Getreide o. dgl., mit den Ga- ■ bein der Greifervorrichtung erfaßt und dann diese dadurch geschlossen, daß sie mit ihrer Welle.? in das offene Sperrschloß q eingestoßen wird. Hierbei führt sich die Welle.? an dem Finger ζ und drückt selbst durch Einwirkung auf die an dem Hebel J2 vorhandene Querlasche diesen Hebel tz in die Arbeitsstellung, in der er dann durch den einschnappenden Sperrhebel I1 gesichert' wird.
Ist so die Greifervorrichtung geschlossen und dadurch die Last in ihr festgehalten, so erfolgt zunächst das Hochziehen der Last durch das Seil k; bis das Lagerstück der losen Rolle e in den dafür an der Laufkatze c vorgesehenen Sitz, einschlägt. ' In dieser Hochlage der Greifervorrichtung steht die Druckplatte y unmittelbar unter dem Bügel p des an der Laufkatze befindlichen Tasterhebels k.
ίο Da ein weiteres Hochziehen nicht mehr möglich ist, beginnt nun bei weiterem Zuge an dem Seil h die Laufkatze c mit der daran hängenden Last ihre Bewegung auf der Laufschiene a, bis sie an der gewünschten Entladestelle durch die hier festgestellte Anschlagvorrichtung aufgehalten wird. Bei die: ser Bewegung trifft der Tasterhebel k mit seiner gekrümmten ' Auflaufplatte m auf die Rolle η des Anschlagarmes 0 und wird ■ von diesem entgegen der Feder I1 nach abwärts gedrückt. Diese Bewegung wird durch den Bügeln auf die unmittelbar darunter befindliche 'Druckplattey und von dieser auf den Schieber w übertragen, so daß dieser in das Schloß hinein- und dadurch . der Sperrhebel ti zur Seite gedrückt wird, aus dem Bereich des Sperrarmes des Hebels i2. Dieser wird damit frei, so daß das Gewicht der Last die Welle s aus der Ausnehmung u des Hebels t2 ziehen kann. Zugleich wird durch das eigene Gewicht der Last ein. Ausschwingen der Greifervorrichtung herbeigeführt, so daß die Last von den Gabeln abfällt.
Sobald der Zug auf das Seil h aufhört, zieht das Gewicht an dem Seil H1 selbsttätig die Laufkatze c mit der Greifervorrichtung an die Beladestelle zurück, wobei die Feder I1 zugleich den Tasterhebel k wieder in die Ruhelage hebt. Es kann dann die Greifervorrichtung zu neuer "Beschickung heruntergelassen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Heu- und Getreideaufzug, dessen Greifervor richtung von einem im Aufzugseil hängenden Sperrschloß getragen und gesichert wird, das an der Entladestelle durch einen Tasterhebel ausgelöst wird, • dadurch gekennzeichnet, daß der mittels Feder (J1) in der Höchstlage gehaltene-Tasterhebel (m) an der Laufkatze angeordnet ist und an der, Entladestelle durch einen hier angebrachten Anschlag (n) niedergedrückt wird, diese Bewegung auf den unmittelbar unter ihm liegenden, mit einer Platte (y) versehenen Schieber (w) des Sperrschlosses überträgt und dadurch den gefederten Sperrhebel (J1). auslöst. '
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
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