DE3114111C2 - Büstenhalter mit einem die Büstenkörbchen aufweisenden einstückig gemoldeten Vorderteil - Google Patents

Büstenhalter mit einem die Büstenkörbchen aufweisenden einstückig gemoldeten Vorderteil

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DE3114111C2
DE3114111C2 DE19813114111 DE3114111A DE3114111C2 DE 3114111 C2 DE3114111 C2 DE 3114111C2 DE 19813114111 DE19813114111 DE 19813114111 DE 3114111 A DE3114111 A DE 3114111A DE 3114111 C2 DE3114111 C2 DE 3114111C2
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Naturana Doelker & Co Kg 7413 Gomaringen De GmbH
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Abstract

Bei einem Büstenhalter mit einem die Büstenkörbchen aufweisenden, einstückig gemoldeten Vorderteil besteht die Außenseite aus elastischer, thermisch verformter textiler Maschenware. An dessen Rückseite ist eine Materiallage aus Schaumstoff angeordnet, die ebenfalls über den gesamten Bereich des Vorderteils einstückig ist und über den gesamten, zu Büstenkörbchen verformten Bereich einschließlich des zwischen den Büstenkörbchen befindlichen Mittelstücks eine im wesentlichen gleichmäßige Dicke hat. Die Kombination der Maschenware, mit der aus Schaumstoff bestehenden Materiallage, ermöglicht es, beide Materiallagen gemeinsam in einem einzigen Moldingvorgang zu verformen.

Description

Die Erfindung betrifft einen Büstenhalter mit einem die Büstenkörbchen aufweisenden einstückig gemoldeten Vorderteil, b>-: dem zumindest die Außenseite aus elastischer, thermisch verformbarem textiler Maschenware besteht und mindestens eine weitere, an der Rückseite der Maschenware angeordnete Materiallage bzw. -einlage aufweist
Ein Büstenhakervordertei! dieser Art ist allgemein bekannt Hier werden die beiden Büstenkörbchen gleichzeitig durch thermoplastische Verformung hergestellt. Diese Herstellung hat den Vorteil, daß ein erheblicher Teil von Näharbeiten, insbesondere zwischen den Büstenkörbchen, eingespart werden kann und daß der Büstenhalter angenehme Trageigenschaften aufweist, da im Mittelteil auf der Haut gegebenenfalls reibende Nähte vermieden werden. Derartige Büstenhalter mit einer Schaumstoffeinlage auszurüsten, welche gleichzeitig mit dem Molden der Büstenkörbchen verformbar ist, war bisher nicht möglich, weil der Schaumstoff nicht elastisch ist und deshalb im Bereich des Mittelstückes zwischen den Büstenkörbchen und im Bereich der stärksten Verformung, der Körbchenspitze, eine so erhebliche Verdünnung zu befürchten war, daß der Büstenhalter nicht brauchbar wäre.
Man hat deshalb bisher Vorderteil und Einlage voneinander getrennt hergestellt und danach miteinander vereinigt. So ist es aus der CH-PS 4 42 185, Fig. 2, bekannt, für die Fabrikation von Büstenhaltern Büstenkörbchen einzeln herzustellen, indem hierzu zwei Gewebelagen mit einer dazwischen liegenden Schaumstoffschicht gemeinsam bleibend verformt werden. Fertiggestellte Büstenkörbchen sind danach zusammen mit einem entsprechenden Vorderteil zu Büstenhaltern weiterzuverarbeiten, wobei die Büstenkörbchen im Bereich des Büstenhaltermittelteils durch Nähen miteinander zu verbinden sind.
Aus der DE-GM 18 22 903 ist es bekannt, formbeständige Einlagen für Büstenhalter herzustellen, indem jeweils ein Paar von Büstenkörbchen zusammenhängend bzw. einteilig aus nachgiebig elastischem thermoplastischem Kunststoff gefertigt werden. Auch in diesem Falle sind solche Einlagen anschließend mit einem Vorderteil zu vereinigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Büstenhalter der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen aus thermisch verformbarer textiler Maschenware bestehendes Vorderteil bereits vor seiner Verarbeitung mit einem als Einlage dienenden Schaumstoffiraterial
ίο versehen und diese beiden Teile in einem einzigen Moldingvorgang so verformt werden können, daß die Einlage im fertigen Büstenhalter überall eine gleichmäßige Dicke aufweist
Diese Aufgabe wird du-ch die Merkmale des Patent-Anspruchs 1 gelöst
Bei dem erfindungsgemäßen Büstenhalter wird dadurch, daß in den Bereichen des höchsten Verformungsgrades mehr Material zur Verfügung steht und dieses in gewisser Hinsicht nachfließen kann, nach dem Verformungsvorgang eine gleichmäßige Dicke erreicht
Da sich hierbei die Konturen der als Versteifung wirkenden Einlage an diejenigen des Vorderteils formschlüssig anschmiegen, ist die Einlage praktisch nicht fühlbar. Auch sind keine Abdrücke auf dem Vorderteil sichtbar. Aufgrund der einstückigen Ausbildung der Einlage ist außerdem sichergestellt, daß das sich zwischen den Büstenkörbchen befindende Mittelstück im wesentlichen die gleicne Dicke hat wie der übrige zu Büstenkörbchen verformte Bereich, was dem Büstenhalter ausgezeichnete Trageigenschaften verleiht. Schließlich können Mäharbeiten, insbesondere zwischen den Büstenkörbchen entfallen, wodurch sich nicht nur die Büstenhalterherstellung entsprechend vereinfacht, sondern durch den nahtfreien Mittelbereich auch besondere Hautfreundlichkeit beim Tragen des Büstenhalters erreicht wird.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemä-
ßen Büstenhalters ist in dem Unteranspruch angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Teilquerschnitt durch die das Vorderteil bildenden Materiallagen des Büstenhaltervorderteils vor dem Verformen,
Fig. 2 einen Teilquerschnitt durch das einstückige
■45 Büstenhaltervorderteil nach dem Verformvorgang.
Das Büstenhaltervorderteil besteht beim dargestellten Ausführungsbeispiel aus insgesamt drei Materiallagen, nämlich je einer die Außenseite und die Innenseite des Büstenhalters bildenden Materiallage 10,12, aus Polyester-Material, welches unter dem Handelsnamen »Simplex« bekannt ist und aus elastischer, thermisch verformbarer textiler Maschenware besteht. Dieses Material läßt sich in zueinander senkrechten Richtungen dehnen.
Zwischen diesen beiden Materiallagen 10 und 12 ist eine Zwischenlage 14 aus Schaumstoff angeordnet.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist diese Zwischenlage 14 als Rohling, d. h. vor dem Verformvorgang, auf beiden Seiten wellenförmig ausgebildet, wobei die entsprechenden Materialverdickungen mit 14a und \4b bezeichnet sind.
Diese in Fig. 1 als Rohling dargestellten Materiallagen werden in einer Verformanlage unter Anwendung von Wärme und Druck so verformt,daß im vorbestimm· ten Abstand nebeneinander Büstenkörbchen 16,18 entstehen, die in F i g. 1 strichpunktiert angedeutet sind. Es ist ersichtlich, daß in den am stärksten verformten Bereichen, den Körbchenspitzen, der Schaumstoff vor dem
Verformen die größte Dicke aufweist. Im Bereich der Büstenkörbchenspitzen befinden sich die »Wellenberge« des wellenförmig ausgebildeten Schaumstoffs, während in der Symmetrieebene der Büstenkörbchen, d. h. im Mittelsiück des BOstenhaltervorderteils, die geringstc Dicke des Schaumstoffmaterials vorhanden ist. Dadurch wird erreicht, daß beim Ausformen der Büstenkörbchen die aus Schaumstoff bestehende Zwischenlage in einem solchen Umfang nachfließen kann, daß in fertiggestelltenri Zustand die verstärkende Einlage eine im wesentlichen gleichmäßige Dicke Ober den gesamten Bereich des Büstenhaltervorderteils besitzt Dieses ist aus F i g. 2 zu ersehen.
Aus F i g. 2 ist auch erkennbar, daß ein mit 20 bezeichnetes Mittelteil sich einstückig vom einen zum anderen Büstenkörbchen erstreckt und die Zwischenlage in diesem Bereich und in den Außenbereichen der Büstenkörbchen ebenfalls die gleiche Dicke aufweist, wie in den Büstenkörbchen selbst Es ergibt sich somit ein einwandfrei geformter Büstenhalter mit hervorragenden Trageeigenschaften.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
25
30
35
40
45
55
60
65

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Büstenhalter mit einem die Büstenkörbchen aufweisenden einstückig gemeldeten Vorderteil, bei dem zumindest die Außenseite aus elastischer, thermisch verformbarer textiler Maschenware besteht und mindestens eine weitere, an der Rückseite der Maschenware angeordnete Materiallage bzw. -einlage aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (14) für beide Büstenkörbchen (16, 18) eine thermoplastisch verformbare Schaumstoffeinlage ist, die vor dem Verformen zu Büstenkörbchen in den zur Büstenkörbchen auszuformenden Bereichen entsprechend wellenförmig verdickt ist (bei 14a, i4b) und sich auch über das zwischen den Büstenkörbchen (16,18) befindliche Mittelstück (20) erstreckt
2. Büstenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (14) vor dem Verformen zumindest aal der der Büstenhaltervorderseite zugewandten Oberfläche wellenförmig ausgebildet ist wobei der Abstand zweier gleich großer Wellenberge (14a, \4b) dem Abstand der Büstenkörbchenspitzen entspricht
DE19813114111 1981-04-08 1981-04-08 Büstenhalter mit einem die Büstenkörbchen aufweisenden einstückig gemoldeten Vorderteil Expired DE3114111C2 (de)

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DE3114111A1 DE3114111A1 (de) 1982-10-28
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