DE311717C - Selbstkassierende Fernsprechstelle - Google Patents
Selbstkassierende FernsprechstelleInfo
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- DE311717C DE311717C DE1918311717D DE311717DA DE311717C DE 311717 C DE311717 C DE 311717C DE 1918311717 D DE1918311717 D DE 1918311717D DE 311717D A DE311717D A DE 311717DA DE 311717 C DE311717 C DE 311717C
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- DE
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M17/00—Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
- H04M17/02—Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Computer Security & Cryptography (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
- Prepayment Telephone Systems (AREA)
- Telephone Set Structure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 311717 KLASSE 21 α. GRUPPE
et
Selbstkassierende Fernsprechstelle. * Zusatz zürn Patent 300417.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. April 1918 ab.
Längste Dauer: 1. Mai 1930.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der selbstkassierenden Fernsprechstelle für
Zentralbatteriebetrieb nach dem Hauptpatent, bei welcher der Münzhebelkontakt in den die
Zentrale weckenden Signalstromkreis eingebaut ist, während die Sprechleitung sowie der 'Weckstromkreis
der Sprechstelle vom Münzhebelkontakt unabhängig sind. Gemäß vorliegender Erfindung wird der Münzhebelkontakt durch
die fallende Münze wohl in die zur Schließung des Signalstromkreises erforderliche Stellung
gebracht, jedoch nicht durch die Münze in dieser Stellung erhalten, weil bei letzterer Anordnung
leicht ein Verstopfen des Münzkanales erfolgt, wenn beispielsweise im Tritthebelgestänge
ein Fehler sich einstellt und die Münzenrast nicht ausgelöst wird. Gemäß der Erfindung
ist daher eine selbsttätig einfallende Sperrvorrichtung
vorgesehen, welche den Münzenkontakthebel in der Stromschlußstellung hält, sobald ihn die abfallende Münze in diese Lage
gebracht hat, und die erst durch das vom Benutzer der Sprechstelle betätigte Gestänge,
also z. B. das Trittgestänge, entriegelt wird, wenn der Benutzer die Sprechzelle verläßt.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung zeigt die Zeichnung. Fig. 1
zeigt den Münzeneinwurfkanal mit dem Münzenhebel in Vorderansicht samt dem Schaltungsschema.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Münzenhebels mit der Verriegelung.
In den Münzeneinwurfkanal 2 ragt der Münzenhebel 3, welcher um 4 schwingbar gelagert
ist und den Kontaktarm 5 trägt, der mit dem Federkontakt 6 der Rufleitung als Schleifkontakt
zusammen arbeitet. Der Münzenhebel trägt auf einem Arm 7 ein Laufgewicht 8, das zur genauen Einstellung des Münzenhebels auf ,
das Münzengewicht dient und die Verwendung der Sprechstelleneinrichtung für verschiedene
Sprechtarife ermöglicht, indem dem Tarif bzw. dem Gewicht der einzuwerfenden Münze bzw.
Münzen entsprechend das Laufgewicht eingestellt wird. Sobald der Münzenhebel durch
die infolge der herabfallenden Münze erfolgende Belastung sich in die Stellung senkt,
in welcher der Strom über die Schleifkontakte 5, 6 geschlossen ist, so schnappt die Nase
eines Sperriegels 9 über den Münzenhebel und verhindert seine Rückschwingung, wodurch
die Kontakte 5, 6 in der Stromschlußstellung auch dann gehalten werden, wenn die eingeworfene
Münze in den Sammelbehälter gerollt ist. Es dient also die Münze bei der Anordnung
nur zur Herstellung, aber nicht zur Erhaltung des Stromschlusses; die Münzen rollen
daher gleich über den Münzenhebel ab, und es kann nie zu einer Verstopfung des Münzkanals
kommen.
Zur Unterbrechung der Rufleitungskontakte 5, 6 dient das Tritthebelgestänge io, welches
den Münzenhebel vom Sperrorgan befreit, so daß er wieder in seine Ruhelage nach oben
schwingen kann. Hierzu ist der Sperriegel als beweglicher Arm, ζ. B. als doppelarmiger
Hebel ausgebildet, der von einem Anschlag ii des Tritthebelgestänges verstellt werden kann.
Bei der dargestellten Ausführungsform hat der Anschlag eine Schlitzführung, in welche ein
Arm des Sperriegels hineinragt, die so schräg verläuft, daß die Schlitzwandung beim Aufwärtsgehen
des Tritthebelgestänges (Pfeil a), also beim Verlassen der Sprechzelle, den Sperrriegel
vom Münzhebel wegdrückt.
Versagt nun bei dieser Anordnung das Gestange,
welches durch den beweglichen Auftrittboden verstellt wird aus irgendwelchen Gründen, so ist wohl der Münzhebel ständig
durch den Arm 9 verriegelt, aber die Münzen fallen immer in den Sammelbehälter, sie verstopfen
den Fallkanal nicht. Daß in diesem Falle die Anrufmöglichkeit auch ohne Münzeinwurf
besteht, sieht ja der Benutzer von außen nicht.
Die Stromkreise verlaufen im wesentlichen so wie beim Gegenstande des Hauptpatentes
und lassen sich an Hand der schematischen Darstellung der Fig. 1 verfolgen.
Der Signalstromkreis geht von der Erdklemme E durch den Schleifkontakt 6, 5 zum
Taster T, dann durch Leitung I zu den Hörerkontakten und von dort durch die Leitung II
zur Klemme B und in die Linienleitung. Der Mikrophonstromkreis III ist aus der Zeichnung
in den strichpunktierten Linien von Klemme A zur Klemme B deutlich verfolgbar. Die Hörerleitung
zweigt vor dem Mikrophon ab und führt über den Kondensator K zu einem der
Hörerkontakte, von dort zu den Hörern H1, H3
und die sekundäre Spule J2 in die Mikrophonleitung
zurück.
Claims (2)
1. Selbstkassierende Fernsprechstelle nach Patent 300417, gekennzeichnet durch eine
Sperrvorrichtung (9) für den im Münzkanal (2) schwingbaren Münzenhebel (3), welche
den durch die unaufgehalten in den Münzbehälter fallende Münze verschwenkten
Münzenhebel in der Kontaktstellung injan sich bekannter Weise verriegelt und durch
das Tritthebelgestänge (10, 11) ausgelöst wird.
2. Selbstkassierende Fernsprechstelle nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen als
Sperrorgan für den Münzenhebel dienenden zweiarmigen, unter Feder wirkung befindlichen
Sperrhebel (9), dessen Nase in an sich bekannter Weise über den Münzenhebel
(3) schnappt, und dessen Arm von einem Anschlag des Tritthebelgestänges
verstellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT516417X | 1914-05-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE311717C true DE311717C (de) | 1919-04-07 |
Family
ID=3675722
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1915300417D Expired DE300417C (de) | 1914-05-25 | 1915-05-02 | Selbstkassierende Fernsprechstelle |
| DE1918311717D Expired DE311717C (de) | 1914-05-25 | 1918-04-05 | Selbstkassierende Fernsprechstelle |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1915300417D Expired DE300417C (de) | 1914-05-25 | 1915-05-02 | Selbstkassierende Fernsprechstelle |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE300417C (de) |
| FR (1) | FR516417A (de) |
| GB (2) | GB115242A (de) |
-
1915
- 1915-05-02 DE DE1915300417D patent/DE300417C/de not_active Expired
-
1918
- 1918-04-05 DE DE1918311717D patent/DE311717C/de not_active Expired
- 1918-04-23 FR FR516417A patent/FR516417A/fr not_active Expired
- 1918-04-25 GB GB701118A patent/GB115242A/en not_active Expired
- 1918-04-25 GB GB700618A patent/GB115241A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE300417C (de) | 1917-09-10 |
| GB115242A (en) | 1920-01-29 |
| GB115241A (en) | 1920-01-29 |
| FR516417A (fr) | 1921-04-19 |
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