DE3121432C2 - Vorrichtung zum Abtrennen einzelner Würste von einer Wurstkette - Google Patents
Vorrichtung zum Abtrennen einzelner Würste von einer WurstketteInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wurstschneidemaschine, welche im Bereich ihres Halterahmens eine Schneidzone aufweist. Auf einer Seite der Schneidzone ist ein erster Förderer vorgesehen, um eine Mehrzahl von Würsten zuzuführen, die durch einzelne Wursthautabschnitte miteinander verbunden sind. Auf der gegenüberliegenden Seite der Schneidzone ist ein zweiter Förderer vorgesehen, welcher die Würste von dem ersten Förderer übernimmt und gleichzeitig die verdrehten Wursthautabschnitte innerhalb der Schneidzone erstreckt. Stromaufwärts von der Schneidzone ist ein Sensor vorgesehen, dessen Strahlungsquelle einen Strahl elektromagnetischer Wellen über dem Pfad der Würste hinweg einem Sensor zuführt. Dieser Sensor stellt die Strahlung fest, welche zwischen den einzelnen Würsten neben den Wursthautabschnitten vorbeigelangt, wodurch dann ein Messer innerhalb der Schneidzone betätigt wird, um die Wurst hautabschnitte innerhalb der Schneidzone abzuschneiden. Als Sensor kann dabei eine Lichtquelle und eine Fotozelle verwendet werden, die verstellbar in bezug auf die Schneidzone angeordnet sind. Innerhalb der Schneidzone ist dabei ein Spiegel bzw. eine reflektierende Oberfläche vorgesehen, um den von der Lichtquelle ausgesandten Lichtstrahl in Richtung der Fotozelle zu leiten. Die reflektierende Oberfläche ist dabei derart angeordnet, daß die einzelnen Würste im Bereich der Schneidzone in Berührung mit derselben gelangen, so daß diese reflektierende Oberfläche saubergehalten wird.
Description
gem Abstand sn der verdülten Wursthaut vorbeige- 20 eingreifen,
führten Strahl reflektiert und dem Empfänger zuführt, der nach dem Empfang der elektromagnetischen
Wellen ein Signal an die Antriebseinrichtung zur Betätigung des Messers abgibt, dadurch gekennzeichnet,
daß die reflektierende Oberfläche (118) des Reflektors in der Bewegungsbahn der
Wurstkette angeordnet ist und in gleitendem Reibeingriff mit den Würsten steht
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß cip.r Sensor (108) an einer Tragkonstruktion
(116,120) befestigt ist welche in Richtung der Schneiclzoiie (110) mittels einer Stelleinrichtung
verstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stelleinrichtung zum Verstellen des Sensors (108) einem mit der Tragkonstruktion zusammenarbeitenden,
drehbar gelagerten Gewindeschaft (128) mit einem Drehknopf (129) aufweist, und die Tragkonstruktion zwei Tragarme (116 und 120)
besitzt, von denen der eine Tragarm (116) den Sender (112) und den Empfänger (114) trägt während
der andere Tragarm (120) die reflektierende Oberfläche (118) hält.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung
(46,56) zur Betätigung des Messers einen eine Welle (52) kontinuierlich antreibenden Antriebsmotor
(46) sowie eine das Messer jeweils für eine Umdrehung an die Welle (52) ankuppelnde Kupplung
(56) aufweist
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welcher die Fördereinrichtungen aus jeweils einem
Paar von kontinuierlich angetriebenen Endlosbändern besteht, die auf gegenüberliegenden Seiten
der V/ürste angreifen und jeweils über eine Antriebswalze und mindestens eine Umlenkwalze geführt
isind, daduch gekennzeichnet, daß eine zweite Umlenkwalze vorgesehen ist, die zusammen mit der
ersten Umlenkwalze den parallel zur Bewegungsbahn der Wurstkette verlaufenden Abschnitt eines
jeden Endlosbandes führt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umlenkwalzen (70, 72) an den Enden eines teleskopartig ausfahrbaren Tragarmes aus
zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen (90, 92) gelagert sind, die mit Hilfe einer Druckfeder (94)
nach entgegengesetzten Richtungen vorgespannt sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß die parallel zur Bewegungsbahn
der Würste verlaufenden Tragarme für die Uinlenkwalzen quer zur Bewegungsbahn der
Würste zur Anpassung an verschiedene Wurstdikken verstellbar sind
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet daß die beiden Tragarme
(68) der an beiden Seiten der Würste angreifenden Endlosbänder (74) in einem Traggestell (76) gelagert
sind, welches lösbar am Gehäuse (14) der Vorrichtung
befestigt ist
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet daß das die Tragarme (68)
aufnehmende Traggestell (76) mit einer Welle (78) versehen ist welche mit einem Rechts- und einem
Linksgewinde versehene Gewindebereiche (80, 82) aufweist welche in die beiden Tragarme zur Verstellung
des gegenseitigen Abstandes der Tragarme (68)
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abtrennen einzelner Würste ^·οη einer Wurstkette mit einer
Schneidzone, die ein von einer Antriebseinrichtung betätigbares Messer zum Durchtrennen der verdrillten
Wursthaut zwischen den einzelnen Würsten aufweist, einer Fördereinrichtung für die Zufuhr der Wurstkette
zu Schneidzone, einer Fördereinrichtung für den Abtransport der abgetrennten Würste von der Schneidzone,
einem stromauf der Schneidzone angeordneten, elektromagnetische Wellen aussenden und empfangenden
Sensor, dessen Sender und Empfänger auf einer Seite der Bewegungsbahn der Wurstkette angeordnet
sind, und mit einem Reflektor, welcher auf der dem Sensor gegenüberliegenden Seite der Bew^gungsbahn der
Wurstkette angeordnet ist und den vom Sender ausgehenden, seitlich in geringem Abstand an der verdrillten
Wursthaut vorbeigeführten Strahl reflektiert und dem Empfänger zuführt, der nach dem Empfang der elektromagnetischen
Wellen ein Signal an die Antriebseinrichtung zur Betätigung des Messers abgibt
Eine bekannte Vorrichtung der vorstehend genannten Art (DD-PS 1 06 131) weist einen elektromagnetische
Wellen aussendenden und empfangenden Sensor auf, dessen Sender einen Lichtstrahl in unmittelbare Nähe
an der verdrillten Wursthaut vorbei zu einem Reflektor schickt, welcher den Lichtstrahl reflektiert und dem
Empfänger zuführt. Der Reflektor ist bei der bekannten Vorrichtung in Abstand unterhalb der Bewegungsbahn
der Wurstkette angeordnet. Während des Betriebes ist es nicht zu vermeiden, daß sich Fremdstoffe auf der
reflektierenden Oberfläche des Reflektors absetzen. Wenn die auf dem Relektor niedergeschlagenen Fremdstoffe
eine bestimmte Schichtdicke erreicht haben, ist eine einwandfreie Reflexion der vom Sende ausgehenden
Strahlen nicht mehr gewährleistet. Eine mangelhafte oder fehlende Reflexion am Reflektor verhindert die
Ausgabe eines Signals am Empfänger, so daß die Antriebseinrichtung zur Betätigung des Messers zum
Durchtrennen der verdrillten Wursthaut nicht angesteuert wird. Die verdrillten Wursthäute zwischen den einzelnen
Würsten können in diesem Fall nicht mehr durchtrennt werden, so daß die einzelnen Würste von
der Wurstkette nicht abgetrennt werden und die Vorrichtung nicht mehr bestimmungsgemäß arbeitet.
Es Ist daher die der Erfindung zugrunde liegende Auf* Gemäß F i g. 2 und 3 dient das Gehäuse 14 als Träger
gäbe, eine Vorrichtung zum Abtrennen einzelner Wflr- für die Förderer. Dabei ist ein einziger Antriebsmotor
ste von einer Wurstkette zu schaffen, bei welcher unab- 26 vorgesehen, welcher Ober einen endlosen Antriebs-
hängig von der Betriebsdauer ein einwandfreies Ab- riemen 28 zwei Antriebswellen 30, 32 antreibt Diese
trennen der Würste gewährleistet ist 5 Antriebswellen 30, 32 treiben wiederum über entspre-
Diese Augabe wird gemäß der Erfindung dadurch chende Zahntriebe 34 vier Antriebswellen 36 an. Diese
gelöst, daß die reflektierende Oberfläche des Reflektors Antriebswellen 36 tragen Antriebswalzen 38, 40, mit
in der Bewegungsbahn der Wvrstkette angeordnet ist welchen zwei Förderbänder 42,44 angetrieben werden,
und in gleitendem Reibeingriff mit den Würsten steht Gemäß F i g. 2 und 4 ist ein zweiter Antriebsmotor 46
Aufgrund der erfindungsgemäßen Anordnung des 10 vorgesehen, welcher ein innerhalb eines Messergehäu-Reflektors
streichen die Würste ständig über die reflek- ses 50 drehbar angeordnetes Messer 48 antreibt. Das
tierende Oberfläche, so daß die reflektierende Oberflä- Messer 48 wird dabei von einer Welle 52 getragen, die
ehe stets in einem sauberen Zustand gehalten wird. Eine innerhalb eines Lagergehäuses 54 drehbar gelagert ist.
rein gehaltene, reflektierende Oberfläche kann den vom Der Antriebsmotor 46 ist mit der Welle 52 über eine
Sender ausgehenden Strahl reflektieren und dem Emp- 15 Kupplung 56 verbunden, welche jeweils während einer
fänger zuführen. Auf diese Welse ist gewährleistet, daß Umdrehung wirksam wird. Gemäß F i g. 5 umfaßt die
die Würste in der gewünschten Weise zuverlässig von Kupplung 56 eine Anordnung, welche das Auftreten eider
Wurstkette abgetrennt werden. nes Stoßes am Ende jeder Umdrehung verhindert. Bei
Die Erfindung soll nunmehr anhand eines Ausfüh- der Betätigung der Kupplung 56 wird eine elektrisch
rungsbeispiels näher erläutert und beschrieben werden, 20 gesteuerte Klinke 58 kurzzeitig abgehoben, worauf das
wobei auf die Zeichnung Bezug genommen ist Es zeigt Messer 48 in Richtung des Pfeiles 60 Ia Drehung ver-
bzw. zeigen setzt wird. Am Ende jeder Umdrehung gelangt die KHn-
F ig. 1 eine perspektivische Ansicht der Wurst- ke 58 erneut in Eingriff. Eine mit dem Messer 48 verbun-
schneidmaschine gemäß der Erfindung, dene Platte 62 erlaubt jedoch eine begrenzte Schwenk-
F ig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht entlaug der 25 bewegung über die Arretierposition hinaus, wobei diese
Linie 2-2 von F i g. 1, Verschwenkung gegen die Kraft einer Zugfeder 64 zu-
F i g. 3 eine schematische perspektivische Ansicht des standekommt weiche das Messer 48 und die Platte 62
Fördersystems der Wurstschneidmaschine von F i g. 1, erneut in die Ausgangsposition zurückführt Das Messer
F i g. 4 eine Schnittansicht von unten her entlang der 48 besitzt gemäß F i g. 6 einen geschärften Erdbereich
Linie 4-4 von F i g. 2, 30 66, mit welchem die Verbindungsbereiche der auf dem
F i g. 5 eine seitliche Schnittansicht entlang der Linie ersten Förderband 42 der Schneidzone des Messers 48
5-5 von F i g. 2, zugeführten Würste auseinandergeschnitten werden.
F i g. 6 eine seitliche Ansicht des Messers der Wurst- F i g. 7 bis 13 zeigen die beiden Förderer 42, 44 mit
schneidmaschine von F i g. 1, mehr Einzelheiten. Diese beiden Förderer 42,44 beste-
F i g. 7 eine vergrößerte seitliche Ansicht des Zuführ- 35 hen jeweils aus einem Paar von Endlosbändem. welche
förderers der Wurstschneidmaschine von F i g. 1, die zu fördernden Würste von beiden Seiten her erf as-
F i g. 8 eine vergrößerte seitliche Ansicht des Zuführ- sen. Da der Abgabeförderer 46 im wesentlichen eine
förderers der Wurstschneidmaschine von F ig. 1, spiegelbildliche Auslegung des Zufuhrförderers 44 ist,
Fig.9 und 10 Schnittansichten entlang der Linie 9-9 soll in dem folgenden nur der Zufuhrförderer 44 be-
bzw. 10-10vonPig.8, 40 schrieben werden, wobei für entsprechende Teile glei-
Fig. 11 und 12 schematische seitliche Ansichten des ehe B.-jzugszeichen gewählt sind. Die Förderbänder
Zuführförderers beim Fördern dünnerer und dickerer werden jeweils von einer Antriebswalze 38 angetrieben.
Würste, Ferner ist jeweils ein Tragarm 68 vorgesehen, an dessen
F i g. 13 eine schematische Ansicht der beiden Förde- Enden Umlenkwalzen 70 und 72 drehbar gelagert sind,
rer zur Erläuterung der unterschiedlichen Arbeits;ge- 45 Das jeweilige Endlosband 74 ist somit um eine Antrfcbs-
schwindigkeiten, walze 38 sowie um zwei Umlenkwalzen 70 und 72 ge-
Fig. 14 eine auseinandergezogene perspektivische führt Der Tragarm 68 wiederum ist an dem Tragrah-Ansicht
des Sensors sowie des Schneidmessers der men so befestigt, daß eine Verschiebung quer zur För-Wurstschneidmaschine
von F i g. 1, derrichtung der Würste möglich ist. Zu diesem Zweck
Fig. 15 eine vergrößerte Schnittansicht entlang der 50 ist ein Traggestell 76 vorgesehen, innerhalb welchem
Linie 15-15 von F i g. 7, und eine Welle 78 drehbar gelagert ist die mit Gewindebe-
F i g. 16 eine teilweise auseinandergezogene perspek- reichen 80 und 82 versehen ist wobei der eine Gewindetivische
Ansicht der beiden Förderer, welche als Einhei- bereich ein Rechtsgewinde und der andere Gewindebeten
entfernbar sind. reich ein Linksgewinde aufweist Diese Gewindeberei-
F i g. 1 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsge- 55 ehe 80 und 82 sind in »ntspechenden Gewindebohrui,-
mäßen Wurstschneidmaschine 10, welche auf einem mit gen von Basisabschnitten 84 der Tragarme 68 einge-
Rädern versehenen Wagen 12 aufgesetzt ist Die Wurst- schraubt Beim Verdrehen der Welle 78 mit Hilfe eines
schneidmaschine 10 besitzt dabei ein Gehäuse 14 mit Drehknopfes 86 können somit die beiden Tragarme 68
einem auf der einen Seite angeordneten Zuführkanal 16 näher aneinander gerührt werden, so daß Würste mit
und einem auf der gegenüberliegenden Seite angeord- 60 geringem Durchmesser gefördert werden können,
neten Aufnahmebehälter 18 für die abgetrennten Durch Drehung der Welle 78 in entgegengesetzter
Wurstkettenabschnitte. Fernerhin ist eine Steuerkonso- Richtung können die beiden Tragarme 68 we'ter ausein-
Ie 20 mit einem Tastenfeld 22 vorgesehen, um auf diese ander bewegt werden, so wie dies durch die Pfeile 82 in
Weise die Anzahl von Würsten pro Wurstkettenab- Fig. 11 angedeutet ist, um auf diese Weise entspre-
schnitt einstellen zu können. Fernerhin weist die Steuer- 65 chend F i g. 12 Würste g/ößertn Durchmessers aufneh-
konsole 20 Schalter 24 auf, mit welchen die Motore für men zu können.
die Förderer und das Schneidmesser an- und ausge- Die Länge der Tragarme 68 ist automatisch einstell-
schaltet werden können. bar, um in Abhängigkeit der Querverstellung derselben
die Endlosbänder 74 zu spannen. Jeder Tragarm 68 besteht zu diesem Zweck aus zwei Teilen 90, 92, welche
teleskopartig zueinander verschiebbar sind, wobei eine Druckfeder 74 vorgesehen ist, welche die beiden Teile
90, 92 auseinanderdrückt Auf diese Weise werden die Endlosbänder 74 unabhängig von dem Abstand der jeweiligen Tragarme 68 in einem gespannten Zustand gehalten. Die Gewindeverbindung zwischen den Tragarmen 68 und der Welle 78 dienen ebenfalls dazu, die
Parallelität der Tragarme 68 aufrecht zu erhalten, so daß die zwischen den Umlenkwalzen 70 und 72 befindlichen Bereiche der Endlosbänder 74 einen Kanal ergeben, innerhalb welchem die oberen und unteren Flächen
der Würste gehalten werden.
F i g. 9 zeigt eine Schnittansicht einer Antriebswalze 38, welche eine gekrümmte Lauffläche besitzt. Dies ist
ebenfalls bei den Umlenkwalzen 70 und 72 der FaIL Die Endlosbänder 74 sind dabei als Zahnbänder ausgebildet,
wobei die Antriebswalzen 38 entsprechende Zähne besitzen. Aufgrund der vorgesehenen Krümmungen der
Laufflächen der Antriebswalzen 38 und der Umlenkwalzen 70 und 72 werden die Endlosbänder 74 ebenfalls in
eine entsprechende gekrümmte Form gebracht, so daß die zwischen den Umlenkwalzen 70 und 72 befindlichen
Abschnitte der Endlosbänder 74 einen röhrenförmigen Bereich ergeben, zwischen welchem entsprechend
F i g. 10 die Würste hindurchgeführt werden. Die gekrümmte Querschnittsform der Endlosbänder 74 ergibt
somit eine Halterung, um die Würste zwischen den Endlosbändern 74 in de Querrichtung zu zentrieren, was
eine genaue Positionierung der durchgeführten Würste erlaubt.
F i g. 13 zeigt, daß der zweite Förderer 44 schneller
angetrieben ist als der erste Förderer 42 Dadurch wird erreicht daß, sobald eine Wurst 98 vom zweiten Förderer 44 erfaßt wird, der folgende gewickelte Wursthautabschnitt 100 und die daran anschließende Wurst 102 in
dem Wurstschneidbereich zwischen den Förderern 42, 44 gespannt wird, um auf diese Weise das Durchschneiden des gewickelten Wursthautabschnitts 100 mit Hilfe
des rotierenden Messers 48 zu erleichtern. Die unterschiedliche Antriebsgeschwindigkeit der beiden Förderer 42,44 wird durch Vorsehen einer Antriebsrolle 104
größeren Durchmessers auf der Antriebswelle 30 und eine Antriebsrolle 106 kleineren Durchmessers auf der
Antriebswelle 32 erreicht Die relativen Größen der beiden Antriebsrollen 104, 106 sind in den Fig.3 und 4
dargestellt
Gemäß F i g- 7 ist stromaufwärts von dem Schneidbereich 110 zwischen den beiden Förderern 42 und 44 ein
Lichtsensor 108 vorgesehen, welcher die Anwesenheit eines gewickelten Wursthautabschnittes 100 zwischen
benachbarten Würsten feststellt Gemäß Fig. 14 besteht dabei der Lichtsensor 108 aus einer Lichtquelle
112 und einer Fotozelle 114, wobei beide Elemente an einer Seite des Zuführungspfades der Würste auf der
Seite des ersten Förderers 42 an einem Arm 116 angeordnet sind, während auf der gegenüberliegenden Seite
des Zuführungspfades der Würste eine an einem Arm 120 getragene reflektierende Oberfläche 118, beispielsweise aus Chrom, vorgesehen ist Die Lichtquelle 112
richtet entsprechend dem Pfeil 122 einen Lichtstrahl in Richtung des Zuführungspfades der Würste durch den
ersten Förderer 41 lindurch, wobei der Lichtstrahl etwas außermittig gerührt ist, so daß bei Vorhandensein
eines gewickelten Wursthautabschnittes 100 im Bereich der reflektierenden Oberfläche 118 der betreffende
Lichtstrahl zu der Fotozelle 114 zurückreflektiert wird.
Wenn hingegen eine Wurst zwischen die Lichtquelle 112
und die reflektierende Oberfläche 118 bewegt wird, wird der Lichtstrahl 122 auf diese Weise unterbrochen.
Gemäß Fig. 14 ist die Fotozelle 114 elektrisch mit eis nem Schalter 124 verbunden, welcher mit der Kupplung
56 verbunden ist, um auf diese Weise das Messer 48 zu betätigen, sobald mit Hilfe der Fotozelle 114 ein gewikkelter Wursthautabschnitt 100 festgestellt ist. Die beiden Tragarme 116 und 120 für die Lichtquelle 112 und
die Fotozelle 114 einerseits und die reflektierende Oberfläche 118 andererseits sind gemäß Fig. 15 an ihren
Enden an einem Basisteil 126 befestigt, das auf einem Gewindeschaft 128 aufgesetzt ist Dieser Gewindeschaft
128 ist in einem gewissen Abstand und parallel zu dem
Zuführpfad der Würste durch den ersten Förderer 42 an
dem Gehäuse 14 befestigt. Durch Drehen des Gewindeschaftes 128 mit Hilfe eines Drehknopfes 130 kann somit
gemäß F i g. 7 die Längsposition der Lichtquelle i i2, der Fotozelle 114, sowie der reflektierenden Oberfläche 118
in bezug auf den Zuführpfad der Würste eingestellt werden, um auf diese Weise den Schneidpunkt des rotierenden Messers 48 einstellen zu können.
Gemäß Fig. 14 bewirkt die Längsbewegung der Würste 98 und 102 über die reflektierende Oberfläche
118 hinweg eine Sauberhaltung desselben, so daß kein Schmutzfilm auf der reflektierenden Oberfläche 118
sich bilden kann, der eine Reflexion des Lichtstrahles 122 verhindern könnte. Gemäß Fig. 15 gelangen nämlich bei der Längsbewegung der Würste dieselben in
direkter Berührung mit der reflektierenden Oberfläche 118.
Gemäß Fi g. 16 kann jedes Traggestell 76 der beiden
Förderer 42 und 44 als Einheit von dem Gehäuse 14 abgezogen werden, um das Reinigen zu erleichtern. Der
untere Teil jedes Traggestells 76 besitzt zu diesem Zweck ein Befestigungselement, welches verschiebbar
in einen U-förmigen Backen 131 einsetzbar ist Im oberen Bereich der Traggestelle 76 sind fernerhin an dem
Gehäuse 14 ein Paar von Buchsen 132 vorgesehen, in
welche entsprechende Stifte der Traggestelle 76 einsetzbar sind. Diese Stifte werden innerhalb der Buchsen
12 durch entsprechende federbeaufschlagte Verriegelungsstifte 134 gehalten.
Die Funktionsweise der beschriebenen Wurst
schneidmaschine ist wie folgt: Beim Anschalten der
Schalter 24 werden die beiden Antriebsmotoren 26 und 46 betätigt Das Tastenfeld 42 wird dann derart gedrückt, daß die gewünschte Anzahl von Würsten pro
Wurstkettenabschnitt festgelegt ist Es wird dann p:ne
so kontinuierliche Wurstkette durch den Zuführkanal 16 dem ersten Förderer 42 zugeführt, der die einzelnen
Würste genau positioniert und in Richtung der Schneidzone 110 vorwärtsbewegt Während dem Vorbeiführen
der einzelnen gewickelten Wursthautabschnitte 100 er
gibt der von der Lichtquelle 112 abgegebene Lichtstrahl
122 aufgrund Reflexion an der Oberfläche 118 innerhalb
der Fotozelle 114 ein elektrisches Signal welches dem
Schalter 124 zugeführt wird, der mit einem Zähler des
Tastenfeldes 22 in Verbindung steht Nachdem eine ge
wünschte Anzahl von Wursthautabschnitten 100 ge
zählt worden sind, bewirkt der Schalter 124 eine Betätigung der Kupplung 56, wodurch das Messer 48 durch
die Schneidzone 110 bewegt wird, so daß es zu der gewünschten Durchtrennung des Wursthautabschnittes
es 100 kommt Der Sensor 108 ist dabei in Längsrichtung der Zuführung der Würste verstellbar, um auf diese
Weise die Schneidstelle innerhalb des gewickelten Wursthautabschnittes 100 genau auf den Mittelwert ein-
stellen zu können. Fernerhin können die Drehknöpfe 86 im oberen Bereich des Gehäuses 14 gedreht werden, um
den Abstand zwischen den Tragarmen 68 der beiden Förderer 42, 44 je nach der Wurstdicke einstellen zu
können. Wenn dann am Ende der Betrieb der Wurstschneidmaschine eingestellt wird, können die Traggestelle 76 sehr einfach für die Durchführung von Reinigungsari>?iten von dem Gehäuse 14 entfernt werden,
indem die Arretierstifte 134 der Traggestelle 76 gezogen werden und die Endlosbänder 74 von den entspre-
chenden Antriebswalzen 38 und 40 abgehoben werden. Während im Rahmen der vorliegenden Erfindung für
die Feststellung gewickelter Wursthautabschnitte sichtbares Licht verwendet worden ist, so ist es einleuchtend,
daß ebenfalls andere Sensoren verwendet werden können, welche elektromagnetische Wellen aussenden bzw.
empfangen können.
20
25
40
45
50
55
60
65
M 30 f\
35 I
Claims (1)
- Patentansprüche:I. Vorrichtung zum Abtrennen einzelner Würste von einer Wurstkette mit einer Schneidzone, die ein von einer Antriebseinrichtung betätigbares Messer zum Durchtrennen der verdrillten Wursthaut zwischen den einzelnen Würsten aufweist, einer Fördereinrichtung für die Zufuhr der Wurstkette zur Schneidzone, einer Fördereinrichtung für den Abtransport der abgetrennten Würste von der Schneidzone, einem stromauf der Schneidzone angeordneten, elektromagnetische Wellen aussendenden und empfangenden Sensor, dessen Sender und Empfänger auf einer Seite der Bewegungsbahn der Wurstkette angeordnet sind, und mit einem Reflektor, welcher auf der dem Sensor gegenüberliegenden Seite der Bewegungsbahn der Wurstkette angeordnet ist und den vom -Sender ausgehenden, seitlich in gerin
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