DE3123401C2 - Sicherungsvorrichtung an einer selbsttätigen Feuerwaffe - Google Patents

Sicherungsvorrichtung an einer selbsttätigen Feuerwaffe

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Robert 8004 Zürich Gerber
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Rheinmetall Air Defence AG
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Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon Buhrle AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A7/00Auxiliary mechanisms for bringing the breech-block or bolt or the barrel to the starting position before automatic firing; Drives for externally-powered guns; Remote-controlled gun chargers
    • F41A7/02Machine gun rechargers, e.g. manually operated
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/56Sear safeties, i.e. means for rendering ineffective an intermediate lever transmitting trigger movement to firing pin, hammer, bolt or sear
    • F41A17/58Sear safeties, i.e. means for rendering ineffective an intermediate lever transmitting trigger movement to firing pin, hammer, bolt or sear automatically operated, i.e. operated by breech opening or closing movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung an einer selbsttätigen Feuerwaffe, mit einem Sicherungshebel, der durch einen Kabelzug von Hand betätigbar ist, zur Freigabe eines Sicherungsstiftes, der in seiner Sperrstellung in die Bahn des Waffenverschlusses hineinragt, um beim Spannen des Verschlusses durch eine Spannvorrichtung den Verschluß kurzzeitig zu entsichern.
Bei einer bekannten Feuerwaffe dieser Art ist es notwendig, zum Spannen des Verschlusses die Waffe zu entsichern und nach dem Spannen des Verschlusses wieder zu sichern.
Diese Vorrichtung zum kurzzeitigen Entsichern des Verschlusses während des Spannens des Verschlusses hat den Nachteil, daß die Gefahr besteKt, daß entweder vor dem Spannen des Verschlusses vergessen wird, die Waffe zu entsichern, oder daß andererseits vergessen wird, nach dem Spannen des Verschlusses den Verschluß wieder zu sichern. Im ersten Falle, wenn der Verschluß nicht entsichert wird, kann er nicht gespannt werden, ohne daß etwas beschädigt wird, und im zweiten Falle, wenn der Verschluß nicht gesichert wird, besteht die Gefahr, daß sich ein Schuß in unbeabsichtigter Weise löst.
Die Aufgabe, welche mit der vorliegenden Erfindung gelöst werden soll, besteht in der Schaffung einer Vorrichtung, bei der Fehlmanipulationen nicht möglich sind, und es nicht mehr notwendig ist, weder nach dem Spannen des Verschlusses die Waffe zu sichern, noch vor dem Spannen des Verschlusses die Waffe zu entsichern; d. h. die Sicherungsvorrichtung soll selbsttätig durch die Verschlußspannvorrichtung betätigbar sein.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß an einem verschiebbaren Zylinder der Verschlußspannvorrichtung eine Nockenscheibe befestigt ist zur Betätigung einer Nockenrolle, welche über einen Nockenhebel und ein Gestänge zusätzlich zur Handbetätigung mit dem Sicherungshebel verbunden ist.
Ein Alisführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Sicherungsvorrichtung ist im folgenden anhand der Zeichnung ausführlich beschrieben. Es zeigt F i g. 1 einen Teil einer Kanone in Seitenansicht und Fig.2 eine Ansicht desselben Kanonenteiles von unten.
Gemäß Fig. 1 sind an einem Verschlußgehäuse 10 zum Spannen des Verschlusses zwei Kettenräder 11 und 12 im Abstand voneinander auf zueinander parrllelen Achsen angeordnet Über diese beiden Kettenräder 11, 12 führt eine endlose Kette 13. Diese endlose Kette 13 ist einerseits am Verschluß 14 befestigt, der sich im ίο Innern des Verschlußgehäuses 10 befindet und von dem in F i g. 1 ι >;r ein ganz kleiner Teil sichtbar ist. Ferner ist die endlose Kette 13 an einem U-förmigen Mitnehmer 15 befestiiL, der an einem verschiebbaren Zylinder 16 angeordnet ist. Im Innern des Zylinders 16 befindet sich Ii ein Kolben, der in Fig. 1 nicht sichtbar ist. Dieser Kolben ist an einer Kolbenstange 17 befestigt, die ihrerseits in nicht dargestellter Weise am Waffengehäuse 10 starr befesügt ist. In üblicher Weise kann auf der einen oder anderen Seite des Kolbens ein Flüssigkeitsdruck im Innern des Zylinders 16 aufgebaut werden, wodurch sich der Zylinder 16 in der einen oder anderen Richtung auf der Kolbenstange 17 verschiebt. Durch die Verschiebung des Zylinders 16 wird über die endlose Kette 13 auch der Verschluß 14 verschoben. Gemäß F i g. 1 befindet sich der Verschluß 14 in seiner vordersten Stellung und kann in der beschriebenen Weise in seine hinterste Stellung 14' verschoben werden.
Auf der unteren Seite des Verschlußgehäuses 10 ragt ein Stift 18 aus dem Verschlußgehäuse 10 heraus. Beim Spannen des Verschlusses wird dieser Stift 18 kurzzeitig in eine untere Stellung 18' herausgestoßen und gelangt dann wieder in seine obere Stellung 18. Dieser Stift 18 ist ein Sicherungsstift, d. h. er gelangt beim Abfeuern der Kanone in die untere Stellung 18'. Wird nun der Stift 18 daran gehindert, in die unterste Stellung zu gelangen, dann ist die Kanone gesichert und kann nicht abgefeuert werden. Solange aber die Kanone gesichert ist, kann der Verschluß nicht gespannt werden, da wie gesagt, beim Spannen des Verschlusses der Stift 18 kurzzeitig in seine untere Stellung verschoben wird. Somit ist es notwendig, zum Spannen des Verschlusses die Kanone kurzzeitig zu entsichern.
Diese Entsicherung wird mit der in F i g. 2 dargestellten Vorrichtung durchgeführt.
Gemäß Fig. 2 ist der Stift 18 durch einen Sicherungshebel 19 unterstellt. Der Hebel 19 ist an einer Achse 20 befestigt, welche mit Hilfe eines Schwenkarmes 21 und einer Zugstange 22 entgegen der Kraft einer Feder 23 verschwenkbar ist. Ein zweiter Schwenkarm 24 ist drehbar auf der Achse 20 gelagert und weist einen Anschlag 25 auf, der in der gezeigten Stellung der beiden Schwenkarme 21 und 24 am ersten Schwenkarm 21 anliegt. Am zweiten Arm 24 ist ein Kabelzug 26 angelenkt, der mit einem nicht dargestellten Betätigungshebel verbunden ist, damit der Schütze jeder Zeit die Waffe sichern oder entsichern kann. Am linken Ende der Zugstange 22 ist ein Nockenhebel 27 mit einer Nockenrolle 28 angelenkt. Das obere Ende des Nockenhebels 27 ist schwenkbar am Waffengehäuse 10 angelenkt. Die Nockenrolle 28 am unteren Ende des Nockenhebels 27 arbeitet mit einer Kurvenscheibe 29 zusammen, welche am verschiebbaren Zylinder 16 befestigt ist.
Der Sicherungshebel 19 kann somit unabhängig entweder vom Schützen mit Hilfe des Betätigungshebels über den Kabelzug 26 oder durch den Zylinder 16 über Kurvenscheibe 29, Rolle 28, Nockenhebel 27 und
Zugstange 22 in seine gesicherte oder entsicherte Stellung geschwenkt werden. In F i g. 2 befindet sich der Sicherungshebel 19 in der gesicherten Stellung, d. h. der Stift 18 ist in seiner obersten Stellung gehalten. Wird mit Hilfe des Betätigungshebels am Kabelzug: 26 gezogen, dann wird der Schwenkarm 24 gemäß Fig.2 im Uhrzeigersinn geschwenkt, wobei de? Anschlag 25 am zweiten Schwenkarm 24 gegen den ersten Schwenkarm 21 stößt. Durch den Anschlag 25 wird somit auch der erste Schwenkarm 21 im Uhrzeigersinn geschwenkt Da der erste Schwenkarm an der Welle 20 befestigt ist, wird auch die Welle 20 mit dem Sicherungshebel 19 so weit im Uhrzeigersinn gedreht, bis der Sicherangshebel 19 sich nicht mehr im Bereich des Stiftes 18 befindet. Wird hingegen beim Spannen des Verschlusses 14 der Zylinder 16 nach links verschoben, dann stößt die Kurvenscheibe 29 gegen die Nockenrolle 28. Diese gelangt in die Stellung 28', wodurch der Nockenhebe! 27 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird. Dabei wird die am Nockenhebel 27 angelenkte Zugstange 22 in F i g. 2 nach links verschoben und der erste Schwenkarm 21 wird zusammen mit der Welle 20 und dem Sicherungshebel 19 soweit im Uhrzeigersinne geschwenkt, bis der Sicherungshebel 19 sich nicht mehr im Bereich des Stiftes 18 befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Sicherungsvorrichtung an einer selbsttätigen Feuerwaffe, mit einem Sicherungshebel, der durch einen Kabelzug von Hand betätigbar ist, iur Freigabe eines Sicherungsstiftes, der in seiner Sperrstellung in die Bahn des Waffenverschlusses hineinragt, um beim Spannen des Verschlusses durch eine Spannvorrichtung den Verschluß kurzzeitig zu entsichern, dadurch gekennzeichnet, daß an einem verschiebbaren Zylinder (16) der Verschlußspannvorrichtung (16,17) eine Nockenscheibe (29) befestigt ist zur Betätigung einer Nockenrolle (28), welche über einen Nockenhebel (27) und ein Gestänge (20, 21, 22) zusätzlich zur Handbetätigung mit dem Sicherungshebel (19) verbunden ist.
2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Sicherungshebel (19) eine Feder (23) angelenkt ist, welche das Bestreben hai, den Sicherungshebel (19) in die gesicherte Stellung zu verschwenken.
DE19813123401 1980-07-17 1981-06-12 Sicherungsvorrichtung an einer selbsttätigen Feuerwaffe Expired DE3123401C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH547780A CH644446A5 (de) 1980-07-17 1980-07-17 Vorrichtung zum kurzzeitigen entsichern des verschlusses einer selbsttaetigen feuerwaffe waehrend des spannens des verschlusses.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3123401A1 DE3123401A1 (de) 1982-03-11
DE3123401C2 true DE3123401C2 (de) 1982-12-30

Family

ID=4294249

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813123401 Expired DE3123401C2 (de) 1980-07-17 1981-06-12 Sicherungsvorrichtung an einer selbsttätigen Feuerwaffe

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AR (1) AR227924A1 (de)
BR (1) BR8104569A (de)
CH (1) CH644446A5 (de)
DE (1) DE3123401C2 (de)
ES (1) ES503088A0 (de)
FR (1) FR2493502A1 (de)

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES277534A1 (es) * 1961-06-02 1963-01-01 Brevets Aero Mec S A Un arma automática

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Publication number Publication date
ES8204160A1 (es) 1982-04-01
FR2493502A1 (fr) 1982-05-07
CH644446A5 (de) 1984-07-31
FR2493502B1 (de) 1984-03-30
DE3123401A1 (de) 1982-03-11
ES503088A0 (es) 1982-04-01
BR8104569A (pt) 1982-04-06
AR227924A1 (es) 1982-12-30

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