DE3123751C2 - - Google Patents

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DE3123751C2
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Guiseppe Lumezzane Brescia It Saleri
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    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C3/00—Stoves or ranges for gaseous fuels
    • F24C3/08—Arrangement or mounting of burners
    • F24C3/085—Arrangement or mounting of burners on ranges
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23D—BURNERS
    • F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/02—Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone
    • F23D14/04—Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone induction type, e.g. Bunsen burner
    • F23D14/06—Premix gas burners, i.e. in which gaseous fuel is mixed with combustion air upstream of the combustion zone induction type, e.g. Bunsen burner with radial outlets at the burner head

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Description

Die Erfindung betrifft einen Gasbrenner für eine Kochplatte, der eine senkrechte Kammer zum Zusammenführen des über eine Düse zugeführten Gases und von atmosphärischer, oberhalb der Kochplatte angesaugter Primärluft, einen diese Kammer im Zentrum aufweisenden Abdeckkörper, über dessen Umfangs­ rand die Primärluft ansaugbar ist, und einen mit dem Abdeck­ körper einen weitgehend radialen, rundumlaufenden, mit der Kammer im Abdeckkörper kommunizierenden und zu außenlie­ genden Gemischauslässen führenden Gemischkanal begrenzenden Deckel aufweist, wobei die Vermischung von Gas und Primär­ luft unter Ausnutzung des Venturi-Effektes erfolgt.
Bekannte Gasbrenner für Backöfen und für Kochplatten haben den Nachteil, daß sie insbesondere in Richtung der Höhe beacht­ liche Abmessungen haben.
Im übrigen sind bei diesen Brennern die Durchtritte für die Aufnahme der Primärluft nach unten offen, außerdem ist das Montieren und Zentrieren dieser Brenner arbeitsaufwendig und schwierig, der Zugang zur Düse ist nicht einfach. Weiterhin gestatten diese Brenner eine korrekte Verbrennung lediglich unter bestimmten Druck- und Gasmengen-Bedingungen, so daß man einen ganzen Bereich von verschiedenen Brennern be­ sitzen muß, um jeder Anforderung gerecht werden zu können.
In der Zeitschrift "Energietechnik" 1958, S. 230/231 ist ein Gasbrenner mit den Merkmalen des Oberbegriffes des An­ spruchs 1 vorgeschlagen worden, der zwar ein Vermeiden der meisten oben aufgezählten Nachteile gestattet, aber unter anderem doch noch den Nachteil hat, daß er relativ hoch baut.
Demgegenüber besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen Gasbrenner der hier in Frage stehenden Gattung zu schaffen, der eine geringe Bauhöhe aufweist und eine vollständige Verbrennung auch bei einer Änderung des Gas­ druckes und der Gasart gewährleistet.
Zu dem obengenannten Zweck ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß der zwischen der oberen Außenfläche des Abdeckkörpers und der gegenüberliegenden Innenfläche des Deckels gebildete Gemischkanal zur Erzeu­ gung des Venturi-Effektes eine Engstelle im zentralen, radial ausgebildeten Bereich und anschließend nach außen hin eine Querschnittserweiterung besitzt.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Bei dem Brenner, der sich durch große Stabilität und leichte Montage auszeichnet, wird der Venturi- Effekt also im obersten Bereich des Brenners er­ zeugt, so daß eine große Variationsmöglichkeit und Beweglichkeit und Flexibilität bei der Verwendung des Brenners bei geringstmöglicher Bauhöhe erreicht wird. Es ist nunmehr möglich, auch beim Vorhandensein von weiten Änderungen des Gasdruckes und auch in Verbindung mit jeder Gasart, immer eine korrekte vollstän­ dige Verbrennung zu erzielen, so daß der Brenner praktisch an jeder Kochplatte, auch einer flachen, und auch an jedem Backofen angewendet werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegen­ standes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Kochplatte, die mit Gasbrennern gemäß der Erfindung ausgestattet ist, in perspek­ tivischer schematischer Darstellung,
Fig. 2 einen unmittelbar an der Kochplatte angebrachten erfindungsgemäßen Gasbrenner, in einer Seitenansicht im Schnitt und in größerem Maßstab, und
Fig. 3 den Brenner nach Fig. 2 in einem Schnitt gemäß der Linie III-III der Fig. 2.
Der dargestellte Brenner gemäß Fig. 2 und 3 enthält eine Gasdüse 1, die an einem Träger 2 angebracht ist, der eine Leitung 3 aufweist, die über einen Anschluß 4 mit einer nicht weiter darge­ stellten Zufuhrleitung zum Zuführen des Gases verbunden werden kann.
Die Düse 1 befindet sich im Bereich einer Kammer 5, die von einer Muffe 6 mit senkrechter Achse begrenzt wird. Diese Kammer 5 ist nach oben hin offen, während sie durch einen Boden 7 abge­ schlossen ist. Die Muffe 6 besitzt am Umfang, außen, einen Flansch 8, mit dessen Hilfe der Träger 2 mit der Düse 1 an einer Platte 9 befestigt wird, welche die Kochplatte selbst oder die obere Platte eines Gasbackofens sein kann. Die Befestigung des Flansches 8 an der Platte 9 wird mit Hilfe von Schrauben und unter Zwischenschaltung einer Abdichtung 11 vorgenommen.
Der Muffe 6 des Trägers 2 ist abnehmbar ein Abdeckkörper 12 zugeordnet, der seinerseits als Träger für einen in an sich bekannter Weise als Flammenteilerkörper dienenden Deckel 13 dient. Der Abdeckkörper 12 besitzt einen rohrförmigen zentralen Abschnitt 14, der den oberen Teil 15 der Kammer 5 begrenzt, dessen Achse senkrecht verläuft. Der Abdeckkörper 12 besitzt außen radiale Zentrierflügel 16′. Der rohrförmige Abschnitt 14 erstreckt sich in der Kammer 5 des Trä­ gers 2 nach unten, ohne jedoch bis an den Boden 7 heranzu­ reichen. Die radialen Flügel 16′ dienen zum Zentrieren des rohrförmigen Abschnittes 14 innerhalb der Muffe 6, wobei zwischen ihnen senkrechte Durchtritte 16 offen bleiben.
Der Abdeckkörper 12 besitzt einen Umfangsabschnitt mit einem Umfangsrand 17, der nach unten gerichtet ist, um bis in die Nähe der Platte 9 zu reichen, wenngleich er von dieser in Abstand liegt, um mit ihr einen rundumlaufenden Durch­ tritt 18 für das Einführen der Primärluft zu begrenzen, die mit dem Gas zu vermischen ist.
Unterhalb des Abdeckkörpers 12 sind zwischen dem zentralen rohrförmigen Abschnitt 14 und dem Umfangsabschnitt radiale Rippen 19 vorgesehen, die zur Abstützung des Abdeckkörpers 12 am oberen Rand der Muffe 6 des Trägers 2 für die Düse 1 dienen und radiale Durchtritte begrenzen, so daß die von außen angesaugte Primärluft, die durch den rund­ umlaufenden Durchtritt 18 hindurchgeht, über den oberen Rand der Muffe 6 strömen kann, um entlang dem Durchgang 16 zum Boden 7 der Kammer 5 hin herabzufließen und sodann wieder innerhalb der zentralen Bohrung der Kammer 5 nach oben zu strömen.
Die Primärluft wird also von außerhalb des Brenners ange­ saugt, direkt oberhalb der Kochplatte 9, damit ein Gas- Luft-Gemisch in dem oberen Teil 15 der Kammer 5 erzielt wird.
Der Abdeckkörper 12 besitzt im übrigen in seinem mittleren oberen Teil eine rundumlaufende Rippe 20, an der sich der Deckel 13 abstützt und an der dieser zentriert wird, damit er genau oberhalb des oberen Teils 15 der Kammer 5 zu liegen kommt.
Die obere Außenfläche 12′ des Abdeckkörpers 12 und die gegenüberliegende Innenfläche 13′ des Deckels 13 verlaufen ausgehend vom zentralen Teil nach außen in Richtung auf die Gemischauslässe 21 des Deckels 13 divergierend, so daß sie einen radialen, rundumlaufenden Gemischkanal 22 begrenzen, durch den hindurch das Gas-Luft- Gemisch, das sich in der zentralen Kammer 5 bildet, den Gemischauslässen 21 zugeführt wird, an denen die Verbrennung stattfindet, wobei gemäß dem Venturi-Effekt die Geschwindigkeit reduziert und der Druck wiedergewonnen wird. Das Gemisch wird auf diese Weise abgegeben und verteilt und seine Verbrennung erfolgt kor­ rekt und vollständig auch bei beachtlichen Änderungen des Druckes und der Art des verwendeten Gases.
Im oberen Teil 15 der Kammer 5, der vom rohrförmigen Ab­ schnitt 14 des Abdeckkörpers 12 begrenzt wird, kann ein Regulierorgan für die Primärluft vorge­ sehen werden, das die Gestalt einer Büchse 23 hat, die innerhalb des oberen Teils 15 verstellbar und mit Hilfe einer Feststellschraube 24 feststellbar ist, um die Höhe bzw. den Abstand vom Boden 7 der Kammer 5 zu variieren, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Im oberen Teil 15 kann ein Anschlag 25 vorgesehen werden, um die Verstellbewegung der Büchse 23 nach oben zu begrenzen und das vollständige Abschließen des Gemischkanals 22 zu verhindern.
Der beschriebene Brenner kann auch an einer Traverse befestigt sein, die unterhalb der Platte 9 angeordnet ist; die Zuführ­ leitung für das Gas kann hori­ zontal, wie in Fig. 3 dargestellt ist, oder vertikal ausgerichtet sein.
Es ergibt sich aus dem Obigen, daß der Brenner eine geringe Höhe besitzt und man nach Entfernen des Deckels 13 leicht und direkt zur Düse in dem Fall gelangen kann, daß diese ersetzt werden muß, ohne daß man hierbei die Stellung der Platte 9 ändern muß. In der gleichen Weise können auch von oben her die Reguliermittel für die Gasmenge leicht zu­ gänglich sein, die z. B. aus einem Ventil 30 bestehen kön­ nen, das, wie in Fig. 3 der Zeichnung dargestellt ist, in die Leitung 3 zum Zuführen des Gases eingesetzt sein kann.

Claims (3)

1. Gasbrenner für eine Kochplatte, der eine senkrechte Kammer (15) zum Zusammenführen des über eine Düse (1) zugeführten Gases und von atmosphärischer, oberhalb der Kochplatte (9) angesaugter Primärluft, einen diese Kammer (15) im Zentrum aufweisenden Abdeckkörper (12), über dessen Umfangsrand (17) die Primärluft ansaugbar ist, und einen mit dem Abdeckkörper (12) einen weitgehend radialen, rundum­ laufenden, mit der Kammer (15) im Abdeckkörper (12) kommuni­ zierenden und zu außenliegenden Gemischauslässen (21) führenden Gemischkanal (22) begrenzenden Deckel (13) aufweist, wobei die Vermischung von Gas und Primärluft unter Ausnutzung des Venturi-Effektes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der oberen Außenfläche (12′) des Abdeckkörpers (12) und der gegenüberliegenden Innenfläche (13′) des Deckels (13) gebildete Gemischkanal (22) zur Erzeugung des Venturi-Effektes eine Engstelle im zentralen, radial ausge­ bildeten Bereich und anschließend nach außen hin eine Querschnittserweiterung besitzt.
2. Gasbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenfläche des mittleren Bereiches des Abdeck­ körpers (12) nach unten gerichtete , radiale Durchlässe für die Primärluft begrenzende Rippen (19) ausgebildet sind, mit deren Hilfe der Abdeckkörper (12) sich am oberen Rand einer die Kammer (15) zur Bildung eines Durchgangs (16) für die Primärluft mit Abstand umschließenden Muffe (6) abstützt.
3. Gasbrenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß in der Kammer (15) des Abdeckkörpers (12) ein Regelorgan für die angesaugte Primärluft in Gestalt einer auf- und abverschieblichen Büchse (23) vorgesehen ist.
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