DE3124505C2 - Kraftfahrzeugdach - Google Patents

Kraftfahrzeugdach

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DE3124505C2
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sealing
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Hiroshi Higashi-Hiroshima Hiroshima Sakamoto
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Webasto Werk W Baier GmbH and Co
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Webasto Werk W Baier GmbH and Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J10/00Sealing arrangements
    • B60J10/80Sealing arrangements specially adapted for opening panels, e.g. doors
    • B60J10/82Sealing arrangements specially adapted for opening panels, e.g. doors for movable panels in roofs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Abstract

Kraftfahrzeugdach mit einer von einem Deckel verschließbaren Dachöffnung, die mit einer Dichtfläche versehen ist, gegen die eine auf dem Außenumfang des Deckels sitzende Dichtung anlegbar ist. Die Dichtung weist einen mit dem Außenumfang des Deckels in Eingriff stehenden Basisteil und einen von dem Basisteil vorstehenden ersten Dichtungsteil auf, der mit der Dichtfläche in Druckkontakt bringbar ist. Die Dichtung ist ferner mit einem zweiten Dichtungsteil ausgestattet, dessen vorderes Ende nach oben geneigt und unterhalb des ersten Dichtungsteils gegen die Dichtfläche anpreßbar ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftfahrzeugdach mit einer von einem Deckel verschließbaren Dachöffnung, deren Rand von einer Dichtfläche begrenzt ist, gegen die eine auf dem Außenumfang des Deckels sitzende Dichtung anlegbar ist, die einen mit dem Außenumfang des Deckels in Eingriff stehenden Basisteil, einen von dem Basisteil vorstehenden ersten Dichtungsteil, der mit der Dichtfläche in Druckkontakt bringbar ist, und einen unterhalb des ersten Dichtungsteils sitzenden zweiten Dichtungsteil aufweist, dessen freies vorderes Ende nach oben geneigt ist.
  • Bei einem bekannten Kraftfahrzeugdach dieser Art (DE-OS 14 80 500) weist der nur im Bereich der Hinterkante des Deckels vorgesehene zweite Dichtungsteil einen nahezu waagerecht nach hinten abstehenden Abschnitt auf, der zusammen mit dem nach oben geneigten freien Ende des zweiten Dichtungsteils eine zusammen mit dem Deckel verschiebbare Wasserrinne bildet. Diese Wasserrinne untergreift in der Deckelschließstellung den Randspalt zwischen der Deckelhinterkante und dem hinteren Rand der Dachöffnung, wobei sich das freie Ende des zweiten Dichtungsteils gegen die Unterseite des festen Daches anlegt oder in Abstand davon liegt.
  • Es ist ferner ein Kraftfahrzeugdach mit einer von einem Deckel verschließbaren Dachöffnung bekannt (DE-PS 23 31 126), bei dem auf dem Außenrand des Deckels eine erste Dichtung sitzt, die gegen eine den Rand der Dachöffnung begrenzende Dichtfläche anlegbar ist, bei dem die Dachöffnung von einer unterhalb der festen Dachfläche angebrachten, ringsum laufenden Regenrinne umgriffen ist und bei dem auf den hochstehenden freien Innenrand der Regenrinne eine zweite Dichtung aufgesetzt ist, die sich in der Deckelschließstellung gegen die Deckelunterseite anlegt.
  • Bei den bekannten Kraftfahrzeugdächern besteht die Gefahr, daß insbesondere beim Waschen mit einem Hochdruckwasserstrahl (5-6 bar) trotz der auf dem Außenumfang des Deckels sitzenden Dichtung Wasser über den Randspalt zwischen dem Deckel und der Dichtfläche der Dachöffnung eindringt. Dies gilt um so mehr im Hinblick auf die in der Praxis unvermeidbaren Maßtoleranzen des Deckels und/oder der Dachöffnung.
  • Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kraftfahrzeugdach zu schaffen, das eine einwandfreie Abdichtung auch gegenüber Druckwasserstrahlen ungeachtet von Maßtoleranzen des Deckels und/oder der Dachöffnung gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der zweite Dichtungsteil einen an den ersten Dichtungsteil anschließenden konkaven Abschnitt aufweist und daß bei in Schließstellung befindlichem Deckel der zweite Dichtungsteil mit seinem freien, der Dichtfläche zugewendeten Ende unterhalb der Kontaktstelle zwischen dem ersten Dichtungsteil und der den Öffnungsrand begrenzenden, lotrecht oder nahezu lotrecht verlaufenden Dichtfläche gegen letztere angepreßt ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Lösung bewirkt ein Druckwasserstrahl, der möglicherweise den ersten Dichtungsteil außer Kontakt mit der zugehörigen Dichtfläche bringt, je kräftiger er ist, ein umso festeres Anpressen des zweiten Dichtungsteils an die Dichtfläche. Das Eindringen von Wasser in den Innenraum des Kraftfahrzeugs wird dadurch selbst bei erheblichen Toleranzen des Deckels und/oder der Dachöffnung sicher vermieden. Die Öffnungs- und Schließvorgänge des Deckels werden durch die Dichtung nicht behindert. Bei dem Kraftfahrzeugdach kann es sich wahlweise um ein Schiebedach, ein Hebedach, ein Schiebe-Hebedach oder dergleichen handeln.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
  • Fig. 1 die Draufsicht auf ein mit Schiebedach ausgestattetes Kraftfahrzeug,
  • Fig. 2 eine schematische Seitenansicht, welche die Art des Öffnens und Schließens des Deckels erkennen läßt,
  • Fig. 3 den Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 1 bei Verwendung einer erfindungsgemäß ausgebildeten Dichtung,
  • Fig. 4 in größerer Darstellung einen Querschnitt durch die bei der Anordnung nach Fig. 3 vorgesehene Dichtung,
  • Fig. 5 und 6 Querschnitte zur Erläuterung der Funktionsweise der Anordnung nach Fig. 3 und
  • Fig. 7 bis 14 abgewandelte Ausführungsformen der Dichtung.
  • Entsprechend den Fig. 1 und 2 ist im Dach 12 eines Kraftfahrzeugs 1 eine Dachöffnung 13 vorgesehen. Ein insgesamt mit 5 bezeichnetes Schiebedach weist einen Deckel 17 auf, mittels dessen die Dachöffnung 13 freigegeben oder verschlossen werden kann. Dabei läßt sich der Deckel 17 in bekannter Weise entlang Führungsschienen 7 zwischen der Dachöffnung 13 und einem Aufnahmeraum 6 in Fahrzeuglängsrichtung verschieben und mit Bezug auf die Dachöffnung absenken bzw. anheben, wie dies in Fig. 2 mit Pfeilen angedeutet ist. Entsprechend den Fig. 3, 5 und 6 ist die feste Dachhaut im Bereich des Öffnungsrandes 14 bei 15 unter Bildung einer Dichtfläche 16 nach innen abgewinkelt. Der aus mehreren übereinander liegenden Blechen bestehende Deckel 17 ist mit einem nach innen abgewinkelten Rand 18 versehen. Auf den abgewinkelten Rand 18 ist eine Dichtung 19 aufgesetzt.
  • Die Dichtung 19 ist aus Gummi oder einem anderen flexiblen und elastischen Werkstoff gefertigt. Die Dichtung 19 besteht aus einem im Querschnitt U-förmigen Basisteil 21 mit eingebettetem Verstärkungsstreifen 20, einem vom oberen Ende an der Außenseite des Basisteils 21 nach außen abstehenden ersten Dichtungsteil 22, einem vom unteren Bereich des Dichtungsteils 22 schräg nach oben verlaufenden zweiten Dichtungsteil 23 und einer Zunge 24, die vom äußeren unteren Ende des Basisteils 21 aus schräg nach unten geneigt ist. Der Basisteil 21, die beiden Dichtungsteile 22 und 23 sowie die Zunge 24 sind einteilig miteinander verbunden.
  • Der erste Dichtungsteil 22 weist einen parallelen Abschnitt 22 a auf, der parallel zu der äußeren Seitenfläche des Basisteils 21 verläuft. Die äußere Seitenfläche des parallelen Abschnitts 22 a ist mit einer Beflockung 25 versehen. Der zweite Dichtungsteil 23 weist einen konkav gekrümmten Abschnitt 26, der im Bereich der Verbindung mit dem ersten Dichtungsteil 22 liegt. Wie aus Fig. 4 hervorgeht, steht im nicht belasteten Zustand das freie Ende des zweiten Dichtungsteils 23 über die Beflockung 25 nach außen vor. Ein Silikonüberzug 27 ist auf den zweiten Dichtungsteil 23 aufgebracht. Das freie Ende der Zunge 24 kann in lotrechter Richtung bündig zu dem parallelen Abschnitt 22 a des ersten Dichtungsteils 22 liegen. Der Silikonüberzug 27 befindet sich auf der Zunge 24. Eine Dichteinlage 28 ist in dem U-förmigen Bodenbereich des Basisteils 21 angeordnet. Der Basisteil 21 der Dichtung 19 ist von unten auf den abgewinkelten Rand 18 des Deckels 17 aufgeschoben. In der Schließstellung des Deckels 17 wird der parallele Abschnitt 22 a des ersten Dichtungsteils 22 über die Beflockung 25 mit der Dichtfläche 16 in Druckkontakt gebracht. Das freie Ende des zweiten Dichtungsteils 23 drückt sich gegen die Dichtfläche 16 an.
  • In der Schließstellung liegt der Deckel 4 entsprechend Fig. 3 bündig mit dem Fahrzeugdach 12. Der erste Dichtungsteil 22 der Dichtung 19 wird gegen die Dichtfläche 16am Öffnungsrand 14 des Dachs 12 elastisch angedrückt, wodurch in normaler Weise für einen wasserdichten Abschluß gesorgt wird. Weil der erste Dichtungsteil 22 hakenförmig gebogen ist, lassen sich Dimensionsabweichungen zwischen der Dichtfläche 16 und dem Deckel 17 weitgehend auffangen, ohne daß es zu übermäßiger Klemmwirkung oder zu einem Abheben des Dichtungsteils 22 von der Dichtfläche 16 kommt.
  • Wird das Fahrzeugdach 12, wie in Fig. 5 dargestellt, von oben mit Druckwasser beaufschlagt, wirkt der Wasserdruck auf den ersten Dichtungsteil 22 ein. Zwischen der Dichtfläche 16 und dem ersten Dichtungsteil 22 entsteht ein Spalt. Das durch diesen Spalt hindurchdringende Wasser erreicht den zweiten Dichtungsteil 23 und versucht, diesen nach unten zu drücken. Weil der zweite dichtungsteil 23 vom unteren Bereich des ersten Dichtungsteils 22 aus nach oben in Richtung auf die Dichtfläche 16 geneigt ist, sucht sich das Freie Ende des zweiten Dichtungsteils 23 unter dem Einfluß des Druckwassers in Richtung eines Pfeils a zu verschwenken. Dadurch wird der zweit Dichtungsteil 23 noch stärker gegen die Dichtfläche angepreßt. Der zweite Dichtungsteil 23 verhindert auf diese Weise, daß Wasser in das Fahrzeuginnere eindringt.
  • Selbst wenn eine geringe Wasssermenge auch im Bereich des zweiten Dichtungsteils 23 eingedrungen sein sollte, wird dieses Wasser von der Zunge 24 in die (nicht veranschaulichte) Regenrinne geleitet. Wie aus Fig. 6 hervorgeht, verhindert die Zunge 24, daß die Dichtung 19 in Richtung des Pfeils b verschoben wird, wenn der Deckel 17 in die Dachöffnung 13 hineingebracht wird. Bei einer derartigen Verlagerung der Dichtung 19 legt sich nämlich die Zunge 24 gegen die Dichtfläche 16 an, wodurch eine Verlagerung der Dichtung in Richtung des Pfeils b ausgeschlossen wird.
  • Bei der abgewandelten Ausführungsform nch Fig. 7 ist der untere Abschnitt des ersten Dichtungsteils 22 mit dem Basisteil 21 über einen Steg 29 verbunden, so daß der parallele Abschnitt 22 a des ersten Dichtungsteils 22 oben und unten abgestützt ist. Ein Raum S, der zwischen dem ersten Dichtungsteil 22 und dem Basisteil 21 ausgebildet wird, hat einen näherungsweise parallelogrammförmigen Querschnitt, wodurch eine elastische Verformung des ersten Dichtungsteils 22 in waagrechter Richtung erleichtert wird. Auch in diesem Fall können eine Beflockung und ein Silikonüberzug (nicht veranschaulicht) vorhanden sein.
  • In den Fig. 8 bis 13 sind weitere Ausführungsformen dargestellt, die im wesentlichen derjenigen nach Fig. 7 entsprechen, wobei der erste bzw. der zweite Dichtungsteil verstärkt sind.
  • In Fig. 14 ist eine weiter abgewandelte Ausführungsform der Dichtung veranschaulicht, bei welcher der zweite Dichtungsteil 23 von dem Basisteil 21 ausgeht.

Claims (11)

1. Kraftfahrzeugdach mit einer von einem Deckel verschließbaren Dachöffnung, deren Rand von einer Dichtfläche begrenzt ist, gegen die eine auf dem Außenumfang des Deckels sitzende Dichtung anlegbar ist, die einen mit dem Außenumfang des Deckels in Eingriff stehenden Basisteil, einen von dem Basisteil vorstehenden ersten Dichtungsteil, der mit der Dichtfläche in Druckkontakt bringbar ist, und einen unterhalb des ersten Dichtungsteils sitzenden zweiten Dichtungsteil aufweist, dessen freies vorderes Ende nach oben geneigt ist, dadurch gekennzeichnet, da der zweite Dichtungsteil (23) einen an den ersten Dichtungsteil (22) anschließenden konkaven Abschnitt (26) aufweist und daß bei in Schließstellung befindlichem Deckel (17) der zweite Dichtungsteil (23) mit seinem freien, der Dichtfläche zugewendeten Ende unterhalb der Kontaktstelle zwischen dem ersten Dichtungsteil (22) und der den Öffnungsrand begrenzenden, lotrecht oder nahezu lotrecht verlaufenden Dichtfläche (16) gegen letztere angepreßt ist.
2. Kraftfahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Dichtungsteil (23) vom unteren Bereich des ersten Dichtungsteils (22) ausgeht.
3. Kraftfahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Dichtungsteil (23) vom unteren Bereich des Basisteils (21) ausgeht (Fig. 15).
4. Kraftfahrzeugdach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Dichtungsteil (23) am oberen Ende mit dem unteren Ende des ersten Dichtungsteils (22) und am unteren Ende mit dem Basisteil (21) verbunden ist (Fig. 12 bis 14).
5. Kraftfahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (19) unterhalb des zweiten Dichtungsteils (23) mit einer nach unten geneigten Zunge (24) versehen ist.
6. Kraftfahrzeugdach nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (24) vom unteren Bereich des Basisteils (21) ausgeht.
7. Kraftfahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Dichtungsteil (23) und/oder die Zunge (24) mit einem Silikonüberzug (27) versehen sind.
8. Kraftfahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Dichtungsteil (22) einen im Schließzustand des Deckels (17) zu der Dichtfläche (16) parallel oder nahezu parallel verlaufenden Abschnitt (22 a) aufweist.
9. Kraftfahrzeugdach nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der parallele Abschnitt (22 a) an seiner Außenseite eine Beflockung (25) trägt.
10. Kraftfahrzeugdach nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des zweiten Dichtungsteils (23) im unbelasteten Zustand nach außen über die Beflockung (25) vorragt.
11. Kraftfahrzeugdach nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der parallele Abschnitt (22 a) oben und unten mit dem Basisteil (21 ) über Stege (29) verbunden ist und zusammen mit dem Basisteil und den Stegen einen geschlossenen Raum (S) von im wesentlichen parallelogrammförmigem Querschnitt umschließt.
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