DE3126765C2 - Betriebsart-Wähleinrichtung für Tonbandgeräte - Google Patents
Betriebsart-Wähleinrichtung für TonbandgeräteInfo
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Abstract
Eine Betriebsart-Wählereinrichtung für Tonbandgeräte od.dgl. umfaßt eine Nockenfläche an einem drehbaren Nocken (8), eine Koppelungseinrichtung (12, 2d) zwischen einem Betätigungshebel (2) und dem drehbaren Nocken (8) zur Koppelung der Gleitbewegung des Betätigungshebels mit der Drehbewegung des Nockenrades, und einer Verbindungseinrichtung zwischen dem Betätigungshebel (2) und der Koppelungseinrichtung. Der Betätigungshebel wird durch die Koppelungseinrichtung bei Drehung des Nockenrades unmittelbar nach Beginn der Drehung des Nockenrades mitgenommen.
Description
gekennzeichnet durch
— einen Auslösemechanismus (5), der beim Betätigen des Betätigungshebels die Drehung des Antriebsrades
(8) auslöst,
— einen Schwenkarm (12), der mil dem uuCrtragungshebel
(7) und dem Betätigungshebel (2) verbunden ist und den Betätigungshebel (2) in dessen Endlage zieht, wenn der Übertragungshebel (7) durch das Antriebsrad (8) in seine Betriebsstellung
verstellt wird und
— eine Verriegelungsplatte (4), die den Betätigungshebel (2) in seiner Endlage festhält.
2. Betriebsart-Wähleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (12)
mit dem Übertragungrhebel C) gelenkig und mit dem Betätigungshebel (?) über eine Langlochführung
(12a, 2d) verbunden ist.
3. Betriebsart-Wähleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad (8) ein
Nockenrad mit einer Nockenfläche (8c; aufweist, die mit dem Übertragungshebel (7) über einen an diesem
angebrachten Gleitnocken (7 a^in Eingriff steht.
4. Betriebsart-Wähleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Übertragungshebel
(7) ein Lösch- und Tonkopf (13,14) in dir Betriebsposition bringbar ist.
5. Betriebsart-Wähleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (12)
an dem Übertragungshebel (7) in einer Achse (7d) schwenkbar gelagert ist und an seinem anderen Ende
ein Langloch (12a; aufweist, in dem ein Stift (2d)
des Betätigungshebels (2) gleitet, welcher Stift (2d) in
der Betriebsstellung des Übertragungshebels (7) dss äußere Ende des i..angloches(12a;erreicht.
Die Erfindung betrifft eine Betriebsart-Wähleinrichtung für Tonbandgeräte gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Das aus der DE-AS 19 21 343 bekannte Maimettonbandgerät
besitzt eine Wähleinrichtung, bei der ein dauernd angetriebenes Exzenterrad sich unterhalb von Betätigungshebeln
dreht, wird ein Betätigungshebel auf das Exzenterrad gedrückt, kommen Teile des Exzenterrades
mit Teilen des Hebels in Berührung, was dazu führt, daß ein Übertragungshebel in eine Betriebsstellung
verstellt wird, in der er eine Betriebsart auslöst. Der Betätigungshebel wird beim Niederdrücken in eine
Endlage bewegt und dort arrettiert. Falls der Betätigungshebel
zu einem Zeitpunkt losgelassen wird, zu dem er noch nicht in seiner Endlage arrettiert ist, tritt
der Fall ein, daß durch das anfängliche Niederdrücken des Betätigungshebels eine Betriebsart ausgelöst wird,
was von einer Bedienperson an der Stellung des Betätigungshebels aber nicht zu erkennen ist
Bei dem bekannten Wähl- und Betätigungsmechanismus gemäß der DE-OS 28 41 903 bestehen die Betätigungshebel
aus Druckkncpfen, die nur leicht ge, 'rückt
zu werden brauchen, damit durch sie eine jeweils zugeordnete Leuchtdiode in Funktion versetzt werden kann.
Durch ein Exzenterrad wird, durch das Betätigen des Druckknopfes ausgelöst, ein Wählhebel solange verschoben,
bis ein auf ihm angeordneter Empfänger Licht vv-n der eingeschalteten Diode empfängt Dann bleibt
das Rad und damit der Wählhebel stehen. So können verschiedene Funktionen angewählt werden, die verschiedenen
Lagen des Wählhebels, hervorgerufen durch verschiedene Lagen der Leuchtdioden, zugeordnet sind.
Es ist nicht ersichtlich, ob die Druckknöpfe derart ausgebildet sind, daß sie auch nach leichtem Berühren in
eine Endlage überführt werden, damit eine Bedienperson die ausgelöste Funktion eindeutig an der Stellung
der Druckknöpfe erkennen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Betriebsart-Wähleinrichtung
anzugeben, mit der das gewünschte Erreichen -tiner Betriebsstellung bei einem
Tonbandgerät sicherer gemacht wird.
Diese Erfindung ist durch die Merkmale des Hauptanspruchs gegeben.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht insbesondere darin, daß die gewählte Betriebsart an der Stellung
der Betätigungshebel abgelesen werden kann. Dadurch kann zum Beispiel nicht der Fall eintreten, daß
sich ein Tonband in Abspielbereitschaft befindet, obwohl
der Spiel-Hebel, nachdem er nur kurz niedergedrückt worden ist, in die Ruhestellung zurückgekehrt ist.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbcispiele der Erfindung anhand der Zsichnungen näher erläutert
Fig. I veranschaulicht die Stop-Stellung:
F i g. 2 zeigt die Abspiel-Stellung; F i g. 3 veranschaulicht den Übergangszustand unmiitelbar
vor dem Wechsel zwischen Abspiel-Siellung und Stop-Stellung.
Die Fig.! zeigt den Hauptbcreich e:nes Tonbandgerätes
mit einer erfindungsgemäßen Bctricbsart-Wiihleinrichtung. die sich in der Stop-Stellung befindet. Auf
einem Chassis 1 sind ein Betätigungshebel, der im dargcsiallten
Beispiel den Abspiel-Hebel 2 darstellt, und ein
Stop-Hebel 3 angeordnet. Durch Einfügen aufragender Führungsstifte l/und \g in die Führungsbohrungen 2a
und 3a in dem Chassis 1 sind die Hebel 2 und 3 gleitend zwischen einer Ruheposition (Stop-Stellung) und einer
Betriebsposition in der Richtung der Pfeile C und D verschiebbar. Im übrigen werden die Hebel mit Hilfe
von Federn 15 und 16 ständig in Richtung des Pfeiles D in die Ruheposition vorgespannt. Die Federn 15 und
erstrecken sich zwischen Stiften ik und 1/. die von dem
Chassis 1 aufragen, sowie weiteren Stiften 2b und 3b an Hen Hebeln.
Der Abspiel-Hebel 2 weist einen Verriegelungsstift 2c auf, und der Stop-Hebel 3 ist mit einem Entriegclungsstift
3c- versehen. Der Abspiel-Hebel 2 weist weiterhin an seinem inneren Ende einen Ansät,: 2dauf.
Eine Verriegelungsplatte 4 ist gleitend in Richtung
der Pfeile A und B in bezug auf die Hebel 2 und
verschiebbar. Die Verriegelungsplatte 4 isl mit Hilfe
von Führungsstiften \h geführt die von dem Chassis 1 ausgehen und in Langlöcher 4Λ des Verriegelungshebels
eingreifen. Im übrigen wird die Verriegelungsplatte 4 ständig in Richtung des Pfeiles A mit Hilfe einer Feder
17 vorgespannt, die sich zwischen einem Stift 4b an der
Verriegelungsplatte und einem Stift im in dem Chassis 1 erstreckt.
Die Verriegelungsplatte 4 ist weiterhin an ihrer dem Abspiel-Hebel 2 zugewandten Kante mit einem Haken
4c versehen, der den Verriegelungsstift 2c des Abspiel-Hebels 2 erfaßt und den Abspiel-Hebel 2 in seiner Betriebsposition
festhält
Ferner weist die Verriegelungsplatte 4 an einer Seitenkante, die dem Stop-Hebel 3 zugewandt ist, eine geneigte
Fläche Ad auf, die den Entriegelungsstift 3c des Stop-Hebels 3 erfaßt
Ein Auslösemechanismus (Auslösehebel 5) mit L-förmigen
Umriß ist schwenkbar auf einem Achsstift Ic an dem Chassis 1 gelagert und umfaßt einen waagrechten
Arm 5c, der als Druckglied dient und das innere Ende des Abspiel-Hebels 2 berührt, und einen in der Zeichnung
senkrechten Arm mit einem Ansatz 5b an seinem äußeren Ende. Eine Feder 18 erstreckt sich zwischen
einem Stift 5a auf dem Hebel und einem Stift In auf dem
Chassis 1 und spannt den Auslöse-Hebel 5 in Richtung
des Pfeiles F vor. Die Drehbewegung des Auslösehebels 5 wird begrenzt durch einen Stift Is, der von dem Chassis
1 ausgeht. Wenn der Arm 5c bei Betätigung des Abspiel-Hebels 2 geschwenkt wird, wird der Auslösehebei
5 um einen vorgegebenen Betrag in Richtung des Pfeiles ^entgegen der Kraft der Feder 18 geschwenkt
Ein L-förmiger Stop-Hebel 6 wird durch eine Feder 19, die sich zwischen einem Stift 6a am Ende eines waagerechten
Abschnitts des Hebels und einem Stift la im Chassis 1 erstreckt, in Richtung des Pfeils F vorgespannt.
Der Stop-Hebel 6 weist weiterhin einen Vorsprung 6b am Boden des Endes des in der Zeichnung
senkrechten f bschnitts auf.
Während der Stop-Hebel 6 aufgrund der Wirkung der Feder 19 in ständiger Berührung mit einem Stift Ii gehalten
wird, ist er in Richtung des Pfeiles ^entgegen der Wirkung der Feder 19 bei Betätigung des Stop-Hebels 3
um einen Stift \dschwenkbar. Der Übertragungs-Hebel
7 weist einen L-förmigen Umriß auf und ist um einen Stift \b in bezug auf das Chassis 1 schwenkbar. Der
Übertragungs-Hebel 7 weist einen Gleitnocken 7a an der Unterseite des Mittelbereichs seines waagerechten
Abschnittes auf. der die obere Oberfläche des senkrechten Abschnittes des Auslösc-Hebels 5 und des Stop-Hebels
6 überquert. Im übrigen ist der Übertragungs-Hebel 7 in einer Stützfläche 7c versenkt, eim; Feder 20
erstreckt sich zwischen einem Stift Tb an dem Übertragungs-Hebel
und einem Stift Ip im Chassis 1 und spannt den Übcrlragungshebel in Richtung des Pfeiles Fvor.
Der Schwenkbereich des Übertragungs-Hebels 7 ist durch einen Stift 1 ν begrenzt.
Der Übertragungs-Hebel 7 trägt einen Achsstift Td
auf der oberen Oberfläche seines waagerechten Abschnittes, um den ein Schwenkarm 12 schwenkbar ist.
Der Ach.sstift Td liegt näher an dem Stift Tb als an dem
Glcitnockcn 7a. Der Ansatz 2d des Abspiel-Hebels 2
weist mil einem Stift in ein Langloch 12a am freien Ende des Schwenkarmes 13 ein. Wenn der Übertragungs-Hebe!
7 in Richtung des Pfeiles E entgegen der Kraft der Feder 20 mit einem Nockof>zahnrad 8 geschwenkt wird,
auf das unten näher eingegangen werden wird, gleitet der Abspicl-Hcbcl2in Richtung der Betriebsposition.
Das Antriebsrad (Nockenzahnrad 8) ist um eine an dem Chassis befestigte Achse la drehbar. Es weist au
seinem Umfang einen zahnfreien Abschnitt 8a und auf seiner oberen Oberfläche einen Nocken 8b in der Form
eines bogenförmigen Streifens auf, dessen Krümmungsradius sich nach und nach in bezug auf einen dritten
Gleitnocken Sf, der den Arm 66 des Stop-Hebels 6 lösbar
erfaßt, und in bezug auf die Achse la ändert.
Der Nocken 86 weist auf seiner inneren Oberfläche einen Abschnitt 8C3 maximalen Durchmessers im entfernten
Bereich in bezug auf den zahnfreien Abschnitt 8a, einen Abschnitt 8ci kleinsten Durchmessers anschließend
an den Abschnitt 8C3 in bezug auf die Drehrichtung des Nockenzahnrades 8 und einen geneigten Abschnitt
8c2 auf, der zwischen den beiden anderen Abschnitten
liegt Der Gleitnocken 7a des Übertragungs-Hebels 7 gleitet auf der inneren Nockenoberfläche Sc des Nokkens
Sb. Insbesondere beim Abspielen sowie bei der Aufnahme greitet der Gleitnocken 7a auf dem Abschnitt
8c kleinsten Durchmessers und dre-ot den Übertragungs-Hebel
7 in Richtung des Pfeiles E entgegen der Wirkung der Feder 20, so daß der Übertragungs-Hebel
in seine unten erläuterte Abspiel-Stellung gelangt. Allenfalls, insbesondere in der Stop-Stellung, ist der Abschnitt
Sc3 mit größtem Durchmesser mit dem Gleitnokken 7a ausgerichtet, so daß der Übertragungs-Hebel 7
unter der Wirkung der Feder 20 in Berührung mit dem Stift Iv gelangt
Auf dem Umfang des Nockenzahnrads 3 sind erste und zweite Vorsprünge Sd und 8e ausgebildet die sich
nach oben und in Radialrichtung nach außen aus Positionen hinter dem Abschnitt Sc3 mit maximalem Durchmesser,
bezogen auf die Drehrichtung des Nocken 8, erstrecken. Der Vorsprung 8d erfaßt lösbar den Vorsprung
5b des Auslöse-Hebels 5 und findet sich in dieser Eingriffsstellung ebenfalls in Eingriff mit einer Anlauf-Feder
22, die um einen Stift Ir auf dem Chassis 1 herumgelegt
ist. Die zusammengedrückte Feder 22 speichert beim Zusammendrücken Federenergie und wird durch
einer Stift 1 u festgehalten, der vom Chassis 1 ausgeht.
In dem Augenblick, in dem der erste Vorsprung Sd von dem Arm 5 ausgelöst wird, gibt die gespeicherte
Energie der Feder 22 dem Vorsprung Sd einen Stoß, so daß das Nockenzahnrad 8 in Richtung ues Pfeiles gedreht
wird. Der zweite Vorsprung 8e umfaßt lösbar den Vorsprung 6b auf dem Stop-Hebel 6.
Ein anderes Zahnrad 9 ist um einen Achsstift Ie in bezug auf das Chassis 1 mit Hilfe einer Riemenscheibe
9a drehbar, die durch einen Motor 10 über den Riemen 23 angetrieben wird, die die Riemenscheibe 9a mit einer
Riemenscheibe 106 auf der Welle 10a des Motors verbindet. Daher wird das Nockenzahnrad 8 beim Eingriff
der Zähne durch das Antriebszahnrad angetrieben.
In der Stop-Stellmg liegt der zahnfreie Abschnitt 83
des Nockenzahnrads 8 aufgrund des Eingriffs zwischen dem Vorsprung 5b des Auslösehebels 5 mit dem ersten
Vorsprung Sd dem Antriebszahnrad 9 gegenüber. Eine Chassis-Platte 11 k. auf dem Chassis 1 mit Hilfe von
Stiften 1/ und Iy verschiebbar geführt, die von dem Chassis 1 ausgehen und in Langlöcher 11a und 116 der
Chassis-Platte eingreifen. Die Chassis-Platte 11 trägt einen Löschkopf 13 und einen Aufnahme- und Wiedergabekopf
14. Wenn die Chassis-Platte 11 in Richtung der Pfeile Cund D verschoben wird, gelangt ein Magnettonband
in einer nicht gezeigten Kassette in und außer Berührung mit den Köpfen. Die Platte wird ständig in
die Stop-Steliung mit Hilfe einer Feder 21 vorgespannt. Bei Drehung des Übertragungs-Hebels 7 in Richtung
des Pfeiles fwird die Chassis-Platte 11 aufwärts in der
Zeichnung aus der Stop-Position in Richtung der Aufnahme- oder Wiedergabe-Position gemäß dem Pfeil C
entgegen der Wirkung der Feder 21 verschoben.
Die zuvor beschriebene Betriebsart-Wähleinrichtung arbeitet wie folgt.
1. Stop-Stellung
Die Stop-Stellung soll anhand der Fig. 1 erläutert
werden. In der Stop-Stellung werden der Abspiel-Hebel
2 und der Stop-Hebel 3 durch die Federn 15 und 16 in die vordere oder nicht betätigte Stillung verschoben.
Die Chassis-Platte 11 wird ihrerseits durch die Feder 21 in die Stop-Position gezogen, in der der Löschkopf und
der Tonkopf nicht in Berührung mit dem Tonband in der Kasse"«· stehen.
Das Nockenzahrnad 8 befindet sich im Eingriff mit dem Vorsprung 5b an dem Auslöse-Hebel 5. der durch
den ersten Vorsprung Sd erfaßt wird. In dieser Position, die auch als erste Position bezeichnet werden soll, befindet
sich das rückwärtige Ende des zahnfreien Abschnitts 3a, bezogen auf die Drehrichtung des Nockenzahnrades
8, in einer Position gegenüber dem Ar.triebszahnrad 9.
und der Abschnitt 803 maximalen Durchmessers der inneren
Oberfläche 8c steht in Eingriff mit dem Gleitnokken 7 a des Übertragungs-Hebels 7.
Da der Abschniu 8C3 maximalen Durchmessers den
Gleitnocken Ta erfaJt, wird der Übertragungs-Hebel 7
mit Hilfe der Feder 20 gegen den Stift 1 ν gezogen, so daß die Stützfläche 7c in Abstand zu der Chassis-Platte
11 liegt. Der Stop-Hebel 6 berührt den Stift 11 und kann
in dieser Stellung durch den Nocken 8/ des Nockenzahnrades 8 erfaßt werden. Die genannten Stellungen
des Übertragungs-Hebels 7 und des Stop-Hebels 6 können
auch als erste Positionen bezeichnet werden.
2. Wechsel von Stop-Stellung zu Abspiel- oder
Wiedergabe-Stellung.
Wiedergabe-Stellung.
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Der Übergang von der Stop-Stellung zu der Wiedergabe-Stellung ist am besten anhand von F i g. 1 und 2
erkennbar. Wenn der Abspiel-Hebel 2 betätigt und in Richtung des Pfeiles C entgegen der Feder 15 verschoben
wird, wird der Auslösehebel 5 in Richtung des Pfeiles
E entgegen der Wirkung der Feder 18 geschwenkt. Der Vorsprung 5b an dem Auslösehebel 5 löst sich von
dem Vorsprung 8ddes Nockenzahnrades 8 zu dem Zeitpunkt,
an dem d~r Verriegelungsstift 2c in Berührung mit der geneigten Oberfläche Ac' des Verriegelungshakens
4c der Verriegelungsplatte 4 gelangt. Folglich beginnt das Nockenzahnrad 8 unverzüglich mit der Drehung
in Richtung des Pfeiles F unter dem Einfluß der Anlauf-Feder 22. die zuvor in der zusammengedrückten
Speicherstellung erhalten worden war, und gelangt somit in Eingriff mit dem Antriebszahnrad 9. Dies führt zu
einer weiteren Drehung des Nockenzahnrads 8.
Anschließend wird der Abspiel-Hebel 2 durch den Verriegelungshaken 4c der Verriegelungsplatte 4 und
den Verriegelungsstift 2c verriegelt und in der niederge- eo
drückten Stellung festgehaiten. Da der Durchmesser der inneren Nockenoberfiäche 8c, die sich in Berührung
mit dem Gleitnocken 7a befindet, mit der Drehung des Nockenzahnrades 8 nach und nach abnimmt, wird der
Übertragungs-Hebel 7 in Richtung des Pfeiles Eentgegen
der Kraft der Feder 20 geschwenkt, so daß die Chassis-Platte langsam durch die Stützfläche 7raus der
Slop-Stellung verschoben wird.
Sobald das Nockenzahnrad im wesentlicher, eine vollständige
Drehung durchgeführt hat und das vordere Ende des zahnfreien Abschnitts 8c mit dem Antriebszahnrad
9 ausgerichtet ist, oder unmittelbar bevor eier erste Vorsprung e/'den Vorsprung 66des Siop-I lebeis b
erreicht, löst sich das Nockenzahnrad 8 von dem Antriebszahnrad 9. Da der Gleitnocken 7a in Berührung
mit dem Durchmesser 8C| geringsten Durchmessers auf
der inneren Nockenoberfläche 8c und sodann in den Bereich der geneigten Fläche 8C2 gelangt, erfährt das
Nockenzahnrad 8 durch die Feder 20 über den Glcitnocken 7a ein Drehmoment, so daß sich eine gewisse
Drehung ergibt. Das Nockenzahnrad 8 bleibt jedoch stehen, sobald der dritte Vorsprung if den Vorsprung
6b an dem Anschlag-Arm 6 erfaßt.
Zu diesem Zeitpunkt verschiebt der Übcrtragungs-Hebel
7 die Chassis-Platte 11 in die innere oder Spiel-Position und hält diese in dieser Position fes;, so daii der
Lösch- und der Tonkopf 13 und 14 in Berührung mit dem Tonband gelangen. Diese Position soll als /weite
Position des Übertragungs-Hebels 7 bezeichnet werden. Unter den gegebenen Umständen ist das Tonband
angetrieben und bewegt sich mit normaler Geschwindigkeit mit Hilfe eines entsprechenden Antriebs und
zweier Spulen, die in Gang gesetzt wcrd.'n, wenn der
Abspiel-Hebel in Betätigungsposiiion verriegelt ist. Der Auslösetiebel 5 wird weiter in Richtung des Pfeiles /:'
beim Niederdrücken des Abspiel-Hebels 2 geschwenkt, so daß sein Vorsprung 5h aus der Bahn der Drehbewegung
des Nocken 8 gelangt. Diese Stellung ist die zweite Stellung des Auslöse-Hebels. Dadurch ist der Betriebszustand
des Abspiels oder der Wiedergabe erreicht.
Die folgenden Gesichtspunkte sind beim Übergang von der Stop-Position in die Spiel-Position von wesentlicher
Bedeutung. Wenn der Abspiel-Hebe! 2 betätigt wird und den Vorsprung 5b an den Auslösehebe! von
dem ersten Vorsprung Sd des Nocken/.ahnrades 8 löst und das Nockenzahnrad 8 sich sodann in Richtung des
Pfeiles £ dreht und damit die Schwenkung des Übertrugungs-Hebels
7 in Richtung des Pfeiles E wirkt, zieht der Übertragungs-Hebel 7 den Abspiel-Hebel 2 in Richtung
des Pfeiles C entgegen der Wirkung der Feder 15 über den Schwenkarm 12 mit, so daß der Abspiel-Hebel 2 mit
Hilfe des Verriegelungshakens 4c der Verriegekingsplatte
4 und des Verriegelungsstiftes 2c verriegelt wird, wenn der Übertragungs-Hebel 7 seine zweite Position
erreicht.
Mit anderen Worten, solange der Abspiel-Hebel 2 betätigt wird, wird der Vorsprung 5b des Auslösphebels
vom ersten Vorsprung Sd an dem Nockenzahnrad gelöst, so daß das Nockenzahnrad gedreht wird, bis der
Verriegelungsstift 2cdes Abspiel-Hebels 2 mit Hilfe des
Verriegelungshakens 4c der Verriegelungspiatte 4 verriegelt wird. Da der Abspiel-Hebel 2 in die Betriebsposition
zwangsläufig entsprechend der Drehung des Nokkenzahnrades 8 verschoben wird, gelangt der Abspiel-Hebel
2 in die Betätigungsposition automatisch auch dann, wenn er losgelassen wird, bevor der Verriegelungsstift
2c des Abspiel-Hebels durch den Verriegelungshaken 4c der Verriegelungsplatte 4 verriegelt ist.
Folglich gelangt das Tonbandgerät insgesamt ebenso wie der Abspiel-Hebe! 2 in die Betriebsstellung.
3. Wechsei von Abspiel-Stel'ung zu Stop-Stellung.
In der in F i g. 2 gezeigten Abspiel-Stellung wird der
Stop-Hebel 3 in Richtung des Pfeiles C entgegen der Wirkuni; tier Feuer 1β niedergedrückt, so daß der Ι\ηι
7 8 ■■;
ricgclungsstiftJrandemSiop-Hebeliin Berührung mit
der geneigten Oberfläche 4c/der Verriegelungsplatte 4
gelangt und die Verriegelungsplatte in Richtung des
der geneigten Oberfläche 4c/der Verriegelungsplatte 4
gelangt und die Verriegelungsplatte in Richtung des
Pfeiles B entgegen der Wirkung der Feder 17 verscho- ;,
bcn wird. Folglich wird der AbspielHebel 2 von dem 5 j
Vcrriegelungshaken 4c gelöst und der Stop-Hebcl 3 ge- ■■ j
langt i" Berührung mit dem Stop-Hebel 6 in dessen yj
erster Position aufgrund des Eingriffs zwischen dem j
dritten Vorsprung 8/mit dem Vorsprung 6b des Stop- fJ
Hebels 6. Dies führt zu einer Schwenkung-ies Stop-He- to ?.|
bels 6 in Richtung des Pfeiles E entgegen der Wirkung [\
der Feder 19, so daß der Stop-Hebel 6 aus dem Ein- Ij
griffsbercich des Vorsprungs Sf gelangt. Der Stop-He- ']
bei bewegt sich in eine Position, in der er sich in erreichbarem
Abstand in bezug auf den zweiten Vorsprung 8e i5
des Nockenzahnrades 8 befindet. Diese Position soll als
/weite Position desStop-Hebels6 bezeichnet werden.
des Nockenzahnrades 8 befindet. Diese Position soll als
/weite Position desStop-Hebels6 bezeichnet werden.
Sobald der Stop-Hebel 6 von dem dritten Vorsprung -,-
e/'gelöst ist, beginnt das Nockenzahnrad 8, das sich mit
dem Gleitnocken Ta des Übertragungs-Hebels 7 im Be- 20
reich der geneigten Oberfläche 8C2 in Berührung befindet und unter dem Einfluß der Feder 20 an der Drehung
gehindert wird, wiederum mit der Drehung in Richtung
des Pfeiles F.
dem Gleitnocken Ta des Übertragungs-Hebels 7 im Be- 20
reich der geneigten Oberfläche 8C2 in Berührung befindet und unter dem Einfluß der Feder 20 an der Drehung
gehindert wird, wiederum mit der Drehung in Richtung
des Pfeiles F.
Da der Gleitnocken Ta im Verlauf der Drehung des 25 [''.
Nockenzahnrades 8 in den Bereich 8cj größten Durch- :;:
messers gelangt, kehrt der Übertragungs-Hebel 7 durch
die Wirkung der Feder 20 in die erste Position zurück, '
zugleich wird die Chassis-Platte 11 durch die Feder 21 in j
die S'op-Position zurückgezogen. Die Feder 15 zieht 30
den Abspiel-Hebel 2, der von der Verriegelungsplatte 4 : i
freigegeben worden ist, in die Ruheposition. >\
Zu dem Zeitpunkt, an dem die Chassis-Platte 11 und ';.■,
der Abspiel-Hebel 2 in die Ruheposition zurückkehren, ;·;
erfaßt der Vorsprung 6b des Stop-Hebels 6 den zweiten 35 t*
Vorsprung 8e des Nockenzahnrades 8 und unterbricht ^
die Drehung des Nockenzahnrades 8 zeitweilig, wäh- :
rend der Auslöse-Hebel in die erste Position zurück- c/
kehrt. Unter diesen Umständen ist der Vorsprung 5b an ·:'
dem Auslösehebel 5 bereit zum Erfassen des ersten Vor- 40
sprungs 8c/des Nockenzahnrades 8. Die Anlauffeder 22 :
befindet sich in der Speicherstellung. V
Diese Vorgänge spielen sich ab, wenn der Stop-Hebel
3 niedergedrückt wird (F i g. 3). Wenn der Stop-Hebel 3
3 niedergedrückt wird (F i g. 3). Wenn der Stop-Hebel 3
losgelassen wird, kehrt er in die Ruheposition unter Ein- 45 ;.
wirkung der Feder 16 zurück, und der Stop-Hebel 6 V
wird durch die Feder 19 in die erste Position zurückgezogen.
Da der Vorsprung 6b aufgrund der Rückkehrbewegung des Stop-Hebels 6 nicht mehr in Eingriff mit dem 50
zweiten Vorsprung Sedes Nockenzahnrades 8 steht und ψ
das Nockenzahnrad 8 ein Drehmoment in Richtung des %
Pfeiles F durch die Speicherkraft der Feder 22 erfährt, f
dreht sich das Nockenzahnrad 8 in Richtung des Pfeiles g
F und hält sodann an, wenn der erste Vorsprung Sd in 55 f
Berührung mit dem Vorsprung 5b des Auslösehebels 5 F
gelangt, der sich bereits in der ersten Position befindet k
Durch diesen Vorsprung gelangen die einzelnen Teile in |
die in F i g. 1 gezeigte Stellung, und der Normalantrieb t
wird ausgeschaltet, da sich der Abspiel-Hebel in der 60 |
Ruhestellung befindet gj
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen |
65 I
Claims (1)
1. Betriebsart-Wähleinrichtung für Tonbandgeräte mit
— einem Betätigungshebel (2), der in eine Endlage
bringbar und dort verriegelbar ist,
— einem von einem Motor (10) angetriebenen, drehbaren Antriebsrad (8) und
— einem Übertragungshebel (7), der vom Antriebsrad
(8) in eine Betriebsstellung verstellt wird,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1980096108U JPS5719553U (de) | 1980-07-07 | 1980-07-07 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3126765A1 DE3126765A1 (de) | 1982-05-13 |
| DE3126765C2 true DE3126765C2 (de) | 1988-06-16 |
Family
ID=14156187
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3126765A Expired DE3126765C2 (de) | 1980-07-07 | 1981-07-07 | Betriebsart-Wähleinrichtung für Tonbandgeräte |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4420783A (de) |
| JP (1) | JPS5719553U (de) |
| DE (1) | DE3126765C2 (de) |
| GB (1) | GB2080601B (de) |
Families Citing this family (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS57189153U (de) * | 1981-05-22 | 1982-12-01 | ||
| JPS5829166A (ja) * | 1981-08-13 | 1983-02-21 | Sony Corp | 記録再生装置のモ−ド切換装置 |
| US4520412A (en) * | 1981-09-02 | 1985-05-28 | Pioneer Electronic Corporation | Autostop mechanism for tape recorder |
| JPS5880151A (ja) * | 1981-11-02 | 1983-05-14 | Pioneer Answerphone Mfg Corp | テ−プレコ−ダの駆動機構 |
| JPS58171748A (ja) * | 1982-03-31 | 1983-10-08 | Sony Corp | テ−プレコ−ダのモ−ド切換機構 |
| GB2128391A (en) * | 1982-09-23 | 1984-04-26 | Tad Avanti | Tape deck for a telephone answering machine |
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| JPS6044235U (ja) * | 1983-08-30 | 1985-03-28 | 株式会社ゼロエンジニアリング | カム作動機構 |
| US4708302A (en) * | 1986-01-14 | 1987-11-24 | Clarion Co., Ltd. | Mode switching over gear mechanism for reel |
| DE3813377A1 (de) * | 1988-04-21 | 1989-11-02 | Blaupunkt Werke Gmbh | Kassettentonbandgeraet fuer reversebetrieb |
| JPH02203454A (ja) * | 1989-02-01 | 1990-08-13 | Clarion Co Ltd | パワー機構 |
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| USD812820S1 (en) | 2016-01-19 | 2018-03-13 | Big Heart Pet, Inc. | Treat dispenser |
| USD1085578S1 (en) * | 2023-06-28 | 2025-07-22 | Benebone LLC | Pet chew toy |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1921343B1 (de) * | 1969-04-26 | 1970-07-30 | Grundig Emv | Magnettonbandgeraet |
| JPS5443704A (en) * | 1977-09-14 | 1979-04-06 | Sony Corp | Operation change-over device |
| JPS5449106A (en) * | 1977-09-27 | 1979-04-18 | Koufu Sankyo Kk | Device of selecting and starting each operation system in tape recorder |
| JPS6019057B2 (ja) * | 1978-01-19 | 1985-05-14 | ソニー株式会社 | 記録再生装置等に於ける操作装置 |
| JPS554761A (en) * | 1978-06-28 | 1980-01-14 | Nakamichi Corp | Mode switching device of cassette tape recorder |
| JPS6021419B2 (ja) * | 1979-03-30 | 1985-05-27 | 日本ビクター株式会社 | カセツトテ−プレコ−ダ−の動作選択装置 |
-
1980
- 1980-07-07 JP JP1980096108U patent/JPS5719553U/ja active Pending
-
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- 1981-07-07 DE DE3126765A patent/DE3126765C2/de not_active Expired
- 1981-07-07 GB GB8120987A patent/GB2080601B/en not_active Expired
- 1981-07-07 US US06/281,129 patent/US4420783A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5719553U (de) | 1982-02-01 |
| GB2080601A (en) | 1982-02-03 |
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| DE3126765A1 (de) | 1982-05-13 |
| US4420783A (en) | 1983-12-13 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
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| D4 | Patent maintained restricted | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: PATENTANWAELTE MUELLER & HOFFMANN, 81667 MUENCHEN |
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