DE3127880C2 - Farbwerk - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F31/00—Inking arrangements or devices
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Abstract
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind auf Walzen eine Mehrzahl von kegelstumpfförmigen Rollen aufgesetzt, deren Rotationsachsen nicht parallel zur Walzenachse verlaufen. Mit der Einrichtung ist es möglich, ein flüssiges Medium, z.B. Druckfarbe, auf dem Mantel von rotierenden Walzen in deren Längsachsenrichtung zu transportieren. Die Einrichtung läßt sich z.B. in Farb- oder Feuchtwerken zum Einebnen von Reliefunterschieden der Druckfarbe oder des Feuchtmittels quer zu ihrer Hauptflußrichtung einsetzen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Transportleren
eines flüssigen Mediums gemäb dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Vorrichtung zum Transportieren eines flüssigen Mediums,
z. B. Druckfarbe, auf einem Mantel einer Walze in deren Langsachsenrichtung sind z. B. im Druckmaschinenbau
in Form von changierenden Farbwerkwalzen bekannt geworden.
Nachteilig ist jedoch dabei. d;iß der Transportweg auf
dem Mantel in Längsachsenrichti ng für das Medium nur
kurz Ist, so daß eine Vielzahl on aufeinander abgestimmt changierenden Walzen ni twendig Ist. um einen
längeren Druckfarben-Querlransport im Farbwerk zu
erreichen.
Durch die DE-PS 23 23 025 ist ein sogenanntes kurzes Farbwerk bekannt geworden, mil dem ein Restfarbschlchtdlckenrelief
ausgeglichen werden kann, so daß das gefürchtete Schablonleren verhindert wird. In diesem
Farbwerk kann auf Farbzonenschiauben verzichtet werden.
Nachteilig bei diesem Farbwerk Ist jedoch, daß ein verschleißanfälliges
Rakel, das sich ja bekanntlich nicht gleichmäßig über seine gesamte Länge abnützt, benötigt
wird. Durch die gleichen Ürehrlchtungcn und unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten von Auftragswalze
und Doslerwal/.e ist die Gefahr der gegenseitigen
Beschädigung der beiden Walzen, insbesondere bei trokkenlaufenden Farbwerken, gegeben.
Aus der GB-PS 2 56 703 Ist ein hubwerk bekannt, bei
dem auf einer Walze eine Mehrzahl von angetriebenen
Scheiben zum Zwecke der Vergleichmäßigung des Färb- ·
luftrages angeordnet sind. Die Scheiben haben jedoch
untereinander keine Berührung und können nicht aneinander angestellt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zu schaffen, mit der es möglich ist, ein flüssiges Medium auf Walzen In deren Längsachsenrichtung zu
transportieren, ohne daß die Wabe eine Changierbewegung
auszuführen braucht.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen i<
> insbesondere darin, daß mit einfachen Mitteln ein flüssiges Mediura, z. B. Druckfarbe, Feuchtwasser, Beschichtungsllüssigkeit
usw. auf einem Mantel einer Walze quer-, also In Walzenlängsaciisenrichtung, transportiert
werden kann, ohne eine Changierbewegung zu benötigen.
Der Gegenstand der Erfindung kann z. B. vorteilhaft In einem Farbwerk einer Rotationsdruckmaschine eingesetzt
warden, um den Ungleichförmigkeltsgrad eines
Farbschichtdickenreliefs über die Länge einer Farbaufiragsvvalze
wesentlich zu verkleinern, oiins dazu ein
Rakel benutzen zu müssen.
Selbst ein extremes Farbschichtdlckenrelief kann über die Länge einer Auftragswalze mit einfachen Mittetn so
verändert werden, daß der Ungleichförmigkeltsgrad so klein wird, daß er sich am gedruckten Produkt nicht
mehr auswirkt. Es ist praktisch möglich, eine wählbar dicke Farbschicht auf einer Farbauftragswalze zu erzeugen,
die über die gesamte Länge der Walze Immer praktisch gleichmäßig dick ist. Dieses ist aber die Voraussetzung
für den Verzicht auf die heute allgemein übliche, aber sehr aufwendige Einrichtung zur farbzonenbrelten
Ein- und Voreinstellung der Farbmenge eines Farbwerks.
Es ist mit dem Gegenstand der Erfindung möglich, einen Farbschlchtdlckenausgleich über die gesamte
Lange der Farbauftragswalze in kürzester Zelt durchzuführen, auch wenn die Maxima und Minima des Farbreliefs
so weit voneinander entfernt sind; daß sie durch die Changierbewegung einer Verreibwalze nicht miteinander
vermengt werdet können. Es Ist daher möglich, extreme Formen zu drucken, ohne auf dem Druckprodukt ein
Schablonleren feststellen zu können. Für die Einrichtung
wird kein eigener Antrieb benötigt, sie kann einfach auf die Farbauftragswalze aufgesetzt werden. Auch wird
durch die erfindungsgemäße Einrichtung das Verdunsten der in der Druckfarbe nach dem Dructen befindlichen
Feuchtflüsslgkeit begünstigt, so daß der In das Farbwerk
zurücklaufende Farbfilm wettestgehend feuchtmittelfrel Ist. Durch die Vielzahl der Spaltstellen wird die in das
Farbwerk zurücklaufende Fav'ae geschmeidig gehalten.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand eines Farbwerkes elfter Rotationsdruckmaschine In der Zeichnung
dargestellt und werden Im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. I eine Seitenansicht eines Farbwerks ohne Seiten- 5S
gestell mit Darstellung einer Anordnungswelse der erfindungsgemäßen
Einrichtung,
Fig. 2 eine Verreibwalze mit aufgesetzter erfindungsgemäßer
Einrichtung,
Fig. 3 eine Ansicht Im Schnitt entlang der Linie ΙΠ-ΙΙΙ ω
in Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht Im Schnitt entlang der Linie IV-IV
in Flg. 3,
Fig. 5 die erfindungsgemäße Einrichtung mit Zwischenrollen,
' Fig. 6 eine Ansicht »B« in Flg. 1, zur Darstellung des
seitlichen Versatzes, In gesp ilzter Darstellung, FIe. 7 eine erste Variante der erflndungsgemiißen
• Farbausgleichsreiter,
Flg. 8 eine zweite Variante des erflndungsgemaßen
Farbausgleichsrelters, im Schnitt dargestellt,
Fig. 9 eine Variante der Anordnung der erfindungsgemäßen
Rollen,
Fig. 10 Darstellung der Variante von Flg. 9 im Farbwerk
nach Fig. 1.
Ein Farbwerk einer Rotationsdruckmaschine färbt in
bekannter Weise eine gummibezogene Farbauftragswalze 1 ein, diese wiederum eine Druckplatte 2, z. B. eine Offsetdruckplatte,
die auf einen Formzylinder 3 aufgespannt 1st. Die Druckplatte 2 überträgt Farbe auf ein Gummituch
4 eines Gummituchzylinders 6. Farbauftragswalze 1, Formzylinder 3 und Gummituchzylinder 6 haben gleichen
Durchmesser und werden In bekannter Welse mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit angetrieben. Über ein
Feuchtwerk 7 wird die Farbauftragswalze 1 bzw. die Druckplatte 2 eingefeuchtet.
Die Farbauftragswalze I erhält Ihre Druckfarbe aus einem farbzsnenschraubenlosen Farbkasten 8. Zur
Erzeugung eines gleichmäßigen Farbfllrr is kann sowohl
ein Heber- als auch ein Filmfarbwerk - wie es Im Ausführungsbeispiel
in F i g. 1 dargestellt Ist - eingesetzt werden. Die Funktionsweise von Filmfarbwerken Ist allgemein
bekannt, so daß auf ihre detaillierte Beschreibung hler verzichtet werden kann.
Im Ausführungsbeispiel gelangt die Druckfarbe aus dem Farbkasten 8 über eine drebzahlsteuerbare Farbkastenwalze
9, Zwischenwalzen 11, 12, 13, 14, 16, auf eine erste Übertragungswalze 18 und eine zweite Übertragungswalze
19. Beide Übertragungswalzen 18, 19 stehen !n Berührung mit der Farbauftragswalze 1. Farbkastenwalze
9, Zwischenwalzen 11 bis 16 und Übertragungswalzen 18,19 haben einen bedeutend kleineren Durchmesser
als die Farbauftragswalze 1, wobei die Walzen 11 bis 16, 18, 19 die gleiche Umfangsgeschwindigkeit aufweisen
wie die Farbauftragswalze 1. Walzen 14, 18, 19 sind als changierende Farbverreibwalzen ausgeführt.
Um einen Umfang der Farbauftragswalze 1 verteilt zwischen einer Berührungsstelle 21 von Farbauftragswalze 1 mit Formzylinder 3 und einer Berührungsstelle
22 von Farbauftragswalze 1 und zweiter (= letzter) Übertragungswalze
19 sind mehrere, z. B. drei rotierende, z. B. 35 mm changierende Walzen 23, 24, 26 im Abstand
ar von z. B. 30° (Mittelpunktswinkel) voneinander angeordnet. Sie haben den gleichen Durchmesser wie die
Übertragungswalzen 19, 18, sind mit einem druckfarbenfreundlichen (oleophllen) harten Mantel, wie z. B. Keramik
oder Kupfer, versehen und laufen unter Pressung auf dem Umfang der Farbauftragswalze 1 um.
Auf jede der Walzer; 23, 24, 26 sind eine oder mehrere
Reihen 32, 33, z. B. zwei, von rotierenden rotationssymmetrischen Körpern 27, 28; 29, 31 - im weiteren kurz
Rollen genannt - aufgesetzt. Jede Reihe 32, 33 von Rollen 27, 28, 29, 31 besteht je nach Druckbreite aus einer
Mehrzahl, z. B. 20, nebeneinander - direkt an oder In
einem Abstand voneinander - angeordneten Rollenpaaren 27-28 bzw, 29-31. Die Rollen 27 bis 31 haben vorzugsweise
die Form von geraden Kegelstümpfen (F I g. 2,
3) mit einem äußeren Durchmesser »da« von SS mm,
einem Inneren Durchmesser »d,<< von 25 mm und einer
Breite »b« Ihres Mantels 39, 40 von ca. 20 mm - st«) können
auch als gerade Kreiskegel ausgeführt sein (F I g. 8). Sie bestehen - oder zumindest Ihr Mantel 39 besteht aus
einem druckfarbsfreundlichen Material, z. B. Gummi. Jede Rolle 27, 28, 29, 31 ist mit einer konzentrisch
zu einer Kreiskegellängsachse 41 bzw. 42 angelegten zylindrischen Einsenkung 43 versehen, In die jeweils
ein Kugellager -46 eingepreßt Ist, dessen Innenring auf
einen Zapfen 47 aufgedrückt lsi. Jeder Zapfen 47 lsi
formschlüssig mit einem Böckchen 4H verbunden, das jeweils an eine Schiene 49 angeschraubt Ist. Jede Schiene
49 Ist mit Ihren Enden an den Seltengestellen eines Färbwerks
angeschraubt und so ausgerichtet, daß ihre Längsachse parallel zu einer Rotationsachse 51; 52; 53 der Ihr
zugeordneten Walze 23; 24; 26 verlauft.
Die Rollen 27, 28, 29, 31 haben vorzugsweise einen Kegelöffnungswinkel /1 = 90°, und Ihre Rotationsachse
41; 42 schneidet jeweils die Rotationsachse 51; 52; 53 der Ihnen jeweils zugeordneten Walze 23; 24; 26 In einem
Neigungswinkel '/ = 45". Jede Rolle 27, 28, 29, 31 steht mit Ihrer vorzugsweise planen Mantelfläche 34, 36, 54. 56
mit einer Mantelfläche 57 der Ihr zugeordneten Walze 23
bzw. 24 bzw. 26 unter einem Anstellwinkel (5 = 45" In
Relbschluß, so daß die Farbe führenden Walzen 23, 24,
26 die auf ihnen aufsitzenden Rollen 27, 28, 29, 31 antreiben, d. h. diese drehen sich um Ihre Längsachse 41;
42.
Die Rollen 27, 28, 29, 31 sind jeweils paarweise 27-28;
29-31 angeordnet und bilden mit Ihren gegeneinander angepreßten Mantelflächen 34-36; 54-56 jeweils eine
Berührungslinie bzw. -fläche 58; 37.
Jedes Rollenpaar 27-28; 29-31 hat also folgende Beruhrungsstellen:
1. Ihre Mantelflächen 34-36; 54-56 haben die Berührungsstellen
30-35 bzw. 38-44 mit der Mantelfläche 57 der zugeordneten Walze 23 bzw. 24 bzw. 26:
2. jeweils untereinander mit ihren Mantelflächen 34-36;
54-56.
30
Jede dieser Berührungsstellen Ist aber auch gleichzeitig
eine Farbspaltstelle, In der die Druckfarbe entsprechend
den bekannten Gesetzmäßigkeilen gespalten und transportiert
wird.
Durch die Anordnung von paarweise aneinander angestellten Rollen - über vorzugsweise die gesamte Länge
einer Walze 23, 24. 26 - bilden jeweils Rollenpaare 27-28; 29-31 aui der Mantelfläche 57 Ihrer Druckfarbe führen- -»o
den Walze, z. B. Walze 23, In Walzenlängsrichtung, also quer zur Farbflleßrichtung, eine »Druckfarben-Brücke«.
Rotleren die Rollenpaare 27-28; 29-31 auf der rotierenden.
Druckfarbe führenden Walze 23, so entsteht durch die eben beschriebene Anordnung eine Art »Druckfar- *5
ben-Nebenschluß-Effekt«, d. h. bei Druckfarbenüberschuß,
z. B. an der Berührungsstelle 30 zwischen Rolle 27 und Walze 23. nimmt bei rotierenden Walzen 23-24,
26 und Rollen 27-29. 31 die Mantelfläche 34 der Rolle 27 entsprechend dem Farbspaltungsgesetz Druckfarbe von
der Mantelfläche 57 der Walze 23 ab. Von der Mantelfläche
34 gelangt die Druckfarbe über die Farbspaltungsstelle
(= Berührungsstelle) 58 zwischen dem Rollenpaar 27-28 auf die Mantelfläche 40 der Rolle 28 und von da
über die Farbspaltungsstelle (= BerOhrungsstelle) 35 auf
die Mantelfläche 57 der Walze 23.
Bei Druckfarbenüberschuß an der Berührungssteile 35 würde der Druckfarbenfluß umgekehrt verlaufen. Der
Farbfluß verläuft dabei immer vom höheren Farbniveau in Richtung auf das niederere Farbniveau aui der Druck- ω
farbe führenden Walze. H>n Abstand 25 zwischen einer
Farbabnahmestelle, z. B. Berührungsstelle 30, und einer
Farbabgabestelle, z. B. Berührungsstelle 35, ist auf der
Walze 23 dabei wählbar durch entsprechende Wahl des Durchmessers der Rolle 27, 28; 29, 31.
Durch die »Bri5cken«-Anordnung der Rollenpaare 27-28;
29-31 miteinander kann also Druckfarbe in Walzenlängsachsenrtchtung
von einem Ort auf der Walze 23; 24; 26 auch ohne Changierbewegung der Walzen 23; 24; 26
auf einen entfernt liegenden Ort transportiert werden. Durch die Changierbewegung der Walzen 23; 24; 26 wird
jedoch der Farbreliefausgleich über die Lange der Walzen wesentlich beschleunigt.
Im Ausführungsbelsplel nach Flg. 5 sind jeweils zwischen
die Rollen, z. B. 27, 28. zyllnderförmlge, aus einem
druckfarbefreundllchen Material, z.rß. Gummi, bestehende, horizontal angeordnete Zwischenrollen 62, 63 zwlschengeschallet.
Sie sind um Ihre Rotationsachse 67, 68
drehbar an der Schiene 49 befestigt, und Ihre Mantelflächen
64, 66 sind so anelnandergepreßt, daß sie beide
Zwischenrollen 62. 63 Im Reibschluß miteinander drehen. Mit der Mantelfläche 64 der ersten Zwischenrolle 62
steht die Mantelfläche 34 der ersten geneigten Rolle 27, mit der Mantelfläche 66 der zweiten Zwischenrolle 63
steht die Mantelfläche 36 der zweiten geneigten Rolle 28 Im Relbschluß. Die Rollen, z. B. 27, 28. sind wie oben
beschrieben angeordnet.
In Fig. 6 ist eine Druckfarbe führende Walze 23 als Walze dargestellt, auf der zwei Reihen 32, 33 von Rollen
27-28; 29-31 angeordnet sind. Beide Reihen 32, 33 sind
dabei so zueinander In Walzenlängsrichtung versetzt, daß sich jeweils eine Überlappung 45, z. B. 10 mm. der sich
In Walzeiiumfangsrlchtung gegenüberliegenden Rollenpaarung
27-29 und 28-31 ergibt. Wie aus Flg. 1 entnehmöar,
sind auf der zweiten Walze 24 ebenfalls zwei Reihen "on Rollen 27-28; 29-31 angeordnet. Diese sind wie
bei den Reihen 32, 33 beschrieben - zueinander überlappend versetzt; gleichzeitig sind sie aber auch - in Walzenlängsrichtung
gesehen - überlappend zu den Rollen der Reihen 32, 33 auf der Walze. 13 versetzt. Dk Reihe
32 von Rollen 27. 28 der Walze 26 Ist zu den Reihen 32,
33 der Walze 24 versetzt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 sind die Mantelflächen
39. 40 der Rollen 27. 28 nicht plan, sondern halbkreisförmig ausgeführt. Die Rollen 27, 28 bestehen aus
einem weichen Material, z. B. Weichgummi. Durch Ihr gegenseitiges Anpressen und ihr Anpressen auf die
Walze 23 entstehen Farbspaltungsstellen 58. 30. 35. Bei Rollen aus welchem Material braucht der Anstellwinkel
<S = 45° nicht eingehalten zu werden.
In Fig. 8 Ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei
dem die Rollen, z. B. 27, 28. als Kreiskegel ausgeführt sind. Ansonsten gilt das, was oben für die kreiskegelstumpfförmigen
Rollen, z. B. 27. 28, ausgeführt wurde.
In Fig. 9 und 10 Ist eine weitere erfinderische Anwendung
der kegelstumpfförmigen Rollen~27, 28 an einem
Farbwerk einer Rotationsdruckmaschine dargestellt. Zwischen den Berührungsstellen 21. 22 - im Drehsinn der
Auftragswalze 1 gesehen - sind, wie schon oben beschrieben, an der Auftragswalze 1 die Walzen 23, 24,
26 angeordnet.
In einem Abstand von der Walze 23 sind zwei Walzen 69 und 70 in den Seitengestellen drehbar gelagert. Sie
werden vom Hauptantrieb der Maschine angetrieben und können als changierende Walzen ausgeführt sein.
In einem Abstand von der Walze 26 sind zwei weitere Walzen 59 und 61 in den Seitengestellen drehbar gelagert;
sie werden vom Hauptantrieb der Maschine angetrieben und können als changierende Walzen ausgeführt
sein.
Zwischen den Walzen 69 und 70 läuft eine Zwischenwalze 55 um; ihre Mantelfläche ist an die Mantelflächen
der beiden Walzen 69 und 70 angestellt. Zwischen den Walzen 59 und 61 läuft eine Zwlschenwaize 60 um, ihre
Mantelfläche ist an die Mantelfläche der beiden Walzen 59 und 61 angestellt. Die Mäntel der Walzen 55, 59, 60,
| 31 27 7 |
5 | 880 | Absland | Q |
| 61, 69, 70 bestehen aus einem druckfarbefreundlichen | 25 | Walze | O | |
| Material. | 2f | Rolle | ||
| Im Zwischenraum »ζ« zwischen Walzen 23-69; 23-70; | η | Rolle | ||
|
24-70; 24-59; 59-26 und 26-61 sind jeweils eine Mehrzahl
J von Rollenpaaren 27-28 in Walzen-Längsrichtung an ■ Haltern 65 drehbar gelagert. UIe Halter 65 sind an nicht |
2» | Rolle | ||
| dargestellten Querträgern angeschraubt, die an den Sei | IO | 29 | Berührungsstelle (27 | |
| tengestellen befestigt sind. Die Rollenpaare 27-28 beste | M | Rolle | ,23) | |
| hen aus Λ-η oben bereits beschriebenen gerad-kegel· | 31 | Reihe | ||
| stumpfförmlgen rotationssymmetrischen Körpern 27 und | 32 | Reihe | ||
| 28 mit einem Kegelöffnungswinkel /f von 90°. Ihre Rota | 33 | Mantelfläche (27) | ||
| tionsachsen 41 und 42 schneiden sich dabei nicht wie in | 15 | 34 | Berührungsstelle (28 | |
| obigen Ausführungsbelsplelen beschrieben, In einem | 35 | Mantelfläche (28) | 23) | |
| Winkel von 90", sondern verlaufen parallel zueinander. | 36 | Berührungsllnle | ||
| und Ihre planen Mantelflächen 34 und 36 rollen aufein | 37 | BerührungsMile (29. | ||
| ander ab. Hierdurch ergibt sich eine gestreckte und | 38 | Mantel (27) | 23) | |
| schräge Anordnung der Rollenpaare 27-28 zwischen den | 20 | 39 | Mantel (28) | |
| Walzen 23-69; 23-70; 24-70; 24-59; 26-59 bzw. 26-61, | 40 | Kreiskegellängsachse | ||
| wobei die Mantelflächen 34 der ersten Rollen 27 auf der | 41 | Kreiskegellängsachse | ||
| ■ Mantelfläche 57 der ersten Walze 23; 24; 26 im Reib- | 42 | Zylindersenkung | ||
| I Schluß mit diesen, und die Mantelflächen 36 der zweiten | 43 | Beruhrungsitnie Oi, | ||
| I Rollen 28 mit der Mantelfläche 71 der zweiten Walze 69; | 25 | 44 | Überlappung | 23) |
| I 70; 59; 61 Im Reibschluß umlaufen. Die Rotationsachsen | 45 | Kugellager | ||
| I 41; 42 der Rollen 27; 28 der Rollenpaare 27-28 sind zu | 46 | Zapfen | ||
| der Mittelachse 51; 52; 53 bzw. 72; 73; 74; 75 der Walze | 47 | Böckchen | ||
| 23; 24; 2f> bzw. 69; 59; 61; 70 in einem Winkel von vor | 48 | Schiene | ||
| zugsweise 45° geneigt. | 30 | 49 | ||
| Der Gegenstand der Erfindung ist nicht auf Farbwerke | 50 | Mittelachse (23) | ||
| beschränkt, er kann auch z. B. in Feuchtwerken bei | 51 | Mittelachse (24) | ||
| Feuchiwal/en eingesetzt werden. Ks versteht sich von | 52 | Mittelachse (26) | ||
| selbst, dall dann die Mäntel von Rollen und Walzen aus | 53 | Mantelfläche (29) | ||
| einem Maverlal bestehen, welches das Feuchtwasser gut | 35 | 54 | Zwischenwalze | |
| transportiert. | 55 | Mantelfläche (31) | ||
| Teileliste | 56 | Mantelfläche (23. 24, | ||
| 57 | Berührungsllnle (34, | 26) | ||
| 1 Farbauftragswalze | 58 | Walze | 36) | |
| 2 Druckplatte | 40 | 59 | Zwischenwalze | |
| 3 Formzylinder | 60 | Walze | ||
| 4 Gummituch | 61 | Zwischenroüe | ||
| 5 | 62 | Zwischenrolle | ||
| 6 Gummituchzylinder | 63 | Mantelfläche (62) | ||
| 7 Feuchtwerk | 45 | 64 | Halter | |
| 8 Farbkasten | 65 | Mantelfläche (63) | ||
| 9 Duktorwalze | 66 | Rotationsachse (64) | ||
| 10 | 67 | Rotationsachse (66) | ||
| 11 Zwischenwalze | 68 | Reliefausgleichswalze | ||
| 12 Zwischenwalze | 50 | 69 | Reliefausgleichswalze | |
| 13 Zwischenwalze | 70 | Mantelfläche (69. 59, | ||
| 14 Zwischenwalze | 71 | Mittelachse (69) | 61. 70) | |
| 15 | 72 | Mittelachse (59) | ||
| 16 Zwischenwalze | 73 | Mittelachse (61) | ||
| 17 | 55 | 74 | Mittelachse (70) | |
| 18 Übertragungswalze, erste | 75 | äuße-er Durchmesser | ||
| 19 Übertragungswalze, zweite | d* | Innerer Durchmesser | ||
| 20 | d, | Breite | ||
| 21 Berührungsstelle (1, 3) | b | Zwischenraum | ||
| 22 Berührungsstelle (19, 1) | Z | Mittelpunktswinkel | ||
| 23 Walze | X | Kegelöffnungswlnkel | ||
| 24 Walze | P | Neigungswinkel | ||
| y | Anstellwinkel | |||
| δ | Hierzu 9 Blatt Zeichnungen | |||
Claims (17)
1. Einrichtung zum Transportleren eines flüssigen Mediums, insbesondere einer Druckfarbe, auf Walzen
In deren Längsachsenrichtung, insbesondere auf Farbwerkwalzen einer Druckmaschine, wobei mit einer das
flüssige Medium führenden Walze mehrere rollenförmige,
rotierende Körper In Berührung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsachsen
(41; 42) der rollenförmigen Körper (27; 28; 29; 31)
gegenüber der Mittelachse (51) der Walze (23) um einen Winkel (y) geneigt sind, daß die Rotationsachse
(41) eines Körpers (27; 29) und die Rotationsachse
(42) eines zweiten Körpers (28; 31) sich unter einem Winkel schneiden, daß die Rotationsachsen (41; 42)
der Körper (27; 28; 29; 31) und die Mittelachse (51) sich in einem Winkel (y) kleiner 90° schneiden, daß
sich jeweils zwei Körper (27, 28; 29, 31) mit ihren
Mantelflächen (39; 40) direkt oder indirekt berühren.
2. Einrichtung zum Transportieren eines flüssigen Mediums, Insbesondere einer Druckfarbe, auf Walzen
In deren Längsachsenrichtung, Insbesondere auf Farbwerkwalzen einer Druckmaschine, wobei mit einer dls
flüssige Medium führenden Walze mehrere rollenförmlge, rotierende Körper In Berührung stehen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rotationsachsen (41; 42) der rollenförmigen Körper (27; 28) gegenüber der Mittelachse
(72) der Walze (71) in einem Winkel (y) geneigt sind, daß jeweils die Rotationsachsen (41; 42) zweier
sich mit ihren Mantelflachen (34; 36) berührender rol-Ienförmlger
Körper (27; 28) parallel verlaufen.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Roilenpaaren (27-28)
schräg zwischen zwei Walzen (23, 24; 26) angeordnet sind, wobei jeweils eine Rolle (27) des Rollenpaares
(27-28> mit dem Mantel (57) der ersten Walze (23; 24; 26), und die zweite Rolle (28) des Rollenpaares (27-28)
mit dem Mantel (71) der zweiten Walze (69; 59; 61; 70) im Reibschluß umlaufen.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der rotationssymmetrische Körper (27; 28; 29; 31) als kegelstumpfförmlge Rolle ausgeführt
Ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch «5
gekennzeichnet, daß 1 er rotationssymmetrische Körper (27; 28; 29; 31) als gerade, kreiskegelförmige Rolle
ausgeführt Ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der rotationssymmetrische Kör- w
per (27; 28; 29; 31) mit einer planen Mantelfläche (39; 40; 34; 36) versehen Ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegelöffnungswinkel (/i) der
rotationssymmetrische Körper (27; 28; 29; 31) 90° beträgt.
8. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Rotationsachse (41;
42) der auf die Walze (23; 59; 61; 69; 70) aufgesetzten rotationssymmetrischen Körper (27; 28; 29; 31) deren
Rotationsachse (51; 52; 53; 73; 74; 72; 75) unter einem Winkel (±) von 45 schneidet.
9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die rotationssymmetrischen Körper
(27; 28; 29; 31) aus welchem Material besteht und eine halbkreisförmige Mantelfläche aufweist.
10. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationssymmetrischen
Körper (27; 28; 29; 31) jeweils an einer seitengestsllfesten, zur Walze (23) achsparallel angeordneten
Schiene (45) rotierbar befestigt sind.
11. Einrichtung nach Anspruch 1,4 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die Rotationsachsen (41; 42) der Paare der rotationssymmetrischen Körper (27; 28;
29; 31) In einem Winkel von 90° schneiden.
12. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die ein flüssiges Med.am führende
Walze (23; 59; 61; 70) eine Farbwerkwalze ist, welche mit einer Farbauftragswalze (1) in Wirkverbindung
steht.
13. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die ein flüssiges Medium führende
Walze (23; 59; 61; 70) eine Feuchtwerkwalze Ist.
14. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die rotationssymmetrischen Körper
(27; 28; 29; 31), in Farbtransportrichtung gesehen, nach einer Berührungsstelle (21) der Farbauftragswalze (1) mit einem Formzylinder (3) angeordnet sind.
15. Einrichtung nach Anspruch 12r dadurch gekennzeichnet,
daß die rotationssymmetrischen Körper (27; 28; 29; 3D, in Farbtranspoftrichtung gesehen, vor
einer Berührungsstelle (21) der Farbauftragswalze (1) mit einem Formzylinder (3) angeordnet sind.
16. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, -jaß zwischen einem Paar von rotationssymmetrischen
Körper (27-28; 29-31) und mit diesen in Wirkverbindung s'ehend, eine Mehrzahl von
Zwischenrollen (62; 63) voigesehen sind.
17. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser von Farbauftragswalze
(1) und Formzylinder (3) gleich sind.
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