DE3127880C2 - Farbwerk - Google Patents

Farbwerk

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DE3127880C2
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00—Inking arrangements or devices

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Abstract

Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind auf Walzen eine Mehrzahl von kegelstumpfförmigen Rollen aufgesetzt, deren Rotationsachsen nicht parallel zur Walzenachse verlaufen. Mit der Einrichtung ist es möglich, ein flüssiges Medium, z.B. Druckfarbe, auf dem Mantel von rotierenden Walzen in deren Längsachsenrichtung zu transportieren. Die Einrichtung läßt sich z.B. in Farb- oder Feuchtwerken zum Einebnen von Reliefunterschieden der Druckfarbe oder des Feuchtmittels quer zu ihrer Hauptflußrichtung einsetzen.

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Transportleren eines flüssigen Mediums gemäb dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Vorrichtung zum Transportieren eines flüssigen Mediums, z. B. Druckfarbe, auf einem Mantel einer Walze in deren Langsachsenrichtung sind z. B. im Druckmaschinenbau in Form von changierenden Farbwerkwalzen bekannt geworden.
Nachteilig ist jedoch dabei. d;iß der Transportweg auf dem Mantel in Längsachsenrichti ng für das Medium nur kurz Ist, so daß eine Vielzahl on aufeinander abgestimmt changierenden Walzen ni twendig Ist. um einen längeren Druckfarben-Querlransport im Farbwerk zu erreichen.
Durch die DE-PS 23 23 025 ist ein sogenanntes kurzes Farbwerk bekannt geworden, mil dem ein Restfarbschlchtdlckenrelief ausgeglichen werden kann, so daß das gefürchtete Schablonleren verhindert wird. In diesem Farbwerk kann auf Farbzonenschiauben verzichtet werden.
Nachteilig bei diesem Farbwerk Ist jedoch, daß ein verschleißanfälliges Rakel, das sich ja bekanntlich nicht gleichmäßig über seine gesamte Länge abnützt, benötigt wird. Durch die gleichen Ürehrlchtungcn und unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten von Auftragswalze und Doslerwal/.e ist die Gefahr der gegenseitigen Beschädigung der beiden Walzen, insbesondere bei trokkenlaufenden Farbwerken, gegeben.
Aus der GB-PS 2 56 703 Ist ein hubwerk bekannt, bei dem auf einer Walze eine Mehrzahl von angetriebenen
Scheiben zum Zwecke der Vergleichmäßigung des Färb- · luftrages angeordnet sind. Die Scheiben haben jedoch untereinander keine Berührung und können nicht aneinander angestellt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der es möglich ist, ein flüssiges Medium auf Walzen In deren Längsachsenrichtung zu transportieren, ohne daß die Wabe eine Changierbewegung auszuführen braucht.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen i< > insbesondere darin, daß mit einfachen Mitteln ein flüssiges Mediura, z. B. Druckfarbe, Feuchtwasser, Beschichtungsllüssigkeit usw. auf einem Mantel einer Walze quer-, also In Walzenlängsaciisenrichtung, transportiert werden kann, ohne eine Changierbewegung zu benötigen.
Der Gegenstand der Erfindung kann z. B. vorteilhaft In einem Farbwerk einer Rotationsdruckmaschine eingesetzt warden, um den Ungleichförmigkeltsgrad eines Farbschichtdickenreliefs über die Länge einer Farbaufiragsvvalze wesentlich zu verkleinern, oiins dazu ein Rakel benutzen zu müssen.
Selbst ein extremes Farbschichtdlckenrelief kann über die Länge einer Auftragswalze mit einfachen Mittetn so verändert werden, daß der Ungleichförmigkeltsgrad so klein wird, daß er sich am gedruckten Produkt nicht mehr auswirkt. Es ist praktisch möglich, eine wählbar dicke Farbschicht auf einer Farbauftragswalze zu erzeugen, die über die gesamte Länge der Walze Immer praktisch gleichmäßig dick ist. Dieses ist aber die Voraussetzung für den Verzicht auf die heute allgemein übliche, aber sehr aufwendige Einrichtung zur farbzonenbrelten Ein- und Voreinstellung der Farbmenge eines Farbwerks.
Es ist mit dem Gegenstand der Erfindung möglich, einen Farbschlchtdlckenausgleich über die gesamte Lange der Farbauftragswalze in kürzester Zelt durchzuführen, auch wenn die Maxima und Minima des Farbreliefs so weit voneinander entfernt sind; daß sie durch die Changierbewegung einer Verreibwalze nicht miteinander vermengt werdet können. Es Ist daher möglich, extreme Formen zu drucken, ohne auf dem Druckprodukt ein Schablonleren feststellen zu können. Für die Einrichtung wird kein eigener Antrieb benötigt, sie kann einfach auf die Farbauftragswalze aufgesetzt werden. Auch wird durch die erfindungsgemäße Einrichtung das Verdunsten der in der Druckfarbe nach dem Dructen befindlichen Feuchtflüsslgkeit begünstigt, so daß der In das Farbwerk zurücklaufende Farbfilm wettestgehend feuchtmittelfrel Ist. Durch die Vielzahl der Spaltstellen wird die in das Farbwerk zurücklaufende Fav'ae geschmeidig gehalten.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand eines Farbwerkes elfter Rotationsdruckmaschine In der Zeichnung dargestellt und werden Im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. I eine Seitenansicht eines Farbwerks ohne Seiten- 5S gestell mit Darstellung einer Anordnungswelse der erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 2 eine Verreibwalze mit aufgesetzter erfindungsgemäßer Einrichtung,
Fig. 3 eine Ansicht Im Schnitt entlang der Linie ΙΠ-ΙΙΙ ω in Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht Im Schnitt entlang der Linie IV-IV in Flg. 3,
Fig. 5 die erfindungsgemäße Einrichtung mit Zwischenrollen, ' Fig. 6 eine Ansicht »B« in Flg. 1, zur Darstellung des seitlichen Versatzes, In gesp ilzter Darstellung, FIe. 7 eine erste Variante der erflndungsgemiißen • Farbausgleichsreiter,
Flg. 8 eine zweite Variante des erflndungsgemaßen Farbausgleichsrelters, im Schnitt dargestellt,
Fig. 9 eine Variante der Anordnung der erfindungsgemäßen Rollen,
Fig. 10 Darstellung der Variante von Flg. 9 im Farbwerk nach Fig. 1.
Ein Farbwerk einer Rotationsdruckmaschine färbt in bekannter Weise eine gummibezogene Farbauftragswalze 1 ein, diese wiederum eine Druckplatte 2, z. B. eine Offsetdruckplatte, die auf einen Formzylinder 3 aufgespannt 1st. Die Druckplatte 2 überträgt Farbe auf ein Gummituch 4 eines Gummituchzylinders 6. Farbauftragswalze 1, Formzylinder 3 und Gummituchzylinder 6 haben gleichen Durchmesser und werden In bekannter Welse mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit angetrieben. Über ein Feuchtwerk 7 wird die Farbauftragswalze 1 bzw. die Druckplatte 2 eingefeuchtet.
Die Farbauftragswalze I erhält Ihre Druckfarbe aus einem farbzsnenschraubenlosen Farbkasten 8. Zur Erzeugung eines gleichmäßigen Farbfllrr is kann sowohl ein Heber- als auch ein Filmfarbwerk - wie es Im Ausführungsbeispiel in F i g. 1 dargestellt Ist - eingesetzt werden. Die Funktionsweise von Filmfarbwerken Ist allgemein bekannt, so daß auf ihre detaillierte Beschreibung hler verzichtet werden kann.
Im Ausführungsbeispiel gelangt die Druckfarbe aus dem Farbkasten 8 über eine drebzahlsteuerbare Farbkastenwalze 9, Zwischenwalzen 11, 12, 13, 14, 16, auf eine erste Übertragungswalze 18 und eine zweite Übertragungswalze 19. Beide Übertragungswalzen 18, 19 stehen !n Berührung mit der Farbauftragswalze 1. Farbkastenwalze 9, Zwischenwalzen 11 bis 16 und Übertragungswalzen 18,19 haben einen bedeutend kleineren Durchmesser als die Farbauftragswalze 1, wobei die Walzen 11 bis 16, 18, 19 die gleiche Umfangsgeschwindigkeit aufweisen wie die Farbauftragswalze 1. Walzen 14, 18, 19 sind als changierende Farbverreibwalzen ausgeführt.
Um einen Umfang der Farbauftragswalze 1 verteilt zwischen einer Berührungsstelle 21 von Farbauftragswalze 1 mit Formzylinder 3 und einer Berührungsstelle 22 von Farbauftragswalze 1 und zweiter (= letzter) Übertragungswalze 19 sind mehrere, z. B. drei rotierende, z. B. 35 mm changierende Walzen 23, 24, 26 im Abstand ar von z. B. 30° (Mittelpunktswinkel) voneinander angeordnet. Sie haben den gleichen Durchmesser wie die Übertragungswalzen 19, 18, sind mit einem druckfarbenfreundlichen (oleophllen) harten Mantel, wie z. B. Keramik oder Kupfer, versehen und laufen unter Pressung auf dem Umfang der Farbauftragswalze 1 um.
Auf jede der Walzer; 23, 24, 26 sind eine oder mehrere Reihen 32, 33, z. B. zwei, von rotierenden rotationssymmetrischen Körpern 27, 28; 29, 31 - im weiteren kurz Rollen genannt - aufgesetzt. Jede Reihe 32, 33 von Rollen 27, 28, 29, 31 besteht je nach Druckbreite aus einer Mehrzahl, z. B. 20, nebeneinander - direkt an oder In einem Abstand voneinander - angeordneten Rollenpaaren 27-28 bzw, 29-31. Die Rollen 27 bis 31 haben vorzugsweise die Form von geraden Kegelstümpfen (F I g. 2, 3) mit einem äußeren Durchmesser »da« von SS mm, einem Inneren Durchmesser »d,<< von 25 mm und einer Breite »b« Ihres Mantels 39, 40 von ca. 20 mm - st«) können auch als gerade Kreiskegel ausgeführt sein (F I g. 8). Sie bestehen - oder zumindest Ihr Mantel 39 besteht aus einem druckfarbsfreundlichen Material, z. B. Gummi. Jede Rolle 27, 28, 29, 31 ist mit einer konzentrisch zu einer Kreiskegellängsachse 41 bzw. 42 angelegten zylindrischen Einsenkung 43 versehen, In die jeweils
ein Kugellager -46 eingepreßt Ist, dessen Innenring auf einen Zapfen 47 aufgedrückt lsi. Jeder Zapfen 47 lsi formschlüssig mit einem Böckchen 4H verbunden, das jeweils an eine Schiene 49 angeschraubt Ist. Jede Schiene 49 Ist mit Ihren Enden an den Seltengestellen eines Färbwerks angeschraubt und so ausgerichtet, daß ihre Längsachse parallel zu einer Rotationsachse 51; 52; 53 der Ihr zugeordneten Walze 23; 24; 26 verlauft.
Die Rollen 27, 28, 29, 31 haben vorzugsweise einen Kegelöffnungswinkel /1 = 90°, und Ihre Rotationsachse 41; 42 schneidet jeweils die Rotationsachse 51; 52; 53 der Ihnen jeweils zugeordneten Walze 23; 24; 26 In einem Neigungswinkel '/ = 45". Jede Rolle 27, 28, 29, 31 steht mit Ihrer vorzugsweise planen Mantelfläche 34, 36, 54. 56 mit einer Mantelfläche 57 der Ihr zugeordneten Walze 23 bzw. 24 bzw. 26 unter einem Anstellwinkel (5 = 45" In Relbschluß, so daß die Farbe führenden Walzen 23, 24, 26 die auf ihnen aufsitzenden Rollen 27, 28, 29, 31 antreiben, d. h. diese drehen sich um Ihre Längsachse 41; 42.
Die Rollen 27, 28, 29, 31 sind jeweils paarweise 27-28; 29-31 angeordnet und bilden mit Ihren gegeneinander angepreßten Mantelflächen 34-36; 54-56 jeweils eine Berührungslinie bzw. -fläche 58; 37.
Jedes Rollenpaar 27-28; 29-31 hat also folgende Beruhrungsstellen:
1. Ihre Mantelflächen 34-36; 54-56 haben die Berührungsstellen 30-35 bzw. 38-44 mit der Mantelfläche 57 der zugeordneten Walze 23 bzw. 24 bzw. 26:
2. jeweils untereinander mit ihren Mantelflächen 34-36; 54-56.
30
Jede dieser Berührungsstellen Ist aber auch gleichzeitig eine Farbspaltstelle, In der die Druckfarbe entsprechend den bekannten Gesetzmäßigkeilen gespalten und transportiert wird.
Durch die Anordnung von paarweise aneinander angestellten Rollen - über vorzugsweise die gesamte Länge einer Walze 23, 24. 26 - bilden jeweils Rollenpaare 27-28; 29-31 aui der Mantelfläche 57 Ihrer Druckfarbe führen- -»o den Walze, z. B. Walze 23, In Walzenlängsrichtung, also quer zur Farbflleßrichtung, eine »Druckfarben-Brücke«. Rotleren die Rollenpaare 27-28; 29-31 auf der rotierenden. Druckfarbe führenden Walze 23, so entsteht durch die eben beschriebene Anordnung eine Art »Druckfar- *5 ben-Nebenschluß-Effekt«, d. h. bei Druckfarbenüberschuß, z. B. an der Berührungsstelle 30 zwischen Rolle 27 und Walze 23. nimmt bei rotierenden Walzen 23-24, 26 und Rollen 27-29. 31 die Mantelfläche 34 der Rolle 27 entsprechend dem Farbspaltungsgesetz Druckfarbe von der Mantelfläche 57 der Walze 23 ab. Von der Mantelfläche 34 gelangt die Druckfarbe über die Farbspaltungsstelle (= Berührungsstelle) 58 zwischen dem Rollenpaar 27-28 auf die Mantelfläche 40 der Rolle 28 und von da über die Farbspaltungsstelle (= BerOhrungsstelle) 35 auf die Mantelfläche 57 der Walze 23.
Bei Druckfarbenüberschuß an der Berührungssteile 35 würde der Druckfarbenfluß umgekehrt verlaufen. Der Farbfluß verläuft dabei immer vom höheren Farbniveau in Richtung auf das niederere Farbniveau aui der Druck- ω farbe führenden Walze. H>n Abstand 25 zwischen einer Farbabnahmestelle, z. B. Berührungsstelle 30, und einer Farbabgabestelle, z. B. Berührungsstelle 35, ist auf der Walze 23 dabei wählbar durch entsprechende Wahl des Durchmessers der Rolle 27, 28; 29, 31.
Durch die »Bri5cken«-Anordnung der Rollenpaare 27-28; 29-31 miteinander kann also Druckfarbe in Walzenlängsachsenrtchtung von einem Ort auf der Walze 23; 24; 26 auch ohne Changierbewegung der Walzen 23; 24; 26 auf einen entfernt liegenden Ort transportiert werden. Durch die Changierbewegung der Walzen 23; 24; 26 wird jedoch der Farbreliefausgleich über die Lange der Walzen wesentlich beschleunigt.
Im Ausführungsbelsplel nach Flg. 5 sind jeweils zwischen die Rollen, z. B. 27, 28. zyllnderförmlge, aus einem druckfarbefreundllchen Material, z.rß. Gummi, bestehende, horizontal angeordnete Zwischenrollen 62, 63 zwlschengeschallet. Sie sind um Ihre Rotationsachse 67, 68 drehbar an der Schiene 49 befestigt, und Ihre Mantelflächen 64, 66 sind so anelnandergepreßt, daß sie beide Zwischenrollen 62. 63 Im Reibschluß miteinander drehen. Mit der Mantelfläche 64 der ersten Zwischenrolle 62 steht die Mantelfläche 34 der ersten geneigten Rolle 27, mit der Mantelfläche 66 der zweiten Zwischenrolle 63 steht die Mantelfläche 36 der zweiten geneigten Rolle 28 Im Relbschluß. Die Rollen, z. B. 27, 28. sind wie oben beschrieben angeordnet.
In Fig. 6 ist eine Druckfarbe führende Walze 23 als Walze dargestellt, auf der zwei Reihen 32, 33 von Rollen 27-28; 29-31 angeordnet sind. Beide Reihen 32, 33 sind dabei so zueinander In Walzenlängsrichtung versetzt, daß sich jeweils eine Überlappung 45, z. B. 10 mm. der sich In Walzeiiumfangsrlchtung gegenüberliegenden Rollenpaarung 27-29 und 28-31 ergibt. Wie aus Flg. 1 entnehmöar, sind auf der zweiten Walze 24 ebenfalls zwei Reihen "on Rollen 27-28; 29-31 angeordnet. Diese sind wie bei den Reihen 32, 33 beschrieben - zueinander überlappend versetzt; gleichzeitig sind sie aber auch - in Walzenlängsrichtung gesehen - überlappend zu den Rollen der Reihen 32, 33 auf der Walze. 13 versetzt. Dk Reihe
32 von Rollen 27. 28 der Walze 26 Ist zu den Reihen 32,
33 der Walze 24 versetzt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 sind die Mantelflächen 39. 40 der Rollen 27. 28 nicht plan, sondern halbkreisförmig ausgeführt. Die Rollen 27, 28 bestehen aus einem weichen Material, z. B. Weichgummi. Durch Ihr gegenseitiges Anpressen und ihr Anpressen auf die Walze 23 entstehen Farbspaltungsstellen 58. 30. 35. Bei Rollen aus welchem Material braucht der Anstellwinkel <S = 45° nicht eingehalten zu werden.
In Fig. 8 Ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die Rollen, z. B. 27, 28. als Kreiskegel ausgeführt sind. Ansonsten gilt das, was oben für die kreiskegelstumpfförmigen Rollen, z. B. 27. 28, ausgeführt wurde.
In Fig. 9 und 10 Ist eine weitere erfinderische Anwendung der kegelstumpfförmigen Rollen~27, 28 an einem Farbwerk einer Rotationsdruckmaschine dargestellt. Zwischen den Berührungsstellen 21. 22 - im Drehsinn der Auftragswalze 1 gesehen - sind, wie schon oben beschrieben, an der Auftragswalze 1 die Walzen 23, 24, 26 angeordnet.
In einem Abstand von der Walze 23 sind zwei Walzen 69 und 70 in den Seitengestellen drehbar gelagert. Sie werden vom Hauptantrieb der Maschine angetrieben und können als changierende Walzen ausgeführt sein.
In einem Abstand von der Walze 26 sind zwei weitere Walzen 59 und 61 in den Seitengestellen drehbar gelagert; sie werden vom Hauptantrieb der Maschine angetrieben und können als changierende Walzen ausgeführt sein.
Zwischen den Walzen 69 und 70 läuft eine Zwischenwalze 55 um; ihre Mantelfläche ist an die Mantelflächen der beiden Walzen 69 und 70 angestellt. Zwischen den Walzen 59 und 61 läuft eine Zwlschenwaize 60 um, ihre Mantelfläche ist an die Mantelfläche der beiden Walzen 59 und 61 angestellt. Die Mäntel der Walzen 55, 59, 60,
31 27
7
5 880 Absland Q
61, 69, 70 bestehen aus einem druckfarbefreundlichen 25 Walze O
Material. 2f Rolle
Im Zwischenraum »ζ« zwischen Walzen 23-69; 23-70; η Rolle
24-70; 24-59; 59-26 und 26-61 sind jeweils eine Mehrzahl
J von Rollenpaaren 27-28 in Walzen-Längsrichtung an
■ Haltern 65 drehbar gelagert. UIe Halter 65 sind an nicht
2» Rolle
dargestellten Querträgern angeschraubt, die an den Sei IO 29 Berührungsstelle (27
tengestellen befestigt sind. Die Rollenpaare 27-28 beste M Rolle ,23)
hen aus Λ-η oben bereits beschriebenen gerad-kegel· 31 Reihe
stumpfförmlgen rotationssymmetrischen Körpern 27 und 32 Reihe
28 mit einem Kegelöffnungswinkel /f von 90°. Ihre Rota 33 Mantelfläche (27)
tionsachsen 41 und 42 schneiden sich dabei nicht wie in 15 34 Berührungsstelle (28
obigen Ausführungsbelsplelen beschrieben, In einem 35 Mantelfläche (28) 23)
Winkel von 90", sondern verlaufen parallel zueinander. 36 Berührungsllnle
und Ihre planen Mantelflächen 34 und 36 rollen aufein 37 BerührungsMile (29.
ander ab. Hierdurch ergibt sich eine gestreckte und 38 Mantel (27) 23)
schräge Anordnung der Rollenpaare 27-28 zwischen den 20 39 Mantel (28)
Walzen 23-69; 23-70; 24-70; 24-59; 26-59 bzw. 26-61, 40 Kreiskegellängsachse
wobei die Mantelflächen 34 der ersten Rollen 27 auf der 41 Kreiskegellängsachse
■ Mantelfläche 57 der ersten Walze 23; 24; 26 im Reib- 42 Zylindersenkung
I Schluß mit diesen, und die Mantelflächen 36 der zweiten 43 Beruhrungsitnie Oi,
I Rollen 28 mit der Mantelfläche 71 der zweiten Walze 69; 25 44 Überlappung 23)
I 70; 59; 61 Im Reibschluß umlaufen. Die Rotationsachsen 45 Kugellager
I 41; 42 der Rollen 27; 28 der Rollenpaare 27-28 sind zu 46 Zapfen
der Mittelachse 51; 52; 53 bzw. 72; 73; 74; 75 der Walze 47 Böckchen
23; 24; 2f> bzw. 69; 59; 61; 70 in einem Winkel von vor 48 Schiene
zugsweise 45° geneigt. 30 49
Der Gegenstand der Erfindung ist nicht auf Farbwerke 50 Mittelachse (23)
beschränkt, er kann auch z. B. in Feuchtwerken bei 51 Mittelachse (24)
Feuchiwal/en eingesetzt werden. Ks versteht sich von 52 Mittelachse (26)
selbst, dall dann die Mäntel von Rollen und Walzen aus 53 Mantelfläche (29)
einem Maverlal bestehen, welches das Feuchtwasser gut 35 54 Zwischenwalze
transportiert. 55 Mantelfläche (31)
Teileliste 56 Mantelfläche (23. 24,
57 Berührungsllnle (34, 26)
1 Farbauftragswalze 58 Walze 36)
2 Druckplatte 40 59 Zwischenwalze
3 Formzylinder 60 Walze
4 Gummituch 61 Zwischenroüe
5 62 Zwischenrolle
6 Gummituchzylinder 63 Mantelfläche (62)
7 Feuchtwerk 45 64 Halter
8 Farbkasten 65 Mantelfläche (63)
9 Duktorwalze 66 Rotationsachse (64)
10 67 Rotationsachse (66)
11 Zwischenwalze 68 Reliefausgleichswalze
12 Zwischenwalze 50 69 Reliefausgleichswalze
13 Zwischenwalze 70 Mantelfläche (69. 59,
14 Zwischenwalze 71 Mittelachse (69) 61. 70)
15 72 Mittelachse (59)
16 Zwischenwalze 73 Mittelachse (61)
17 55 74 Mittelachse (70)
18 Übertragungswalze, erste 75 äuße-er Durchmesser
19 Übertragungswalze, zweite d* Innerer Durchmesser
20 d, Breite
21 Berührungsstelle (1, 3) b Zwischenraum
22 Berührungsstelle (19, 1) Z Mittelpunktswinkel
23 Walze X Kegelöffnungswlnkel
24 Walze P Neigungswinkel
y Anstellwinkel
δ Hierzu 9 Blatt Zeichnungen

Claims (17)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Transportleren eines flüssigen Mediums, insbesondere einer Druckfarbe, auf Walzen In deren Längsachsenrichtung, insbesondere auf Farbwerkwalzen einer Druckmaschine, wobei mit einer das flüssige Medium führenden Walze mehrere rollenförmige, rotierende Körper In Berührung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsachsen (41; 42) der rollenförmigen Körper (27; 28; 29; 31) gegenüber der Mittelachse (51) der Walze (23) um einen Winkel (y) geneigt sind, daß die Rotationsachse
(41) eines Körpers (27; 29) und die Rotationsachse
(42) eines zweiten Körpers (28; 31) sich unter einem Winkel schneiden, daß die Rotationsachsen (41; 42) der Körper (27; 28; 29; 31) und die Mittelachse (51) sich in einem Winkel (y) kleiner 90° schneiden, daß sich jeweils zwei Körper (27, 28; 29, 31) mit ihren Mantelflächen (39; 40) direkt oder indirekt berühren.
2. Einrichtung zum Transportieren eines flüssigen Mediums, Insbesondere einer Druckfarbe, auf Walzen In deren Längsachsenrichtung, Insbesondere auf Farbwerkwalzen einer Druckmaschine, wobei mit einer dls flüssige Medium führenden Walze mehrere rollenförmlge, rotierende Körper In Berührung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsachsen (41; 42) der rollenförmigen Körper (27; 28) gegenüber der Mittelachse (72) der Walze (71) in einem Winkel (y) geneigt sind, daß jeweils die Rotationsachsen (41; 42) zweier sich mit ihren Mantelflachen (34; 36) berührender rol-Ienförmlger Körper (27; 28) parallel verlaufen.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Roilenpaaren (27-28) schräg zwischen zwei Walzen (23, 24; 26) angeordnet sind, wobei jeweils eine Rolle (27) des Rollenpaares (27-28> mit dem Mantel (57) der ersten Walze (23; 24; 26), und die zweite Rolle (28) des Rollenpaares (27-28) mit dem Mantel (71) der zweiten Walze (69; 59; 61; 70) im Reibschluß umlaufen.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der rotationssymmetrische Körper (27; 28; 29; 31) als kegelstumpfförmlge Rolle ausgeführt Ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch «5 gekennzeichnet, daß 1 er rotationssymmetrische Körper (27; 28; 29; 31) als gerade, kreiskegelförmige Rolle ausgeführt Ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der rotationssymmetrische Kör- w per (27; 28; 29; 31) mit einer planen Mantelfläche (39; 40; 34; 36) versehen Ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegelöffnungswinkel (/i) der rotationssymmetrische Körper (27; 28; 29; 31) 90° beträgt.
8. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Rotationsachse (41; 42) der auf die Walze (23; 59; 61; 69; 70) aufgesetzten rotationssymmetrischen Körper (27; 28; 29; 31) deren Rotationsachse (51; 52; 53; 73; 74; 72; 75) unter einem Winkel (±) von 45 schneidet.
9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die rotationssymmetrischen Körper (27; 28; 29; 31) aus welchem Material besteht und eine halbkreisförmige Mantelfläche aufweist.
10. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationssymmetrischen Körper (27; 28; 29; 31) jeweils an einer seitengestsllfesten, zur Walze (23) achsparallel angeordneten Schiene (45) rotierbar befestigt sind.
11. Einrichtung nach Anspruch 1,4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Rotationsachsen (41; 42) der Paare der rotationssymmetrischen Körper (27; 28; 29; 31) In einem Winkel von 90° schneiden.
12. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die ein flüssiges Med.am führende Walze (23; 59; 61; 70) eine Farbwerkwalze ist, welche mit einer Farbauftragswalze (1) in Wirkverbindung steht.
13. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die ein flüssiges Medium führende Walze (23; 59; 61; 70) eine Feuchtwerkwalze Ist.
14. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die rotationssymmetrischen Körper (27; 28; 29; 31), in Farbtransportrichtung gesehen, nach einer Berührungsstelle (21) der Farbauftragswalze (1) mit einem Formzylinder (3) angeordnet sind.
15. Einrichtung nach Anspruch 12r dadurch gekennzeichnet, daß die rotationssymmetrischen Körper (27; 28; 29; 3D, in Farbtranspoftrichtung gesehen, vor einer Berührungsstelle (21) der Farbauftragswalze (1) mit einem Formzylinder (3) angeordnet sind.
16. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, -jaß zwischen einem Paar von rotationssymmetrischen Körper (27-28; 29-31) und mit diesen in Wirkverbindung s'ehend, eine Mehrzahl von Zwischenrollen (62; 63) voigesehen sind.
17. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser von Farbauftragswalze (1) und Formzylinder (3) gleich sind.
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