EP0070431A1 - Farbwerk - Google Patents

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EP0070431A1
EP0070431A1 EP82105855A EP82105855A EP0070431A1 EP 0070431 A1 EP0070431 A1 EP 0070431A1 EP 82105855 A EP82105855 A EP 82105855A EP 82105855 A EP82105855 A EP 82105855A EP 0070431 A1 EP0070431 A1 EP 0070431A1
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EP
European Patent Office
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roller
rollers
rotation
ink
inking
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EP82105855A
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EP0070431B1 (de
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Claus Dieter Barrois
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Koenig and Bauer AG
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Koenig and Bauer AG
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Publication of EP0070431A1 publication Critical patent/EP0070431A1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices

Definitions

  • An inking unit of a rotary printing machine dyes a rubber-coated inking roller 1 in a known manner, this in turn a printing plate 2, z. B. an offset printing plate, which is clamped on a forme cylinder 3.
  • the printing plate 2 transfers ink to a blanket 4 of a blanket cylinder 6.
  • Ink application roller 1, forme cylinder 3 and blanket cylinder 6 preferably have the same diameter and are driven in a known manner at the same peripheral speed.
  • the inking roller 1 or the printing plate 2 is moistened via a dampening unit 7.
  • each of these points of contact is also an ink gap at which the printing ink is split and transported in accordance with the known laws.

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Abstract

Einrichtung zum Transport eines flüssigen Mediums z.B. in einer Rotationsdruckmaschine. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind auf Walzen (23) eine Mehrzahl von kegelstumpfförmigen Rollen (27, 28) aufgesetzt, deren Rotationsachsen (41, 42) nicht parallel zur Walzenachse (51) verlaufen. Mit der Einrichtung ist es möglich, ein flüssiges Medium, z.B. Druckfarbe, auf dem Mantel von rotierenden Walzen in deren Längsachsenrichtung zu transportieren. Die Einrichtung läßt sich z.B. in Farb- oder Feuchtwerken zum Einebnen von Reliefunterschieden der Druckfarbe oder des Feuchtmittels quer zu ihrer Hauptflußrichtung einsetzen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Transportieren eines flüssigen Mediums gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Vorrichtung zum Transportieren eines flüssigen Mediums, z. B. Druckfarbe, auf einem Mantel einer Walze in deren Längsachsenrichtung sind z. B. im Druckmaschinenbau in Form von changierenden Farbwerkwalzen bekannt geworden.
    Nachteilig ist jedoch dabei, daß der Transportweg auf dem Mantel in Längsachsenrichtung für das Medium nur kurz ist, so daß eine Vielzahl von aufeinander abgestimmt changierenden Walzen notwendig ist, um einen längeren Druckfarben-Quertransport im Farbwerk zu erreichen.
  • Durch die DE-PS 23 23 025 ist ein sogenanntes kurzes Farbwerk bekannt geworden, mit dem ein Restfarbschichtdickenrelief ausgeglichen werden kann, so daß das gefürchtete Schablonieren verhindert wird. In diesem Farbwerk kann auf Farbzonenschrauben verzichtet werden.
    Nachteilig bei diesem Farbwerk ist jedoch, daß ein verschleißanfälliges Rakel, das sich ja bekanntlich nicht gleichmäßig über seine gesamte Länge abnützt, benötigt wird. Durch die gleichen Drehrichtungen und unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeiten von Auftragswalze und Dosierwalze ist die Gefahr der gegenseitigen Beschädigung der beiden Walzen, insbesondere bei trockenlaufenden Farbwerken, gegeben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der es möglich ist, ein flüssiges Medium auf Walzen in deren Längsachsenrichtung zu transportieren, ohne daß die Walze eine Changierbewegung auszuführen braucht.
  • Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß mit einfachen Mitteln ein flüssiges Medium, z. B. Druckfarbe, Feuchtwasser, Beschichtungsflüssigkeit usw. auf einem Mantel einer Walze quer-, also in Walzenlängsachsenrichtung, transportiert werden kann, ohne eine Changierbewegung zu benötigen.
  • Der Gegenstand der Erfindung kann z. B. vorteilhaft in einem Farbwerk einer Rotationsdruckmaschine eingesetzt werden, um den Ungleichförmigkeitsgrad eines Farbschichtdickenreliefs über die Länge einer Farbauftragswalze wesentlich zu verkleinern, ohne dazu ein Rakel benutzen zu müssen.
  • Selbst ein extremes Farbschichtdickenrelief kann über die Länge einer Auftragswalze mit einfachen Mitteln so verändert werden, daß der Ungleichförmigkeitsgrad so klein wird, daß er sich am gedruckten Produkt nicht mehr auswirkt. Es ist praktisch möglich, eine wählbar dicke Farbschicht auf einer Farbauftragswalze zu erzeugen, die über die gesamte Länge der Walze immer praktisch gleichmäßig dick ist. Dieses ist ist aber die Voraussetzung für den Verzicht auf die heute allgemein übliche, aber sehr aufwendige Einrichtung zur farbzonenbreiten Ein- und Voreinstellung der Farbmenqe eines Farbwerks.
  • Es ist mit dem Gegenstand der Erfindung möglich, einen Farbschichtdickenausgleich über die gesamte Länge der Farbauftragswalze in kürzester Zeit durchzuführen, auch wenn die Maxima und Minima des Farbreliefs so weit voneinander entfernt sind, daß sie durch die Changierbewegung einer Verreibwalze nicht miteinander vermengt werden können. Es ist daher möglich, extreme Formen zu drucken, ohne auf dem Druckprodukt ein Schablonieren feststellen zu können. Für die Einrichtung wird kein eigener Antrieb benötigt, sie kann einfach auf die Farbauftragswalze aufgesetzt werden. Auch wird durch die erfindungsgemäße Einrichtung das Verdunsten der in der Druckfarbe nach dem Drucken befindlichen Feuchtflüssigkeit begünstigt, so daß der in das Farbwerk zurücklaufende Farbfilm weitestgehend feuchtmittelfrei ist. Durch die Vielzahl der Spaltstellen wird die in das Farbwerk zurücklaufende Farbe geschmeidig gehalten.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand eines Farbwerkes einer Rotationsdruckmaschine in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
    • Fig. 1 eine Seitenansicht eines Farbwerks ohne Seitengestell mit Darstellung einer Anordnungsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung,
    • Fig. 2 eine Verreibwalze mit aufgesetzter erfindungsgemäßer Einrichtung,
    • Fig. 3 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2,
    • Fig. 4 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3,
    • Fig. 5 die erfindungsgemäße Einrichtung mit Zwischenrollen,
    • Fig. 6 eine Ansicht "B" in Fig. 1, zur Darstellung des seitlichen Versatzes, in gespreizter Darstellung,
    • Fig. 7 eine erste Variante der erfindungsgemäßen Farbausgleichsreiter,
    • Fig. 8 eine zweite Variante des erfindungsgemäßen Farbausgleichsreiters, im Schnitt dargestellt,
    • Fig. 9 eine Variante der Anordnung der erfindungsgemäßen Rollen,
    • Fig. 10 Darstellung der Variante von Fig. 9 im Farbwerk nach Fig. 1.
  • Ein Farbwerk einer Rotationsdruckmaschine färbt in bekannter Weise eine gummibezogene Farbauftragswalze 1 ein, diese wiederum eine Druckplatte 2, z. B. eine Offsetdruckplatte, die auf einen Formzylinder 3 aufgespannt ist. Die Druckplatte 2 überträgt Farbe auf ein Gummituch 4 eines Gummituchzylinders 6. Farbauftragswalze 1, Formzylinder 3 und Gummituchzylinder 6 haben vorzugsweise gleichen Durchmesser und werden in bekannter Weise mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit angetrieben. Über ein Feuchtwerk 7 wird die Farbauftragswalze 1 bzw. die Druckplatte 2 eingefeuchtet.
  • Die Farbauftragswalze 1 erhält ihre Druckfarbe aus einem farbzonenschraubenlosen Farbkasten 8. Zur Erzeugung eines gleichmäßigen Farbfilmes kann sowohl ein Heber- als auch ein Filmfarbwerk - wie es im Ausführungsbeipiel in Fig. 1 dargestellt ist - eingesetzt werden. Die Funktionsweise von Filmfarbwerken ist allgemein, z. B. durch die DE-PS 901 057, bekannt, so daß auf ihre detaillierte Beschreibung hier verzichtet werden kann.
  • Im Ausführungsbeispiel gelangt die Druckfarbe aus dem Farbkasten 8 über eine drehzahlsteuerbare Duktorwalze 9, Zwischenwalzen 11, 12, 13, 14, 16, auf eine erste Übertragungswalze 18 und eine zweite Übertragungswalze 19. Beide Übertragungswalzen 18, 19 stehen in Berührung mit der Farbauftragswalze 1. Duktorwalze 9, Zwischenwalzen 11 bis 16 und Übertragungswalzen 18, 19 haben einen bedeutend kleineren Durchmesser als die Farbauftragswalze 1, wobei die Walzen 11 bis 16, 18, 19 die gleiche Umfangsgeschwindigkeit aufweisen wie die Farbauftragswalze 1. Walzen 14, 18, 19 sind als changierende Farbverreibwalzen ausgeführt.
  • Um einen Umfang der Farbauftragswalze 1 verteilt zwischen vorzugsweise einer Berührungsstelle 21 von Farbauftragswalze 1 mit Formzylinder 3 und einer Berührungsstelle 22 von Farbauftragswalze 1 und zweiter (= letzter) Übertragungswalze 19 sind mehrere, z. B. drei rotierende, z.B. 35 mm changierende Farbreliefausgleichswalzen 23, 24, 26 im Abstand ∝ von z. B. 30° (Mittelpunktswinkel) voneinander angeordnet. Sie haben z. B. den gleichen Durchmesser wie die Übertragungswalzen 19, 18, sind mit einem druckfarbenfreundlichen (oleophilen) harten Mantel, wie z. B. Keramik oder Kupfer, versehen und laufen unter Pressung auf dem Umfang der Farbauftragswalze 1 um.
  • Auf jede der Reliefausgleichswalzen 23, 24, 26 sind eine oder mehrere Reihen 32, 33, z. B. zwei, von rotierenden Farbtransportrollen 27, 28; 29, 31 - im weiteren kurz Rollen genannt - aufgesetzt. Jede Reihe 32, 33 von Rollen 27, 28, 29, 31 besteht je nach Druckbreite aus einer Mehrzahl, z. B. 20, nebeneinander - direkt an- oder in einem Abstand voneinander - angeordneten Rollenpaaren 27-28 bzw. 29-31. Die Rollen 27 bis 31 haben vorzugsweise die Form von geraden Kegelstümpfen (Fig. 2, 3) mit einem äußeren Durchmesser "da" von 55 mm, einem inneren Durchmesser "di" von 25 mm und einer Breite "b" ihres Mantels 39, 40 von ca. 20 mm - sie können auch als gerade Kreiskegel ausgeführt sein (Fig. 8). Sie bestehen - oder zumindest ihr Mantel 39 besteht - aus einem druckfarbefreundlichen Material, z. B. Gummi. Jede Rolle 27, 28, 29, 31 ist mit einer konzentrisch zu einer Kreiskegellängsachse 41 bzw. 42 angelegten Zylindersenkung 43 versehen, in die jeweils ein Kugellager 46 eingepreßt ist, dessen Innenring auf einen Zapfen 47 aufgedrückt ist. Jeder Zapfen 47 ist formschlüssig mit einem Böckchen 48 verbunden, das jeweils an eine Schiene 49 angeschraubt ist. Jede Schiene 49 ist mit ihren Enden an den Seitengestellen eines Farbwerks angeschraubt und so ausgerichtet, daß ihre Längsachse parallel zu einer Rotationsachse 51; 52; 53 der ihr zugeordneten Reliefausgleichswalze 23; 24; 26 verläuft.
  • Die Rollen 27, 28, 29, 31 haben vorzugsweise einen Kegelöffnungswinkel β = 900, und ihre Rotationsachse 41; 42 schneidet jeweils die Rotationsachse 51; 52; 53 der ihnen jeweils zugeordneten Reliefausgleichswalze 23; 24; 26 in einem Neigungswinkel r = 450. Jede Rolle 27, 28, 29, 31 steht mit ihrer vorzugsweise planen Mantelfläche 34, 36, 54, 56 mit einer Mantelfläche 57 der ihr zugeordneten Reliefausgleichswalze 23 bzw. 24 bzw. 26 unter einem Anstellwinkel δ = 450 in Reibschluß, so daß die Farbe führenden Reliefausgleichswalzen 23, 24, 26 die auf ihnen aufsitzenden Rollen 27, 28, 29, 31 an treiben, d. h. diese drehen sich um ihre Längsachse 41; 42.
  • Die Rollen 27, 28, 29, 31 sind jeweils paarweise 27-28; 29-31 angeordnet und bilden mit ihren gegeneinander angepreßten Mantelflächen 34-36; 54-56 jeweils eine Berührungslinie bzw. fläche 58; 37.
    Jedes Rollenpaar 27-28; 29-31 hat also folgende Berührungsstellen:
    • 1. Ihre Mantelflächen 34-36; 54-56 haben die Berührungsstellen 30-35 bzw. 38-44 mit der Mantelfläche 57 der zugeordneten Reliefausgleichswalze 23 bzw. 24 bzw. 26;
    • 2. jeweils untereinander mit ihren Mantelflächen 34-36; 54-56.
  • Jede dieser Berührungsstellen ist aber auch gleichzeitig eine Farbspaltstelle, in der die Druckfarbe entsprechend den bekannten Gesetzmäßigkeiten gespalten und transportiert wird.
  • Durch die Anordnung von paarweise aneinander angestellten Rollen - über vorzugsweise die gesamte Länge einer Walze 23, 24, 26 - bilden jeweils Rollenpaare 27-28; 29-31 auf der Mantelfläche 57 ihrer Druckfarbe führenden Walze, z. B. Reliefausgleichswalze 23, in Walzenlängsrichtung, also quer zur Farbfließrichtung, eine "Druckfarben-Brücke". Rotieren die Rollenpaare 27-28; 29-31 auf der rotierenden, Druckfarbe führenden Walze 23, so entsteht durch die eben beschriebene Anordnung eine Art "Druckfarben-Nebenschluß-Effekt". D. h. bei Druckfarbenüberschuß, z. B. an der Berührungsstelle 30 zwischen Rolle 27 und Reliefausgleichswalze 23, nimmt bei rotierenden Walzen und Rollen die Mantelfläche 34 der Rolle 27 entsprechend dem Farbspaltungsgesetz Druckfarbe von der Mantelfläche 57 der Reliefausgleichswalze 23 ab. Von der Mantelfläche 34 gelangt die Druckfarbe über die Farbspal= tungsstelle (= Berührungsstelle) 58 zwischen dem Rollenpaar 27-28 auf die Mantelfläche 40 der Rolle 28 und von da über die Farbspaltungsstelle (= Berührungsstelle) 35 auf die Mantelfläche 57 der Reliefausgleichswalze 23. Bei Druckfarbenüberschuß an der Berührungsstelle 35 würde der Druckfarbenfluß umgekehrt verlaufen. Der Farbfluß verläuft dabei immer vom höheren Farbniveau in Richtung auf das niederere Farbniveau auf der Druckfarbe führenden Walze. Ein Abstand 25 zwischen einer Farbabnahmestelle, z. B. Berührungsstelle 30, und einer Farbabgabestelle, z. B. Berührungsstelle 35, ist auf der Walze 23 dabei wählbar durch entsprechende Wahl des Durchmessers der Rolle 27, 28; 29, 31.
  • Durch die "Brücken"-Anordnung der Rollenpaare 27-28; 29-31 miteinander kann also Druckfarbe in Walzenlängsachsenrichtung von einem Ort auf der Reliefausgleichswalze 23; 24; 26 auch ohne Changierbewegung der Reliefausgleichswalzen 23; 24; 26 auf einen entfernt liegenden Ort transportiert werden. Durch die Changierbewegung der Reliefausgleichswalzen 23; 24; 26 wird jedoch der Farbreliefausgleich über die Länge der Walzen wesentlich beschleunigt.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 sind jeweils zwischen die Rollen, z. B. 27, 28, zylinderförmige, aus einem druckfarbefreundlichen Material, z. B. Gummi, bestehende, horizontal angeordnete Zwischenrollen 62, 63 zwischengeschaltet. Sie sind um ihre Rotationsachse 67, 68 drehbar an der Schiene 49 befestigt, und ihre Mantelflächen 64, 66 sind so aneinandergepreßt, daß sich beide Zwischenrollen 62, 63 im Reibschluß miteinander drehen. Mit der Mantelfläche 64 der ersten Zwischenrolle 62 steht die Mantelfläche 34 der ersten geneigten Rolle 27, mit der Mantelfläche 66 der zweiten Zwischenrolle 63 'steht die Mantelfläche 36 der zweiten geneigten Rolle 28 im Reibschluß. Die Rollen, z. B. 27, 28, sind wie oben beschrieben angeordnet.
  • In Fig. 6 ist eine Druckfarbe führende Reliefausgleichswalze 23 als Walze dargestellt, auf der zwei Reihen 32, 33 von Rollen 27-28; 29-31 angeordnet sind. Beide Reihen 32, 33 sind dabei so zueinander in Walzenlängsrichtung versetzt, daß sich jeweils eine Überlappung 45, z. B. 10 mm, der sich in Walzenumfangsrichtung gegenüberliegenden Rollenpaarung 27-29 und 28-31 ergibt. Wie aus Fig. 1 entnehmbar, sind auf der zweiten Reliefausgleichswalze 24 ebenfalls zwei Reihen von Rollen 27-28; 29-31 angeordnet. Diese sind - wie bei den Reihen 32, 33 beschrieben - zueinander überlappend versetzt; gleichzeitig sind sie aber auch - in Walzenlängsrichtung gesehen - überlappend zu den Rollen der Reihen 32, 33 auf der Reliefausgleichwalze 23 versetzt. Die Reihe 32 von Rollen 27, 28 der Reliefausgleichswalze 26 ist zu den Reihen 32, 33 der Reliefausgleichswalze 24 versetzt.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 sind die Mantelflächen 39, 40 der Rollen 27, 28 nicht plan, sondern halbkreisförmig ausgeführt. Die Rollen 27, 28 bestehen aus einem weichen Material, z. B. Weichgummi. Durch ihr gegenseitiges Anpressen und ihr Anpressen auf die Reliefausgleichswalze 23 entstehen Farbspaltungsstellen 58, 30, 35. Bei Rollen aus weichem Material braucht der Anstellwinkel t = 45° nicht eingehalten zu werden.
  • In Fig. 8 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die Rollen, z. B. 27, 28, als Kreiskegel ausgeführt sind. Ansonsten gilt das, was oben für die kreiskegelstumpfförmigen Rollen, z. B. 27, 28, ausgeführt wurde.
  • In Fig. 9 und 10 ist eine weitere erfinderische Anwendung der kegelstumpfförmigen Rollen 27, 28 an einem Farbwerk einer Rotationsdruckmaschine dargestellt. Zwischen den Berührungsstellen 21, 22 - im Drehsinn der Auftragswalze 1 gesehen - sind, wie schon oben beschrieben, an der Auftragswalze 1 die Reliefausgleichswalzen 23, 24, 26 angeordnet.
  • In einem Abstand von der Reliefausgleichswalze 23 sind die beiden Reliefausgleichswalzen 69 und 70 in den Seitengestellen drehbar gelagert. Sie werden vom Hauptantrieb der Maschine angetrieben und können als changierende Walzen ausgeführt sein.
  • In einem Abstand von der Reliefausgleichswalze 26 sind die beiden Reliefausgleichswalzen 59 und 61 in den Seitengestellen drehbar gelagert; sie werden vom Hauptantrieb der Maschine angetrieben und können als changierende Walzen ausgeführt sein.
  • 'Zwischen den Reliefausgleichswalzen 69 und 70 läuft eine Zwischenwalze 55 um; ihre Mantelfläche ist an die Mantelflächen der beiden Reliefausgleichswalzen 69 und 70 angestellt. Zwischen den Reliefausgleichswalzen 59 und 61 läuft ieine Zwischenwalze 60 um, ihre Mantelfläche ist an die Mantelifläche der beiden Reliefausgleichswalzen 59 und 61 angestellt. Die Mäntel der Walzen 55, 59, 60, 61, 69, 70 bestehen aus einem druckfarbefreundlichen Material.
  • Im Zwischenraum "z" zwischen Reliefausgleichswalzen 23-69; 23-70; 24-70; 24-59; 59-26 und 26-61 sind jeweils eine Mehrzahl von Rollenpaaren 27-28 in Reliefausgleichswalzen-Längsrichtung an Haltern 65 drehbar gelagert. Die Halter 65 sind an nicht dargestellten Querträgern angeschraubt, die an den Seitengestellen befestigt sind. Die Rollenpaare 27-28 bestehen aus den oben bereits beschriebenen gerad-kegelstumpfförmigen Rollen 27 und 28 mit einem Kegelöffnungswinkel ß von 900. Ihre Rotationsachsen 41 und 42 schneiden sich dabei nicht wie in obigen Ausführungsbeispielen beschrieben, in einem Winkel von 90°, sondern verlaufen parallel zueinander, und ihre planen Mantelflächen 34 und 36 rollen aufeinander ab. Hierdurch ergibt sich eine gestreckte und schräge Anordnung der Rollenpaare 27-28 zwischen den Walzen 23-69; 23-70; 24-70; 24-59; 26-59 bzw. 26-61, wobei die Mantelflächen 34 der ersten Rollen 27 auf der Mantelfläche 57 der ersten Walze 23; 24; 26 im Reibschluß mit diesen, und die Mantelflächen 36 der zweiten Rollen 28 mit der Mantelfläche 71 der zweiten Walze 69; 70; 59; 61 im Reibschluß umlaufen. Die Rotationsachsen 41; 42 der Rollen 27; 28 der Rollenpaare 27-28 sind zu der Rotationsachse 51; 52; 53 bzw. 72; 73; 74; 75 der Walze 23; 24; 26 bzw. 69; 59; 61; 70 in einem Winkel von vorzugsweise 45° geneigt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist nicht auf Farbwerke beschränkt, er kann auch z. B. in Feuchtwerken bei Feuchtwalzen eingesetzt werden. Es versteht sich von selbst, daß dann die Mäntel von Rollen und Walzen aus einem Material bestehen, welches das Feuchtwasser gut transportiert.
  • Teileliste
    • 1 Farbauftragswalze
    • 2 Druckplatte
    • 3 Formzylinder
    • 4 Gummituch
    • 5
    • 6 Gummituchzylinder
    • 7 Feuchtwerk
    • 8 Farbkasten
    • 9 Duktorwalze
    • 10
    • 11 Zwischenwalze
    • 12 Zwischenwalze
    • 13 Zwischenwalze
    • 14 Zwischenwalze
    • 15
    • 16 Zwischenwalze
    • 17
    • 18 Übertragungswalze, erste
    • 19 Übertragungswalze, zweite
    • 20
    • 21 Berührungsstelle (1, 3)
    • 22 Berührungsstelle (19, 1)
    • 23 Reliefausgleichswalze
    • 24 Reliefausgleichswalze
    • 25 Abstand
    • 26 Reliefausgleichswalze
    • 27 Farbausgleichsrolle
    • 28 Farbausgleichsrolle
    • 29 Farbausgleichsrolle
    • 30 Berührungsstelle (27,23)
    • 31 Farbausgleichsrolle
    • 32 Reihe
    • 33 Reihe
    • 34 Mantelfläche (27)
    • 35 Berührungsstelle (28,23)
    • 36 Mantelfläche (28)
    • 37 Berührungslinie
    • 38 Berührungslinie (29,23)
    • 39 Mantel (27)
    • 40 Mantel (28)
    • 41 Kreiskegellängsachse
    • 42 Kreiskegellängsachse
    • 43 Zylindersenkung
    • 44 Berührungslinie (31,23)
    • 45 Überlappung
    • 46 Kugellager
    • 47 Zapfen
    • 48 Böckchen
    • 49 Schiene
    • 50
    • 51 Rotationsachse (23)
    • 52 Rotationsachse (24)
    • 53 Rotationsachse (26)
    • 54 Mantelfläche (29)
    • 55 Zwischenwalze
    • 56 Mantelfläche (31)
    • 57 Mantelfläche (23,24,26)
    • 58 Berührungslinie (34,36)
    • 59 Reliefausgleichswalze
    • 60 Zwischenwalze
    • 61 Reliefausgleichswalze
    • 62 Zwischenrolle
    • 63 Zwischenrolle
    • 64 Mantelfläche (62)
    • 65 Halter
    • 66 Mantelfläche (63)
    • 67 Rotationsachse (64)
    • 68 Rotationsachse (66)
    • 69 Reliefausgleichswalze
    • 70 Reliefausgleichswalze
    • 71 Mantelfläche (69,59,61,70)
    • 72 Rotationsachse (69)
    • 73 Rotationsachse (59)
    • 74 Rotationsachse (61)
    • 75 Rotationsachse (70)
    • da äußerer Durchmesser
    • di innerer Durchmesser
    • b Breite
    • z Zwischenraum
    • α Mittelpunktswinkel
    • β Kegelöffnungswinkel
    • γ Neigungswinkel
    • δ Anstellwinkel

Claims (19)

1. Einrichtung zum Transportieren eines flüssigen Mediums in einer Vorrichtung zum Auftragen des Mediums auf einen Träger, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Mantelfläche (57; 71) mindestens einer das flüssige Medium führenden Walze (23; 24; 26; 59; 61; 69; 70) eine Mehrzahl von rollenförmigen, rotationssymmetrischen, rotierbaren Körpern (27; 28; 29; 31) vorgesehen sind, daß eine Rotationsachse (41; 42) der Körper (27; 28; 29; 31) und eine Rotationsachse (51; 52; 53; 72; 73; 74; 75) der mit ihr jeweils zusammenwirkenden Walze (23; 24; 26; 69; 59; 61; 70) sich in einem Winkel (γ) < 90° schneiden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rotationssymmetrische Körper (27; 28; 29; 31) als kegelstumpfförmige Rolle ausgeführt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rotationssymmetrische Körper (27; 28; 29; 31) als gerade, kreiskegelförmige Rolle ausgeführt ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (27; 28; 29; 31) mit einer planen Mantelfläche (39; 40; 34; 36) versehen ist.
5. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kegelöffnungswinkel (ß) der kegelstumpfförmigen Rolle (27; 28; 29; 31) 90° beträgt.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kegelöffnungswinkel (ß) der kreiskegelförmigen Rolle 90° beträgt.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Rotationsachse (41; 42) der auf die Walze (23; 59; 61; 69; 70) aufgesetzten Rollen (27; 28; 29; 31) eine Rotationsachse (51; 52; 53; 73; 74; 72; 75) unter einem Winkel (γ) von 45° schneidet.
8. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (27; 28; 29; 31) aus weichem Material besteht und eine halbkreisförmige Mantelfläche aufweist.
9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (27; 28; 29; 31) jeweils an einer seitengestellfesten, zur Walze (23) achsparallel angeordneten Schiene (49) rotierbar befestigt sind.
10. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (27; 28; 29; 31) paarweise angeordnet sind, wobei sich ihre Mantelflächen (54, 56) berühren.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Rotationsachsen (41; 42) der Rollenpaare (27; 28; 29; 31) in einem Winkel = 90° schneiden.
12. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsachsen (41; 42) der Rollenpaare (27-28; 29-31) parallel zueinander verlaufen.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Rollenpaaren (27-28) schräg zwischen zwei Walzen (23; 24; 26) angeordnet sind, wobei jeweils eine Rolle (27) des Rollenpaares (27-28) mit dem Mantel (57) der ersten Walze (23; 24; 26), und die zweite Rolle (28) des Rollenpaares (27-28) mit dem Mantel (71) der zweiten Rolle (69; 59; 61; 70) im Reibschluß umlaufen.
14. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die ein flüssiges Medium führende Walze (23; 59; 61; 70) eine Farbwerkwalze ist, welche mit einer Farbauftragswalze (1) in Wirkverbindung steht.
15. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die ein flüssiges Medium führende Walze (23; 59; 61; 70) eine Feuchtwerkwalze ist.
16. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (27; 28; 29; 31), in Farbtransportrichtung gesehen, nach einer Berührungsstelle (21) der Farbauftragswalze (1) mit einem Formzylinder (3) angeordnet sind.
17. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (27; 28; 29; 31), in Farbtransportrichtung gesehen, vor einer Berührungsstelle (21) der Farbauftragswalze (1) mit einem Formzylinder (3) angeordnet sind.
18. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Paar von Rollen (27-28; 29-31) und mit diesen in Wirkverbindung stehend, eine Mehrzahl von Zwischenrollen (62; 63) vorgesehen sind.
19. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser von Farbauftragswalze (1) und Formzylinder (3) gleich sind.
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