DE3127929A1 - Eckumlenkung fuer treibstangenbeschlaege von fenstern und tueren od. dgl. - Google Patents

Eckumlenkung fuer treibstangenbeschlaege von fenstern und tueren od. dgl.

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DE3127929A1 DE19813127929 DE3127929A DE3127929A1 DE 3127929 A1 DE3127929 A1 DE 3127929A1 DE 19813127929 DE19813127929 DE 19813127929 DE 3127929 A DE3127929 A DE 3127929A DE 3127929 A1 DE3127929 A1 DE 3127929A1
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  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

ANR. : 1 004 808 81 108 PGH
Anmelder : SIEGENIA-FRANK KG, Eisenhüttenstr. 22, 5900 Siegen 1
Eckumlenkung für Treibstängenbeschläge von Fenstern und Türen od. dgl.
Die Erfindung betrifft eine Eckumlenkung für Treibstangenbeschläge von Fenstern, und Türen od. dgl. mit aus Metall, Kunststoff oder ähnlichen Werkstoffen gefertigten Rahmenprofilen, bei der das Umlenkglied, z. B. in Form eines Federbandes, einer Laschenkette od. dgl., in einem Winkelgehäuse längsbeweglich aufgenommen ist und die Treibstange in einem in den Rahmenprofilen eingeformten, hinterschnittenen Führungskanal geführt sind, der die Treibstangen dreiseitig umfaßt und an der vierten Seite mit hakenförmig zueinander gerichteten Ansätzen übergreift und in dem die beiden Schenkel des Winkelgehäuses zwischen den hakenförmig zueinander gerichteten Ansätzen aufgenommen sowie durch in die Hinterschneidungsbereiche unter diesen Ansätzen eingreifende Halteglieder befestigt sind.
Eckumlenkungen dieser Gattung sind in vielen verschiedenen Ausführungsformen bereits bekannt, wie nur beispielsweise aus der
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DE-PS 1 269 535, der DE-PS 1 271 592 und der DE-PS 20 15 723 hervorgeht.
Bei der Eckumlenkung nach der DE-PS 1 269 535 weisen die beiden Schenkel des das Umlenkglied führenden Winkelgehäuses übereinstimmende Profilierung auf und werden an der Rahmenecke so in den Führungskanal der Rahmenprofile eingelegt, daß sie ausschließlich durch zwei in ihrer Längsrichtung übergeschobene, mit seitlichen Haltenasen in die Hinterschneidungsbereiche des Führungskanals eingreifende Klemmschuhe festgehalten werden können.
Bei der Eckumlenkung nach der DE-PS 1 271 592 ist der eine Schenkel des Winkelgehäuses beidseitig mit angeformten Halteleisten versehen, so daß er sich mit deren Hilfe in seiner Längsrichtung unmittelbar in die Hinterschneidungsbereiche des Führungskanals einschieben läßt. Der andere Schenkel des Winkelgehäuses hat hingegen eine Breite, die der Öffnungsweite des Führungskanals entspricht, so daß er quer zu seiner Längsrichtung in diesen eintreten kann. Die Festlegung des Winkelgehäuses erfolgt sodann entweder durch ein den letztgenannten Schenkel übergreifendes, sowieso zu befestigendes Beschlagteil oder aber mit Hilfe besonderer Halteteile in Form von Keilen oder Federn, die einerseits in Absätze, Stufen oder Nuten an den Seitenflächen dieses Schenkels und andererseits in die Hinterschneidungsbereiche des Führungskanals in Längsrichtung eingetrieben werden.
Bei der Eckumlenkung nach der DE-PS 20 15 723 sind an den Seiten beider Schenkel des Winkelgehäuses hakenartig ausgebildete Feder-
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elemente vorgesehen, die beim Einsetzen des Winkelgehäuses in den Führungskanal in dessen Hinterschneidungsbereiche einrasten und sodann durch Eintreiben von Stiften oder Eindrehen von Schrauben in der Raststellung fixiert werden.
Besonders die Eckumlenkungen nach der DE-PS 1 271 592 haben sich im praktischen Gebrauch bestens bewährt, und zwar in erster Linie in einer der DE-PS 21 58 948 entsprechenden Ausführungsvariante, die einen besonders einfachen und sicheren Einbau an der Rahmenecke von Fenstern und Türen od. dgl. gewährleistet. Eine andere Ausführungsvariante der Eckumlenkung nach DE-PS 1 271 592 ist durch die DE-OS 25 09 440 bekannt geworden. Sie zeichnet sich gegenüber den Eckumlenkungen nach DE-PS 1 271 592 und nach DE-PS 21 58 948 im wesentlichen dadurch aus, daß die beiden Schenkel der Winkelführung eine unterschiedliche Querschnittshöhe aufweisen, derart, daß der Schenkel mit dem flacheren Querschnittsprofil nahezu völlig innerhalb des hinterschnittenen Führungskanals der Rahmenprofile untergebracht werden kann.
Eine der DE-OS 25 09 440 ähnliche, jedoch auf dem Lösungsprinzip der DE-PS 12 69 535 basierende Eckumlenkung gehört schließlich durch die DE-AS 25 17 367 zum Stand der Technik. Bei ihr ist der dem das flachere Querschnittsprofil aufweisenden Schenkel des Winkelgehäuses zugeordnete Klemmschuh zugleich als im hinterschnittenen Führungskanal der Rahmenprofile verschiebbares Treibstangenstück ausgebildet, welches an der Außenseite des betreffenden Schenkels der Winkelführung vorbeigeführt
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wird und in diesem Bereich mit einem Riegelzapfen versehen werden kann. Diese Eckumlenkung hat jedoch den Nachteil, daß die bei der Betätigung des Treibstangenbeschlages in Richtung parallel zur Längsrichtung des die größere Profilhöhe aufweisenden Schenkels des Winkelgehäuses wirkenden Kräfte den die geringere Profilhöhe aufweisenden Schenkel desselben quer zu seiner Längsrichtung gegen das zu seiner Halterung dienende Treibstangenstück drücken. Dieses wird dadurch zwischen den hakenförmig zueinander gerichteten Ansätzen des hinter schnittenen Führungskanals und dem betreffenden Schenkel der Eckumlenkung eingeklemmt und führt damit eine Schwergängigkeit des gesamten Beschlages herbei.
Zur Vermeidung dieses Nachteils ist es zwar durch die DE-OS 27 06 013 auch schon bekannt, dem das flachere Querschnittsprofil aufweisenden Schenkel des Winkelgehäuses besondere Klemmschuhe zuzuordnen, die in die Hinterschneidungsbereiche des Führungskanals eingreifen und dadurch mittelbar die quer zur Längsrichtung des die geringere Profilhöhe aufweisenden Klemm schuhe s wirkenden Schaltkräfte abfangen. Diese Ausgestaltung einer Eckumlenkung hat jedoch wiederum den Nachteil, daß für ihren Einbau an den Rahmenprofilen Führungskanäle erforderlich sind, deren Tiefe größer als die Dicke der Treibstangen ausgebildet ist, so daß zumindest der die geringere Querschnittshöhe aufweisende Schenkel des Winkelgehäuses vollständig innerhalb des vertieften Bereich des Führungskanals aufgenommen werden kann.
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Zweck der Erfindung ist es, die den bekannten Eckumlenkungen der gattungsgemäßen Art eigentümlichen Nachteile zu vermeiden, deren Vorteile jedoch in vollem Umfang zu nutzen. Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Eckumlenkung zu schaffen, die bei ihrem Einbau an der Rahmenecke eines Fensters oder einer Tür eine unmittelbare Ausrichtung und Lagensicherung beider Schenkel des Winkelgehäuses in den Hinterschneidungsbereichen des Führungskanals selbst dann gewährleistet, wenn dieser nur einen dem Treibstangenprofii enL-sprechenden, flachen Querschnitt hat und außerdem innerhalb des Längenbereichs wenigstens eines Schenkels des Winkelgehäuses auch zur unmittelbaren Führung eines außen an diesem Schenkel vorbeigeführten Treibstangenstücks benutzt werden soll.
Die Lösung dieser Aufgabe wird nach dem Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 dadurch erreicht, daß der eine Schenkel des Winkelgehäuses ausschließlich an seinem freien Ende und der andere Schenkel ausschließlich in der Nähe des bzw. mit geringem Abstand von dem Scheitel desselben an ihm befestigte, seitlich abstehende und in die Hinterschneidungen der Profilnut einrückbare Zapfen als Halteglieder aufweist.
Durch diese erfindungs gern äße Ausgestaltung ergibt sich einerseits der Vorteil, daß die an beiden Schenkeln des Winkelgehäuses als Halte glieder sitzenden Zapfen nacheinander durch die an der Rahmenecke für das Einführen der Treibstangen sowieso erforderlichen Aufbrüche des Führungskanals in dessen Hinte r sehne idungs bereiche eingerückt werden können und damit eine formschlüssige
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Ausrichtung und Lagensicherung beider Schenkel des Winkelgehäuses gewährleisten. Andererseits wird aber auch der Vorteil erzielt, daß über den größten Teil der Länge jedes Schenkels des Winkelgehäuses seitlich neben diesen genügend große Freiräume relativ zum Führungskanal der Rahmenprofile geschaffen werden können, die das Einbringen zusätzlicher Beschlagteile, wie z.B. Halteglieder oder längs der Schenkel des Winkelgehäuses verschiebbarer Treibstangenstücke zulassen.
Ein vorteilhaftes Weiterbildungsmerkmal der Erfindung besteht nach Anspruch 2 auch darin, daß die Zapfen beidseitig an beiden Schenkeln des Winkelgehäuses angeordnet sind. Hierdurch ist es möglich, daß Winkelgehäuse der Eckumlenkung in Normalrichtung zu seiner Hauptebene exakt relativ zur Profilierung des hinterschnittenen Führungskanals auszurichten.
Nach dem dritten Anspruch ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die den Zapfen benachbarten Längenbereiche der Schenkel durch zusätzliche, an bzw. in den Hinterschneidungsteilen der Profilnut angreifende Halteteile sicherbar sind.
Nach Anspruch 4 entspricht die Breite wenigstens eines Schenkels des Winkelgehäuses der Öffnungsweite der Profilnut und dieser Schenkel weist im Hinte rs chneidungsbe reich des Führungskanals Absätze, Stufen oder Nuten auf, in die Keile oder Federn als Halte teile einschiebbar sind, welche andererseits in den Hinterschneidungsbereich eingreifen.
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Nach Anspruch 5 ist vorgesehen, daß die Breite wenigstens eines Schenkels des Winkelgehäuses kleiner als die Öffnungs weite der Profilnut ist, und dieser Schenkel an seiner Seitenfläche Absätze, Stufen oder Nuten aufweist, in die Keile oder Federn als Halteteile eingeschiebbar sind, welche einerseits die Spalte zwischen dem Schenkel und den Hinterschneidungs bereichen überbrücken und andererseits in die Hinterschneidungs bereiche eingreifen.
Nach Anspruch 6 kann die Breite wenigstens eines Schenkels des Winkelgehäuses ebenfalls kleiner als die Öffnungsweite der Profilnut sein und die Halteteile können aus Klemmschuhen, Rastfedern oder Schiebern bestehen, die um den Querschnitt des Schenkels herum mit seitlichen Haltenasen in die Ilintcrsclmoidungsbereiche des Führungskanals eingreifen.
Falls die zusätzlichen Halteteile aus Schiebern bestehen, können diese nach Anspruch 7 mit den Treibstangen gekuppelt und an der Außenseite des betreffenden Schenkels des Winkelgehäuses vorbeigeführt werden.
Schließlich ist es aber nach Anspruch 8 auch möglich, daß die zusätzlichen Halteteile aus in den Schenkeln sitzenden Schrauben bestehen, die sich mit Umfangsabschnitten ihres Gewindes in Kantenflächen der die Hinterschneidungsbereiche des Führungskanals begrenzenden, hakenförmig zueinander gerichteten Ansätze der Rahmenprofile einschneiden.
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Basierend auf den Lösungsmerkmalen des Anspruchs 1 läßt sich eine erfindungs gern äße Eckumlenkung also für eine Vielzahl verschiedener Einbaumöglichkeiten auslegen» Dabei ist es nötigenfalls auch möglich, beiden Schenkeln des Winkelgehäuses eine Querschnittshöhe zu geben., die nicht über die größte Querschnittshöhe des Führungskanals für die Treibstangen in den Hahmenprofilen vorsteht, so daß neben einem raumsparenden Einbau für die Eckumlenkung ggf. auch die Möglichkeit besteht^ an der Außenseite beider Schenkel des Winkelgehäuses Treibstangenstücke des Treibstangenbeschlages verschiebbar vorbeizuführen.
Der Gegenstand der Erfindung und verschiedene Einsatzmöglichkeiten desselben werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert» Hierbei zeigt bz\v„ zeigen
Pig„ 1 in räumlicher Ansichtsdarstellung und etwa in
natürlicher Größe den Grundaufbau einer erfindungs gemäßen Eckumlenkung vor dem Einbau in die Treibstangen-Führungskanäle der Bahmenecke eines Fensters oder einer Tür, die
1^' A iS Jewei*s ™ Seitenansicht die Arbeitsschritte beim Einbau der Eckumlenkung in die Sahmenecke,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V - V in Fig. 4,
= 13-
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie yi - VI in Fig. 4,
Fig. 7 einen der Fig= 5 entsprechenden Schnitt durch eine
abgewandelte Ausführungsform einer Eckumlenkung,
Fig. 8 einen der Fig. β entsprechenden Schnitt durch eine
ebenfalls abgewandelte Ausführungsform einer Eckumlenkung und
Fig. 9 einen wiederum der Fig. 6 entsprechenden Schnitt
durch eine weitere abgewandelte Ausführungsform einer Eckumlenkung.
In den Fig. 1 bis 4 ist eine Eckumlenkung 1 für Treibstangenbeschläge an Fenstern, Türen od. dgl» gezeigt, deren Rahmenprofile aus Metall, Kunststoff oder ähnlichen Werkstoffen vorgefertigt sind. Dabei ist das Rahmenprofil 2 jeweils nur teilweise dargestellt, und zwar derjenige Profilabschnitt der Flügelfalzumfangsfläche, in dessen Bereich sich der hinterschnittene Führungskanal 3 befindet, welcher durch zwei im Abstand parallele und spiegelbild-, lieh zueinander liegende, hakenförmig zueinander gerichtete Ansätze 4 des Rahmenprofils 2 begrenzt ist.
Die Zeichnung zeigt eine aus einem waagerechten Flügelholm 2' und einem aufrechten Flügelholm 2" gebildete Flügelecke, an deren Scheitellinie die den hinterschnittenen Führungskanal 3 begrenzenden Hakenstege 4 in solcher Weise, beispielsweise durch Anbringen eines Schrägschnittes, entfernt sind, daß dort auch die Hinterschneidungsbereiche des Führungskanals 3 offen sind.
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V ·
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Der Führungskanal 3 der beiden Flügelholme 2' und 2" dient einerseits zur längs schiebbaren Aufnahme von Treibstangen, derart, daß diese im Öffnungsbereich 5 des hinterschnittenen Führungskanals 3 freiliegen. Andererseits wird aber in den Führungskanal 3 im Bereich der Flügelecke auch das Winkelgehäuse 6 der Eckumlenkung 1 mit seinen beiden Schenkeln 7 und 8 festgelegt.
Zum Zwecke der Festlegung des Winkelgehäuses 6 im Führungskanal 3 an der Flügelecke ist einerseits dessen Schenkel 7 aus-. schließlich an seinem freien Ende mit daran befestigten, seitlich abstehenden Zapfen 9', 9" versehen, während andererseits dessen zweiter Schenkel 8 in der Nähe des bzw. mit geringem Abstand von dem Scheitel desselben ebenfalls seitlich abstehende Zapfen 10^ 10" trägt. Der Durchmesser der Zapfen 9\ 9" und 10', 10" ist so gewählt, daß er mit geringem Spiel der Höhe 11 des Führungskanals 3 im Hinterschneidungsbereich, also unterhalb der hakenförmigen Ansätze 4 entspricht. Die Länge der Zapfen 9', 9" und 10', 10" ist hingegen so bemessen, daß der Abstand zwischen den Endflächen der beiden jeweils voneinander weg gerichteten Zapfen 9', 9" bzw. 10', 10" mit geringem Spiel der größten Breite 12 des Führungskanals 3 in dessen Hinterschneidungsbereich entspricht.
Beim Einbau an der Flügelecke wird die Eckumlenkung 1, wie die Fig. 2 zeigt, zunächst mit den am freien Ende ihres Schenkels 7 sitzenden Zapfen 9' und 9" in den hinterschnittenen Führungskanal 3, beispielsweise des Flügelschenkels 2' eingeschoben, so daß die Zapfen 9' und 9" die die Hinterschneidungsbereiche begrenzenden hakenförmigen Ansätze 4 hintergreifen.
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Da die Zapfen 9'und 9" einen runden Querschnitt haben, kann der Schenkel 7 des Winkelgehäuses 6 relativ zur Längsrichtung des hinterschnittenen Führungskanals 3 in eine gewisse Neigungslage gebracht werden.
Nachdem dann der andere Schenkel 8 des Winkelgehäuses 6 im wesentlichen quer zu seiner Längsrichtung zwischen die hakenförmigen Ansätze 4 des hinterschnittenen Führungskanals 3 am anderen Flügelschenkel 2" gelangt ist und gegen den Boden des Führungskanals 3 anstößt, kann das Winkelgehäuses um die Zapfen 9' , 9" mit seinem Schenkel 7' in Parallellage zum Führungskanal 3 des Flügelschenkels 2 geschwenkt werden» Dabei treten dann auch die Zapfen 10' und 10" am Schenkel 8 des Winkelgehäuses 6 in den durch die hakenförmigen Ansätze 4 begrenzten Hinterschneidungsbereich des Führungskanals 3 am Flügelschenkel 2" ein, wie das ohne weiteres aus Fig. 3 hervorgeht.
Durch die Zapfenpaare 9', 9" und 10', 1O" erhält damit das Winkelgehäuse 6 der Eckumlenkung 1 über jeden seiner beiden Schenkel 7 und 8 eine unmittelbare Abstützung innerhalb der durch die hakenförmigen Ansätze 4 begrenzten Hinterschneidungsbereich der Führungskanäle 3 in den beiden rechtwinklig zueinander gerichteten Flügelschenkeln 2' und 2", obwohl das Winkelgehäuse 6 mit seinen beiden Schenkeln 7 und 8 im Führungskanal 3 jeweils nur eine Einbaubreite beansprucht, die höchstens gleich, vorzugsweise aber kleiner als die Öffnungsweite 5 des Führungskanals zwischen den einander zugewendeten Enden der hakenförmigen Ansätze 4 ist.
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Es liegt ohne weiteres auf der Hand, daß die beim Betätigen der durch die Eckumlenkung 1 getrieblich miteinander gekuppelten Treibstangen über das im Winkelgehäuse 6 längsschiebbar geführte, biegsame Umlenkglied 13, das beispiels^ weise aus Feder Stahlbändern bestehen kann, am Winkelgehäuse 6 wirksam werdenden Beaktionskräfte hauptsächlich durch die Zapfenpaare 9', 9" und 10', 10* unmittelbar in die beiden rechtwinklig zueinander gerichteten Flügelschenkel 2' und 2" eingeleitet werden. Dabei übernimmt das Zapfenpaar 9', 9" im wesentlichen die Beaktionskräfte, die parallel zur Längsrichtung des Schenkels 8 und normal zur Längsrichtung des Schenkels 7 gerichtet sind, während umgekehrt das Zapfenpaar 10', 10" die Beaktionskräfte aufnimmt, die sich parallel zur Längsrichtung des Schenkels 7 und normal zur Längsrichtung des Schenkels 8 am Winkelgehäuse 6 auswirken. Zusätzliche, dem Winkelgehäuse 6 zugeordnete und im Bereich des hinters chnittenen Führungskanals 3 der beiden Flügelschenkel 2' und 2" angreifende Halteglieder, die bei dem Ausführungsbeispiel einer Eckumlenkung nach den Fig. 1 und 4 bis 6 mit den Bezugszeichen 14 und 15 versehen sind, dienen daher lediglich der zusätzlichen Lagensicherung der Eckumlenkung 1 im Führungskanal 3, haben aber im wesentlichen keine bzw. nur einen sehr geringen Anteil der am Winkelgehäuse 6 wirksam werdenden Beaktionskräfte aufzunehmen. Wenn daher die Einbaubreite 16 der Schenkel 7 und 8 des Winkelgehäuses 6 kleiner als die Öffnungseite 5 der Führungskanäle 3 in den beiden Flügelschenkeln 2' und 2" bemessen ist, wie das beispielsweise die Fig. 5 und 6 erkennen lassen, dann ist es möglich, die zusätzlichen Halteglieder 14 und 15 als längs schiebbare
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Treibstangen-Teilstücke zu benutzen, die im wesentlichen an der Außenseite des Winkelgehäuses 6 bzw. an dessen Schenkeln 7 und 8 vorbeigeführt sind und mit seitlich abstehenden Haltenasen 17 bzw. 18 od. dgl. in den Hinter sehne idungsbereichen unterhalb der hakenförmigen Ansätze 4 des Führungskanals 3 der Flügelschenkel 2' und 2" geführt werden.
In vielen Anwendungsfällen kommt es vor, daß nur im Einbaubereich eines Schenkels der Eckumlenkung 1 gleichzeitig die Unterbringung eines verschiebbaren Treibstangenstücks erforderlich oder wünschenswert ist. Dann erweist es sich als zweckmäßig, die Eckumlenkung 1 so in den hinterschnittenen Führungskanal 3 der die jeweilige Flügelecke bildenden Flügelschenkel 2' und 2" einzusetzen, daß das als zusätzliches Halteglied dienende, verschiebbare Treibstangenstück 15, wie in den Fig. 1 und 4 gezeigt, parallel zu demjenigen Schenkel 8 des Winkelgehäuses 6 verlaufend eingebaut wird, andern sich das Zapfenpaar 10', IQ" in der Nähe des Scheitels des Winkelgehäuses 6 befindet. Das dem anderen Schenkel 7 des Winkelgehäuses 6 zugeordnete, zusätzliche Halteglied 14 ist dann als unbewegliches Teil einzubauen, das ggf. eine Zusatzfunktion, beispielsweise die Funktion eines Auflaufbockes, einer Stützplatte, einer Aushebe siehe rung oder auch einer Kupplungsklaue, zu übernehmen vermag, wie das im Fenster- und Türenbau vielfach erforderlich ist.
Fig. 5 der Zeichnung zeigt die Zuordnung des als verschiebbares Treibstangenteilstuck dienenden zusätzlichen Haltegliedes 15 zum Schenkel 8 des Winkelgehäuses 6 der Eckumlenkung und zum
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hinterschnittenen Führungskanal 3 des Flügelschenkels 2", während in Fig. 6 die Zuordnung des beispielsweise als Auflaufbock benutzten zusätzlichen Haltegliedes 14 zum Schenkel 7 des Winkelgehäuses 6 der Eckumlenkung 1 und zum hinterschnittenen Führungskanal 3 des Flügelschenkels 2' wiedergibt.
Fig. 7 der Zeichnung zeigt eine gegenüber Fig. 5 etwas abgewandelte Ausbildung für den Schenkel 8 des Winkelgehäuses 6 der Eckumlenkung 1. Hiernach weist der Schenkel 8 mindestens in einem vom Zapfenpaar 10', 10" entfernten Längenbereich, beispielsweise in der Nähe seines freien Endes, eine Einbaubreite 16 auf, die nur geringfügig, nämlich um das nötige Einbauspiel, kleiner als die Öffnungsweite 5 des hinterschnittenen Führungskanals 3 ist. An seinen Längsseitenflächen hat er dabei Absätze 19, Stufen 20 oder auch Nuten 21, in die Keile oder Federn 22 als zusätzliche Halteteile einschiebbar sind, welche andererseits in die Hinterschneidungsbereiche des Führungskanals 3 unterhalb der hakenartigen Ansätze 4 eingreifen „ In Fig. 7 sind zwei spiegelbildlich zueinander ausgebildete Keile oder Federn 22 gezeigt, die entweder unabhängig voneinander vorgesehen werden oder aber an einem ihrer Enden durch einen Quersteg miteinander in Verbindung stehen und die Schenkel eines im wesentlichen U-förmig gestalteten Haltebügels bilden können.
In diesem Falle füllt der Schenkel 8 des Winkelgehäuses zusammen mit den Keilen oder Federn 22 den Profilquerschnitt des Führungskanals 3 praktisch völlig aus. Sofern sich jedoch die
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Zuordnung der zusätzlichen Halteteile zum Schenkel 8 des Winkelgehäuses δ nur über einen verhältnismäßig kurzen Bereich des Schenkels 8 erstreckt, kann auch dort ein Treibstangenstück 1 eingebaut werden, wenn dafür gesorgt ist, daß zwischen dem Zapfenpaar 10', 10" und den Keilen oder Federn 22 ein genügend großer Preiraum liegt, innerhalb dessen sich die seitlichen Haltenasen 18 des Treibstangenstücks 15 um das notwendige Maß in Längsrichtung verschieben lassen.
In Fig. 8 ist eine Ausbildungsvariante für den Schenkel 7 des Winkelgehäuses 6 gezeigt, die sich vorteilhaft im Anschluß an den Scheitelbereich des Winkelgehäuses 6, also ebenfalls in großem Abstand von dem Zapfenpaar 9', 9" vorsehen läßt. Hierbei ist die größte Einbaubreite 16 für den Schenkel 7 insgesamt schmaler gehalten als die Öffnungsweite 5 des Führungskanals 3 zwischen den einander zugewendeten Enden der hakenförmigen Ansätze 4, An einer oder an beiden Längsseiten des Schenkels 7 befinden sich dabei hinterschnittene Absätze bzw. Längsleisten 23, mit denen entsprechend komplementär profilierte Keile oder Federn 24 als zusätzliche Halteteile in Eingriff gebracht werden können, die andererseits wiederum die Hinterschneidungsbereiche des Führungskanals 3 unterhalb der hakenförmigen Ansätze 4 formschlüssig untergreifen. Auch in diesem Falle wäre es dann denkbar, an der Außenseite des Schenkels verschiebbare Treibstangenstücke vorbeizuführen und diese über seitliche Haltenasen in den Hinterschneidungsbereichen des Führungskanals 3 funktionssicher auszurichten, wenn zwischen dem Zapfenpaar 9', 9" und den zusätzlichen Halteteilen 24 ein
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Abstand vorhanden ist, der eine Längsverschiebung der Haltenasen des Treibstangenstücks zuläßt.
In Fig. 9 ist schließlich noch gezeigt, daß das Winkelgehäuse 6 der Eckumlenkung 1, beispielsweise am Schenkel 7, nahe seines Scheitelbereichs auch mit Madenschrauben 25 als zusätzliche Halteglieder ausgestattet werden kann. Diese Madenschrauben 25 sitzen dabei in einem Gewindeloch eines seitlich an den Schenkel 7 angeformten und oberhalb der hakenförmigen Ansätze 4 des Führungskanals 3 gelegenen Auges 26. Die Anordnung der Madenschrauben 26 ist dabei so getroffen, daß diese sich mit Umfangsabschnitten ihres Gewindes in die Kantenflächen der einander zugewendeten Enden der hakenförmigen Ansätze 4 des Führungskanals 3 einschneiden können und hierdurch mittelbar einen formschlüssigen Halteeingriff zwischen dem Winkelgehäuse 6 der Eckumlenkung 1 und dem Führungskanal 3 herstellen.
Das wesentliche Ausbildungskriterium bei allen vorstehend beschriebenen Ausführungsformen einer Eckumlenkung 1 liegt darin, daß die beiden Schenkel 7 und 8 des Winkelgehäuses 6 jeweils an bestimmten Stellen mit seitlich abstehenden Zapfen, und zwar insbesondere jeweils einem aus zwei nach entgegengesetzten Seiten gerichteten Zapfen bestehenden Zapfenpaar 9^ 9" bzw. 10' 10" versehen sind, die eine unmittelbare Abstützung des Winkelgehäuses 6 im Führungskanal 3 der beiden die Flügelecke bildenden Schenkel 2' und 2" in zueinander rechtwinkligen Richtungen gewährleisten und dadurch aus der Betätigung des
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Treibstangenbeschlages resultierende Reaktionskräfte von nur der zusätzlichen Lagensicherung dienenden, aber hauptsächlich andere Funktionen erfüllenden Haltegliedern fernzuhalten .
Ein anderes wichtiges Merkmal der dargestellten und beschriebenen Eckumlenkung 1 liegt darin, daß diese sich zusammen mit den als zusätzliche Halteglieder wirkenden, aber hauptsächliche andere Beschlagfunktionen erfüllenden Teilen problemlos und sicher in die allgemein üblichen, einen flachen Profilquerschnitt aufweisenden, hinterschnittenen Führungskanäle 3 von Rahmenprofilen 2 einbauen lassen.
Leerseite

Claims (8)

ANR. : 1 004 808 -. _ 81 108 PGH Anmelder : SIEGENIA-PRANK KG, Eisenhüttenstr. 22, 5900 Siegen 1 Patentansprüche
1. Eckumlenkung für Treibstangenbeschläge von Fenstern und .. Türen od. dgl. mit aus Metall, Kunststoff oder ähnlichen
Werkstoffen gefertigten Rahmenprofilen, bei der das Umlenkglied in Form, von Federbändern, einer Laschenkette od. dgl. in einem Winkelgehäuse längsbeweglich ist und die Treibstangen in einem in den Rahmenprofilen eingeformten, hinterschnittenen Führungskanal geführt sind, der die Treibstangen dreiseitig umfaßt und an der vierten Seite mit hakenförmig zueinander gerichteten Ansätzen übergreift, und in dem die beiden Schenkel des Winkelgehäuses zwischen den hakenförmig zueinander gerichteten Ansätzen aufgenommen sowie durch in die Hinterschneidungsbereiche unter diesen Ansätzen eingreifende Halteglieder befestigt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Schenkel (7) des Winkelgehäuses (6) ausschließlich an seinem freien Ende und der andere Schenkel (8) ausschließlich in der Nähe des bzw. mit geringem Abstand von dem Scheitel desselben an ihm befestigte, seitlich ab-
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stehende und in die Hinterschneidungen des Führungskanals (3) einrückbare Zapfen (9,' 9" bzw. 10,' 10") als Halteglieder aufweist.
2. Eckumlenkung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zapfen (9', 9" und 10', 10") beidseitig an beiden Schenkeln (7 und 8) des Winkelgehäuses (6) als Zapfenpaar angeordnet sind.
3. Eckumlenkung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die den Zapfen (9', 9 "und 10', 10") benachbarten Längenbereiche der Schenkel (7 und 8) durch zusätzliche, an bzw. in den Hinterschneidungen der Führungsnut (3) angreifende Halteteile (14; 15; 22; 24; 25) sicherbar sind.
4. Eckumlenkung nach einem, oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite (16) wenigstens eines Schenkels (8; Fig. 7) des Winkelgehäuses (6) der Öffnungs weite (5) des Führungskanals (3) entspricht und dieser Schenkel (8) im Hinterschneidungsbereich des Führungskanals (3) Absätze (19), Stufen (20) oder Nuten (21) aufweist, in die Keile oder Federn (22) als zusätzliche Halteteile einschiebbar sind, welche andererseits in den Hinterschneidungsbereich des Führungskanals (3) eingreifen.
-3-
• · · ι
-3-
5. Eckumlenkung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite (16) wenigstens eines Schenkels (7 bzw. 8) des Winkelgehäuses (6) kleiner als die Öffnungsweite (5) des Führungskanals (3) ist und dieser Schenkel (7 bzw. 8) an seinen Seitenflächen Absätze, Stufen oder Nuten (23; Fig. 8) aufweist, in die Keile oder Federn (24) als zusätzliche Halteteile einschiebbar sind, welche einerseits die Spalte zwischen dem Schenkel (7 bzw. 8) und den die Hinterschneidungsbereiche des Führungskanals (3) begrenzenden, hakenförmigen Ansätzen (4) überbrücken und andererseits in die Hinterschneidungsbereiche eingreifen.
6. Eckumlenkung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite (16) wenigstens eines Schenkels (7 bzw. 8) des Winkelgehäuses (6) kleiner als die Öffnungsweite (5) des Führungskanals (3) ist und die zusätzlichen Halteteile aus Klemmschuhen (14), Rastfedern oder Schiebern (15) bestehen, die um den Querschnitt der Schenkel (7 bzw. 8) herum mit seitlichen Haltenasen (17 bzw. 18) in den Hinterschneidungsbereich des Führungskanals (3) eingreifen (Fig. und 6).
7. Eckumlenkung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3 und 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schieber (15) mit den Treibstangen gekuppelt und an der Außenseite der Schenkel (7 bzw. 8) des Winkelgehäuses (6) längsbeweglich vorbeigeführt sind.
8. Eckumlenkung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zusätzlichen Halteteile aus in den Schenkeln (7 bzw. 8) des Winkelgehäuses (6) sitzenden Schrauben (25) bestehen, die sich mit Umfangsabschnitten ihres Gewindes in Kantenflächen des Führungskanals (3) einschneiden (Fig. 8).
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