DE3128269C2 - Zusatzvorrichtung für eine Handbohrmaschine - Google Patents

Zusatzvorrichtung für eine Handbohrmaschine

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Berthold Dr. 4936 Augustdorf Taake
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Westo-Kunststofftechnik 4939 Steinheim De GmbH
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Westo-Kunststofftechnik 4939 Steinheim De GmbH
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/0042Devices for removing chips
    • B23Q11/0046Devices for removing chips by sucking

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Abstract

Zur Zusatzvorrichtung gehören ein über das Bohrfutter der Bohrmaschine aufschiebbares Bohrfuttergehäuse, ein Aufschiebring mit seitlichem Anschlußstutzen, ein Staubbehälter, eine zum Staubgerät führende flexible Leitung sowie ein Reduzierring. An einem Ende des Bohrfuttergehäuses ist eine umlaufende äußere Verstärkung angeordnet, die einen über die Verstärkung hinaus verlängerten Spalt aufweist. Durch diese Ausbildung läßt sich über eine Spannschraube der Durchmesser verändern und damit das Bohrfuttergehäuse fest an der Bohrmaschine festklemmen. Außerdem wird durch den verlängerten Spalt in Richtung des Bohrers Luft angesaugt. Das andere Ende des Bohrfuttergehäuses ist zum Aufschieben des Aufschiebringes verjüngt ausgebildet, wobei auf dem verjüngt ausgebildeten Teil eine Raste und im Aufschiebring als Gegenstück zur Raste eine Ausnehmung angeordnet sind. Die Öffnung des seitlichen Anschlußstutzens des im eingerasteten Zustand befindlichen Aufschiebringes liegt zum Abführen des angesaugten Staubs deckungsgleich mit einer im verjüngt ausgebildeten Teil des Bohrfuttergehäuses angeordneten Nut.

Description

Die Erfindung betrifft eins Zusatzvorrichtung für eine Handbohrmaschine zum Absaugen des riohrstaubs vor dem Bohrfutter, mit einem gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Reduzierringes am Spannhals festklemmbaren, das Bohrfutter überdeckenden Gehäuseteil, an dem stirnseitig ein mit einem seitlichen Anschlußstutzen für eine flexible Saugleitung versehener Aufschieberingteil gehalten ist
Beim Bohren von Löchern in Mauerwerk od. dgl. fällt Bohrstaub an, der zu unangenehmen Verstaubungen führen kann. Zur Vermeidung dieser Verstaubungen finden bereits gesonderte Hohlbohrer Verwendung, die in ein spezielles Bohrfutter der Bohrmaschine eingesetzt werden. Dieses spezielle Bohrfutter ist an eine Absaugvorrichtung über eine flexible Leitung angeschlossen. Hierzu ist hinter dem rotierenden Bohrfutter ein Zusatzring mit seitlichem Anschlußstutzen für die flexible Leitung angeordnet.
Nachteilig bei dieser Ausbildung ist, daß das Spezialbohrfutter äußerst kostspielig ist und bei auftretender Verklemmung zwischen Bohrfutter und Zusatzring, was sehr leicht durch eingetretene Schmutzteile möglich ist, die Gefahr des Rotierens des Zusatzringes mit der am seitlichen Anschlußstutzen angeordneten flexiblen Leitung besteht, wodurch die Funktionsfähigkeit des Absaugens nicht mehr gegeben ist Außerdem ist dadurch die Bedienungsperson äußerst gefährdet Da der Staub iedigiich durch den Hohlbohrer aufgenommen wird, ist vor allem zu Beginn des Bohrens eines Loches nicht gewährleistet, daß aller anfallende Staub auch tatsächlich abgesaugt wird.
Aus der GB-PS 13 34 366 ist eine gattungsgemäße Zusatzvorrichtung für eine Handbohrmaschine bekannt, bei der zwei starre Körperteile über Bolzenaxialfedern gegeneinander verschiebbar angeordnet sind. Als Verschiebeweg, durch den die mögliche Bohrtiefe bestimmt wird, steht jeweils nur ein Teil der Bolzenlänge zur Verfügung, wobei sich der Verschiebeweg im praktischen Gebrauch nur im begrenztem Maße durch Veränderung der Abmessungen der Körperteile verändern läßt Beim Bohren wird ein Körperteil axial zum anderen Körperteil entgegengesetzt zur Bohrrichtung gegen die Wirkung der Federn gedrückt Neben der Federkraft ist zusätzlich die Reibung zwischen den Wandungen der Körperteile zii überwinden. Diese Tei-e unterliegen einer ständigen Abnutzung. Die Zusatzvorrichtung besitzt insgesamt eine konstruktiv aufwendige Bauart
Aus der US-PS 33 39 435 und dem DE-GM 19 85 830 sinJ zwar bereits über das Bohrfutter einer Handbohrmaschine aufschiebbare Staubsammelbehälter in Form eines Faltenbalges bekannt Nachteilig bei diesen Ausbildungen ist das Erfordernis der manuellen Leerung der Staubsammelbehälter. Außerdem besUhi die Gefahr, daß der angesammelte Staub in das Bohrfutter eintritt, insbesondere bei senkrechtem Bohren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zusatzvorrichtung der aufgezeigten Gattung mit einem konstruktiv einfachen Aufbau zu schaffen, bei der sich die Einzelelemente jederzeit schnell und leicht zusammenfügen und trennen lassen bei Verzieh*, auf mit Reibung verbundenen Elementen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst daß das Gehäuseteil an einem Ende zum arretierten Halten des Aufschieberingteils verjüngt ausgebildet und an der offenen Stirnseite des Aufschieberingteils ein zum Auffangen des Staubs dienender Staubfangbehälter in Form eines Faltenbalgs befestigt ist Vorteilhafterweise sind auf dem verjüngt ausgebildeten Teil des Gehäuseteiis eine Raste und eine Nut angeordnet wobei im Aufschieberingteil als Gegenstück zur Raste eine Ausnehmung angeordnet ist In Ausgestaltung der Erfindung liegt der seitliche Ansch'.ußstutzen des im eingerasteten Zustand befindlichen Aufs-Jueberingteils
^o deckungsgleich mit der im verjüngt ausgebildeten Teil des Gehäuseteils angeordneten Nut
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Zusatzvorrichtung wird ein jederzeit voll funktionsfähiges Absaugen des anfallenden Bohrstaubes über die nahezu gesamte Länge des Bohres bei Erhöhung der Lebensdauer der Einzelelemente gewährleistet
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt i'nd wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
5ö Fig. 1 eine Ansicht eines Bohrfuttergehäuses zum Absaugen von Bohrstaub;
F i g. 2 eine Draufsicht auf das Bohrfuttergehäuse;
F i g. 3 den Schnitt A-Bnach F i g. 2;
F i g. 4 eine Ansicht eines Aufschieberingteiles;
Fi g. 5 die Urauisicnt auf einen Äufscnicbringicü;
F i g. 6 den Schnitt C-D nach F i g. 5 und
F i g. 7 eine schematische Darstellung a'ler Einzelteile vor dem Zusammenbau zu einer Einheit
Zur Zusatzvorrichtung für eine Handbohrmaschine zum Absaugen des Bohrstaubes vor dem Bohrfutter gehören die Einzelteile Reduzierring 14, Bohrfuttergehäuse 1, Aufschieberingteil 3 mit seitlichem Anschlußstutzen 2, Faltenbaigbehälter 4 und die zu einem Sauggerät führende flexible Leitung 17, vgl. F i g. 7. Der Anschluß der flexiblen Leitung 17 an das Sauggerät erfolgt durch bekannte Mittel, z. B. durch ein in die Saugöffnung des Sauggerätes einführbares Zwischenstück mit konisch verlaufender Außenfläche und einem
Inneren Anschlußstutzen.
Das Bohrfuttergehäuse 1 wird über das Bohrfutter aufgeschoben. Um einen festen Sitz des Spannhalses der Bohrmaschine zu erreichen, wird der Reduzierring 14 auf den Spannhals aufgeschoben. Außerdem wird dadurch ein ausreichendes Spie' im Bohrfuttergehäuse 1 gewährleistet
Das Bohrfu4tergehäuse 1 besitzt an einem Ende eine umlaufende äußere Verstärkung 5, an der sich zwei gegenüberliegende Halterungen 6 zur Aufnahme einer Spannschraube 7 befinden. Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist befindet sich zwischen dsn beiden Halterungen 6 ein Spalt 8, der über die Verstärkung 5 hinaus in 1^- Mantel des Bohrfuttergehäuses 1 verlängert Ist. Γ :ch diese Ausbildung kann das Bohrfuttergehäuse 1 u.,:erschiedlichen Durchmessern angepaßt werden. Außerdem wird durch den Spalt 8 in Richtung det „,gesetzten Bohrers Luft angesaugt—
£üas äer^Verstäfkung gegenüberliegende Ende des Bohrfuttergehäuses 1 ist verjüngt ausgebildet Auf diesem verjüngten Teil 9 wird der Aufschiebringteil 3 mit seinem seitlichen Anschlußstutzen 2 aufgeschoben. Zur Erzielung eines paßgenauen Sitzes ist auf dem verjüngten Teil 9 des Bohrfutiergehäuses 1 eine Raste
10 und im Aufschieberingteil 3 als Gegenstück dazu eine entsprechende Ausnehmung 12 vorgesehen. Zum Abführen des angesaugten Staubes ist im verjüngt ausgebildeten Teil 9 des Bohrfuttergehäuses 1 eine Nut
11 angeordnet Im eingerasteten Zustand des Aufschiebringteiles 3 befindet sich der seitliche Anschlußstutzen 2 deckungsgleich mit der Nut 11 des Bohrfuttergehäuses 1.
Als besonders zweckmäßig hat sich erwiesen, im Bereich des verjüngt ausgebildeten Teils 9 des Bohrfuttergehäuses 1 eine innere, sich konisch verjüngende Wandung 13 anzuordnen, vlg. hierzu F i g. 3. Zum Aufschieben des Faltenbalgbehälters 4 auf den Aufschieberingteil 3Jst der Durchmesser des AufschieberingisHes3 an einer Stirnseite reduziert
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zusatzvorrichtung für eine Handbohrmaschine zum Absaugen des Bohrstaubes vor dem Bohrfutter, mit einem gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Reduzierringes arn Spannhals festklemmbaren, das Bohrfiitier überdeckenden Gehäuseteil, an dem stirnseitig ein mit einem seitlichen Anschlußstutzen für eine flexible Saugleitung versehener Aufschiebringteil gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseteil (t) an einem Ende zum arretierten Halten des Aufschieberingteils (3) verjüngt (9) ausgebildet und an der offenen Stirnse:te des Aufschieberingteils (3) ein zum Auffangen des Staubes dienender Faltenbaigbehälter (4) befestigt ist
2. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß auf dem verjüngt ausgebildeten Teil (9) des Gehäuseteils (1) eine Raste (10) und eine Nut (II) angeordnet sind, wobei im Aufschiebering teil (3) als Gegenstück zur Raste (10) eine Ausnehmung (12) angeordnet ist.
3. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der seitliche Anschluß-Stutzen (2) des im eingerasteten Zustand befindlichen Aufschieberingteils (3) deckungsgleich mit der im verjüngt ausgebildeten Teil (9) des Gehäuseteils (1) angeordneten Nut (11) liegt
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