DE3129727A1 - "ausblendschaltung" - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Nutzsignal-Ausblendschaltung
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zur zeitweiligen Unterbrechung eines Nutzsignals bei Stummabstimmung
insbesondere eines Tonsignals bei FM-Empfangsgeraten.
Ausblendschaltungen der eingangs genannten Art werden neuerdings vor allem dazu benutzt, die meist als lästig
empfundenen Reklameansagen, überflüssige Kommentare von Rundfunksprechern zwischen aufeinanderfolgenden Musikstücken usw.
auszublenden, wenn beispielsweise nur die Magnetbandaufzeichnung eines FM-Musikprogramms 'gewünscht wird. Bei einer
bekannten Ausblend- bzw. Stummabstimmschaltung liegt ein
entsprechender Schalterkreis zwischen einem Tonsignaleingang und einem -ausgang; dieser Schalterkreis befindet sich
im AUS-Zustand, sobald ein entsprechendes Ausblendsignal vorliegt. Die Betätigung des Schalterkreises, also die Ausschaltung
erfolgt jedoch gleichzeitig und unmittelbar beim Auftreten des Ausblendsignals (oder bei dessen Pegelwechsel),
das heißt, das Nutz- oder Tonsignal wird ausgeblendet und wieder freigegeben, selbst wenn der Momentanpegel des Nutzsignals
, d.h. die Momentanamplitude keinen Nullpegel ausweist. Dies führt zu Stör-, insbesondere zu Knackgeräuschen,
was selbstverständlich für eine gute Aufnahmequalität un-
7S) erwünscht: ist.
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, eine Ausblend- bzw. Stummabstimmschaltung der eingangs genannten
Gattung so zu verbessern, daß eine störungsfreie Ein- und Ausschaltung des Nutzsignals und damit in dieser Hinsicht
eine einwandfreie Aufnahmequalität gewährleistet werden können.
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TER meer · Müller · Steinmeister .:.."-.* S£>ny: Corfu *-_:S81 P140
Die erfindungsgeraäße Lösung ist im Patentanspruch 1
angegeben.
Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgedankens
sind der nachfolgenden Beschreibung sowie dem beigefügten Unteranspruch zu entnehmen.
Der Grundgedanke der Erfindung geht dahin, die EIN- bzw. AUS-Schaltung des Nutzsignals so vorzunehmen, daß der
Momentanpegel des Nutzsignals, insbesondere dessen Nulldurchgang berücksichtigt wird. Die erfindungsgemäße Lösung
bietet damit den Vorteil, daß Stör- oder Knackgeräusche bei der Stummschaltung und insbesondere bei der
Wiedereinschaltung des Nutzsignals zuverlässig vermieden werden.
Eine vorteilhafte Ergänzung der Erfindung sieht vor, die Umschaltung des Nutzsignals bei der Aus- bzw. Wiedereinblendung
mit kurzzeitiger Verzögerung zwangsweise auch dann auszulösen, wenn ein Nulldurchgang des Nutzsignals
innerhalb einer konstant vorgebbaren Zeitperiode vom Augenblick des Wechsels des Ausblendsignals nicht festgestellt
wird.
Die erfindungsgemäße Schaltung enthält eine Ausblendsteuerschaltung,
welche entsprechend dem Ausblendsignal die EIN/AUS-Schaltoperation des zwischen einer Eingangsklemme und einer Ausgangsklemme angeordneten Schalterkreises
besorgt und insbesondere den Verlauf und Momentanpegel des Eingangsnutzsignals (Tonsignals) abfragt und den Schaltvorgang
jeweils in einem Augenblick auslöst, wenn der Signalverlauf des Nutzsignals sich einem Nullpegel bzw. Nulldurchgang
nähert.
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. Mit der zuvor erwähnten vorteilhaften Ergänzung dieser Steuerschaltung
können auch besondere Signalformen des Nutzsignals berücksichtigt werden, für die der jeweilige Schalterkreis-Uniachalbvorqanq
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vom Polaritätswechsel des Ausblendsigneils, und dt· υ
Verlaufs oder Momentanpegels des Eingangssignals ausgelöst wird.
Ausführungsformen der Erfindung sowie vorteilhafte Einzelheiten
werden nachstehend unter Bezug auf eine Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1A bis 1C in zeitbezogenen Signaldarstellungen die Relation zwischen dem Eingangs- Nutzsignal (Tonsignal)
und dem stummgeschalteten Ausgangssignal,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform der Erfindung, und
Fig. 3 ein detailliertes Schaltbild einer zweiton Ausführungsform
der Erfindung.
In Fig, 1A bis 1C ist die Relation zwischen dem Eingangs-Tonsignal
und dem stummgeschalteten Ausgangssignal gezeigt. Wenn die 0 Ausblendung bzw. Stummschaltung zu einem Zeitpunkt T erfolgt,
in dem der Wellenzug des Eingangssignals nicht die Nullpegelachse kreuzt, wie das bei herkömmlichen Ausblendschaltungen
der Fall ist, dann wird das Ausgangs-Tonsignal gemäß Fig. 1B
zu diesem Zeitpunkt T schlagartig auf den Nullpegel reduziert.
Bei einer derartigen Unterbrechung des Signal-Wellenzugs entsteht unvermeidbar ein Stör- bzw. Knackgeräusch.
Die Erfindung ist darauf gerichtet, derartige scharfe Siynalsprünge
dadurch zu vermeiden, daß die Ausblendung bzw. Stummschaltung in einen dem Zeitpunkt T unmittelbar folgenden
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S81P140
Zeitpunkt Tc verlegt wird, wo der Pegel des Eingangs- Tonsignals
gerade Null wird.
Bei der in Fig. 2 als Prinzip-Blockschaltbild dargestellten ersten Ausfuhrungsform einer erfindungsgemäßen Ausblendschaltung
1 gelangt das Eingangs-Tonsignal über eine Eingangsklemme 2 in einen Schalterkreis 3 sowie in eine Pegeldetektorstufe 6
einer außerdem noch eine Zeitbestimmungsstufe 7 enthaltenden Ausblendsteuerschaltung 5. An diese beiden Stufen 6 und 7
ist durch manuelle Betätigung einer Taste 8 o. dgl. ein Stummschaltsignal mit niedrigem Pegel "L" anlegbar; in der Ruhestellung
dieser Taste herrscht der entgegengesetzte Signalzustand "H".
Die Pegeldetektorstufe 6 tastet im Falle einer zuvor erwähnten Stummschaltung jeweils d;en Momenta.npegel (Ka,mmwert) des Eingangs-Tonsignals
ab und bringt den mit der Ausgangsklemme 4 der Ausblendschaltung 1 verbundenen Schalterkreis 3 durch Zuführen
des Stummschaltsignals in seinen AUS-Zustand, sobald der Signalpegel sich dem Nullpegel nähert und z.B. kleiner als
-60 dB geworden ist. Wird der Stummschaltbefehl z.B. für das an der Eingangsklemme 2 anliegende Eingangs-Tonsignal gemäß
Fig. 1A zu dem Zeitpunkt TM gegeben, dann erfolgt die AUS-Schaltung
des Schalterkreises 3 zu dem Zeitpunkt Tg, wo der Signal-Wellenzug nach Fig. 1A die Nullinie kreuzt. Dabei steht
an der Ausgangsklemme 4 ein stör- und knackgeräuschfreies Ausgangssignal gemäß Flg. 1C zur Verfügung.
Für den Fall, daß der Eingangsklemme 2 ein Nutz- bzw. Tonsignal aus einem Gleichstromverstärker zugeführt wird, besteht möglicherweise
keine Übereinstimmung zwischen dem Bezugs- und dem Massepegel, und dann kann es bei niedrigem Eingangssignalpegel
o. dgl. vorkommen, daß der Pegel des Signalwellenzugs an keine; Stelle die Nullinie erreicht und folglich bei Auftreten eines
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• : Süny Corp. S81P140
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Ausblendbefehls der Schalterkreis 3- nicht
AUS-geschaltet
wird. Diese Fehlermöglichkeit wird erfindungsgemäß durch die in der Ausblensteuerschaltung 5 enthaltene Zeitbestimmungsstufe 7 grundsätzlich vermieden. Diese Stufe 7 besorgt, sobald
nach dem Wechsel des Stummschaltsignals vom Pegel "H" auf "L"
ein festgelegter Zeitraum von z.B. 100 ms verstrichen ist, eine
Zwangsabschaltung des Schalterkreises 3. Auf diese Weise wird
selbst in Fällen, wo z.B. aufgrund von Bezugspegeländerungen des Eingangs-Nutz- bzw. Tonsignals kein Nulliniendurchgang
feststellbar ist, ein sicheres AUS-schalten des Schalterkreises
3 gewährleistet.
So kann erfindungsgemäß nicht nur das Ausblenden sondern auch das Wiedereinblenden des Nutzsignals an der Ausgangsklemme 4
bei Durchgang des Nutzsignal-Wellenzugs durch die Nullinie störungsfrei durchgeführt werden. Ferner kann eine Ausblendung
nach Ablauf eines.festgelegten Zeitraums zwangsläufig aufgehoben
werden.
Ferner kann sich der Abtastpegel bei Ablauf des gegebenen
Zeitraums nach dem Wechsel des Stummschaltsignals erhöht haben. In diesem Fall ist die Stummschaltung auch bei einem so hohen
Pegel mit Zeitverzug möglich. Außerdem ist es erfindungsgemäß möglich die Ausblendung in Verbindung mit einer Kombination
aus Pegel + Zeit durchzuführen.
Als zweite Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 3 eine
Ausblendschaltung 11 als* Schaltbild dargestellt, welche zum Ausblenden eines digitalen Tonsignals wie eines PCM-Tonsignals
eingerichtet ist, das in eine Eingangsklemme 12 eingespeist
wird und im vorliegenden Fall 14 Bits pro Wort umfaßt. Hierbei werden die einzelnen Amplitudenwerte eines abgetasteten ana-0
logen Tonsignals in Verbindung mit einem gegebenen Tastsicjna]
festgelegter Frequenz (z.B. 44 kHz) abgetastet und beispiels-
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weise unter Anwendung der Methode einer Bildung des Komplements von 2 in 14-Bit-Daten umgesetzt, um 14 Bits pro Wort umfassende
PCM-Tonsignale zu bilden.
Das PCM-Tonsignal ist ein Seriendatensignal, worin durch abri
wechselnden Abtasten des rechten und linken Signalkanals die
Pechtskanal- und Linkskanal-Daten eines Sterootonsignals Wort für Wort auf der Zeitachse hintereinanderliegend angeordnet
sind. Mittels einer geeigneten Torsteuerschaltung mit z.B. einem Signal mit einer Abtastfrequenz von hier 44 kHz sowie einen
Tastverhältnis von 50% können gezielt die Daten für den Rechts- oder den Linkskanal abgezweigt werden.
Das über die Eingangsklemme 12 eingegebene PCM-Tonsignal gelanc über den Schalterkreis 13 zum Ausgangsanschluß 14 und wird ferner
einer Pegeldetektorstufe 16 über ein Exclusiv-ODER-Glied 2'
eingegeben, dessen zweiter Eingang mit dem Q-Ausgang einer z.B. als D-Flip-Flop ausgebildeten Halteschaltung 22 verbunden ist.
An den Signalhalteeingang dieser Halteschaltung geht ein EinWort-Periodenimpuls einer Wortrücksetzausgangsschaltung 23 zu
einem dem ersten Bit eines o. a. Wortes entsprechenden Augenblick (oder gemeinsamer Anschluß MSB), um das MSB dieses Wortes
der Eingangsdaten festzuhalten. Im Fall der erwähnten Bildung des Komplements von 2 ist der das positive oder negative Symbo!
repräsentierende Inhalt des MSB = 11O" oder "1". Die Ausgangsdaten
des Excl.-ODER-Gliedes 21 sind den Absolutwerten der Ein·
gangsdaten entsprechende reine Binärdaten, ganz gleich ob die Eingangsdaten positiv oder negativ sind.
In der Pegeldetektorstufe 16 gelangt der von Glied 21 stammend Ausgang über ein ODER-Glied 24 zum Dateneingang eines D-Flip-Flop
25, dessen Q-Ausgang zum ODER-Glied 24 rückgekoppelt ist. Ein nachstehend als WBC bezeichneter Worttakt geht in einen
Takteingang, und der Pulsausgang der zuvor erwähnten Ausgangs-
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schaltung 23 an einen Takteingang CL von D-Flip-Flop 25. Solange
die aufeinanderfolgenden Bit-Inhalte eines Wortes der Eingangsdaten vom MSB alle "0" sind bleibt der Q-Ausgang "0"; sobald
nur ein einziges Bit "1" ist wird dieser Dateninhalt "1" über ein ODER-Glied 24 an den Dateneingang rückgeführt, und folglich
bleibt der Q-Ausgang "1" bis mit dem Auftreten des MSB des nächsten Wortes eine Rücksetzung erfolgt. Der Q-Ausgang bleibt "1"
bis ein Bitinha.'.t "1" vom MSB des einen Wortes vorkommt, und daran anschließend bleibt der Bitinhalt dauernd "0".
Wenn wie hier ein Wort der PCM-Daten aus 14 Bits besteht, dann
entspricht etwa das 10 Bit -60 dB, und mit dem Auftreten dieses 10 Bit kann dem Q- oder Q-Ausgang entnommen werden., ob
der Pegel des Wellenzugs der Originaleingangs-PCM-Daten unter -60 dB liegt. Aus diesem Grund ist der Q-Ausgang von D-Flip-Flop
25 über ein ODER-Glied 26 mit einer Unterscheidungsschal-
4- /-\ V-i
tung 27 verbunden, und ein der 10uc" Binärstelle (dem 10 Bit)
entsprechender Impuls wird von einer Impulsausgangsschaltung in einen Halteeingang der Unterscheidungsschaltung 27 eingespeist,
so daß deren·Q-Ausgang mit der Erkenntnis, daß die Eingangsdaten unter -60 dB liegen, "1" wird. Die Unterscheidungsund
Halteschaltung 27 kann ein D-Flip-Flop sein, in flössen
Löscheingang der Impulsausgang der Wortrücksetzschaltung 23 eingegeben wird.
Der Q-Ausgang der Unterscheidungs- und Halteschaltung 27 geht innerhalb einer für eine unabhängige Ausblendung auf dem Linksund
Rechtskanal vorgesehenen Kanaltrennstufe 30 in zwei NAND-Glieder 31 und 32, und die zweiten Eingänge dieser NAND-Glieder
werden mit einem Rechtecksignal von 4 4 kHz und einem Tast verhältnis von 50 % beaufschlagt. Da dieses Rechtecksignal von einer Klemme
direkt in das NAND-Glied 32 jedoch über einen Inverter 34 phasengedreht in das andere NAND-Glied 31 übertragen wird, tritt
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Die Ausgänge der NAND-Glieder 31, 32 gehen in jeweils einen
Halteeingang einer Halteschaltung 35 bzw. 36, und in die Dateneingänge dieser Halteschaltungen gelangt ein Ausblendsignal,
welches von einer nicht dargestellten manuell betätigbaren Taste o. dgl. erzeugt wird und zur Signalanpassung über einen
Inverter 37 und eine Halteschaltung 38 zugeführt wird. Das Ausblendsignal hat in seinem Aktivzustand den Pegel "1",
im Ruhezustand den Pegel "0". Es wird in den Halteschaltungen 35 und 36 entsprechend den Ausgangsimpulsen der NAND-Glieder
31 und 32 zwischengespeichert.
Die Q-Ausgänge der Halteschaltungen 35, 36 sind zwecks Ausblendung
mit je einem von zwei NAND-Gliedern 41, 42 innerhalb des erwähnten Schalterkreises 13 verbunden. Die 44-kHz-Rechteckwelle
mit dem Tastverhältnis von 50% wird direkt auf das NAND-Glied 42, jedoch über einen Inverter 44 gegenphasig in
das andere NAND-Glied 41 übertragen, wie bei der oben erläuterten Kanaltrennschaltung. Jedoch eilt hier das an den Eingang
33 der Kanaltrennstufe 30 gelangende Signal 44K1 dem an
den Eingang 43 des Schalterkreises 13 gelangenden Signal 44K in der Phase um 90° vor. Die Ausgänge der NAND-Glieder 41, 42
führen zu den durch eine ODER-Schaltung gebildeten negierenden Eingängen eines NAND-Gliedes 45. Statt dessen könnten auch
UND-Glieder in der durch 41 und 42 gebildeten ersten Stufe sowie ODER-Glieder in der durch Glied 45 gebildeten zweiten
Stufe verwendet werden. Der Ausgang des NAND-Gliedes 45 wird einem UND-Glied 46 zugeleitet, welches im Datensignalweg zwischen
Eingangsklemme 12 und Ausgangsklemme 14 liegt.
Sobald über die nicht dargestellte Taste manuell das Ausblendsignal
gegeben wird gelangt ein Signal "1" an die Dateneingänge 0 der Halteschaltungen 35, 36. Jetzt ermittelt die Pegeldetektorstufe
16 für jedes jeweils einem abgetasteten Wert entsprechende Wort den Pegel des an der Eingangsklemme 12 anstehenden Eingangs
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Datensignals. Ferner wird durch die Stufe 16 in Verbindung mit
der Unterscheidungs- und Halteschaltung 27 festgestellt, ob die Bits des MSB eines Wortes bis zu dem -60 dB entsprechenden
Bit alle "0" sind; wenn ja, wird der Q-Ausgang der Schaltung . "1" und gelangt an die NAND-Glieder 31 und 32 der Kanaltrennstufe
30/ um durch einen Komplementärbetrieb von Glied 31 und 32 zu ermitteln, ob das relevante Wort des Eingangs-Datensignals zum
Links- oder Rechtskanal gehört. Wird dafür die Daten eines links- Kanalwortes ein Pegel unter minus 60 dB festgestellt,
dann hält die Halteschaltung 35 einen Halteimpuls vom NAND-Glied 31 um das Ausblendsignal "1" zu halten. Der nach dem
erwähnten Haltevorgang auf "0" gegangene Q-Ausgang der Halteschaltung 35 geht zum NAND-Glied 41 des Schaltkreises 13 und
wird ferner synchron zum Wortumschalttakt des Eingangs-Datensignals
über das NAND-Glied 45 dem UND-Glied 46 zugeführt.
Nach dem erwähnten Haltevorgang bleibt der Ausgang von NAND-Glied 45 nur während der Wortperiode des Links-Kanals "0",
und die Ausblendung an dem über das UND-Glied 46 zur Ausgangsklemme 14 gelangenden Ausgangs-Datensignal erfolgt in der
Weise, daß sämtliche Linkskanal-Wortbits Null sind.
Selbstverständlich erfolgt die Ausblendung am Rechts-Kanal in ähnlicher Weise, wenn die Wortinhalte des Rechts-Kanals
einem unter -60 dB liegenden Pegel entsprechen.
Zur Durchführung einer Zwangsausblendung nach Ablauf eines festgelegten Zeitraums nach dem übergang des oben erwähnten
Ausblendsignals von "O11 auf " 1* oder von "i"auf "0" dient eine
Zeitermittlungsschaltung 17. Zur Ermittlung der Pegeländerung des über die Eingangsklemme 28 ankommenden Ausblendsignals
werden in diesem Fall das Eingangs- und Ausgangssignal der Halteschaltung 38 einem Exkl.-ODER-Glied 48 zugeführt, dessen
Ausgang über einen Inverter 49 mit dem Löscheingang einer /.t»-it z'ihl.sohnl I nmr 47 verbunden IkI . hicHo KHuilfcumi 4 7 knnn
z.B. ein Schieberegister enthalten, durch das die KLiH-jang;;-daten
laufend in Verbindung mit einem konstanten Taktimpuls-
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signal von z.B. 16 ms hindurchgeschoben werden. Das Ausgangssignal
"1" dieser Schaltung 47 gelangt in das ODER-Glied 26. Ein 8-Bit-Schieberegister hat einen Zeitmeßbereich
bis zu 128 ms. Wenn der oben erläuterte Nullpegel bzw. ein unter -60 dB liegender Pegel bis zum Ablauf eines Zeitraums
von 128 ms nach Auftreten des Ausblendsignals nicht festgestellt werden kann, dann wird der Unterscheidungs-Halteschaltung
27 über das ODER-Glied 26 der Ausgang "1" der Zeitzählschaltung 47 zugeführt und damit zwangsläufig der
oben erläuterte Ausblendvorgang eingeleitet.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird gleichzeitig ein überlauf festgestellt, wenn der Spitzenwert des eingangs
erläuterten Kammpegels oder der Daten 14 Bits überschreitet.
Insbesondere gelangt ein dem Absolutwert der Eingangsdaten von dem Exkl.-ODER-Glied 21 entsprechender Binärwert über
einen Inverter 51 zu einem ODER-Glied 52 eines Spitzenwertdetektors 19, und dieser erkennt durch Rückkopplung des Ausgangs
von ODER-Glied 52 über eine Halteschaltung 53 auf 52 ob "1" als Bitinhalt eines Wortes vorhanden ist. Das Ergebnis
bildet eine Erkenntnis darüber ob "0" als Bit-Gehalt eines Wortes der Ausgangsdaten des Exkl.-ODER-Gliedes 21 vorhanden
ist, und falls ja wird der Q-Ausgang der Halteschaltung 53 nachfolgend auf "1" gehalten. Der Q-Ausgang von 53 gelangt
an eine Spitzenwerthalteschaltuna 54, die ferner von der Impulsausgangsschaltung 29 für das 14te Bit des einen Wortes
einen Halteimpuls erhält. Wenn die Ausgangsdaten des Exkl.-ODER-Gliedes
21 bis herauf zum LSB (= 14tes Bit) alle "1"
sind, ist auch der Q-Ausgang der Halteschaltung 54 "1", und sie liefert folglich ein Spitzenerkennungssignal (oder überlauferkennungssignal)
über eine Kanaltrennschaltung 56 an eine Ausgangsklemme 55. Die Kanaltrennschaltung 56 enthält
zwei NAND-Glieder 57, 58 und ein UND-Glied 59. Wie in der zuvor erwähnten Kanaltrennstufe 30 werden die beiden NAND-
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Glieder 57 und 58 durch gegenphasige 44 kHz- Rechtecksignale gesteuert.
Wie zuvor erläutert umfaßt die erfindungsgemäße Nutzsignal-Ausblendschaltung
einen zwischen Eingangs- und Ausgangsklemmen liegenden Schalterkreis und eine Ausblend- bzw. Stummabstimmschaltung
zur Betätigung des Schalterkreises entsprechend dem Ausblendsignal. Erfindungsgemäß wird der Wellenverlauf des
an der Eingangsklemme anstehenden Eingangssignals abgetastet
und der Schalterkreis so gesteuert, daß die Ausblendung zu dem Zeitpunkt erfolgt wo das Nutzsignal sich der Nullinie nähert.
In herkömmlichen Ausblendschaltungen wird das Nutzsignal nicht beim Nulldurchgang sondern gemäß Fig. 1B ausgeblendet,
und dadurch treten Stör- und insbesondere Knackgeräusche auf. Erfindungsgemäß erfolgt die Ausblendung immer beim Nulldurchgang
des Nutzsignals gemäß Fig. 1C, sodaß Stör- und Knackgeräusche
nicht auftreten können.
Als vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgedankens kann
die in der Ausblendschaltung enthaltene Ausblendsteuerschaltung so ausgelegt sein, daß der Schaltvorgang in dem Schalterkreis
auf der Grundlage einer Beziehung zwischen dem. nach einem Wechsel des Ausblendsiqnals verstrichenen Zeitraum
und dem Wellenverlaufpeqel des Eingangssignals durchgeführt wird. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß bei einem
Eingangs-Tonsignal auf der Basis eines Gleichstrompegels, der die Bestimmung eines NulTpegels verhindert, die Ausblendung
zwangsweise durchgeführt oder aufgehoben werden kann.
Claims (2)
- ■ "Ta ο β cPATENTANWÄLTETER MEE R-MQu U E R-S TEINMEISTERBeim Europalachen Patentamt zugelassene Vertreter — ProhW^nal feepresantatives before the European Patent Office Mandatalres agrees pres I'OWce ouropeen des brevetsDip!.-Ghem. Dr. N. ter Μθθγ Dipl.-lng. H. SteinmeisterDipl-lng, F. E. Müller Artur-Ladebeck-StrasseTnftstrasse 4,D-8OOO MÜNCHEN 22 D-48OO BIELEFELDS81P140 28. Juli 1981Mü/Gdt/vLSONY CORPORATION 7-35 Kitashinagawa 6-chome, Shinagawa-ku, Tokyo, JapanAusblendschaltungPriorität: 28. Juli 1980, Japan, Ser.Nr. P55-103321PATENTANSPRÜCHE1J Ausblendschaltung insbesondere für Rundfunkempfangsgeräte und dergleichen, mit einem zwischen einer Eingangsklemme und einer Ausgangsklemme angeordneten Schalterkreis,
gekennzeichnet durch eine durch einTER MEER · MÜLLER · STEINMEISTER ....".-* "Sönj Corp.." t-;.S81P140Ausblendsignal steuerbare Ausblend- bzw. Stummabstimm-Steuerschaltung, welche den momentanen Signalpegel des an der Eingangsklemme anliegenden Nutzeingangssignals abfragt und den Schaltvorgang am Schalterkreis auslöst, wenn sich der Momentanpegel des Nutzsignals dem Signalnulldurchgang nähert. - 2. Ausblendschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausblend-Steuerschaltung den Schaltvorgang des Schalterkreises unter Berücksichtigung eines festlegbaren Verhältnisses zwischen der Zeitdifferenz vom Augenblick des Pegelwechsels des Ausblendsignals zum Momentanpegel des Eingang-• signals auslöst.
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