DE3130113C2 - Spinnzwirnmaschine zur Herstellung von Effektgarnen - Google Patents

Spinnzwirnmaschine zur Herstellung von Effektgarnen

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DE3130113C2
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Paul Wambrechies Lemaire
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    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/34Yarns or threads having slubs, knops, spirals, loops, tufts, or other irregular or decorative effects, i.e. effect yarns
    • D02G3/343Yarns or threads having slubs, knops, spirals, loops, tufts, or other irregular or decorative effects, i.e. effect yarns using hollow spindles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Kerbzylinder für Spinnereimaschinen zum Zwirnen auf Hohlspindeln und für Maschinen zur Herstellung von Phantasiegarnen. Der als Streckzylinder dienende Zylinder besitzt in ihm eingelassene Ausschnitte oder Vertiefungen, die sich über einen mehr oder weniger großen Bogenteil seines Umfanges erstrecken. Bei der Spinnereimaschine besitzt die Verzugsstrecke einer Gesamtheit von Fasern einen mit Ausschnitten versehenen Zylinder und eine Vorrichtung zum Zwirnen in Form einer Hohlspindel.

Description

das Zubringarzylinderpaar 4,5 mit einer Geschwindigkeit a geliefert werden, die wesentlich geringer ist als die Geschwindigkeit v.
Zum Zeitpunkt des Durchganges eines Ausschnittes zerlegt sich das in Bildung befindliche Garn (F i g. 8) in zwei Komponenten oder zwei Arten von Komponenten, wobei eine Komponente oder mehrere Komponenten gespannt und einer Falschdrehung unterzogen werden und sich vor den Streckzylindern 1, 10 einziehen und die Komponente B bilden, wobei die Komponenten ίο C neben den Ausschnitten die Streckzylinder 1,10 mit der Geschwindigkeit V verlassen. Die Komponenten C werden zufolge der Drehung der Komponenten B spiralförmig um die Komponenten B gewunden, die den Einlagefaden bilden.
Wenn auf ein und demselben Zylinder sich Ausschnitte an glatte Teile anschließen, dann geht alles so vor sich, als wenn auf ein und derselben Maschine ein Streckzylinder mit einer Geschwindigkeit V und ein anderer Streckzylinder mit einer Geschwindigkeit ν arbeitet ρ Es ergeben sich folgende Anwendungen: ■
^" I
i? 1. Ein und derselbe Streckzylinder kann in- mehrere
IQ Spuren, beispielsweise zwei Spuren durch eine
Ij senkrecht zur Achse des Zylinders gerichtete Ebe-
fs ne unterteilt werden, wobei die eine mit Ausschnit-
H ten \b versehen ist und die andere la glatt ist
fe (Fig. 3). Die aus der ersten Spur mit der Geschwin-
^ digkeit ν austretende Komponente spiele die Rolle
H des Seelenfadens und wickelt um sich selbst die
JK zweite Komponente, die aus der glatten Spur Ii?
te mit der Geschwindigkeit Vaustritt, wobei sich nach
& Durchgang durch die Hohlspindel 11 ein einziges
ij. Endgarn bildet
!j.,\ 2. Anstatt dem Ausführungsbeispiel nach 1, wo die
ψ von der glatten Spur gelieferte Komponente von
& demselben Zylinder kommt, kann sie auch von ei-
£ nem glatten Zylinder eines benachbarten Streckzu-
I? ges geliefert werden.
I' to
|>> Bei dem Lieferzylinder gemäß F i g. 4 sind beide Spu-
IV ren Xa und \b regelmäßig mit Ausschnitten versehen,
%'■ jedoch um 180° oder zweima! 90° versetzt, so daß die
j$ Ausschnitte sich jeweils in Gegenüberlage zu einem
ΐ - glatten Teil der anderen Spur befinden.
H Die Ausschnitte und Vertiefungen können statt im
p'; oberen aus Kautschuk oder einem elastomeren Materi-
öi al bestehenden Lieferzylindern auch in den unteren, in
fe der Regel aus Metall bestehenden Lieferzylindern ange-
·; ordnet sein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
55
60
65

Claims (2)

1 2 zu schaffen, die eine schnelle Herstellgeschwindigkeit Patentansprüche: erlaubt und die Effektgarne mit einer großen Varia tionsbreite bei guter Spinnbarkeit liefert.
1. Spinnzwirnmaschine zur Herstellung von Ef- Diese Aufgabe wird bei einer Spinnzwirnmaschine fektgarnen, bei der ein Verzug von Fasern durch ein 5 der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die Lieferzylinderpaar vorgesehen ist, dessen einer Zy- kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruchs gelinder Ausschnitte aufweist, wobei das Lieferzylin- löst
derpaar an seinem Ausgang ein gesponnenes Effekt- Durch die Regelung der Differenz der Geschwindig-
garn liefert, dadurch gekennzeichnet, daß keiten zwischen Liefer- und Abzugszylindern, die mit
die Fasern (3) als Gesamtheit vorliegen, die im Mo- 10 Hilfe der Hohlspindel möglich wird, kann eine große
ment des Durchgangs eines Ausschnittes (2) des lie- Variationsbreite von Effektgarnen erzielt werden, wo-
ferzyunders (10) in zwei Komponenten (B, C) zerleg- bei die Größe und das Volumen der Noppen einstellbar
bar ist, deren eine Komponente (B) im Bereich des ist
Ausschnitts (2) und deren andere Komponente (C) D;e Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und
neben dem Ausschnitt (2) durch das Lieferzylinder- is wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläu-
paar (1,10) hindurchgeführt wird, daß dem Iieferzy- tert Es zeigt
linderpaar (1,10) eine Hohlspindel (11) nachgeschal- F i g. 1 eine perspektivische Darstellung des bei der
tet ist, die eine Spule (12) mit einem Umwindefaden erfindungsgemäßen Spinnzwirnmaschine verwendeten
(13) tragt, und ftaä das aus den beiden Komponenten Lieferzylinders,
(B, C) bestehende, von dem u'mwinde/aden (13) um- 20 F i g. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiei des üeferzy-
wickelte Endgarn (14) einem Abzugszylinderpaar linders,
(15,15) zuführbar ist, dessen Geschwindigkeit verän- Fig. 3 und 4 Ansichten von Lieferzylindern, die auf
derlich einstellbar ist ihrem Umfang unterschiedlich angeordnete und ausge-
2. Spinnzwirnmaschine nach Anspruch 1, dadurch bildete nebeneinanderliegende Spuren besitzen, gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, die Aus- 25 F i g. 5 die schematische Anordnung der srfindungsschnitte (2) auf zwei oder mehr Spuren (1 a, 1 b) ange- gemäßen Spinnzwirnmaschine,
ordnet sind, von denen jede bezüglich der Zahl und F i g. 6 einen Lieferzylinder, der in der Spinnzwirnma-Größe der Ausschnitte (2) unterschiedlich ausgebil- schine nach F i g. 5 verwendet wird,
det ist F i g. 7 eine Detailaniioht nach F i g. 5,
30 F i g. 8 das Verhalten der Fäden während des Durch-
ganges unter einem Ausschnitt oder einer Vertiefung.
Die Fig. 1 zeigt einen als Druckzylinder ausgebildeten Lieferzylinder 1, der beispielsweise aus Kautschuk
Die Erfindung betrifft eine Spinnzwisnmaschine zur besteht und drei auf seinem Umfang verteilte Ausschnit-
Hersteüang von Eifektgarnen nach dem Oberbegriff 35 te 2 trägt
des Hauptanspruchs. Die US-PS 33 94 538 beschreibt F i g. 2 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform, bei
eine derartige Spinnzwirnmaschine zur Herstellung von der eine größere Anzahl von Ausschnitten 2, beispiels-
Phantasiegarn, die von mehreren Spulen mit Stapeifa- weise sechs Ausschnitte vorgesehen stuC, wobei sich
sem beliefert wird Die von zwei Spulen abgewickelten jeder Ausschnitt Ober einen geringeren Bogen des Zy-
Vorgarne werden Ober eine Streckvorrichtung ge- 40 linderumfanges erstreckt
streckt, einem Fadenfahrer zugeführt und mittels einer In den F i g. 3 und 4 ist jeweils ein Lieferzylinder 1 mit
Zwirnvorrichtung mit Ringläufer verzwirnt Die mitein- unterschiedlich angeordneten und ausgebildeten Spu-
ander verbundenen Fäden werden auf eine sich drehen- ren 1 a, 16dargestellt
de Spule aufgewickelt Die Streckvorrichtung umfaßt F i g. 5 zeigt die Anwendung des Zylinders mit Auseinen Zylinder, der auf einem Teil seiner Länge Ein- 45 schnitten als Lieferzylinder 1 bei einer Spinnzwirnmaschnitte und auf dem anderen Teil dazu versetzte Ein- schine mit Hohlspindel, wobei die Gesamtheit der Faschnitte aufweist Ein Faden läuft unter dem zylindri- sern, bzw. die Lunte mit 3 bezeichnet ist, die einem sehen Teil und der andere Faden unter dem abgeflach- Streckverzug unterzogen wird und den Effektteil des ten Teil entlang. Das Zusammenführen der Fäden wird Phantasiegarnes bildet; die Zubringerzylinder sind mit 4 durch die Zwirnvorrichtung vorgenommen. Der Faden, 50 und 5 bezeichnet, und es sind Zwischenzylinder 6,7 und der aus dem zylindrischen Teil des Zylinders heraustritt, 8,9 vorgesehen. Die Liefer- oder Streckzylinder sind mit und der durch den Läufer gezogen wird, bewirkt durch den Bezugszeichen 1 und 10 bezeichnet, und auf einer seine Drehung, daß die nicht über den eingekerbten Teil Hohlspindel 11 ist eine Spule 12 angeordnet, die den des Zylinders gelieferten Fasern sich um ihn herumwik- Wickel- oder Umwindefaden 13 liefert, der die Hohlkeln und mitgezogen werden. 55 spindel 11 zu gleicher Zeit mit dem das Liefer- oder Aus der Veröffentlichung Melliand-Textilberichte Streckzylinderpaar 1, 10 verlassende Garn durchläuft. 1/1981 Seite 10 bis 15 wird eine Umwindespinnmaschine Das aus der Hohlspindel 11 austretende Endgarn 14 zur Herstellung von Effektgarnen beschrieben. Dabei wird durch ein Abzugszylinderpaar 15, 15 abgezogen, rotiert eine auf einer angetriebenen Hohlspindel ange- dessen Geschwindigkeit veränderlich einstellbar ist ordnete und drehfest mit ihr verbundene Umwindefa- 60 Die Arbeitsweise der in F i g. 5 gezeigten Vorrichtung denspule, wobei das Spinnfaserbündel umwunden wird. ist folgende:
Die Aufwicklung erfolgt auf eine Kreuzspule. Beim Ab- Die Ausschnitte oder Vertiefungen 2 stoppen den zug des Umwindegarns von der rotierenden Spule wird normalen Verzug durch das Lieferzylinderpaar 1, 10 eine Fadenspannung erzeugt, so daß sich der Umwinde- und ermöglichen dem in Bildung empfindlichen, mit der faden unter Spannung um das Spinnfaserbündel herum- 65 Geschwindigkeit ν (F i g. 5) abgezogenen Garn einen legt und es verfestigt Zug auf die unter dem Ausschnitt liegenden Fasern über Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eine bestimmte Wegstrecke vor und hinter dem Liefer-Spinnzwirnmaschine zur Herstellung von Effektgarnen zylinderpaar 1, 10 auszuüben, wobei die Fasern durch
DE3130113A 1981-07-02 1981-07-27 Spinnzwirnmaschine zur Herstellung von Effektgarnen Expired DE3130113C2 (de)

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