DE3138005C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L11/00—Hoses, i.e. flexible pipes
- F16L11/04—Hoses, i.e. flexible pipes made of rubber or flexible plastics
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B43/00—Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
- F04B43/0009—Special features
- F04B43/0054—Special features particularities of the flexible members
- F04B43/0072—Special features particularities of the flexible members of tubular flexible members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Schlauch für peristaltische Pum
pen, der ein nahtloses elastisches Innenrohr aus Naturkautschuk
oder Elastomer aufweist, das von einem aus zwei Armierungsla
gen in Form eines Gewebes und einer Zwischenschicht bestehen
den Mehrschichtaufbau umgeben ist, auf den eine nahtlose Außen
hülle aus Naturkautschuk aufgebracht ist.
Ein solcher Schlauch ist aus der GB 9 62 381 bekannt; einen
ähnlichen Schlauch läßt die US 31 12 772 erkennen. Bei diesen
bekannten Schläuchen besteht die Zwischenschicht aus vulkani
siertem Elastomer; das hat zur Folge, daß es zwischen den
einzelnen Lagen des Mehrschichtaufbaus zu keiner Haftverbin
dung kommt, wie sie bei derartigen durch das ständige Zusam
mendrücken hoch beanspruchten Schläuchen erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, insoweit Abhilfe,
d. h. also einen Schlauch zu schaffen, bei dem die einzelnen
Lagen des Mehrschichtaufbaus eine innige Haftverbindung ein
gehen bzw. aufweisen.
Das wird erfindungsgemäß dadurch er
reicht, daß die Zwischenschicht aus einem nicht vulkanisier
baren, gummiähnlichen Werkstoff besteht.
Aufgrund dieser Ausgestaltung wird dank des Eindring- und
Klebevermögens eines nicht vulkanisierbaren, gummiähnlichen
Kunststoffs, der frei von Zusätzen wie Kohlenstoff oder Schwe
fel ist, eine optimale Verklebung der Fäden der Armierungs
schichten gewährleistet; außerdem ergibt sich eine hervor
ragende Haftverbindung zwischen allen Schlauchelementen
untereinander. Diese bessere Verbindung hat eine zwei- bis
dreimal höhere Abreißspannung wie bei einem vulkanisierten
Elastomer zur Folge.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung macht die Zwischen
schicht zusammen mit den beiden Armierungslagen etwa ein Drit
tel der Wandstärke des Schlauchs aus, wobei die Dicke der
Zwischenschicht vorzugsweise 1 mm beträgt.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Schlauchs im Längs
schnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 1,
Fig. 3 eine teilweise Außenansicht des mit der ersten Armie
rungslage versehenen Innenrohrs,
Fig. 4 einen Längsschnitt des vollständigen, mit Anschlagring,
Endbund und Führungssteg versehenen Schlauchs und
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V der Fig. 4.
Die Fig. 1-3 lassen erkennen, daß der erfindungsgemäße
Schlauch - von innen nach außen - ein Innenrohr 1 aufweist,
das aus Naturkautschuk (womit im technischen Bereich gewöhn
lich natürlicher wie synthetischer Kautschuk gleichermaßen
bezeichnet werden) ohne Verbindungsnaht, d. h. durch Extrusion
oder Strangpressen und nicht durch Gießen hergestellt, ausge
führt ist. Es kann auch aus einem Elastomer (Chloropren, Butyl
nitril, einem unter der Marke "Hypalon" bekannten Erzeugnis)
hergestellt sein.
Das Innenrohr 1 ist von einer ersten Armierungslage 2 über
deckt, die als Gewebe als Polyamid, Kunstseide oder Metall
draht mit einer Maschenweite zwischen 0,5 bis 1 mm ausgeführt
ist. Diese Armierungslage 2 ist in bezug auf die Achse 3 des
Innenrohrs 1 derart ausgerichtet, daß seine Schuß- und Kett
fäden in bezug auf die Achse 3 einen Winkel A und B zwischen
30 und 60° bilden. Vorzugsweise beträgt dieser Winkel 45°.
Auf die erste Armierungslage 2 ist eine Zwischenschicht 4 aus
nicht vulkanisierbarem, gummiähnlichen Kunststoff und darauf
eine zweite Armierungslage 5 aufgebracht. Die Armierungsla
ge 5 ist eine Textur, die in Abhängigkeit von den Merkmalen
des jeweiligen Schlauchs gewählt wird; sie kann mit der
ersten Armierungslage 2 identisch sein. Das Ganze ist mit
einer Außenhülle 6 aus Naturkautschuk überzogen.
Es entsteht so ein zusammengesetzter Schlauch, der gegenüber
den bekannten Schläuchen bestimmte Vorteile besitzt. So ver
längert die erste Armierungslage 2 die Lebensdauer des
Schlauchs, indem sie die Abnutzung des Innenrohrs 1 durch
inneren Abrieb an den äußeren Punkten der beim Durchgang
der Rollen zusammengedrückten Zone bremst, wobei dieser Ab
rieb zur Zerstörung des Schlauchs führen kann. Sie erlaubt
auch, die inneren Spannungen im Ausbau des Schlauchs sowie
insbesondere im Innenrohr 1 zu begrenzen, indem sie das Ma
terial zurückhält, das dazu neigt, von den Rollen mitgenom
men zu werden. Der nicht vulkanisierbare, gummiähnliche Kunst
stoff stellt ein Mittel zur Kupplung der ersten Armierungsla
ge 2 mit dem Innenrohr 1 sowie der zweiten Armierungslage 5
und der Außenhülle 6 mit dem inneren Bereich dar aufgrund
seiner großen Plastizität, die es ihm erlaubt, Maschen der
Armierungslagen 2 und 5 zu durchdringen, und aufgrund seiner
Schweißbarkeitseigenschaften, die aus ihm das Verbindungs
element des Schlauchaufbaus machen. Außerdem stellt dieser
Kunststoff ein Anti-Abscher-Element des Schlauches dar.
Schließlich wird die Wahl des Naturkautschuks für die Außen
hülle 6 durch die großen Qualitäten dieses Materials hin
sichtlich seiner Elastizität und leichten Verklebbarkeit
der diesbezüglichlichen Bauteile bestimmt.
Die Dicke der verschiedenen Bestandteile des Schlauchs ist
derart bestimmt, daß die Zwischenschicht 4 und die beiden
Armierungslagen 2 und 5 beinahe ein Drittel der Gesamtstärke
des Schlauchs, von dessen Innenoberfläche aus gemessen, aus
machen. Diese Aufteilung hat bei Versuchen die besten Ergeb
nisse gezeigt. Außerdem übersteigt die Stärke der Zwischen
schicht 4 1 mm nicht; es handelt sich dabei um die optimale
Stärke, die es erlaubt, alle Eigenschaften des nicht vulkani
sierbaren, gummiähnlichen Kunststoffs zu bewahren, ohne dabei
irgendwelche Nachteile wie vor allem eine zu große Plastizi
tät zu erleiden, die dem guten Verhalten des Schlauchs ab
träglich sein würde.
Auf den Schlauch der Fig. 4 und 5 sind Bauteile aufgebracht.
Das eine dieser Bauteile ist ein Endbund 7, der durch Spritzen
aus Naturkautschuk hergestellt und durch Vulkanisierungskle
bung auf einen am Ende des Schlauchs freigeschnittenen Be
reich aufgebracht ist. Am anderen Ende des Schlauchs ist
- ebenfalls durch Vulkanisierungsklebung - ein Anschlagring 8
aufgebracht, der ebenfalls durch Spritzen hergestellt ist und
daher keine Verbindungsnaht aufweist. Dieser Anschlagring 8
besitzt eine Nut 8a, in welcher ein nicht dargestellter ab
nehmbarer Bund untergebracht sein kann. Der Einbau dieses
Bunds wird mittels Aussparungen, die sowohl an der Außen
flanke des Anschlagrings 8 als auch in dem Bund vorgesehen
sind, nach Art eines Bajonettverschlusses ausgeführt.
Schließlich ist über die gesamte Länge einer Außenmantellinie
des Schlauchs eine als Steg bezeichnete Rippe 9 aufgebracht,
der die Aufgabe zukommt, den Schlauch in dem Pumpenkörper zen
triert zu halten. Auch dieser Steg 9 ist verklebt und vulka
nisiert und besteht aus Naturkautschuk.
Der erfindungsgemäße Schlauch ist "nerviger", d. h. daß er im
Betrieb eine bessere Elastizität bewahrt, wodurch die blei
benden Verformungen aufgrund des Zusammendrückens durch die
Rollen der Pumpe begrenzt werden. Daraus folgt, daß das Vo
lumen der Pumpenkammer besser aufrechterhalten wird und daß
die Durchflußleistung stabiler ist sowie die Wiedereinnahme
der Ausgangsform schneller vor sich geht, was höhere Rota
tionsgeschwindigkeiten oder eine bessere Füllung der Kammern
im Fall von viskosen Produkten, also eine bessere Durchfluß
leistung, zuläßt. Mit dem erfindungsgemäßen Schlauch läßt
sich auch ein höherer Förderdruck erzielen. Der nahtlose
Schlauch ist viel homogener und daher widerstandsfähiger als
ein Schlauch, der aus einem flach ausgebildeten Rohling her
gestellt ist.
Anzumerken bleibt, daß sich das Material des Innenrohrs 1 wäh
len und dafür vor allem ein in Abhängigkeit von dem zu för
dernden Produkt geeignetes Elastomer einsetzten läßt. Unter Be
rücksichtigung der Merkmale dieser Elastomere wäre es nicht
möglich gewesen, sie als alleinigen Bestandteil des Schlauchs
zu verwenden, weil diese Materialien in großer Dicke den Er
mündungsgrad, der ihnen auferlegt würde, nicht aushielten.
Schließlich ist die Gestaltung des Schlauchs derart, daß
- wie es Fig. 4 zeigt - allein das Innenrohr 1 in Kontakt
mit dem gepumpten Produkt ist (unter Berücksichtigung des
Vorhandenseins bekannter Verbindungsmuffen). Was immer auch
dieses Produkt sein mag: die Endorgane des Schlauchs bestehen
aus Naturkautschuk. Es wird besser sein, einen Schlauch von
einer solchen Länge vorzusehen, daß er - einmal im Pumpen
körper montiert - an seinen beiden Enden leicht zusammenge
drückt wird, was den Gefahren einer Loslösung der miteinan
der verbundenen Teile vorbeugt.
Claims (3)
1. Schlauch für peristaltische Pumpen, der ein nahtloses ela
stisches Innenrohr aus Naturkautschuk oder Elastomer auf
weist, das von einem aus zwei Armierungslagen in Form eines
Gewebes und einer Zwischenschicht bestehenden Mehrschicht
aufbau umgeben ist, auf den eine nahtlose Außenhülle aus
Naturkautschuk aufgebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zwischenschicht (4) aus einem nicht vulkanisierbaren,
gummiähnlichen Kunststoff besteht.
2. Schlauch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zwischenschicht (4) zusammen mit den beiden Armierungsla
gen (2, 5) etwa ein Drittel der Wandstärke des Schlauchs
ausmacht.
3. Schlauch nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Dicke der Zwischenschicht (4) 1 mm beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
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