DE3138768C2 - Demodulationsschaltung zum Erhalten eines zeilensequentiellen Signals aus einem frequenzmodulierten Farbinformationssignal - Google Patents

Demodulationsschaltung zum Erhalten eines zeilensequentiellen Signals aus einem frequenzmodulierten Farbinformationssignal

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DE3138768C2
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DE19813138768
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Nicolaas Van Den Berg
Adriaan Nijmegen Cense
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Koninklijke Philips NV
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Philips Gloeilampenfabrieken NV
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    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N11/00—Colour television systems
    • H04N11/06—Transmission systems characterised by the manner in which the individual colour picture signal components are combined
    • H04N11/18—Transmission systems characterised by the manner in which the individual colour picture signal components are combined using simultaneous and sequential signals, e.g. SECAM-system
    • H04N11/186—Decoding means therefor

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Abstract

Durch Verwendung eines halbzeilenfrequenten Umschalters (17), der das Ausgangssignal eines einzigen Secam-Demodulators abwechselnd einer ersten (33, 31, 45) und einer zweiten (35, 43, 47) Klemmschaltung zuführt, deren Ausgangssignale in einer Addierschaltung (27) addiert werden, verschwindet die störende halbzeilenfrequente Komponente in dem Ausgangssignal des Demodulators, die die Folge der zeilenweise wechselnden Trägerfrequenzen ist, denen die Farbdifferenzsignale in der Frequenz aufmoduliert sind.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Demodulationsschaltung nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches. Eine solche Schaltung ist aus der DE-AS 22 21 888 bekannt, die in einem Pal-Secam-Transkoder verwendet wird. Die halbzeilenfrequente Komponente wird dabei verringert durch eine zeilenweise sich ändernde Abstimmung eines Kreises in dem Demodulator. Es stellt sich in der Praxis nun heraus, daß die restliche halbzeilenfrequente Komponente im allgemeinen unzulässig groß ist oder dies nach gewisser Zeit durch Änderungen in der Abstimmung des Kreises wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Demodulationsschaltung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß die halbzeilenfrequente Komponente weitgehend unterdrückt wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Hauptanspruches angegebenen Maßnahmen gelöst
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dem Unteranspruch zu entnehmen.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wird die störende halbzeilenfrequente Komponente praktisch völlig unterdrückt. Eine etwaige Änderung der Abstimmung eines abgestimmten Kreises in dem Demodulator hat auf die Größe der störenden halbzeilenfrequenten Komponente keinen Einfluß mehr.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Die Zeichnung weist nur eine Figur auf, die blockschematisch eine mögliche Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Demodulationsschaltung zeigt.
In der Figur wird einem Eingang 1 eines Frequenzdemodulator 3 ein zu demodulierendes Secam-Farbinformationssignal zugeführt, in dem während einer ersten Zeilenzeit ein erstes Farbdifferenzsignal in der Frequenz einem Träger mit einer ersten Frequenz und während einer zweiten Zeilenzeit ein zweites Farbdifferenzsignal in der Frequenz einem Träger mit einer zweiten Frequenz aufmoduliert ist Die Trägerfrequenzen wechseln zeilenweise, ebenso wie die aufmodulierten Farbdifferenzsignale.
An einem Ausgang 5 des Frequenzdemodulator 3 entsteht ein demoduüertes Signal, das zeilenweise abwechselnd das erste bzw. zweite Farbdifferenzsignal aufweist und eine halbzeilenfrequente Komponente verursacht durch die zeilenweise wechselnden Trägerfrequenzen.
Dieses Signal an dem Ausgang 5 des Frequenzdemodulator 3 wird über eine Pegelkorrekturschaltung 7 einem Ausgang 9 der Demodulationsschaltung, der zugleich der Ausgang der Pegelkorrekturschaitung 7 ist, zugeführt
Der Ausgang 5 des Frequenzdemodulators 3 liegt an einem Eingang 11 eines Umschalters 13, von dem ein Ausgang 15 über einen halbzeilenfrequenten Umschalter 17 abwechselnd mit einem Eingang 19 einer ersten Signalstrecke und einen Eingang 21 einer zweiten Signalstrecke verbunden werden kann. Ein Ausgang 23 der ersten Signalstrecke und ein Ausgang 25 der zweiten Signalstrecke bilden die Eingänge einer Addierschaltung 27, deren Ausgang an dem Ausgang 9 der Demodulationsschaltung liegt Die erste und die zweite Signalstrecke werden als parallele Signalstrecken bezeichnet Der Umschalter 13 befindet sich normalerweise in der dargestellten Stellung. Auf die Funktion desselben wird untenstehend noch eingegangen.
In der ersten bzw. zweiten Signalstrecke liegt der Ausgang 19 bzw. 21 des Umschalters 17 an einem Eingang 29 bzw. 31 eines Verstärkers 33 tzw. 35, von dem ein Ausgang 37 bzw. 39 an dem Eingang 23 bzw. 25 der Addierschaltung 27 liegt Der Ausgang 37 bzw. 39 des Verstärkers 33 bzw. 35 liegt weiterhin über einen Schalter 41 bzw. 43 an einem Kondensator 45 bzw. 47 und an einem weiteren Eingang 49 bzw. 51 des Verstärkers 33 bzw. 35. Der Verstärker 33 bzw. 35 bildet mit dem Schalter 41 bzw. 43 und dem Kondensator 45 bzw. 47 eine Klemmschaltung.
Der Schalter 41 bzw. 43 wird durch ein einem Eingang 55 bzw. 57 zugeführtes Signal betätigt, das von einem Ausgang 59 bzw. 61 eines Umschalters 63 herrührt, von dem ein Eingang 65 über eine Wellenformkorrekturschaitung 67 an einem Eingang 69 der Schaltungsanordnung liegt Diesem Eingang 69 wird ein Impulssignal mit der Zeilenfrequenz zugeführt
Der Schalter 41 bzw. 43 wird durch das Signal an dem Eingang 55 bzw. 57 desselben geschlossen, wenn der Umschalter 17 in der dargestellten bzw. nicht dargestellten Stellung steht und wenn ein Bezugssignal an dem Eingang 19 bzw. 21 der ersten bzw. zweiten Signalstrekke vorhanden ist, das durch die Demodulation eines Signals mit der ersten bzw. zweiten Trägerfrequenz entstanden ist. Dadurch wird während der einen Zeilenzeit der Bezugspegel des ersten Farbdifferenzsignals an dem Ausgang 23 der ersten Signalstrecke und während der anderen Zeilenzeit der Bezugspegel des zweiten Farbdifferenzsignals an dem Ausgang 25 der zweiten Signalstrecke auf einen bestimmten Wert geklemmt, der für die beiden Signalstrecken gleich gewählt wird. Weiterhin nimmt in der dargestellten Stellung des Umschalters
17 der Ausgang 25 der zweiten Signalstrecke einen bestimmten Pegel an, der dem Pegel, der in der nicht dargestellten Stellung des Umschalters 17 an dem Ausgang 23 der ersten Signalstrecke auftritt, entspricht Wenn nun dadurch, daß der Pegel an dem Ausgang der ersten und zweiten Signalstrecke in der dargestellten Stellung des Umschalters 17 andere ist als in der nicht dargestellten Stellung, eine haibzeilenfrequente Signalkomponente auftritt, sind diese Komponenten in den beiden Signalstrecken gegenphasig und gleichen einander in der Addierschaitung 27 aus. Obenstehend wurde vorausgesetzt, daß der Umschalter 13 sich ständig in der dargestellten Stellung befindet
Damit auch, wenn es in dem Secam-Signal während der Horizontal-Rücklaufzeiten kein Bezugssignal gibt die haibzeilenfrequenten Komponenten in den beiden Signalsirecken ausgeglichen werden können, wird über einen Umschalter 71 einem weiteren Eingang 73 des Umschalters 13 eine halbzeilenfrequente Bezugsspannung zugeführt Diese entsteht dadurch, daß während der einen Zeilenzeit eine von einer Quelle 75 herrührende Gleichspannung und während der anderen Zeilenzeit eine von einer Quelle 77 herrührende andere Gleichspannung diesem Eingang 73 zugeführt wird. Mit dieser Bezugsspannung wird in den beiden Farbdifferenzsignalen an dem Ausgang 15 des Umschalters 13 unter dem Einfluß eines über einen in diesem Fall geschlossenen Schalter 78 dem Umschalter 13 zuzuführenden Signals mit der Zeilenfrequenz, das von der Wellenformkorrekturschaltung 67 herrührt ein Bezugspegel ausgefüllt, so daß die Klemmschaltungen dann auf dieses Bezugssignal klemmen können.
Die haibzeilenfrequenten Umschalter 17, 71 und 63 werden durch ein von einem Ausgang 79 eines bistabilen Multivibrators 81 herrührendes halbzeilenfrequentes ü'mschahsignai betätigt, weicher Multivibrator durch das Impulssignal mit der Zeilenfrequenz an dem Eingang 69 gesteuert wird und durch ein Signal an einem Eingan·' 83 in dem richtigen Schaltzustand gehalten wird. Dieses Signal an dem Eingang 83 des Multivibrators 81 rührt von einer Kennschaltung 85 her, die an dem Ausgang 5 des Demodulators ein Kennsignal verarbeitet, das durch bestimmte in einem Secam-Signal vorhandene Hilfssignale auftritt
Auch ist es möglich, die Eingänge 19 und 31 der beiden Signalstrecken miteinander zu verbinden und statt der Addierschaitung 27 den Umschalter 17 vorzusehen, der dann abwechselnd die Ausgänge 23 und 25 der beiden Signalstrecken mit d«m Ausgang 9 der Schaltungsanordnung verbindet
Als Klemmschaltungen sind in diesem Fall Regelschaltungen verwendet worden, so daß keine Kondensatoren verwendet zu werden brauchen, um eine Gleichstromkomponente zu unterdrücken. Gewünschlenfalls können jedoch auch andere Klemmschaltungen, wie beispielsweise ein Kondensator mit einem nachfolgenden Kurzschlußschalter, benutzt werden.
Die Umschalter 13 und 76 und der Schalter 78 können gewünschtenfalls fortgelassen werden, wenn die Demodulationsschaltung nur für Secam-Signale geeignet zu sein braucht, in denen während der Horizontal-Rücklaufzeiten ein Bezugssignal auftritt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Demodulationsschaltung zum Erhalten eines zeilensequentiellen Signals aus einem frequenzmodulierten Farbinformationssignal eines Secam-Farbfernsehsignals, in dem zwei Farbdifferenzsignale zeilenweise abwechselnd in der Frequenz je einem Träger mit einer anderen Frequenz aufmoduliert sind, welche Demodulationsschaltung einen einzigen Demodulator aufweist zum Demodulieren des frequenzmodulierten Farbinformationssignals und eine Pegelkorrekturschaltung zum Verringern einer durch die unterschiedlichen Trägerfrequenzen verursachten Komponente mit der halben Zeilenfrequenz in dem Ausgangssignal der Demodulationsschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß die Pegelkorrekturschaltung zwei mit einem Ausgang des Detsc-dulators gekoppelte parallele Signalstrecken aufweist mit je einer Klemmschaltung und einem halbzeilenfrequenten Umschaltnetzwerk, wodurch im zeilenweisen Wechsel stets nur eine der beiden Klemmschaltungen eingeschaltet wird, wobei die Bezugspegel der beiden Farbdifferenzsignalc an den Ausgängen der beiden parallelen Signalstrekken auf einen gemeinsamen Wert geklemmt sind.
2. Demodulationsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den parallelen Signalstrecken die Eingänge über einen halbzeilenfrequenten Umschalter mit dem Ausgang des Demodulators und die Ausgänge Ober eine Addierschaltung mit einem Ausgang der Demoduljtionsschaltung gekoppelt sind.
DE19813138768 1980-10-02 1981-09-30 Demodulationsschaltung zum Erhalten eines zeilensequentiellen Signals aus einem frequenzmodulierten Farbinformationssignal Expired DE3138768C2 (de)

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NL8005457A NL8005457A (nl) 1980-10-02 1980-10-02 Demodulatieschakeling voor het verkrijgen van een lijnsequentieel signaal uit een frequentiegemoduleerd kleurinformatiesignaal.

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DE3138768A1 DE3138768A1 (de) 1982-06-16
DE3138768C2 true DE3138768C2 (de) 1985-10-31

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DE19813138768 Expired DE3138768C2 (de) 1980-10-02 1981-09-30 Demodulationsschaltung zum Erhalten eines zeilensequentiellen Signals aus einem frequenzmodulierten Farbinformationssignal

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NL (1) NL8005457A (de)

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DE3138768A1 (de) 1982-06-16
GB2085691B (en) 1984-08-08
BE890567A (fr) 1982-03-30
GB2085691A (en) 1982-04-28
NL8005457A (nl) 1982-05-03
JPS6312433B2 (de) 1988-03-18
FR2491710A1 (fr) 1982-04-09
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