DE3138873C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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- B65D47/00—Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schraubverschlußkappe für
mit einer zentrisch vorspringenden rohrförmigen Aus
tragsdüse versehene Behälter, wobei an einer Deckelinnen
wand der Schraubverschlußkappe ein im verschlossenen
Zustand auf die Austragsdüse passender Dichtansatz an
gebracht ist.
Flaschen oder ähnliche Behälter, die eine den dosierten
Austrag erleichternde rohrförmige Austragsdüse aufweisen,
werden mit Schraubverschlußkappen verschlossen, die aus
Gründen der bequemeren Handhabung und/oder des gefälli
geren Aussehens in vielen Fällen einen wesentlich größe
ren Außendurchmesser als die Austragsdüse haben, bei
spielsweise einen an den Außendurchmesser des Flaschen
halses od. dgl. angepaßten Außendurchmesser.
Diese Schraubverschlußkappen müssen sowohl beim erst
maligen, meistens maschinell erfolgenden Verschließen
als auch beim späteren, mehrmaligen erneuten Verschließen,
nachdem ein Teil des Inhalts verwendet wurde, so zentriert
werden, daß der an der Deckelinnenwand angebrachte Dicht
ansatz auf die Öffnung der Austragsdüse trifft. Geschieht
dies infolge einer Verkantung der Schraubverschlußkappe
beim Aufschrauben nicht, so ist bei einem maschinell
ausgeführten Verschließvorgang eine Beschädigung oder
meistens sogar eine Zerstörung der Schraubverschlußkappe
und/oder des zu verschließenden Behälters unvermeidbar.
Auch beim Aufschrauben von Hand besteht diese Gefahr
einer Beschädigung; zumindest aber wird der Verschließ
vorgang behindert oder eine unzureichende Abdichtung
der Austragsdüse bewirkt.
Eine Zentrierung der Schraubverschlußkappe beim Aufschraub
vorgang kann konstruktiv dadurch sichergestellt werden,
daß das Schraubgewinde mit nur unwesentlich größerem
Durchmesser als die Austragsdüse ausgeführt wird, vor
zugsweise am Fuß der Austragsdüse. Wenn aus den vorher
genannten Gründen aber ein verhältnismäßig großer Außen
durchmesser der Schraubverschlußkappe erwünscht ist, dann
muß die Schraubverschlußkappe doppelwandig ausgeführt
werden, weil die äußere Wand der Schraubverschlußkappe
in größerem Abstand zu der das Schraubgewinde aufweisen
den inneren Wand liegen muß. Dies hat eine wesentliche
Erhöhung des Herstellungsaufwands zur Folge; dieselben
Bedenken gelten auch für eine zweiteilige Ausführung
der Schraubverschlußkappe.
Eine andere Möglichkeit, eine wirksame Zentrierung
der Schraubverschlußkappe beim Ausschraubvorgang zu
erreichen, besteht bei Verwendung eines Schraubgewindes
mit wesentlich größerem Durchmesser als der Außendurch
messer der Auftragsdüse darin, das Schraubgewinde mög
lichst lang auszuführen, damit bereits eine Zentrierung
durch das Gewinde stattgefunden hat, bevor der Dicht
ansatz der Schraubverschlußkappe mit der Austragsdüse
in Eingriff kommt. Diese Maßnahme würde aber eine wesent
liche axiale Vergrößerung der Schraubverschlußkappe er
forderlich machen. Wenn man davon ausgeht, daß bereits
für die anwendungsbedingte Mindestlänge der Austragsdüse
eine bestimmte Mindesthöhe der Schraubverschlußkappe vor
gegeben ist, dann wird es verständlich, daß eine zum
Zwecke der Zentrierung vorgesehene und notwendige weitere
Vergrößerung der Höhe der Schraubverschlußkappe aus Grün
den des Material- und Herstellungsaufwands, des Aussehens
und nicht zuletzt der verpackungsrechtlichen Vorschriften
ausgeschlossen ist, da das verhältnismäßig große Volumen
der Schraubverschlußkappe dann den Verdacht einer "Mogel
verpackung" erwecken würde.
Aus Fertigungsgründen sind auch alle Maßnahmen auszu
schließen, die eine Zentrierung durch dickwandige Innen
vorsprünge der Schraubverschlußkappe zu erreichen suchen,
da die hierdurch bedingten Materialanhäufungen bei den
aus Kunststoff hergestellten Schraubverschlußkappen zu
Einfallstellen an der Kappenaußenseite führen würden,
die schon aus ästhetischen Gründen nicht zugelassen wer
den können.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Schraubverschluß
kappe der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei
geringem Herstellungsaufwand nicht nur beim Aufschrauben
von Hand, sondern auch beim maschinellen Aufschrauben
eine wirksame Zentrierung der Schraubverschlußkappe und
insbesondere des inneren Dichtansatzes gegenüber der Aus
tragsdüse sicherstellt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
axial vor dem Dichtansatz eine sich zur Öffnung der
Schraubverschlußkappe hin erweiternde, im wesentlichen
eine Kugelstumpf-Innenfläche aufweisende Zentrieröff
nung angeordnet ist.
Beim Einlaufen der Austragsdüse in die Zentrieröffnung
wird die vorher möglicherweise schräg aufgesetzte Schraub
verschlußkappe in bezug auf die Austragsdüse zentriert.
Dadurch wird eine Zentrierung des Dichtansatzes zur Aus
tragsdüse vorgenommen, so daß jegliche Beschädigungen
beim Auftreffen des Dichtansatzes auf die Austragsdüse
ausgeschlossen sind. Zugleich wird aber auch eine Winkel
ausrichtung der Schraubverschlußkappe gegenüber dem
Schraubgewinde des Behälters vorgenommen, so daß die
Schraubverschlußkappe mit dem das Schraubgewinde auf
weisenden Hals des Behälters fluchtet, wenn der Auf
schraubvorgang beginnt. Dadurch ist ohne die Notwendig
keit einer sehr genauen Führung der Schraubverschlußkappe
sichergestellt, daß ein Verkanten der Schraubverschluß
kappe und die dadurch gegebene Gefahr einer Zerstörung
oder Beschädigung ausgeschlossen ist.
Der Herstellungsaufwand und der Materialbedarf für die
Schraubverschlußkappe sind verhältnismäßig gering, zumal
keine Verdickung der Kappenwände an irgendeiner Stelle
und keine doppelwandige Ausführung oder zweiteilige Aus
führung erforderlich sind. Die mit der Schraubverschluß
kappe zu verschließenden Flaschen oder ähnlichen Behälter
können in automatisch arbeitenden Anlagen gefüllt und
maschinell verschlossen werden, ohne daß Ausschuß durch
Störungen beim Aufschrauben der Schraubverschlußkappen
zu befürchten ist.
Trotz der Unterbringung oder Austragsdüse von vorgegebener
Länge im Inneren der Schraubverschlußkappe und der Ver
wendung eines Schraubgewindes von verhältnismäßig großem
Durchmesser, das deswegen robust ist, bleiben die äuße
ren Abmaße der Schraubverschlußkappe verhältnismäßig ge
ring.
In günstiger Anpassung an die übliche Herstellung von
Schraubverschlußkappen aus Kunststoff wird eine einstückige
Ausführung der Schraubverschlußkappe mit den die Zentrier
öffnung bildenden Teilen bevorzugt.
Zweckmäßigerweise wird die Zentrieröffnung von einem
kegelstumpfförmigen Fortsatz eines von der Deckelinnen
wand vorspringenden zylindrischen Ansatzes gebildet.
Dieser zylindrische Ansatz umgibt in herkömmlicher Weise
das vordere Ende der Austragsdüse im verschlossenen Zu
stand. Er bildet ohne zusätzlichen Materialbedarf zu
gleich den Träger für den kegelstumpfförmigen Fortsatz,
der die Zentrieröffnung bildet. Als besonders vorteil
haft hat sich eine Ausführungsform erwiesen, bei der die
ser kegelstumpfförmige Fortsatz durch Längsschlitze in
mehrere am Umfang verteilte elastische Zungen unterteilt
ist. Dadurch wird einerseits die Elastizität des die
Zentrieröffnung umschließenden kegelstumpfförmigen Fort
satzes so stark erhöht, daß auch bei sehr stark verkan
tetem Aufsetzen der Schraubverschlußkappe eine federnde
Führung in die zentrische Lage sichergestellt ist. An
dererseits vereinfacht sich durch diese Ausführung die
Herstellung wesentlich. Der von dem zylindrischen An
satz der Deckelinnenwand ausgehende kegelstumpfförmige
Fortsatz, der die Zentrieröffnung umschließt, bildet
an sich eine Hinterschneidung, die das Ausformen aus
dem Spritzwerkzeug für die Herstellung der Schraubver
schlußkappe erschweren würde. Um einen komplizierten Auf
bau der Werkzeuges zu vermeiden, könnte zwar der zylindri
sche Ansatz mit so großem Außendurchmesser ausgeführt wer
den, daß eine Hinterschneidung vermieden wird. Dies hätte
jedoch unerwünschte Materialanhäufungen zur Folge.
Die Aufteilung des kegelstumpfförmigen Fortsatzes in
einzelne elastische Zungen ermöglicht es, die Schraub
verschlußkappe nach der Herstellung von einem nicht
hinterschnittenen Werkzeug einfach abzuziehen bzw. abzu
schrauben, weil sich die Zungen so weit elastisch ver
formen können, daß sie aus dem Werkzeug herausgleiten.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbei
spiel näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt
ist. Es zeigt
Fig. 1 eine Schraubverschlußkappe im Längsschnitt zu
Beginn des Aufschraubens auf einen Behälter und
Fig. 2 die Schraubkappe nach Fig. 1 im fertig aufge
schraubten Zustand.
Ein Behälter 1, beispielsweise eine Kunststoff-Flasche,
weist am Behälterhals 2 ein angeformtes Außengewinde 3
auf. Die Behälteröffnung wird durch eine zentrisch vor
springende, im wesentlichen rohrförmige Austragsdüse 4
gebildet.
Eine Schraubverschlußkappe 5, die beispielsweise aus
Polyethylen oder Polypropylen besteht, weist eine zy
lindrische Kappenaußenwand 6 auf, die an ihrer Innenseite
ein Innengewinde 7 trägt und am oberen Ende durch eine
Deckelwand 8 abgeschlossen ist.
Von der Deckelinnenwand 9 springt zentrisch ein Ver
schlußzapfen 10 vor, der dichtend in die Austragsdüse 4
paßt. Außerdem springt von der Deckelinnenwand 9 ein
den Dichtzapfen 10 umgebender zylindrischer Ansatz 11
vor, der von außen auf die Austragsdüse 4 paßt.
Ein kegelstumpfförmiger Fortsatz 12 des zylindrischen
Ansatzes 11 ist durch mehrere Längsschlitze 13 in meh
rere elastische Zungen 14 unterteilt, die gleichmäßig
am Umfang verteilt sind und mit ihren Innenflächen auf
einem Kegelstumpfmantel liegen, der eine Zentrieröffnung
15 begrenzt.
Wenn die Schraubverschlußkappe 5 in der in Fig. 1 darge
stellten Weise verkantet auf den Behälter 1 aufgesetzt
wird, berührt das freie Ende der Austragsdüse 4 die die
Zentrieröffnung 15 begrenzende, von den elastischen Zun
gen 14 gebildete kegelstumpfförmige Innenfläche. Dadurch
wird die Schraubverschlußkappe 5 beim weiteren Einführen
der Austragsdüse 4 gegenüber dieser zentriert, so daß der
Dichtzapfen 10 genau in die Austragsdüse 4 trifft. Zu
gleich wird die zunächst verkantete Schraubverschlußkappe
5 gegenüber dem Behälter 1 ausgerichtet, so daß die Ge
winde 3 und 7 fluchtend miteinander in Eingriff kommen.
Durch die Schraubbewegung gelangt die Schraubverschluß
kappe in die in Fig. 2 gezeigte verschlossene Stellung.
Claims (4)
1. Schraubverschlußkappe für mit einer zentrisch
vorspringenden rohrförmigen Austragsdüse ver
sehene Behälter, wobei an einer Deckelinnen
wand der Schraubverschlußkappe ein im verschlos
senen Zustand auf die Austragsdüse passender Dicht
ansatz angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß
axial vor dem Dichtansatz (10, 11) eine sich zur
Öffnung der Schraubverschlußkappe (5) hin erwei
ternde, im wesentlichen eine Kegelstumpf-Innenflä
che aufweisende Zentrieröffnung (15) angeordnet
ist.
2. Schraubverschlußkappe nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Zentrieröffnung (15) von einem
kegelstumpfförmigen Fortsatz (12) eines von der
Deckelinnenwand (9) vorspringenden zylindrischen An
satzes (11) gebildet wird.
3. Schraubverschlußkappe nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der kegelstumpfförmige Fort
satz (12) durch Längsschlitze (13) in mehrere
am Umfang verteilte elastische Zungen (14) unter
teilt ist.
4. Schraubverschlußkappe nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubverschluß
kappe (5) mit dem die Zentrieröffnung (15) bildenden
Teilen (14) einstückig ausgeführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813138873 DE3138873A1 (de) | 1981-09-30 | 1981-09-30 | Schraubverschlusskappe |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19813138873 DE3138873A1 (de) | 1981-09-30 | 1981-09-30 | Schraubverschlusskappe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3138873A1 DE3138873A1 (de) | 1983-04-14 |
| DE3138873C2 true DE3138873C2 (de) | 1989-06-08 |
Family
ID=6143026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19813138873 Granted DE3138873A1 (de) | 1981-09-30 | 1981-09-30 | Schraubverschlusskappe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3138873A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29823830U1 (de) * | 1997-10-28 | 2000-01-20 | ALPLA-Design Lehner GmbH, 96524 Gefell | Mit einem Flaschenbehältnis zusammenwirkende Verschlußkappe |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3462771D1 (en) * | 1983-11-25 | 1987-04-30 | Sipuro Ag | Container for a liquid or powdery toilet cleanser |
| JPH0741022A (ja) * | 1993-07-23 | 1995-02-10 | Taoka Chem Co Ltd | ノズルキャップ付容器 |
| IE20000110A1 (en) | 2000-02-07 | 2001-08-22 | Loctite R & D Ltd | Applicator, Applicator Cap and a Container Having an Applicator Cap |
-
1981
- 1981-09-30 DE DE19813138873 patent/DE3138873A1/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29823830U1 (de) * | 1997-10-28 | 2000-01-20 | ALPLA-Design Lehner GmbH, 96524 Gefell | Mit einem Flaschenbehältnis zusammenwirkende Verschlußkappe |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3138873A1 (de) | 1983-04-14 |
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