DE3140110C2 - - Google Patents
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- G01C19/72—Gyrometers using the Sagnac effect, i.e. rotation-induced shifts between counter-rotating electromagnetic beams with counter-rotating light beams in a passive ring, e.g. fibre laser gyrometers
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren
zur Messung absoluter Drehungen nach den Oberbegriffen
der Patentansprüche 1 und 2.
Ein derartiges Lichtleitfaser-Ringinterferometer ist schematisch
in dem ausgezogen gezeichneten Teil der Fig. 1
dargestellt. Das Licht einer Lichtquelle Q gelangt über
eine strahlaufteilende Anordnung T mit den Toren T1 bis
T4 in beide Enden eines aus einer Lichtleitfaserspule
gebildeten Lichtwegs L. Nach Durchlaufen des Lichtweges
L werden die Lichtstrahlen in der strahlenaufteilenden
Anordnung T wieder vereinigt, und das derart entstandene
optische Ausgangssignal wird schließlich vom Photodetektor
D empfangen und in ein elektrisches Signal umgewandelt,
aus dem die zu messende Drehung ausgewertet wird.
Im Lichtweg L wird die optische Phase des Lichtes durch
einen Phasenmodulator Ph um den Betrag δϕ(t) moduliert,
wobei der Phasenmodulator Ph mit einem periodischen,
vorzugsweisen sinusförmigen, Signal der Grundfrequenz f₀
angesteuert wird, so daß gilt
δϕ (t) = ϕ₀ · sin (2πf₀t).
Aufgrund dieser Modulation ist auch das vom Photodetektor
D empfangene Licht, das optische Ausgangssignal, moduliert,
so daß sich für dessen Lichtleistung PD folgende Reihenentwicklung
ergibt:
PD = C · PQ {1 + J₀ (ψ) · cos (2ΔΦ) + 2 · J₁ (ψ) · sin
(2ΔΦ) · cos (2πf₀ (t - τ/2))
+ 2 · J₂ (ψ) · cos (2ΔΦ) · cos (2π · 2f₀ (t - τ/2)) + . . .} (1)
+ 2 · J₂ (ψ) · cos (2ΔΦ) · cos (2π · 2f₀ (t - τ/2)) + . . .} (1)
mit
ψ = 2ϕ₀ · sin (πf₀τ)
und
der Leistung PQ der Lichtquelle Q, einer Konstanten C und
der Sagnac-Phasenverschiebung ΔΦ, J₀, J₁, J₂ bezeichnen
Besselfunktionen. Die Sagnac-Phasenverschiebung ist proportional
zur zu messenden Drehgeschwindigkeit, so daß
durch Messung der Sagnac-Phasenverschiebung die Drehung
bestimmbar wird.
Die Leistung PQ der Lichtquelle Q ist nicht moduliert und
konstant, so daß sich die Sagnac-Phasenverschiebung ΔΦ
beispielsweise dadurch aus dem optischen Ausgangssignal
bestimmen läßt, daß zunächst die zur Grundfrequenz f₀
gehörende Signalamplitude
A₁ = C · PQ · 2 · J₁ (ψ) sin (2ΔΦ)
und
die zur Frequenz 2f₀ gehörende Signalamplitude
A₂ = C · PQ · 2 J₂ (ψ) cos (2ΔΦ)
erzeugt werden und anschließend,
z. B. mit einer entsprechenden elektrischen
Schaltung, der Quotient
gebildet wird. Dieser Quotient hängt neben der Sagnac-Phasenverschiebung
lediglich vom effektiven Phasenhub
ψ ab, der z. B. mit einer Regelanordnung auf einem konstanten
Wert gehalten werden kann, so daß gemäß Gleichung
(2) die Sagnac-Phasenverschiebung 2ΔΦ aus der Messung des
Quotienten A₁/A₂ mit hoher Genauigkeit bestimmbar wird.
Optimale Modulationsverhältnisse ergeben sich, wenn die
Grundfrequenz f₀ des Phasenmodulators Ph zu f₀=1/2τ
gewählt wird, wobei τ den Laufzeitunterschied zwischen den
Lichtlaufzeiten von den Toren T1, T2 zum Phasenmodulator
Ph bezeichnet. Diese Grundfrequenz f₀ hat einen derartig
hohen Wert, daß eine Auswertung erschwert wird. So ergibt
sich beispielsweise bei einem Lichtweg L mit einer Lichtleit-Faserlänge
von 1 km eine Grundfrequenz f₀=100 kHz.
Bei kürzeren Faserlängen ergeben sich noch höhere Grundfrequenzen.
Für eine sehr genaue Signalverarbeitung ist es
erstrebenswert, möglichst unmittelbar am Photodetektor D
oder zumindest nur bei Zwischenschaltung eines Vorverstärkers
einen elektrischen Analog/Digital-Wandler anzuordnen,
so daß die weitere Signalverarbeitung bis zur Gewinnung
der Drehrate rein digital erfolgen kann. Die genannten
hohen Grundfrequenzen von einigen 100 kHz lassen sich mit
derzeitigen hochgenauen Analog/Digital-Wandlern lediglich
in einer aufwendigen und daher teuren Weise verarbeiten,
denn es werden Wandlungszeiten in der Größenordnung von 1 µs
gefordert.
Aus der DE 29 49 327 A1 ist ein Verfahren zur Messung absoluter
Drehung mittels eines Ringinterferometers bekannt,
welches nach dem Prinzip der Phasennullregelung arbeitet.
Dabei wird durch einen Phasenmodulator im Lichtweg eine
Frequenzverschiebung des Lichts vorgenommen. Über einen
Regelkreis wird die Frequenzverschiebung quantitativ so
eingestellt, daß sie durch die Frequenzverschiebung bewirkte
Phasenverschiebung im Detektorausgangssignal die durch die
zu messende Drehung verursachte Phasenverschiebung genau
kompensiert. Aus der im eingeregelten Zustand eingestellten
Frequenzverschiebung kann die Drehgeschwindigkeit abgeleitet
werden. Mittels des Phasenmodulators kann zusätzlich eine
Phasenschwingung vorgegebener Frequenz erzeugt werden, die
zu Wechselsignalanteilen
im Detektorausgangssignal führt. Im eingeregelten
Zustand enthält das Ausgangssignal nur Wechselsignalanteile
bei geradzahligen Vielfachen der vorgegebenen Frequenz und
das Auftreten von Signalanteilen bei ungeradzahligen Vielfachen
kann überwacht und zur Nachregelung ausgenutzt
werden. Die Lichtquelle kann synchron zur Phasenmodulation
impulsbetrieben werden, was sich vorteilhaft auf Lebensdauer,
Verlustleistung und Rauschabstand auswirkt.
Ebenfalls eine Phasenschwingung vorgegebener Frequenz zur
Erzeugung eines Regelsignals zur Kompensation der Sagnac-Phasenverschiebung
ist aus DE 30 01 721 A1 bekannt. Zur
Reduzierung von Streulichtstörungen wird die Lichtquelle
gepulst betrieben mit einer Pulsfolgefrequenz die höher als
oder vorzugsweise gleich der doppelten Frequenz der Phasenschwingung
ist. Hierdurch funktioniert die gepulste Anordnung
gleich wie eine Anordnung mit einer Dauerstrich-Lichtquelle,
zeigt aber geringere Streulichtstörungen.
Ein weiteres auf der Frequenzverschiebung zur Kompensation
der Drehung und Einregelung der Phasenverschiebung auf einen
konstanten Wert beruhendes Verfahren ist in der DE 29 34 794 A1
beschrieben. Dabei wird eine doppelte Frequenzverschiebung
des Lichts mit zwei verschiedenen Frequenzen in zwei Einseitenbandmodulatoren
im Lichtweg vorgenommen. Die Drehgeschwindigkeit
wird im eingeregelten Zustand aus der
Frequenzdifferenz der beiden eingestellten Frequenzverschiebungen
ermittelt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zur Messung absoluter Drehungen der
eingangs genannten Gattung anzugeben, das es auf kostengünstige
Weise gestattet, absolute Drehungen genau und
störungssicher zu messen und insbesondere eine digitale
Auswertung vorzunehmen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die in den
Patentansprüchen 1 oder 2 angegebenen Merkmale.
Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind
den Unteransprüchen entnehmbar.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß nur wenig aufwendige optische
Bauelemente,
benötigt werden, um
ein Lichtleitfaser-Ringferometer
aufzubauen. Durch einen derartigen Aufbau wird die Zuverlässigkeit
und die Störsicherheit der Meßanordnung wesentlich
erhöht.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen
sowie der Fig. 1 und 2 näher erläutert.
Ein erstes Ausführungsbeispiel besteht darin, daß
nicht nur die Phase des Lichtes moduliert wird, sondern
auch dessen Intensität. Gemäß Fig. 1 geschieht dieses
dadurch, daß der im Lichtweg L befindliche Phasenmodulator
Ph durch einen elektrischen Oszillator OS derart angesteuert
wird, daß eine periodische, vorzugsweise sinusförmige,
optische Phasenmodulation mit der Grundfrequenz
f₀ entsteht. Die Lichtquelle Q, z. B. eine lichtemittierende
Diode oder eine Halbleiter-Laserdiode wird durch einen
elektrischen Frequenz- und/oder Pulsgenerator PG elektrisch
derart angesteuert, daß intensitätsmoduliertes
Licht, wobei die Modulationsfrequenz gleich der Mischfrequenz
f₂ ist, ausgesandt wird. Gemäß Gleichung (1) ergeben
sich zwei modulierte Anteile, nämlich die Modulation
der Leistung PQ mit der Mischfrequenz f₂ und die
durch den Phasenmodulator Ph bewirkte optische Phasenmodulation,
die mit der geschweiften Klammer berücksichtigt
wird.
Durch eine Multiplikation dieser beiden Anteile entstehen
Mischprodukte, so daß sich beispielsweise die Signalamplitude
A₁ nicht nur der Grundfrequenz f₀, sondern auch bei
einer Auswertefrequenz
f₁ = |f₂ - f₀|
bestimmen läßt. Durch
eine entsprechende Wahl der Mischfrequenz f₂ läßt sich erreichen,
daß die Auswertefrequenz f₁ wesentlich kleiner
als die Grundfrequenz f₀ ist und daher einer digitalen
Signalverarbeitung zugänglich wird.
Wenn nun entsprechend einer Weiterbildung der Erfindung
das modulierte Licht nicht nur die Frequenzkomponente f₂,
sondern wenigstens auch die Frequenzkomponente 2f₂ enthält,
läßt sich auch die Signalamplitude A₂ leicht bestimmen
und zwar durch Bestimmung der Signalamplitude bei der
Frequenz
2f₁ = |2f₂ - 2f₀|.
Entsprechend einer weiteren Ausbildung der Erfindung ergeben
sich die oben genannten Frequenzkomponenten, wenn die
Lichtquelle Q sich periodisch wiederholende Lichtpulse
mit der Mischfrequenz f₂ aussendet, wobei die Pulslänge
kurz gegenüber der Periodenlänge sein soll. Derartige
Lichtpulse lassen sich dann einfach erzeugen, wenn als
Lichtquelle eine lichtemittierende Diode oder eine Halbleiterlaserdiode
verwendet wird, deren elektrischer Ansteuerstrom
entsprechende Pulse aufweist.
Von dem optischen Ausgangssignal, das vom Photodetektor
D in ein elektrisches Signal umgewandelt wird, werden einem
nachgeschalteten elektrischen Analog-Digitalwandler
A/D lediglich die Frequenzen
f₁ = |f₂ - f₀| und
2f₁ = |2f₂ - 2f₀|
entsprechenden elektrischen Signale
zugeführt. Eine an den Analog-Digitalwandler A/D angeschlossene
Datenverarbeitungsanlage, z. B. ein Mikroprozessor
mit einer optischen Anzeigeeinheit, ermöglicht eine weitere
digitale Signalverarbeitung, beispielsweise die Bildung
des Quotienten A₁/A₂ gemäß Gleichung (2) oder die Anzeige
der zu messenden Drehrate.
Soll oder kann das Licht der Lichtquelle Q nicht moduliert
werden, so ist eine Reduzierung der vom Analog-Digitalwandler
A/D zu verarbeitenden Frequenz auch durch einen elektrischen
Mischer möglich. Ein derartiges Ausführungsbeispiel
ist schematisch in Fig. 2 dargestellt. Fig. 2 zeigt lediglich
den zur Erläuterung wesentlichen Teil einer Meßanordnung.
Gemäß Fig. 2 ist dem Photodetektor D eine elektrische
Auswerteeinheit 20 elektrisch nachgeschaltet, die einen
Frequenzgenerator FG, einen Mischer M, einen Analog-Digitalwandler
A/D sowie eine nachgeschaltete digitale Datenverarbeitungsanlage
DV enthält. Wird nun das elektrische
Ausgangssignal des Photodetektors D, das im wesentlichen
dem optischen Ausgangssignal entspricht, mit einem elektrischen
Signal des Frequenzgenerators FG, das Signalkomponenten
bei den Frequenzen f₂ und 2f₂ enthält, im Mischer
gemischt, so entstehen ebenfalls die beschriebenen Signalkomponenten
bei niedrigen Frequenzen, die für eine digitale
Weiterverarbeitung geeignet sind, so daß von der Wirkung
her das Mischerkonzept gemäß Fig. 2 der Intensitätsmodulation
des Lichtes der Lichtquelle Q entspricht (Fig. 1).
Eine langsame digitale Weiterverarbeitung wird auch dann
möglich, wenn die Signalamplituden A₁/A₂ nicht bei jeder
Periode der Signalschwingung an der Photodiode gewonnen
werden, sondern lediglich ein Bruchteil der Signalperioden
mit Hilfe einer entsprechend angesteuerten Abtasthalteschaltung
ausgewertet wird.
Als Ausführungsbeispiel wird eine Lichtleitfaserspule mit
einer Faserlänge von 850 m gewählt, so daß sich eine Grundfrequenz
f₀ von 120 kHz ergibt. Ein Halbleiterlaser, als
Lichtquelle Q, wird mit einem Pulsgenerator PG angesteuert,
der elektrische Pulse einer Pulslänge von 1 µs erzeugt,
die sich periodisch wiederholen mit einer Mischfrequenz
f₂=118 kHz. Am Photodetektor D entstehen dann unter
anderem Signalkomponenten bei der Auswertefrequenz
f₁ = |f₂ - f₀| = 2 kHz
und deren zweiten Harmonischen
2f₁=4 kHz. Diese Signale werden dem Analog-Digital-Wandler
A/D zugeführt, der das Signal 16 000mal pro Sekunde
abtastet, was acht Abtastwerten pro Periodendauer bezüglich
der Auswertefrequenz f₁ entspricht. Aus diesen digitalen
Abtastwerten werden dann die Größe der Signalamplituden
bei den Frequenzen f₁ und 2f₁ entsprechend A₁ und A₂ bestimmt
sowie der Quotient A₁/A₂, woraus schließlich die
Drehrate bestimmbar wird. Auf diese Weise ergibt sich
eine sehr zuverlässige Drehgeschwindigkeitsbestimmung, wobei
hervorzuheben ist, daß Skalenfaktorschwankungen des
Analog-Digital-Wandlers A/D vernachlässigbar werden, da
diese durch die genannte Divisionsbildung entfallen.
Für eine genaue Auswertung des von dem Photodetektors D erzeugten
elektrischen Analogsignals ist es vorteilhaft, dieses
Analogsignal zunächst einem sogenannten Sample- and Hold-Schaltkreis
zuzuführen, der dem zu digitalisierenden Analogsignal
zeitlich sehr kurze Proben (Dirac-Impulse) entnimmt,
die ein elektrisch nachgeschalteter Analog-Digital-Wandler,
der z. B. nach dem Prinzip der sukzessiven Approximation
arbeitet, in ein sogenanntes Datenwort umwandelt. Derartige
zeitlich folgende Datenwörter z. B. 16-bit-parallel-Wörter,
enthalten in digitaler Form Amplituden- und Phasenwerte
des Analogsignales und können von einer Datenverarbeitungsanlage,
z. B. ein Mikroprozessor und/oder ein elektronisches
parallel arbeitendes, schnelles Rechenwerk, weiterverarbeitet
werden gemäß den eingangs erwähnten Gleichungen.
Claims (7)
1. Verfahren zur Messung absoluter Drehungen mit Hilfe eines Lichtleitfaser-Ringinterferometers,
bestehend aus einer Lichtquelle (Q),
einer strahlenaufteilenden Anordnung (T), einem durch eine Faserspule
gebildeten Lichtweg (L), in dem sich ein Phasenmodulator (Ph)
befindet, der die optische Phase des Lichts im Lichtweg (L) periodisch
mit einer Grundfrequenz f₀ moduliert und auf diese Weise
einen Wechselsignalanteil im Ausgangssignal eines nach dem Lichtweg
(L) angeordneten Photodektors (D) bewirkt, und aus Einrichtungen
zur frequenzselektiven Auswertung des elektrischen Ausgangssignals
des Photodetektors (D), dadurch gekennzeichnet, daß die Intensität
des Lichtes der Lichtquelle (Q) durch ein Mischsignal mit einer von
der Grundfrequenz f₀ verschiedenen Mischfrequenz f₂ moduliert wird
und daß zur Auswertung Signalanteile des Detektorausgangssignals bei
einer Auswertefrequenz f₁, die gleich der Differenz zwischen Grundfrequenz
f₀ und Mischfrequenz f₂ und wesentlich kleiner als die
Grundfrequenz f₀ ist, herangezogen werden.
2. Verfahren zur Messung absoluter Drehungen mit Hilfe eines Lichtleitfaser-Ringinterferometers,
bestehend aus einer Lichtquelle (Q),
einer strahlenaufteilenden Anordnung (T), einem durch eine Faserspule
gebildeten Lichtweg (L), in dem sich ein Phasenmodulator (Ph)
befindet, der die optische Phase des Lichts im Lichtweg (L) periodisch
mit einer Grundfrequenz f₀ moduliert und auf diese Weise
einen Wechselsignalanteil im Ausgangssignal eines nach dem Lichtweg
(L) angeordneten Photodetektors (D) bewirkt, und aus Einrichtungen
zur frequenzselektiven Auswertung des elektrischen Ausgangssignals
des Photodetektors (D), dadurch gekennzeichnet, daß das vom Photodetektor
(D) abgegebene Signal in einem Mischer (M) mit einem Mischsignal,
das Signalanteile mit einer von der Grundfrequenz f₀ verschiedenen
Mischfrequenz f₂ aufweist, gemischt wird und daß zur Auswertung
Signalanteile des Ausgangssignals des Mischers (M) bei einer
Auswertefrequenz f₁, die gleich der Differenz zwischen Grundfrequenz
f₀ und Mischfrequenz f₂ und wesentlich kleiner als die Grundfrequenz
f₀ ist, herangezogen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß für die Grundfrequenz f₀ im wesentlichen f₀=1/(2τ) gilt,
wobei τ im Lichtweg (L) den Laufzeitunterschied des Lichtes bezeichnet,
der zwischen den Lichtlaufzeiten von jeweils einem Tor (T1, T2)
der strahlenaufteilenden Anordnung (T) zum Phasenmodulator (Ph) besteht.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mischsignal zusätzlich Anteile der ersten Harmonischen
2f₂ der Mischfrequenz f₂ enthält und daß bei der Auswertung Signalanteile
des Detektorausgangssignals bzw. des Mischerausgangssignals
auch bei der ersten Harmonischen 2f₁ der Auswertefrequenz f₁ herangezogen
werden zur Bestimmung der Drehung aus einer Quotientenbildung
der Signalamplituden bei der Auswertefrequenz f₁ und deren erster
Harmonischen 2f₁.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der
Lichtquelle (Q) Lichtpulse ausgesandt werden, die sich periodisch
wiederholen mit der Mischfrequenz f₂.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als
Lichtquelle (Q) eine lichtemittierende Diode oder eine Halbleiter-Laserdiode
verwendet wird und daß deren Lichtintensitätsmodulation
durch eine Modulation des elektrischen Ansteuerstromes bewirkt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das auszuwertende Signal digitalisiert und die
Auswertung digital durchgeführt wird.
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| DE3001721A1 (de) * | 1980-01-18 | 1981-07-23 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Verfahren zur messung absoluter drehungen und anordnung zur durchfuehrung des verfahrens |
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1982
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