DE3140260C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein gattungsgemäßes Verfah
ren nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Eine Reihe von wirtschaftlichen Verfahren zum
Schmelzen von Kupfer- und Nickel-Sulfid-Konzentra
ten sind in den vergangenen 30 Jahren entwickelt wor
den. Beispiele sind unter den Namen Inco-, Mitsubishi-,
Noranda- und Outokumpu-Verfahren bekannt. In der
Literatur finden sich detaillierte Beschreibungen dieser
Verfahren, z. B. in Extractive Metallurgy of Copper, Me
tallurgical Society A.I.M.E., 1976, Vol. 1. Diese Verfahren
haben neben ihren vielfältigen Vorteilen aber den
Nachteil, daß in den Ofenschlacken bedeutende Anteile
an wertvollen Elementen und in den Ofen-Abgasen ho
he Anteile an problematischen, ultrafeinen Konzentrat-Teilchen
enthalten sind. Weiterhin werden neben Kup
fer, Nickel, Kobalt und dem toxischen Arsen wertvolle,
flüchtige Metalle und metallartige Nebenelemente häu
fig in den Abgasen abgegeben, z. B. Antimon, Wismut,
Cadmium, Germanium, Indium, Blei, Quecksilber, Mo
lybdän, Osmium, Rhenium, Selen, Tellur, Zinn und Zink.
Die Ofen-Schmelze enthält ebenfalls diese Verunreini
gungen, doch wird ein großer Bruchteil davon in Form
der Konverter-Schlacke zum Ofen rückgeführt oder
elektrostatisch ausgefällt. Diese Elemente sind in der
Ofen-Schlacke entweder in Lösung als homogene Mi
schung oder als heterogene Mischung von in der Schlak
kengrundmasse suspendierten Schlackenteilchen ent
halten. Externe Schlackenreinigungsverfahren, z. B.
Schlacken-Flotation oder elektrische Ofenbehandlung,
werden häufig eingesetzt, um die Verluste an wertvollen
Materialien in der Ofen-Schlacke zu verhindern. Exter
ne Staubreinigungssysteme, z. B. elektrostatische Aus
fäller, Filter oder Naßabschneider, werden häufig einge
setzt, um die Verluste in den Ofen-Abgasen zu senken.
Solche Installationen sind auch erforderlich um das Ent
weichen von toxischen Elementen, z. B. Arsen, Cadmi
um, Blei und Quecksilber, in die Umgebung zu verhin
dern. Es sollte weiterhin festgehalten werden, daß der
Staub der Abgase auch für die Dampferhitzer schädlich
sein kann, die üblicherweise zur Wärmerückgewinnung
aus dem Abgas eingesetzt werden.
Es ist auch wohlbekannt, daß bei herkömmlichen
Kupfer- und Nickel-Strahlungsöfen sehr hohe Kosten
für die fossilen Brennstoffe anfallen. Ein weiterer Nacht
eil der herkömmlichen Öfen ist der unerwünscht niedri
ge Schwefeldioxidanteil der staubhaltigen Ofenabgase,
die unerwünscht geringe Konzentration wertvoller Me
talle in der Ofenschmelze sowie der sehr große Anteil
von wertvollen Metallen an der Ofenschlacke.
In der DE-OS 29 51 745 ist ein Verfahren zum Sauer
stoff-Sprüh-Schmelzen von Sulfid-Konzentraten be
schrieben, bei dem eine Mischung von nicht-eisenhalti
gem, metallhaltigem, sulfidischem Mineralkonzentrat
mittels vertikal angeordneter Brenner als paraboloid
förmige Suspensionen in die eingeschlossene, heiße
Schwefeldioxidatmosphäre des Horizontalofens inji
ziert wird. Dabei ist ggf. vorgesehen, Kohle als Reduk
tionsmittel zuzusetzen. Diese bekannte Kombination
von Sauerstoff-Sprüh-Schmelzen und Reduktionsmittel
ist insofern nachteilig, da Kohle sehr leicht ist und stets
auf der Oberfläche der Schmelze schwimmt. Dement
sprechend kann sie nicht wirkungsvoll zur Reduktion
der Schlacke beitragen. Darüber hinaus sieht das be
kannte Verfahren keinerlei Vorsichtsmaßnahmen gegen
den Verlust von Ultrafeinteilchen vor, die nicht nur die
Entstaubungsanlagen bzw. die Umwelt belasten, son
dern auch wertvolles Metall mit sich führen, das auf
diese Weise verloren geht.
In der DE-OS 21 56 041 ist ein Verfahren zum konti
nuierlichen Schmelzen und Windfrischen von Kupfer
konzentraten offenbart, bei dem die Schmelz- und
Windfrischreaktionen in einer einzigen Reaktionszone
durchgeführt werden, das aber zur Durchführung des
gattungsgemäßen Schmelzverfahrens nicht geeignet ist.
In der Zeitschrift Erzmetall 33 (1980), Nr. 7/8, Seiten
371-377 ist ein Verfahren zur pyrometallurgischen Ge
winnung von Kupferfeinstein aus sulfidischem Konzen
trat beschrieben, bei dem die Feinteilchen aus dem
Ofenabgas gefiltert und dem Ofen wieder zugeführt
werden. Diese Feinteilchen sind aber bereits oxidiert
und können daher bei einer Rückführung in den Ofen
nicht als Reduktionsmittel eingesetzt werden. Darüber
hinaus werden die abgetrennten Feinteilchen bei dieser
bekannten Verfahrensführung sehr wahrscheinlich zum
größten Teil nach der Eingabe in den Ofen wieder mit
den Ofenabgasen fortgerissen.
Aus der US-PS 41 62 915 schließlich ist ein Stufenver
fahren zur Behandlung von Blei-Kupfer-Schwefel-Chargen
bekannt, bei dem die Feinanteile der Charge
zusammen mit Stäuben aus den Abgasen pelletisiert und
zusammen mit der Charge dem Ofen zugeführt werden.
Zum einen ist bei diesen bekannten Verfahren die Re
duktionsfähigkeit der Pellets durch die Zugabe von be
reits oxidierten Staubteilchen herabgesetzt, zum ande
ren werden die bereits erwähnten Nachteile der be
kannten Verfahren durch diese Maßnahme noch nicht in
befriedigender Weise überwunden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein
verbessertes Verfahren zum Erzeugen von Steinschmel
zen zur Verfügung zu stellen, welches eine effektive und
kostengünstige Entlastung der Abgase von Stäuben er
möglicht und gleichzeitig eine metallärmere Schlacke
und einen metallreicheren Metallstein herzustellen er
laubt.
Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1.
In den Unteransprüchen 2-5 sind Ausbildungen des
Verfahrens nach Anspruch 1 angegeben.
Erfindungsgemäß wird also die Notwendigkeit exter
ner Schlacken-Reinigungsverfahren zum Senken der
Verluste dadurch umgangen, daß in einem Sauerstoff-
Flammofen das Sauerstoff-Potential der durch mehrere
Haupt-Konzentrat-Brenner erzeugten Schlacke ge
senkt wird, indem sie der Reihe nach mit Reduktionsmit
teln wachsender Stärke behandelt wird. Diese Brenner
arbeiten bei erhöhten Temperaturen und produzieren
eine Schmelze mit hohem Sauerstoff-Potential. Viele
der oben aufgelisteten Elemente werden verflüchtigt,
verlassen den Ofen als Dampf oder Rauch im Abgas und
werden deshalb zum Großteil nicht durch die Ofen
schlacke oder die Schmelze eingefangen.
Die genannten, in ihrer Stärke anwachsenden Reduk
tionsmittel können geschmolzene, ultrafeine Konzen
trat-Teilchen sein, gefolgt von geschmolzenen, eisensul
fidreichen Konzentraten, an welche sich wiederum me
tallische eisenreiche Materialien anschließen.
Die genannten ultrafeinen Teilchen - kurz Mikro
teilchen - haben vorzugsweise einen Durchmesser von
weniger als 5 µm; sie bestehen aus einem feinen Bruch
des Haupt-Konzentrats und können leicht beim Trok
kenprozeß abgetrennt werden. Dieses Material kann
über der Schlacke in flüssiger Form nach dem Schmel
zen in einem geeigneten Brenner mit fossilen Brennstof
fen und sauerstoffreichem Gas verteilt werden. Die
Schlacke wird sodann mit eisenhaltigem Sulfid-Konzen
trat besprüht, welches mittels eines Sauerstoff-Sprüh-Brenners
unter Verwendung von Kohle geschmolzen
wurde. Die abschließende Reduzierung, beispielsweise
zur Kobalt-Rückgewinnung, kann dadurch erreicht
werden, daß metallische, eisenhaltige Partikel auf die
Schlacke aufgesprüht werden, die vorzugsweise Koh
lenstoff und/oder Silizium enthalten.
Die Haupt-Einspeisungsbrenner werden bei erhöhten
Flammtemperaturen betrieben, wobei ein vorzüglicher
Oberflächenkontakt und eine gute Mischung erfolgt. Es
wird eine Schmelze mit großer Oberfläche und hohem
Sauerstoff-Potential erzeugt. Die Sulfide eines Groß
teils der oben aufgeführten Elemente werden leicht ver
flüchtigt ebenso wie Sulfide, Metall- oder Oxiddämpfe
oder -rauch und erscheinen deshalb im Abgas, werden
also nicht in der Ofen-Schlacke oder in der Schmelze
gefangen.
Die Abgas-Teilchen, die z. B. Kupfer, Nickel oder Ko
balt enthalten und die Abgas-Rauche bzw. kondensier
ten Dämpfe, die z. B. Arsen, Wismut, Cadmium, Blei,
Molybdän und Zink enthalten, werden gesammelt und
hydrometallurgisch extrahiert. Ihr Kupfer-, Nickel- und
Kobaltanteil kann, falls erwünscht, zum Schmelz-Ofen
rückgeführt werden.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfin
dung anhang der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt
die Figur eine schematische Darstellung eines Quer
schnittes eines Horizontal-Ofens, wie er für das erfin
dungsgemäße Verfahren eingeführt wird, mit bevorzug
ten Anordnungen zum Einspritzen verschiedener fester
und gasförmiger Substanzen und Einrichtungen zum
Entnehmen verschiedener Produkte, wobei die Schlak
ke und die Schmelze in entgegengesetzter Richtung
strömen, während die Strömungsrichtung der Schlacke
und des Gases übereinstimmen.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist als ein verbes
sertes Flamm-Schmelzen (flash-smelting) von eisenfrei
en, metallhaltigen Mineral-Sulfiden in einem Horizon
tal-Ofen zu bezeichnen, durch welches der Verlust von
wertvollen Elementen in den Ofenprodukten gesenkt
wird. Ein besonderes Flamm-Schmelzverfahren, auf das
die vorliegende Erfindung anwendbar ist, ist beispiels
weise in der DE-OS 29 51 745 beschrieben.
Das vorliegende Verfahren ist insbesondere einsetz
bar bei der Umwandlung von Kupfer-, Nickel- und Ko
baltferro-Sulfid-Konzentraten, d. h. bei Konzentraten,
die reich an Mineralien sind wie z. B. Bornit, Chalkozit
(Kupferglanz), Chalkopyrit, Carrollyt, Pentlandit (Eisen
nickelkies), Linneit (Kobaltkies), Pyrit (Eisenkies) oder
Pyrrhotin (Magnetkies), in hochwertige Schmelze, sau
bere Schlacke und saubere Abgase.
Die Mineralien dieser Gruppe enthaltenden Konzen
trate werden zusammen mit Flußmittel und sauerstoff
reichem Gas in eine heiße, eingeschlossene, schwefel
dioxidreiche Atmosphäre in einem Horizontal-Ofen ein
geführt, der eine geschmolzene Schmelze enthält, auf
der eine Schlacken-Schicht schwimmt, wobei die
Schichten (Schmelze und Schlacke) an entgegengesetz
ten Endabschnitten des Ofens entnommen werden. Die
se Sulfid-Konzentrate werden mittels Sauerstoff-Sprüh-
Brennern in die eingeschlossene, heiße, schwefeldioxid
reiche Atmosphäre eingegeben und mischen und rea
gieren wirkungsvoll mit dem sauerstoffreichen Gas auf
grund der großen Kontaktfläche bei hohen Temperatu
ren, bevor sie mit der geschmolzenen Schlacke im Hori
zontal-Ofen in Berührung kommen. Der Ausdruck "sau
erstoffreiches Gas" wird hierbei für Gase verwendet, die
einen Anteil von 33% oder mehr Sauerstoff enthalten,
wobei es sich auch um Sauerstoff aus Flaschen handeln
kann, welcher eine Reinheit von etwa 80 bis 99,5% hat.
Im Sprüh-Brenner wird in dessen Paraboloid ein sehr
schneller Temperaturanstieg erreicht, da eine besonders
feine Dispersion von Metall-Sulfid-Teilchen in dem sau
erstoffreichen Träger-Gas gegeben ist. Die resultieren
de, extrem große Reaktions-Kontaktfläche bedingt eine
optimale Ausnützung der hohen Reaktionsgeschwindig
keit der Reaktion zwischen Ferro-Sulfiden und Sauer
stoff unter Bildung von Ferro-Oxiden und Schwefeldio
xid. Weiterhin wird jegliche Grenzschicht-Hemmung
des Massentransportes bei dieser Reaktion dadurch mi
nimiert, daß am Ausgang des Sprüh-Brenners gemischt
und gereinigt wird. Die Flammen-Temperatur im obe
ren Abschnitt des Paraboloids übersteigt deshalb
1450°C. Als Folge werden die eingespeisten Sulfid-Mi
neral-Teilchen geradezu augenblicklich in diskrete flüs
sige Tröpfchen verwandelt, wobei die Temperaturen
ausreichen, um den Großteil der enthaltenen Elemente
mit größeren Dampfdrücken im Elementar-, Sulfid- oder
Oxidzustand zu verdampfen.
Unter diesen Elementen befinden sich insbesondere
Arsen, Wismut, Cadmium, Blei, Molybdän und Zink bzw.
deren Verbindungen. Befinden sich diese Stoffe in den
Sulfid-Konzentraten in geringen aber wesentlichen
Mengen, so erscheinen über 75% dieser leichtflüchtigen
Substanzen als Dampf oder Rauch in den Ofenabgasen,
wo sie mittels herkömmlicher Einrichtungen rückge
wonnen werden können, beispielsweise mittels elektro
statischer Ausfüllung oder Naßabscheidern. Auch ist ei
ne hydrometallurgische Extraktion und Isolation mög
lich. Auf diese Weise wird ihre Lösung bzw. Reaktion
mit dem Ferro-Silikat oder den Metall-Sulfiden des
Ofens minimiert, was angesichts der Schwierigkeiten
und Kosten ihrer nachfolgenden Entfernung und Isola
tion, beispielsweise von der metallischen Phase, höchst
wünschenswert ist.
Im unteren Abschnitt des Paraboloids hat das System
einen Großteil seiner Radial-Geschwindigkeit verloren,
so daß das gut durchmischte Teilchensubstrat relativ
langsam auf die Schlackenoberfläche absinkt. Die Strö
mungszeiten sind in diesem Abschnitt um eine Größen
ordnung länger als in dem oberen Abschnitt, so daß ein
ausgezeichneter Wärme-Transport zwischen den Gas-,
Flüssig- und Festphasen der Dispersion erzielt wird. Zu
sätzlich dazu, daß zusätzliche Zeit für die Verflüchti
gung von Verunreinigungen gegeben wird, senken sich
die eisenhaltigen, oxidreichen und siliziumreichen Teil
chen langsam bei Temperaturen oberhalb 1300°C auf
die Schlackenoberfläche und reagieren wirksam in dem
Bad, um die erwünschte schnelle Produktion von Ferro-Silikat
zu bewirken. Eisentrioxidreiche und eisenmono
sulfidreiche Teilchen reagieren zur erwünschten effekti
ven Reduktion des Magnetits zu Eisenmonoxid, mit
gleichzeitiger Oxidation von Eisenmonosulfid zu Eisen
monoxid und Schwefeldioxid. Insgesamt sichert dieses
Verfahren, daß die Ofen-Schlacke mit der durchströ
menden Schmelze im Gleichgewicht ist und einen guten
Flüssigkeitsgrad aufweist, um eine gute Schlacken-
Schmelzen-Separation zu gewährleisten. Es ist festzu
halten, daß aufeinanderfolgende Paraboloide im Ofen
gasstrom als Sprüh-Abschneider für zuvor im Gas er
zeugte feine Teilchen wirken, die sich stromab bewegen.
Die eisenfreien, metallhaltigen Konzentrate werden
in trockenem, zerkleinertem Zustand eingespeist, vor
zugsweise sind sie gleichmäßig mit Flußmittel gemischt
und ihre Teilchengröße ist geringer als 0,23 mm, um eine
schnelle Reaktion der Sulfid-Teilchen mit Sauerstoff in
der Gasphase oberhalb der geschmolzenen Schlacke zu
gewährleisten, bevor die Teilchen mit der geschmolze
nen Schlacke in Kontakt kommen.
Ein typisches eisenfreies, metallhaltiges Konzentrat
kann beispielsweise 10 Gew.-% von Teilchen mit einer
Größe enthalten, die geringer ist als 5 µm, wobei die
Edelmetall-Werte etwa denen des gesamten Konzen
trats entsprechen können. Dieser halbkolloide Staub ist
leicht mit dem Abgas aus dem Ofen zu transportieren,
bevor er sich auf dem geschmolzenen Bad absetzt. Eini
ges sammelt sich im Kamin oder erzeugt Ablagen im
Rückgewinnungs-Dampferzeuger, während der Rest
die Staubreinigungseinrichtungen belastet und die Kon
zentration von Verunreinigungen im rückgewonnenen
Staub verdünnt.
Erfindungsgemäß können die eisenfreien, metallhalti
gen Sulfid-Konzentrate mit einer Teilchengröße unter
halb 5 µm von den restlichen Konzentraten getrennt
werden, was mit der Wasserentfernung geschehen kann,
beispielsweise mittels Flüssigbett-Trocknung, wonach
die feinen Partikel verdichtet werden. Das ultrafeine
Material, mit z. B. bis zu 5 µm Durchmesser, kann durch
Schmelzen verdichtet und in geschmolzenem Zustand in
den Ofen injiziert werden, wobei die Schmelzung in
einem geeignetem Brenner unter Verwendung fossiler
Brennstoffe und sauerstoffreichen Gases als Haupt
energiequelle erfolgen kann. Ein Beispiel eines geeigne
ten Brenners in der Ofenwand ist ein Zyklon-Brenner,
dessen Längsachse gegen die Horizontalebene geneigt
ist, beispielsweise einen Winkel von 30° mit ihr bildet.
Die Teilchen können auch durch Agglomeration ver
dichtet werden, welche vorzugsweise unter Bildung har
ter Körnchen mit einer Größe im Bereich von 1-10 mm
Durchmesser erfolgt. Bei der Erzeugung dieser Ag
glomerate können auch andere Materialien verwendet
werden, wie Reste oder andere Produkte der obener
wähnten hydrometallurgischen Behandlung.
Diese verdichteten Teilchen werden in den Horizon
tal-Ofen durch dessen Dach oder Seitenwände auf die
Schlacke injiziert, wobei der Einspritzort vorzugsweise
gerade stromabwärts des Paraboloids des letzten
Haupt-Konzentrat-Sprüh-Brenners liegt.
Erfindungsgemäß wird die in der Flammschmelzung
eisenfreien, metallhaltigen Sulfid-Konzentrats erzeugte
Schlacke dadurch gereinigt, daß ihr Sauerstoff-Potential
gesenkt wird, indem eine Reihe zunehmend starker Re
duktionsmittel zugesetzt wird, d. h. der Magnetit-Anteil
wird zunehmend reduziert bis ein befriedigend niedri
ges Niveau von etwa 5 Gew.-% oder weniger erreicht
ist. Für diesen Zweck ist es höchst vorteilhaft, die
Schmelze und die Schlacke in entgegengesetzter Rich
tung strömen zu lassen, während die Schlacke und das
Gas in gleicher Richtung strömen.
Ein wesentlicher Aspekt der vorliegenden Erfindung
ist darin zu sehen, daß eine hohe Schlacken-Temperatur
aufrechterhalten wird, welche eine niedrige Schlacken
viskosität zur Folge hat.
Das erste in der Reihe von Reduktionsmittel ist die
Schmelze aus den verdichteten, ultrafeinen Konzentrat
teilchen die an einer Stelle in den Ofen und auf die
Schlacke gegeben werden, die benachbart der letzten
paraboloidförmigen Suspension und entfernt von der
Schlacken-Entnahmestelle des Ofens liegt.
Das zweite Reduktionsmittel der Serie ist ein Kon
zentrat, das einen geringen Anteil eisenfreien Metalls
und einen reichen Anteil an Eisensulfid hat, welches eine
Schlackenreinigung bewirkt, in der chemische und ande
re Waschvorgänge zusammenwirken, welche beim Auf
sprühen einer flüssigen Schmelze über die Ofenschmel
ze entstehen, wobei die flüssige, aufgesprühte Schmelze
reich an Eisensulfid und arm an eisenfreiem Metall ist;
die Ofenschmelze wird also quasi einer Säurebehand
lung unterzogen. Ein Beispiel für ein derartiges Material
ist ein Chalkopyrit-Pyrit-Zwischenkonzentrat, welches
5 Gew.-% Kupfer enthalten kann oder auch ein Pyrit-
Konzentrat, welches 0,5 Gew.-% Kupfer enthalten
kann. Ein anderes Beispiel ist ein Pentlandit-Pyrrhotin-Zwischen
konzentrat, welches 2 Gew.-% Nickel enthal
ten kann oder ein Pyrrhotin-Konzentrat, welches
0,6 Gew.-% Nickel enthalten kann. Eine wichtige chemi
sche Wirkung des Eisensulfids ist die Reduktion des
Magnetits und des dreiwertigen Eisen-Anteils der
Schlacke zu Eisenmonoxid, wobei gleichzeitig gelöste
eisenfreie Metalloxide in Sulfide für ihren Eintritt in die
Schmelze umgewandelt werden. Die Reduktion des Ma
gnetits wird begleitet von einem erheblichen Abfall der
Schlackenviskosität, weshalb die Schmelze schneller
und vollständiger absetzt. Das in der chemischen Reak
tion gebildete, siedende SO2 bewirkt einen zusätzlichen
vorteilhaften Mischeffekt. In diesem Ausführungsbei
spiel der Erfindung wird dann weiter die Wert-Metall-Rück
gewinnung im Ofen gesteigert, indem das Sauer
stoff-Potential der Schlacke unter den Wert gesenkt
wird, der durch Zugeben von Eisensulfid alleine erreich
bar ist. Dies wird durch die letzte Reduktionsmittelzufü
gung erreicht. Dadurch wird die Kobaltrückgewinnung
gegenüber einem Nickel-Strahlungsofen verdreifacht.
Die relativ geringe Menge an Reduktionsmittel, die im
letzten Falle über die Schlacke gesprüht wird, beispiels
weise 2 Gew.-% der Schlacke, ist reich an metallischem
Eisen und enthält Kohlenstoff und/oder Silizium sowie
Roheisen, silberglänzendes Roheisen, Ferrosilizium,
Schwammeisen und/oder Alteisen, wie z. B. Eisenspäne.
Geringwertiges, reichlich Kohlenstoff und reichlich
Schwefel enthaltendes Schwammeisen ist ein befriedi
gendes Reduktionsmittel, welches leicht und wirtschaft
lich aus Pyrrhotin-Konzentrat gewonnen werden kann,
welches in der Nickelindustrie anfällt. Kohlenstoff al
leine kann bekanntlich als Reduktionsmittel eingesetzt
werden, doch ist seine Wirksamkeit aufgrund seines ge
ringen spezifischen Gewichtes gering, da es auf der
Schlacke schwimmt. Seine Einspritzung in die Schlacke,
beispielsweise durch Lanzen, kann Betriebsschwierig
keiten bewirken. Diese letztgenannte Zufügung eines
Reduktionsmittels wird durch Aufsprühen desselben
über die Schlacke an einer Stelle durchgeführt, die von
der Schlacken-Entnahmestelle des Horizontal-Ofens
entfernt ist und ausreichend Abstand hat von den Ab
stich-Löchern, um eine angemessene Absetz-Zeit für die
neugebildete Schmelze zu gewährleisten.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens ge
genüber herkömmlichen eisenfreien Schmelzverfahren
sei am nachfolgenden Beispiel illustriert: Ein Chalkopy
rit-Konzentrat aus 25% Cu, 28% Fe, 31% S und 8% SiO2
und einem geringen, aber wichtigen Anteil von
Arsen, Wismut, Cadmium, Blei, Molybdän oder Zink, der
insgesamt weniger als 2 Gew.-% ausmacht, wird durch
Luftaufbereitung und Flüssig-Bett-Trocknung in Antei
le mit Teilchengrößen von weniger bzw. mehr als 5 µm
getrennt. Die so abgetrennten ultrafeinen Teilchen ha
ben ein Gewicht von weniger als 7% des Gesamt-Kon
zentrats und weisen eine ähnliche Zusammensetzung
auf. Sie werden durch Schmelzen verdichtet, wobei ein
mit Sauerstoff und fossilem Brennstoff betriebener
Ofenbrenner benutzt wird. Die erzeugte Schmelze wird
an einer Stelle über die Schlacke gesprüht, die der letz
ten der drei paraboloiden Suspensionen benachbart ist.
Das Konzentrat wird mittels Sauerstoff-Sprüh-Schmel
zen in eine hoch angereicherte Schmelze geschmolzen,
wobei wiederum Sauerstoff und 3 Sprüh-Brenner einge
setzt werden. Ein Großteil der Verunreinigungen, z. B.
Arsen, Wismut, Cadmium, Blei, Molybdän und Zink,
wird aufgrund der paraboloidförmigen Flamme und der
vorzüglichen Oberflächenkontakte sowie der Mischung
bei hohen Temperaturen, die 1450°C überschreiten,
und des hohen Sauerstoff-Potentials in den Paraboloi
den, das einer Schmelze mit mehr als 65% Cu entspricht,
verdampft. Das Ofen-Gas, das mehr als 20 Vol.-% SO2
aufweist, wird kontinuierlich aus dem Ofen abgelassen
und enthält mehr als 75% des Arsen-, Wismut-, Cadmi
um-, Blei-, Molybdän-, Zink- bzw. Schwefelanteils der
gesamten Sulfid-Ladung. Ein Reduktionsmittel zur
Schlackenreinigung, das benachbart der Eingabestelle
für die ultrafeinen Teilchen und entfernt von der Schlak
ken-Entnahmestelle (um der Schmelze genügend Setz-Zeit
zu lassen) eingegeben wird, weist ein Chalkopyrit-Pyrit
mit 4% Cu, 40% Fe und 45% S auf, wird geschmol
zen und über die Schlacke gesprüht. Die erzeugte, hoch
angereicherte Schmelze weist 45% Cu, 10% Fe und
22% S auf, während die Schlacke im Endzustand 0,4% Cu
aufweist, was einer Rückgewinnung von über 98%
des Kupfers entspricht.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird ein Pentlandit-Konzentrat mit 12% Ni, 0,4% Co,
38% Fe, 31% S und 8% SiO2 sowie geringen, aber wich
tigen Anteilen von Cadmium, Blei und Zink, die zusam
men weniger als 1% des Gewichtes ausmachen, mittels
Luftaufbereitung und Flüssig-Bett-Trocknung in Bruch
teile mit Teilchengrößen von jeweils mehr bzw. weniger
als 5 µm getrennt. Das abgetrennte Material mit Teil
chengrößen unterhalb von 5 µm hat ein Gewicht von
etwa 7% des Gesamtkonzentrats und eine entsprechen
de chemische Zusammensetzung. Es wird durch Schmel
zen verdichtet, in den Ofen injiziert und an einer Stelle
über die Schlacke gesprüht, die benachbart der letzten
paraboloidförmigen Suspension des Konzentrats ist.
Der Rest des Konzentrats wird mittels Sauerstoff-
Sprüh-Schmelzen unter Verwendung von kommerziell
erhältlichem Sauerstoff und einer Vielzahl von Sauer
stoff-Sprüh-Brennern in eine hochangereicherte
Schmelze geschmolzen. Aufgrund der hohen Tempera
tur, die 1450°C überschreitet, und des großen Sauer
stoff-Potentials in dem Paraboloid, das einer Schmelz-
Anreicherung von über 55% Ni entspricht, wird ein
Großteil der in dem Konzentrat vorhandenen elementa
ren Verunreinigungen, wie Cadmium, Blei und Zink, den
Ofen im Abgas als Dampf bzw. Rauch verlassen. Dieses
Gas mit mehr als 20 Vol.-% SO2 wird kontinuierlich aus
dem Ofen abgelassen, wobei mehr als 75% des Cadmi
um-, Blei-, Schwefel- bzw. Zinkanteiles der gesamten
Sulfid-Ladung mitgenommen werden. Ein eisensulfid
reiches Reduktionsmittel zur Schlackenreinigung aus
Pentlandit-Pyrrhotin mit 2% Ni, 56% Fe und 34% S
wird geschmolzen und mittels Sauerstoff-Sprüh-Bren
nern unter Verwendung von fossilen Brennstoffen als
Wärmequelle geschmolzen und an einer Stelle über die
Schlacke gesprüht, die benachbart der Eingabestelle für
die kompaktierten Fein-Teilchen und entfernt von der
Entnahmestelle für die Schlacke angeordnet ist. Das
letzte Reduktionsmittel in der Reihe von Reduktions
mitteln, für das Roheisen mit einem Anteil von 4,5% C
und 1,5% Si vorgesehen ist, wird in den Ofen an einer
Stelle eingegeben, die benachbart der Eingabestelle für
die letztgenannte Schmelze liegt und einen angemesse
nen Abstand von der Schlacken-Entnahmestelle hat. Die
erzeugte, hochangereicherte Schmelze weist 55% Ni,
1,55% Co, 10% Fe und 26% S auf, während die Schlacke
letztlich 0,15% Ni und 0,07% Co aufweist, was einer
Rückgewinnung von etwa 99% und 83% des Nickels
bzw. Kobalts entspricht.
Die Figur veranschaulicht schematisch die Ein
laß-Öffnungen für das Einspritzen der ultrafeinen Teilchen
in flüssiger Form, des eisensulfidreichen Konzentrats in
flüssiger Form und des eisenreichen Reduktionsmittels
nach der Erfindung, wobei die Konzentrate mittels Sau
erstoff-Sprüh-Schmelzen geschmolzen werden. Der
Horizontal-Ofen 1 weist eine Schlacken-Entnahmestelle
3, eine Schmelzen-Entnahmestelle 5 und einen Ab
gas-Auslaß 7 auf. Eine Ladeeinrichtung 9 dient der Beschik
kung mit Konverter-Schlacke. Eine Schmelze 11 befin
det sich in einem unteren Abschnitt des Ofens und eine
Schicht geschmolzener Schlacke 13 befindet sich dar
über. Im Raum 15 ist eine erhitzte, schwefeldioxidreiche
Atmosphäre zwischen der Schlacke 13 und dem Dach
des Ofens eingeschlossen. Drei Sauerstoff-Sprüh-Bren
ner 19 sind vorgesehen, um Suspensionen von Sulfid-
Konzentrat S, sauerstoffreichem Gas und vorzugsweise
Flußmittel F in der erhitzten Atmosphäre des Ofens zu
erzeugen. Mischungen aus Sulfid-Konzentrat und Fluß
mittel werden über die Leitungen 21 den Brennern 19
zugeführt. Durch Leitungen 23 wird sauerstoffreiches
Gas eingespeist, um in der heißen Atmosphäre im Raum
15 des Ofens paraboloidförmige Suspensionen 25 zu
bilden. Benachbart der letzten paraboloidförmigen Sus
pension 25 und entfernt von der Schlacken-Entnahme
stelle 3 ist eine Einspritz-Vorrichtung 27 vorgesehen,
mit der die verdichteten, ultrafeinen, eisenfreien
Metall-Mineral-Konzentrat-Teilchen 29 in geschmolzener
Form in den Ofen und auf die Schlacke 13 eingespritzt
werden. Ebenfalls sind Einspritzvorrichtungen 31 be
nachbart den Einspritzvorrichtungen 27 und entfernt
von der Schlacken-Entnahmestelle 3 vorgesehen, mit
tels derer gering angereichertes Konzentrat 33, das ei
nen hohen Eisensulfid-Anteil und einen geringen eisen
freien Metallanteil aufweist, in den Ofen und auf die
Schlacke 13 gesprüht wird.
Ebenfalls vorgesehen sind Einspritzvorrichtungen 35,
die von der Schlacken-Entnahmestelle 3 entfernt sind
und einen ausreichenden Abstand vom Loch 5 aufwei
sen, um das metallische, eisenreiche Material 37 in den
Ofen und auf die Schlacke 13 injizieren zu können.
Für den Fachmann ist offenkundig, daß einige Aus
führungsformen dieser Erfindung benutzt werden kön
nen, um andere Flamm-Schmelzverfahren oder kontinu
ierliche Verfahren zu verbessern; besonders bevorzugt
ist aber die Anwendung der Erfindung bei Sauerstoff-
Sprüh-Schmelzverfahren und entsprechenden Vorrich
tungen, weil der Wärme- und Massentransport sowie
deren Verteilung besonders günstig sind und weil die
erforderlichen Modifikationen am Ofen relativ einfach
und billig sind.
Claims (5)
1. Verfahren zum Erzeugen einer Steinschmelze
aus Nichteisenmetalle, insbesondere Kupfer, Nik
kel, Kobalt oder deren Gemische, enthaltendem
Sulfid-Mineral-Konzentrat durch Aufschmelzen
des Konzentrates mit einer Korngröße von weni
ger als 0,23 mm, das Teilchen mit geringerem
Durchmesser als 5 µm enthält, in einem Horizontal
ofen mit einer Steinschmelze und einer Schlacke
unter einer eingeschlossenen, heißen, schwefeldio
xidreichen Atmosphäre, wobei die Abgase, die
Steinschmelze und die Schlacke getrennt abgezo
gen werden und der Verlust an Nichteisenmetallen,
nämlich Kupfer, Nickel, Kobalt oder deren Mi
schung, verhindert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß von dem Nichteisenmetall enthaltendem Sul
fid-Mineral-Konzentrat die Teilchen mit einem
kleineren Durchmesser als 5 µm abgetrennt wer
den, die abgetrennten Konzentratteilchen getrennt
aufgeschmolzen werden und die aufgeschmolzenen
Konzentratteilchen in den Ofen und auf die Schlak
ke gegeben werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zusätzlich ein geschmolzenes, eisen
sulfidreiches Sulfid-Konzentrat mittels eines Bren
ners benachbart der Eingabestelle des verdichteten
Konzentrats und entfernt von der Entnahmestelle
für die Schlacke in den Ofen eingesprüht und über
die Schlacke verteilt wird, wobei fossile Brennstof
fe und sauerstoffreiches Gas als Hauptenergiequel
le dienen, und das ein Reduktionsmittel benachbart
dem Einsprühbereich des geschmolzenen, eisensul
fidreichen Sulfid-Konzentrats und entfernt von der
Entnahmestelle der Schlacke in den Ofen einge
spritzt und über die Schlacke verteilt wird, wobei
das Reduktionsmittel ein metallisches, eisenreiches
Material ist, das Kohlenstoff und/oder Silizium ent
hält.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß als Reduktionsmittel Schwammeisen
verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mi
schung eines Großteils des restlichen Sulfid-Mine
ral-Konzentrats und des sauerstoffreichen Gases
mittels auf dem Ofen vertikal angeordneter Bren
ner als paraboloidförmige Suspensionen in die
schwefeldioxidreiche, heiße Atmosphäre des Ofens
eingespritzt werden, um eine im wesentlichen
gleichförmige Wärme- und Massenverteilung im
Ofen zu gewährleisten.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Stein
schmelze und die Schlacke entgegengesetzte Rich
tungen vorgesehen werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/197,563 US4337086A (en) | 1978-12-21 | 1980-10-16 | Method for decreasing metal losses in nonferrous smelting operations |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3140260A1 DE3140260A1 (de) | 1982-06-03 |
| DE3140260C2 true DE3140260C2 (de) | 1987-09-03 |
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