DE3140630C2 - Spikeplatte und Verfahren zur Herstellung sowie Einrichtung zum Zähnen von Spikeplatten - Google Patents
Spikeplatte und Verfahren zur Herstellung sowie Einrichtung zum Zähnen von SpikeplattenInfo
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Description
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Spike
platte und auf ein Verfahren zur Herstellung sowie auf eine
Einrichtung zum Zähnen von Spikeplatten nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Eine Spikeplatte der eingangs genannten Art ist bereits
aus der DE OS 26 19 522 bekannt, wobei dort aber die Zähnung
seitlich an den von der Grundplatte abragenden Spikes ange
bracht ist. Durch diese seitliche Anbringung von Zähnen
im Seitenbereich der Spikes muß befürchtet werden, daß sich
nur eine geringe Verklammerung bei Holzverbindungen ergibt
und im weiteren sind die Herstellungskosten zur Anbringung
der bekannten Verzahnung relativ hoch.
Eine weitere Spikeplatte ist aus der AT PS 354 034 bekannt,
wobei dort bereits Verzahnungen und Riefen im Querrichtung
auf den von der Grundplatte abragenden Spikes aufgebracht
sind. Diese bekannten Spikeelemente sind jedoch relativ
teuer in der Herstellung und unhandlich in der Handhabung
und es muß befürchtet werden, daß die Spikes beim Einbringen
in Holzmaterial leicht abbrechen.
Aus der US-PS 3 382 752 ist eine weitere Spikeplatte zur
Erzielung von Holzverbindungen bekannt, die jedoch auf den
Spikes selbst keine Zahnung aufweist.
Eine Spikeplatte, die nach dem Stand der Technik bekannt
ist und die auch bei der Erfindung verwendet wird, hat
üblicherweise eine rechtwinklige Form und ist aus einem
dünnen Stahlblech hergestellt, wobei die Spikes von einer
Grundplatte ausgehend vertikal abragen.
Die Spikeplatte findet generell für Holzverbindungen, z. B.
für die Montage von Holz, Verwendung, wobei Holzteile anein
andergelegt und durch Aufpressen von oben auf die zu verbin
denden Teile verbunden werden und dies bequem mittels einer
Presse erfolgen kann. Damit werden die Spikes in dem Holz
und die Grundplatte selbst auf der Holzoberfläche gehalten.
Eine andere Spikeplatte kann an der gegenüberliegenden Seite
aufgepreßt werden.
Die Festigkeit einer solchen Spikeplatten-Verbindung hängt
teils von der Zugfestigkeit, Druckfestigkeit und Steifigkeit
der Grundplatte selbst, teils von der Haltefestigkeit durch
die Verzahnung zwischen den Spikes die von der Grundplatte
abstehen und dem Holz und teils von der Festigkeit des ver
wendeten Holzes ab.
Um die Haltekraft der Spikes der Platte zu erhöhen, ist
es bekannt, Spikes auf die Art und Weise auszubilden, daß
an den Seiten der Spikes Zähne angeformt waren, die beim
Eindringen in das Holz eine stabile Befestigung ermöglichten
und dadurch der Halt der Spikes erhöht wurde. Diese Zähnung
ist bei der finnischen Patentanmeldung Nr. 790 210 und einigen
älteren amerikanischen Patentanmeldungen bekannt, was anfangs
bereits angedeutet wurde. Hierbei sind die Spikes der Spike
platte pfeilartig in ihrer Form oder besitzen mehrere Zähne
an den Kanten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Spikeplatte,
ein Verfahren sowie eine Einrichtung zur Herstellung der
Spikeplatte der genannten Art so weiterzubilden, daß bei
geringen Kosten die Haltekraft der Spikes erheblich ver
bessert werden kann.
Zur Lösung der Aufgabe sind bei der Spikeplatte die Merk
male des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 vorge
sehen.
Hinsichtlich Verfahren sowie der Einrichtung zur Herstellung
der Spikeplatte sind die Merkmale der Patentansprüche 3
und 6 vorgesehen.
Der Kern der Erfindung liegt darin, daß die Oberseite der
Spikes mit Zähnen versehen ist, wobei diese konvex ausge
bildet sind.
Die Erfindung ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet,
daß die Spikeplatte in einer Form ausgebildet ist, wie dies
näher in den anliegenden Ansprüchen umrissen ist und daß
das Verfahren und die Einrichtung zur Herstellung der Spike
platte darauf abgestellt ist, wie dies aus den diesbezüglichen
Ansprüchen ersichtlich.
Gemäß dem Hauptmerkmal der Erfindung ist hierbei auf einer
Planfläche der Spikes der Platte eine Zähnung quer zur Längs
richtung der Spikes in konvexer Ausbildung vorgesehen.
Mit dieser Anordnung wird die Haltekraft der Spikes im Holz
wesentlich erhöht.
In vorteilhafter Ausgestaltung ist es vorgesehen, daß die
Spikes auf erhöhten Abschnitten angeordnet sind, die längs
des Stanzbleches verlaufen und die leicht erhöht über der
Ebene der Plattenfläche sind.
Hierdurch wird die Bruchgefahr beim Einschlagen der Spikes
in zu verbindendes Material verringert.
Bei dem Verfahren ist es in vorteilhafter Ausgestaltung
vorgesehen, daß die Zähnung auf kontinuierlichen Abschnitten
aufgebracht ist.
Im weiteren ist es vorteilhaft, daß die Zähnung nacheinander
in Phasen entsprechend der Längen der Spikes aufgebracht
ist.
Hierdurch werden in Verbindung mit dem Einschlagen von Spikes
Festigkeitsabschnitte geschaffen, die dann auch in dem zu
verbindenden Material in Phasen vergleichbar zu der phasen
haften Anordnung der Zähnung auf den Spikes vorliegen
können.
Bei der Einrichtung ist es vorteilhaft, daß diese kontinuier
lich, mit annähernd konstanter Geschwindigkeit arbeitet und
Stempel und die Matrizen für das Ausstanzen der Spikes über
den Umfang rotierender Walzen angeordnet sind, die mit der
selben Geschwindigkeit rotieren, wie der Stanzstreifen be
wegt wird, so daß die Stempel und die Matrizen während der
Rollbewegungen gegeneinander wirken, wodurch die Spikes
der Spikeplatte ausgeschnitten und geformt werden.
In weiterer Ausgestaltung ist es bei der Einrichtung vorge
sehen, daß für das Ausrichten der Spikes zwei Walzen gegen
einander angeordnet sind, von denen die eine Walze eine
zylindrische Form hat und die andere Walze als Zahnrad aus
gebildet ist, in dem die Zahnzwischenräume eine evolvente
Fläche haben.
Andere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung, als auch
die dadurch erzielten Vorteile, werden ausführlicher in
der nachfolgenden Beschreibung anhand von Beispielen und
mit Bezug auf die Zeichnungen erläutert.
In den anliegenden Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine Ausführungsform der Spikeplatte gemäß der Er
findung in einer Ansicht von oben auf die Platte,
die verschiedenen Fertigungsstufen darstellend,
Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Spike
platte der Fig. 1 mit einigen Spikes in der Endstellung,
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie A-A
der Fig. 2,
Fig. 4 und 5 eine vergrößerte Spikeform der Spikeplatte
gemäß der Erfindung in den Ansichten von oben und
von der Seite,
Fig. 6 und 7 vergrößerte Schnittansichten entlang der Schnitt
linie B-B und C-C der Fig. 5,
Fig. 8 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform
der Einrichtung gemäß der Erfindung in Seitenansicht,
Fig. 9 eine vergrößerte Darstellung der Zahnwalze der in
Fig. 8 gezeigten Einrichtung in Seitenansicht,
Fig. 10 eine vergrößerte Darstellung der Zahnform der Zahn
walze im Schnitt,
Fig. 11 eine schematische Darstellung der Einrichtung in
einer anderen Ausführungsform gemäß der Erfindung
in Seitenansicht,
Fig. 12 eine vergrößerte Darstellung eines Stanzwerkzeuges
der Fig. 11 in Seitenansicht,
Fig. 13 das Stanzwerkzeug der Fig. 12 im Längsschnitt,
Fig. 14 vergrößert den oberen Teil des Stempels im Stanz
werkzeug in Seitenansicht,
Fig. 15 und 16 vergrößerte Schnittansichten entlang den
Schnittlinien D-D und E-E der Fig. 14, und
Fig. 17 und 18 vergrößerte Ausschnitte von zwei Spikeplatten,
die auch gemäß der Erfindung Spikeformen darstellen,
die leicht unterschiedlich von denen der Spikeplatte
der Fig. 1 sind, die Spikes sind ausgestanzt, jedoch
noch nicht gebogen dargestellt.
Die Spikeplatte der Fig. 1 gemäß der Erfindung ist aus
geeignetem Stahlblech 1 hergestellt, welches auf geeignete
Weise beschichtet ist oder auf andere Weise beschichtet
sein kann und aus dem die Plattenspikes auf bekannte Weise
annähernd senkrecht von der Platte auskragend ausgestanzt
werden, derart, daß das den Spike formende Material von
der Platte überwiegend abgetrennt ist, jedoch der Fuß des
Spikes mit der Kante der geformten Öffnung verbunden bleibt.
Der Stempel des Stanzwerkzeuges ist derart ausgebildet,
daß nach dem Ausstanzen der Spike in die senkrecht von der
Platte auskragende Stellung gedrückt wird. Hauptsächlich
aus Gründen der Fertigungstechnik und durch Festigkeitsfaktoren
bedingt, werden die Spikes in mehr oder weniger regelmäßigen
Gruppen angeordnet, in diesem Fall in Reihen 3, welchen
die Enden der Spikes 2 reihenweise jeweils abwechselnd ausge
stanzt und hochgebogen werden, wie dies in den Fig. 1 und
2 dargestellt ist.
Gemäß der Erfindung wird auf den Planseiten der Spikes,
in diesem Fall der Rückseite, eine quer verlaufende Zähnung
4 annähernd über die ganze Länge des Spikes aufgebracht.
Die Zähnung erfolgt auf einfache Weise und ist so ausge
legt, daß die Kanten der Zähnung von der Spitze zum Fuß
des Spikes in der Höhe ansteigend ausgeführt sind, wodurch
der Spike leichter in das Holz der zu erstellenden Verbindung
eindringen kann und auch in dem Holz einen besseren Halt
bekommt. Es wird als geeignet betrachtet, die zu zähnende
Fläche zum Fuß des Spikes hin zu begrenzen und ohne Zähnung
zu belassen, da eine Zähnung am Fuß des Spikes bei der Form
gebung durch Ausstanzen zum Abbrechen des Spikes neigt.
Im weiteren werden die Spikes 2 hauptsächlich auf nebeneinander
liegenden längs der Platte verlaufenden Abschnitten 5 ange
ordnet, die durch eine Formgebung der Platte derart gekenn
zeichnet sind, daß die Abschnitte auf geeignete Weise konvex
erhöht geringfügig die Plattenebene überragen, wie dies
im einzelnen in Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Der Vorteil
dieser Konstruktion ist vor allen Dingen, daß die Zähnung
einfacher und kostengünstiger durchzuführen ist.
Außerdem wird die Festigkeit und die Steifigkeit der Spike
platte dadurch verbessert. Die Spikes können auch auf andere
Weise ausgebildet sein, indem deren Querschnitt leicht konvex
in Richtung der Zähnung ist (Fig. 5 bis 7). Dadurch wird
die Steifigkeit der Spikes erhöht und gleichzeitig die Halte
fähigkeit der Zähnung verbessert.
Die Spikes können auf eine Weise ausgeführt sein, indem
zwei oder auch mehr Spikes von einer Ausstanzöffnung aus
gehend geformt sind. Damit kann die Aufteilung des Materials
der Spikeplatte vorteilhafter erfolgen, so daß der Anteil
des massiven Materials der Grundplatte erhöht ist, während
die Anzahl der Spikes gleich bleibt. Folglich ist somit
die Scherfestigkeit der Platte erhöht.
Gemäß der Hauptmerkmale des Herstellungsverfahrens nach
der Erfindung wird die querverlaufende Zähnung auf dem Stanz
streifen an den Stellen aufgebracht, an denen die Spikes
ausgestanzt werden, allerdings vor dem Ausstanzen.
Bei einer Einrichtung zum Zähnen nach der Erfindung wird
der Stanzstreifen der Spikeplatte der Ablaufphase 6 der
Stanze 7 (Fig. 8) oder ähnlich zugeführt, in der das Ausstan
zen der Spikes auf dem Stanzstreifen auf an sich bekannter
Weise erfolgt. Das Stanzen wird mittels eines Stanzwerk
zeuges 8 ausgeführt, welches der Maschine zugeordnet ist,
und einen an sich bekannten konstruktiven Aufbau hat, be
stehend aus einer Anzahl von Stempeln 9 und zugehörigen
Matrizen 10. In der Figur sind die Stempel und Matrizen
nur schematisch dargestellt. Das Werkzeug arbeitet auf der
Art und Weise, daß der Stempel durch die auszustanzende
Platte in die entsprechend dem Stempel geformte Ausnehmung
in der Matrize eindringt, so daß zwischen jedem Stempel
und der zugehörigen Matrize ein Teil der Platte entsprechend
der Form der ausgestanzten Öffnung in der Platte ausge
schnitten wird, der den Spike der Spikeplatte bildet, der
dann durch den Stempel mindestens in eine annähernd senk
rechte Stellung im Verhältnis zur Ebene des Stanzstreifens
gebogen wird und mit der Kante der Öffnung mit seinem Fuß
verbunden bleibt, gegeben durch den ausreichend groß aufge
führten Abstand zwischen dem Stempel und der Matrize an
diesen Stellen, so daß kein Schnitt erfolgt. Das Stanzwerk
zeug mit den Stempeln und Matrizen ist als solches an sich
bekannt und wird deshalb auch nicht näher durch eine Zeichnung
dargestellt. Der Querschnitt des Stempels und der Matrizen
ausnehmung entspricht in diesem Beispiel der Spikeform der
Fig. 1 und 2, kann jedoch auch eine davon abweichende unter
schiedliche Form für den hier in Frage kommenden Spike haben.
Mittels einer geeigneten nicht in den Zeichnungen darge
stellten Zuführanordnung wird der Stanzstreifen dem Stanz
werkzeug nacheinander zugeführt, so daß das Werkzeug ein
oder mehrere Reihenpaare von Spikes mit jedem Arbeitshub
aufstanzt. Zum Beispiel mittels einer in Fig. 8 dargestellten
Einrichtung, mit der zwei Reihenpaare der Spikes nach Fig. 1
mit jedem Arbeitshub ausgestanzt werden, während der Stanz
streifen stufenweise vorwärts bewegt wird.
Gemäß der Einrichtung werden vor dem Ausstanzen der Spikes
längs des Streifens, d. h. in Zuführrichtung verlaufende
Zähnungen angebracht. Diese bestehen hauptsächlich aus quer
oder diagonal zur Längsrichtung verlaufenden Rillen, zahn
förmigen Erhebungen oder Riefen in zum Beispiel 1-3 mm
Abstand voneinander. Diese so gezähnten Abschnitte sind
auf dem Streifen so angeordnet, daß sie an den Stellen sind,
an denen die Spikes ausgestanzt werden. Mit den Spikes und
der quer zur Längsachse verlaufenden Zähnung, wird die Halte
kraft der Spikes und die Festigkeit der Verbindung erhöht.
Das hiermit eingeführte Verfahren und die Einrichtung ermög
lichen es, die Zähnung auf der Planfläche der Spikes auf
wirtschaftliche Art und Weise vorzunehmen.
Die Zähnung kann auch an den, den Spikelängen entsprechenden
Teilabschnitten erfolgen, wie dies in Fig. 1 an dem rechten
Teil der Spikeplatte gezeigt ist, an dem die Spikes noch
nicht ausgestanzt sind.
Wenn die Zähnung auf einfache Weise mittels spanloser Verfor
mung, wie Walzen oder Drücken, zur Aufführung kommt, wird
die Festigkeit des Plattenmaterials bekanntlich erhöht,
so daß auch diese Tatsache teilweise die Festigkeit der
gefertigten Spikeplatte verbessert und damit möglicher
weise ein dünneres Plattenmaterial verwendet werden kann.
Folglich wird eine Einsparung an den Kosten für das Roh
material erzielt.
Die Zähnung wird normalerweise nur auf der einen Seite der
Platte ausgeführt, welches die Seite ist, an der die Spikes
an der Spikeplatte auskragen. Dies wird aus dem Grunde so
ausgeführt, damit das Stanzwerkzeug beim Ausstanzen des
Spikes aus der Platte gleichzeitig die Zähnung auf einer
Seite glättet. Um den Vorwärtstransport der ausgestanzten
Platte ungehindert zu ermöglichen, wurde die Stanzphase
so arrangiert, daß die Stempel 9 unterhalb und die Matrize
10 oberhalb angeordnet sind (Fig. 8), wodurch die Spikes
nach außen auskragen und der ausgestanzte Streifen in die
nächste Arbeitsposition bewegt werden kann, in der der
Schnitt auf die gewünschte Länge mittels eines Schnittwerk
zeuges 11 nacheinander erfolgt.
Für die Zähnung des Stanzschnitts ist das Zahnwerkzeug 12
an der Stanzmaschine oder davor, d. h. vor dem Stanzwerkzeug
8 angeordnet. Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform
sind an dem Zahnwerkzeug zwei Walzen 13 und 14, die in Lagern
über Achsen in paralleler Anordnung zueinander in einem
gemeinsamen Gehäuse laufen. Mindestens eine der Walzen muß
höhenverstellbar entsprechend der Dicke des Stanzstreifens
sein, der zwischen den Walzen durchläuft. Ein ausreichender
Druck in Richtung auf den durchlaufenden Stanzstreifen muß
auf die Walzen ausgeübt werden, damit die Zähne des Zahnwerk
zeuges in die Oberfläche der zu zähnenden Flächen eindringen
können. Zu diesem Zweck sind Teile in der Einrichtung vorge
sehen, die an sich bekannt sind. In einer vorteilhaften Aus
führungsform ist die Walze 13 mit dem Zahnprofil oberhalb
im Werkzeug und die profillose Gegenwalze unterhalb angeordnet
(Fig. 8).
Das Zahnwerkzeug 12 kann auf einfache Weise derart ausgebil
det sein, daß es gleichzeitig als Zuführeinrichtung für
den Stanzstreifen verwendet wird, die den Stanzstreifen
vor der Ablaufhaspel 6 dem Stanzwerkzeug 8 zuführt. Um den
Stanzstreifen auszurichten, ehe dieser das Zahnwerkzeug
erreicht, wird dieser durch eine Richteinrichtung 15 ge
führt, die in ihrem konstruktiven Aufbau an sich bekannt
ist und die aus mehreren aufeinanderfolgenden Walzen besteht.
Das Zahnwerkzeug 12 kann deshalb der Ausrichtwalzen-Kombination
an deren Ausgang zugeordnet sein.
Um zu erreichen, daß das Zahnwerkzeug als Zuführvorrichtung
arbeiten kann, besitzt es Antriebsteile, die das Walzenpaar
stufenweise entsprechend der Länge der Vorschubbewegung
dreht. Diese Teile sind hierin nicht gezeigt, da sie einen
an sich bekannten konstruktiven Aufbau haben. Selbstverständ
lich ist die Vorschubbewegung so ausgelegt, daß sie während
des Rückfürhubes des Stanzwerkzeugs erfolgt und während
des Arbeitshubes gesperrt ist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
ist die Zähnung auf der Zahnwalze derart ausgebildet, daß
es aus einem Satz nebeneinanderliegend angeordneter Teile
der Ummantelungen 13a und 13b besteht, die eine zahnartige
Zähnung aufweisen. Diese sägezahnartige Verzahnung ist so
ausgeführt, daß jedes zweite Teil 13a eine parallele Ver
zahnung in der einen Richtung hat, und das Teil 13b dazwischen
eine Verzahnung in entgegengesetzter Richtung. Die auf der
Rückseite der Spikes aufgebrachte, sägezahnartige Zähnung
ermöglicht in dieser Form das zwar leichte Eindringen der
Spikes in das Holz, erhöht jedoch gleichzeitig die Haltekraft
der Spikes in dem Holz gegen Herausziehen in Gegenrichtung.
Damit wird eine Spikeplatte geschaffen, auf der die Reihen
der Spikes abwechselnd die Verzahnung links bzw. rechts
haben, wie dies in Seitenansicht gezeigt ist.
Gemäß der Erfindung kann die Ausführungsform einer Zahnwalze
(Fig. 9) auf einfache Weise ermöglicht werden, indem diese
aus Scheiben mit zentrischer Bohrung zusammengesetzt wird.
Die Dicke der Scheiben entspricht dann dem Abstand der Spike
reihen. Die Scheiben werden gehärtet, glatt poliert und auf
einer gemeinsamen Achse befestigt und anschließend das Zahn
profil aller Scheiben gemeinsam eingearbeitet. Danach wird
die Befestigung der Scheibenkombination gelöst und jede zweite
Scheibe umgedreht, so daß die sägezahnartige Zahnung neben
einanderliegender Scheiben jeweils entgegengesetzter Richtung
ist. Die Scheibenkombination wird dann wieder auf eine gemein
same Achse aufgebracht und auf dieser, z. B. mittels einer
Schraube, befestigt.
Die Zahnung auf der Walze kann relativ eng und flach sein.
Eine Zahntiefe von etwa 0,2-0,5 mm sollte ausreichend
sein und die Zahnteilung oder -steigung kann zum Beispiel
1-3 mm betragen (Fig. 10).
Die obig beschriebene Zahnwalze ist nur ein Ausführungsbei
spiel für ein Zahnwerkzeug. Das Zähnen kann mittels einer
anderen Art von Werkzeug selbstverständlich auch erfolgen.
Eine Möglichkeit wäre ein Werkzeug, welches eine Kante hat,
wie sie in Verbindung mit der Herstellung von Feilen ange
wendet wird. Die Zähnung kann auch unter Anwendung eines
spanabhebenden Verfahrens mittels eines geeigneten Werk
zeugs erfolgen.
Das Verfahren und die Einrichtung in Hinsicht auf das Zahn
werkzeug hängen natürlich von der Art und Weise ab, mit
der die Spikes der Spikeplatte aus dem Stanzstreifen ausge
stanzt werden sollen. Abweichend von dem oben beschriebenen
Verfahren können die Spike-Ausschnitte mit ihrer Längsachse
auch quer im Verhältnis zur Längsachse des Stanzstreifens
angeordnet sein, so daß die aufzubringende Zähnung längs
des Stanzstreifens verläuft, um sie quer zur Längsachse
der Spikes auf diese aufzubringen. Folglich kann ein Zahn
werkzeug verwendet werden, in welchem die Rillen in der
gleichen Richtung laufen.
Es ist jedoch auch die Anwendung einer anderen Zähnung möglich,
in welchem die Zähnung durch Druck mittels eines speziellen
Zähnung-Gesenks erfolgt, wobei die Prägestempel die Zähnung
an der Stelle des auszustanzenden Spikes vor dem Ausstanzen
in den Stanzstreifen der Spikeplatte eindrücken. Dieses
Werkzeug kann einen konstruktiven Aufbau derart haben, da
es dem eigentlichen Stanzwerkzeug für das Ausstanzen der
Spikes zugeordnet werden kann. Die Zähnung wird dann am
Ende dieses Werkzeuges angeordnet, wobei das Ausstanzwerkzeug
gegen eine Gegenmatrize mit planer Oberfläche arbeitet.
Die Zähnung kann auch auf beiden Seiten des Stanzstreifens
aufgebracht werden, insbesondere dann, wenn die Spikes eine
Anordnung erhalten, daß sie abwechselnd nach der einen und
der anderen Seite der Platte auskragen.
Bei Anwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung kann die
Zähnung des Spikeplatten-Rohmaterials schon im Hersteller
werk im Rahmen der Fertigung desselben erfolgen oder
andererseits in einem separaten Arbeitsgang, getrennt von
der Stanzmaschine für die Spikeplatte.
Gemäß der Einrichtung und nach dem Verfahren kann die Phase
der Zähnung bedeutend effektiver ausgeführt werden, indem
der Stanzstreifen für die Spikeplatte kontinuierlich oder
abschnittsweise Erhöhungen erhält, die nebeneinander längs
des Stanzstreifens oder über die Länge der vorgesehenen
Zähnung laufen, bis zu den Stellen, an denen die Spikes aus
gestanzt werden. Diese Arbeitsphase wird vor der Zähnung ein
geordnet und der Zweck ist, die Beanspruchung des Zahnwerk
zeuges abzubauen. Die für die Verformung erforderliche Kraft
zur Zähnung wird dadurch reduziert, im Vergleich zur Zähnung,
die für einen planflächigen Stanzstreifen aufgebracht werden
muß, bei welchem der Zahn des Werkzeugs in das zu formende
Material auch an den Rändern des Schnittes oder den Form
lippen eindringt. In der in Fig. 3 gezeigten Schnittansicht
sind erhöhte Abschnitte 5 an dem Spikeplatten-Rohling 1
dargestellt, die um eine Plattendicke aus der Plattenebene
überstehen. Diese Art der Formgebung kann in den Stanzstreifen
mittels einer geeigneten und an sich bekannten Rillenwalze
oder ähnlich eingebracht werden. Die Walzen können auf einer
gemeinsamen Achse im erforderlichen Abstand zueinander ange
ordnet sein.
Zusätzlich zu der Tatsache, daß die obig beschriebene Form
gebung für erhöhte Abschnitte zur Zähnung die Arbeit der
Verzahnung auf dem Stanzstreifen direkt erleichtert, hat
dies auch indirekt eine vorteilhafte Auswirkung auf das
Werkzeug, derart, daß die Verzahnung des Werkzeugs nunmehr
gleichmäßig und kontinuierlich in Richtung der Achse erfolgt.
Damit kann die Abnutzung des Werkzeugs durch Bewegen des
Werkzeugs in Achsrichtung kompensiert werden, so daß der
ungenutzte Teil des Werkzeugs immer noch schneidet. Dadurch
wird die Nutzungsdauer des Werkzeugs länger, was in der
Praxis wirtschaftlich von sehr großer Bedeutung ist. Außerdem
können andere die Werkzeugtechnik betreffende Vorteile erzielt
werden, abgesehen von der Erhöhung der Festigkeit und der
Steifigkeit des Stanzstreifens selbst.
Bei der Einrichtung nach der Erfindung, wird der Stanzstrei
fen von der Haspel 6 der Maschine 7 zugeführt, die hier
nur durch eine gestrichelte Linie in Umrissen dargestellt
ist (Fig. 11). In dieser Einrichtung besteht die erste Stufe
aus Richtwalzen 15, welchen die Profilwalzen 16 folgen,
die auch als Prägeeinrichtung für das Einprägen von Her
steller-Nummern und Markierungen eingesetzt werden können.
Die Profilwalzen-Paare walzen das obig beschriebene Profil
5 in den Stanzstreifen. Nach diesem Arbeitsgang kommt das
Werkzeug 12, welches die obig beschriebene Zähnung 4 aufbringt.
Das Zahnwerkzeug kann ein Walzenpaar oder ein Schneidwerkzeug
sein. Für den nächsten Arbeitsgang, das Ausstanzen der Spikes,
sind zwei Walzen angeordnet, die Stempelwalze 17 und die
Matrizenwalze 18, gegeneinander rotierend, annähernd be
rührend, und über den Umfang Stempel 9 und Matrizen 10 mit
gleichem Abstand entsprechend dem Abstand der Spikereihen
voneinander angeordnet, so daß beim Rotieren der Stempel-
und Matrizenwalze mit konstanter Drehzahl und in Verbindung
miteinander die Stempel und Matrizen exakt aufeinander treffen.
Der Stanzstreifen 1 der Spikeplatten wird zwischen der Stempel-
und der Matrizenwalze mit gleicher Geschwindigkeit hindurch
geführt. Damit erfolgt das Ausstanzen der Spikes kontinuierlich
ohne irgendwelche Hubbewegungen. Die Spikes werden mit Ausnahme
ihrer Fußenden, die mit dem Stanzstreifen verbunden bleiben,
aus der Platte ausgestanzt. Das Auskragen der Spikes aus der
Plattenfläche wird durch entsprechende Formgebung des Stempels
und der Matrize erzielt, die der Form des Spikefußes ent
spricht.
Die Rotation der Walzen erfolgt mittels geeigneter Transmis
sionen, zum Beispiel einem Zahnradgetriebe. Die für das
Ausstanzen der Spikes verwendeten Stempel und Matrizen sind
in Reihen um den Umfang der Walzen angeordnet, in einem Abstand
voneinander, der dem Abstand der Spikereihen entspricht.
Die Spikereihen der Spikeplatte gemäß Fig. 1 sind hauptsächlich
vertikal in Relation zur Länge des Stanzstreifens angeordnet.
Danebenliegende Spikes öffnen nach den entgegengesetzten
Seiten. Durch diese Anordnung kann die Beanspruchung gleich
mäßiger auf der Platte verteilt werden.
Dieser Aufbau ist vorteilhaft für die Einrichtung und die
Unterhaltung des Werkzeugs.
Die Spikereihen können selbstverständlich auch so angeordnet
sein, daß sie diagonal über den Streifen führen. Folglich
werden auch die Reihen der Stempel und Matrizen entsprechend
diagonal auf den Walzen 17 und 18 angeordnet. Der Vorteil
der Diagonalreihen-Anordnung liegt primär darin, daß die
Beanspruchung der Werkzeuge gleichmäßiger verteilt ist,
da die Werkzeuge der Reihe zu verschiedenen Zeitpunkten
in die Schnittposition kommen.
Ein besonderer Vorteil dieser Anordnung der Werkzeuge, in
der die Stempel und die entsprechenden Matrizen auf gegen
einander rotierenden Walzen angeordnet sind und zwischen
denen hindurch der Stanzstreifen bewegt wird, ist der, daß
die Nutzungsdauer der Werkzeuge beträchtlich erhöht wird.
Außerdem sind Schwingungen und Geräusche durch die plötz
lichen Schläge einer sich auf- und abbewegenden Stanze,
die eine schädigende Auswirkung auf das Umfeld, das Per
sonal und Maschinen und Ausrüstungen haben, nicht mehr vor
handen. Darüber hinaus ist es im Vergleich zu früheren Kon
struktionen ein großer Vorteil, daß eine mehrteilige, viel
schichtige Produktion pro Zeiteinheit damit erreicht wird,
da der Stanzstreifen kontinuierlich vorwärts bewegt wird.
Anbetracht der Qualität des Prokukts ist dies von immenser
Bedeutung.
Der konstruktive Aufbau des obig beschriebenen rotierenden
Stanzwerkzeuges ist in den Fig. 12 und 13 ausschnittlich
eingehender dargestellt, die Stempelwalze 17 ist unterhalb
und die Matrizenwalze 18 oberhalb angeordnet. Zur besseren
Übersicht ist nur eine Reihe von Stempeln und Matrizen in der
Figur dargestellt. Der Durchmesser der Walzen 17 und 18 hat
ausreichend groß zu sein, um den Kontaktwinkel (Auftreffwinkel)
klein zu halten, wenn das Stanzwerkzeug in Kontakt mit der Ober
fläche des Stanzstreifens kommt.
Die Stempelwalze kann konstruktiv einfach aufgebaut sein,
derart, indem sie sich aus Befestigungsscheiben 10 und da
zwischen angeordneten Zwischenscheiben oder Platten 20 zu
sammensetzt, die auf einer gemeinsamen Achse, durch zum
Beispiel eine Schraubenverbindung, befestigt sind. Die Dicke
der Scheiben 19 und 20 wird durch den seitlichen Abstand
zwischen den Stempeln bestimmt. Für die Befestigung der
Stempel sind radial ausgerichtete Einschnitte 21 um den
Umfang der Scheibe 19 gleichmäßig angeordnet. Die Einschnitte
21 haben relativ enge Paßtoleranzen, damit die Stempelschäfte
mit einer ausreichenden Genauigkeit eingepaßt werden können.
In Verbindung mit den Einschnitten können zur paßgenauen
Festlegung der Stempel Mittel vorgesehen werden, die jedoch
in den Zeichnungen nicht dargestellt sind, da es eine all
gemein übliche und verwendete Konstruktion für den Einsatz
in Werkzeugen ist. Die Festlegung der Stempel in den Ein
schnitten kann in diesem Fall so erfolgen, indem die gesamte
Stempelreihe mittels eines durchgehenden Schraubbolzens
erfolgt, wie er als Beispiel in Fig. 13 als gestrichelte
Linie 22 eingezeichnet ist. Die Dicke oder Breite ist aus
diesem Grunde geringfügig größer als die Dicke der Scheiben
19, um die Stempel zwischen den Scheiben 20 festzulegen.
Die Befestigungswalze 18 für die Matrizen kann im Prinzip
einen ähnlichen konstruktiven Aufbau haben, sie besteht
daher auch aus einem Satz Befestigungsscheiben für die Matrizen
und dazwischen liegenden Zwischenscheiben. Entsprechend
einer sehr einfachen Ausführungsform (Fig. 12 und 13) besitzt
die Matrizenwalze nicht eine normalerweise zugeordnete
separate Gegenwalze, die eine der Querschnittsform des Stempels
entsprechende Ausnehmung haben müßte, vielmehr bestehen
die Matrizen einfach aus mehreren Scheiben 23 und dazwischen
angeordneten Zwischenscheiben 24, die in Gruppen auf einer
gemeinsamen Achse angeordnet sind, und die nächst der Umfang
fläche mittels Bolzen in Anordnung parallel zur Achse mitein
ander befestigt sind. Die Zwischenscheiben 24 sind im Durch
messer geringfügig kleiner als die Matrizenscheiben 23, und
diese sind um etwa einen Schnitt-Spielraum dicker als die
Breite der Stempel. Folglich werden die Matrizen um den
Umfang der Matrizenscheiben geformt, jede einzelne an dem
Einschnitt zwischen den benachbarten Scheiben, in welche
der Stempel in der Schnittphase reicht. Da die Schnitte
bei der Spikeplatte so nahe beieinander liegen, ist diese
Form einer einfachen Matrize völlig ausreichend, obwohl
der Einschnitt längs offen ist. Die Matrizenscheiben sind
um den Umfang gehärtet und das Schärfen durch Schleifen
erfolgt einfach mittels eines zylindrischen Schleifers.
Die beschriebene Werkzeugkonstruktion ist sehr vorteilhaft,
hinsichtlich der Unterhaltung, da sie einfach wieder durch
Schleifen geschärft werden kann und da die Installation
nicht übermäßige Genauigkeit erfordert.
In Fig. 12 ist auch das Arbeiten des Stempels in der Stellung
dargestellt, in der der Spike der Spikeplatte ausgeschnitten
wird und wenn er auf die Platte während der Rollbewegung
auftrifft. Die Schnittphase des Stempels ist auf einfache
Weise abgeschrägt ausgeführt, derart, daß der Schnitt von
der Spitze des Spikes aus beginnend ausgeführt wird. Danach
setzt sich der Schnitt in Richtung des Fußes des Spikes
während der gemeinsamen Rollbewegung des Stempels und der
Matrize fort und am Ende des Schnitts wird der Spike in
eine nahezu aufgerichtete Stellung in Relation zum Stanz
streifen gedreht.
Gemäß einer in den Fig. 4 bis 7 gezeigten, besonderen
Ausführungsform werden die Spikes der Spikeplatte derart
ausgestanzt, daß aus der gleichen Schnittöffnung zwei Spikes
geformt werden) nämlich ein langer 2a und ein kurzer Spike
2b. Die Spitzen der Spikes sind deshalb, wie aus den Figuren
ersichtlich, in unterschiedlichen Richtungen abgeschrägt.
Mit den Spikes unterschiedlicher Länge an gegenüberliegenden
Stellen ist die benötigte Eindrückkraft für die Spikeplatte
zur Herstellung einer Verbindung gleichmäßiger verteilt,
so daß das Eindrücken ohne Schwierigkeiten erfolgt. Die
Querschnittsform gemäß der Fig. 5-7, konvex in Richtung
auf die Zähnung erhöht die Steifigkeit der Spikes und ver
bessert deren Haltekraft.
Das Ausstanzen der Spikes nach einem Verfahren gemäß der
Erfindung erfolgt auf einfache Weise mittels der in den
Fig. 14 - 16 dargestellten Stempel. Eine schräg verlaufende,
abgestufte Schnittkante 25 ist an der Stirnkante des
Stempels angeformt, die in der ersten Schnittphase einen
Schrägschnitt ausführt, durch den die Spitze des Spikes
geformt wird. Danach führt die Schnittkante 26 an der
äußeren Seite der Stirnfläche des Stempels die langen Seiten
schnitte für den langen Spike 2a aus und die angeformte Fase
27 biegt den Spike in Verbindung mit dem Endteil der Schnitt
kante 26 nach außen. Das Ausstanzen des kurzen Spikes 2b
beginnt kurz nach dem Spike 2a-Schnitt, da die diesen Schnitt
ausführenden Schneidkanten 28 infolge der Höhendifferenz erst
nach dem Schnitt der Schneidkanten 26 zum Eingriff kommen.
In Verbindung mit den Schneidkanten 28 ist auch eine Fase 29
vorgesehen, die den Spike in der Endphase des Schnittvorganges
nach außen dreht. Die Fase des Stempels zwischen den Schneid
kanten 26 und 28 kann auf einfache Weise entsprechend eines
konvexen Querschnitts des Spikes auch konvex ausgebildet
sein.
Nachdem die Spikes zwischen den miteinander rotierenden
Stempel- und Matrizenwalzen geformt sind, und der Stanz
streifen sich mit entsprechender Geschwindigkeit bewegt,
ist die nächste Phase die Ausrichtung der Spikes, die
möglicherweise schräg stehen. Die Ausrichtung erfolgt
mittels einem Walzenpaar, dessen eine Walze 30 zylindrische
Form hat und dessen andere Walze 31 quer verlaufende Rillen
ähnlich den Zähnen eines Zahnrades besitzt, mit einer evol
venten Oberfläche, in der die Zahnrillen jedoch enger beiein
ander sind. Die Abstände entsprechen dem Abstand zwischen
den Spikereihen. Wenn die Spikes auf die Zahnrillen auftreffen,
werden sie zumindest auf die annähernd aufgerichtete Stellung
in Relation zur Plattenoberfläche ausgerichtet.
Nach dem Ausrichten der Spikes erfolgt das Ablängen der
Stanzstreifen auf die gewünschte Länge. Dies wird einfach
mittels eines Schnittwalzen-Paares mit den Walzen 32 und
33 oberhalb und unterhalb des Streifens durchgeführt, beide
Walzen besitzen gegenüberliegende Schnittkanten 34 und 35
um den Umfang im Abstand angeordnet entsprechend der ge
wünschten Länge. Die Kanten sind derart angebracht, daß
sie, während das Walzenpaar mit konstanter Drehzahl ent
sprechend der Vorwärtsbewegung des Stanzstreifens rotiert,
in querschneidenden Eingriff miteinander kommen, so daß
die Spikeplatte entsprechend abgeschnitten werden kann.
Die Walzen können wenn notwendig, ausgetauscht werden. Selbst
verständlich kann auch eine bekannte andere Werkzeug-An
ordnung als Schnittwerkzeug eingesetzt werden.
Es ist klar, daß die Konstruktion, das Herstellungsver
fahren und die Einrichtung dazu gemäß der Erfindung für
die Herstellung vieler Typen von Spikeplatten nach der Er
findung geeignet sind.
In den Fig. 17 und 18 sind zwei weitere Spikeformen der
Spikeplatte dargestellt, auf deren Herstellung die Erfindung
Bezug nimmt. In bezug der Festigkeit der Spikeplatte ist
es vorteilhaft, wenn diese Konstruktionen dann verwendet
werden, wenn zwei oder mehrere Spikes aus der gleichen
Stanzöffnung geformt werden. Es ist einfach, bei diesem
Konstruktionen Zähnungen auf den Spikeflächen nach obigen
Darlegungen aufzubringen. Damit ist es möglich, Spikeplatten
zu fertigen, deren massive Flächen zwischen den Öffnungen
breiter sind, so daß die Scherfestigkeit gegenüber üblichen
Konstruktionen wesentlich erhöht ist.
Die Spikeplatte gemäß der Erfindung, das Herstellungsver
fahren und die Einrichtung zur Fertigung können variieren
innerhalb der anliegenden Patentansprüche.
Claims (8)
1. Spikeplatte zur Verwendung als ein Verbindungselement zum Verbinden
von Holzbauteilen, insbesondere in Verbindung mit Deckenverlattungen,
bestehend aus einer Basisplatte, bei der mindestens auf einer Seite ein
Satz Spikes oder dgl. auskragt, die durch Drucken der Spikeplatte in die
zu verbindenden Holzteile eindringen, wobei die Spikes durch Ausstanzen
aus Stahlblech derart hergestellt sind, daß die Spikes während des
teilweisen Ausstanzens aus dem Stanzblech geformt sind, zwei aus der
Ober- und Unterseite des Stahlbleches gebildete Oberflächen aufweisen,
in eine annähernd rechtwinklig ausgerichtete Position bezüglich der
Oberseite des Stanzbleches gedreht sind und mit ihrem Fußteil dabei mit
dem Stanzblech verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die aus der Oberseite des Stahlblechs
gebildete Oberfläche der Spikes (2) Zähne (4) aufweist und daß die
Spikes (2) im Querschnitt konvex bezüglich der Oberfläche mit den Rahmen
(4) ausgebildet sind.
2. Spikeplatte nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spikes (2) auf erhöhten Abschnitten
(5) angeordnet sind, die längs des Stanzbleches verlaufen und die leicht
erhöht über der Ebene der Plattenfläche sind.
3. Verfahren zur Herstellung von Spikeplatten nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Stanzstreifen (1)
zunächst länglich erhöhte Abschnitte (5) eingeformt werden, wodurch die
Fläche des Stanzstreifen (1) leicht erhöht über der Stanzstückebene ist,
und daß aus diesen Abschnitten (5) die Spikes geformt werden und daß auf
die Abschnitte (5) Zähne (4) mittels einer spanlosen Verformung, wie
Rollen oder Drücken, oder mittels eines speziellen, spanabhebenden
Werkzeugs quer in Relation zum Stanzstück aufgebracht werden.
4. Verfahren zur Herstellung der Spikeplatte nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zähnung (4) auf
kontinuierlichen Abschnitten aufgebracht ist.
5. Verfahren zur Herstellung der Spikeplatte nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zähnung (4)
nacheinander in Phasen entsprechend der Längen der Spikes aufgebracht
ist.
6. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (12)
zum Zähnen des Stanzstreifens (1) so angeordnet ist, daß sie
gleichzeitig als Zuführeinrichtung für den Streifen arbeitet, um diesen
dem Stanzwerkzeug (8, 17, 18) und ferner dem Schneidwerkzeug (11, 32, 33)
zuzuführen, und daß der Stanzstreifen (1) vor der Vorrichtung zum Zähnen
(12) ein Profilwerkzeug (16) durchläuft, das die erhöhten Abschnitte (5)
in den Streifen formt.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung kontinuierlich mit
annähernd konstanter Geschwindigkeit arbeitet und Stempel (9) und die
Matrizen (10) für das Ausstanzen der Spikes über den Umfang rotierender
Walzen (17, 18) angeordnet sind, die mit derselben Geschwindigkeit
rotieren, wie der Stanzstreifen bewegt wird, so daß die Stempel (9) und
die Matrizen (10) während der Rollbewegung gegeneinander wirken, wodurch
die Spikes (2) der Spikeplatte ausgeschnitten und geformt werden.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß für das Ausrichten der Spikes (2) zwei
Walzen (30, 31) angeordnet sind, von denen die eine Walze (30) eine
zylindrische Form hat, und die andere Walze (31) als Zahnrad ausgebildet
ist, in dem die Zahnzwischenräume eine evolvente Fläche haben.
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