DE314077C - - Google Patents

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DE314077C
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Description

Die für Spinnzwecke aus Brennesseln, Ginster und anderen Pflanzen gewonnenen Fasern müssen einem Waschverfahren unterworfen werden, um die Fasern von dem an ihnen haftenden Faser leim zu befreien. Dies geschieht in der Regel in einer Rundwaschmaschine, die ähnlich wie ein Holländer, mit einem, einen länglichen Mittelraum umschließenden, elliptischen Kanal versehen ist. Dieser Kanal
ίο besitzt einen Siebboden zum Zurückhalten der Fasern. Die Neuerung besteht nun im wesentlichen darin, daß unter diesem Siebboden eine mit Austrittsöffnungen versehene Rohrschlange derart angeordnet ist, daß aus den Düsen Strahlen von Dampf und Wasser in den Raum unterhalb des Siebbodens von außen nach innen hineingespritzt werden können, so daß der unterhalb des Siebbodens sich ansammelnde Faserleim in den Mittelraum der Waschma-
ao schine getrieben wird, aus dem er durch ein Ventil abgelassen wird.
Ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Waschmaschine ist schematisch in Fig. 1 der Zeichnung im senkrechten Schnitt und in Fig. 2 im wagerechten Schnitt nach X-X von Fig. ι veranschaulicht.
Die Waschmaschine ist mit dem elliptischen Waschkanal α versehen, der durch die innere Wandung δ von dem Mittelraum 0 getrennt ist.
In diesem Mittelraum ist ein nicht dargestelltes Überlaufrohr für das Waschwasser angebracht.. Über dem Kanal sind in der mittleren Längsachse zwei drehbare Wellen mit Gabeln c angeordnet, welche die Fasern in dem Kanal vorwärts treiben. Die innere Wandung b des Kanals ist an ihrem unteren Ende mit Durchtrittsöffnungen versehen. Unter dem Siebboden f ist eine Rohrschlange g angebracht, die auf ihrer Innenseite mit einer' Anzahl von Austrittsdüsen oder Öffnungen versehen ist. Diese Schlange ist durch ein Rohr h mit einer Driickwasserleitung verbunden. -In das Rohr h mündet ein Dampfrohr i, so daß man durch Öffnen der betreffenden Ventile durch das Rohr h ein Gemisch von Wasser und Dampf in die Rohrschlange g hineinschicken · kann. Aus den Düsen der Rohrschlange werden dann Strahlen dieses Gemisches von außen nach innen den ganzen Raum unterhalb des Siebbodens f bestreichen, und hierdurch wird der Faserleim, der sich unter dem Siebboden abgesetzt hat, durch die Öffnungen der Wand b in den Mittel-. raum 0 getrieben, aus dem er. nach Anheben des Ventiles e durch die Auslaßöffnung d austritt. ■ \ ' ■ .
Unter dieser Öffnung ist ein Behälter k angebracht, in dem mehrere, immer feiner, werdende, leicht auswechselbare Siebe hintereinander angeordnet sind. Von den vorderen, mit verhältnismäßig weiten Maschen versehenen Sieben werden die Fasern aufgefangen, die von dem aus der Öffnung d austretenden Wasch wasser mitgerissen werden, während der Faserleim von den hinteren engeren Sieben zurückgehalten wird, so daß er für andere Zwecke, weiter verwendet werden kann.. Dieses Fortschaffen des Faserleims aus der Maschine erfolgt jedesmal, wenn die in die Maschine
gebrachte Menge Fasern fertig gewaschen undherausgenommen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rundwaschmaschine für Spinnfasern aus Brennesseln, Ginster und anderen Pflanzen, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Siebboden (f) des Waschbehälters eine mit Auslaßdüsen oder Öffnungen versehene Rohrschlange (g) angeordnet ist, aus der ein Gemisch von Wasser und Dampf in den Raum unterhalb des Siebbodens von außen nach innen gespritzt werden kann, um den dort abgelagerten Faserleini durch eine Öffnung des Behälters herauszutreiben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE314077C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4812481A (en) * 1986-04-16 1989-03-14 Degussa Aktiengesellschaft Synergistic combination of amantadiene and selegiline

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4812481A (en) * 1986-04-16 1989-03-14 Degussa Aktiengesellschaft Synergistic combination of amantadiene and selegiline

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