DE3140882C2 - - Google Patents

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DE3140882C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist eine Vorrichtung zum Messen der Fläche eines Druckbildbereiches oder Druckmusterbereiches auf einer Druckplatte für eine Offset-Druckpresse bekannt, welche die Quantität des von der Druckplatte reflektierten Lichtes mißt und aus den Änderungen des reflektierten Lichtes den Bereich des Druckbildes (Proportion der Fläche) bestimmt.
Während des Behandlungsvorganges einer Druckplatte ist es erforderlich, eine Brennbehandlung auszuführen, während welcher die Platte zur Verbesserung der Druck-Dauerhaftigkeit auf 250°-300°C erhitzt wird. Eine normale Druckplatte mit einer Platte aus Hartaluminium als Basismaterial wird aufgrund der Erhitzung thermisch verformt, wobei auch nach Abkühlung eine permanente Spannung zurückbleibt, welche die Ebenheit der Druckfläche der Druckplatte unvermeidlich beeinträchtigt.
In einer bekannten Vorrichtung zum Messen der Druckbereiche ist keine Vorrichtung zur Korrektur thermischer Verformungen der Druckplatten vorgesehen. Aus diesem Grunde ist es nicht möglich gewesen, genaue Messung zu erhalten, und es konnte während des Offset-Druckvorganges die Einstellung der Farbzufuhrgeschwindigkeit der Offset-Druckpresse nicht genau ausgeführt werden.
Es ist bereits eine Vorrichtung vorgeschlagen worden, die eine Unterdruck-Saugvorrichtung in einer Stufe oder in einem Auflagetisch enthält, auf dem eine Druckplatte befestigt werden soll, wobei die Druckplatte mit Hilfe der Saugvorrichtung durch den Unterdruck fest an den Auflagetisch angepreßt wird, wodurch der Bildbereich der Druckfläche gemessen werden kann, während sich die Druckplatte in einem ebenen Zustand befindet, in welchem die thermische Verformung korrigiert ist.
Bei einer Vorrichtung dieser Art können aber, obwohl die Verformung im Mittelteil der Druckplatte ausreichend korrigiert werden kann, die Kantenteile der Platte nicht in zufriedenstellender Weise in engen Kontakt mit der Oberfläche des Auflagetisches gebracht werden. Insbesondere sind im bildfreien Teil (Al-Korn- bzw. Al-Struktur-Teil) am unteren Teil der Druckplatte Kalibriermarke eingeschrieben, welche als Standardbezugsmarken während der Messung der Dunkelheit/ Helligkeit des Bildbereiches (Musterteil) dienen. Aus diesem Grunde ist es notwendig, ein ausreichend dichtes Anliegen der Platte an der Auflagetisch-Oberfläche zu erreichen.
Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich aus der großen Anzahl verschiedener Größen und Formen von Druckplatten, die durch Unterdruck befestigt werden sollten und die nicht gleichförmig sind, wobei einige Platten die gesamte Oberfläche der Lochplatte des Auflagetisches bedeckten, während andere nur einen Teil der Lochplatte.
Deshalb ist die Ausbildung einer Plattenbefestigungsvorrichtung unter Verwendung von Unterdruck, die in der Lage ist, jede von verschiedenen ungleichförmigen Platten unterschiedlicher Größe und Form sicher und genau auf der Lochplatte des Auflagetisches zu positionieren und die in der Lage ist, jede Platte ohne weiteres auf der Lochplatte zu befestigen, bisher ein großes Problem gewesen.
Es ist auch eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bekannt (DD 39 397), bei welcher die Trennwände durch Dichtungen gebildet sind, die in planbearbeiteten Stützen aufgenommen sind, wobei die Druckplatte an diesen Trennwänden unmittelbar anliegt. Die Herstellung dieser Trennwände ist aufwendig. Außerdem ist die Vorrichtung zur Korrektur von Verformungen einer Druckplatte wenig geeignet. Ferner sind zum Verschließen der Ventilöffnungen vergleichsweise aufwendige Ventile verwendet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sie für die Verwendung in einer Vorrichtung zum Messen des Bereiches eines Druckbildes oder eines Druckmusters auf einer Druckplatte für eine Offset-Druckpresse geeignet ist, wobei die Vorrichtung sich einfach und mit vergleichsweise geringen Kosten herstellen läßt.
Dies wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 erreicht.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist einfach und mit vergleichsweise geringen Kosten herstellbar. Sie ermöglicht auch eine Korrektur von Verformungen, insbessondere thermischen Verformungen, von Druckplatten, so daß eine exakte Messung des Bereiches eines Druckbildes oder Druckmusters auf einer Druckplatte für eine Offset-Druckpresse möglich ist.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum Messen des Musterbereiches, in welcher eine Vorrichtung zur Befestigung einer Platte, wie beispielsweise eine Offset- Druckplatte, vorgesehen ist,
Fig. 2 eine Teil-Seitenansicht der Platten-Befestigungsvorrichtung nach Fig. 1 von der rechten Seite her,
Fig. 3 und 4 Teil-Schnittansichten in rechtwinklig aufeinanderstehenden Ebenen, die rechtwinklig zur Ebene der zu befestigenden Platte verlaufen und die eine Platten-Seitenpositioniervorrichtung zeigen,
Fig. 5 eine Ansicht der Vorrichtung nach Fig. 4, jedoch von oben gesehen,
In der gesamten Beschreibung bedeuten Ausdrücke, welche Richtungen angeben, wie "vorder-", "rück-", "links" und "rechts" diejenigen Richtungen, die sich aus der Position einer Bedienungsperson vor dem Gerät zum Messen des Musterbereiches, wie es in Fig. 1 gezeigt ist, ergeben. Entsprechend ist die "Vorderseite" des Gerätes derjenige Teil, der der Bedienungsperson am nächsten ist.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Beispiel der Anwendung der Platten- Saugbefestigungsvorrichtung gemäß der Erfindung an einem Druckmusterbereich (Proportion-) Meßvorrichtung, wobei das Gerät ein Gehäuse 10 enthält. In diesem Gehäuse 10 ist eine Unterdruckquelle (nicht dargestellt), wie eine Vakuumpumpe oder ein Gebläse, vorgesehen, und es ist auf der Vorderseite des Gehäuses 10 eine mit diesem auf einem Stück bestehende Auflagetafel oder ein Auflagetisch 12 vorgesehen, auf den eine Platte 11, wie eine Druckplatte zum Offsetdrucken oder ein flexibles Blatt, durch Unterdruck befestigt werden kann. Eine ebene Lochplatte 13 bildet die Vorderfläch des Auflagetisches 12 und bildet eine Auflagefläche für die Platte 11.
Die Platten-Befestigungsfläche ist nach rückwärts geneigt und verläuft schräg nach aufwärts und zur Rückseite des Gehäuses 10, wodurch das Auflegen einer Platte 11 auf die Lochplatte des Auflagetisches 12 erleichtert wird. Die aufgelegte Platte 11 wird durch eine Boden-Positioniervorrichtung 14 und durch Seiten-Positioniervorrichtungen 15, 15 positioniert, und sie befindet sich in engem Kontakt mit der Lochplatte 13, und zwar aufgrund der Saugwirkung, wie sie im folgenden beschrieben wird.
Das Gehäuse 10 ist ferner an den oberen und unteren Teilen seiner Vorderseite mit horizontalen Führungsstangen oder Schienen 16 und 17 versehen, die sich beide zwischen der linken und der rechten Seite der Vorderfläche erstrecken. Diese Führungsstangen 16 und 17 dienen zur Führung eines Inspektionskopfes 18, der horizontal bewegbar ist. Der Inspktionskopf 18 ist so ausgebildet und so gelagert, daß sie über den Auflagetisch 12 verlaufen und diesem ein optisches Meßinstrument, wie einen Fühler für die Msssung der Dunkelheit/ Helligkeit des Musters, zuordnet. Dieses Meßinstrument enthält ein optisches Beleuchtungssystem und ein optisches Meßsystem, durch das beim Überqueren und Abtasten des Meßkopfes 18 das von der optischen Beleuchtungsquelle auf die äußere Fläche der Platte 11 projizierte Licht durch die Plattenoberfläche reflektiert und durch das optische Meßsystem gemessen wird. So werden die Größe des Musterbereiches der Oberfläche der Platte und die Dunkelheit/Helligkeit des Musters gemessen.
Die obengenannte Boden-Positioniervorrichtung 14 besitzt ein Boden-Positionierelement 20, das sie entlang dem unteren Teil der Lochplatte 13 über diese erstreckt. Wie in Fig. 2 gezeigt, besitzt dieses Boden-Positionierelement 20 an seinem oberen Teil einen ausgeschnittenen Tragteil 21 mit einem Bodenteil 21a, der sich an seiner rückwärtigen Kante befindet und rechtwinklig zur Vorderfläche der Lochplatte 13 verläuft, und es besitzt eine nach rückwärts geneigte Fläche 21b, die an ihrer unteren Kante der vorderen Kante des Bodenteiles 21a benachbart ist und sich nach abwärts und rückwärts oder in Richtung auf die Lochplatte 13 geneigt ist.
Eine Platte 11, wie eine Druckplatte, wird herabgelassen, wie es durch die gestrichelte und mit zwei Punkten versehene Linie in Fig. 2 gezeigt ist, wodurch die Platte in den Tragteil 21 gelangt. Das untere Ende der Platte wird in Richtung auf die Lochplatte 13 geführt, und zwar durch die geneigte Fläche 21b, bis die Platte 11 sich schließlich in engem Kontakt mit der Lochplatte 13 befindet. Gleichzeitig wird die untere Kantenfläche der Platte 11 in Anlagekontakt mit dem Bodenteil 21a des Tragteiles 21 gebracht. Damit ist die Boden-Positionierung der Platte 11 beendet.
Zur gleichen Zeit, wenn der untere Teil der Platte 11 auf diese Weise durch die Boden-Positionierungsvorrichtung 20 positioniert wird, wird eine Seiten-Positionierung der Platte 11 ausgeführt, und zwar durch eine der Seiten-Positionierungsvorrichtungen 15, 15. Die Seiten-Positioniervorrichtungen 15, 15 besitzen Seiten-Positionierstifte 23, 23 auf entgegengesetzten Seitenkantenteilen der Lochplatte 13. Wie am besten aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich, enthält jeder Seiten-Positionierstift 23 einen Schaftteil 24a, der einen Tragteil bildet, einen zylindrischen Teil 24b mit verhältnismäßig großem Durchmesser, der auf dem äußeren vorderen Ende des Schaftes 24a mit diesem aus einem Stück gebildet ist, und einen kreisförmigen, konischen Flansch 24c, der mit dem äußeren oder Vorderende des zylindrischen Teiles 24b aus einem Stück besteht und diesem benachbart ist, wobei sich der Flansch im Durchmesser in Auswärtsrichtung oder Vorwärtsrichtung ausdehnt. Wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt, ist die gemeinsame axiale Mittellinie Y des zylindrischen Teiles 24b und des konischen Flansches 24c gegenüber der Mittellinie X des Schaftes 24a um einen Abstand W abgesetzt. Wenn der Seiten-Positionierstift 23 um die Mittellinie X des Schaftes 24a gedreht wird, werden der zylindrische Teil 24b und der konische Flansch mit einer Exzentrizität des Abstandes W gedreht.
Der Schaft 24a ist an einem Mittelteil in seiner Längsrichtung mit einem Teil 25 mit verringertem Durchmesser versehen. Der konische Flansch 24c ist an seiner Außenfläche mit einer Nut 26 für das Einsetzen eines Werkzeuges, wie eines Schraubenziehers (nicht gezeigt), für das Drehen des Seiten-Positionierstiftes 23 versehen.
Der zylindrische Teil 24b dieses Seiten-Positionierstiftes 23 der oben beschriebenen Konstruktion ist in einem kreisförmigen Loch 27 angeordnet, der in der Lochplatte 13 gebildet ist, und er sitzt auf der Frontplatte des Auflagetisches 12 auf, wie es in den Fig. 3, 4 und 5 gezeigt ist. Gleichzeitig ist der Schaft 24a in eine Bohrung 28 eingesetzt, die in dem Auflagetisch 12 gebildet ist. Jeder Seitenpositionierstift 23 ist somit auf dem Tisch 12 montiert, und er wird durch ein Schraubenelement 29 am Tisch 12 von dessen Seite her und an dem obengenannten Teil 25 mit verringertem Durchmesser anliegend, gehalten und an einem Herausziehen und einer Drehung gehindert.
Der zylindrische Teil 24b jedes Seiten-Positionierstiftes 23 springt nach auswärts und vorwärts über die Vorderfläche der Lochplatte 13 um einen Abstand vor, der im wesentlichen in der Größenordnung der Dicke der Platte 11 ist, wie es in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist. Gegen diesen vorspringenden Teil des zylindrischen Teiles 24b liegt eine Seitenkante der Platte 11 an, wodurch die Seiten- Positionierung der Platte 11 auf dieser Seite ausgeführt wird. Ferner ist zwischen dem zylindrischen Teil 24b und der Randfläche des Loches 27 in der Lochplatte 23 ein Spalt δ geeigneter Größe im Vergleich zur Dicke der Platte 11 gebildet, und zwar auch dann, wenn sich der zylindrische Teil 24 in einem Zustand maximaler Exzentrizität befindet, wie es in Fig. 4 gezeigt ist. Dadurch wird ein Abgleiten der Platte 11 in den Spalt zwischen dem zylindrischen Teil 24b und dem Rand des Loches 27 verhindert. Diese strukturelle Anordnung der Seiten-Positioniervorrichtung nach der Erfindung ist eine bedeutende Verbesserung gegenüber der bekannten Vorrichtung, wie sie unten beschrieben wird.
Bei dem Seiten-Positionierstift 23, wie er in den Fig. 3, 4 und 5 dargestellt ist, wird der zylindrische Teil 24b einer exzentrischen Drehung unterworfen, und zwar durch Absetzung der axialen Mittellinie Y des zylindrischen Teiles 24b und des konischen Flansches 24c um einen Abstand W in bezug auf die axiale Mittellinie X des Schaftes 24a, wie es oben beschrieben ist. Wahlweise kann anstelle des zylindrischen Teiles 24b mit kreisförmigem Querschnitt ein zylinderförmiger Teil mit nichtkreisförmigem Querschnitt, wie eine Ellipse, gebildet werden, wodurch dieser nichtkreisförmige zylinderförmige Teil eine im wesentlichen exzentrische Drehung in bezug auf den Schaft 24a erhält.
Der vorerwähnte Auflagetisch 12 bildet eine Vorrichtung zur Fixierung einer Platte 11 durch Unterdruck.
Es wird nunmehr die Wirkung des Anziehens und der Befestigung einer Platte 11, wie beispielsweise einer Druckplatte zum Offsetdrucken, wobei die Platte gegen die Lochplatte 13 gedrängt wird, beschrieben.
Die Platte 11 wird auf die Lochplatte 13 auf dem Auflagetisch 12 gelegt und mit Hilfe des Boden-Positionierelements 20 und der Seiten-Positionierstifte 23 positioniert. Vor diesem Positioniervorgang werden aber die Seiten- Positionierstifte 23 justiert.
Für diese Justierung der Seiten-Positionierstifte 23 werden die Schraubenelemente 29 zuerst gelöst, um die Stifte 23 frei drehen zu können. Die Stifte 23 werden dann um die axiale Mittellinie X ihrer Schäfte 24a gedreht. Die zylindrischen Teile 24b und die konischen Flansche darauf werden damit exzentrisch gedreht, und es kann die Position der Platte 11 in seitlicher Richtung innerhalb eines Bereiches von 2 W justiert werden, wie es im folgenden beschrieben wird. Nachdem die Platte 11 in die gewünschte seitliche Position gebracht worden ist, indem die Seiten-Positionierstifte 23 gedreht worden sind, werden die Schraubenelemente 29 festgelegt. Die inneren Spitzen der Schraubenelemente darauf gegen die Teile 25 mit verringertem Durchmesser der Schäfte 24a, worauf die Stifte 23 an einer Drehung und an einem Herausgleiten gehindert werden.
Nachdem die Seiten-Positionierstifte 23 so justiert und festgelegt worden sind, wird die Platte 11 auf die Lochplatte 13 des Tisches 12 aufgelegt, und es werden ihre Seitenkanten gegen die Seiten-Positionierstifte 23 gedrängt, um eine Seiten-Positionierung auszuführen. Gleichzeitig wird eine Boden-Positionierung mit Hilfe des Boden- Positionierelements 20 ausgeführt. Diese Boden-Positionierung wird ausgeführt, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, nämlich dadurch, daß die Bodenkante der Platte 11 nach abwärts entlang der geneigten Fläche 21b des Tragteiles 21 des Boden- Positionierelements 20 gleitet, bis sie auf der Bodenfläche 21a auftritt.
Ferner wird während des Seiten-Positioniervorganges ein Seitenteil der Platte 11, wie es in den Fig. 3, 4 und 5 gezeigt ist, durch den konischen Flansch 24c des entsprechenden Seiten-Positionierstiftes 23 geführt, und er berührt die äußere Umfangsfläche des zylindrischen Teiles 24b. Gleichzeitig wirkt aufgrund des konischen Flansches 24c eine Kraft auf die Platte 11, welche sie in Richtung auf die Lochplatte 13 drückt. Aus diesem Grunde kann die Platte 11 wirksam in engen Kontakt mit der Lochplatte 13 gedrückt werden, und zwar auch dann, wenn die Platte thermisch verformt ist. Zusätzlich wird zwischen dem zylindrischen Teil 24b und der inneren Randfläche des Loches 27 in der Lochplatte 13 ein Abstand gehalten, der höchstens einer geeigneten Dimension δ in Bezug auf die Dicke der Platte 11 entspricht. Ein Gleiten der Platte 11 in diesen Raum zwischen dem zylindrischen Teil 24b und dem Loch 27 wird dadurch wirksam verhindert.
In einem Beispiel einer Plattensaug- Befestigungsvorrichtung nach der Erfindung, wie es in den Fig. 6 und 7 beschrieben ist, sind eine Trennplatte 56 und Ventile 65 einer Form mit übereinandergreifenden Platten an ihren Wurzelteilen zwischen ersten und zweiten Gehäuseelementen 54 und 55 des Gehäuses 35 eingelegt. Gleichzeitig sind gitterartige Trennwände 59 in dem ersten Gehäuseelement 54 - mit diesem aus einem Stück bestehend - vorgesehen, die eine große Anzahl Abteile 66 in dem ersten Gehäuseelement 54 bilden. Die nach vor offenen Teile aller Abteile 66 sind durch eine Lochplatte 13 abgedeckt, und es ist eine Ventilöffnung 57 in der Trennwand 56 gebildet, und zwar an der Rückseite jedes Abteils 66. Die Abteile 66 stehen über ihre jeweiligen Ventilöffnungen 57 mit einem gemeinsamen Verteiler 58 in Verbindung, der in dem zweiten Gehäuseelement 55 gebildet ist.
Jedes Ventil 65 besitzt einen zungenartigen Ventilplattenteil 68 in dem jeweiligen Abteil 66. In seinem freien Zustand wird jeder Ventilplattenteil durch seine elastische Kraft in einem schwebenden Zustand gehalten, in welchem er von seiner Ventilöffnung 57 getrennt ist. Wenn eine Unterdruckquelle, wie ein Gebläse, arbeitet und der sich ergebende Unterdruck auf einen Ventilplattenteil 68 einwirkt, wird dieser Ventilplattenteil in Richtung auf seine Ventilöffnung 57 gezogen, und es wird diese Öffnung abgedeckt und damit geschlossen.
Nachdem die Boden-Positionierung und die Seiten-Positionierung der Platte 11 abgeschlossen ist, wird ein nicht dargestelltes Gebläse in dem Gehäuse angelassen. Der so erzeugte Unterdruck wird über die Saugleitung 42 und den Verteiler 58 der Ventilöffnung 57 zugeführt, wodurch der Unterdruck den Abteilen 66 zugeführt wird. Es wird somit in allen Abteilen 66 ein Unterdruck erzeugt, wodurch die Ventile 68 auf ihre Ventilsitze bewegt werden.
Wenn, während die Ventile 68 zu ihren Ventilsitzen bewegt werden, ein Teil der Lochplatte 13 des Auflagetisches 12 durch die Platte 11 eingedeckt wird, wird der Luftstrom in die Abteile 66 durch die Stanzlöcher 38 dieses Teiles unterbrochen, wodurch die Abteile 66 unter diesem Teil schnell einen Unterdruckzustand annehmen, der mit demjenigen in der Ventilöffnung 57 ausgeglichen wird. Aufgrund dieses Druckausgleiches werden die Ventile 68 in ihre geöffneten Stellungen bewegt, und sie werden in offenem Zustand gehalten.
Andererseits fließt an den Teilen der Lochplatte 13 des Tisches 12, die nicht durch die Platte 11 abgedeckt sind, Luft durch die Stanzlöcher 38 der Lochplatte 13 in die Abteile 66. Infolgedessen wird die Verringerung des Druckes in diesen Abteilen 66 auf einen Unterdruck verzögert. Gleichzeitig bewirkt der Sog der Luft, die durch die Abteile 66 in die Ventilöffnung 57 eingesogen wird, daß sich die Ventile 68 in Richtung auf ihre Ventilsitze bewegen, wodurch die Ventile 68 dicht gegen die Ventilsitze gedrängt werden.
Auf diese Weise wird die Platte 11 durch Unterdruck gegen die Lochplatte 13 des Tisches 12 gezogen und so befestigt. Darauf wird unter den Teilen der Lochplatte 13, die nicht durch die Platte 11 bedeckt sind, das Einströmen von Luft durch die Stanzlöcher 38 durch die Schließwirkung der Ventile 68 gestoppt. Unter den durch die Platte 11 abgedeckten Teilen wird das Einströmen von Luft durch die Stanzlöcher 38 durch die Platte 11, die sich in engem Kontakt mit der Lochplatte 13 befindet, unterbrochen. Infolgedessen tritt während der Meßzeit des Musterbereiches nach der Festlegung der Platte 11 kein Einströmen von Luft durch die Stanzlöcher 38 auf, wodurch die Erzeugung von das Einströmen von Luft begleitendem Lärm verhindert wird.
Nachdem die Platte 11 so in engen Kontakt mit der Lochplatte 13 gebracht worden und so befestigt worden ist, wird der Inspektionskopf 18 seitlich entlang den Führungsschienen 16 und 17 bewegt, wobei er die Fläche und die Dunkelheit/Helligkeit des Bildlinienteiles (z. B. des Druckteiles) der Platte 11 mißt.
Wenn das obengenannte Gebläse arbeitet, während keine Platte 11 auf der Lochplatte 13 liegt, wird der Unterdruck durch die Saugleitung 42 und den Verteiler 58 zu den Ventilöffnungen 57 übertragen, und es werden die Ventile 68 angezogen. Die Ventile 68 werden somit geschlossen.
In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die schmalen Abteile mit einer Unterdruckquelle über einen gemeinsamen Zweitstufen-Verteiler verbunden, jedoch können diese schmalen Abteile unmittelbar über ihre Ventilöffnungen mit der Unterdruckquelle verbunden sein, oder sie können mit der Unterdruckquelle über mehrere Stufen von Verteilern verbunden sein.
Ferner sind die Formen der schmalen oder kleinen Abteile innerhalb des Gehäuses nicht auf solche beschränkt, wie sie in den obigen Beispielen beschrieben worden sind, sondern sie können unterschiedlich sein. In allen Fällen ist es aber erwünscht, daß die Innenvolumen aller kleinen Abteile in jedem Gehäuse im wesentlichen gleich sind.
Wie oben beschrieben, ist in der erfindungsgemäßen Plattensaug- Befestigungsvorrichtung das Innere eines Gehäuses unterteilt, um mehrere Abteile mit offenen Vorderflächen zu bilden, die durch eine Lochplatte abgedeckt sind und deren Rückseiten jeweils mit Ventilöffnungen mit entsprechenden Ventilvorrichtungen versehen sind. Da gleichzeitig diese Abteile mit einer Unterdruckquelle verbunden sind, kann das Innenvolumen jedes dieser Abteile, das in dem Gehäuse gebildet ist, klein sein, und es entspricht der Druck in ihnen unmittelbar der Unterdruckquelle. Aus diesem Grunde kann die gesamte Fläche der Platte, wie eine Druckplatte, veranlaßt werden, eng an der Oberfläche der Lochplatte zu haften, und zwar in schneller und wirksamer Weise.
Da ferner das Ventil jeder Ventilvorrichtung durch ein elastisches Element in einer Position erhalten wird, in welcher ihre Ventilöffnung geöffnet ist, wird das Ventil automatisch und wirksam in Öffnungsrichtung oder Schließrichtung betätigt, und zwar in Abhängigkeit von dem Abdeckzustand der zu befestigenden Platte, wenn der durch die Unterdruckquelle erzeugte Unterdruck den Ventilöffnungen zugeführt wird. Wenn die Platte die Stanzlöcher abdeckt, wird die Ventilvorrichtung auch dann nicht geschlossen, wenn der Ventilöffnung Unterdruck zugeführt wird, und es wird die Platte durch den Unterdruck unmittelbar und wirksam befestigt. Wenn andererseits die Platte nicht aufgelegt ist oder wenn sie nur einige Stanzlöcher abdeckt, wird die Ventilvorrichtung automatisch geschlossen, wodurch keine Luft mehr durch die Stanzlöcher eingesogen wird, wodurch ein Energieverlust verhindert wird. Ferner wird der durch das Durchströmen von Luft durch die Ventilöffnung erzeugte Lärm verhindert.
Aufgrund der Platten-Boden-Positioniervorrichtung und der Platten- Seiten-Positioniervorrichtung, wie sie oben beschrieben sind, kann die Platte genau und wirksam auf der Lochplatte positioniert werden, indem lediglich der Boden und die Seiten der Platte gegen diese Positioniervorrichtungen gelegt werden. Insbesondere in dem Fall einer Platte, die eine Druckplatte zum Offsetdrucken ist, werden Kalibriermarken zur Positionsübereinstimmung in dem unteren Teil der Druckplatte eingeschrieben, und es ist wichtig, die Präzision bei der Befestigung der Druckplatte in engem Kontakt mit der Lochplatte zu erhöhen. Durch die Anordnung von Boden- und Seiten-Positioniervorrichtungen gemäß der Erfindung kann die Druckplatte genau und sicher befestigt werden, wodurch die Präzision in der Messung des Bereiches und der Dunkelheit/Helligkeit des Musters verbessert werden kann.

Claims (3)

1. Vorrichtung zum Befestigen einer Druckplatte oder einer ähnlichen Platte mit Hilfe einer Saug-Spannvorrichtung, bestehend aus einem ersten Gehäuse-Element (54), dessen Inneres durch gitterartige Trennwände (59) unterteilt ist, die dieses erste Gehäuse-Element (54) in mehrere kleine Abteile (66) mit in einer einzigen Ebene liegenden Vorderflächen unterteilen, aus einem zweiten Gehäuse-Element (55), das an dem ersten Gehäuse-Element (54) befestigt ist und einen gemeinsamen Verteiler (58) bildet, aus einer Trennplatte (56) zwischen dem ersten Gehäuse-Element (54) und dem zweiten Gehäuse-Element (55), welche die Abteile (66) von dem gemeinsamen Verteiler (58) trennt, wobei die Trennplatte (56) mit Ventilöffnungen (57) versehen ist, die die jeweiligen Abteile (66) mit dem gemeinsamen Verteiler (58) verbinden, und aus einer Unterdruckquelle, die über die Ventilöffnungen (57) mit entsprechenden Abteilen (66) verbunden ist und allen Ventilen (68) einen Unterdruck aussetzt und so die Druckplatte (11) an den Vorderflächen der kleinen Abteile (66) festhält, wobei die Ventilöffnungen (57) der Abteile (66), die durch die Druckplatte (11) abgedeckt sind, in offenem Zustand gehalten werden, während die Ventile (68) der Abteile (66), die nicht von der Druckplatte (11) abgedeckt sind, automatisch durch den Sog verschlossen werden, gekennzeichnet durch die Verwendung der Befestigungsvorrichtung in einer Vorrichtung zum Messen des Bereiches eines Druckbildes oder Druckmusters auf einer Druckplatte (11) für eine Offset-Druckpresse mit einem Inspektionskopf (18) mit einem optischen Meßinstrument zum Messen der Dunkel-/Helligkeitswerte eines Druckbildes oder Druckmusters mit einer Führungsvorrichtung (16, 17) zum Führen des Inspektionskopfes (18) über die auf einem Tisch befestigte Druckplatte (11), wobei die gitterartigen Trennwände (59) mit dem ersten Gehäuse-Element (54) aus einem Stück bestehen, wobei ferner eine auf der Trennplatte (56) angeordnete elastische Ventilplatte (65) mit mehreren elastischen Ventilen (68) vorgesehen ist, die jeweils über den Ventilöffnungen (57) angeordnet sind, wobei jedes Ventil (68) so ausgebildet ist, daß es sich einstückig von der Ventilplatte (56) in Form einer Zunge erstreckt, und wobei schließlich eine am ersten Gehäuse-Element (54) befestigte Lochplatte (13) mit einer großen Anzahl von Löchern (38) vorgesehen ist, welche die offenen Vorderflächen der Abteile (66) abdeckt und einen Teil des Tisches bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (68) rechteckförmig sind, wobei jedes Ventil (68) mit der Ventilplatte (65) über einen schräg aufsteigenden Teil mit der Ventilplatte (65) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Boden-Positioniervorrichtung (14) zum Positionieren der Unterkante der Druckplatte (11) am unteren Teil der Lochplatte (13) vorgesehen ist und daß eine Seiten-Positioniervorrichtung (15) zum Positionieren der Seiten der Druckplatte (11) an wenigstens einem seitlichen Kantenteil der Lochplatte (13) vorgesehen ist.
DE19813140882 1980-10-17 1981-10-14 Vorrichtung zum befestigen einer offset-druckplatte oder einer aehnlichen platte in ebenem zustand durch unterdruck Granted DE3140882A1 (de)

Applications Claiming Priority (4)

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JP55145398A JPS5768837A (en) 1980-10-17 1980-10-17 Panel side locating device
JP55145920A JPS5768836A (en) 1980-10-18 1980-10-18 Adsorbing and adhering device of panel
JP55151022A JPS5776373A (en) 1980-10-28 1980-10-28 Valve device

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