DE3141028C2 - Ansteuerschaltung für eine EL-Dünnschicht-Anzeigevorrichtung - Google Patents
Ansteuerschaltung für eine EL-Dünnschicht-AnzeigevorrichtungInfo
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Abstract
Unter Durchführung des Ansteuerverfahrens werden den Abtastelektroden einer EL-Dünnschicht-Anzeigevorrichtung, die sich kreuzend mit Datenelektroden angeordnet sind und im Bereich der Kreuzungspunkte mit den Datenelektroden Pixel (Bildpunkte) bilden, der Reihe nach im Sinne einer Zeilenabtastung eine Schreibimpulsspannung V ↓W und, zum Schluß einer Feldabtastung, über den ganzen Anzeigebereich hinweg eine Auffrischimpulsspannung V ↓R mit einer der Schreib impulsspannung entgegengesetzten Polarität zugeführt. Durch einen Schaltungsteil wird am Ende einer Feldabtastung dem gesamten Anzeigebereich eine Kompensationsimpulsspannung (Fig. 5) zugeführt, deren Amplitude nicht zur Erzeugung von Elektrolumineszenz ausreicht und deren Polarität entweder die gleiche wie bei dem Auffrischimpuls V ↓R oder - insbesondere bei Zuführung nach dem Auffrischimpuls - entgegengerichtet ist.
Description
— den Abtastelektroden der Reihe nach im Sinne einer Zeilenabtastung eine Schreibimpulsspannung
(Vw) zugeführt und
— nach Abschluß jeder Feldabtastung über den gesamten Anzeigebereich eine Auffricchimpulsspannung
(Vr) mit einer der Schreibimpulsspannung entgegengerichteten Polarität angelegt
wird,
dadurch gekennzeichnet, daß nach jeder Feidabtastung über den gesamten Anzeigebereich
eine Kompensationsimpulsspannung (V() mit nicht zur Ausbildung von Elektrolumineszenz ausreichender
Amplitude zum Ausgleichen von durch unterschiedliche Phasenbedingungen an den einzelnen
Bildpunkten verursachten Differenzen von Amplituden polarisierter Ladungen angelegt wird.
2. Ansteuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompensationsimpulsspannung
(Vc) die gleiche Polarität wie die Auffrischimpulsspannung ('V^hat und vor dieser angelegt wird.
3. Ansteuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompensationsimpulsspannung
(Vi) eine der Auffrischimpulsspannung (Vr) entgegengerichtete Polarität hat und erst angelegt
wird, wenn die Zuführung des Auffrischimpulses vollendet ist.
Die Erfindung betrifft eine AnstcucrschalUing gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Eine Ansteuerschaltung gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs ist aus der DE-OS 27 39 675 bekannt.
Nach jedem Ende der Abtastung des Feldes der gesamten Anzeigetafel, bei welcher Feidabtastung die Abtastelcktroden
nacheinander nach Art einer Zeilenabtastung einen Schreibimpuls erhalten, wird über den gesamten
Anzeigebereich eine Auffrischimpulsspannung mit einer Amplitude Vr zugeführt, so daß die gewählten
Bildpunkte hell bleiben. Zum Vermeiden des Aufleuchtens »halbgewählter« Bildpunkte werden während der
Feldabtastung an solche Abtastelektroden, die gerade nicht angesteuert sind, Kompensationsimpulse einer
Höhe angelegt, die etwa der Hälfte der der Schreibimpulsspannung entspricht.
Über die Aktivierung oder Nicht-Aktivierung der einzelnen Bildpunkte (Pixels) derselben Abtastelektrode
entscheidet eine Vor-Aul'ladung durch eine Modulationsspannung
Vm. Die zu erregenden Pixels erhallen
eine Schreibspannung Vw+ Vm und die nicht zu erregenden
Pixels eine andere Schreibspannung Vw- Vm. Diese Ansleuermethodc hai den Nachteil, daß sie einen
sog. »Einbrenneffekt« verursacht, was bedeutet, daß nach einer länger dauernden Abbildung von stehenden
Mustern wie Figuren und Schriftzeichen noch ein Rcslodcr
Schattenbild zurückbleibt, wenn die Anzeigetafel eigentlich ihren ursprünglichen neutralen Anzeigczusland
wieder eingenommen haben sollte.
Der Erfindung lieg! die Aufgabe zugrunde, diesen Einbrenncffekt bei einer Ansicuerschallung der eingangs
genannten Art für EL-Dünnschichl-Anzcigcvorrichlungen
zu verringern.
Die erfindungsgemäße Lösung der gestellten Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1
angegeben.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind in Unteransprüchen enthalten.
Der Grundgedanke der Erfindung gehl dahin, den durch Größenunterschiede polarisierter Ladungen hcrvorgerufenen
Einbrenneffekl dadurch zu verhindern, daß nach einer Feldablastung und vor dem nächsten
Auffrisch- oder Schreibimpuls im gesamten Anzeigebereich ein Kompensationsimpuls zugeführi wird, durch
den bestehende Ladungsdifferenzen bzw. -asymmeirien
aufgehoben werden. Der Kompensationsimpuls kann durch ein Schaltungsleil der die Auffrisch- und Schreibimpulse
erzeugenden Ansleuerschaliung in der erforderlichen Zeil- bzw. Phasenlage abgegeben werden.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung sowie wesentliche Einzelheiten werden nachsichcnd unter
Bezug auf eine Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. I grafische Darstellungen des spannungsabhängigcn
liclligkeiisverlaufs bei einem »eingebrannten« und einem nichl-cingcbranntcn Pixel,
F i g. 2 ein Ersatzschaltbild einer EL-Dünnschiehi-Anzeigcvorrichtung,
F i g. 2 ein Ersatzschaltbild einer EL-Dünnschiehi-Anzeigcvorrichtung,
F i g. 3 ein Spannungs/Zcildiagramm zu F i g. 2,
Fig.4a, 4b Darstellungen zur Erläuterung des Einbrenn-Effekts,
und
Fig. 5 grafische Darstellungen /ur Phasenlage und
den Wirkungen des Kompensaiionsimpulscs.
Da es das erklärte Ziel der Erfindung ist. Maßnahmen
zur wirksamen Verhütung des »Einbrenneffekis« bei
EL-Dünnsehicht-Anzeigevorrichtungen bzw. -Anzcigetafeln
anzugeben, seien zunächst die Ergebnisse von durch die Erfinder an vom Embrcnneffckl betroffenen
Pixels angestellten Untersuchungen erläutert:
a) In I·'ig. 1 isl die Abhängigkeil der Helligkeit von
der angelegten Spannung mit Kurve A für ein nichl-eingcbrannics Pixel und mit Kurve B für ein
»eingebranntes« Pixel dargestellt. Kurve B läßt deutlich erkennen, daß zwar auch bei dem eingebrannten
Pixel im Zündspannungsbereich die HcI-ligkcit
mil der Spannung zunimmt, im Bereich großer Spannung aber zurückbleibt.
b) Der Einbrenneffekt tritt während der Abbildung eines stehenden Muslers fortschreitend mit der
Zeit vom unteren und oberen Ende der Anzeigcfläehe auf, oder mil anderen Worten: Mit fortschreitender
Phase des Schreibimpulscs V11. in Richtung
zum Auffrischimpuls wird der Einbrenneffekl stärker.
c) Jc stärker ein Pixel von dem Einbrenneffekl belrofb«
fen ist, desto größer wird eine Differenz zwischen
den Amplituden von Polarisationsvorgangcn, die
jeweils nach dem Zuführen des Auffrischiinpulscs und des Schreibinipulses auftreten. Deshalb isl die
Polarisationsamplitude jeweils nach dem Zuführen ti5 des Auffrischinipulses im oberen, und nach dem
Zuführen des Schreibimpulscs im unteren Teil der Anz.eigeflächc am stärksten.
Nachstehend werden herausgefundene Ursachen für den Einbrenneffekt in Verbindung mit Fig.2 erläutert.
Die darin als Ersatzschaltbild dargestellte EL-Dünnschicht-Anzcigetafcl
mit drei Schichten umfaßt eine Schicht 1 aus dielektrischem Materi-.il wie Y2Oj und mit
einer Kapazität G, eine mit einem geeigneten Aktivator wie Mn dotierte Schicht 2 aus ZnS mit einer Kapazität
G sowie einem Widerstand Rn, eine Schicht 3 auf einem dielektrischen Material wie Y2O1 mit einer Kapazität G
und eine (oder mehrere) !ransparente Elektrode 5 aus /.. B. In2Oj mit einem Widerstand R0. Die EL-Drcisehichlen-Anzcigctafel
von F i g 2 wird aus einer externen Stromquelle Ö mit Wcchselslromimpulsen gespeist.
Wenn die Anzeigetafel eine Zündspannung erreicht, sinkt Rn mit einer in F i g. 3 dargestellten Zeitfunktion
schroff ab.
Zur Erläuterung des Einbrenneffekts sei angenommen, daß der gesamten Anzeigetafel jeweils erst der
Auffrischimpuls VK zugeführt (S1) und kurze Zeit danach
der Schreibinipul.s Vw angelegt (Si) wird, siehe die
In Fig. 4a dargestellte Phasenrelation. Durch diese Impulse
.Vi, .Vi und die Zwischen-Patisc .9? werden jeweils
niit (I), (3) bzw. (2) bezeichnete und in Fig.4b in das
Ersatzschaltbild eingezeichnete Bctriebszuständc hervorgerufen. Solange der Auffrischimpuls Si anliegt,
fließt ein Ladestrom /, «//,der die Spannungen über G,
G und G2 steigen läßt. Mit Erreichen der Zündspannung über Ci fällt Rn gemäß Fig.3 schroff ab, so daß der
Ladestrom i, innerhalb Ci in zwei Teilsirömc // und in
unterteilt wird.
Da Rn nach Fig.3 nicht unendlich wird, wenn die
Summe der Spannungen über G, G; und G/ die Auffrischspannung
Vu übersteigt, bildet sich innerhalb G
ein geschlossener Entladcstromkreis, der die Spannung über Ci absenkt. Dieser Spannungsabfall wird durch ein
Steigen der Spannungen über G und G unter dem Ladestrom /, bei konstantem Wert von Vu kompensiert.
Durch die Aufteilung des Ladestroms ν in /«und ii sowie
den Spannungsabfall über G wird in G eine Ladung Qi gebildet, die zu den elektrischen Ladungen in G und G
in Folgender Beziehung steht:
C=C^C/ (Fl)
Dies gilt für einen Zeitpunkt unmittelbar vor dem Rücksprung des Auffrischimpulses V« auf null.
Nach Aufhebung des Auffrischimpulses fließt in der
Piiiise .V2 ein Lntladestroni in bis die Spannung über die
LL-Anzeigetafel auf null reduziert ist. Dieser Entladcstrom
wird, falls Rn nicht unendlich groß ist, in zwei
definierte Ströme //«(durch Rn) und im (durch G) aufgeteilt.
Der Wert von Rn ist im Normalfall vielfach größer
als im llntladczusland mit gleichzeitiger Elektrolu mineszenz. Wenn sich nach Verbrauch des größten Teils
des Entladeslrom //>in G, G und Ci jeweils eine elektrische
Ladung Q,', Q2' bzw. CV ausgebildet hat, gilt
Q· = Qi -J// Kl f
CV = CV-U'/*!'/ CV = CV
CV = CV-U'/*!'/ CV = CV
Ci' + Q2' + CV = 0
Unter der Annahme, daß Rn unendlich und
Unter der Annahme, daß Rn unendlich und
(F2) (F3) (F4) (F5) (F6) sind, bedeuten die Gleichungen F2 oder F3 und F4 die
Subtraktion der gleichen von unterschiedlichen elektrischen Ladungen, in Anbetracht der Gleichungen Fl.
Gleichung F6 sollte auch erfüllt sein.
r> Nach der Beziehung Fl ist CV eine angesammelte negative Ladung bzw. eine Größe negativer Polarisation, und Qi' und Q2' sind positive Ladungen, wie in F i g. 4b (2) dargestellt. Die Ladung bzw. Größe der polarisierten Ladung in C"; hat die gleiche Polarität wie die Schreibimpulsspannung Vi,, kann dieser folglich überlagert werden. Bei begrenztem Rn wird nach Gleichung F4 die Größe der polarisierten Ladung kleiner, jedoch muß deren Polarität nicht umgekehrt werden, weil — nach obiger Feststellung — Rn bei diesem Vorgang viel
r> Nach der Beziehung Fl ist CV eine angesammelte negative Ladung bzw. eine Größe negativer Polarisation, und Qi' und Q2' sind positive Ladungen, wie in F i g. 4b (2) dargestellt. Die Ladung bzw. Größe der polarisierten Ladung in C"; hat die gleiche Polarität wie die Schreibimpulsspannung Vi,, kann dieser folglich überlagert werden. Bei begrenztem Rn wird nach Gleichung F4 die Größe der polarisierten Ladung kleiner, jedoch muß deren Polarität nicht umgekehrt werden, weil — nach obiger Feststellung — Rn bei diesem Vorgang viel
ι·; größer als bei einer von Elektrolumineszenz begleiteten
Aufladung ist. Selbst wenn der Entladestrom h verbraucht und die Summe der Spannungen über G, Ci
und Ci auf null abgesunken sind, bildet ein Rn mit endlicher
Größe eine die Größe der polarisierten Ladung abschwächende Entladeschaltung mit einer Zeitkonstante
G · Rn über Ci, die nicht streng exponentiell verläuft sondern von den /eitbezogenen Änderungen
von /i/v(Fig. 3) anhängig ist.
Für diejenigen Pixels, welche den Sclireibimpi'ls unmittelbar
nach dem Auffrischimpuls V« erhalten (also gewöhnlich die im oberen Randbereich der Anzeigefläche
gelegenen), ist unter Abschwächungs- bzw. Abkling-Bedingungcn
der Schreibimpuls mit einer kleineren Amplitude einer von dem Auffrischimpuls stainmen-
jo den polarisierten Ladung überlagert, und andererseits
wird unter diesen Bedingungen der Auffrischimpuls mit vergrößerter Amplitude zugeführt, die auf den Schreibimpuls
zurückzuführen ist. Im Gegensatz dazu ist bei den (gewöhnlich im unteren Randbereich der Anzeigefläche
liegenden) Pixels, die den Auffrischimpuls unmittelbar nach dem Schreibimpuls erhalten, die Größe der
dem Schreibimpuls bzw. dem Auffrischimpuls überlagerten polarisierten Ladung gerade entgegengesetzt
ausgebildet. Dieses Ergebnis paßt genau zu den oben erläuterten Untersuchungsergebnissen über den Einbrenneffekt,
der somit vermutlich auf eine Unausgewogcnheil oder Asymmetrie der jeweils vor dem Zuführen
des Auffrisch- bzw. Schreibimpulses vorhandenen Menge polarisierter Ladungen zurückzuführen ist.
Mit der erfindungsgemäßen Ansteuerschaltung für eine EL-Dünnschicht-Anzeigetafcl wird der Einbrenneffekt
dadurch verhindert, daß vor dem Anlegen des nächsten Auffrischimpulses oder nächsten Schreibimpulses
die Menge der polarisierten Ladungen scharf bedämpft und dadurch Ladiingsunierschicde oder -asymmetric systematisch
verringert werden.
Ls wird angenommen, das Rn nach dem Anlegen des
Aktivicr-Spannungsimpulses (Auffrisch- oder Schreibimpuls) einen relativ kleinen Wert (siehe Fig. 3) hat.
Deshalb wird bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Zuführung des Aktivier-Spannungsimpulses
ein im folgenden als »Kompensationsimpuls« bezeichneter Spannungsimpuls angelegt, dessen
Polarität dem Aktivier-Spannungsimpuls entgegengerichtet ist, um die Größe der polarisierten Ladungen
drastisch abzuschwächen bzw. zu dämpfen. Die Einspeisung eines solchen Impulses in der Zwischensituation Si
(Fig.4a) verursacht in Verbindung mit Rn eine entgegengerichtete
Polarisation und damit die Unterdrükkung der vom vorherigen Aktivier-Spannungsimpuls
verbliebenen polarisierten Ladungsmenge. Auswirkungen des Kompensalionsimpulses sind in Fig.5 spannungsabhängig
als Meßergebnisse aufgezeichnet; der
Abszisse ist die laufende Zeit T und der Ordinate die Zünd- oder Schwellenspannung V,/, zugeordnet.
In Fig.5 wurden unter Meßbedingungen wie Frequenz /=500 Hz, f=85ps, IVr= Ww=40 \i\
Vä=V,a+30V und Οι/=55μ5 die Kurve A bei einer
Kompensationsspannung Vc= 0 V, Kurve k bei V<?=30 V, Kurve I3 bei Vc=60 V, Kurve U bei Vc=90 V
erarbeitet. Die Auswertung von F i g. 5 macht deutlich, daß der (in dem Impulsbild schraffiert dargestellte)
Kompensationsimpuls wesentlichen Anteil an der Beseitigung des Einbrenneffekts hat. Jedoch sollte die
Spannung des Kompensationsirnpulses kleiner als die Schwellen- oder Zündspannung der Anzeige gewählt
werden, damit nicht Kontrast und Lesbarkeit der Anzeigetafel beeinträchtigt werden. ii>
Mit einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wurden einer EL-Dünnschicht-Anzeigetafei der Reihe nach
an deren Abtastelektroden nach Art der Zeilenabtastung die Schreibimpulsspannung V\v und danach im Bereich
der gesamten Anzeige die Auffrischimpulsspannung V* mit der Schreibimpulsspannung entgegengerichteter
Polarität als Abschluß der Feldabtastung zugeführt. Außerdem wurde zum Schluß der Feldabtasiung
über den gesamten Anzeigeflächenbereich die Kompensationsimpulsspannung mit gleicher Polarität wie
der Auffrischimpuls, jedoch mit einer nicht zur Erzeugung von Elektrolumineszenz ausreichenden Amplitude
zugeführt
Als Alternative kann auch nach dem Anlegen des Auffrischimpulses VR eine Kompensationsimpulsspannung
angelegt werden, deren Polarität der von Vn entgegengesetzt
ist. und deren Amplitude nicht zur Erzeugung von Elektrolumineszenz ausreicht.
Mit diesem Ansteuerverfahren wird das lästige »Einbrennen« verhindert oder doch zumindest soweit cingcschränkt,
daß die Lesbarkeit nicht beeinträchtigt und ein zuverlässiger Langzeitbetrieb ermöglicht werden.
Durch die erfindungsgemäß sugeführte Kompensationsimpulsspannung
werden η ent nur die durch die oben erläuterten Phasenbedingungen verursachten
Größenunterschiede der polarisierten Ladungen ausgeglichen sondern auch polarisierte Ladungsmengen-Differenzen,
die ihre Ursachen in Auswirkungen von Amplitude, r'ulsbreite und Voreüeffekten haben. Ferner
eignet sich die Erfindung zur Anwendung für alle Arten von EL-Anzeigevorrichtungen wie beispielsweise Dreischicht-Ausführungen
mit innerem Speichereffekt, Zweischicht-Ausführungen mit ener EL-Schicht und einer
Isolierschicht. Dreischicht-Ausführungen mit einer EL-Schicht. einer Isolierschicht und einer weiteren EL-Schicht.
Hierzu 3 Blau Zeichnungen
55
6Ω
65
Claims (1)
1. Ansteuerschaltung für eine EL-Dünnschicht-Anzeigevorrichtung
mil zwei sandwichartig übereinanderliegenden sich kreuzenden Anordnungen von Abtastelektroden und Datenelektroden, die in
jedem der Kreuzungspunkte zwischen je einer Ab-
tastelektrode und einer Datenelektrode einen Bildpunkt bilden, durch welche Schaltung
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